23. Feb. 2017 — Liebe Unterstützer*innen,
gestern bekam ich eine Nachricht aus dem Büro der dritten Bürgermeisterin, Frau Christine Strobl, die ich kaum fassen konnte.
Es ist den großen Bemühungen von Frau Strobl zu verdanken, dass ein fraktionsunabhängiger Stadtratsantrag an den Oberbürgermeister, Herrn Dieter Reiter, gestellt wurde, in dem folgende Punkte gefordert werden:
– Eine vollständige Videoüberwachung soll die Betäubung und Tötung der Tiere lückenlos dokumentieren.
– Zur Intensivierung der Überwachung des Schlachtvorgangs wird pro Schlachthalle (Rinderhalle und Schweinehalle) je eine/n zusätzliche/n amtlichen/r Tierarzt/Tierärztin eingesetzt.
– Wegen des aufgrund der intensivierten tierärztlichen Überwachung zu erwartenden Verwaltungsmehraufwands ist das Personal in den zuständigen Sachgebieten des Kreisverwaltungsreferats im erforderlichen Umfang zu verstärken.
– Der finanzielle Mehrbedarf ist für den Haushalt 2018 anzumelden.
Da der Antrag von nahezu allen Stadtratsfraktionen unterstützt wird, können wir mit einer zügigen Umsetzung rechnen. Christine Strobl und andere Politiker machten sich am Münchner Schlachthof persönlich ein Bild und formulierten daraufhin ihre Forderungen.
Diese bahnbrechenden Verbesserungen für die Tiere am Münchner Schlachthof sind auch Ihnen als Unterstützer*innen dieser Petition zu verdanken. Mit Ihrer Stimme haben Sie sich für Gerechtigkeit und bessere Tierschutzbedingungen am Münchner Schlachthof ausgesprochen, nachdem Dr. Edmund Haferbeck von der Tierrechtsorganisation PETA e.V. Ende 2015 Strafanzeige gegen den Betreiber der Rinderschlachtung gestellt hatte.
Gemeinsam mit Frau Christine Schorling und Frau Michaela Vollath vom Tierschutzverein München hatte ich diese Petition im Sommer des vergangenen Jahres an Frau Christine Strobl übergeben, die uns versprach, sich für die Rinder am Münchner Schlachthof einzusetzen.
Das Ergebnis dieser Bemühungen ist überwältigend! Dankeschön Frau Strobl! Sie sind eine Bürgermeisterin mit einem großen Herz für Tiere.
Auch wenn das Leid der Tiere nicht aufhört, so kann durch diese tierrechtlichen Verbesserungen in Zukunft zumindest großes zusätzliches Leid vermieden werden.
Liebe Unterstützer*innen, DANKE im Namen der Tiere,
Daniela Böhm
(Foto: 3. Bürgermeisterin Christine Strobl)
