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Keine Sonderrechte für Konzerne! Ihre Stimme zählt! — foodwatch

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Großkonzerne besitzen sehr viel Macht. Auch wenn sie die Umwelt zerstören oder Menschen krank machen – nur in den seltensten Fällen können sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Mehr noch: Handelsabkommen wie TTIP, CETA & Co. verleihen international tätigen Konzernen und Investoren Zugang zu einer Paralleljustiz. Die Konzerne können Staaten vor Sondergerichten auf Milliarden verklagen, wann immer Gesetze erlassen werden, die ihre Gewinne beeinträchtigen könnten.

Hier protestieren!

Hallo

Deutschland steigt aus der Atomenergie aus – und wird von Vattenfall auf 4,7 Milliarden Schadenersatz verklagt. Ein internationaler Ölkonzern verseucht über Jahrzehnte das ecuadorianische Amazonasgebiet, wird dafür verurteilt – und verklagt im Gegenzug Ecuador – nun muss das südamerikanische Land Schadenersatz an Chevron bezahlen!
Das sind nur zwei Beispiele dafür, wie Konzerne durch Klagen vor privaten Schiedsgerichten systematisch versuchen, sich aus der Verantwortung zu ziehen und die Gesetzgebung zu beeinflussen – und häufig haben sie damit Erfolg! Diese Sonderjustiz für Konzerne untergräbt unsere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die Menschenrechte sowie den Umwelt- und Verbraucherschutz..

Jetzt gegen Konzernklagen unterschreiben!

Diese Sondergerichte waren auch einer der Hauptgründe, weshalb so viele Menschen gegen TTIP auf die Straße gegangen sind. Während das Abkommen mit den USA inzwischen auf Eis liegt, bleiben private Schiedsgerichte in anderen Abkommen gängige Praxis. Am 12. Februar stimmt das Europäische Parlament sogar über einen neuen Vertrag mit Singapur ab, der das System weiter ausbauen würde. Wir haben uns deshalb einem Bündnis aus über 150 europäischen Organisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen angeschlossen. Gemeinsam fordern wir: Keine Sonderrechte für Konzerne! Für Menschrechtsverletzungen und Umweltzerstörung müssen Konzerne zur Rechenschaft gezogen werden!

Hier mitmachen!

Die Zeit ist reif dafür, dass die internationalen Handelsbeziehungen gerechter gestaltet werden. Die Vereinten Nationen arbeiten gerade an einem Vertrag, der transnationale Konzerne für die Verletzung von Menschenrechten haftbar machen soll. Bislang blockieren jedoch auch viele EU-Mitgliedstaaten das Vorankommen der Verhandlungen – sie fürchten Nachteile für ihre heimischen Großkonzerne. Fordern Sie mit uns von den Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Union und der Mitgliedsstaaten: Nehmt die Konzerne endlich in die Verantwortung! Die wirtschaftlichen Interessen der Großkonzerne dürfen nicht über die Menschenrechte und den Schutz der Umwelt gestellt werden. Und Staaten wie Deutschland muss es möglich sein, strengere Gesetze zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher zu erlassen, ohne dass sie dafür auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt werden!

Ja, ich will die Petition unterzeichnen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße

Ihr foodwatch-Team

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: 
aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

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Sonderrechte für Konzerne? Menschenrechte für alle!

Sonderrechte für Konzerne? Menschenrechte für alle!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

viele internationale Verträge schaffen Sonderrechte für weltweit agierende Investoren: Sie können Staaten vor nicht-staatlichen Schiedsgerichten auf Schadensersatz verklagen, wenn Gesetzesänderungen ihre Gewinne schmälern. Über diesen Mechanismus konnte zum Beispiel der Energiekonzern Vattenfall die Abschwächung von Umweltauflagen für ein Kohlekraftwerk bei Hamburg durchboxen. Derzeit versucht der Konzern auf dem gleichen Weg, 4,7 Milliarden Euro Schadensersatz für den deutschen Atomausstieg zu bekommen.

Diese Paralleljustiz für Konzerne bedroht die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit, die Menschenrechte sowie den Umwelt- und Verbraucherschutz. Die Schiedsgerichte waren auch einer der Hauptgründe, weshalb so viele Menschen gegen TTIP auf die Straße gingen. Während das Abkommen mit den USA inzwischen auf Eis liegt, bleiben die Schiedsgerichte in anderen Abkommen gängige Praxis. Am 12. Februar stimmt das Europäische Parlament sogar über einen neuen Vertrag mit Singapur ab, der das System weiter ausbauen würde. Deshalb starten wir in einem Bündnis aus mehr als 150 Organisationen eine neue europaweite Aktion gegen die Sonderrechte für Konzerne.

Jetzt mitmachen!

Gemeinsam fordern wir eine Wende bei der Globalisierung. Menschenrechte und der Schutz unserer Umwelt müssen den wirtschaftlichen Interessen Grenzen setzen – nicht umgekehrt. Dafür gibt es gerade ein politisches Fenster: Die Vereinten Nationen arbeiten an einem Abkommen, das transnationale Konzerne für die Einhaltung von Menschenrechten haftbar machen soll. Gemeinsam mit China und den USA blockieren die europäischen Staaten bisher diesen Prozess.

Doch wenn genug von uns mitmachen, besteht die Chance, das zu ändern. Fordern Sie deshalb jetzt mit uns von der EU-Kommission, dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten: Schluss mit den Sonderrechten! Nehmt die Konzerne endlich in die Verantwortung!

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Wir haben die Agrarindustrie satt!
Wir haben die Agrarindustrie satt!
Lautstark, bunt und entschlossen – so haben wir am Samstag mit 35.000 Menschen in Berlin gegen Massentierhaltung, Pestizide und Artensterben demonstriert. Angeführt wurde die Demo von 171 Traktoren. Denn auch viele Bäuerinnen und Bauern wollen eine Agrarwende. Unsere Botschaft an Agrarministerin Julia Klöckner: 2019 müssen die Agrarsubventionen umverteilt werden! Ein Video und Bilder von der Demo finden Sie in unserer aktuellen Meldung.
Mehr erfahren 

"Stadtgespräche" zur Regionalität
„Stadtgespräche“ zur Regionalität
Nach mehr als 20 Jahren ist es soweit: Die letzte Ausgabe der „Münchner Stadtgespräche“ ist erschienen. Wir bedanken uns bei der Stadt München für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen noch einmal viel Freude mit unserem Magazin, das sich dem Thema „Alles regional?“ widmet. Begleiten Sie uns auf Biobauernhöfe und Wochenmärkte und lernen Sie die Regionalwährung „Chiemgauer“ kennen. Die Printausgabe können Sie hier bestellen.
Online lesen 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termine
Fr., 25. Januar ab 12 Uhr
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
Fridays for Future – Gemeinsam gegen die Klimakrise
Am Freitag demonstrieren in Berlin KlimaschützerInnen aus vielen Städten Deutschlands parallel zur Sitzung der Kohlekommission vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für den schnellen Kohleausstieg.
Weitere Informationen hier

Mi., 30. Januar ab 19 Uhr
Café Mitte, Weiden
Vortrag „Landwirtschaft und Insektensterben – was hat es damit auf sich?“
Die Zerstörung der Artenvielfalt bedroht das Überleben der menschlichen Zivilisation ebenso stark wie der Klimawandel. Unser Referent für Agrarpolitik Karl Bär berichtet von der faszinierenden Vielfalt der Natur und ihrer Zerstörung durch die chemiegestützte Landwirtschaft.
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!

Roman Huber | Mehr Demokratie e.V.