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Remonstrationspflicht

Was versteht man unter Remonstrationspflicht?

Übersicht mit KI

Die Remonstrationspflicht ist die Pflicht eines Beamten oder einer Beamtin, Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer dienstlichen Anordnung unverzüglich beim unmittelbaren Vorgesetzten geltend zu machen. Anstatt eine potenziell rechtswidrige Anweisung kritiklos auszuführen, muss der Beamte seine Zweifel äußern, um sich selbst und den Vorgesetzten vor möglichen rechtlichen Konsequenzen zu schützen. 

Wichtige Aspekte der Remonstrationspflicht:

  • Wann sie greift: Sobald ein Beamter ernsthafte Bedenken an der Rechtmäßigkeit einer erhaltenen Weisung hat, entsteht die Pflicht zur Remonstration. 

Ziel:

Es geht darum, die Rechtmäßigkeit der Anordnung zu überprüfen, anstatt sie einfach auszuführen. Dies dient dem Schutz des Beamten vor persönlicher Verantwortung für mögliche Fehler. 

Unverzüglichkeit:

Die Bedenken müssen „ohne schuldhaftes Zögern“ geäußert werden. Man sollte sich die Zeit nehmen, gründlich über die Anweisung nachzudenken, aber sobald konkrete Zweifel entstehen, ist es Zeit zu handeln. 

Wege der Remonstration:

Man kann die Einwände mündlich oder schriftlich äußern. Ein schriftlicher Nachweis bietet sich an, um die Geltendmachung der Bedenken später belegen zu können. 

Konsequenzen:

Wenn der Vorgesetzte die Anordnung trotz Remonstration aufrechterhält und der Beamte sie ausführt, ist der Beamte weitgehend von der persönlichen Verantwortung für die Ausführung befreit. 

Beispiele:

  • Ein Arzt verordnet eine Dosis eines Medikaments, die ein Pfleger für zu hoch hält. 

Ein Lehrer erhält eine Anweisung von der Schulleitung, die er für rechtswidrig hält. 

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Abgeordnetenwatch

Das Remonstrationsrecht … Die Verantwortung des ‚Beamten‘ (Polizei und Bundeswehr) für eine Diensthandlung.

http://www.staatsrecht.info/pub/beamte.htm

Die ‚rechtsstaatliche“ Umgebung hat dazu geführt, dass die Remonstrationspflicht heute Wirkung zeigen kann.

Voraussetzung ist, dass ‚Beamte‘ ihre Pflicht kennen und wahrnehmen.

§ 56 verpflichtet ‚Beamte‘ – ausser in Sondersituationen – nicht zum aktiven Widerstand, sondern nur zur passiven Nichtausführung von Weisungen.

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Juristen erklären leider nicht den Umstand, wie sich solche Gesetze lesen, wenn berücksichtigt wird, dass die BRDGmbH kein Staat ist sondern eine Firma und die ‚Regierung‘ unrechtmässig tut, was sie tut.

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ICH  BIN  LUISE