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Petition „Frühehen stoppen – Bildung statt Heirat!“: Der Kampf gegen Frühehen

  • TERRE DES FEMMES Menschenrechte für \die Frau e.V. via WeAct\

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

immer wieder weisen wir darauf hin, dass Frühehen nicht nur in Asien, Afrika und Lateinamerika stattfinden, sondern auch bei uns in Europa.

Doch was ist eigentlich mit Nordamerika, den USA? Dass es dort je nach Bundesstaat unterschiedliche Gesetzesbestimmungen bzgl. des Mindestheiratsalters gibt, wussten wir bereits. In einigen Staaten wie Kansas und Massachusetts können, mit elterlicher Zustimmung, Mädchen schon mit 12 und Jungen mit 14 Jahren heiraten!

Nun gibt es aber auch Zahlen, veröffentlicht vom Tahirih Justice Center, einer amerikanischen NGO: Zwischen 2000 und 2010 kam es in den Bundesstaaten New York, New Jersey, Maryland und Virginia zu rund 14.000 Kinderehen! Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen sind Mädchen, die mit z.T. 10 bis 20 Jahre älteren Männern verheiratet werden.

Child Marriage in America: Current Laws Are Failing to Protect Vulnerable Children and Teens

Tahirih hat daher eine Kampagne gestartet, um 18 als Mindestheiratsalter durchzusetzen – genau wie wir hier in Deutschland! In den vier genannten Staaten in den USA gibt es bereits erste Gesetzesinitiativen dazu, ein toller Erfolg. Auch wir wollen mit Eurer Unterstützung in Deutschland eine solche Gesetzesänderung bewirken, daher ein letztes Mal die Bitte an Euch: Verbreitet den Link zu unserer Petition:

https://weact.campact.de/petitions/fruhehen-stoppen-bildung-statt-heirat

Bis 30. April kann noch unterschrieben werden!

Mit herzlichen Grüßen,

Euer TERRE DES FEMMES-Team


Energiewende in Gefahr – die Atomkraft kommt zurück!

 

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

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Liebe SYLVIA ,

die folgende Kampagne wurde gerade auf WeAct – der neuen Petitionsplattform von Campact – gestartet. Wenn Sie die Petition unterstützen möchten, können Sie hier unterzeichnen:

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

Keine neuen Atomkraftwerke in der EU!

An: Bundeskanzlerin Angela Merkel

Gestartet von: Sönke Tangermann

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

bitte wirken Sie politisch auf benachbarte EU-Staaten wie Polen, die Slowakei, Tschechien oder Ungarn ein, um dort geplante Atomkraftwerke zu verhindern. Überzeugen Sie Ihre Regierungskollegen in diesen Ländern von den erneuerbaren Alternativen zur riskanten und teuren Atomkraft. Verteidigen Sie die Energiewende und den Atomausstieg auf europäischer Ebene – und lassen Sie nicht zu, dass in direkter Nähe zu Deutschland gefährliche AKW entstehen.

„Auch für neue Atomkraftwerke gilt: Die Risiken eines Atomunfalls sind – auch über Ländergrenzen hinweg – nicht beherrschbar. Zudem gibt es keine sichere Endlagerung von strahlendem Atommüll. Für die Kosten der Entsorgung sollen auch künftig die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gerade stehen.

Hinzu kommt: Weil AKW-Projekte schon jetzt unwirtschaftlich sind, wollen einige Staaten ihren Bau und Betrieb mit hohen Milliardensummen subventionieren. Das aber verzerrt den Wettbewerb zu Lasten sauberer Erzeugungsarten. Weil die Energiemärkte der EU-Mitgliedsländer sich immer stärker vernetzen, kann diese Verzerrung zugunsten der Atomindustrie am Ende auch die ökologische Energiewende in Deutschland beschädigen.

Studien zum AKW Hinkley Point C in Großbritannien oder zu Paks II in Ungarn zeigen außerdem: Aufgrund von Mehrbelastungen für das deutsche EEG-System würden auch die Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande jedes Jahr dreistellige Millionenbeträge zahlen, weil in anderen EU-Staaten hochsubventionierte Atomkraftwerke entstehen.

Handeln Sie jetzt! Zeigen Sie Flagge gegen den Bau neuer europäischer Atomkraftwerke – und für eine saubere und sichere Energiezukunft in der EU.“

Unterstützen Sie das Anliegen von Sönke Tangermann?

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

Wenn die Petition auf großes Interesse stößt, werden wir sie weiteren Campact-Aktiven empfehlen.

Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

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ICH  BIN  LUISE

Unsere Antwort auf die Verbrechen: Zusammenhalt

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Liebe SYLVIA ,

wir sind aufgewühlt, schockiert und traurig: Mindestens 31 Menschen wurden am Dienstag bei den Anschlägen in Brüssel getötet, mehr als 270 Menschen verletzt[1]. Wir denken an die Opfer, ihre Familien und Freund/innen. Das Gewaltverbrechen der Attentäter ist nicht nur eine Tragödie für Brüssel, es trifft uns alle – und es trifft das Herz von Europa.

Der Rabbiner Andreas Nachama, der Imam Kadir Sanci und der Pfarrer Gregor Hohberg vom Berliner Projekt „House of One“ gehören zu den Menschen, die Angst und Hilflosigkeit entgegentreten. Ihre Botschaft lautet: Dialog statt Gewalt. Mit einem Aufruf, den sie auf unserer Petitionsplattform WeAct gestartet haben, wenden sie sich gegen den Hass – über alle Religionen und Grenzen hinweg.

Sie sagen: Wir wollen und dürfen nicht sprachlos bleiben. Der Terror darf nicht das letzte Wort haben. Schließen Sie sich an und unterzeichnen Sie ihren Aufruf!

https://weact.campact.de/petitions/fur-frieden-und-dialog-gegen-terror-und-gewalt

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Das „House of One“ ist ein Projekt im Herzen Berlins. Juden, Christen und Muslime bauen gemeinsam unter einem Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee[2]. Damit schaffen sie einen lebendigen Ort für den Dialog zwischen den Religionen – und eingeladen sind auch die, die den Religionen fern stehen. Das zeigt: Ein friedliches Miteinander in Respekt und Toleranz ist möglich.

Die Arbeit des Rabbiners, des Imams und des Pfarrers ist für uns ein großartiges Beispiel, wie dem Terror und der anschließenden Angstmache begegnet werden kann: durch Zusammenhalt. Daher unterstützt Campact den Aufruf der drei Geistlichen.

https://weact.campact.de/petitions/fur-frieden-und-dialog-gegen-terror-und-gewalt

Mit herzlichen Grüßen
Günter Metzges, Campact-Vorstand
Simone Katter, Campaignerin für WeAct
Mathias Wittchen, Campaigner für WeAct

PS: „Wer das Geschäft dieser Terroristen nicht unterstützen will, sucht jetzt erst recht den Schulterschluss mit allen friedliebenden Menschen – egal welcher Religion“, kommentierte Monika Wagner in der ARD[3]. Das ist genau die Idee von Rabbiner Andreas Nachama, Imam Kadir Sanci und Pfarrer Gregor Hohberg.

https://weact.campact.de/petitions/fur-frieden-und-dialog-gegen-terror-und-gewalt

[1] „IS-Terroristen greifen Brüssel an“, n-tv, 22. März 2016
[2] „Drei Religionen. Ein Haus“, House of One, 24. März 2016
[3] „tagesthemen“, ARD, 22. März 2016
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ICH  BIN  LUISE

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Ökologische Mehrwertsteuer: Standards statt TTIP – BioFach-Messe aktuell: Wer kann Unterschriftenlisten auslegen

Frithjof Rittberger via WeAct

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der ökologischen Mehrwertsteuerreform,

es ist Messezeit für Landwirtschaft und Ernährung – und höchste Zeit zu handeln.

1. Die Grüne Woche ist vorbei – die BioFach-Messe steht bevor.

Nicht nur über Schäden durch Gülle und Pestizide wird zur Zeit berichtet, sondern auch über Demonstrationen für eine alternative Landwirtschaft. Nutzen wir diese Wochen, um für die Petition für die ökologische Mehrwertsteuerreform zu werben!

Deshalb bitte ich nochmals um Ihren Einsatz:

Bitte verbreiten Sie die Petition – sagen Sie es möglichst vielen Freunden und Organisationen weiter oder posten Sie die Petition auf Facebook oder Ihrer Homepage. Kurzlink:

https://weact.campact.de/petitions/okologische-mehrwertsteuerreform-fur-eine-wende-bei-nahrung-verkehr-energie-und-produktherstellung

Eine konkrete Bitte: Wer fährt zur BioFach vom 10. bis 13. Februar in Nürnberg und kann Unterschriftenlisten bzw. Flyer für die Petition auslegen? Das wäre eine große Unterstützung! Bitte einfach bei mir melden: frithjof.rittberger@gmx.de

2. Neue Studie: Ist TTIP das Ende des ökologischen Landbaus? Jetzt EU-Öko-Standards einfordern!

Während immer mehr Menschen Bio-Lebensmittel nachfragen, ist unsere Regierung dabei, ökologische Standards preiszugeben. Eine eben veröffentlichte Studie von UnternehmensGrün e.V. zeigt: TTIP würde genfreien, biologischen und regionalen Landbau weitgehend ruinieren:

http://www.unternehmensgruen.org/blog/2016/01/15/pressekonferenz-zur-studie-ttip-und-landwirtschaft-des-unternehmensgruen-e-v/

Es ist höchste Zeit, die EU-Parlamentarier an ihre Resolution von 2011 erinnern, in der sie selbst die ökologische Mehrwertsteuer gefordert haben:

http://www.future-ev.de/index.php?id=394&tx_ttnews%5BbackPid%5D=366&tx_ttnews%5Btt_news%5D=292&cHash=c6df8e3fa2

Wir brauchen die ökologische Mehrwertsteuerreform, um Nachhaltigkeitsstandards endlich politisch zu verankern und zu zeigen, dass die TTIP-Verhandlungen diesen gerecht werden müssen.

Herzlichen Dank für die bisherige und auch künftige Unterstützung!

Frithjof Rittberger,
Tübingen

 

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Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zur Studie vom Dezember 2015:

„Eigentlich bräuchten wir dringend Handelsabkommen, auch mit den USA. Darin müsste sichergestellt werden, dass nicht diejenigen im internationalen Handel die Nase vorne haben, die mit den niedrigsten Standards arbeiten und den größten Teil ihrer Produktionskosten externalisieren, indem sie ihn der Umwelt, den sozial Schwachen und künftigen Generationen aufbürden. Aber genau davon ist in CETA und TTIP nichts zu sehen.“ Stattdessen sehe er das Recht, eigene Standards zu setzen, in Gefahr. „Es werden nämlich keine Mechanismen verhandelt, die einem der Partner erlauben würden, seine höheren Standards zur Importvoraussetzung zu machen. Dass dies möglich wäre, zeigt das schon bestehende Bio- Äquivalenzabkommen zwischen USA und der EU“.

UnternehmenGrün e.V.: Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP): Risiken für kleine und mittlere Betriebe in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Dezember 2015 –

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ICH  BIN  LUISE

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