Frithjof Rittberger via WeAct
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der ökologischen Mehrwertsteuerreform,
es ist Messezeit für Landwirtschaft und Ernährung – und höchste Zeit zu handeln.
1. Die Grüne Woche ist vorbei – die BioFach-Messe steht bevor.
Nicht nur über Schäden durch Gülle und Pestizide wird zur Zeit berichtet, sondern auch über Demonstrationen für eine alternative Landwirtschaft. Nutzen wir diese Wochen, um für die Petition für die ökologische Mehrwertsteuerreform zu werben!
Deshalb bitte ich nochmals um Ihren Einsatz:
Bitte verbreiten Sie die Petition – sagen Sie es möglichst vielen Freunden und Organisationen weiter oder posten Sie die Petition auf Facebook oder Ihrer Homepage. Kurzlink:
https://weact.campact.de/petitions/okologische-mehrwertsteuerreform-fur-eine-wende-bei-nahrung-verkehr-energie-und-produktherstellung
Eine konkrete Bitte: Wer fährt zur BioFach vom 10. bis 13. Februar in Nürnberg und kann Unterschriftenlisten bzw. Flyer für die Petition auslegen? Das wäre eine große Unterstützung! Bitte einfach bei mir melden: frithjof.rittberger@gmx.de
2. Neue Studie: Ist TTIP das Ende des ökologischen Landbaus? Jetzt EU-Öko-Standards einfordern!
Während immer mehr Menschen Bio-Lebensmittel nachfragen, ist unsere Regierung dabei, ökologische Standards preiszugeben. Eine eben veröffentlichte Studie von UnternehmensGrün e.V. zeigt: TTIP würde genfreien, biologischen und regionalen Landbau weitgehend ruinieren:
http://www.unternehmensgruen.org/blog/2016/01/15/pressekonferenz-zur-studie-ttip-und-landwirtschaft-des-unternehmensgruen-e-v/
Es ist höchste Zeit, die EU-Parlamentarier an ihre Resolution von 2011 erinnern, in der sie selbst die ökologische Mehrwertsteuer gefordert haben:
http://www.future-ev.de/index.php?id=394&tx_ttnews%5BbackPid%5D=366&tx_ttnews%5Btt_news%5D=292&cHash=c6df8e3fa2
Wir brauchen die ökologische Mehrwertsteuerreform, um Nachhaltigkeitsstandards endlich politisch zu verankern und zu zeigen, dass die TTIP-Verhandlungen diesen gerecht werden müssen.
Herzlichen Dank für die bisherige und auch künftige Unterstützung!
Frithjof Rittberger,
Tübingen
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Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zur Studie vom Dezember 2015:
„Eigentlich bräuchten wir dringend Handelsabkommen, auch mit den USA. Darin müsste sichergestellt werden, dass nicht diejenigen im internationalen Handel die Nase vorne haben, die mit den niedrigsten Standards arbeiten und den größten Teil ihrer Produktionskosten externalisieren, indem sie ihn der Umwelt, den sozial Schwachen und künftigen Generationen aufbürden. Aber genau davon ist in CETA und TTIP nichts zu sehen.“ Stattdessen sehe er das Recht, eigene Standards zu setzen, in Gefahr. „Es werden nämlich keine Mechanismen verhandelt, die einem der Partner erlauben würden, seine höheren Standards zur Importvoraussetzung zu machen. Dass dies möglich wäre, zeigt das schon bestehende Bio- Äquivalenzabkommen zwischen USA und der EU“.
UnternehmenGrün e.V.: Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP): Risiken für kleine und mittlere Betriebe in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Dezember 2015 –
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ICH BIN LUISE
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