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Plastikplanet: Noch ein Müllstrudel im Pazifik

http://www.spektrum.de/news/noch-ein-muellstrudel-im-pazifik/1485775

Der pazifische Müllstrudel nördlich von Hawaii ist wohlbekannt. Nun zeigt sich: Es gibt ein südliches Gegenstück dazu.

Feuerfisch inspiziert Plastiktüte im Meer

© richcarey / Getty Images / iStock
(Ausschnitt)
Vermutet wurde es schon lange, doch erst jetzt gibt es die offizielle Bestätigung, dass auch im Südpazifik ein gewaltiger Müllstrudel vornehmlich aus Plastikabfällen kreist. Er nimmt eine Fläche von rund 2,6 Millionen Quadratkilometern ein und entspricht damit etwas mehr als der tausendfachen Fläche des Saarlands. Das berichtete Charles Moore von der Algalita Marine Research Foundation gegenüber „ResearchGate„, der mit seinem Team eine Schiffsexpedition in die Region durchgeführt hatte. Dabei entnahmen sie unter anderem rund um die Oster- und Robinson-Crusoe-Inseln Wasserproben, um den Plastikgehalt darin zu messen.

Im Gegensatz zum schon länger bekannten Müllstrudel im Nordpazifik besteht das südliche Pendant zumindest in diesem Seegebiet vor der südamerikanischen Küste weniger aus großen Abfällen wie Plastikflaschen, Zahnbürsten oder Schuhen, sondern vor allem aus Granulat: Das Material war bis dahin also schon länger im Ozean unterwegs und entsprechend zerkleinert. „Wir haben gewaltige Mengen Kunststoff gefunden“, fasst es Ozeanforscher Moore zusammen. Auch andere Indizien sprechen dafür, dass hier viel Müll kreist – und darunter nicht nur Kleinteile. Im Mai 2017 wurde beispielsweise eine Studie veröffentlicht, wie viel Kunststoff sich innerhalb weniger Jahre auf der unbewohnten und isolierten Henderson-Insel angesammelt hat. Auch sie liegt im potenziellen Einflussgebiet des Müllstrudels.

Das Problem scheint sich im Südpazifik zu verschärfen, denn eine Studie aus dem Jahr 2011 erbrachte deutlich weniger Müll als heute. In der abgelegenen Region fern von Siedlungszentren reichern sich also erst seit relativ kurzer Zeit Abfälle an, doch geschehe dies in hohem Tempo, so Moore. Woher sie stammen, ist noch unklar, denn sie müssen wegen der geringen Größe eine längere Reise hinter sich haben, was auf eine Quelle außerhalb des Südpazifiks hinweist. Womöglich stammen die Partikel aus dem nördlichen Gegenstück und driften über den Äquator. Laboranalysen sollen genaueren Aufschluss über die Herkunft geben. Die Datenauswertung soll zudem abschätzen helfen, wie viel Müll hier eigentlich unterwegs ist. „Nach dem, was ich gesehen habe, gehe ich davon aus, dass auf einer riesigen Fläche im Südpazifik Millionen Plastikteilchen pro Quadratmeter schwimmen“, schätzt Moore.

Potenziell kann jeder der fünf großen Meereswirbel im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean als Müllstrudel enden. Wirklich gut untersucht sind jedoch nur der nordpazifische und in etwas geringerem Umfang der nordatlantische Wirbel. Zu den anderen drei Wirbeln liegen hingegen kaum Daten vor. Vorherrschende Winde und Meeresströmungen sorgen dafür, dass Abfälle von den Küsten und aus der Schifffahrt hier eingetragen werden und dann für längere Zeit im Meer kreisen. Ein Teil des Mülls sinkt in die Tiefsee, wird zerkleinert und gelangt in die Nahrungskette oder endet schließlich doch wieder an den Küsten. Es existieren Pläne, diese Abfälle aus dem Wasser zu fischen und zu entsorgen, doch bislang ist noch kein Ansatz über Pilotprojekte hinausgekommen.

© Spektrum.de

Kunststoffproduktion: Wie viel Plastik wir jemals produziert haben

http://www.spektrum.de/news/wie-viel-plastik-wir-jemals-produziert-haben/1483767

Seit der Erfindung von Kunststoffen haben Menschen bereits mehr als neun Milliarden Tonnen von diesem Material hergestellt. Der größte Anteil davon endete als Abfall.

Wer badet gerne im Müll? Offensichtlich zu viele Menschen

© iStock / Jan-Otto
(Ausschnitt)
Als Charles Goodyear 1839 erkannte, wie man aus Kautschuk Gummi herstellt, konnte er nicht ahnen, dass Kunststoffe – seine Erfindung war einer der ersten – der Menschheit einmal Sorgen bereiten werden. Der anfängliche Segen begann nämlich mehr und mehr zu einem Fluch zu werden, als man in den frühen 1950er Jahren anfing, synthetische Materialien in Massenproduktion herzustellen.

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Benachrichtigung: „Mehr Plastik im Meer, als Fische!“

https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-unsere-ozeane-sind-keine-m%c3%bcllkippe-frau-merkel-stoppen-sie-diesen-irrsinn/u/20742490

vom Change.org-Team

5. Juli 2017 — Liebe Unterstützer/innen,

jetzt können Sie die Videobotschaft von Schauspieler Hannes Jaenicke auf Facebook verbreiten:

https://www.facebook.com/Change.orgDeutschland/videos/1549891261709650/

Teilen Sie das Video, um mehr Unterstützer/innen für die Petition zu mobilisieren – über 75.000 sind schon dabei!

Vielen Dank für Ihr Engagement,

Ihr Change.org Deutschlandteam


 

 

Plastik ist die Pest! Unsere Ozeane sind keine Müllkippe! Endlich Schluss mit unnötigen Einwegverpackungen!

https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-unsere-ozeane-sind-keine-m%C3%BCllkippe-frau-merkel-stoppen-sie-diesen-irrsinn

Das Meer ist inzwischen der dreckigste Ort der Welt. 2050 schwimmen dort voraussichtlich mehr Plastikteile als Fische. Das will und kann ich nicht akzeptieren! Deshalb starte ich gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) diese Petition und fordere unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, endlich etwas gegen die Vermüllung der Meere zu unternehmen. 70 Prozent des Abfalls der durch unsere Ozeane schwimmt besteht aus Plastik. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob die Kunststoffe biologisch abbaubar sind oder nicht. In Wasser zersetzen sich die kompostierbaren Kunststoffe ebenso schlecht wie herkömmliche. Ganze Müllteppiche von der Größe Mitteleuropas treiben auf der Oberfläche.

Plastikmüll ist nicht nur unschön anzusehen, sondern gefährlich – für Tiere und Menschen

Mehr als 663 Tierarten sind direkt betroffen. Weltweit sterben jährlich eine Million Vögel und 100.000 Meeressäuger an Plastik im Meer. Die Tiere verheddern sich im Plastikmüll, verwechseln Plastikteile mit Nahrung, verhungern mit einem Magen voll unverdaulichem Müll oder ersticken elend.

Über die Nahrungskette gelangt das Plastik auch in unseren Körper

Ist das Plastik erst einmal im Meer, beginnt ein nicht enden wollender Kreislauf, denn Plastik baut sich im schlechtesten Fall erst nach mehreren hundert Jahren ab. Durch äußere Faktoren, wie Licht, Temperatur und mechanische Beanspruchung werden Kunststoffe im Laufe der Zeit spröde und zerfallen in immer kleinere Fragmente, das so genannte Mikroplastik. Die kleinen Plastikteilchen sind besonders gefährlich, denn sie ziehen Umweltgifte wie ein Magnet an. Einmal in den Organismus aufgenommen, wird das Mikroplastik kaum noch ausgeschieden, sondern sammelt sich im Körper an. Hinzu kommt Mikroplastik aus Kunststofffasern, die von Kleidungsstücken stammen, aus dem Peeling in Kosmetikprodukten, der Zahnpasta oder aus Reinigungsmitteln. Auch moderne Kläranlagen sind nicht in der Lage die Plastikteilchen zu herauszufiltern. So reichert sich unser Wasser zunehmend mit unsichtbarem Mikroplastik an. Welche Folgen das für uns hat ist noch völlig unklar.

Was hat Deutschland mit dem Plastikmüll im Meer zu tun?

Deutschland ist Europameister beim Anfall von Verpackungsabfällen. Plastikabfälle machen dabei mit rund 3 Millionen Tonnen pro Jahr einen großen Anteil aus. Unsere Supermärkte und Drogerien produzieren Wegwerfprodukte am laufenden Band. Die Politik hindert sie nicht daran. Und natürlich landen viele Plastikverpackungen auch in der Umwelt und nicht nur im Gelben Sack oder dem öffentlichen Abfalleimer.

Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, wirksame Initiativen und klare Regelungen für weniger Einwegverpackungen und -produkte einzuführen! Die sinnlose Ressourcenverschwendung und das Anhäufen riesiger Müllmengen muss ein Ende haben! Deutschland wird international als Vorreiter beim Meeresschutz gefeiert und muss seinen Worten endlich auch Taten folgen lassen.

Wir fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel:

  • Die Einführung einer Ressourcensteuer
  • Eine Verpflichtende Mehrwegquote für Getränkeverpackungen
  • Die Ausweitung der Pfandpflicht auf alle Einweg-Getränkeplastikflaschen
  • Eine Verbindliche Abgabe auf Plastiktüten
  • Das Verbot von Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmitteln

Sobald 100.000 von euch meine Petition unterstützen, fordere ich gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel, um unsere Forderungen zu besprechen und eure Unterschriften überreichen.

Mach auch du mit, denn je mehr wir sind, desto mehr Druck können wir ausüben!

Ich zähle auf eure Unterstützung
Hannes Jaenicke

PS:
NGOs, wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), sind auf Unterstützer angewiesen, um eine Vielzahl an Umwelt- und Verbraucherschutzthemen zu bearbeiten. Die DUH freut sich über eine Unterstützung ihrer Arbeit. Hier könnt ihr Fördermitglied werden, schon ab 5 Euro im Monat. DUH Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln | IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02 |BIC: BFSWDE33XXX

Diese Petition wird versendet an:

  • Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017
    Angela Merkel (CDU)

Hannes Jaenicke und die Deutsche Umwelthilfe e.V. startete diese Petition mit einer einzelnen Unterschrift und hat nun 16.455 Unterstützer/innen. Starten Sie heute eine Petition, um sich für Ihr Anliegen einzusetzen.

Was beim Einkaufen stört, stört auch im Meer

Plastiksäcke schaden der Umwelt. Gelangen Plastiksäcke beispielsweise ins Meer, so können Schildkröten (und andere Meeresbewohner) sie nicht mehr von einer Qualle – ihrem Hauptnahrungsmittel – unterscheiden. Die Folge: Die Schildkröte frisst den Plastik und erleidet einen qualvollen Tod.

Das muss nicht sein. Heute – am Plastic Bag Free Day – kannst du ein Zeichen gegen die Plastikflut setzen. In fast keinem Bereich ist es so einfach auf Plastik zu verzichten wie bei der Einkaufstasche. Plastiksäcke lassen sich nämlich ganz leicht durch Stofftaschen oder Mehrwegbeutel ersetzen. Auch bei Gemüse.

Gemeinsam können wir es schaffen, den Plastik nicht nur aus dem Meer, sondern auch aus unserem Alltag zu verbannen.

Herzliche Grüsse
Martin C. Müller, Digital Campaigner

The Ocean Cleanup Project

http://www.watergate.tv/2017/06/18/unfassbar-eu-regelt-plastikverbrauch-zu-tode-und-ein-junger-mann-zeigt-die-rettung-der-ozeane/

Anstatt wie bisher mit Schiffen durch die Meere zu fahren und mit Netzen den Müll herauszufischen, will man sich die natürlichen Meeresströmungen zu Nutze machen. Dabei sollen schwimmende Barrieren im Meer wie riesige Fangarme, unter der das Wasser hindurchströmen kann, den an der Oberfläche schwimmenden Müll einsammeln und durch die Strömung in einem riesigen Auffangtrichter sammeln. Für Tiere sei die Konstruktion keine Gefahr, da sie unter den Barrieren hindurchschwimmen könnten (http://bit.ly/2r1eeX4).

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http://www.watergate.tv/2017/06/18/unfassbar-eu-regelt-plastikverbrauch-zu-tode-und-ein-junger-mann-zeigt-die-rettung-der-ozeane/

Befreit Deutschland und Österreich jetzt von unnötigem Plastikmüll

https://www.change.org/p/befreit-deutschland-und-%C3%B6sterreich-jetzt-von-unn%C3%B6tigem-plastikm%C3%BCll

PET-Flaschen, Plastiktüten & Co:
Befreit Deutschland und Österreich jetzt von unnötigem Plastikmüll

PET-Flaschen, Plastiktüten und unnötiges Verpackungsmaterial gehören nicht nur zu den größten Umweltproblemen unserer Zivilisation, sondern stellen auch eine völlig unterschätzte Bedrohung für die Gesundheit von uns Menschen dar. Bis zu 450 Jahre benötigt eine Plastikflasche, bis sie vollständig abgebaut ist und jede Stunde werden weltweit 675 Tonnen Plastikmüll in unseren Ozeanen entsorgt, wo sie ganze Arten von Meeresbewohnern gefährden und am Ende über den Nahrungskreislauf als Mikroplastikpartikel in den menschlichen Körper gelangen.

Meer aus Plastik
Wussten Sie, dass allein bei einer Durchschnittsfamilie im Jahr schnell über 2.000 PET-Flaschen verbraucht werden und größtenteils auf dem Müll landen? Würde man alle Flaschen auftürmen, wäre der Turm mehr als viermal so hoch wie der Kölner Dom oder mehr als dreimal so hoch wie der Donauturm. Und das bei nur einem von etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland und 3,8 Millionen Haushalten in Österreich. Die Realität ist: Wir segeln auf einem Meer aus Plastikmüll – und wenn nicht endlich etwas geschieht, gehen wir gemeinsam mit unzähligen Tier- und Pflanzenarten in ihm unter.

Wir alle müssen aktiv werden – aber auch der Gesetzgeber
Jeder kann etwas tun, indem er Plastiktüten oder PET-Flaschen aus seinem Leben verbannt. Doch auch die Industrie und der Gesetzgeber sind gefragt. Denn anstatt das Problem aktiv anzugehen und die Plastiklobby zu bekämpfen, wird das Thema Plastikmüll erfolgreich ignoriert – oder wie in Deutschland in Form eines Pfandsystems, das Nachhaltigkeit suggerieren soll, grün angestrichen.

Aber eine Einwegflasche wird nicht dadurch umweltfreundlicher, dass man sie in einem Automaten entsorgt. Immerhin ist mit der freiwilligen Vereinbarung des Handelsverbands Deutschland und des deutschen Umweltministeriums, dass Plastiktüten nur noch kostenpflichtig ausgegeben werden dürfen, hier ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung gemacht worden.

Ausstieg aus der Plastikära
Weitere große Schritte müssen folgen. Denn Deutschland kann mehr und soll vorangehen. Wir fordern deshalb den konsequenten Ausstieg aus der Plastikära. Doch dafür müssen nicht nur wir Verbraucher ein neues Bewusstsein entwickeln – die Plastikindustrie muss umdenken, und die Politik endlich Fakten schaffen. Zum Beispiel, indem sie Plastikmaterialien (Flaschen, Tüten) genauso behandelt wie andere Giftstoffe und sie aktiv bekämpft.

Unsere Forderungen

• Besteuerung von Getränkeflaschen und Plastiktüten (s. Mineralölsteuer)

• Verpflichtung aller Hersteller und Vermarkter, für die durch Plastikmüll verursachten Umweltschäden und deren Folgeschäden aufzukommen bzw. Solidaritätszuschläge zu entrichten

• Werbeverbot für Getränke in Plastikflaschen, insbesondere Einwegflaschen

• Thematische Aufbereitung der von Plastikverpackungen/-flaschen ausgehenden Gefahren durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

• Komplettverbot von PET-Einwegflaschen ab dem Jahr 2025

• Reduzierung der Einwegquote in Deutschland von aktuell 55 auf 20 Prozent endlich erreichen

Helfen Sie mit, dem Plastikirrsinn ein Ende zu bereiten und Deutschland und Österreich plastikfrei werden zu lassen!

Weitere Informationen www.goodbyeplasticbottles.com

Diese Petition wird versendet an:

  • Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017
    Angela Merkel (CDU)
  • Chancellor of Germany
    Angela Merkel
  • Deutschlands aktuelle und künftige Regierung

EINE INNOVATIVE LÖSUNG ZUR REINIGUNG DER OZEANE.

http://pacific-garbage-screening.de/

 

Mi. 29.03. Köln, Odeon

A Plastic Ocean‚ – präsentiert vom Pacific Garbage Screening e.V.

Mo. 03.04. Düsseldorf, Savoy Theater

International Ocean Film Tour

Mi. 05.04. Bonn, Neue Filmbühne

‚A Plastic Ocean‘ – präsentiert vom Pacific Garbage Screening e.V.

Do. 06.04. Aachen, Cinekarree

International Ocean Film Tour 

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