Aleksander Armbrust • Terraherz
Dieses Lied ist für mich mehr als Musik – es ist ein persönlicher Schrei gegen die Zerstörung unserer letzten unberührten Orte.
Jahrzehntelang war direkt vor meiner Haustür ein kleines Feuchtgebiet mit Teichen, Erlen und Brombeerhecken Lebensraum für Eulen, Füchse, Igel, Marder, Rehe, Kröten und vielleicht sogar Fledermäuse. Dann kamen Bagger und haben alles plattgemacht – ca. 1500 m² gerodet, Ufer zerstört, Quellen verschüttet. Nur wegen Geld, kalten Kalkulationen und purem Profit – von Menschen, die schon mehr als genug haben.
Ich habe alles versucht, um es zu stoppen: Behörden angerufen, Anträge gestellt, Akteneinsicht beantragt, mich von einer Stelle zur nächsten schicken lassen. Am Ende hieß es nur „Privatgrundstück“, „nachträglich genehmigen“ oder „warten, bis der Innendienst wieder da ist“. Es fühlte sich an, als würde niemand wirklich hinhören oder handeln wollen.
Genau das hat mich so tief getroffen – nicht nur der Verlust der Natur vor meiner Tür, sondern das Gefühl, dass unsere letzten Rückzugsorte immer mehr für Schwachsinn und Gier geopfert werden. Wo ist der Naturschutz, von dem doch alle reden?
Um diesen Schmerz und diese Trauer zu verarbeiten, habe ich dieses germanische Klagelied geschrieben – mit tiefem throat-singing, ritualistischen Drums und einer Atmosphäre wie Wardruna trifft Heilung. Es ist langsam, melancholisch und doch kraftvoll – ein Lied aus Liebe zur Natur und als Mahnung, dass wir nicht länger wegschauen dürfen.
Lasst uns gemeinsam entschlossen entgegentreten. Jeder Like, Kommentar und Share hilft, diese Stimme lauter zu machen.
Danke, dass ihr da seid – und passt auf das auf, was noch flüstert.
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