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offener Brief an Herrn Rabbiner Hofmeister, die 2.!/Bericht im Salzburger Fenster!/Volksbegehren in Bayern!

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offener Brief an Herrn Rabbiner Hofmeister, die 2.!/Bericht  im Salzburger Fenster!/Volksbegehren in Bayern!
Offener Brief an den Rabbiner Mag. Hofmeister der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien

Sehr geehrter Herr Rabbiner Hofmeister!
Einen schönen guten Tag!
Herr Rabbiner, ganze 6 Monate sind inzwischen vergangen, seitdem wir auf Ihre, verzeihen Sie uns den Ausdruck, fatale und höchst unreflektierte Aussage bezüglich ‚Anitsemitischer Reflexe‘ reagiert und Sie um eine Stellungnahme zum derart schwerwiegenden Vorwurf gebeten haben (nachzulesen unter: https://us12.campaign-archive.com/?u=934c73a0228dce0980c5a7fcb&id=c779247326)! Sie, werter Herr Mag. Hofmeister, führten jene Anschuldigung damals pauschal gegen sämtliche SchächtgegnerInnen ins Feld, also auch gegen jene überwiegende Mehrheit von Menschen, welche aus keinem anderen Grunde zu einem Protest gegen ein betäubungsloses Schlachten aufruft als aus jenem, dass sie eine auch im Tierschutzgesetz als Tierquälerei offenbarte Schlachtmethode aus tiefstem Herzen ablehnt. Leider weist besagtes Gesetz dann aber erhebliche Lücken auf, als Kniefall sozusagen befindet es die Religion als höheren Stellenwert als den Tierschutz (Religion geht demnach vor Leben, in einer Gesellschaft, die sich andererseits ganz eindeutig zur strikten Trennung zwischen Staat und Religion entschieden hat, Anm.) und somit darf jenes Töten – falls in etwaigen heiligen Schriften gefordert – trotz des eigentlichen Verbotes in ‚Ausnahmefällen‘ vonstattengehen. Ich wiederhole mich, wenn ich jetzt in den Raum stelle, Tierquälerei ist immer Tierquälerei, auch wenn sie im Namen eines Gottes geschieht; aber dies ist eine andere Sache, eine andere Betrachtungsweise, dann eine menschliche, doch die sind wir an dieser Stelle weder hier aufzuwerfen noch zu diskutieren.
Nicht nur, dass sie damals eine derartig absurde Anschuldigung öffentlich machten, sie infolge trotz massiver Kritik niemals zurückzogen, nein, offensichtlich sitzen Sie in Ihrem Selbstverständnis auf einem derart hohen Ross, dass Sie es auch nicht nötig haben, für Menschen, auf welche Ihre schreckliche Beurteilung ganz und gar nicht zutrifft und die sie somit sehr verletzend abgeurteilt haben, auch nur ein Wort der Entschuldigung – und nicht mal eine Entschuldigung, bloß eine Erklärung wäre zufriedenstellend gewesen – zu finden.

Foto: ein Schaf wird äußerst unsanft für die religiöse Schlachtung entladen. Ein Argument für das Schächten ist unter anderem, dass ein Tier vor der Schlachtung keinerlei Verletzungen haben darf. Da es aber, so die Befürworter, nicht auszuschließen ist, dass durch die Betäubung eine solche entsteht, muss  die Schlachtung unbetäubt erfolgen. Sieht man nun dieses Bild, baut sich vor dem inneren Auge wohl folgende Frage auf: ist die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung ob einer solchen Behandlung nicht viel wahrscheinlicher als durch eine Betäubung???? Fakt ist nebenbei, will man den religiösen Vorschriften vollends entsprechen, so MUSS man sich ohnehin für eine vegetarische Lebensweise entscheiden; denn alleine die Tatsache, dass der Verzehr von Blut strikt verboten ist, wissenschaftlich aber bestätigt wurde, dass egal wie man Fleisch auch immer zubereitet, unweigerlich Restmengen von Blut darin enthalten sind, setzt für gläubige Menschen einen Fleisch’verzicht‘ voraus.
Ich möchte Sie bitten kurz über folgende Worte nachzudenken; klammern wir bezüglich des Schächtens einmal sämtliche kulturelle, religiöse oder ethnische Hintergründe aus – was bleibt dann übrig? Das, was es letztendlich, entblößt des Schleiers der religiösen Notwendigkeit, tatsächlich ist – eine grausame, brutale Tötungsart; oder wie sonst soll man das Durschneiden der Kehle bei lebendigem Leibe ohne jede Narkose bezeichnen? Ich frage Sie nun, ist eine solche Wahrnehmung tatsächlich verkehrt, selbst wenn sie ein Großteil der Menschen – in unserem Lande eine überwiegende Mehrheit, wohl weit über 90 % – teilt? Da hilft es dann nichts, wenn Sie als Gegenargument den grausamen Erstickungstod der Schweine benennen; Sie wissen bestimmt, schreckliche Dinge werden um nichts weniger schrecklich, nur deshalb, weil anderswo ebenfalls Furchtbares gang und gäbe ist. Unrecht wird nicht zu Recht, bloß, weil es in mehreren Fällen und an mehreren Orten zum Standard erhoben scheint. Selbst die Tatsache, dass auch beim konventionellen Schlachten ein Aufwachen aus der Betäubung nicht ausgeschlossen werden kann, kann und darf wohl nicht zu einer Absolution des Schächtens beitragen. Solche Überlegung entbehrt jeder Grundlage und wäre ein völlig falscher Ansatz, zudem ein gefährlicher, der in letzter, weitergedachter Konsequenz sogar zu einer Aufweichung eines ohnehin zaghaften Tierschutzgesetztes führen könnte. Sie laufen, wollen Sie ein derartiges Argument ins Felde führen, in Gefahr sich dem Vorwurf stellen zu müssen, eine illegale Handlung, die unakzeptabel und daher verboten ist, als Rechtfertigung für eigenes Tun zu missbrauchen; möchten Sie wirklich ein illegales Geschehen dazu benutzen, um eine religiöse Handlung zu legitimieren? Denn ja, es passiert, dass Tiere aus der Betäubung aufwachen, aber wenn, dann ist dies, obwohl natürlich genauso schrecklich, dann zumindest strafbar. Außerdem, während es hüben nicht passieren dürfte, stirbt das Tier drüben zu 100 % bei vollem Bewusstsein. Alleine deshalb ist ein Vergleich mit dem oder sogar eine Rechtfertigung des betäubungslosen Schlachtens nicht haltbar, weder legitim noch trägt eine solche Gegenüberstellung zu einer Entspannung in der Thematik bei. Tiere, die ohnehin praktisch rechtlos sind, auch noch den kleinen Status abzusprechen wenigstens unter Narkose zu sterben, das kann nicht das Ansinnen einer modernen Gesellschaft sein, das wollen und werden wir einfach nicht akzeptieren.
Fotos: der Vergleich macht sicher! 🙂 Unsere Kundgebungen sind niemals einseitig, sie richten sich gegen jedermann/frau, der/die Tierleid produziert, legitimiert oder unterstützt. Ob das nun die Katholische Kirche betrifft oder andere religiöse Gemeinschaften ist dabei völlig nebensächlich, ist viel mehr ein Gebot der jeweiligen Stunde!
Sie mögen nun anführen, die Notwendigkeit des betäubungslosen Schlachtens wurden schon vor Jahrtausenden in heiligen Büchern niedergeschrieben; mag sein, aber moralische und ethische Gesichtspunkte in sämtlichen Bereichen sind einer ständigen Wandlung und Anpassung unterworfen, haben sich dem Himmel sei Dank stetig hin zum Guten verbessert. Heute akzeptiert man – zumindest in den meisten Teilen der Welt – weder eine Blutrache, noch einen Ritualmord, weder ‚das Recht des Stärkeren‘ noch eine Diskriminierung irgendeiner Art, nicht die Hautfarbe betreffend, noch die Volkszugehörigkeit oder das Geschlecht; warum also sollten nicht auch religiöse Bestimmungen einer neuen Weltordnung unterliegen, noch dazu, wenn sie ohne jede Frage den Lehren von Barmherzigkeit und Nächstenliebe eines – vorausgesetzt gütigen – Gottes weit mehr entsprechen?

Wir hatten Ihnen einen, wie wir denken, sehr fairen Brief gesendet, mit der Möglichkeit, Ihre Sicht der Dinge auch einem anderen Publikum, nämlich jenem der TierfreundInnen dieses Landes, näherzubringen. Eine offene Kommunikation wäre erwünscht gewesen, um gegebenenfalls Vorurteile (auch Ihre eigenen, die ja ganz offensichtlich vorhanden sind) abzubauen; aber Diskussion, Zuhören, scheint Ihre Sache nicht zu sein, diesen Vorwurf müssen Sie über sich ergehen lassen. Viel lieber sind Sie da der Elefant im Porzellanladen, einer, der zwar massiv austeilt, im Gegenzug dann aber bei jeglicher aufflammenden, kleinsten Kritik an Ihren Aussagen den Beleidigten spielt; Sie dürfen, so verstehen wir nun, mit unverblümter Pauschalverurteilung und Polemik nach außen treten (am Beispiel ‚betäubungsloses Schlachten‘ sämtlichen GegenrednerInnen wie selbstverständlich ‚Antisemitische Reflexe‘ vorzuwerfen, fällt wohl unter diese Kategorie), weht Ihnen aber der kleinste Hauch von Gegenwehr entgegen, schon finden Sie sich in der Rolle des Opfers wieder. Eine Ecke, die Ihnen offensichtlich so gefällt, eine andere Erklärung ist schwerlich zu finden. Auch wenn Sie jetzt schmollen, ich erwähne es trotzdem: einen guten Dienst tun Sie damit den eigenen Reihen nicht, denn wenn Vorurteile gebildet und damit miserable Tendenzen unterstützt werden, dann genau auf diese Art und Weise. Sie wünschen sich für Ihre Anliegen Respekt, einen Respekt, welchen wir Ihnen gerne entgegenbringen (auch der offene Brief war getragen von Respekt, wer mag es verneinen?). Anderen gegenüber – in diesem Falle den TierfreundInnen – gewähren Sie einen solchen aber nicht. Da werfen Sie doch lieber mit höchst unüberlegten Formulierungen um sich; richten den Schaden an, und ziehen sich dann zurück in Ihr Kämmerlein, ohne den von Ihnen Beleidigten überhaupt nur die Möglichkeit zu bieten, sich zu den Anschuldigungen zu äußern. Sie haben Ihres gesagt, anders interessiert nicht, so muss man den logischen Schluss ziehen. Wer findet ein solches Verhalten in Ordnung?

Wie oft haben wir diese dreiste Erklärung, Tiere würden beim Schächten nicht leiden, nun schon gehört; seltsamerweise IMMER und ausschließlich von Menschen vorgebracht, welche eine derart grausame Tötungsweise dann auch betreiben, weiterhin betreiben wollen; niemals noch von anderen aber, welche den Ritus objektiv zu beurteilen versuchen, medizinische Analysen erstellen oder aus der Sicht der Tiere sprechen. Wie oft haben wir in Folge angefragt, angeboten, wenn Sie uns von Ihrer Ansicht des Nichtleidens überzeugen, wir stellen sofort jegliche Kampagne gegen das Schächten ein –  und wie oft haben Sie sich dazu ‚herabgelassen‘, überhaupt nur eine Antwort zu geben? Raten wir mal – ach ja, noch NIE ist eine solche gekommen!
Soviel zu ihrem Verständnis von Problemlösung, zu Ihrem Verständnis von Kommunikation, zu Ihrem Verständnis von Achtung und Respekt. Aber in der Aufarbeitung sozialer Schwächen müssen wir sie alleine zurücklassen; es kann ein schmerzhafter Prozess für ein Ego werden, vorausgesetzt, man ist dabei ehrlich zu sich selbst.
Herr Rabbiner, wir bieten Ihnen hiermit nochmals die Gelegenheit Ihre Sicht der Dinge darzulegen. Beweise anzutreten für Ihre Thesen, ob nun in Bezug auf die ‚Antisemitischen Reflexe‘ (wo eine öffentliche Entschuldigung für eine derartige Entgleisung ein Gebot der Stunde wäre) oder das von Ihnen behauptete schnelle Sterben der Tiere (mit einer Zehntelsekunde bezifferten Sie das Eintreten des Todes, erinnern Sie sich?). Wir erwarten jetzt zumindest eine Antwort; lassen Sie es sich gesagt sein, es muss nicht immer und in jedem Falle eine übereinstimmende Meinung gefunden werden, manchmal ist das sogar mehr oder weniger unmöglich – und zugegeben, es gibt in allen Dingen nicht nur schwarz und weiß, sondern viele Grautöne dazwischen; aber in einem demokratischen Staatsgefüge, da sollte man – und hier meine ich beide Seiten – doch zumindest in der Lage sein einen offenen Dialog führen zu können. Ohne beleidigend zu werden. Ja, in diesem, unseren Fall, da sind wir als die Beleidigten zurückgeblieben, nämlich, weil die ‚Antisemiten-Keule‘ nicht anwendbar und daher höchst entbehrlich gewesen ist. Denn hier geht es nur am Rande um menschliche Befinden, hier geht es in erster Linie um Tierleid. Und dieser Aspekt kommt immer zu kurz, vor allem dann, wenn er mit einem Nebel, gebildet aus unhaltbaren Vorwürfen, zugedeckt, erstickt werden soll.  Aber dieses Mal lassen wir es nicht zu abzulenken vom eigentlichen Zweck des Meinungsaustausches, dazu ist uns die Sache der Tiere viel zu wertvoll. Denn wir sprechen hier von fühlenden Wesen, nicht von unbelebten Objekten. Von fühlenden Wesen, die über keinerlei Lobby verfügen, und daher unseren Schutz, unser aller Schutz, Ihren wie unseren, bitterst nötig haben. Hoffentlich sehen Sie das ähnlich!

Mit den besten Grüßen
Tom Putzgruber
Verein RespekTiere

luise:: sehr bemerkenswert !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir freuen uns im Moment sehr über einen Bericht über unsere Arbeit im ‚Salzburger Fenster‘! Denn gerade ‚zu Hause‘, ist der Tierschutz in den lokalen Medien seit Jahren aus verschiedenen Gründen ein echtes Randthema (Ausnahme sind die ‚Flachgauer Nachrichten‘, wo die so wunderbare Frau Kaltenböck immer wieder über RespekTiere und Tierschutz im Allgemeinen schreibt). Das ‚SF‘ hat eine beeindruckende Reichweite von fast 70 % im Salzburger Land, weshalb durch den Artikel wohl viele Menschen aufmerksam gemacht werden – einfach schön!
Bitte lest den Bericht ‚Wo Tierschutz auch dem Menschen hilft‘ hier:
https://www.salzburger-fenster.at/2019/01/22/wo-tierschutz-auch-dem-menschen-hilft/
Und wie immer an dieser Stelle dürfen wir nicht missen zu erwähnen, wer Zeit und Lust hat, bitte schreibt dem ‚Fenster‘, schon ein paar Zeilen genügen. Gerade hier wäre es so wichtig, denn je mehr Interesse besteht, je mehr Reaktionen erfolgen, desto eher wird man erneut über Tierschutz berichten!
sf@svh.at
Achtung, Achtung!!!! Vom 31.01. bis zum 13.02. findet in Bayern ein gaaaanz wichtiges Volksbegehren statt! Das ‚Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen‘!!! Bitte verpasst nicht die historische Chance, gebt Eure Stimme ab – im Eintragunslokal in der Deiner Nähe!
https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

Bitte unterstützen Sie das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen!”

Tollwood schreibt: Es geht um sehr viel mehr als die Bienen: Industrielle Landwirtschaft, Pestizideinsatz, Flächenfraß und die Zerstörung von Lebensräumen haben zum größten Artenschwund seit Aussterben der Dinosaurier geführt, über 75% der Insekten sind bereits verschwunden. Wir stehen vor der historischen Chance, als Bürgerinnen und Bürger von unten Politik zu machen und ein bayerisches Naturschutzgesetz auf den Weg zu bringen, das den Ökolandbau voranbringt, den Pestizideinsatz eindämmt, den Artenschutz vornan stellt. Ein guter Überblicks-Artikel findet sich hier: https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-unterschriften-1.4271316

Das Volksbegehren ist keine Petition, kein zahnloser Tiger, sondern ein verbindlicher „Gesetzgebungs-Auftrag” der Bürger*innen an die bayerische Staatsregierung! Es ist eines der bislang erfolgreichsten Volksbegehren, die große Hürde (Zulassung durch das Innenministerium) wurde Ende letzten Jahres bewältigt, über 150 Organisationen haben sich bayernweit in über 80 Aktionsbündnissen zusammengetan. Auch Tollwood unterstützt das Volksbegehren mit aller Kraft. Wir haben eine echte Chance – wenn wir alle mitmachen!

Das können Sie tun:

  • aktivieren Sie Ihre Mitglieder und Ihr Netzwerk, indem Sie beispielsweise diese Mail weiterleiten,
  • verbreiten Sie den Aufruf und die Beiträge des Volksbegehrens auf ihren Social Media Kanälen,
  • erzählen Sie Freunden, Bekannten und Nachbarn davon
  • und leisten Sie Ihre Unterschrift für das Volksbegehren!

Wir brauchen 1 Million Unterschriften innerhalb von nur zwei Wochen. Eintragungsfrist 31.1. bis 13.2.2019!
Unterschreiben können alle, die in Bayern wohnhaft und wahlberechtigt sind. Ausweis nicht vergessen.

Mehr Infos und tägliche Updates zum Volksbegehren finden Sie auf der Website, Twitter oder Facebook.
Hier finden Sie die nächstgelegene Eintragungsstelle: https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/
Material zum Download und was Sie sonst noch tun können (Stichwort „Rathauslotse”) hier: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/bestellen-downloads/

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Anti-Schächt-Einsatz – 8 Tage intensivste Arbeit liegen hinter uns!

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Anti-Schächt-Einsatz – 8 Tage intensivste Arbeit liegen hinter uns!
Das Islamische Opferfest, Eid ul-Adha, neigt sich seinem Ende zu. Die Feierlichkeiten, rechtzeitig zum Höhepunkt der Wallfahrt nach Mekka, dauern jeweils vier Tage und beginnen am 10. des islamischen Monats Dhul l-Hiddscha, was bedeutet, sie verschieben sich im Sonnenkalender um ca. 11 Tage rückwärts pro Jahr. Zusammen mit dem Fest des Fastenbrechens nach dem Fastenmonat Ramadan gehört es zu den bedeutendsten Feierlichkeiten in der islamischen Welt.
Eid ul-Adha ist ein Fest der religiösen Besinnung und der Familie, wie unser Weihnachten und Ostern; gleichzeitig aber, hüben wie drüben, münden diese religiösen Feiertage in ein Massaker an den sogenannten Nutztieren. Während in christlich geprägten Kulturen vor allem Kühe und Schweine ein Inferno erleben (Hühner sowieso), sind es in islamisch geprägten Schafe und Ziegen, welche hierfür zu Millionen gemeuchelt werden. Während das Töten der Tiere in konventionellen Schlachthäusern aber wenigstens erst nach einer vorhergehenden Betäubung geschieht, sterben für das islamischen Opferfest geschätzte 700 Millionen weltweit bei vollem Bewusstsein durch einen Kehlschnitt.
Wir haben es oft genug betont und werden nicht müde es zu wiederholen – es kann nicht sein, dass der österreichische Gesetzgeber das Schlachten von Tieren einerseits nur unter vorangegangener Betäubung erlaubt – somit jeden anderen Weg als klare Tierquälerei erkennt und entsprechende Verstöße dem Himmel sei Dank ahndet – aber andererseits tatsächlich Genehmigungen für das verbotene Vorgehen erteilt, wenn, ja wenn dieses aus religiösen Gründen gefordert werden. Die Frage, die sich stellt, ist: wenn eine offensichtlich als solche erkannte Tierquälerei im Namen eines Gottes, Allahs oder wie auch immer ein höchstes Wesen bezeichnet werden mag, geschieht, ist sie dann plötzlich keine Tierquälerei mehr? Diese Gewissensfrage sollten sich jene, welche die Gesetze verfassen, stellen. Weil nämlich genau in diesem Bereich überhaupt kein Platz sein kann für fehlgeleitete Toleranz. Wenn es um die Tiere geht, um die Schwächsten der Schwachen in unserer Gesellschaft, dann MUSS eindeutig Stellung bezogen werden, ein ‚Herumeiern‘ um die Problematik – wie es das unselige Post-Cut-Stunning (Betäubung eine Sekunde nach dem Schächtschnitt) nunmal ohne Frage ist – hilft niemanden.
RespekTiere hat die Feierlichkeiten 2018 mit heftigen Protesten begleitet. Hierfür waren wir insgesamt rund 1 000 Kilometer von einem Ort zum anderen unterwegs, an manchen Stellen mussten wir auf Grund der Dringlichkeit mehrmals anwesend sein. Der so intensive Einsatz entwickelte schnell eine starke Eigendynamik, welche uns von früh bis spät Nachts an die Aufgabe band. Dabei haben wir die Haltung vor den Schlachtungen dokumentiert, die Transporte in Frage gestellt und Anzeigen eingebracht. In einem Falle mussten Sonnenschutzplanen für aberhunderte Schafe errichtet, in einem anderen Ventilatoren angekauft werden. In beiden Fällen setzte es Verpflichtungen für die Betreiber, eine umgehende Besprühung der Tiere mit Wasser umzusetzen. Manche der Schafe waren zu diesem Zeitpunkt bereits in einem offensichtlich kritischem Zustand, kurz vor dem Kollabieren!
In einem Schlachthof wurde die Schächtung von 35 Kühen im letzten Moment ausgesetzt, weil die behördlichen Mindestanforderungen nicht ausreichend umgesetzt wurden. Sehr intensive Gespräche, die vielleicht fruchtbar sein könnten, wurden mit den in den von uns beobachteten Regionen zuständigen AmtstierärztInnen geführt, wofür wir uns allerherzlichst bedanken möchten! Auch mit dem Betreiber eines der Schächthöfe, Herrn Gündüz, konnten wir eine lange und aufschlussreiche Unterhaltung führen. An anderen Orten wurden wir gemieden, von Schlachthaus-Inhabern des Weges verwiesen und mit der einen oder anderen Unfreundlichkeit konfrontiert. Ein Umstand, der uns weder erschütterte noch überraschte – ganz ehrlich, da ist die Situation dann beispielsweise auf den Pferdemärkten im Salzburger Land eine wesentlich angespanntere. Auch ein solcher Vergleich sollte nicht Unerwähnt bleiben!
Bei den diversen Versammlungen gebührt der jeweils anwesenden Polizei ein dickes Lob, welche sich an jedem Ort vorbildlich um Recht und Ordnung bemühte.
Eine dringende Anfrage werden wir an das SOS Kinderdorf stellen – eine offensichtliche Betreuerin brachte mit einem Kinderdorf-Van eine Gruppe Jugendliche an die Stätte des Geschehens, verlassen wurde der Ort mit mehreren ins Auto geladenen Wannen Frischfleisch. Mit dieser ohne Frage sehr wichtigen Organisation, welche in der Vergangenheit Großartiges geleistet hat, hatten wir bereits einmal einen Disput, als sie nämlich vor einigen Jahre um Spenden für den Ankauf von Kleintieren für arme Bauern in Indien aufrief. Ein Bild war beigeheftet, mit der sinngemäßen Beschreibung: dieser Frau konnte durch eine solche Unterstützung die Selbstständigkeit ermöglicht werden. Das Foto zeigte sie sitzend auf einem Markt, im Hintergrund Kaninchen in körpergroßen Käfigen aufeinandergestapelt…
Als großen Erfolg für die Bemühungen zum endgültigen Verbot des betäubungslosen Schlachtens werten wir schließlich das große Medieninteresse; viele Zeitungen haben über unsere Aktien berichtet und einige werden dies die nächsten Tage noch tun, was uns sehr freut. Denn nur ein allgemeiner öffentlicher Aufschrei wird die Zuständigkeit ausreichend daran erinnern können, endlich Nägel mit Köpfen zu machen!
Jetzt gilt es nicht mehr locker zu lassen! Wir müssen die Politik zu einer definitiven Lösung drängen, alleine die Tatsache, dass der Widerstand nicht geringer werden wird, erfüllt uns doch mit großem Unwohlsein! Wir müssen handeln, JETZT, bevor es zu spät ist!!!
Bitte forden Sie die Parteien auf, ein absolutes Schächtverbot gesetzlich zu verankern!
Regierungspartei ÖVP: email@oevp.at
Parteivorsitzender und Bundeskanzler Sebastian Kurz:  kabhbk@bka.gv.at
Regierungspartei FPÖ: bgst@fpoe.at
Parteivorsitzender und Vizekanzler Heinz-Christian Strache  hc.strache@fpoe.at
Oppositionspartei SPÖ: direkt@spoe.at
Vorsitzender Dr. Christian Kern  christian.kern@bka.gv.at
Oppositionspartei Neos: kontakt@neos.eu
Parteivorsitzende: Mag. Beate Meinl-Reisinger  beate.meinl@neos.eu
Oppositionspartei Liste Pilz: https://listepilz.at/kontakt/
Vorsitzende Maria Stern: https://mariastern.at/kontakt/; maria.stern@listepilz.at

Die Grünen, dialogbuero@gruene.at   Vorsitzender Mag. Werner Kogler:

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Breaking News – Polizeieinsatz bei Schächthof!

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Breaking News – Polizeieinsatz bei Schächthof!
Breaking News! Was für ein Beginn der Einsatztage gegen das betäubungslose Schlachten!
Nächste Woche, von Dienstag bis zum Wochenende, findet das Islamische Opferfest statt. Aufgrund einer völlig missglückten Gesetzeslage, welche in Österreich die Religionsfreiheit in der Wertigkeit der Verfassung über den Tierschutz stellt, wird ein eigentlich unverrückbares Diktat – nämlich das Verbot des betäubungslosen Schlachtens – ins Absurde geführt; wenn nämlich ‚zwingende religiöse Geboten oder Verboten einer gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaft‘ anderswertiges Gebaren verlangen und der Gesetzgeber aus nicht nachvollziehbaren Gründen mit einer dementsprechenden Erlaubnis einen beschämenden Kniefall fabriziert.
RespekTiere kämpft seit vielen Jahren gegen diese Vorgabe. Tierquälerei, so meinen wir, ist auch dann noch Tierquälerei, wenn sie ihm Namen eines Gottes geschieht. Und wer mag allerernstes behaupten, dass das Durchschneiden einer Kehle bei völligem Bewusstsein etwas anderes als eine glasklare und in ihrer furchtbaren Dimension kaum zu übertreffende Grausamkeit gegenüber dem Mitgeschöpf sein kann???
Im laufenden Jahr sind wir einen Schritt weitergegangen – wir geben uns nun nicht mehr mit Protesten alleine vor dem Parlament oder an neutralen Orten zufrieden, jetzt möchten wir dorthin die ungeteilte Aufmerksamkeit lenken, wo das Schreckliche tatsächlich passiert – wir stehen in den kommenden Tagen direkt vor den extra für diesen Zweck zugelassenen Tötungsanstalten!
Mit viel Mühe konnten wir schon im Vorfeld diesbezügliche Adressen recherchieren; bereits am Samstag statteten wir dann ersten davon einen Besuch ab. Siehe da, schon der Beginn der nervenaufreibenden Feldarbeit brachte so einiges zutage, mündete in einen Polizei-Einsatz.
Wir werden später noch genaueres berichten; zuwenden möchten wir uns in dieser eröffnenden Stellungnahme einem Ort im niederösterreichischen Weinviertel, wo wir von einem mutigen Informanten erfahren hatten, dass dort um die 1000 Schafe an jenen vier Tagen getötet werden sollen!
Fährt man an der Hauptstraße an besagtem Hof vorbei, glaubt man zuerst sich in der Adresseingabe geirrt zu haben; nichts verrät dort die Bestimmung des unscheinbaren Gebäudes. Von außen, von vorne, reiht sich das Haus in das so schnörkellose, schlichte Erscheinungsbild ortstypischer Bauweise perfekt ein. Hausmauer an Hausmauer gereiht, ergibt sich die fast deprimierende Fassade der Gesamterscheinung, scharf geschnitten aus einem Simon-Polt-Krimi des kultigen Romanautors Alfred Komarek.
Fährt man jedoch die nächste Gasse links, danach wieder links, führt die kleine Gemeindestraße in den Rücken der Gebäudereihe, man überblickt das im österreichischen Dialekt ‚Hintaus‘ genannte, den jeweiligen Höfen zugehörige Gelände. Und hier offenbart sich die Tragik in all ihren Facetten – hunderte Schafe in Pferche gedrängt, sie alle warten auf den furchtbaren Tod durch die Hand des Schächtmeisters!
Bereits am Samstag stehen sie in Reih und Glied, unter gleisender Sonne! Viele von ihnen, auch das ist ein absoluter Wahnsinn, kommen direkt aus Rumänien – warum? Weil, so hören wir, Schafe dort wesentlich billiger sind als in Österreich! Man stelle sich vor, die bestimmt nicht schöne Verladung im Karpatenland, dann der endlose Transport über glühend heiße Autobahnen über viele, viele Stunden hinweg, das Ausladen, das Hineinpferchen in die Koralle, und dann das lange Warten: wahrscheinlich sind die meisten am Freitag angekommen, vielleicht sogar früher; Samstag, Sonntag, Montag. Am Dienstag beginnt das zumindest viertägige Schlachten – was bedeuten würden, die letzten der Todeskandidaten stehen bis zu 9 (!!!) Tage unter dem Feuerball, der fortwährend Temperaturen von rund 35 Grad – wohlgemerkt im Schatten – verursacht; manche davon noch dazu ungeschoren, mit dickem Pelz!
Auch heute, am Sonntag sind wir wieder vor Ort; das Bild unverändert! Für die meisten der Tiere gibt es keinen Schatten, Wasser wird nur in kleinen Maurerbottichen geboten. Einige der Wannen sind gut gefüllt, aber andere auch leer, manche schmutzig. Vorsichtig machen wir uns ein Bild von der Situation – die ist unverändert zum Gestern. So rufen wir den diensthabenden Amtstierarzt, Hilfe ist nun dringend geboten. Und dieser, wir bedanken uns allerherzlichst beim so engagierten Dr. Hofer-Kasztler, kommt samt Polizeibegleitung im Eiltempo zur Stätte des Geschehens!!!
Fazit: der Anruf war mehr als berechtigt, manche der Schafe nun am späteren Nachmittag bereits nahe des Kollapses; der beherzte Veterinär verordnet sofort eine Dusche für die Tiere, zusätzlich müssen schnellstmöglich Planen zum Schutz vor der brutalen Sonne angebracht werden! Eine Vorgabe, die, so erfahren wir später, in früheren Jahren erfüllt war, die Bauverordnung aber wieder gekippt hatte! Tierschutz geht über Bauverordnung, urteilt Dr. Hofer-Kasztler in seiner unbezahlbaren Menschlichkeit, und so werden die Schafe ab morgen zumindest im teilweisen Schatten stehen können!
Fotos: wo ist anhand dieser Bilder der Unterschied zur Unterbringung in jenen Ländern, über deren nicht vorhandene oder wenig ausgeprägte Tierschutzbestimmungen wir uns brüskieren???
Wir werden alsbald über sämtliche Geschehnisse an diesem so ereignisreichen Tag berichten; auch über jene von unserem nächsten Einsatzgebiet gut 50 Kilometer entfernt. Dort, am Rande einer neu erreichten Siedlung, sollen dem Vernehmen nach 460 ‚Kleintiere‘, Schafe, Ziegen und Kälber, zu den Opfertagen getötet werden. Auch hier sind bereits viele Leute vor Ort, wohl um letzte Vorbereitungen zu treffen. Durch unwegsamstes Gelände bahnen wir uns den Weg zu den unwürdigen Stallungen; dort, unter einem Wellblechdach wie in einem Dritte-Welt-Land, kauern die Totgeweihten, wohl bewusst der sich anbahnenden Tragödie. Wir schaffen es irgendwie einen Einblick in die Verschläge zu erhalten – und sind zutiefst schockiert. In absoluter Enge, dazu die gnadenlose Sonne, welche den ganzen Tag auf das Dach brennt und den Raum darunter in eine dampfende Saune verwandelt – wo, vergessen wir es nicht, die Eingesperrten im Pelzmantel ausharren müssen – vegetieren die Armen!
Zu dieser Anlage gibt es ebenfalls viele weitere Aspekte, die wir aber jetzt noch nicht verraten können – wir werden eingehend berichten!

Die Bilanz des Tages eins und des Tages zwei: es kann nur eine Antwort auf solche Zustände geben – ein absolutes Schächtverbot MUSS unser Ziel sein!!!

Wir dürfen gespannt sein was uns die kommende Woche erwartet; die Stunden werden gefüllt sein mit Anstrengung, Schweiß und leider auch tiefster Depression, so viel ist sicher; aber all das wird uns keine Sekunde davon abhalten lautstark zu verkünden: NEIN, ein betäubungsloses Schlachten, von wem und in wessen Namen auch immer ausgeführt, darf nie, nie, nie als ‚normal‘ in unserer Mitte akzeptiert werden. Alles andere als ein klares Veto ist ein bodenloser Verrat am Tierschutz, ein Verbrechen an all jenen, für welche wir die Stimme sein müssen!
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Schächtverbot – JETZT!!!

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Schächtverbot – JETZT!!!

Wenn auch Sie ein ausnahmsloses Verbot des betäubungslosen Schlachtens für Österreich und Deutschland befürworten, bitte unterschreiben sie unsere Petition ‚Schächtverbot – JETZT!!!‘ www.respektiere.at/petition.htm

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