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Der Deutsche Bundestag hat es in der Hand, die Schließung dieser Air Base Ramstein durchzusetzen. Wenn er mit einfacher Mehrheit beschließt, aus dem seit der Wiedervereinigung kündbaren Stationierungsvertrag auszusteigen, muss die Bundesregierung innerhalb von zwei Jahren die Schließung aller ausländischen Militärbasen auf deutschem Boden, also auch die Schließung der US Air Base Ramstein, veranlassen.

https://www.rubikon.news/artikel/die-friedens-sackgasse

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 04_2017

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 04_2017
Einladung zur Aktions- und Planungskonferenz der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Am 17. Juni 2017 | von 11:00 bis 17:30 Uhr
im Saalbau Bockenheim
Schwälmer Straße 28 | 60486 Frankfurt am Main

Wir bitten um Anmeldung unter:
info@ramstein-kampagne.eu

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

warum solltest Du zu dieser Aktionskonferenz fahren? Bei der großen Veranstaltung am Freitagabend in Kaiserslautern sind prominente Rednerinnen und Redner zu gast, tolle Künstlerinnen und Künstler haben für das Friedensfest am Samstag zugesagt, es wird wieder eine beeindruckende Menschenkette geben, das Camp wird größer als jemals zuvor …

Halt und Stopp!

Bisher sind das alles tolle Ideen und vieles ist schon vorbereitet worden – besonders durch die sechs intensiv arbeitenden Arbeitsgruppen der Kampagne –, aber:

– nichts steht vollständig,

– nichts ist abschließend durchgeplant,

– viele offene Fragen sind in der Vorbereitung aufgetaucht,

– Neues hat sich entwickelt.

Und vielleicht weißt Du auch noch nicht alles, hast offene Fragen oder bist Dir noch nicht sicher, wo Du wie mitmachen willst und kannst.

Und noch einmal Stopp!

Wie werben wir viel mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ganzen Land, schaffen eine noch breitere Unterstützung und organisieren die Anfahrten aus dem ganzen Land? Erste Busse sind bestellt, aber es sind noch nicht genug. Wo können noch weitere Busse organisiert werden? Auch hier gibt es noch viel zu besprechen und zu diskutieren.

Vielleicht habt Ihr ja neue Ideen, die unsere Aktionen noch erfolgreicher, noch effektiver und unsere friedenspolitischen Forderungen noch sichtbarer machen.

Gründe genug, um nach Frankfurt zu kommen, um anzupacken, mit zu planen und zu entwickeln. Denn die Stopp Air Base Ramstein Aktionen sind auch immer der Versuch, eine möglichst umfassende, partizipatorische und demokratische Vorbereitung hinzubekommen.

Nicht einfach, aber eine interessante Herausforderung. Diese geht aber nur mit Dir!

Das alles in einer nicht einfachen Zeit. Die Bilder vom NATO-Kriegsgipfel in Brüssel sprechen eine so eindeutige kriegerische Sprache, dass es einem schon manchmal die Worte verschlägt. Damit ist nicht nur Trump gemeint, der den Militarismus der NATO massiv vorantreibt, sondern besonders auch „unsere“ Regierung.

Auch darüber wollen wir in Frankfurt bei der Aktionskonferenz sprechen.

Die Aktionskonferenz ist also der letzte Feinschliff für ein hochinteressantes Aktionswochenende vom 8.-10. September.

Damit die Aktionen von Stopp Air Base Ramstein 2017 das werden, von dem wir alle träumen, brauchen wir Dich und Dich. Damit es besonders gut wird, dazu wird hoffentlich auch die Aktionskonferenz beitragen.

Deshalb unsere Bitte an alle: Kommt am 17.06.2017 von 11-17.30 Uhr nach Frankfurt/Main zur Aktionskonferenz. Helft mit! Diskutiert mit! Packt mit an!

Wir hoffen, viele von Euch begrüßen zu können.

Friedliche Grüße,
für den Koordinierungskreis
Reiner Braun und Pascal Luig

Programm der Aktions- und Planungskonferenz:

11:00 Eröffnung und BegrüßungHorst Trapp
Moderation: Gunda Weidmüller und Pascal Luig
11:15 Wo stehen wir und wohin wollen wir? Reiner Braun
11:45 Diskussion
12:30 Kurze Vorstellung der Arbeitsgruppen durch die AG-LeiterInnen:

AG 1 · Kommunikation und mediale Arbeit

AG 2 · Friedenscamp

AG 3 · Vernetzung und Neugründung lokaler Stopp Ramstein Initiativen

AG 4 · Inhaltliche Debatten: „Von deutschem Boden geht Krieg aus“, NATO

AG 5 · Internationaler Kongress

AG 6 · Kultur

13:00 Mittagspause
13:45 Tagung der Arbeitsgruppen
15:15 Berichte aus den Arbeitsgruppen
und Diskussion
Moderation:
Renate Wanie und Peter Jüriens
17:00 Vereinbarungen und Beschlüsse
Schlusswort
17:30 Ende
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Die lokale Initiative Berlin protestiert auf dem Kirchentag gegen den Drohnenkönig Obama

Ende Mai tummelten sich in Berlin die Massen. Die evangelische Kirche veranstaltete vom 24. bis zum 28. Mai den „deutschen evangelischen Kirchentag“ dieses Jahr in Berlin und Wittenberg. Im Programm standen eine Vielzahl  von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, Konzerten und natürlich Gottesdiensten, die sich auch mit politischen Themen und der wertvollen Arbeit der Kirche für den Frieden beschäftigten. Zu einem der „Highlights“ zählte das Treffen des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagmorgen vor dem Brandenburger Tor. Tausende Menschen versammelten sich in der Innenstadt, um den Friedensnobelpreisträger Obama einmal live zu erleben. In seinem Gespräch mit der deutschen Kanzlerin redete er über die Rolle der Religion und wurde explizit auf die zivilen Drohnenopfer angesprochen. Deren Tod sei traurig, allerdings müsse man sie für den Kampf gegen den Terrorismus in Kauf nehmen, um die westlichen Länder vor Anschlägen wie in Paris zu schützen. Er habe als Präsident keine andere Wahl gehabt, als Drohnen einzusetzen.
Die Lokale Berliner Initiative von „Stopp Air Base Ramstein“ sieht das anders und hält Obamas Friedensnobelpreis auf Grund seiner Kriegsführung und dem steigenden Einsatz von Kampfdrohnen für ungerechtfertigt. Deswegen machte sich eine Gruppe von AktivistInnen am Freitagmorgen auf den Weg in die Innenstadt, um Flyer und Zeitungen zu verteilen und so für die Aktionswoche „Stopp Air Base Ramstein“ zu werben. Außerdem hatten sie Protestplakate bei sich, die deutlich machten, dass Drohnenkrieg und Friedensnobelpreis nicht zusammen passen.Hier findet Ihr Fotos von der Aktion.

http://www.ramstein-kampagne.eu/2017/06/die-lokale-initiative-berlin-demonstriert-auf-dem-kirchentag-gegen-den-drohnenkoenig-obama/

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Einladung zur Veranstaltung: Zerstören Drohnenkriege das Völkerrecht oder besiegt das Völkerrecht den Drohnenkrieg?
Die Drohnenangriffe sind juristisch umstritten, um die Airbase Ramstein gibt es seit Jahren immer wieder  auch juristische Auseinandersetzung. Was bedeuten die Drohnenangriffe für das Völkerrecht, für den Gewaltverzicht der UN-Charta und für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.Können Gerichte helfen, die Drohneneinsätze zu beenden. Hat die Bundesregierung die Möglichkeit, die Airbase zu schließen?

Fragen, die in den aktuellen Diskussionen und in den politischen Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle spielen.

Antworten und Einschätzungen aus friedenspolitischer und friedensjuristischer Sicht gibt der Rechtsanwalt Otto Jäckel, Vorsitzender der IALANA und seit Jahren in den juristischen Auseiandersetzung um Drohnen und Airbase engagiert.
Die Veranstaltung heißt „Zerstören Drohnenkriege das Völkerrecht oder besiegt das Völkerrecht den Drohnenkrieg?“ und wird von der Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch“ organisiert.

Wann: 9. Juni | 18-20 Uhr
Wo: „Alte Eintracht“ | Unionsstraße 2 | 67657 Kaiserslautern
Mehr unter:

http://www.ramstein-kampagne.eu/event/besiegt-das-voelkerrecht-den-drohnenkrieg/

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Fast 12.000 Menschen haben den Aufruf der Kampagne Stopp Air Base Ramstein unterzeichnet!
Knapp 12.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck gebracht, dass sie den Drohnenkrieg nicht wollen und fordern vom Deutschen Bundestag und von der Bundesregierung, „den USA die Nutzung von Ramstein als Basis zur Drohnenkriegsführung zu verbieten und die Satelliten-Relaisstation zu schließen, zugleich selbst auf die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu verzichten und die Einführung von Kampfrobotern im Militär zu ächten, sowie die illegalen Ausspähpraktiken der NSA in Zusammenarbeit mit dem BND, wofür Ramstein ein Kristallisationspunkt ist, zu beenden.“

Wenn auch Du den Aufruf unterschreiben willst, dann klicke hier:

Aufruf unterschreiben →

http://www.ramstein-kampagne.eu/unterstuetze-die-kampagne/

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Einladung: Aktionskonferenz Stopp Ramstein | 26.11. von 11-17 Uhr | Gewerkschaftshaus (Willy Richter Saal

Stopp Ramstein Kampagne

Einladung zur:
Aktionskonferenz Stopp Ramstein
am Samstag, den 26.11. von 11-17 Uhr
im Gewerkschaftshaus (Willy Richter Saal)
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 | 60329 Frankfurt am Main

Wir bitten um Anmeldung unter: info@ramstein-kampagne.eu.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

„Wie geht es weiter? Was machen wir nächstes Jahr? Wie können wir noch mehr werden? Wie können die Aktionen noch bunter, kreativen und vielfältiger werden?“ – Immer wieder wurden diese und ähnliche Gedanken und Fragen in E-Mails, Gesprächen und Telefonaten nach den großen und erfolgreichen Aktionen in Ramstein im Juni 2016 geäußert.

Jetzt wollen wir gemeinsam beraten: Wie kann Ramstein 2017 aussehen? Der Koordinierungskreis schlägt für die Aktionen Stopp Ramstein 2017 nach intensiven eigenen Beratungen und Abstimmungen mit anderen sozialen Bewegungen dafür das Wochenende 8.-10.09.2017 vor.

Wir wollen ein Ende der Drohneneinsätze, eine Schließung der Satelliten-Relaisstation als ersten Schritt, um langfristig die gesamte Air Base geschlossen zu bekommen und in einem Konversionsprojekt, zivile statt militärische Arbeitsplätze zu schaffen.

Viele Ideen wurden geäußert, gesammelt und in örtlichen Initiativen diskutiert. Jetzt ist es Zeit zu beraten, was wir 2017 gemeinsam und solidarisch gestalten wollen. Daher möchten wir Euch einladen, mit uns am 26.11. in Frankfurt u.a. folgende Fragen auf der Aktionskonferenz zu beraten:

  • Soll es wieder eine Demonstration sein oder eine Menschenkette?
  • Welche Rolle kann Kultur spielen: Wollen wir ein großes Friedensfest?
  • Wollen wir wieder ein großes Friedenscamp gemeinsam gestalten?
  • Welche inhaltlichen Debatten wollen wir? Wie wollen wir miteinander auch die kontroversen Fragen diskutieren?
  • Und dann nicht zuletzt: Wie soll das, was wir gemeinsam wollen, gemeinsam vorbereitet werden? Wer macht wo mit, bringt sich ein und wirbt für weitere Unterstützung?

 

Ihr alle seid herzliche eingeladen und bringt noch weitere mit. Gemeinsam können wir etwas Großes schaffen. Notwendig ist es angesichts von Drohnen, Krieg und Konfrontation allemal.

Für den Koordinierungskreis Stopp Ramstein

Reiner Braun
Pascal Luig

 

 

Tagesordnung der Aktionskonferenz:

11:00 Uhr Begrüßung

Horst Trapp

11:10 Uhr Eröffnung und Moderation

Pascal Luig, Gunda Weidmüller

11:15 Uhr Einleitender Beitrag: Ramstein 2017

Reiner Braun

11:35 Uhr Diskussion
12:20 Uhr Kommentierungen zur Stopp Ramstein Kampagne und Planung 2017

Karl-Heinz Peil
Connie Burkert-Schmitz
Roland Blach
Christiane Jungblut (angefragt)
Kampagne „Krieg beginnt hier“ (angefragt)

13:00 Uhr Diskussion
13:45 Uhr Pause
14:30 Uhr Arbeitsgemeinschaften (AGs)
AG1: Kommunikation und mediale Arbeit
Moderation: Susan Bonath (angefragt), Jürgen Lutterkordt, Sabrina Lüllepop, Lucas Wirl

AG2: Friedenscamp
Moderation: Christian Balou, Connie Burkert-Schmitz, Axel Paulien, Konni Schmidt

AG3: Vernetzung und Neugründung lokaler Stopp Ramstein Initiativen
Moderation: Pascal Luig, Pedram Shahyar, Gunda Weidmüller

AG4: Inhaltliche Debatten: „Von deutschem Boden geht Krieg aus“, NATO Moderation: Klaus Hartmann, Kristine Karch, Karl-Heinz Peil, Elsa Rassbach

AG5: Strukturen, Veranstaltungen, Vernetzung mit anderen Kampagnen und Kongressvorbereitung
Moderation: Reiner Braun, Hannelore Philippi, Bernhard Trautvetter (angefragt), Roland Vogt, Renate Wanie

AG6: Kultur
Moderation: Maren Herz, Bruno Kramm

16:00 Uhr Berichte aus den AGs und Diskussion
Moderation: Peter Jüriens, Renate Wanie
16:50 Uhr Zusammenfassung

Reiner Braun

17:00 Uhr Schluss

 

 

 

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Nach dem großen Erfolg ist vor den nächsten Aktionen | Stopp Ramstein 2017

Kampagne Stopp Ramstein

Liebe Friedensfreundinnen und Friedenfreunde,

sicher habt Ihr Euch auch schon an der Auswertungszeitung erfreut, die in Wort und Bild noch einmal Revue passieren lässt, was wir gemeinsam bewegt und erreicht haben.

Auf jeden Fall kann die Zeitung bei uns bestellt oder heruntergeladen werden. Sie ist es Wert, unter „das Volk“ gebracht zu werden:

http://www.ramstein-kampagne.eu/zeitung/

Der Koordinierungskreis hat die Aktionen intensiv ausgewertet und überlegt, wie es weitergehen soll. Details der Auswertung könnt Ihr auf der Webseite

http://www.ramstein-kampagne.eu/

sehen.

Das wichtigste zuerst:

Planungskonferenz 2017 und Stopp Ramstein 2017

Wir wollen Euch alle und viele Neue zu einer Planungskonferenz 2017 einladen und zwar für den 26.11.2016 nach Frankfurt in das Gewerkschaftshaus. Details gehen Euch noch zu. Für Anregungen für diese Planungskonferenz sind wir dankbar, Eure Mithilfe ist auch hierfür wieder notwendig.

Eine Anregung, die an uns von verschiedenen ganz unterschiedlichen Seiten herangetragen wurde, nämlich den Termin für die großen Aktionen Proteste Ramstein 2017 schnell festzulegen, haben wir schon umgesetzt: Ramstein 2017 soll vom 8.-10.09.2017 stattfinden. Über den Charakter, die Vielfalt und die Verbindung der möglichen Aktionen sollten wir jetzt anfangen, weiter intensiv zu reden. Es soll sicher keine Wiederholung werden, aber die erfolgreichsten Aktivitäten sollen eher verstärkt und intensiviert, neue Ideen geboren werden.

Aber Ramstein 2017 jetzt anzufangen heißt, auf keinen Fall mit Aktivitäten zu warten, bis der nächste Sommer kommt, sondern zu überlegen, was können wir jetzt tun, um die Ablehnung von Krieg und Drohnen immer weiter deutlich zu machen.

Bundesweite Friedensdemonstration – Frieden braucht Bewegung

Eines und sicher besonders wichtig ist die bundesweite Friedensdemonstration „Die Waffen nieder!“ am 8.10.2016 in Berlin, die auch von „Stopp Ramstein“ unterstützt wird. Weiteres auf der Webseite

www.friedendsdemo.org.

Diese braucht noch viel Unterstützung. Wenige Wochen bevor ein Bundeshaushalt mir plus 6 Milliarden für Rüstung und Krieg verabschiedet werden soll, ist Protest und Widerstand gerade auch in Berlin mehr als notwendig. Nicht vergessen: Aus dem Rüstungshaushalt soll auch die sogenannte Eurodrohne finanziert werden und alle weiteren Kriegseinsätze.

Wir sehen uns also sicher zahlreich, mit vielen Transparenten auch gegen die Air Base Ramstein, am 8.10.2016 in Berlin. Es ist der nächste logische Schritt des Protestes, aber auch des Wiederaufbaus einer handlungsfähigen und geeinten Friedensbewegung.

Aber wir wollen auch bei unseren Aktivtäten gegen die Militärbasis keine Pause einlegen und haben uns für den Herbst folgendes überlegt:

Nicht verzagen, weitere Aktionen 2016

  • Wir brauchen mehr lokale und regionale Stopp Ramstein Initiativen. Diese sind der Unterfand, dass die Bewegung insgesamt stärker wird. Die Stopp Ramstein Initiative in Kaiserslautern ist der beste Beweis, was für eine Ausstrahlungskraft eine solche regionale Initiative haben kann. Deswegen helft mit, weitere zu gründen oder noch besser, gründet eine dort wo Ihr arbeitet und lebt:
  • http://www.ramstein-kampagne.eu/lokale-initiativen/
  • Beteiligung und Unterstützung der Demonstration und Protestaktionen in Kalkar/Essen am 3.10.2016:
  • http://demo-kalkar.de/
  •  Wir wollen einen Plakat- und eine Liederwettbewerb zu „Stopp Ramstein“ durchführen. Die aktiven Kulturschaffenden haben uns dazu einen wichtigen Anstoß gegeben.
  • Wir denken gemeinsam mit unseren Berliner Freundinnen und Freunden über eine Anti-Drohnen/Ramstein Protestaktionen in Berlin nach.
  • Wir wollen die internationale Vernetzung fortsetzen, auch in Vorbereitung der Aktionen gegen den nächsten NATO-Gipfel 2017 in Brüssel.

 

Es geht weiter nach den Mut machenden Aktionen in Ramstein und wir sehen uns sicher bei einer der großen Aktionen für den Frieden in den nächsten Wochen.

Nicht vergessen: 26.11.2016 Planungskonferenz in Frankfurt. Mehr demnächst auf www.ramstein-kampagne.eu.

Für den Koordinierungskreis
Reiner Braun und Pascal Luig

 

P.S. Ein Hinweis für alle, die sich international besser vernetzen und über die weltweite Friedensbewegung und ihre Kampagnen informieren wollen: 30.09. bis 3.10. Weltkonferenz des International Peace Bureau (IPB) in Berlin. Weitere Informationen unter www.ipb2016.berlin.

 

 

 

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Pressemitteilung: Koordinierungskreis der Kampagne vereinbart nach der beeindruckenden Menschenkette die Fortsetzung der Aktionen

Der Koordinierungskreis der Kampagne Stopp Ramstein traf sich in Frankfurt zur Auswertung der Menschenkette, des Camps und der inhaltlichen Veranstaltungen vom 10.-12.06.2016.

Es wurde eine ausgesprochen positive Bilanz  – der  beeindruckenden, bislang größten Aktion der Friedensbewegung in Ramstein und der größte Protest, der bisher in einem westlichen Land gegen den Drohnenkrieg stattgefunden hat – gezogen.

Hervorgehoben wurde besonders:

  • Die Veränderung des politischen Klimas in der Region durch die vielfältigen Aktionen. Die Friedensbewegung ist vor Ort präsent und beeinflusst die öffentliche Debatte zunehmend, besonders mit den Argumenten gegen den Drohnenkrieg.
  • Die quantitativ großen Aktionen, die  Menschenkette mit ca. 5000 Menschen, eingebettet in eine inhaltliche Debatte über Friedenssicherung und Abrüstung, über Konversion und zivile Konfliktbearbeitung. Ramstein  2016 war antimilitaristische Aufklärung pur.
  • Die nachdrückliche Forderung an die Bundesregierung, die Nutzung der Satelliten-Relaisstation auf der Air Base Ramstein für den völkerrechtswidrigen US-Drohnen-Krieg sofort zu unterbinden.
  • Die immer wieder erhobene Forderung an die Bunderegierung, das Stationierungsabkommen zu kündigen und damit den weltweiten Drohneneinsatz von deutschem Boden aus zu beenden und die US Basis langfristig zu schließen. Der Schlüssel zur Beendigung der völkerrechtswidrigen Kriege von deutschem Boden aus liegt in Berlin bei der Bundesregierung. Diese Aussage durchzog wie ein roter Faden die Aktionen in Ramstein.
  • Betont wurde die solidarische Zusammenarbeit der unterschiedlichen Kräfte der Friedensbewegung, sowohl national als auch international. Bisher noch abseits stehende Menschen und Organisationen sollen verstärkt gewonnen werden.

Der Koordinierungskreis vereinbarte die Auswertung auf einem 2. Treffen fortzusetzen. Es bestand Einigkeit, dass die Aktionen mit einem Höhepunkt 2017 fortgesetzt werden sollen und dezentrale Aktivitäten in den einzelnen Städten vorbereitet werden. Zukünftig soll noch intensiver an konstruktiven Konzepten zur Überwindung von Rüstung und Militär, wie beispielsweise Konversion und zivile Konfliktbearbeitung, gearbeitet werden und diese allgemeinverständlich vermittelt werden.

Vereinbart wird die Einladung zur großen „Planungskonferenz Ramstein 2017“ am 26.11.2016 in Frankfurt/M. Dort sollen die Aktivitäten für das Jahr 2017 vereinbart werden.

Ein Auswertungspapier der Aktionen vom 10.-12.06. kann in Kürze auf den Webseiten der Kampagne Stopp Ramstein (www.ramstein-kampagne.eu) und des Bundesausschusses Friedensratschlag (http://www.friedensratschlag.de) heruntergeladen werden.

Der Koordinierungskreis begrüßt die bundesweite Demonstration der Dachverbände der Friedensbewegung am 8.10.2016 in Berlin.

Weitere Informationen: Reiner Braun (0172 2317475), Pascal Luig (0177 7872145), Horst Trapp (069 24249950)

 

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Pressemitteilung Kampagne Stopp Ramstein

Vorbereitung der Proteste gegen die US-Air Base Ramstein stoßen auf breite Unterstützung

Am 07.05. fand die letzte Planungskonferenz der Kampagne Stopp Ramstein zur Vorbereitung der vielfältigen Aktionen (10.-12.06.2016) gegen den Drohnenkrieg, der von der US-Militärbasis Ramstein ausgeht, statt.

Die ca. 80 Teilnehmer_innen konnten eine ausgesprochen positive Bilanz der Vorbereitung ziehen:

  • Durch die Gründung der örtlichen Initiative Stopp Ramstein und ihre vielfältigen Aktivitäten ist die Kampagne fest in der Region verankert.
  • 12 lokale Stopp Ramstein Initiativen konnten deutschlandweit gegründet werden.
  • Bisher sind schon 10 Busse geordert, die die Teilnehmer_innen zu den Protestaktionen bringen werden.
  • Internationale Delegationen aus den USA, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, Luxemburg und Belgien werden an den Aktionen teilnehmen.

 

Der Aktionskonferenz lag ein umfassender Aktionsplan vor, der in den Diskussionen im Plenum und den Arbeitsgruppen weiter konkretisiert und ergänzt wurde:

  • Das internationale Friedenscamp wird am Mittwoch den 08.06. mit einem Friedenfest eröffnet.
  • Am Freitag werden den ganzen Tag über in der Versöhnungskirche in Kaiserslautern Veranstaltungen, Diskussionen und Arbeitsgruppen, u.a. zum Thema: Drohnen, NATO und Bilderberger Konferenz stattfinden.
  • Zu einer großen öffentlichen Veranstaltung mit dem ehemaligen Staatssekretär im Verteidigungsministerium Willy Wimmer (CDU), dem ausgestiegenen Drohnenpiloten Brandon Bryant und dem ehemaligen CIA Mitarbeiter Ray McGovern wird die Bevölkerung am Freitagabend in die Versöhnungskirche eingeladen.
  • Am 11.06. wird eine erstmals stattfindende große  Menschenkette die Stadt Kaiserslautern mit der Air Base Ramstein verbinden. Die Menschenkette  wird sinnbildlich das Leben gegen völkerrechtswidrige Drohneneinsätze symbolisieren.

 

In einer Stimmung des Optimismus und der Solidarität verabschiedeten die Teilnehmer_innen einheitlich die gemeinsame Erklärung „Keine Drohnenkrieg – Stoppt Ramstein. Kommt und macht mit bei der Menschenkette am 11.06.2016“.

Ramstein steht für die Politik von Interventionen und Krieg, von Überwachung und Militarismus. Von Ramstein gehen durch die weltweiten Drohneneinsätze tagtäglich Tod, Leid, Terror und Verderben aus. Drohnenkrieg ist Serienmord.

Als erstes muss die Drohnenrelaisstation geschlossen werden, wenn Frieden und Abrüstung weltweit eine Chance bekommen sollen. Unser großes Ziel ist die Air Base zu schließen. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Truppenstationierungsvertrag zu kündigen.

Das geschieht nicht von allein. Die Bundesregierung ist nicht bereit, den Friedensintentionen des Grundgesetzes Folge zu leisten.

Wir wollen am 11.06. gegen Krieg und Waffen demonstrieren und mit einer symbolischen Menschenkette von Kaiserslautern bis zur Air Base Ramstein für die überlebensnotwendige Alternative Frieden werben. Wir wollen den Druck auf die Politik erhöhen. Wir wollen ein unüberhörbares Zeichen setzen: Die Mehrheit der Menschen in unserem Land will keinen Krieg und keine Kriegsvorbereitung.

Wir wissen, wie schwer es in dieser Zeit ist, Menschen zu gewinnen und für den Frieden aktiv zu werden.

Wir sind noch lange nicht genug.

Deshalb wenden wir uns an:

  • die Menschen der Region: Eine friedliche Zukunft kann es nur ohne die Air Base Ramstein geben. Ramstein ist der Magnet, der die Zerstörung anzieht. Ramstein ist üble Luft- und Wasserverschmutzung, permanenter gesundheitsgefährdender Lärm. Eine tägliche Verminderung der Qualität des Lebens . Demonstriert mit uns!
  • die Friedensbewegten überall in unserem Land: Kommt mit uns nach Ramstein! Ramstein wird eine wichtige und eindrucksvolle Aktion der Friedensbewegung werden. In einer Zeit zunehmender Konflikte und Kriege  soll sie Mut machen für weitere Aktionen und stärkt uns in unserer täglichen Arbeit. So begrüßen wir vielfältige weitere Friedensaktionen.
  • die Unentschlossenen und noch Zögernden: Nehmt den Frieden mit uns in Eure Hände! Nur durch eigenes aktives Engagement können wir Veränderungen erreichen. Durch eine große Aktion der Gemeinsamkeit und der Solidarität schöpfen wir neue Kraft gegen Individualisierung und Vereinzelung.
  • alle: Der Friedensgedanke soll sich in einer großen einheitlichen Aktion in Ramstein niederschlagen. Bei uns gibt es keinen Platz für Rechtspopulismus, Rassismus und Antiamerikanismus.

 

Lasst uns gemeinsam deutlich machen: Wir wollen keinen Drohnenkrieg von deutschem Boden aus. Wir wollen keine Interventionskriege, keinen NATO-Aufmarsch in Osteuropa, keine Konfrontation mit Russland. Frieden verlangt Abrüstung, friedliche Konfliktbearbeitung und vor allem Engagement.

Wir wollen die Umwandlung bisher militärisch genutzter Flächen und Einrichtungen für zivile Zwecke und Arbeitsplätze (Konversionsprozess).

Dafür steht die Menschenkette von Kaiserslautern nach Ramstein am 11.06.2016.

Mach mit, auch Du und Du!

 

Für Rückfragen: Reiner Braun (0172 2317475) und Pascal Luig (0177 7872145)

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ICH  BIN  LUISE

 

Erklärung der Kampagne Stopp Ramstein

Erklärung zur Vorbereitung der Ramstein Aktionen

Am 15.02. tagte in Frankfurt a.M., der Organisationsausschuss Ramstein 2016. Nach einer intensiven Diskussion wurde einheitlich der folgende Beschluss gefasst.

Erklärung:

Die Welt ist aus den Fugen. Millionen Menschen fliehen vor Krieg und Verfolgung, wirtschaftlicher Ausbeutung und Perspektivlosigkeit.  Der Teufelskreis von Krieg, Terror und Flucht muss unterbunden werden. Das erfordert eine Politik des Friedens und der Abrüstung, der Solidarität und der friedlichen Lösung internationaler Konflikte. Eine andere Politik erfordert Informationen und Aktionen, erfordert eine starke und handlungsfähige Friedensbewegung, die, wie u.a. in den achtziger Jahren, Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen kann.

Die Friedensbewegung war und ist vielfältig. Sie agiert in unterschiedlichen Formen aus unterschiedlichen Anlässen. Gleichmacherei ist den friedensbewegten Menschen fremd. Das Verständnis untereinander und füreinander ist prägend.

Die Vielfalt endet dort, wo wesentliche Ziele der Friedensbewegung, wie Abrüstung, friedliche Konfliktlösung, Solidarität sowie Ablehnung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, missachtet oder missbraucht werden. Versuche, die Friedensbewegung zu spalten, sind zurückzuweisen. Montagsdemonstranten sind an ihrer Haltung vor Ort zu messen und nicht an dem, was sie tun oder lassen könnten. Niemand wird sich zu einer gesinnungspolitischen Überprüfung hingeben wollen. Aber Menschen und Gruppen, die den Zielen der Friedensbewegung entgegenstehen, sollten nicht zum Mitmachen eingeladen werden.

Es gibt eine lebendige, vielfältige Friedensbewegung. Eine Aufspaltung in alte und neue Friedensbewegung ist falsch und trägt nicht zum Verständnis füreinander bei. Während der gesamten Nachkriegszeit wurde der Parlamentarismus durch friedensbewegte Menschen mal mehr oder weniger wirksam kritisch begleitet. Die Wirkung war dann größer, wenn Menschen aus Organisationen wie  Gewerkschaften und Kirchen mitmachten. Das setzt voraus, dass die jeweiligen Ziele klar sind und in einigender Absicht formuliert werden.

Gemeinsame Friedensaktivitäten setzen eine breite basisorientierte Vorbereitung und Durchführung voraus. Das mag manchmal zeitraubend sein, ist aber unerlässlich. Zahlreiche und zusätzliche Motivation sind positive Ergebnisse.

Die Friedensbewegung hat keine Führungszirkel, wohl aber intensive Diskussionen, Absprachen, offene Gespräche und handlungsorientierte Planungen.

Die gemeinsamen Diskussionen, auch mit den Kritikern, sollte fortgesetzt werden, mit dem Ziel eines verstärkten gemeinsamen Handelns.

Weitere Aktionen:

Die Vorbereitungsaktionen werden mit der Veranstaltung „Die Air Base Ramstein“ in Kaiserslautern am 29.02.2016 fortgesetzt. Das Programm und weitere Informationen auf der Webseite: www.ramstein-kampagne.eu.

Geplant ist des Weiteren ein „Runder Tisch Konversion“ am 10.05. in Kaiserslautern u.a. mit Roland Vogt und Horst Schmitthenner.

Die Route der Menschenkette kann auf der Webseite eingesehen werden. Mit viel Kreativität und Engagement werden ab jetzt TeilnehmerInnen für die verschiedenen Abschnitte der Strecke geworben. Genaue Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu/menschenkette-2016/.

Vereinbart wurde, angesichts der Vielfalt der Vorbereitungsaktivitäten und der Notwendigkeit eine basisorientiert Vorbereitung zu gewährleisten, den Organisationsauschuss zur Vorbereitung zu erweitern.

Dem Ausschuss gehören jetzt an:

 

  • Roland Blach, Stuttgart
  • Connie Burkert-Schmitz, Kaiserslautern
  • Reiner Braun, Berlin
  • Klaus Hartmann, Frankfurt
  • Bruno Kramm, Berlin
  • Anne Kowalke, Berlin
  • Ekkehard Lentz, Bremen
  • Pascal Luig, Berlin
  • Jürgen Lutterkordt, Dortmund
  • Karl-Heinz Peil, Frankfurt
  • Hannelore Philippi, Saarbrücken
  • Elsa Rassbach, Berlin
  • Pedram Shahyar, Berlin
  • Johanna Pfeffer, München
  • Konni Schmidt, Kaiserslautern
  • Horst Trapp, Frankfurt
  • Renate Wanie, Heidelberg
  • Roland Vogt, Pirmasens
  • Gunda Weidmüller, Hamburg

 

Berlin/Frankfurt, den 16.02.2016

Organisationsausschuss Kampagne Stopp Ramstein

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