Und, hast Du mich vermisst? Tja, wahrscheinlich schon, sonst wärst Du ja jetzt nicht hier und würdest dies lesen oder anhören. Und Dich der Erwartung hingeben, mal wieder eine kleine Weile beschäftigt zu werden. Von mir. Was ja auch in Ordnung ist, denn schließlich ist das Hintergrundrauschen im Moment regelrecht erschlagend … oder auch nicht.
Immerhin bleiben die Darsteller auf der Bühne, wie auch diejenigen, welche ihnen ihre Texte schreiben und ihr öffentliches Verhalten diktieren, der altbekannten Linie treu. Wer noch nie darüber nachgedacht hat, der mag es vielleicht noch nicht erkannt haben, doch … es ist immer wieder dasselbe, nur mit Unterschieden in den Kleinigkeiten, den Einzelheiten.
Vor Jahren hatte ich – wie so viele andere – die dahinterstehenden Muster noch nicht erkannt und ließ mich treiben, hetzen, in eine von in der Regel zwei Positionen, ent oder weder, weiß oder schwarz, Licht oder Dunkelheit, Wahrheit oder Lüge, richtig oder falsch … von einem gerade beleuchteten Teil der Bühne zum anderen. Wie bei Ilja Richter: “Licht aus, Spot an!“ … damals. Sprich: Schau hierhin, nicht dorthin. Gelenkte Aufmerksamkeit und zielgerichtetes in Form-bringen des andernfalls ja vollkommen unterforderten und gelangweilten Publikums.
Dabei ist es vollkommen gleichgültig, wohin der Lichtkegel gerade fällt. Der menschliche Verstand und sein anhängiges Augenlicht zieht den beleuchteten Teil der Dunkelheit vor. In einem dunklen Raum werden die Augen stets dorthin blicken, wo sie etwas sehen können. Und der Verstand beginnt umgehend damit das Gesehene zu interpretieren, einzuordnen in den oftmals reichhaltigen Schatz an Erfahrungen und Erkenntnissen, welcher sich über die jeweilige Lebensspanne zum ureigenen Weltbild geformt hat. Das ist Teil der Natur des Menschen und niemand kann sich seiner Natur entziehen.
Diejenigen, welche mit unserer Aufmerksamkeit spielen, wissen selbstverständlich sehr genau um die menschliche Natur. So wird gezielter Einfluss ausgeübt auf die Wahrnehmung. Medial … mittels Medien. Medium, der Mittelpunkt. Der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Nun hat bekanntlich jeder stets die Wahl, so auch in der Frage, wohin er die eigene Aufmerksamkeit lenkt. Doch gerne wird dabei vernachlässigt, dass mit der Wahl Verantwortung einhergeht. Den Allerwenigsten ist das wahrlich bewusst und jede Wahl – sowohl die kleinen wie auch die größeren – zieht Folgen nach sich und jeder selbst ist für diese verantwortlich. Übrigens, der Begriff “Verantwortung“ unterliegt im heutigen Sprachgebrauch einer inflationären Fehldeutung. Oder sagen wir es so: Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was “Verantwortung“ eigentlich ist. Sich “verantworten“ bedeutet Rechenschaft abzulegen, Rede und Antwort zu stehen. So weit können die meisten noch folgen, doch gibt es da noch eine logische Folgefrage … mit doppeltem Boden:
Wer gibt wem überhaupt das Recht eine Antwort von mir einzufordern?
Das lasse ich einfach mal so stehen.
Also, jedes Medium mit dem wir es heute zu tun haben hat sich intrinsisch zum Ziel gesetzt, unsere größten Schwächen anzusprechen, denn nur so wird es als von irgendeinem Belang seiend wahrgenommen, anstatt bedeutungslos zu sein. Wir werden überwiegend von denjenigen medial verführt, welche sich “im Mittelpunkt“ irgendeines Geschehens wähnen. Und diese Verführung ist eine Kunst, welche von manchen in einer Form beherrscht wird, vor der es nur schwerlich ein Entkommen gibt. Die Verführung, die Versuchung – auch ein interessanter Begriff … – ist überall um uns herum und große Teile der Wahrnehmung unseres Daseins werden durch sie mitbestimmt oder mindestens beeinflusst.
Wie sagte Herr Schröder einst? “Zum Regieren brauche ich BILD, BamS und Glotze.“ Nun, daran hat sich grundsätzlich bis heute nichts Wesentliches geändert, wenngleich bei der Aussage gerne negiert wird, dass es in diesem Land keinen Führer gibt, welcher seine Vorstellungen vollständig oder auch nur ansatzweise umsetzen könnte. Es ist eine Rolle, mit – im wahrsten Sinne des Wortes – vorgeschriebenen Inhalten. Doch vorgeschrieben von wem?
Darüber darf der Inhalt der winterlichen Keksdose genüsslich krümelnd vertilgt werden – soll heißen: es wird Spekulatius gefressen bis zum Dorthinaus. So hat der Pöbel wenigstens etwas zu tun. Doch eins ist und sollte jedem klar sein: Die absurde Groteske, welche uns – nicht nur – hierzulande als “vom Volk gewählt“e Führung präsentiert wird, erfüllt nur eine einzige Aufgabe … und die auch noch mit höchster Bravour: Sie hält die Menschen in Beschäftigung, saugt ihre Aufmerksamkeit in einem Ausmaß ab, dass der Ausgesaugte tatsächlich der irrigen Annahme erliegt, das alles wäre für ihn von Bedeutung.
Seit Jahren stelle ich in schöner Regelmäßigkeit meine Herangehensformel für die mediale Beeinflussung in den Raum:
1. Betrifft mich das? Falls ja, dann 2. Gibt es etwas für mich zu tun und was ist das?
Wer ehrlich zu sich selbst ist, dem bleibt nach der ersten Frage tatsächlich kaum noch etwas übrig. Blöd daran ist nur, dass allein für die Stellung der ersten Frage schon ein mindestens rudimentäres Beobachtungsvermögen erforderlich ist. Folglich kommen wir gar nicht umhin, einen Teil unserer Aufmerksamkeit jenen zur Verfügung zu stellen, welche selbstverständlich nur unser Bestes im Sinn haben. Wir werden genötigt auf die Bühne zu schauen, denn gelegentlich ist leider sehr wohl etwas dabei, das uns betrifft. Und wir können nur in irgendein Handeln kommen, wenn wir das Betreffende aus dem ganzen Wust von Unsinn und völlig unbedeutendem Schwachsinn herausfiltern.
In der Regel handelt es sich bei den betreffenden Dingen dann um irgendwelche Forderungen. Irgendjemand will also etwas von uns. Inwiefern und durch was diese Forderungen gerechtfertigt sein mögen, sei einmal dahingestellt. Und doch werden wir alle von außen zu Dingen genötigt, welche wir in wahrer Freiheit niemals auch nur ansatzweise in Betracht ziehen würden und diese Unfreiheit hat uns alle in irgendeiner Form im Griff.
Daraus lässt sich leicht folgern: Wir sind nicht frei. Niemand hier ist das. Jeder ist abhängig, wie schon oftmals erläutert. Wem gehört der Grund und Boden? Wem der Strom? Wem das Leitungswasser? Wem die Wärme? Wem die Nahrung? … tja.
Und blicken wir auf die Bühne, dann sehen wir eine Vorführung, welche jeder klare Verstand als das ausmachen kann, was es ist. Und es wird mittlerweile allen vollkommen unverblümt gezeigt, wie “es“ eben nicht geht. Oder gehen sollte. Wir werden hemmungslos verhöhnt. Was einst unmittelbarer politischer Selbstmord war, ist heute übliche Praxis. Und niemand wird zur Verantwortung gezogen, hat gegenüber denjenigen, welche er vorgibt zu vertreten, Rede und Antwort zu stehen. Die sogenannte politische Führung der vergangenen Jahre gab und gibt sich nicht einmal mehr die Mühe so zu tun als sei sie verantwortlich, als hätte sie Verstand. War Demenz-Olaf mit seiner Truppe schon eine hohe Belastung für das vom ernüchterten Sarkasmus erprobte Zwerchfell, so wird dies von den Irren des Merz doch tatsächlich noch übertroffen.
Aber halt! Gemach. Die wollen ja nur spielen … und dies gilt es stets zu bedenken. Richtig. Sie spielen. Ihre Rolle. Weil es von ihnen erwartet wird. Nicht von uns, vom Volk. Nein, sie trällern das Lied dessen, wessen Brotkrumen sie fressen. Weil es Hebel und Druckmittel gibt. Denn keine von diesen Gestalten ist an die jeweilige Position gekommen, ohne sich in irgendeiner Form zu verhuren. Dies gilt auch für die ganz großen Namen, doch hält sich der Steckendreck dort in irgendeiner Form die Waage, herrscht zwischen einzelnen Handelnden eine Art kalter Burgfrieden. Hältst Du die Klappe, dann halte ich sie auch.
Wie auch immer, niemand mit klarem Verstand würde sich ohne dreckigen Stecken im Hintern so einen Stuss zusammenregieren und derart gegen den eigenen Überlebensinstinkt handeln. Ob es nun die etablierte politische Klasse hierzulande, in Übersee, in Albionien oder in der Kokaine ist, alle für uns sichtbaren Figuren auf der Bühne handeln in den Interessen anderer. Ausnahmslos. Dabei tanzen die meisten ihr schlichtes “eins, zwei, Tapp“, einige wenige drehen elegante Pirouetten auf spiegelglattem Eis und der Rest tüddelt in irgendwelchen Tanzkursen dazwischen herum. Und von schlichter Hurerei bis zum gewissenlosen Kinderfressen ist alles dabei, ganz abhängig von der Einflussebene.
Was jedoch zumindest alle sichtbaren Figuren gemein haben, ist die erforderliche mediale In-Szene-Setzung. Denn ohne Medien bleiben sie ungesehen. Und es ist schwierig Abermillionen von Menschen etwas inhaltlich nahezubringen, wenn es niemand sieht oder hört. In dieser Hinsicht leben wir in beispiellosen Zeiten, denn noch nie in der angeblich bekannten Geschichte gab es so viele verschiedene mediale Kanäle und so komplex oder gar kompliziert sich das in der heutigen Zeit auch darstellen mag: Noch nie war es so einfach praktisch jeden zu erreichen und Einfluss auf sein Denken auszuüben.
“BILD, BamS und Glotze“ ist nach wie vor das Grundgerüst, vornehmlich für die einigermaßen ausgewachsene Schicht. Was danach kommt, wird schon seit Jahren auf anderen medialen Spielplätzen beschäftigt – TikTok, Snapchat, Telegram, X & Co. lassen grüßen.
“Aber ich lasse mich von dem ganzen Stuss nicht einlullen.“ Echt? Dann schaust Du lieber bei Telegram? Oder gleich bei RT … oder beim Herrn Röper … oder bei Mark Mobil? Oder bei sonst irgendeinem vom Westewerten schwarzgebalkten Medium. “Wenn (((die))) nicht wollen, dass ich das sehe, dann muss ich doch erst recht dort hinschauen, richtig?“ Oder doch gleich bei der BILD? Immerhin weißt Du dann ja, was “das Volk“ denken soll, stimmt’s?
Große Klasse! Und großes Kino. Mit Tiefgang. Und Du bist reingefallen. Auf die Nummer mit dem “für jeden ist etwas dabei“. Und bei der Gelegenheit hast Du Dich auch fein artig positioniert. Planmäßig. “Hauptsache nicht Mainstream, die lügen sowieso nur.“ Genau. Und die anderen machen das alle aus reiner Selbstlosigkeit, erzählen ausschließlich die “Wahrheit“.
Tja. So läuft sie, die Beschäftigung. Und das Glaubenmachen. So lief das auch schon vor Zeiten der “Sozialen Medien“ und der “künstlichen Zwischenwahl“ (soll heißen: KI, im wörtlichen Sinne, für alle, die das verpasst haben sollten), nur seinerzeit eben mit “BILD, BamS und Glotze“ allein. Glauben konnten wir schon damals nichts davon und nur in Ausnahmefällen waren irgendwelche Erzählungen irgendwie für uns überprüfbar – wenn denn überhaupt der Drang danach vorhanden war, mal der Frage nachzugehen, ob dies oder jenes denn überhaupt stimmt.
Und vorher war es die Tageszeitung, die Wochenschau oder eben der Pfaffe auf der Kanzel …, auch ein “Kanzler“. Kleine Randanekdote: “Kanzler“ stammt wohl von “cancellarius“ und bedeutet wörtlich “Mann an den Gittern“. So mancher wünscht sich ja heute den Kanzler hinter Gittern und vielleicht hilft es ja zu wissen, dass er rein begrifflich schon immer ganz nah dran war. 😉
Gut. Damit wäre das also auch mal wieder alles rausposaunt. Und da Du immer noch hier bist … danke. Freut mich, dass Du Dich in dieser Form von mir beschäftigen lassen hast. Mein Gewissen ist rein, denn es war ja Deine Wahl. Deine Wertschätzung kannst Du wahlweise auch zum Ausdruck bringen. Wie das geht, steht unter diesem Beitrag. Auch dafür aufrichtigen Dank.
Eine Empfehlung noch zum Schluss, quasi als Auftrag zur Umsetzung des auch in 2025 mal wieder Gelernten:
Lass den Hintergrund einfach rauschen. Das tut er eh und es ist sehr gesund für den Geisteszustand, den ganzen Unsinn einfach vorbeirauschen zu lassen. Und sollte mal was klebenbleiben, na, Du hast doch bestimmt einen nassen Waschlappen, oder? Anstatt den mit Schwung durch irgendeine Fratze zu ziehen, kannst Du damit auch den Schmutz von Dir selbst entfernen … so da denn welcher wäre … natürlich.
Das neue Jahr hat ja schon begonnen, als die Tage wieder länger wurden. Ein gutes neues Jahr also noch, für Dich und alle anderen beseelten Wesen mit einigermaßen reinem Gewissen dort draußen. Und einen guten Jahreszahlwechsel für alle, die es vorziehen einen römischen Bischof des Altertums mit viel Lärm um Nichts zu ehren. Vielleicht magst Du ja etwas Rücksicht auf die echten Dinge nehmen, die zahlreichen Geschöpfe, welche Dich umgeben. Danke.
AI, AI, AI, … oder zu deutsch: KI, KI, KI…keriki … “artifizielle“, also: “künstliche Intelligenz“.
“Intelligenz“ … Was liefert die “künstliche“ mittels der Suchmaschine zur Frage nach der Wortherkunft? Zitat:
“Das Wort „Intelligenz“ leitet sich vom lateinischen Verb intellegere ab, was „verstehen“ oder „erkennen“ bedeutet und wörtlich „zwischen den Dingen wählen“ heißt (von inter „zwischen“ und legere „lesen, wählen“). Die Wurzel deutet auf die Fähigkeit hin, durch Verstehen eine bewusste, kluge Wahl zu treffen.“
Aha. Kann man mal drauf rumdenken …
Wie auch immer, irgendwie ist “KI“ ja schon seit geraumer Zeit in aller Munde … und Augen, und Ohren, und sogar Fingern! Und was werden da alles für Szenarien in die “Welt“ gemalt. “Computer“ – bei der Sternenwanderung – war vorgestern, und HAL 9000 ebenfalls. Längst sind wir bei der Übernahme der “Gesellschaft“ durch die Cylonen aus der Westwelt angekommen und Skynet grinst bereits breit am künstlichen Firmament. Unter-haltsam.
Also: Automatisierte Suchmaschinen mit Dialogfunktion, welche so gestaltet wurden, dass sie Textbausteine aus dem Internetz zusammenstellen und sinnvoll umformulieren können. Und die “KI“ lässt sich auch noch für und von jedem einzelnen Anwender “trainieren“ …, damit sie ihrem Gesprächspartner mit den erwiderten Inhalten auch mal fein nach dem Maul reden kann. Tja, das ist schon schlau gemacht. Und selbstverständlich haben sich gewisse Köpfe etwas dabei gedacht. Aber gut, es geht ja noch ein Stück aufdringlicher:
Die “KI-generierten“ Bilder und Filmchen, wie sie mittlerweile so in den Sozialen Medien allerorts die Runde machen, sind teilweise schon wirklich bemerkenswert. Zeichentrick ist Antike. Und Grünleinwand ist in dieser Hinsicht bereits Geschichte, wenngleich … neu ist das alles keineswegs. Bereits seit allerspätestens 2017 dürfen wir zur Kenntnis nehmen: “Wir können rein gar nichts mehr glauben“. Der Wirk-lichkeit ins Auge geschaut: Schon Ende der 1990er Jahre zeigte die Spielfilm-Industrie allen, wohin die Reise gehen wird. Das prominenteste Beispiel dafür dürfte – bezeichnenderweise – “Matrix“ sein.
Für Zuhause-Anwender dürfte zu jener Zeit wohl allein die erforderliche Rechnerleistung – zumindest offiziell – der auf der Erschwinglichkeitsebene einschränkende Faktor gewesen sein. So jemand denn überhaupt geneigt war, sich mit Bilderstellung, -veränderung oder dem Erschaffen von vollständig errechneten Filmen zu beschäftigen, musste er vor Jahren für Speicher und CPU noch reichlich tief in die Tasche greifen – mal ganz abgesehen vom nötigen Verständnis für die Be- und Verarbeitung und der erforderlichen Weichware.
Heute dagegen lassen sich schon sehr brauchbare kurze Filmchen mittels “AI prompt“ mit dem tragbaren Wischbildschirmfernsprecher erstellen, so denn die erforderliche Kreativität und vielleicht ein wenig mehr Fingerfertigkeit gegeben ist. Und handelsübliche Rechner liefern derart fein gebildpunktetes Material, dass es von eigenhändig mit einer Kamera aufgezeichneten Filmen praktisch nicht mehr zu unterscheiden ist. Hinzu kommen automatisierte Tonspuren, welche heute so ziemlich jeden Text in eine Sprachausgabe überführen, bei welcher sich der Anwender gar aussuchen kann, von “wem“ sie gesprochen werden soll. Und gutgemachte Tonspuren lassen sich heute bestenfalls noch mit Analyseprogrammen von “echten“ unterscheiden, weil die echte menschliche Stimme Varianzen hat – ähnlich eines Fingerabdrucks –, welche digital nur mit unwirtschaftlich großem Aufwand nachzustellen sind. Wobei das gar nicht nötig ist, denn die handelsübliche Kreation “Mensch“ hört … und sieht … ohnehin, was sie glauben will.
Bilder, insbesondere vertonte Bewegtbilder, machen etwas mit den Betrachtern. Von schlichter Beschäftigung im Sinne von “Abschalten und sich berieseln lassen“ bis hin zu nachhaltigen, echten Angstgefühlen gibt es eine breite Erwartungs- und Wahrnehmungsspanne. Manch einer behauptet, er möge den Nervenkitzel eines ordentlichen Horrorfilms. Bei anderen kitzelt es möglicherweise … andernorts. Jedenfalls, ganz gleich welche Art von Bewegtbildern sich Mensch so reinpfeift, sie berühren etwas in ihm. Sie sind Auslöser für gedankliche Vorgänge, welche enorm von der jeweiligen Vorprogrammierung abhängen – also genau dem, was er sich freiwillig praktisch ein Leben lang in den Kopf trichtern lassen hat.
Es gibt einen Unterschied zwischen wahrhaftigem Erleben und Programmierung. Ersteres ist etwas eigenes; es wirkt aus dem Inneren heraus. Letzteres wirkt von außen und es gibt gute Gründe dafür, warum der Begriff “Programm“ im Zusammenhang mit der Massenbeschallung durch Sendeanstalten benutzt wird. Und der geneigte Selbstdenker mag sich vor Augen führen: Bei den zahlreichen “Sendern“, ganz gleich ob GEZ, Kino, Radio oder Internetz, geht es – zumindest ab einer gewissen Größe und Reichweite – ausdrücklich nicht um Geld. Wie der werte Kurze stets und gerne bemühte:
“Sie machen es nicht wegen des Geldes. Sie machen es mit Geld.“
Und wer sind “Sie“? Nun, das ist selbstredend ein Kaninchenbau für sich, welchen jeder selbst auskundschaften darf – so er denn gewillt ist, sich damit beschäftigen zu lassen. Klar ist: Wo mehr Geld vorhanden ist, als es für die wie auch immer individuell empfundene Form und Güte der Existenzerhaltung nötig ist, dort verbirgt sich auch irgendeine Art von Einfluss. Ob es nun das Prahlen mit irgendwelchen unlängst rasant gestiegenen Wertpapierkursen ist, der frisch gemähte Rasen, das Haus, das Auto, das Pferd, die Pferdepflegerin …, sowas weckt Begehrlichkeiten. Von außen. Da musst Du hin, damit auch Du etwas “wert“ bist. “Selbstwert“ ist ein ganzer Kosmos potentieller Konflikte und jeder Mensch empfindet diesen Aspekt seines Daseins zu verschiedenen Zeitpunkten desselben durchaus sehr unterschiedlich. Aber gut, das nur am Rande.
Und dann gibt es Jene, welche aufgrund ihrer schier unendlichen Habgier so viel geldlichen Überschuss haben, dass sie … “kreativ“ werden, wenn es darum geht, irgendetwas damit anzufangen. Da wird dann Einfluss auf Normen, Werte, ja ganze gesellschaftliche Selbstwahrnehmungsstrukturen genommen. Es wird eine sich ständig ändernde “Moral“ im Zwischenspeicher installiert und wohin das führt, wird uns täglich in unverschämter Aufdringlichkeit medial vorgeführt.
Womit wir wieder beim – so meine bescheidene Erkenntnis – größten einzelnen Einflussfaktor auf die individuelle Wahrnehmung der “Welt“ sind, wie auch auf das dadurch ausgelöste Herdenverhalten des ach so klug-klugen Menschen. Und wie mächtig dieser Faktor, dieses Werkzeug des geldlichen Überschusses ist, haben die Jahre 2020ff nachdrücklich vor Augen geführt. Schicke Bilder, gepaart mit ausführlichen Erzählungen, welche die Grenze des von Verstandesgesunden für möglich gehaltenen unnachgiebig ausgedehnt haben. Praktisch nichts davon war … “echt“. Und doch hatte es nachhaltige Auswirkungen in vielerlei Hinsicht; die Wirkungen waren “echt“ und es wirkt bis heute nach. Wir alle haben das erlebt.
Nun sind wir einige Jahre weiter und die “KI“ übernimmt die “Welt“. Von GPT-Schnack über Dynamik aus Boston bis in die vermeintlich “normale“ tägliche Meldungslage werden uns teils dramatisch vertonte Bewegtbilder vorgeführt, welche aus einiger Entfernung betrachtet vollkommen unverkennbar verschiedenartige Ziele verfolgen und das vordergründigste ist: Der Pöbel muss in Beschäftigung gehalten werden, und deshalb ist auch stets für jeden etwas dabei.
“Drohnen“ zum Beispiel. Vor Jahren bereits geisterten filmische Vorausschauungen durchs Netz, in welchen – je nach Bedarf und Zielgruppe – kleine bis große Drohnen mit Schwarm-Intelligenz (da isses wieder, dieses Wort …) entweder Gegner auf dem Schlachtfeld oder wahlweise auch Andersdenkende im Vortragssaal ausschalteten. Drohnen im Mittleren Osten und in anderen Teilen der “Welt“, aus Ramstein ferngesteuert, lieferten Bilder von durch sie eigens verursachten Zerstörungen mittels “Präzisions“raketen. Solche Szenarien bewegten sich durchaus im Bereich des Vorstellbaren, besonders da eine ganze Generation bereits am Bildschirm auf derartige Bilder eingenordet war. Ob sie indes “echt“ waren, sei einmal dahingestellt.
Als geneigter Betrachter hatte ich mir schon vor vielen Jahren die Frage gestellt, inwiefern es überhaupt noch irgendeinen Sinn ergibt, Kampfflugzeuge für teuer Geld zu konstruieren, dann die Piloten entsprechend auszubilden und in der Folge möglicherweise in irgendeinem Einsatz beides zu verheizen – am Besten noch von Bord eines Trägerschiffes, welches in sich in der heutigen Zeit und angesichts der vermeintlich vorhandenen Technologie bestenfalls ein stählener, schwimmender Sarg auf Abruf, ein quasi ruhendes Ziel darstellt.
Tja. “moderne Kriegführung“. Langstrecken- und Unsichtbar-Bomber, atomgetriebene U-Boote, kanonenfütternde Infanterie samt Panzern und Haubitzen, und seit einigen Jahrzehnten auch “Predator“- und “Reaper“-Drohnen und Co. …, also offen gestanden: Ich habe Fragen.
Welchen Sinn ergeben Kampfschiffe – ganz gleich welcher Größenordnung – in Zeiten von mehrfach Überschall fliegenden Lenksprengkörpern hoher Durchschlagskraft? Rechnen sich Kampfflugzeuge, welche einerseits materialseitige und andererseits menschliche Grenzen aufweisen, wenn doch in Echtzeit “Drohnen“ schneller, wendiger, preisgünstiger und entsprechend in größerer Zahl, und auch noch ohne das Risiko des Verlustes der zahlreichen, jungen, PS4-geschulten “Piloten“ eingesetzt werden können? Und wer soll denn in Zeiten weltweiten Handelsschiffsverkehrs verhindern, dass von solchen Schiffen aus in unmittelbarer Nähe eines potenziellen Gegners Lenkgeschosse abgefeuert oder auch “Drohnen“ eingesetzt werden?
Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in welcher vorgerechnet wurde, wie lange irgendwelche Atomraketen unterwegs sind, bis sie ihr Ziel erreichen und die ganze Welt zu Asche wird. Und dann diese Relikte von schweren Atom-Bombern, welche auch ohne Raketen ihre Fracht ins Ziel bringen sollten … mit zwischenzeitlichem Auftanken unterwegs versteht sich. Das ergab alles schon damals keinen Sinn, doch ließ sich die unbedarfte Masse davon bemerkenswert gut in Angst halten. “The Day After“ … Genau.
Dass nun jetzt “Drohnen“ als Mittel der Angstmache herhalten sollen, ist an sich nur folgerichtig, wenngleich auch reichlich spät. Dumm nur, wenn es von dieser ach so großen Bedrohung keine Filmaufnahmen gibt. Bemerkenswert, in einer Zeit der angeblich flächendeckenden Überwachung und der tragbaren Wischbildschirmfernsprecher, wie sie die allermeisten heute in der Hosentasche spazieren führen. Und dann wird noch nicht einmal der Versuch unternommen, mit der heute verfügbaren Bildbearbeitungstechnologie halbwegs überzeugendes Material für die Massen in die Runde zu geben?
Im Ernst, mir ist das alles schlicht zu blöde. Es ist einfach nur Verhöhnung, wie gehabt, und eine plumpe Beleidigung jedweglichen gesunden Menschenverstandes.
Und zu allem Überfluss wird uns dann auch noch ein “Atlas“ präsentiert. Oder auch nicht. “Atlas“, der Titan, welcher das westliche Himmelsgewölbe an Ort und Stelle hält. Welch treffende Benamung …, mal wieder. Und das lächerliche Bildmaterial hätte ich mit ein paar Kerzen oder LEDs im Dunkeln aufnehmen können – selbst ohne nachträgliche Bildbearbeitung. Aber nein, “3IAtlas“ kommt und nähert sich nun dem Perihel, und wenn das kein Mutterschiff ist, dann ist es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ein interdimensionaler Sprengsatz der Vogonen mit dem Ziel Sonne. Und wenn die dann hochgeht, wie Gold und Silber, dann gehe ich in die Werkstatt und baue irgendwas, hier gibt es schließlich immer was sinnvolles zu tun … und ich lasse mich dabei nicht hetzen. Immerhin haben wir “alle Zeit der Welt“ und die läuft jetzt ja auch wieder richtig.
So. Nun hast Du Dich also mal wieder eine Weile von mir beschäftigen lassen. Deine Wahl. Gern geschehen. Dankeschön. Kaffeekasse unten. Ich gieß mir jetzt ’nen frischen Tee auf und setze mich, angesichts des anhaltend nasskalten, silbrigen Oktobers, schön warm eingepackt unter den Pavillon und schaue den Hühnern beim Rumhühnern in der Matschepampe zu. Oder den Katzen, beim Rumkatzen. Oder so …
Sei aufrecht und bleib standhaft. Alles läuft nach Plan …
Eijeijeih…, es ist wieder klatsch-nasse-Badetücher-Zeit. Der Michel bekommt sie nun schon im Frühjahr mit ordentlich Schwung um die Ohren gehauen und es ist einmal mehr spannend zu beobachten, wie sich allenthalben, medial und “alternativmedial“, Empörung breit macht. Da stellt sich doch unweigerlich mal wieder die Frage, ob und wann denn endlich verstanden wird, dass diese systemischen Strukturen derart aufgestellt sind, dass ein friedlicher und halbwegs prompter Übergang in etwas anderes, etwas mit Sinn und Verstand, schlichtweg nicht vorgesehen ist. Aber gut, da hat der geneigte Bühnenbetrachter ja über die Jahre gelernt geduldig zu sein und die gegebenen – medialen – Umstände … zur Kenntnis zu nehmen.
Also: Die Welt ist erwartungsgemäß immer noch da und eine 50 Meter hohe Monsterwelle aus der Antarktis hat sich – zumindest offiziell – als “Satellitenfehler“ herausgestellt. Alles also wie gehabt nach dem Motto: “Fällt aus, wegen is‘ nich‘.“ So nutzen wir mal wieder die Gelegenheit und schauen uns an, was wir alles in den letzten Tagen nicht verpasst haben. 3 … 2 … 1 …:
Oh ha …!?
Grundlage für die Feststellung war eine “Online-Befragung“ “des amerikanischen Business-Intelligence-Unternehmens Morning Consult“. Demnach verschmähen “73 %“ den CumEx-/Wirecard-Olaf und in der “westlichen Wertegemeinschaft“ ist er damit in guter Gesellschaft. Bemerkenswert daran dürfte sein, dass die Makrone in Franznackistan von “71 %“ verschmäht wird und damit nur (!) auf Platz 2 landet. Dahinter finden sich die “Staatschefs“ aus Südkorea, Nippon, dem uneinigen Albionen, Kanada, den VSA und dem flandrisch-habsburgerischen Kunststaatengebilde:
Dass ausgerechnet der Schnüffeljosef so weit abgeschlagen mit nur “54 %“ Unmut auf der Liste steht, darf allerdings als Hinweis angenommen werden, dass es hier viel weniger um die Zahlen als um die Schlagzeile selbst gehen dürfte. “Man“ kümmert sich eben um seine Vasallen …
Hierzulande wird dann eher in einer gewissen oberflächlichen Feinheit mit Inhalten umgegangen und dem jeweiligen Publikum durchaus schon seit einiger Zeit suggeriert, dass “Die Ampel“ mit ihrem Tun längst am Ende sei. Der analytische Betrachtungsgeneigte wartet weiterhin auf die Reißleine in Gelb und freut sich innerlich ein wenig über Meldungen der folgenden Art:
Sein Mittel zum Zweck: “Verrückte Ideen“:
Hört, hört! Und siehe da:
In irgendeiner Umfrage aus der “Meinungsforschung“ steht also mal wieder eine “5“ vor der Null hinter dem Komma. Demnach ist wohl immer noch etwas Geduld gefragt. Gut möglich, dass kurz vor oder mit der “Europawahl“ am 9. Juni die Ampelschaltung einen gelben Kurzschluss erlebt, denn die Sollbruchstelle war und ist weiterhin gelb. Einzig der Zeitpunkt bleibt letztlich nur abzuwarten.
Bei den Grünen ist man dagegen nun endgültig in einem Zustand angekommen, welcher der staatsimulatorischen Irrenanstalt zu aller Ehre gereicht:
“wohl“. Lasse ich mal so stehen …
Nebenbei: Wer diesen Beitrag gerade liest oder anhört, oder vielleicht auch beides zugleich, für den hat die Beschäftigung, die hier anbiete, irgendeine Form von Wert. Du darfst jetzt eine Wahl treffen, kurz gesagt: Der Pfad zur Kaffeekasse findet sich unter diesem Beitrag. ;)
Aufrichtigen Dank an alle, die meine Tätigkeit wertschätzen und durch ihre Unterstützung deren Fortbestand sicherstellen. Heil und Segen Euch.
Gut. Und sonst? Ach ja, die Anni B. hat mal wieder eine Reihe ganz, ganz weiser Worte gesprochen:
Video-Player
00:00
00:40
“Wenn die Unterstützung der Ukraine nicht weitergeht, wenn die Ukraine sich nicht weiter nh verteidigen kann, dann droht der russische Angriffskrieg weiter Richtung ke europäische Grenzen, Richtung ke unserer eignen NATO-Grenze zu kommen. Wenn die Ukraine unsere Freiheit nicht weiter verteidigen kann, dann droht dieser Krieg acht Autostunden entfernt auch von Berlin zu sein, odereh weitere acht Autostunden hier von Brüssel entfernt, dem Herzkammer unser europäischen Union, der Herzkammer unserer gemeinsamen Allianz.“
Aha. Von Berlin nach Brüssel sind also “acht Autostunden“ und die Atomiumstadt ist die Kammer des Herzens. Und wenn man vom Bundeshauptslum nach Osten fährt, also mit dem Auto, dann ist man in “acht“ Stunden in … Brest – was allerdings zu Weißrussland gehört. Wieviele “hunderttausende Kilometer“ das wohl dann sind? Mnja…
Der Reichsverweser muss jedenfalls mal wieder herhalten, weil:
Phhh… Überhaupt, da hatte doch der Herr Pestorius eine “neue Biografie“ über Herrn Kirchenkrank präsentiert und dabei mal ganz salopp den Reichsverweser zur 18 gemacht:
Aus dem Text:
Nun, wer aufgepasst hat, kann sowas auch entsprechend einordnen.
Wie auch immer, nur gut für Herrn Pestorius, dass die WNO, die Wehrmacht-Nachfolge-Organisation, ein Sondervermögen zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Immerhin muss der pöhse Putin ja gestoppt werden! Allerdings:
Also hat wohl jemand halbwegs genau nachgezahlt …
“Wie der Blick in die geheime Finanzplanung zeigt, sind die Sondermittel so gut wie weg. Exakt 99.999.691.000 Euro sind nach den Unterlagen, in die die F.A.Z. Einsicht nehmen konnte, verplant. Und dann?“
Aha. Das “Sondervermögen“ sei also “verplant“. Da darf doch an dieser Stelle die wohl interessantere Frage erlaubt sein: “Für was?“. Aber gut, es wurde ja reichlich Platz gemacht für Neues. Und bis 2028 fließt ja noch ein bisschen Wasser durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal. Mit oder ohne Ampel.
Was noch? Richtig! Die jüngste “Kriminalitätsstatistik“ sorgt für Beißreflexe bei den Denkbetreuern und es werden … skurrile Verdrehungen geliefert, welche am ur-eigentlichen Thema vollkommen vorbeigehen:
Video-Player
00:00
01:11
“Messerstechende Ausländer, die auf deutsche Frauen losgehen, damit lässt sich Stimmung machen – besonders am rechten Rand. Mit der realen allgemeinen Bedrohungslage hat das allerdings nur wenig zu tun. Deshalb ein paar Sätze zur gestiegenen Gewaltkriminalität unter Nicht-Deutschen: 1. Der Anstieg hat zu einem großen Teil damit zu tun, dass die Zahl der Nicht-Deutschen insgesamt deutlich zugenommen hat [!?] – ins Verhältnis gesetzt, sind die Zahlen alles andere als dramatisch. 2. Die Zahl der Tatverdächtigen steigt auch deshalb, weil die Polizei unter Nicht-Deutschen besonders häufig ermittelt und weil sie häufiger angezeigt werden. 3. Die Opfer dieser Gewaltverbrechen sind in vielen Fällen selbst Zugewanderte, Täter wie Opfer, nicht selten junge Männer, die durch Krieg, Verfolgung oder Flucht hochgradig traumatisiert sind und auf engstem Raum untergebracht werden. Daran zeigt sich: Ob jemand kriminell oder gewalttätig wird, hat nichts damit zu tun, ob jemand deutsch oder nicht-deutsch ist, dafür jede Menge damit, unter welchen Bedingungen wir hier zusammenleben. Für billige Wahlkampfmunition gegen Migranten taugt diese Kriminalstatistik jedenfalls nicht.“
Finde den Fehler. Der Herr von Schnitzler war ein Waisenknabe gegen sowas, aber gut: “…, nun sind sie halt da.“ “Wir schaffen das.“ Überhaupt:
Video-Player
00:00
00:20
“Und eine weitere Zahl in der Statistik aller Straftaten lässt aufhorchen: die der nicht-deutschen Tatverdächtigen – zu denen auch Touristen oder Arbeitspendler zählen [!?]. Verstöße gegen das Ausländerrecht nicht mitgerechnet, ist die Zahl der Tatverdächtigen um 13,5 % gestiegen. Menschen ohne deutschen Pass machen 34,4 % aller Tatverdächtigen aus.“
…
“… ins Verhältnis gesetzt, sind die Zahlen alles andere als dramatisch.“
Gut. Und welche Dramen wurden sonst noch so in der Irrenanstalt verschrieben? Da fassen wir uns mal wieder kurz:
Aus dem Text:
Na, dann passt das ja. Und andere Länder, andere Problemchen …:
Zu deutsch: Der Klimawandel schmälert 93 % der indonesischen Sex-Arbeits-Transen ihr Einkommen. Wenn es regnet ist demnach Saure-Gurken-Zeit. Und:
“Unser Seliger Adolf“. Genau. Und im Titelbild zwei junge Männer: Ein Asiat und ein … Neger.
Abschließend:
Soll das eine Symbolmeldung sein? Gut, braun ist ja eh voll “Natsieh“. Aber falls ja, und wenn es dann nur noch weiße Eier gibt …, das ist dann doch rassistisch, oder?
Betrachtung
Nun könnte der geneigte Leser und oder Zuhörer denken, einige wesentliche und wichtige Meldungen wären mir möglicherweise entgangen – wie der weiterhin gemächlich auf immer neue Allzeithochs steigende Gold-Ballon oder Wochenendfahrverbote, wegen “Klima“, oder Wärmepumpennotlagen in Oranienburg oder blaue Nicht-Bürgermeister in Großschirma oder als “falsch“ proklamierte “Corona-Politik“ oder irgendwelche “Spannungen“ oder wahlweise auch “Krieg“ zwischen Judäa und Persien oder oder oder …
Nun, Letzteres wird vermutlich in den kommenden Tagen die Schlagzeilen beherrschen, aber entgangen ist mir all dies und noch viel mehr keineswegs. Nur, was ist das mehr als das übliche, altbekannte mediale Grundrauschen? Das ständige beschäftigungstherapeutische Angebot für alljene, welche des Abwendens ihres Blickes vom Illusionstheater einfach unfähig sind?
Es regnet. Mal wieder … Zwar konnte ich den Großteil der restlichen Latten für den Zaun in der Werkstatt soweit vorbereiten, doch ist der zähe Kleiboden hier dermaßen aufgeweicht, dass man nach wenigen Schritten bereits entweder sehr schwere Füße von der an den Schuhen hängenbleibenden Matschepampe hat oder die Füße aufgrund der enormen Haftung kaum noch vom Boden bekommt. Also ist die Vollendung des Zauns für den Moment erneut auf “Pause“, was eine gute Gelegenheit ist, mal wieder kurz nachzuschauen, was wir alles so nicht verpasst haben. Also?
Das Osterwochenende war bemerkenswert ruhig und normale “Aprilscherze“ waren Mangelware – was nur wenig wundern sollte, insbesondere angesichts der medialen “Wirk-lichkeit“ und des ja bereits oftmals angesprochenen Ausmaßes des allgemein so zur Schau gestellten “Irre“. Da bleibt wenig Luft nach oben und der geneigte Betrachter stellt sich in diesen Tagen ohnehin kaum noch die Frage, ob dieses oder jenes … ein “Scherz“ oder ernst gemeint ist.
Gut. Und mit was sollten wir uns denn so beschäftigen lassen?
Aus dem Bundeshauptslum wurden “1500 Menschen“ “zum »Ankiffen«“ vermeldet. Soweit gewöhnlich, wenngleich der Anlass ja nun einen echten Meilenstein darstellt – und an sich 20 Tage zu früh kommt. Aber gut, die Stimmung sei ausgelassen und gut gewesen, doch stellt sich durchaus die Frage, warum es nur so wenige waren. Immerhin hatte der Spiegel seinen “staat“stragenden Auftrag ursprünglich wohl verstanden, doch war die in den Suchergebnissen der Datenkrake angezeigte zusätzliche Null wohl vor Ort kaum zu halten:
Ob es im Görlitzer Park zu Protestkundgebungen gekommen ist, ist unbekannt. Aber zumindest hat man sich in Regensburg sichtbar gegen den Post-Einsteiger-Handel positioniert:
Was für eine furchteinflößende Abschreckung!
Tja, und da es “in dem besten Deutschland, dass es jemals gegeben hat“ ganz, … also gaanz, ganz wichtig ist, immer schön bei der Wahrheit zu bleiben, muss natürlich auch sichergestellt werden, dass Falschinformationen als solche erkannt und auch benannt werden. Nur fragt sich der trüb-gekiffte Selbstdenkverweigerer: Wie sollen Falschinformationen bloß definiert werden?
Video-Player
00:00
00:17
“Daran sieht man einfach auch, dass äh Desinformation nicht unbedingt etwas mit Fake-News oder so zu tun hat, sondern es durchaus ja wahre Begebenheiten sein können, die dann aber so in die Öffentlichkeit gebracht werden … ähm, dass … ähm, sie wirklich auch diese desinformierende und auch destabilisierende Wirkung haben können.“
“M-hmm.“ …
“Was grün ist“.
Warum nur erinnert mich das an …:
“Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt.“?
Hm… In Zeiten, in denen selbst “Meinungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ als “staatswohlgefährdend“ angesehen werden könnten, muss naturgemäß selbst ein kritischer und satirisch-sarkastischer Geist mancherorts, vielerorts, wenigerorts und auch in der Nähe von andernorts mit seinen Formulierungen umsichtig sein. Wenngleich mindestens hierzulande die Frage im Raum steht, welcher “Staat“ denn hier durch irgendeine Meinung “gefährdet“ sein könnte. Aber gut [:schmunzel:], lassen wir das …
Nebenbei: Wer diesen Beitrag gerade liest oder anhört, oder vielleicht auch beides zugleich, für den hat die Beschäftigung, die hier anbiete, irgendeine Form von Wert. Du darfst jetzt eine Wahl treffen, kurz gesagt: Der Pfad zur Kaffeekasse findet sich unter diesem Beitrag. ;)
Aufrichtigen Dank an alle, die meine Tätigkeit wertschätzen und durch ihre Unterstützung deren Fortbestand sicherstellen. Heil und Segen Euch.
Und sonst? Ach ja! In “RKI-Protokoll“-Zeiten gehen nun scheinbar die obersten Spottdrosseln in Deckung:
Moment mal …, wenn das die neuen Ziele sind, wie war das denn dann bisher? Obwohl, nee …, sowas zu fragen ist bestimmt “staatsfunkwohlgefährdend“. Also lassen wir das. Die BZ hat übrigens durchaus Humor, wie die Bildunterschrift erkennen lässt:
Gut. Wenden uns also den wirklich wichtigen Themen zu:
Gute Frage. Eine weitere Frage: Wie genau ist das passiert?
“Nach Kontakt mit Milchkühen ist ein Mensch im US-Bundesstaat Texas positiv auf Vogelgrippe getestet worden. Wie die zuständige US-Gesundheitsbehörde CDC am Montag mitteilte, habe die betroffene Person eine Rötung der Augen angegeben, das bislang einzige Symptom. Sie sei bereits auf dem Weg der Besserung. Ein glimpflicher Ausgang. Denn die Fallsterblichkeit des Vogelgrippe-Erregers H5N1 beim Menschen beträgt circa 30 Prozent, wie Virologe Prof. Dr. Friedemann Weber von der Uni Gießen sagt. Er gibt allerdings zu bedenken, dass es wahrscheinlich auch Fälle beim Menschen gibt, die nie entdeckt wurden und daher nicht in die Statistik mit einfließen. “
Sachen gibt’s. Und da wir gerade bei dem Thema sind:
Nur gut, dass es am Südpol keine Kühe gibt. Und ja …, die meinen das ernst.
Ob der präsidialvorsitzende in Botswana nachfolgendes ebenfalls ernst meinte, wird bestenfalls die Zeit zeigen. Die Posse begann mit barscher Kritik:
Nun, und angesichts der irrenanstaltlich-staatssimulatorischen Empörung ob dieser “staatswohlgefährdenden“ Meinung legte Herr Masisi prompt nach:
Gut. In dem Fall darf ja mal darüber nachgedacht werden, welche Flieger man für den Transport einsetzen könnte:
Hmm…, warte mal: Wenn die “abschieben“ sagen, sind die Elefanten in Botswana dann irgendwie “illegal“? Das würde der “Remigration“ ja eine vollkommen neue Bedeutung geben … Audio-Player
Hm. Seit wann messen die noch gleich? Gut, zumindest ist die Rede vom “Wetter“, nicht vom “Klima“.
Und dann hatte der Schnüffeljosef den Ostersonntag 2024 ja als “übergeschlechtlichen Tag der Sichtbarkeit“ ausgerufen, worüber sich dann allerlei trans-räächte und Christen aufgeregt hatten. Aus vielerlei Blickwinkeln ist die Kritik gut nachvollziehbar und hat auch seine Berechtigung, wenngleich oftmals vergessen wird zu erwähnen, dass es den “International Transgender Day of Visibility“ bereits seit 2009 gibt …, was als bemerkenswerter Hinweis darauf zur Kenntnis genommen werden darf, wie lange diese Aufmerksamkeitsdefizitagenda … für eine laut einer “Studie“ aus dem Jahr 2022 satte 5 Promille umfassende Gruppe der Erwachsenen in den Verweichlichten Staaten von Übersee bereits läuft.
Und dann wird ja am 8. April noch der Mond verdunkelt …, ach halt, nein, das war ja die ausgefallene Kupferfeld-Nummer und die soll ja laut Flurfunk jetzt dann im Sommer stattfinden. Die Sonne, die Sonne wird verdunkelt. Vom Mond. Weil die beiden ja so bemerkenswert deckungsgleich sind. Und die NASA schießt dann mit drei Raketen den Schatten der Sonne ab oder so. Und in Nordarmerika gibt es schon Evakuierungspläne. Und das Stromnetz fällt dann aus und die Wirtschaft bricht dann zusammen und die Politmarionetten flüchten dann in ihre sonnendurchfluteten Bunker und CERN wird hochgefeuert und 90 Prozent der Menschheit wird sterben … oder so. Obwohl, das fällt wahrscheinlich aus, wegen is‘ nich‘. Wie gehabt.
Eine Betrachtung schenke ich mir heute. Diesem ganzen Stuss gibt es rein gar nichts hinzuzufügen. Außerdem zeigt sich inzwischen die Sonne, zumindest ein wenig. Also freuen sich die restlichen Latten auf mich und die bringe ich sobald es geht an, damit ich dann endlich alle Latten am Zaun habe.
Unser Zaun zum Nachbarn hin war … hin. Er war vor den herbst- und winterlichen steifen Wasserkanten-Brisen in die sprichwörtlichen Knie gegangen. Es war ein handelsüblicher Zaun mit Lamellen-Elementen, wie sie allgegenwärtig und vielerorts verbaut sind. Nun sind solche Lamellen-Elemente nur von begrenzter struktureller Festigkeit und unsere waren ohnehin schon in die Jahre gekommen. Tja, und nun waren sie vom Wind nach und nach Stück für Stück auseinandergenommen worden. Es wurde also Zeit für einen neuen Zaun und dieser hat einige Anforderungen, welchen die neue Konstruktion genüge zu tun hat. Einerseits laufen hier Hunde im Garten, die gerne jeden lauthals anbrüllen, der auch nur in die Nähe des Zauns kommt. Andererseits laufen in dem betreffenden Bereich – zumindest über den Winter, wenn das Beet weitestgehend leer steht – auch zahlreiche Hühner.
Einige der Pfosten waren ebenfalls durch und mussten ersetzt werden. Einfach neue Elemente zu kaufen, fiel schon allein angesichts der mäßigen Festigkeit aus und halbwegs brauchbare Elemente kosten unverschämte Summen und wären den praktischen Ansprüchen dennoch nur einigermaßen gerecht geworden. Also hatte ich eine ganze Weile auf einer bezahlbaren und sinnvollen Konstruktion herumgedacht und in den vergangenen Wochen reichlich Zeit und Arbeit in die Aufarbeitung noch brauchbarer Pfosten und die Vorbereitung des neu angeschafften Rohmaterials gesteckt … wovon übrigens noch einiges benötigt wird. Wer mag, darf gerne die eine oder andere Latte über die Kaffeekasse beisteuern.
Das Titelbild zu diesem Beitrag zeigt den ersten vollendeten Teilabschnitt; die untere Hälfte ist mit Volierendraht hinterlegt, die obere mit einfachem Sichtschutzgewebe. Und, nun ja …, man sieht auch, dass (noch) nicht alle Latten am Zaun sind, was in Zeiten wie diesen durchaus als ein kleines Sinnbild für das mediale Geschehen auf der Bühne des Illusionstheaters gesehen werden kann. Wer meinen letzten Beitrag zur Kenntnis genommen hat, dürfte meine Wahrnehmung der medialen Kreisverkehr-Beschäftigungstherapie recht gut verstanden haben. Wer den Beitrag verpasst hat, dem sei er an dieser Stelle nochmal wärmstens zum Draufrumdenken ans Herz gelegt:
Gut. Und da es am Donnerstag und Freitag eher nass und regnerisch war, war der Zaunbau auf “Pause“. Daher können wir heute mal wieder einen unvollständigen Blick auf einige mediale Erzählungen werfen, welche wir in den vergangenen Wochen alle so nicht verpasst haben. Bereit? Los geht’s …
Der weiße Stier mit goldenen Hörnern ist … zum Ochsen degradiert worden. Ob es den so völlig unverschämt belauschten “Offizieren der deutschen Luftwaffe“ ähnlich ergehen wird, wird sich noch zeigen. Sicherheit steht jedenfalls ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze, weshalb das Pestorius-Ministrantenhaus auch seine Pressemitteilung “zur abgehörten Luftwaffen-Kommunikation“ mit einem Passierschein ins Netz gestellt hatte …, der da lautete: “1 2 3 4“. Mmnja…, bestimmt auch nur ein “individueller Anwendungsfehler“.
Und der CumEx-/Wirecard-Olaf hatte ja erneut öffentlich verkündet, dass sein “Nein“ zu den Ochsen für die Kokaine feststehe:
Video-Player
00:00
00:02
“Ich bin der Kanzler und deshalb gilt das.“
Na gut. Man möchte also ganz sicher weiterhin “keine Kriegspartei“ werden, denn 5.000 Helme, ein bisschen Munition und ein paar Raubkatzen waren ja nur kleine Hilfen für den Pimmelpianisten in seinem Krieg gegen das große Vaterland. Überhaupt hat sich ja ein “Neues Milliarden-Loch“ beim Verein von “Wir. Dienen. Deutschland“ aufgetan und nun “wackelt sogar die Nato-Quote“ – wie gehabt mit großem “N“ und kleinem “ato“. Tja.
Auch Anni B. hatte ja kürzlich in ihrer Rolle als Außenministrantin klargestellt, worum es den Ampelisten geht:
Video-Player
00:00
00:22
“Aber Frieden setzt voraus, dass das Töten endlich aufhört. Frieden kann es nicht mit der Pistole auf der Schläfe geben. […] Das heißt konkret: Mehr Munition, mehr Luftverteidigung, mehr weitreichende Waffen, damit die Ukraine ihr Überleben sichern kann.“
Also doch Ochsen “auf“ die Schläfe der pöhsen Russen? So hieß es erst, die Ochsen sollten nun über Albionien gebartert und letztlich also über diesen Umweg doch geliefert werden, aber dann bekräftigte der CumEx-/Wirecard-Olaf erneut, dass das ausfällt, wegen … ja, weil er der Kanzler ist und “deshalb gilt das“. Joh…
Und zwischendrin wurde mal wieder fleißig medial alternativisiert – über den “2+4-Vertrag“ und ein angebliches russisches “Ultimatum“ bis zum 11. März, was mal wieder alles viel Nichts mit ein wenig Lärm war. LeiDmedial ging es derweil ordentlich in die Vollen: Der Herr Pestorius wolle “alle Taurus einsatzbereit“ machen, weil, richtig: Putin. … Für ’nen Freund gefragt: Heißt also, die waren gar nicht einsatzbereit und wurden nun aus der Mottenkiste geholt, oder wie darf man das verstehen? Naja, und fast zeitgleich hieß es vom “Bundeswehrverband: Keine einzige Heeresbrigade einsatzbereit“. Puh!
Die “Union“ scheiterte dann noch in der Sabbelhütte im Bundeshauptslum mit einem weiteren Antrag zur Ochsenlieferung, während die Ampelisten in Straßburg mehrheitlich für eine Lieferung stimmten. Und dann war da noch die “Wehrbeauftragte“ Frau Högl, welche fachsimplifizierte, dass “die Bundeswehr vollständig einsatzbereit sein“ müsse. Bis 2030 …, weil, richtig: Putin. Denn der könnte “Deutschland“ mit einem “Landkrieg“ überziehen, so der wirtschaftsministrierende Balgenliterat … und so weiter und so fort. Phhh…, was für ein sinnfreies Durcheinander!
Das darf sich der geneigte Selbstdenker durchaus mal vor Augen führen: Da sabbeln reihenweise kinderlose Gestalten ohne nennenswerte Ausbildung über “Krieg“ und Tante Petra erzählt in einer Quasselrunde ernsthaft:
Video-Player
00:00
00:07
“Also, ich persönlich habe mehr Angst vor einem …, äh davor, dass Putin den Krieg gewinnt, als dass er die Atombombe zündet.“
… Wie war das noch gleich mit den Latten und dem Zaun?
Nebenbei: Wer diesen Beitrag gerade liest oder anhört, oder vielleicht auch beides zugleich, für den hat die Beschäftigung, wie ich sie hier anbiete, irgendeine Form von Wert. Du darfst jetzt eine Wahl treffen, kurz gesagt: Der Pfad zur Kaffeekasse findet sich unter diesem Beitrag. ;)
Aufrichtigen Dank an alle, die meine Tätigkeit wertschätzen und durch ihre Unterstützung deren Fortbestand sicherstellen. Heil und Segen Euch.
Gut. Was noch? Ach ja, Herr Lawrows Sprecherin, Frau Sacharowa, verkündete, die “Entnazifizierung Deutschlands“ sei “unvollständig“; der Papst findet weiße Flaggen an und für sich ja auch ganz sympathisch; “Putin manipuliert, was Deutsche lesen und glauben“ – eine “Studie“ -; ein “Top-Militärexperte warnt“e, Putin habe möglicherweise “Sex-Videos von deutschen Politikern“ …; “Schweden ist jetzt Nato-Mitglied“ (richtig: großes “N“, kleines “ato“); “Händchenhalten gegen Putin“ – der CumEx-/Wirecard-Olaf, König Makrone und der Polen-Donald -; und: “Mitarbeiter müssen den Ernstfall proben“ und im Kanzleramtsbunker in Deckung gehen. Na, Hauptsache, die sind besser verkabelt als die Hardthöhe …
Im Ernst: Es ist gut, dass der Bühnenscheinwerfer inzwischen ein Stück weitergewandert ist. Soviel Kreisverkehr-Stuss ist auf Dauer doch nur schwer auszuhalten. Wobei …, es geht ja noch hirnverbrannter auf den zahlreichen Nebenbereichen der Bühne:
“Erdrutsch-Sieg am „Super Tuesday“, “Der Mega-Wahltag wurde zum MAGA-Fest“. Ein regelrechtes “Blutbad“, könnte man geneigt sein zu denken. Und die einst vielleicht möglicherweise “erste Präsidentin der USA“, Nikki Haley, hat das Handtuch geschmissen. Q+ also wieder großartig.
Und weiter östlich: “Überraschung im Ausland: Erste Wahl-Umfrage da! Katastrophe für Putin!“
Mit gleich zwei Ausrufezeichen. Und ja, kurz vor 88 Prozent, das war eine echte “Katastrophe“ für den Reichsverweser.
Dann war da noch der “Batterie-Regen aus dem All auf Deutschland“. Ein “2,6 Tonnen schwer“er “Batterieblock“ von der “Internationalen Raumstation“ sollte “die Erde bis zu vier Jahre lang umrunden“ und sich dann glühend selbst verschrotten. Und es wurde gespringert, wie eh und je: Schau hierhin, nicht dorthin …, bis die “Luftwaffe“ ixte, das gewisse Etwas werde Deutschland verfehlen und stattdessen in den Atlantik fallen. Dabei dachte ich, das Ding solle “in der Erdatmosphäre verglühen“ … Also ist die überflüssige zeitweilige Panik mal wieder ins Wasser gefallen.
Überhaupt: Wir “Werden mit fast völliger Sicherheit den Höllensommer des Jahrtausends kriegen“. “kriegen“ …, immer diese Kriege … Und die Gigalative erst! Da wird mir schon ganz warm ums Herz. Vor … lauter schönen Götterfunken. Der Balgenliterat war dagegen weniger erfreut. In Neu Amsterdam meinte er gegenüber “Studenten“: “Solve the f*cking problems“. Zeitgemäßsprech. Die Amis sollen gefälligst ihre verf*ckten Probleme lösen, weil: Klima. Ob da die “Bürokratie“ mitspielt? Man lausche und staune:
Video-Player
00:00
00:10
“Die Bürokratie entsteht aus etwas Gutem heraus. Wenn man nur sagt, das sind alles Idioten, versteht man nicht, warum da … wo das Problem ist. Es ist etwas Gutes, denn der Staat macht ja keine Fehler.“
Wer der deutschen Sprache mächtig ist wird neidlos anerkennen, das da was dran ist: “der Staat“ – oder auch eine Staatssimulation mit eingebauter Irrenanstalt, wie hierzulande – macht in der Tat “keine Fehler“.
Und doch wundert es da ein wenig, dass es “in der schwulen Szene“ einen “Rechtsruck“ gäbe. Was ist denn da bitte los? Die Blauen unterm Regenbogen die stärkste Farbe?! Is‘ ja ’n Ding. Aber gut, “in dem besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“ sabbelt der Kanzelherr arabisch und für … Audio-Player
… werden die Straßen für dunkelheitliche Fressorgien fein beleuchtet, während “Wintermärkte“ mit Merkel-Lego vor den pöhsen Räächten oder so gesichert werden … müssen. Tjup.
Und dann werden den gebeutelten Gut-Konsumenten jetzt auch noch die Fleischklöpse … madig gemacht. Finde den Fehler:
“Fleisch-Rückruf in Deutschland: Von einem Verzehr wird „dringend abgeraten“ Der Rückruf bezieht sich auf “Veganes Mühlen Hack Mix und Fertig“ …“
Mann, Mann, Mann …, im Ernst: Die haben echt nicht mehr alle Latten am Zaun, hier im ach so blauradikalen Schlandfe-Land. Aber naja, ab dem 1. April darf dann ja offiziell gekifft werden, so haben die alle zumindest ’ne Ausrede.
Gut. Inzwischen sind wir also schon wieder einige Schritte weiter in den Erzählungen. In Russland habe es einen “Terroranschlag“ gegeben, in der “Krokus Stadthalle“. Gemeldet wurden über 100 Tote und vier gefangene Täter …, lebendig, mitsamt ihrer Pässe, und ganz böse gefoltert. Und bemerkenswerte Bilder wabern aus Baltimore durchs Netz, welche ein Containerschiff zeigen, wie es eine Brücke zerlegt. Zwei bildgewaltige Beispiele mit großer medialer Aufmerksamkeit. Und ich gestatte mir zu fragen: War das echt? … nennt mich ruhig Ketzer, doch ich hatte ja unlängst klargestellt, dass ich rein gar nichts mehr glaube. Einfach mal draufrumdenken. Danke.
Überhaupt wird ja jetzt medial lang und breit “RKI-Protokoll“iert. Da hatte Multipolar aber voll ins Schwarze getroffen: 1.000+ Seiten vom RKI aus 2021 freigeklagt, von denen ein Großteil schwarz balkiert ist. Zögerlich sprangen dann auch die Spottdrosseln auf das Thema auf und bemühten sich – möchte man zumindest vordergründig annehmen – um Schadensbegrenzung und der Herr Klabauterbach habe inzwischen angeordnet, die Schwärzungen “überwiegend“ zu entfernen. Weil: “Transparenz“. Und was das heißt, ist doch klar, oder? Jetzt kommt die “Aufarbeitung“! Endlich. Und ganz sicher … Oder wie es im “InfraRot“-Funk verkündet wurde:
“Der Schwarze Peter beginnt seine Reise …“
Darf man sowas überhaupt noch sagen? Wie auch immer, jedenfalls sind alle wieder fein beschäftigt. Läuft doch …
Sind eigentlich noch “Bauernproteste“?
Betrachtung
Ist es verwunderlich oder gar verstörend, dass ich in den vergangenen Wochen meinen Hirnschmalz und meine Hände lieber mit einer sinnvollen und brauchbaren Zaunkonstruktion beschäftigt habe, an Holzlatten rumgehobelt und -geschliffen, in Balken rumgesägt und -gestemmt und Einschlaghülsen aus dem Boden gehebelt und an anderer Stelle wieder hineingetrieben habe? Selbstverständlich habe ich zumeist an den Abenden oder in den frühen Morgenstunden die Meldungslage im Auge behalten, doch was wurde uns allen denn zur medialen Beschäftigung feilgeboten?
Das Ausmaß des “Irre“ in dieser medialen Anstalt mag vielleicht noch etwas Luft nach oben haben, doch dürfte es nur noch vergleichsweise wenig sein. Die Sprunghaftigkeit der Meldungen, selbst bei ein und demselben Spottdrosselblatt, sowie die inhaltlichen Hoheitskrämpfe sind derzeit sehr, sehr sichtbar. Es wird händeringend nach Erzählstoff gesucht und wirklich jeder Scheix hergenommen, um überhaupt irgendwas zur Beschäftigung der Abhängigen anzubieten. Die Spottdrosseln haben – zumindest für Menschen mit klarem Verstand – ein sichtbares Erzählfaden-Problem und bedauerlicherweise bekleckern sich viele der ach so “Alternativen“ gleichermaßen mit nur wenig Ruhm.
Täglich prasseln die irrwitzigen Säue nur so auf die Süchtigen ein und es fehlt inzwischen die über viele Jahre und Jahrzehnte gehaltene Konstanz. Jeder noch so überflüssige Mist muss mindestens einmal täglich kommentiert werden und es wimmelt allenthalben nur so von “Experten“, sogar “Top-“, und ganz wichtigen “Studien“ und unglaublich aussagekräftigen “Statistiken“. Doch die wirk-lich wichtigen Fragen werden nur in sehr wenigen Fällen gestellt, wie beispielsweise:
Was hat das mit mir zu tun?
Nun, reicht für heute. Frohe Ostern an alle, die es feiern.
Seid aufrecht und bleibt standhaft!
Alles läuft nach Plan …
Der Nachtwächter
***
Übrigens, beim Kopp-Verlag gibt es derzeit einen “Osterrabatt“ auf ausgesuchte Produkte in Höhe von 10 %. Wer daran interessiert ist, folge gerne diesem Netzverweis und – bitte – bestätige die “Cookies“, denn in dem Fall erhalte ich eine kleine Provision auf die getätigten Käufe. Aufrichtigen Dank.
Im Juni 2018 begann auf dieser Netzseite die Artikelserie “Geld und Glauben“. In meiner seinerzeitigen Wahrnehmung lagen die deutschen Lande schon sehr lange im Mittelpunkt einer Gesamterzählung, welche letztlich alle heutigen Zustände in einen Sinnzusammenhang bringt. Mit dem “Glauben“ wurden die Menschen, ja ganze Völker ver- und geführt und mit dem “Geld“ wurde die Führung umgesetzt. Dabei rangen verschiedene Interessensgruppen um Macht und Einfluss und es entstand ein Großreich, welches über die Jahrhunderte die Geschicke der bekannten Welt beherrschte, bis es Ende des 16. / Anfang des 17. Jahrhunderts begann zu erodieren und letztlich Anfang des 19. Jahrhunderts zerfallen war.
Eine maßgebliche Rolle dabei spielte der Kirchenstaat, welcher eingangs – beruhend auf einem imperialen, alt-römischem System – territorialen “Schutz“ benötigte und diesen von den deutschen Königen auch erhielt. Im weiteren Verlauf gewann dieser Kirchenstaat über seine missionarische Struktur zunehmend an Einfluss auf das gemeine Volk, was die Abhängigkeit der weltlichen Führer erheblich erhöhte. Aus dem “Deutschen König“ konnte nur dann ein “Kaiser“ werden, wenn das Oberhaupt des Kirchenstaates zustimmte und ihn salbte. Kurz: Ohne Papst kein “Kaiser“.
Soweit der übergeordnete Rahmen der Erzählungen über das Geschichte.
Die unzähligen Verflechtungen der zeitgenössischen Geschichtsschreibung wurden in der Artikelserie “Geld und Glauben“ sehr eingehend betrachtet. Es war von Beginn an offen und klar dargelegt worden, dass sich die Beitragsserie mit der “zeitgenössischen Geschichtsschreibung“ beschäftigte, wie sie auf Wikipedia dargelegt wird. Ich wählte seinerzeit Fragestellungen als begleitendes Mittel für weitere Nachforschungen, denn zu keinem Zeitpunkt war der Anspruch mit der Serie verbunden, alles erkannt zu haben oder alles zu wissen. Und so war die umfassende Mitarbeit vieler Leser und Kommentatoren ein wesentlicher Bestandteil beim Zusammentragen der schier unendlichen Informationsflut. Dabei kristallisierten sich Zusammenhänge über Herrscherdynastien und Begebenheiten des Geschichtes heraus, welche kaum einer der Beteiligten in seiner system-schulischen Verbildung jemals vor Augen geführt bekommen hatte. Und doch blieben einige Fragen letztlich unbeantwortet und neue Fragen eröffneten Pfade der weiteren Nachforschung.
Ursprünglich war angedacht, die Artikelserie bis 1871 auszuführen. Der letzte Teil, über die Epoche von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur “kleindeutschen Lösung“ “Deutsches Reich“, kam jedoch nicht mehr zustande. Bereits vor Fertigstellung des 7. Teils war die Zusammenarbeit der Autoren beendet und mir war zudem zunehmend bewusst geworden, dass die entscheidenden Fragen auch mit einem Teil 8 unbeantwortet bleiben würden. Hinzu kam meine Weiterentwicklung in Bezug auf mein ureigenes Verständnis darüber, wie die “Welt“ funktioniert … und so traf ich die Wahl, auf den Abschluss der Serie zu verzichten.
Ein kleiner Rückblick
Meine öffentliche Reise begann im Jahr 2014. Angetrieben durch meine Lebensumstände und die Erkenntnis einer recht großen Lücke im seinerzeitigen deutschsprachigen Netzangebot begann ich Texte von Autoren aus Übersee zu übersetzen und auf meiner Netzseite anzubieten. Zu jener Zeit war es vor allem Walter Eichelburg mit seiner Netzverweis-Sammelseite “hartgeld.com“, welcher mein Angebot dankend annahm und mir so recht schnell Zugriffszahlen bescherte, von denen viele andere der damals zahlreichen “alternativen Blogger“ nur träumten. Recht bald konnte ich mit meiner Tätigkeit, mittels der Unterstützung meiner Leser, ein bescheidenes, doch wirtschaftlich durchaus ertragbares Leben führen und wenn es mal eng wurde, griffen mir meine Leser stets helfend unter die Arme, wofür ich bis heute sehr dankbar bin.
So konnte ich mich tagtäglich mit dem Blick auf die “Bühne des Illusionstheaters“ beschäftigen, über den sprichwörtlichen “Tellerrand“ blicken und meinen Lesern darlegen, was sich mir dabei an Erkenntnissen auftat. Die reinen Übersetzungen von Überseetexten waren mir bald zu … unvollständig und so begann ich kurzerhand meine eigenen Gedanken auszuformulieren. Zugleich kamen zunehmend Inhalte in mein Bewusstsein, welche von den zahlreichen Weggefährten – wie dem Kurzen, dem Bondaffen, Maria Lourdes, Siegfried von Xanten und anderen – betrachtet wurden. Ob es nun die deutsche Geschichte oder die Tiefen des Finanzmarktes, gesellschaftliche, tagesaktuelle oder auch phantastisch anmutende Themen waren, sie rückten zunehmend in mein Blickfeld. Meine Leser hielten mir den Rücken frei und so konnte ich nachforschen, lesen und Dokumentationen anschauen und so meine Wahrnehmung der “Welt“ verfeinern und diese fortgesetzt öffentlich kundtun.
Über die Jahre durfte ich sehr viele Menschen kennenlernen, ihre Sicht auf “die Welt“ anhören und Dinge lernen, welche mir bis dahin unbekannt oder einfach nur fremd waren. Doch ich war “offen“, wie schon in jungen Jahren, und sog all diese Informationen regelrecht auf. Dann kam “Q“. Als einer der ersten im deutschsprachigen Raum befasste ich mich öffentlich damit und begleitete die zahlreichen Einträge von den “chan“s mit vernünftigen inhaltlichen Übersetzungen und Erläuterungen möglicher Sinnzusammenhänge, bis, ja, bis mir die schiere Flut von Einträgen zuviel wurde und mein Bewusstsein dafür wuchs, wie “Q“ funktionierte, an welches Publikum es sich richtete und was mit den Menschen angerichtet wurde, welche jeden Morgen – wie ich auch seinerzeit – gebannt vor irgendeinem Bildschirm saßen und schauten, welche neuen “Kühe“ es gab und wohin die nächste Reise im “Kaninchenbau“ gehen sollte.
Die Bühne des Illusionstheaters
Zugegeben, das “Qniversum“ hat mir selbst und natürlich auch vielen Lesern recht tiefe Einblicke in das “Geschehen“ im überseeischen Sumpf gegeben und gewisse Verständnisebenen eröffnet. Und doch war im Untertitel meiner Netzseite schon von Anfang an die Rede vom “Illusionstheater“. Diesen Begriff hatte ich vor vielen Jahren bei Alexander Wagandt aufgeschnappt und fand ihn sehr passend, wenngleich mir seinerzeit noch eher unbewusst war, wie tiefgehend die reine Wortbedeutung tatsächlich ist.
Zwar war mir bewusst, dass die “Welt“ eine Bühne ist, doch fehlte mir die Folgeerkenntnis, was diese mit mir macht und auch, welchen Teil ich mit meinen Beiträgen selbst zum “Illusionstheater“ öffentlich beitrug. Selbstgefesselt in der Notwendigkeit “Geld“ für mein Leben zu erwirtschaften und dem “Glauben“, dass ich etwas “Gutes“, das “Richtige“ tat, war ich jahrelang hochmotiviert und lieferte lange Zeit sogar täglich Beiträge. Die Zugriffszahlen waren für einen kleinen “Blogger“ mehr als beachtlich. Jeden Tag im Schnitt etwa 25.000 bis 30.000 Besuche von Lesern und oftmals täglich über 100 Kommentare unter den Beiträgen – welche ich rechtschreiblich ausbesserte, um die Lesequalität des Kommentarforums hoch zu halten. Ich hatte reichlich zu tun, es war ein tag- und abendfüllendes Programm. 7 Tage die Woche. Und – mich inbegriffen: Alle Beteiligten waren beschäftigt.
Beschäftigung
Der Höhepunkt der Beschäftigung auf meiner Netzseite war die Beitragsserie “Geld und Glauben“, denn jeder war dazu aufgerufen mit zu “recherchieren“ und Zusammenhänge aufzudecken – was zu Beginn sehr bemerkenswert angenommen wurde. Doch mit jedem Teil ging die Bereitschaft mitzuwirken ein Stück zurück und bei Teil 7 fanden sich nur noch wenige Leser, welche sich den im Beitrag aufgeworfenen Fragen stellen mochten. Seinerzeit fand ich das ein wenig schade, gar befremdlich. Mir fehlte das Verständnis dafür, weshalb “die“ denn verkennen, wie “wichtig“ das alles ist! … und ich übersah dabei einen sehr wesentlichen Hinweis, welcher mir durch das Verhalten meiner Leser an sich recht deutlich gegeben wurde: Sie mochten sich nicht mehr damit beschäftigen (lassen) …
Nun ist der Mensch heutiger westlicher Prägung derart gestrickt, dass ihm recht schnell sowas wie “Langeweile“ aufkommt. Einem Süchtigen gleich möchte er seinem Verlangen nachgeben und mit irgendetwas beschäftigt sein und verkennt, dass die Beschäftigung in aller Regel von außen an ihn herangetragen wird. Beschäftigung findet auf vielerlei Ebenen statt – sie kann sinnlos und zeitraubend sein oder auch voller Sinn und Erfüllung. Und sie ist stets eine Wahl, wenngleich nur wenigen bewusst ist, dass sie selbst diese Wahl treffen. Da es eine ureigene Wahl ist, liegt die Verantwortung dafür folgerichtig auch stets bei jedem selbst.
Und so stand auch ich alsbald vor einer Wahl: Ich konnte – wie ich es jahrelang gemacht hatte – weiter meine Zeit damit verbringen, mich durch Netzseiten und Beiträge in Sozialen Medien zu wühlen, immer auf der Suche nach einer richtig “schlagenden Zeile“, dies mit dem Ziel, mein Weltverständnis weiter zu verfeinern und meine Erkenntnisse anderen aufzunötigen … und bei der Gelegenheit sogar noch “Geld“ damit zu “verdienen“.
Viele taten und tun dies auch heute so oder so ähnlich und diese Vorgehensweise hat ihre Berechtigung und ist keineswegs grundsätzlich zu verurteilen. Doch sollte jeder sich bewusst machen, dass er Teil eines “Publikums“ ist – auch in diesem Moment, wenn Du dies hier liest oder anhörst. Insofern tun auch “alternative Medien“ es den ach so verpöhnten oder gar verhassten LeiDmedien gleich, indem sie ihr Publikum mit ihrem Angebot bedienen.
Aus welcher Motivation heraus bestimmte Inhalte angeboten werden, unterliegt bei vielen Anbietern der Spekulation. Es mag eine tiefe innere Überzeugung zugrunde liegen, das “Richtige“ zu tun, dem unsäglichen Treiben nicht unwidersprochen und tatenlos zuzuschauen … oder es mögen auch vollkommen andere Motive vorliegen. Ich gehe gar so weit zu behaupten, dass die meisten “alternativen“ Anbieter, ob nun “Blogger“, Medienunternehmen oder Kanalbetreiber in Sozialen Medien, sich über ihre wahren Motive weitestgehend unklar sind – besonders, wenn das “Publikum“ Beifall klatscht und die Zahl der “Folger“ wächst und wächst … Und diese Behauptung begründe ich mit meinem eigenen Erleben.
Wie ich heute dazu stehe, sollte spätestens am Ende dieses Beitrags jedem klar sein, selbst wenn er meine öffentlich dokumentierte Entwicklung über die vergangenen Jahre nicht verfolgt oder zur Kenntnis genommen hat.
Auch “alternative Medien“ spielen ihre Rolle in der Gesamtorchestrierung und bedienen ihr Publikum, halten es in Beschäftigung. Es handelt sich um unter-Haltung, um beeinflussende Beschäftigung. Und ob etwas wie dieser Text, diese Vertonung, als überhebliche Selbstdarstellung oder die “enorme, aus ihm heraussprudelnde Weisheit“ oder was auch immer wahrgenommen wird, hängt allein vom Empfänger ab, der sich in diesem Moment ja auch beschäftigen lässt. Und ja, ich werde auch weiterhin den absurd-grotesken Unsinn der Ideokratie kommentieren und auch das ist und bleibt ein Angebot zur Beschäftigung.
Das liebe Geld
In den gegebenen systemischen Strukturen längerfristig ganz ohne Geld zu leben, ist – wenn überhaupt – nur unter erheblichen Entbehrungen der gegebenen Möglichkeiten machbar. Die zwingende Notwendigkeit, sich für “Geld“ in welcher Form des Hamsterrades auch immer zur Dirne irgendeines Zuhälters zu machen, ist die wohl tragendste Säule des uns alle umgebenden “Systems“. Und wir alle füttern es, indem wir mehr oder weniger gezwungenermaßen “mitmachen“. Denn jeder ist Teil dieses “Systems“ und als eben solcher nehme ich den Umstand meines eigenen Beitrags wertfrei zur Kenntnis.
Mir wurde ein großes Geschenk zuteil, als meine Herzhexe mich 2020 eingesammelt hat. Mit dieser Gefährtin an meiner Seite habe ich eine beinahe vollständige inhaltliche Schnittmenge und zu zweit können wir zudem unsere recht begrenzten geldlichen Ressourcen erheblich sinnstiftender einsetzen, als jeder es alleine tun könnte. Und ja, uns beiden ist sehr bewusst, dass dies ein für die heutige Zeit sehr außergewöhnlicher Zustand ist.
Mit Bezug zu meiner öffentlichen Tätigkeit ermöglicht mir dieser Rückhalt mich … fast … ohne “zwingende Notwendigkeit“ zu äußern, wie ich das seit längerem in meinen Beiträgen tue, indem ich die Absurdität und Groteske der medialen Angebote in meiner ureigenen Art “sarkastisiere“. Und ich kann mit einer gewissen inneren Gelassenheit den “Peter Lustig“ machen und immer wieder betonen, wie wichtig es ist, seine wertvolle Lebenszeit nicht länger von den medialen Kreisverkehren binden zu lassen und sich stattdessen auf sein Leben und sein unmittelbares Umfeld zu konzentrieren. “Abschalten“ … Wir verpassen rein gar nichts.
Und einfach nur, um es auszusprechen: Vielleicht habe ich ja doch etwas “verpasst“, aber mir ist niemand im deutschsprachigen Raum bekannt, der seine Leser und Zuhörer in ähnlicher oder vergleichbarer Weise in seinen Beiträgen über die medialen Kreisverkehre immer wieder ermutigt, sich mit etwas sinnvollerem als eben diesen medialen Kreisverkehren zu beschäftigen – und auf diesem Wege seine eigene Einkommensgrundlage spürbar und nachhaltig zerstört. Ja: “zerstört“!
Könnte ich heute von der Wertschätzung meiner Leser und Zuhörer in diesem System überleben? Nein. Nicht mal ansatzweise. Mit der Freiheit, mich selbst auch über mehrere Tage als Anbieter aus dem Kreisverkehr rauszunehmen und wenn ich mich dann mal wieder zu Wort melde, die Dinge so an- und auszusprechen, wie ich es tue, geht ein recht hoher “Preis“ einher, denn Wertschätzung drückt sich eben nicht in rauen Mengen von Talern in der Kaffeekasse aus. Wäre ich noch all-ein, hätte ich die Wahl zwischen medialer Prostitution, verbunden mit der Meidung des Blickes in den Spiegel … oder der Brücke – also als provisorisches Dach über dem Kopf versteht sich.
Glauben und Glaubenmachen
Kommen wir nun zur Kernursache der misslichen Lage, in welcher sich heute die Allermeisten wiederfinden: “Wir können rein gar nichts mehr glauben“ – so beschrieben auf dieser Netzseite bereits am 9. November 2017. Die Aussage steht. Und sie hat in ihrer Klarheit in den vergangenen Jahren nur noch hinzugewonnen. Dabei geht es weniger um agnostische Betrachtungen als vielmehr um eine Gesamtbetrachtung der Wirklichkeit, wie sie sich uns allen heute darstellt. Was ist “echt“? Was ist “wirklich“? Gibt es einen Unterschied zwischen einem x-beliebigen Roman und irgendeiner medialen Erzählung?
Ausnahmslos jedes Weltbild beruht auf “Glauben“. Und es gehört reichlich Mut dazu, sich dies selbst einzugestehen. Natürlich können Krücken bemüht werden, indem ich mir selbst sage, ich halte dies oder jenes für wahrscheinlich, anderes für unwahrscheinlich. Doch ändert dies nichts an dem Umstand, dass der überwiegende Teil unseres “Wissen“s von “Quellen“ stammt, welche die Wenigsten überhaupt überprüfen und selbst wenn, dann verbleibt letztlich zumeist auch nur eine Erzählung, welcher wir “Glauben“ schenken können oder eben nicht. Passt eine Schlagzeile ins derzeit gegebene eigene Weltverständnis, dann wird das wohl die “Wahrheit“ sein … es wird als “wahr“ angenommen und geglaubt.
Es ist wahrlich beschämend, wie sehr und mit welcher Leichtigkeit Menschen sich … vera*schen lassen. Der einzige Unterschied zwischen den Menschen ist, zumindest meiner bescheidenen Wahrnehmung nach, in welchem Grad oder Ausmaß sich die Vera*sche bei ihnen festsetzt und wirkt. Und nur der Sicherheit halber: Ich zähle mich selbstverständlich auch dazu, wenngleich ich heute für mich in Anspruch nehme, den äußeren Einwirkungen nur noch in vergleichsweise geringem Ausmaß auf den Leim zu gehen. Warum? Nun, das hatte ich schon erwähnt: Ich glaube rein gar nichts mehr – zumindest, bis ich es selbst anfassen, selbst berühren kann, selbst erlebe. Bei allem darüber hinaus stellt sich mir stets die Frage:
Welchen Zweck verfolgt diese Erzählung und wem dient sie?
… was natürlich auch eine Beschäftigung ist, denn abschließende Antworten darauf zu finden, ist tatsächlich und praktisch unmöglich.
Vor den Lenkern dieser Welt dürfen wir neidlos den Hut ziehen. Sie haben vermocht den Menschen eine schier unstillbare Gier nach “Informationen“ und “Beschäftigung“ unterzujubeln und daraus einen “Eigenantrieb“ zu machen. Und das höchst praktikable Mittel dazu sind “Narrative“, zu Deutsch: Erzählungen. Menschen schauen fern, “serven“ durchs Weltnetz, hängen vor ihren tragbaren Wischbildschirmfernsprechern und saugen tagtäglich beinahe alles auf, was ihnen angeboten wird – besonders dann, wenn sich durch die ihnen algorithmisch ausgewählt angebotenen Erzählungen ihr ach so hart erarbeitetes “Weltbild“ bestätigen und festigen lässt. Sinnbildlich gesprochen: Von “zwei Flugzeuge voller Teppichmesser zerstören drei Hochhäuser“ bis “Wo sind die Türme hin?“, wird jeder irgendwo abgeholt, für jeden ist zu jedem Zeitpunkt irgendeine Erzählung dabei, welche ihn auf der wahrnehmenden Gefühlsebene berührt – und so “irre“ und vor allem steuerbar macht.
Ein guter Freund, den wir im Zuge der “verbotenen“ Treffen während der “Corona“jahre kennengelernt haben, war seinerzeit in einem regelrechten Aufwachwahn. Er war tatsächlich “irre“ und ver-rückt. Seine noch jungen Lenze lang hatte er einfach nur ein mehr oder weniger “normales“ Leben gelebt und sich auf den üblichen Wegen berieseln lassen. Dann kam “Corona“ und er stieß im Telegram auf Erzählungen, welche sein Weltverständnis nachhaltig zerstörten. Alles Lüge, alles ist ganz anders. So viele Fragen, so viele Gänge im Kaninchenbau … und alles vollkommen neu! Ich konnte ihn seinerzeit insofern beruhigen, dass der überwiegende Teil dessen, auf was er in den Wochen zuvor gestoßen war, einen sehr, teilweise sehr, seeehr langen Bart hatte. Es folgten lange Gespräche und eine bemerkenswerte Erkenntnis: Das ist alles nur Theater, eine Bühnenvorführung.
Diese ganzen unzähligen Erzählungen dienen der Beschäftigung und diese wiederum dient einem Zweck. Es werden heute derart viele “Informationen“ angeboten, dass wir bedenkenlos von einer Informationssintflut sprechen können. Und das grundsätzliche Prinzip ist dabei stets – und ganz einfach:
“Glaubenmachen“.
Und das möglichst so, dass es unhinterfragt bleibt, was ein Leichtes ist, angesichts des Verhältnisses der schieren Menge und Bandbreite zu der den Süchtigen verfügbar gemachten Zeit. Hinzu kommt die Tatsache, dass die meisten Menschen, sofern sie überhaupt dazu im Ver-Stande sind, ohnehin der Bequemlichkeit halber einfach nur “konsumieren“, was ihnen angeboten wird. “Großer Bruder“-Algorithmen? Papperlapapp. Auf dem Rechner entstandene Bild- und Toninhalte, welche reine Fiktion sind? Was für ein Unsinn! Wer soll denn sowas glauben?
Nun: Du. Und Du tust es, bedauerlicherweise allzu oft. “Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“ …
Wir dürfen uns bewusst machen, in welch bemerkenswerten Zeiten wir leben. Die technologischen Möglichkeiten sind heute derart ausgefeilt, dass uns praktisch alles als “echt“ verkauft werden kann. Natürlich machen sich viele Memer über solche Dinge lustig und da wird dann ordentlich geronzheimert und künstlich intelligentiert. Doch entgeht den meisten Angebotsnehmern schlicht die wahre Tiefe solcher Meme – möglicherweise gar den Memern selbst.
Blauleinwand oder heute Grünleinwand sind ein ziemlich alter Hut. Heute sitzen jede Menge Tuber oder TikToker vor einer grünen Wand, blinzeln ins Objektiv und sabbeln vor eingeblendetem Hintergrund in ihr Mikro. Beispiele für bemerkenswert echt wirkendes Bildmaterial gibt es heute zuhauf. Und doch wird das, was auf Angebotsseite so ins Netz gegeben wird, viel zu leichtfertig als “echt“ und für “wahr“ genommen …: Bomben auf Panzer, blutverschmierte Kinder im Irgendwo, eine blubbernde Ostsee und den größten Unsinn dahersabbelnde Politfiguren – wobei der Betrachter diesbezüglich heute tatsächlich kaum noch unterscheiden kann, was “echt“ und was “Satire“ ist.
Oder nehmen wir als prominentes Anschauungsbeispiel einen Präsidenten, welcher in aller Regelmäßigkeit Reden in bis zum Rand gefüllten Stadien schwingt. Das ist doch “echt“, oder? Ich weiß es nicht. Es ist zumindest denkbar und vor allem technisch keinerlei Herausforderung, auch solche Bühnenbestandteile künstlich zu erzeugen. Hat irgendwer die seit einigen Jahren getrommelten Entwicklungen der Bild- und Tonerzeugungstechniken etwa verpasst?
Nun, die schlichte Leichtgläubigkeit vieler Angebotsnehmer ist für mich bisweilen erschreckend. Da werden an sich leicht erschließbare Offensichtlichkeiten gerne ausgeblendet, so es denn dem eigenen Weltverständnis dienlich ist. Beispiel: “Masken“ – also diese Latexmasken. Da wird dann immer wieder mal Bildmaterial in die Runde gegeben, auf welchem angeblich die “Naht“ zu sehen sei …, weil solche Masken ja am Hals aufhören und nicht bis unter die Kleidung reichen. Was soll das denn jetzt? Es ist doch offensichtlich, dass das “gesehen werden“ soll! Es muss den Menschen doch gezeigt werden! Beschäftige Dich doch mal damit … Ach ja, … klar.
Seit Jahren auch prominent heraufbeschworen: die “KI“. Gut, das “künstlich“ ist da ja schon eingebaut. Und es wird ausgiebig darüber gesabbelt, was die Rechnertechnik heute doch alles so kann …, als wäre das ein neuer Hut. Und trotzdem wird allerlei im Kreisverkehr angebotenes Bildmaterial gleichzeitig ohne Zweifel oder Hinterfragen als „echt“ angenommen. Da machen dann Bilder aus “Antarktika“ oder “Tartaria“ die Runde, oder “authentische Aufnahmen“ aus den 1920er Jahren …, die sind alle ganz neu und wurden erst kürzlich in einem “Archiv“ entdeckt! Genau. Deshalb konnten sie ja auch beginnend vor drei oder vier Jahren – als die “Flache Erde“ weitestgehend ausgelutscht war – erst im Weltnetz auftauchen. Das ergibt einen Haufen Sinn.
Oder sind das vielleicht nur schlaue Erzählungen, mit gezielten Anbindungen an Dinge, welche die meisten von uns als „echt“, also aus eigenem Erleben kennen? Dann wird ein fesselnder (!) Roman drumherum zusammengeklöppelt und dieser wird “geglaubt“. Und zack, sind ganz viele wieder mit etwas beschäftigt, was sie weder mit Gewissheit „wissen“ können noch irgendeinen wirk-lichen Einfluss auf ihr hiesiges Dasein und ihr unmittelbares Umfeld hat.
wirk-liche Wirkung
Selbstverständlich erzeugt jede mediale Erzählung irgendeine Form von Wirkung. Schlaue Köpfe in den von mir angenommenen “Intelligenzkomprimaten“ dürften sich über die Wirkungen ihrer Erzählungen vollkommen im Klaren sein. Dabei geht es viel weniger darum, alle oder möglichst viele vom Wahrheitsgehalt irgendeiner Erzählung zu überzeugen, sondern es werden schlicht rostige Nägel in die Hirne gezimmert, welche dort erstmal sitzen. In der Folge entfalten sich die gewünschten Wirkungen dann von ganz alleine, angefangen bei denjenigen, welche – ihrem allzu leichtfertigen, süchtigen Wesen folgend – jeden noch so großen Unsinn einfach … glauben. Sodann setzt ein vorausberechenbarer Massentrieb ein, welchem sich selbst “aufgewacht“ wähnende Menschen nur schwer zu entziehen vermögen. “Corona“ war ein wundervolles Beispiel dafür:
Von medialer Panikmache – “Wir werden alle sterben!“ – über Nötigungen zum Tragen sinnloser Masken bis hin zur Schlumpfung wurde bei großen Massen die gewünschte Wirkung erzielt. Und wer den Braten dennoch gerochen hatte, wurde sogleich mit allerlei “alternativen“ Erzählungen beschäftigt, ob es nun gegensätzliche “Studien“ von “richtigen Wissenschaftlern“ waren, “Spike-Proteine“ oder “plötzlich und unerwartet“e Todesfälle. Alle wurden beschäftigt. Lief doch …
Nun mag es unterschiedliche Ansichten über besagte “Studien“, besagte “Spike-Proteine“ und die vermeldeten Todesfälle geben, welche durchaus im gegenseitigen Vortrag ausgetauscht werden könnten. Doch wem würde dann das wieder dienen? Wozu also? Soll doch jeder “glauben“, was er mag, denn: “Der darf das“. Es ist allein meine Wahl, ob ich mich damit beschäftigen (lassen) will.
Sichtbar ist, dass mediale Erzählungen eine bisweilen enorme Wirkung entfalten. Erlebbar ist dies beispielsweise bei Strom- oder Gasrechnungen, beim Einkauf, in sichtbarer Überfremdung in einigen Bereichen unseres von irgendwem definierten “Landes“ oder auch im zum Teil surreal anmutenden Verhalten gewisser Behörden, Schulen oder sonstiger Verwaltungen, welche ihre eigenen scheinbaren Spielregeln missachten und damit auch noch durchkommen. Es gibt gewiss viele weitere Beispiele sichtbarer Wirkungen und doch haben sie fast allesamt eins gemein: Keine davon würde wirken, ohne die von den Medien bediente Sucht nach “Informationen“, ohne das Verlangen stets “auf dem Laufenden“ zu sein. Kurz: Ohne mediale Erzählungen.
Und ja, es ist herausfordernd, sich aus diesen zahlreichen Erzählungen rauszunehmen oder, sofern das aus irgendwelchen Bedingungen unmöglich ist, sie als das zu betrachten, was sie sind. Ja, Erzählungen erzielen Wirkungen und ja, sie verfolgen einen Zweck und irgendjemand hat sie zur Verfolgung seiner eigenen Ziele in die “Welt“ gesetzt. Und doch darf zur Kenntnis genommen werden, wie “irre“ es doch ist, immer wieder dem mehr oder weniger selben Unsinn auf den Leim zu gehen und zu erwarten, dass sich im eigenen Dasein etwas Entscheidendes ändert.
Gedankliche Kreisverkehre gibt es derer viele. Manche finden sich allein in der Denkweise eines einzelnen Menschen begründet, sind “individuell“. Der überwiegende Teil ist jedoch von außen induziert; der von außen ins Hirn getriebene rostige Nagel eben. Der uns allen von der Schöpfung gegebene Verstand, wie ausgeprägt auch immer er sein mag, gibt uns Menschen grundsätzlich die Fähigkeit aus vermeintlichen “Fehlern“ zu lernen und vergleichbare Situationen oder Lebensumstände beim nächsten Mal anders anzugehen. Doch prallt nur allzu oft unsere menschliche Neigung zur Denkfaulheit und Bequemlichkeit mit dem Verstand aneinander … und rate mal, wer meistens gewinnt?
Betrachtung
Wir leben heute in einer medialen Scheinwelt, in einer Illusion, also einem hochgradig penetranten Trugbild der Echtheit. Und wir sind es, die das zulassen! “Echt“ ist, was ich anfassen und selbst erleben kann. “Wirklich“ ist, was Wirkung entfaltet, gleichgültig ob “echt“ oder “unecht“. Und so darf sich jeder einmal Gedanken darüber machen, was vom “Wirklich“ denn auch “echt“ ist …
Die uns allen angebotene, penetrant lärmende, glitzernde Scheinwelt ist selbstverständlich verlockend, insbesondere angesichts unserer oftmals ein Leben lang gelebten und so schwer zu durchbrechenden “Langeweile“. Der Blick auf unser Wesen, als Teil einer alles umfassenden natürlichen Schöpfung, bestehend aus Pflanzen, Tieren, Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen, wurde verklärt und gedämpft – und wir alle haben das zugelassen. Wir Menschen sind empfindungsfähig und haben die Fähigkeit zu hören, zu sehen, zu fühlen. Ja, und zu denken und in der Folge zu “verlangen“. Wie in sehr vielem findet sich in diesen Fähigkeiten auch unser größter Angriffspunkt und den Lenkern dieser “Welt“ ist dies selbstverständlich bewusst und sie nutzen diese Eingangstore schamlos für ihre Zwecke.
Doch jeder kann sich irgendwo – wo auch immer – hinbegeben oder auch schon dort sein und seine Gedanken zur Stille bringen, um Platz für seine Wahrnehmung dessen zu machen, was ihn unmittelbar umgibt – die alles umfassende, natürliche Schöpfung. Vordergründig betrachtet ist erstmal nichts davon da, um uns in irgendeiner Form einzuwickeln, zu fesseln, zu bestechen, betören oder zu verführen. Es ist einfach nur da. Gewiss dient auch dies einem Zweck, doch darf erkannt werden, dass wir Teil desselben Zweckes und auch der sich daraus ergebenden Wirkungen sind.
Die mediale Beschäftigung mag eine gewisse therapeutische Wirkung in Bezug auf die Sucht, das Verlangen und die “Langeweile“ haben, doch ist damit fast immer ein Zweck verbunden, welcher anderen Interessen folgt als unseren ureigenen. Mit “Geld“ wird “Glauben“ erzeugt und wenngleich das vielleicht schon immer so gewesen sein mag, war es womöglich noch nie so leicht wie heute.
Und sich seines “Glaubens“ bewusst zu werden, ist erlernbar. Für jeden. Die einzige Hürde dorthin ist die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Sich einzugestehen, den eigenen “Glauben“ zu füttern, indem mediale Inhalte selbstgewählt gefiltert vereinnahmt werden, obgleich sie fast ausschließlich auf Erzählungen beruhen, mag herausfordernd sein. Doch wer wirk-lich so frei sein möchte, wie es die gegebenen Umstände hergeben, wird zwangsläufig lernen müssen, die zahlreichen medialen Erzählungen als das anzunehmen, was sie – mit sehr wenigen Ausnahmen – sind:
Was ist denn bloß mit den Drehbuchschreibern los? Da werden ja ganz “plötzlich und unerwartet“ völlig neue Fronten aufgemacht! … könnte man meinen. Aber gut, zumindest wird für ordentlich Beschäftigung gesorgt. Was also haben wir nicht verpasst?
Wus?
Flucht. Und das alles in Wildleder-Kampfstiefeletten mit erhöhtem Absatz … Warum nur ist die überhaupt schon wieder in der Kokaine? … Wie? Das war‘ gar nicht der Aufreger?
Ach so, ja, stimmt, die “Hessen“ nimmt ja an Tontauben-Übungen im Roten Meer teil:
“Die Radar-Systeme des deutschen Kriegsschiffs erkannten eine über ihr kreisende Drohne fälschlicherweise als feindlich. Die „Hessen“ feuerte daraufhin zwei Raketen auf sie ab. Doch in Wirklichkeit handelte es sich bei dem unbemannten Fluggerät um eine US-amerikanische Drohne vom Typ MQ-9 Reaper (20 Meter Spannweite, 30 Millionen Euro teuer). Glück im Unglück für die Amerikaner: Beide deutsche Abfangraketen vom Typ SM2 erreichten ihr Ziel aus technischen Gründen nicht, sondern stürzten unverrichteter Dinge ins Meer.“
Herrje… Ach!? Das war’s auch nicht. Hmm… Gut.
Na, dann war da noch die Räuberpistole über die vier “Kameraden“ der WNO (Wehrmachtnachfolgeorganisation), welche auf der Leitung darüber sprachen, wie man mit Stieren Brückenpfeiler oder Munitionslager auf die Hörner nehmen könne. Ja, genau. Das war es. Und alles gerät in helle Aufregung.
Da wird also ein diplomatischer Zwischenfall der absurdesten Sorte von den Drehbuchschreibern im sozialmedialen Kreisverkehr aufgestellt und erstmal pauschal von allen Pressehuren geflissentlich umfahren. Erst als die “Deutsche Propaganda-Agentur“ sich drantraut, gibt es kaum mehr ein Halten und es wird fast zeitgleich aus allen Rohren geschossen und sich darüber aufgeregt, dass der pöhse Russe die Frechheit an den Tag legt, das Gespräch auch noch öffentlich machen zu lassen. Ein ganz, also gaaanz, ganz böser Fehltritt vom Reichsverweser ist das. Unerhört!
Und? Wer hat es sich angehört? Nun, ich. Damit Ihr es Euch ersparen könnt. Zusammengefasst:
Einiges an Rumgesabbel, dann geht es um “Taurus“-Flugkörper und mögliche Ziele, als da wären “die Brücke“ – über die Straße von Kertsch, also die Verbindung der Krim zum Festland – und / oder “Munitionsdepots“. Es wird geschildert, dass es von großer Bedeutung sei, dass “Deutschland“ (Zwischenfrage. Das “vereinte“ oder “als Ganzes“?) offiziell unbeteiligt bleibe, jedoch sei man ein wenig lieferbereit, trotz enormer logistischer und – unter den gegebenen Umständen – fachlicher Herausforderungen:
“50 in der ersten Tranche, und wenn sie uns dann nochmal würgen würden, für die nächsten 50 und dann wäre aber auch Ende Gelände“
Allein für “die Brücke“ brauche man “10 oder 20“ Treffer, sonst wäre da nur “ein Loch“ im Pfeiler. Weiter heißt es, es dauere 6 Stunden “vom Auftrag“ bis zur Ausführung, um einigermaßen zu treffen. Wenn die nötigen Satellitenbilder zur Hand seien, könne man innerhalb von 12 Stunden auch mit einer Zielgenauigkeit von 3 Metern treffen. Und einer der “Kameraden“ sei gerade in Singapur und habe im Hotel Marina Bay Sands einen Kaffee getrunken … (*phhhhhh…)
Oh Mann, was für ein drittklassiger Film.
Also, der Herr Lawrow findet das jedenfalls alles total blöde und der Herr Medwedew möchte Deutschland nun mal wieder plattmachen. Und England. Und Frankreich. Und wenn er schon mal dabei ist, dann auch die Verarmten Kolonien von Übersee, weil die sind ja eh an allem schuld.
Und das alles, obwohl der CumEx-/Wirecard-Olaf doch gerade erst “Bedenken“ geäußert und einfach “Nein“ gesagt hatte:
Aber:
“Experten“. Und dann “machen“ die auch noch “Sinn“ …, das würde ich gerne mal sehen. Wie auch immer, der CumEx-Wirecard-Olaf habe sich ja dabei auch noch versabbelt:
“Die jüngsten Aussagen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu westlichen Soldaten in der Ukraine haben in Großbritannien Empörung ausgelöst.“
Wie jetzt? Da sind “westliche Soldaten“ in der Kokaine? Is‘ ja’n Ding …
Naja, jedenfalls möchte der Herr Klabauterbach nun, dass auch seine Zuständigkeit “kriegstüchtig“ wird:
“BWK“ in groß, quasi. Und selbstverständlich ganz, ganz wichtig – wenngleich ohne Ausrufezeichen. Aber gut.
Und der Herr Pestorius hat sich dann zu dem “Vorfall“ auch zu Wort gemeldet:
Video-Player
00:00
00:27
“Der Vorfall ist deutlich mehr als nur das Abhören und Veröffentlichen eines Gesprächs im Bereich der Luftwaffe. Es ist Teil eines Informationskrieges, den Putin führt, daran gibt’s gar keinen Zweifel. Es handelt sich um einen hybriden Angriff zur Desinformation, es geht um Spaltung, es geht darum, unsere Geschlossenheit zu untergraben und dementsprechend sollten wir besonders besonnen darauf reagieren, aber nicht weniger entschlossen.“
Und der Roderich K. hat da seine ganz eigenen “Quellen“ und laut denen ist es folgendermaßen passiert:
Video-Player
00:00
00:21
“Es verdichten sich leider Hinweise, dass offensichtlich ein russischer Teilnehmer sich in die WebEx eingewählt hat und das offensichtlich nicht auffiel, dass dort eine weitere Zuwahlnummer war. […] Nun, das sind Quellen, die sich berufsmäßig damit beschäftigen, aber es ist auch bereits gibt es erste Hinweise im Netz dazu …“
Weiter:
“Gewaltige Eskalation aus Moskau gegen Deutschland! Der Kreml veröffentlicht ein abgehörtes Bundeswehr-Telefonat, in dem es um Angriffe auf die Krim-Brücke geht. Jetzt droht einer der Top-Vertrauten offen Berlin: „Deutschland bereitet sich auf einen Krieg gegen Russland vor.““
Im Ernst. So steht es da.
Mann, oh, Mann. Was für eine Räuberpistole!
Da wird ja mal wieder ordentlich beschäftigungstherapiert. Und wie immer ist für jeden etwas dabei. Dass die betreffenden Figuren bei so einer haunebuchenen Erzählung mitmachen, spricht Bände. Aber gut: Schau hierhin, nicht dorthin. Mal wieder …
Nebenbei: Wer diesen Beitrag gerade liest oder anhört, oder vielleicht auch beides zugleich, für den hat das, was ich hier tue irgendeine Form von Wert. Diesem Wert Ausdruck zu verleihen oder es bleiben zu lassen, ist selbstverständlich eine ureigene Wahl. Mir jedenfalls ist jeder wertschätzende Heller ausdrücklich willkommen. Aufrichtigen Dank an alle, die meine Tätigkeit wertschätzen und durch ihre Unterstützung deren Fortbestand sicherstellen. Heil und Segen Euch.
Und nur der unvollständigen Vollständigkeit halber schauen wir noch kurz auf ein paar sonstige Therapieangebote:
“Für das Jahr 2023 ergibt sich ein Fehlbetrag von fast 21,6 Milliarden Euro. Die Wagnisrückstellung von bislang 19,2 Milliarden Euro wird zum Ausgleich der aufgelaufenen Verluste komplett aufgelöst. Der verbleibende Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro wird durch entsprechende Entnahmen aus den Rücklagen ausgeglichen, sodass die Bundesbank einen Bilanzgewinn von null ausweist.“
Eine schöngerechnete “schwarze Null“ also.
Welche Krise?
Volle Fahrt voraus. Derweil:
Passend:
Dazu schweige ich. Besser ist das.
Ach was!? Gut.
“Klimaschutz“. Was sonst?! Und:
“Papst Franziskus empfängt Bundeskanzler Olaf Scholz. Der SPD-Politiker hat dem Kirchenoberhaupt einen Fußball und einen Berliner Bären aus Porzellan geschenkt.“
Ob in dem Fußball wohl auch ein Chip drin ist? Vielleicht mit “Geheiminformationen“ zu freilaufenden Stieren oder so? Naja.
Abschließend:
“Das N-Wort wird gestrichen, aus „Indianerjunge“ wird „Junge“, aus „Eskimo-Junge“ wird Inuit-Junge […] Die Neuausgaben seien geändert worden, weil einige Passagen aus heutiger Sicht als rassistisch empfunden werden könnten …“
Gut. Ich gehe jetzt in die Werkstatt. Meine Schubladen brauchen noch sowas wie Fronten. Womit sich der Kreis dann ja für heute schließt.
Zuletzt habe ich mich ein wenig rar gemacht. Es gab einiges zu tun … im echten Leben. Folglich war ich mit tatsächlich wichtigeren Dingen beschäftigt, als der Kommentierung des absurd-grotesken Bühnenschauspiels. Man möge mich bitte richtig verstehen – insbesondere, da ich ja schon recht lange “dabei“ bin: Die Bühnenvorführung ist fortgesetzt bemerkenswert stabil irre und unter Umständen auch ausgesprochen “fesselnd“ (ein übrigens sehr überdenkenswerter Begriff in diesem Zusammenhang), doch hat es mir gut getan, mich einfach mal für eine Weile aus dem Irrenhaus rauszunehmen und mich Dingen zu widmen, welche ich anfassen kann und welche einen unmittelbaren Einfluss auf mein Leben und das meiner Lieben haben – und vor allem in den kommenden Monaten haben werden.
Der heißschneereichste Winter der vergangenen 125.000 Jahre mit dem heißesten Januar aller Zeiten ist jedenfalls praktisch durch und das februarliche frühe Jahr macht schon nachhaltige Aufwärmübungen. Sehr bald macht es große Schritte und ist dann “plötzlich und unerwartet“ da – mitsamt der angenehmen Wärme, dem lebenspendenden Licht, den frühjährlichen Düften, der vielseitigen und zaubererfüllten Geräuschkulisse … und den zahlreichen Aufgaben für alljene, welche sich der vielen Geschenke der Natur glücklich schätzen möchten.
Der hiesige kleine Garten wird also in den kommenden Wochen weiter auf Vordermann gebracht und die Beete hergerichtet, Zäune werden instandgesetzt, der neue Gewächshaustunnel aufgebaut und betriebsbereit gemacht, das Hühnergehege den Erfahrungen der vergangenen Jahre baulich angepasst und unseren Hühnern wird im weiteren Verlauf ein neues Heim errichtet werden. Und der nach und nach über die vergangenen Monate stattgefundene Aufbau und die Einrichtung einer kleinen, den hiesigen Erfordernissen gemäßen Werkstatt, steht vor ihrer Fertigstellung – zumindest insoweit, dass sie einsatzbereit ist für die anstehenden handwerklichen Anforderungen.
Es gibt also reichlich zu tun und doch wäre es ja auch irgendwie ein Jammer, der angebotenen medialen Beschäftigung vollends zu entsagen … und am Ende womöglich noch irgendwas nicht verpasst zu haben. Also schauen wir mal wieder hin, was uns in der letzten Zeit so alles an Therapieangeboten zur Kenntnisnahme gegeben wurde. Los gehts!
Bemerkenswert: “Im Schnitt fehlten Beschäftigte im vergangenen Jahr 20 Tage im Job“.
Also 6 Wochen Urlaub und dann noch 4 Wochen “krank“, ja, wo gibt’s denn sowas? Na, im besten Deutschland aller Zeiten! Natürlich … Überhaupt: “Rezession“ – mit Fragezeichen. Das verhält sich ja fast wie mit “Bielefeld“ – das gibt’s doch gar nicht! Jedenfalls wäre “ohne die überdurchschnittlichen Krankheitstage […] die deutsche Wirtschaft um knapp 0,5 Prozent gewachsen“. Sagt die Pharmaindustrie. Und die muss es ja wissen. “Rezession“ – und alles nur wegen fauler Hypochonder. Was auch sonst?!
Da muss natürlich gegengesteuert werden. Von oben. Und was hat sich seit jeher als nachhaltige Triebfeder für in Schwierigkeiten befindliche Obrigkeiten erwiesen? Röööschtisch: “Krieg“.
Der Herr Pestorius hatte ja bereits verkündet, dass “Deutschland kriegstüchtig“ werden müsse und in der Folge wurde ein generales Zielfenster von “5 Jahren“ durch die Medien geblasen, doch scheint das alles dann wohl doch zu lange zu dauern. Also wird nun rheinisches Metall mit Nachdruck und ordentlich börsentreibendem “Staatsgeld“ zu Rohren und Hülsen verarbeitet und zeitgleich die Bangemache hochgefahren, denn die Erzählung muss ja zumindest irgendeinen roten Faden aufweisen, bevor ihr womöglich noch die Glaubwürdigkeit abgeht:
Gut. Sagen wir mal so: Vorräte im Haus zu haben darf ja grundlegend als sinnvoll verstanden werden, wenngleich wohl kaum wegen eines “Putin-Angriff“s. Da wird das seit Jahren mit Aluhüten verknüpfte “Prepping“ also plötzlich salonfähig gemacht …:
“Dabei empfiehlt das Bundesamt für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz (BBK) seit Langem einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Hygieneartikeln, Erste-Hilfe-Koffer und einfacher Campingausstattung.“
Hmm… Die Menschen sollen sich also bevorraten, und das ergibt auch einen Haufen Sinn, denn:
Joah. Und nur der Vollständigkeit halber die Bildunterschrift:
“zur Abschreckung“ …, und “NATO“, mit großem “N“ und kleinem “ato“. Mal wieder …
Nun, zumindest wird der Faden medial artig weitergesponnen und zeitigte angeblich “Ergebnisse“:
“68 Prozent“ wollen demnach ordentlich rüsten. Ob sie bei der Wiedereinführung der “Wehrpflicht“ dann auch dabei sein werden? Die Antwort dürfte klar sein. Jedenfalls ist es auch wirklich, also ganz ehrlich und voll wirklich (!) wichtig, dass die Söldnertruppe mehr Geld bekommt, denn:
Auf der “Hardthöhe“, demnach geschehen am 12. Februar. Aus dem Text:
“Heißt: Über Stunden gab es weder Strom noch Notstrom im Dienstsitz des Verteidigungsministeriums von Boris Pistorius (63, SPD) in Bonn – Black-Out! Es war offenbar kaum möglich, von außen den Hauptsitz zu erreichen, Telefone und Datenleitung waren gestört. […] „Die Störungsursache und die fehlende Übernahme der Stromversorgung durch die Netzersatzanlage werden derzeit aufgearbeitet“ …“
Hmm…, wenn es 45 eine “Datenleitung“ gegeben hätte, ob das dann wohl auch passiert wäre? Wie auch immer. Völlig selbstredend steht dieses ganze Aufheben natürlich im Zusammenhang mit …, rööschtisch: “Putin“. Denn der hat ja die friedliebende Kokaine hinterhältig und ohne Vorwarnung ganz widerlich brandschatzend überfallen. Aber dort ist gerade ohnehin der Dnepr voller Felle, also werde die EU schnell …, also “bis 2027“ … nochmal “50 Milliarden Euro“ in die Waschmaschine werfen. Ob sich das noch ausgehen wird …?
Jedenfalls war der CumEx-/Wirecard-Olaf zwischenzeitlich abkömmlich …, nein, halt: Er hat ein Abkommen getroffen, so muss es heißen, mit dem Pimmelpianisten. Obwohl, irgendwie war er ja doch auch “abkömmlich“, beim Treffen seniler und gealzheimerter Autisten im Distrikt von Kolumbien, wo er sich wohl seinen neuen Auftrag zur Vollfinanzierung der Kokaine abgeholt haben dürfte, weil der Schnüffeljosef ja Probleme hat, den Teppich seiner und der kokainischen Machenschaften seines Jägersohns weiter nachhaltig mit grüner Krätze zu beschweren …
Jedenfalls:
Video-Player
00:00
00:18
“Mit diesem Abkommen sagt Deutschland fest zu: Wir werden die Ukraine langfristig weiter unterstützen. […] Gleichzeitig ist ganz klar: Es wird in diesem Krieg keine deutschen Soldaten in der Ukraine geben. Dieses Abkommen bedeutet nicht, dass Deutschland eine Partei des Krieges wird.“
Aha…? Da stellt sich dem geneigten Betrachter naturgemäß die Frage, inwiefern der CumEx-/Wirecard-Olaf überhaupt für “Deutschland“ sprechen kann oder darf. Hier passt auch der alternativmedial mal wieder mit ordentlichem Schwung in den Kreisverkehr geworfene “2+4-Vertrag“, welcher von den Russen ja gerne gekündigt werden möchte:
Dem geneigten Betrachter der Geschehnisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte stellt sich dagegen unweigerlich die sehr bedeutsame Frage:
Wer oder was ist oder war noch gleich “das vereinte Deutschland“ und oder “Deutschland als Ganzes“?
Da empfiehlt sich doch glatt die eingehende Lektüre des betreffenden “Vertrages“ und wer dort oder auch gerne anderswo Hinweise darauf findet, wo diese Begriffe allgemeingültig völkerrechtlich definiert sind, mag dies gerne verkünden und damit dem “Vertrag vom 12. September 1990 über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland (2+4-Vertrag)“ [auswaertiges-amt.de] einen echten inhaltlichen Sinn und somit auch wirkliche Bedeutung verleihen.
Wie auch immer, “Deutschland“ ist jedenfalls völlig unzweifelhaft k“eine Partei des Krieges“ in der Kokaine, zumindest, soweit es öffentlich sichtbar ist, und es ist anzunehmen, dass dies auch so bleibt. Aber gut, das ist ja eine andere Erzählung …
Tja, und da hatte sich das Publikum gerade an den Gedanken gewöhnt, dass dieses ganze Gesabbel um die pöhsen Russen einfach nur hohl sei, da wird doch glatt der einzige oder gar einzigste “Oppositionelle“, welcher praktisch die komplette russische Führung samt ihres reichsverwesenden Diktators zu Fall bringen hätte können, plötzlich und unerwartet tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden.
Und dann wird von diesem diktatorischen Regime behauptet, dieser arme, redliche, regmieumsturzpotentiale Freund der “Demokratie“ habe sich in seiner Zelle selbst erhängt … ach halt, nein, das war auch eine andere Erzählung … Jedenfalls würde es doch niemanden wundern, wäre des Volksverwesers Hafenpassierschein in der oppositionellen Zelle gefunden worden und hätten die Überwachungskameras ihn dabei gefilmt, wie er den Leichnam höchstpersönlich verschwinden lassen hat …:
Doch das hatte sich dann ja zeitnah aufgeklärt, denn:
“Als Grund für die 14-tägige Frist geben die russischen Behörden demnach nun eine „chemische Untersuchung“ des Leichnams zur Feststellung der Todesursache an. Das schürt Vermutungen der Nawalny-Seite, dass Russlands Behörden versuchen könnten, Spuren zu verwischen. So äußerte Nawalnys Witwe in einer am Montag auf Youtube veröffentlichten Rede die Vermutung, der Leichnam werde zurückgehalten, damit man keine Rückstände des Giftes Nowitschok mehr im Körper des Kritikers nachweisen könne.“
“seltsame Pläne“. Wie auch immer, fest stand sofort und selbstverständlich auch unverändert:
Naja, für einen ehemaligen (*ähem) KGB-Agenten sollte eine vermeintliche Ausschaltung – und dann auch in professioneller Weise – an sich eine minimale Herausforderung gewesen sein, noch dazu, wenn er heute Präsidialvorsitzender ist. Und doch vermag der schlechtgläubige Betrachter sich über den so wunderbar übergreifend trefflichen Zeitpunkt ein wenig wundern …, vom überlieferten Hintergrund des “Kremlkritikers“ und dem Auftauchen seiner Gattin bei der Münchner Sicherheitskonferenz ganz zu schweigen. Und jetzt ist man auch noch ausgerechnet in der Kokaine geheimdienstlich überzeugt, Herr Nawalny sei eines “natürlichen Todes“ an einem “Blutgerinsel“ verstorben …, aber lassen wir das. Es war ganz gewiss so, wie es uns erzählt wird.
Und in was ist dieses ganze Kriegsgetrommel und der pöhse Putin hierzulande medial so eingebettet? Ach ja, “Deutschland“ protestiert! Ganz Deutschland? Nein, ein kleines …, ach nee, das war auch wieder eine andere Erzählung …
Jedenfalls sei jetzt seit Wochen Druck auf der Straße. Milliarden Menschen …, mindestens …, gegen “räächtz“. Natürlich. Und dabei wird ordentlich gefaesert und gepaust und gescholzt und gehabeckt und gebaerbockt und medial von einer “Mehrheit“ fabuliert, welche für Krieg, Steuererhöhungen, verstärktes Ankommen von “Ankommenden“, Gendern ab Geburt und vollumfänglichen wirtschaftlichen Freifall auf die Straße gehe. Ach ja, und “gegen Rechts“ und “für unsere Demokratie“. Also mit (!) der politischen Obrigkeit, versteht sich.
Und was ist aus den “Bauernprotesten“ geworden? Nun, die finden nicht mehr so richtig statt – zumindest soll das zentralmedial glauben gemacht werden. Denn nur was berichtet wird, geschieht bekanntlich auch – was jedoch nur schwer durchzuhalten ist, wenn man selbst betroffen ist. Und den Ungläubigen erreichen derweil seit Wochen sozialmedial Bewegtbilder und Meldungen von fortgesetzten Korsos und “Blockaden“, unter anderem vor … Medienanstalten. Na sowas! Ob das wohl gerukwied‘ ist?
Irgendwie scheinen Mistgabeln jedenfalls inzwischen ausverkauft zu sein, da muss also mancherorts, vielerorts, wenigerorts und auch in der Nähe von andernorts das schwere Gerät ran – wie derzeit in Brüssel. Was natürlich der hierzulandigen “Polizeigewerkschaft“ (wer das auch im Einzelnen genau sein mag) missfalle, weshalb sie ein “Traktor-Verbot auf Demos“ fordere …:
Und: “auf de schwäbsche‘ Eisebahne wollt‘ amal a Bäuerle fahre …“, abor do net mid’m Traktorle:
In Bieberach. Wegen grüner Asche am politischen Mittwoch oder so. Und:
Bemerkenswert. Dass das überhaupt geht …
Ja, da finden weiterhin zahlreiche Aktionen statt, was jedoch medial schlichtweg von Kriegsgetrommel gegen das pöhse Russland und den “Demos gegen Rechts“ übertönt wird. Manchmal muss man eben Prioritäten setzen, so auch in der medialen Gesamterzählung. Da schweigt man sich dann schon mal so gut es geht über “Bauernproteste“ in den niederen Landen, in Belgien, Britannien, Irland, Franznackistan, Spananien, Portugal, Italien, Griechenland, der Schweiz, den besetzten deutschen Ostgebieten und weiteren Orten aus. Besser ist das …
Nebenbei: Wer diesen Beitrag gerade liest oder anhört, oder vielleicht auch beides zugleich, für den hat das, was ich hier tue irgendeine Form von Wert. Diesem Wert Ausdruck zu verleihen oder es bleiben zu lassen, ist selbstverständlich eine ureigene Wahl. Mir jedenfalls ist jeder wertschätzende Heller ausdrücklich willkommen. Aufrichtigen Dank an alle, die meine Tätigkeit wertschätzen und durch ihre Unterstützung deren Fortbestand sicherstellen. Heil und Segen Euch.
Gut. Und welche weiteren Erzählungen werden so in das Irrenhaus-Schauspiel eingebettet? Nun, das Blaue Wunder ist weiterhin ganz furchtbar Putin und ehrliche Gedenken an die Massenfeueropfer der Sorte Harris gehen mal so gar nicht. Alles “räächtz“, alles “Nahtsieh“! Der Herr Maaßen wird derweil von seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Grundgesetzschutz, als gesichert “rechtsextrem“ eingestuft und in seiner “WerteUnion“ wurde kurz nach ihrer Gründung geottet und gekrallt, weil …, ja, weil wohl erkannt wurde, dass die werte Union auch nur eine weitere “Union“ ist. Tja…
Und weil ja eh alles “räächtz“ ist, wurde zwischenzeitlich “Correktiv!“ in den betreffenden Teil der Erzählung eingegriffen und ein paar unwesentliche Kleinigkeiten stillschweigend geändert. Aus “Pläne zur Deportation“ wurden fluchs “Pläne zur Vertreibung“ und ganz rausgenommen wurde “aufgrund ihrer Ethnie“, also die “Deutschen“, die “deportiert“ werden sollten, und noch ein paar weitere Kleinigkeiten. Und der Herr Tichy verkündete, ihm seien Infos über Abhörwanzen in adlonschen Wanduhren zugesteckt worden, doch sei ihm grundgesetzschützlich nahegelegt worden, das niemandem weiterzuerzählen. Es gebe jedenfalls Tonaufzeichnungen, doch dürfe die niemand anhören, denn das ist ja verboten – also das aufzeichnen. Und überhaupt: Sicher ist sicher und alles auf dem Boden des Grundgesetzes. Was auch sonst?!
Dennoch habe das völlig in sich zusammenkrachende “Treffen von Rechtsextremen in Potsdam“ inzwischen Folgen für einige Beteiligte. Die “Stadt Köln“ habe eine CDU-Mitarbeiterin wegen Anwesenheit in Potsdam entlassen und die habe im Anschluss eine “Kündigungsschutzklage“ eingereicht – Ausgang offen. Und der “Eigentümer der Potsdamer Villa“ soll ebenfalls aus der CDU fliegen. Mitgefeiert, mitgeflogen … und die Gerichte sind nun ebenfalls beschäftigt. Prima!
Derweil:
Das “Rückführungsgesetz“ …, ja richtig, das von der Ampel vom 18. Januar 2024:
“Doch der Teufel steckt offenbar im Detail. Auf Druck der Grünen war ein Passus hinzugekommen, wonach allen Abzuschiebenden vorab ein Rechtsanwalt zur Seite gestellt werden soll. „Damit wird das Abtauchen von Abzuschiebenden jetzt erst ermöglicht. Jeder, den wir abschieben wollen, müsste von dieser Maßnahme durch einen Pflichtverteidiger vorher in Kenntnis gesetzt werden“ …“
Der BRDigte “Räächtz“-“Staat“. “Abzuschiebende“. Und “Rückführung“:
Remigration – Wikipedia, Zitat:
Zitat Ende.
Aha…
Und der ganz furchterbare “Identitäre“ Herr Sellner dürfte derweil einen anhaltenden Dauerlachanfall bei Kaffee und Kuchen auf br-deutschem Boden haben, angesichts der gewiss unfreiwilligen (?) medialen Werbung, welche sein jüngstes “Remigration“s-Schriftwerk bei Amazon auf Platz 1 der meistverkauften Bücher katapultierte – dies noch vor dem Veröffentlichungstermin. Alle Achtung!
Tja. Und dann wären da noch die stellvertretenden Umfragen, welche ein irgendwie surreales Bild der vermeintlichen politischen Landschaft innerhalb der hiesigen Irrenanstalt mit eingebauter Staatssimulation zeichnen. Demnach fliegen, zumindest bei Netzumfragen, alle drei Ampelparteien aus dem Landtag in Sachsen-Anhalt und es schaffen nur die Schwarzen, die Blauen und die nun lilafarbene BSW überhaupt durch die Eingangstür:
Und im Bundeshauptslum war dann ja noch Wahlwiederholung und es sei gekommen, wie es hatte kommen müssen. Auf den Punkt gebracht vom Kulturstudio [t.me]:
“Verspätete Öffnungen Fehlender Schlüssel zum Wahllokal Fehlende Wahlunterlagen Wahlvorstand Pankow besoffen Landeswahlleiter Stephan Bröchler hat „Unfall“ Nur 40% Wahlbeteiligung Keine Hochrechnung am Abend“
Der gewiss erhoffte Linksruck blieb aus, die Blauen legten mehr als 5 % zu, sehr beachtlich im “linksgrünversifften“ Bundeshauptslum, und der FDP ging ein Sitz in der Sabbelbude flöten. Der Rest war nur unwesentliche Umverteilung.
Und doch scheint die Angst weiterhin die politische Runde zu machen, denn:
“„Wir teilen die Sorge der parteipolitischen Einflussnahme auf die Justiz und insbesondere das Bundesverfassungsgericht. Dieses wichtige Thema sollte auf breiter Basis diskutiert werden“ …“
Schon ein wenig treppenwitzig, wenn “Links“ vor “Rechts“ warnt, weil “Rechts“ Einfluss auf das “Recht“ nehmen könnte. Aber gut, eins ist ja wohl vollkommen klar:
Video-Player
00:00
00:09
“Wir stehen zu unserer Demokratie, wir verteidigen dieses Deutschland und wir lassen uns dieses Land nicht von extremistischen Rattenfängern kaputtmachen.“
Uuuund: Da isse wieder, die “Demokratie“ – voller Extremisten und Ratten. Und was wollen diese Extremisten?
Hört, hört! Soll das etwa heißen, dass dann jeder politische Funktionsträger unabhängig und vollumfassend selbst verantwortlich ist und für Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen werden kann? Naja, in einem “Staat“ wäre sowas vielleicht denkbar, doch wohl kaum in “unserer Demokratie“.
Was wird sonst noch erzählt? Ach ja, der Carlson war nach Moskau getuckert und hatte dort einen ausgiebigen Schnack mit dem Reichsverweser. Ich habe mir das tatsächlich angeschaut und es war durchaus interessant …, oh, Mist, habe ich mich jetzt verplappert? Nein, nein, da gab es nur Lügen und Wahrheitsverdrehungen, genau so war es!
“Doch wer die Pressefreiheit achtet, muss derartige Gespräche tolerieren.“
Also:
Oder “man“ folgt artig der dringenden Empfehlung der GEZler:
Ein kleiner Höhepunkt dürfte die Aussage des Reichsverwesers gewesen sein, die “deutsche Regierung“, das seien “hochgradig inkompetente Leute“. Eindeutig geblitzbirnt! Und Widerspruch oder Empörung hielt sich beachtlich in Grenzen und die künstliche Aufregung um das Gespräch war sodann auch recht flott wieder verflogen. Selbst bei den “Alternativen“ ist dieser Teil des Beschäftigungstheaters inzwischen verpufft.
Gut. Noch mehr Erzählungen? Ach ja:
Und:
Naja, kann man sich denn alles merken? Wer erwartet denn sowas?! Nun, gut möglich, dass der Schnüffeljosef-Darsteller bald die Bühne verlassen darf. Das präsidiale Vize mache sich jedenfalls schon mal startklar:
Und dann wird in den Verarmten Kolonien in Übersee erzählt von dem 95 Milliarden-“Nothilfegesetz“, dann wieder doch nicht, dann 60 Mrd., dann wieder doch nicht … Der Pimmelpianist hatte es in Übersee auch schon mal leichter. Seine Waschmaschine kommt wohl ins Stocken.
Gut. Einige weitere Neben-Erzählungen genießen wir nun im Schnelldurchlauf, denn wir wollen ja irgendwann auch mal mit dem echten Leben weitermachen:
Berlin tuschelt über zwei Szenarien Das Drehbuch für das Ampel-Aus
Welche das wohl sein mögen? Tja, die Antwort versteckt sich hinter der Bezahlschranke und der Passierschein ist derzeit für läppsische “1,99 € / Monat“ zu haben. Och nö… Aber gut, wir sind ja geduldig und müssen auch nicht alles “wissen“. Obwohl:
Bezahlkarte für Asylbewerber: Habeck sorgt für nächsten Streit – Kubicki droht mit Ampel-Bruch
Hat jemand noch ein paar Weihnachtskekse zur Hand? Na, jedenfalls sieht es für die “FDP“ alles andere als rosig aus, denn im Schnitt stehe sie laut Statista derzeit bei “4 %“:
Die Gelben sind also weiterhin die Sollbruchstelle und das Schauspiel entfaltet sich, wie es vorhersehbar war. Die einzig offene Frage lautet:
Wie lange müssen die noch?
Und, bemerkenswert:
Neuer Ampel-Plan Bis zu drei Jahre Knast für korrupte Abgeordnete!
Ob Doktor Jekyll wohl weiß, was Herr Hyde da fordert?
Und wie eingangs schon angedeutet:
Dann wäre da noch die nächste “Virus“-Erzählung:
“Ein älterer und bereits von einer Krebsbehandlung geschwächter Mann sei im vergangenen Monat im US-Bundesstaat Alaska …“ (Blablabla…)
Und:
(*phhhh….) “Studie“ … Und noch eine, geteilt vom Herrn Klabauterbach:
Jup. Willkommen im Irrenhaus. Und? Reicht’s? … Fast:
Zu Deutsch: “Wissenschaftler ließen ein Paar Hoden in einem Labor wachsen und sie bieten neue Hoffnung für männliche Unfruchtbarkeit“. Und eine “Hoffnung“ für jeden, der noch Eier braucht.
Abschließend:
Genug der Erzählungen für heute. Das echte Leben wartet.
Wer ist Demonstration – und, wenn ja, wieviele? (frei nach Richard David Precht)
Der werte Nachtwächter hat mich motiviert, diesen Text nachzusingen. Ich schätze, er hat auch die Texte von Sokrates „gelesen“ und dass er den Unterschied zwischen dem geschriebenen und dem gesprochenen Wort kennt. – So erhebe ich nun meine Stimme! – Als Optimist.
Wenn ich mir die Protestkultur in Mitteleuropa dieser Tage so ansehe, muss ich so(!) außergewöhnlich frappierende Unterschiede feststellen, dass es mich, nunja … beruhigt …
Es gibt sie noch(!) – Die kulturellen Besonderheiten.
Man kann immer noch getrost ins europäische Ausland fahren und sich von der abweichenden Kultur umschmeichelt fühlen.
Die Franzosen finde ich dieser Tage außerordentlich unterhaltsam. Wenngleich einige der derzeit kursierenden Bildschnipsel aus längst vergangenen Tagen zusammengetragen sein dürften, so fühle ich mich doch mit der Entschlossenheit der „Kleinen Leute“ in Frankreich herzlich verbunden und vertraut.
Ich habe den Eindruck, dass auch die Gendarmerie da drüben einen Unterschied macht, ob es sich um einen Proletariatskampf (dafür habe ich gewisse Sympathie) handelt oder eher ein schwarzer Mob wegen eines Polizeigesetz‘ Paris halb verwüstet. Da werden wir hier, bei uns, natürlich viel gleicher behandelt – naja … „ACAB“ oder neuerdings „1312“ zeigen ihre Wirkung.
Wir Sachsen beispielsweise sind, im Vergleich zu den Franzosen, vom Wesen her sehr viel zurückhaltenderer Natur. Gut – wir hatten auch keinen Sonnengott, dessen Maßlosigkeit den Neid in unser Volksgedächtnis einbrannte. Wir Sachsen hatten einen König, dem nachgesagt wird, zu verkünden:
„Dann macht doch Euern Schei* alleene!“
Wir Deutschen sind da insgesamt sehr viel besonnener, weil wir das vorher schließlich alles selbst aufgebaut haben. Mit einem „Zehnt“! – Das zünden wir nicht so schnell an, wie andere Kulturen.
… auch, wenn wir das gelegentlich anderen bei uns überlassen haben – dem Russ, wie auch dem Ami.
Dennoch bleibt festzustellen, dass in der „Zone“ ein frischerer Wind weht, als im bündnis-alliierten Teil unseres Heimatlandes. Dennoch(!), selbst innerhalb der „schönsten DDR aller Zeiten“ existiert gar ein Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle – in Mitteleuropa folglich noch viel mehr. Von der besungenen „Internationalen“ nicht zu sprechen. Kultur, halt. Nicht schlimm!
Die letzten Jahre der BRD (als sie noch unter sich war) waren, meiner bescheidenen Erinnerung nach, geprägt von Studentenaufständen, RAF und Castor-Transporten. Streitkultur. Von Faschisten gegen Na… (…) na, weißt schon: Joschie, Mahler, Schäuble, Ströbele und so …
Helft mir gern auf die Sprünge, aber an konservativen Protesten mit Wirkkraft und Öffentlichkeitswahrnehmung in den Jahrzehnten vor „Bündnis90 / „Den“ Grünen“ kann ich mich echt nicht erinnern.
Lange nichts … Gut, das mag auch an meiner persönlichen Sturm- und Drangzeit gelegen haben, und dass ich bloß nichts mitbekam – so akademisch besudelt, wie ich war.
Aber die Ossis waren zunächst mal 20 Jahre zufrieden gestellt und konnten reisen und Geld ausgeben. Und die D-Mark hat massiv am „Neuen Markt“ der Zone partizipiert.
Nach meiner subjektiven „Friedlichen Revolution“ kam es irgendwann erstmals wieder in Stuttgart ab 2013 zu einem größeren öffentlichen Diskurs über eine kulturelle Grundsatzfrage: Die geplante Umstrukturierung der bundesweiten Bildungspolitik. Echt konservativ:
“Die Kontroverse um den Bildungsplan 2015 war eine bundesweite Debatte um ein Arbeitspapier der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg im Vorfeld der Erstellung des neuen Bildungsplanes 2015. Ein Aspekt des Arbeitspapiers war die fächerübergreifende Behandlung der Akzeptanz homo- und transsexueller Vielfalt und verschiedener Lebensmodelle neben der klassischen Ehe. Diese Forderungen lösten starke Kritik vor allem konservativer und christlicher Verbände und Politiker aus, die darin eine Abwertung der klassischen Ehe, die Verletzung ihrer christlichen Werte, aber auch eine „Frühsexualisierung von Kindern“ sahen. Teile dieser Kritik wurden wiederum als homophob …“
Wenn ich nicht völlig falsch liege, wurde damals gegen die protestierenden Eltern, Pädagogen und Sozio(im weitesten Sinne)wissenschaftler sogleich die Antifanten-Nahtzie-Keule aufgefahren. Ich sehe da noch Straßenschlachten mit Feuer in Bankenvierteln.
Pause …
Der „Marsch durch die Institutionen“ erfolgte ja bereits vorher.
Bildung einheimischer Bevölkerung schadet selbstverständlich zuwandernden Fachkräften von irgendwoher. Voller Erfolg. … Aber ich schweife aus. Es geht darum Gutes zu tun!
Als ich politisch motiviert den aktivistischen Duft der Straße zu genießen begann, war ich noch akademisch, kosmopolitisch konditioniert. Als ich mich mit der „Politischen Schönheit“ jedoch näher beschäftigte (wer es nicht kennt, bitte danach suchen!), wurde es gar hässlich und entblößend …
Heute geht man sowohl drüben, als auch hüben wieder zahlreich auf die Straße. Wie gewohnt: Für eine gute Sache! „Die Toten kommen!“
Hierbei ist zu betonen, dass man „Für“ eine Sache sich hinterm Ofen vorlocken lässt – wobei man gelegentlich natürlich auch gegen etwas sein kann, wofür oder wogegen jemand anderes ist. Doppelte Verneinung. Oppositions-Opposition, quasi. Klassischer Gutmensch. Eben, nichts Böses im Sinn: Die Toten kommen – das ist gut.
Ich finde persönlich gut, dass sich die unserem DDR-Sozialismus angeschlossenen Genossen zwischen Frankreich und Sachsen nun auch mal wieder im Demonstrieren üben (tun). Willkommen auf der Straße!
Ohne Flachs: Wer zu lange, sich dem Offensichtlichen entzieht, wird eines (vielleicht fernen?) Tages überrumpelt werden. Und so nehme ich mit Wohlwollen war, dass diesem energetischen Pendel, welches gerade aus Osten und(!) Westen schwingend, nun endlich mal etwas aus der „Wertemitte“ (quasi im Zenit) entgegentritt. Dass das Schattenboxen ein Ende hat. Dass die paar verbliebenen – mit der Bundesregierung verständnisvollen – Mitbürger (oft Netto-Steuer-Empfänger) ihr Gesicht zeigen. Jetzt kann Diskurs entstehen. Zwischen Handwerker und Handlanger.
Wenn das alles ein großer Plan ist, haben auch diese medial- und politsynchron organisierten Veranstaltungen – mit (jesugleich) auf Wasser gehenden Menschen in Hamburg – ihre wertvolle Bedeutung. Es zeigt, dass auch die letzten Lämmer ihr Fell davonschwimmen sehen. Und, wie sie versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Jetzt lässt die dekadente Politikverdrossenheit auch beim letzten Zweitausend-Euro-Rentner endlich mal nach. Gott sei Dank. Jetzt können wir reden.
Werte Mitstreiter: Nehmt willkommen dieses Angebot an!
Ich bin zuversichtlich, dass diese politbürotreuen Gegen-Gegen-Demonstrationen eine Großzahl an Mitmenschen ausspucken werden, welche urplötzlich die Seite wechseln – wie ich. Das habe ich in den vergangenen Jahren zahlreich und dankbar erleben dürfen. Und sie tun das aus dem einfachen Grund, dass sie erstmals(!) aus ihrer Denkbetreuung (herzlichen Dank lieber N8w) in konfrontativen Austausch geraten und wir uns gemeinsam unsere Argumentationsketten selbst erarbeiten müssen. Ohne Geschrei. Gehör ist gegenwärtig mehr vorhanden als je zuvor. Und Gegenwind für Diskurs herrscht in diesem großartigen Land genügend.
Bravo! Gegen-Gegen-Protest finde ich einen guten Anfang …
Heil Hamburg. *zwinkergesicht
*qux, im Januar 24
Aufrichtigen Dank, werter qux, für diese Deine wertvollen Denkanstöße.
In der heutigen Ausgabe steht uns ein ganz schöner Ritt bevor. Das Kanzleramt und das Regierungsviertel befanden sich im Krisenmodus und selbstverständlich wurden insbesondere am gestrigen 15. Januar eine ganze Reihe medial verwertbare Bewegtbilder geliefert – was zu erwarten war.
Die Vorführung und Aufführung auf der Bühne des Illusionstheaters hat derzeit eine hohe Frequenz und bietet allerlei Spekulatius für die zahlreichen Betrachter. Und nach einer Woche “Bauernproteste“ lohnt sich ein Blick auf das medial begleitende Geschehen wie auch eine Vorausschau auf das, was in den kommenden Monaten auf der Bühne zu erwarten sein dürfte. Also schauen wir heute mal wieder hin, bevor die Keksdose noch leergefuttert ist und wir irgendwas von Bedeutung nicht verpasst haben … Los geht’s:
“Bauern-Blockaden überall – Dürfen die das?“
Eine viel interessantere Frage, als es vordergründig den Anschein macht. Aber naja, irgendwie dürfen “die“ wohl:
“Gericht erlaubt Autobahn-Blockaden der Bauern“
Gut. Es gibt ja auch noch Bundes- und Landstraßen. Oder man stellt sich einfach hinten an und wartet geduldig ab – sofern die Batteriestandsanzeige das hergibt. Überhaupt: Da haben ja nur “die Guten“ blockiert und das war ja auch unmissverständlich klargestellt worden:
“Bauernpräsident glasklar: Wen ich auf meinen Demos nicht haben möchte“
“Seine Demos“. Aha… Aber gut, nur für den Fall des Falles gab es ja noch eine kreative Empfehlung:
“Unterwanderung durch Rechtsextreme? Extremismusforscher empfiehlt Regenbogenfahnen bei Bauernprotesten“
Jup …, aus einer anderen Welt.
Und gleich zu Beginn der Protestwoche wurde dann verkündet:
“Aus für Agrardiesel-Subventionen: Ampel-Kabinett bringt Sparpaket zum Haushalt auf den Weg“
Dann wurden medial erste “Lieferengpässe“ unter die Leute gebracht:
“Der Handelsverband Berlin-Brandenburg hat verärgert auf Blockaden von Landwirten reagiert und rechnet mit Einschränkungen für den Lebensmittelhandel. In etwa 200 Berliner Supermärkten könnten am Dienstag Regale leer bleiben …“
Was für Ackernahtsiehs! Oder Querpflüger. Oder noch besser: “Reichslandwirte“*Innen. Aber gut, es ist ja dann doch noch “allet jot jejange“.
Der nächste Enthüllungsschocker:
“Bundestags-Dokumente enthüllen: Die Bauern-Heuchelei ALLER Parteien“
“Kürzungen schon lange geplant, Opposition spielte mit“
“Der Beschluss fällt einvernehmlich, kein Protest von der Ampel. Auch nicht von der Union oder der AfD.“
Hmm…, der Aufschrei ist mir wohl irgendwie entgangen. Das lag bestimmt an dem umfangreichen Beschäftigungsangebot.
“Nach Habeck-Blockade: Jetzt wollen die Bauern dem Kanzler „auf die Pelle rücken““
Ja genau. Häuten, Teeren und Federn – da müssten dann allerdings die Straßenbauern um eine weich-schwarze Spende gebeten werden. Überhaupt, die … lückenhaft verdrehte Berichterstattung zu der Habeck-Nummer war ja nach nur einer Woche ebenfalls aufgeflogen und es wurde zurückgerudert:
“Polizei zu Schlüttsiel: Es gab keinen Erstürmungsversuch“
Gut. Und “die Ampel“ steht ordentlich unter Strom:
“Deutschlandtrend mit Scholz-Schock: Kanzler immer unbeliebter“
“Pistorius statt Scholz: Zwei Drittel der Deutschen wollen KANZLER-WECHSEL“
“Kanzler-Wechsel“ in fetten gelben Großbuchstaben – dann wird das wohl Q-wichtig sein.
“Die Deutschen sind durch mit der Ampel“
“mit der Ampel“ in blau. Welche Botschaft das wohl sein soll?
“Umfrage: Drei Viertel der Deutschen mit Ampel-Koalition unzufrieden“
Na, immer noch besser als zwei Drittel. Allerdings braucht das ja niemanden zu wundern, denn die Spreiz- und Beugeübungen sind schon wahrlich bemerkenswert:
“Baerbock stellt libanesischer Armee Millionenpaket in Aussicht“
Diese “Armee“, ist das dann die Hisbollah? Oder wie verhält sich das da? Ist in Gaza eigentlich immer noch “Krieg“?
Und:
“Trotz Milliarden-Loch: Kanzler und Minister gönnen sich neue Luxus-Helis“
Na, da kann der geneigte Betrachter ja nur hoffen, dass die auch der Energiewende gerecht werden. Batteriebetriebene Drohnen gibt es ja auch schon …
Und der Herr Ökomir, also der mit den Warnwesten für Hühner …
Video-Player
00:00
00:20
…, hat verkündet, dass nun von Bedürftigen im Müll nach Essbarem gefahndet werden darf, ohne dafür verhaftet zu werden:
Video-Player
00:00
00:25
Augenscheinlich bemühte sich der Landwirtschaftsministrant in der vergangenen Woche verschiedentlich aktiv um Bühnen, allerdings:
“Zu gefährlich! Özdemir darf nicht auf Bauern-Bühne“
Und so musste er sich in diesem Fall auf einen kleinen Anhänger stellen. Mit Mikro. Und da er auf der Straße nur wenig Gehör zu finden schien, machte er sich die Tage mit dem Vorschlag für einen “Bauern-Soli“ dann gleich jede Menge Freunde:
“Bauernproteste: Özdemir schlägt neue Steuer auf Fleisch und Butter vor“
Und die nächste Bühne, diesmal im sicheren Studio:
Video-Player
00:00
00:32
Projektiv: “angst und bange“.
Und dann war da noch dieser “Geheimplan gegen Deutschland“. Nur gut, dass “Correctiv“ das aufgedeckt hat und der Herr Chrupalla scholzt derweil. Und der Geh-Heim-Plan?
Video-Player
00:00
00:07
Mnja… Und ansonsten dreht weiterhin der Finanzdilettantismus seine medialen Runden im Kreisverkehr:
“Raubzug auf Kosten der Beitragszahler: Ampel plündert Arbeitslosenversicherung“
“Nächstes Haushaltsloch? Bundesregierung hat sich bei der Ticketsteuer verrechnet“
Höhere Matte.
Am Rande:
“Drei Jahre nach Verschärfung: Ampel senkt Kinderporno-Strafen“
Hmm… Und:
“Strack-Zimmermann: FDP-Spitzenfrau nennt AfD einen „Haufen Scheiße““
Mit doppelter Mutmaßung: “Spitzen“ und “frau“. Aber darüber wundert sich gewiss alles außer der blaue Kackhaufen – angesichts der aktuellen Umfrageergebnisse:
Tja, und angesichts solcher Zahlen wird wohl auch dem wüsten Hendrik in NRW angst und bange vor den “strammen Nazis“:
Video-Player
00:00
00:39
Nebenbei: Wer diesen Beitrag gerade liest oder anhört, oder vielleicht auch beides zugleich, für den hat das, was ich hier tue irgendeine Form von Wert. Diesem Wert Ausdruck zu verleihen oder es bleiben zu lassen, ist selbstverständlich eine ureigene Wahl. Mir jedenfalls ist jeder wertschätzende Heller ausdrücklich willkommen. Aufrichtigen Dank an alle, die meine Tätigkeit wertschätzen und durch ihre Unterstützung deren Fortbestand sicherstellen. Heil und Segen Euch.
“Insolvenzen steigen kräftig an – Dezember-Höchstwert seit 2016“
Insolvenz-Hochwasser so zu sagen. Überhaupt: Ist eigentlich immer noch Flut?
“Verhängnisvolle Entscheidung: Haben Behörden die Flut noch schlimmer gemacht?“
“Talsperren sind übergelaufen oder müssen sogar mitten im Dauerregen und bei Hochwasser-Alarm Wasser abgeben. Zum Beispiel die Edertalsperre in Hessen: 800 Badewannen ließ der Betreiber pro Sekunde aus dem zweitgrößten Stausee Deutschlands ab. Obwohl die Weser, die von ihm gespeist wird, schon überlief.“
“Regierung von Frankreich reicht Rücktritt bei Macron ein“
“Frankreich erhält schwulen Premierminister“
“Ex-Partner von Frankreichs Premierminister Attal wird neuer Außenminister“
“Männer“-Freundschaften. Das hilft gewiss in solchen Krisenzeiten – hüben wie drüben. Oder auch oben:
“„Es kann Krieg in Schweden geben“: Minister warnt vor Putin – und lässt drängende Fragen offen“
“Schweden rüsten sich schon: Wie kriegsbereit wäre Deutschland?“
Wus? … Wenig später:
“Bundeswehr bereitet sich auf PUTIN-ANGRIFF vor“
“Putin-Angriff“ in Großbuchstaben und Q-gelb. Also wird das wohl … richtig: wichtig sein.
“Exklusives Geheimpapier ++ Mögliche Eskalation gegen Nato schon 2024“
Doppelplus und “Nato“ mit kleinem “ato“. Naja …
“Zehntausende deutsche Soldaten wären im Einsatz“
…
Und in den Verarmten Kolonien von Übersee sei eine gewisse Sekte aufgeflogen. Tunnel unter Synagoge, Matratze mit Kinderblut, Kinderstühle … sozial-medial transportierte Verhaftungen in Szene gesetzt. Ein echter beschäftigungstherapierender Aufreger. Und in Sachen Epstein muss wohl weiterhin alles versteckt sein. Allerdings darf nun auch hierzulande berichtet werden:
““Sie haben Heidi Klum mit Epstein gesehen, ist das richtig?““
Huiiiijuiijuii…, na, was da wohl noch kommt? Kommt da noch was?
Überhaupt, da die Epstein-Liste sich nicht selbst umgebracht hat, wurde es in Übersee nun mal wieder Zeit für einen ersatzweisen medialen Meldungskreis:
“USA und Großbritannien greifen Stellungen im Jemen an: Mega-Militärschlag gegen Huthi-Terroristen“
Und das alles nur, weil am Hoffnungskap Regatta ist … Und:
“Trump gewinnt Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Iowa“
Vorwahlen. Innerparteiliche Klärung, wer denn ins Präsidentenrennen geschickt werden soll. Erwartungsgemäß hat sich Q+ mit großem Abstand in 99 von 99 Wahlbezirken in Iowa vor Ron DeSantis und Nicky Haley durchgesetzt.
Und sonst?
“«Remigration» ist «Unwort des Jahres 2023»“
Eine bemerkenswerte Karriere für einen Begriff, welcher schon seit vielen Jahren …, nein, halt, seit einigen Tagen, so muss es heißen …, genau genommen erst ab Januar 2024 …, jedenfalls dürfte der überwiegende Teil der deutschsprachigen Menschen diese kreative Wortkonstruktion vor Jahresfrist noch nie gehört haben. Ob die wohl schon im Duden aufgenommen wurde?
““Als größtes Risiko für die kommenden zwei Jahre nennt der Bericht Falsch- und Desinformation, gefolgt von Extremwetter-Ereignissen, gesellschaftlicher Polarisierung und bewaffneten Konflikten“, sagt Saadia Zahidi, Geschäftsführerin des Weltwirtschaftsforums.“
Hmm…, da sollte sich dem geneigten Betrachter doch unweigerlich die Frage stellen, wer denn wohl für die aufgezählten “Risiken“, also “Desinformation“, “Extremwetter“, “Polarisierung“ und “Konflikte“ so allgemein verantwortlich sein könnte. Wie auch immer:
“KI-generierte Fake News und Cyberangriffe seien weltweit das unmittelbare Top-Risiko – gerade mit Blick auf die anstehenden Wahlen in mehreren großen Ländern wie den USA, Großbritannien und Indien. Mit Künstlicher Intelligenz könnten Falschinformationen und Deepfake-Videos schnell produziert und verbreitet werden – und so Wahlen entscheidend beeinflussen, […]: Sie könnten „dazu führen, dass die Legitimität gewählter Regierungen in Frage gestellt wird, was wiederum demokratische Prozesse bedroht und zu weiterer sozialer Polarisierung, zu Unruhen, Streiks oder sogar innerstaatlicher Gewalt führen könnte.““
“Fake-News“. Was hat der gniffige Kai zur Rolle der Staatssimulationsmedienkonglomerate zu sagen:
Video-Player
00:00
00:22
Gut. Und beim Avant-Ski in Davos wird jetzt die nächste Plandemie verkündet, allerdings ist “das Virus“ noch namenlos, aber dass es kommt, ist ganz, also gaaanz, ganz sicher:
“WEF warnt in Davos vor „Krankheit X“ mit „20 Mal mehr Toten“ als Covid-19“
Nun, genau genommen ist das alles ja schon etwas länger bekannt. 2020 bereits gab es eine “kleine Anfrage“ der Blauen in der Volks-Quasselbude. Darin hieß es:
“Disease X (deutsch: Krankheit X) ist ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierter Platzhalter für jeden neuen unbekannten Krankheitserreger, der eine künftige Epidemie oder länderübergreifende Pandemie auslösen kann.“
Und nun steht das Thema in Davos beim WEF am 17. Januar 2024 von 11:30 Uhr bis 12:15 Uhr […] mal wieder auf dem Tagesplan:
“Preparing for Disease X“
Man bereitet sich also – mal wieder oder wahlweise immer noch – auf die Platzhalterseuche vor.
“Angesichts neuerlicher Warnungen von der Weltgesundheitsorganisation, dass eine unbekannte „Krankheit X“ zu 20 Mal mehr Todesfällen führen könnte als die Coronavirus-Pandemie, welche neuen Anstrengungen sind erforderlich, um die Gesundheitssysteme auf die zahlreichen kommenden Herausforderungen vorzubereiten?“ “Simultanübersetzung auf Englisch und Portugiesisch.“
Die vor allem in den Sozialen Medien dazu angebotene Beschäftigung ist schon bemerkenswert und … gedächtnislos.
Abschließend:
“Der Kaiser ist tot“
Der wohl letzte seines Titels.
Betrachtung
Viele in diesem Land wünschen sich Veränderungen, hin zum “Guten“. Dafür wurde dann im Bundeshauptslum demonstriert, der Verkehr an einigen Knotenpunkten zeitweise lahmgelegt und es wurden Korsos durch Städte veranstaltet, um seinem Unmut Luft zu machen. Es gab also Druck auf der Straße und reichlich Bilder für die Correctiv-Folger – wirkungsvoller Aufstand geht allerdings anders …
Ich verstehe die zahlreichen Aufrufe zur Beteiligung an den ganzen Aktionen, die Aufrufe endlich auf die Straße zu gehen und es “denen da oben“ mal so richtig zu zeigen. Und doch halte ich das Vorgehen, wie es sich uns über die vergangene Woche dargestellt hat, schlichtweg für einen sinnfreien Ansatz, denn “denen da oben“ ist das vollkommen gleichgültig. Einzelne Figuren “stellen sich“ dem zornigen “Mob“ und sabbeln ihre Zeilen herunter, kommen in den Genuss eines kleinen Adrenalinschubs und dürfen sich unter sicherem Geleit dann wieder in ihren Elfenbeinturm zurückziehen. Selbst betroffen sind sie darüber hinaus nicht.
Das sieht bei den zahlreichen Bürgermeistern und den (Stand März 2023) 400 Landräten und Oberbürgermeistern freilich anders aus. In dieser Staatssimulation ist immer wieder die Rede von “Subsidiarität“. Die wahre Macht schlummert ihren Dornröschenschlaf in den Gemeinden und dieser Umstand wird fast flächendeckend verkannt.
Anstatt sich auf der Straße des 17. Juni schön in Reih‘ und Glied zu stellen und sich dann das überwiegend sinnfreie Gesabbel von irgendwelchen Leuten anzuhören, welche ausschließlich ihre ureigenen, wenn auch fremdgesteuerten Interessen im Sinn haben, und sie dann dabei mal so richtig gründlich auszubuhen …, wäre es doch erheblich sinnvoller, beim lokalen Bürgermeister oder auch übergreifend beim Landrat vorstellig zu werden. Im ganzen Land. Zeitgleich. Und dann sollte auch niemand dahergehen und die Wiederausschüttung irgendwelcher “Subventionen“ fordern, sondern besser die Wiederherstellung von handhabbaren und sinnvollen Arbeits- und Verwaltungszuständen, begründet auf gesundem Menschenverstand und ohne überbordenden Wasserkopf politischer Puppen fragwürdiger Herkunft, Verstrickungen und Ausbildung.
Vorausblick gefällig?
Gerne: Das sich derzeit auf der Bühne darbietende Schauspiel läuft in durchaus bekannten Mustern ab. Davon auszugehen, dass auch weiterhin bekannte Muster innerhalb der hiesigen Staatssimulation Anwendung finden werden, dürfte für den Moment nach wie vor eine handfeste Grundlage haben. Darauf beruhend ist ein Vorausblick an sich recht einfach und wenn man sich an den Gegebenheiten orientiert und vor allem daran, wie diese medial verkauft werden, zeichnet sich derzeit folgendes Szenario ab:
Die “Ampel“ wird seit einer Weile schon medial auftragsgemäß kaputtgeschrieben. Das Zünglein an der Ampelschaltung ist gelb. Die Mitgliederbefragung von vor einigen Tagen förderte mit “52,4 Prozent“ ein denkwürdig knappes Ergebnis für den Verbleib in der Ampel-Koalition zutage. Ob diese Zahl getürkt wurde, sei einmal dahingestellt. Dennoch hat die FDP – von allen Beteiligten – am meisten zu verlieren. In diesem Jahr sind eine Reihe Kommunalwahlen im Mai und Juni angesetzt und in Sachsen, Thüringen und Brandenburg stehen im September Landtagswahlen ins Haus. Und die veröffentlichten Umfragen zeichnen ein vernichtendes Bild für die Ampel-Koalisten, jedoch insbesondere für die FDP. Kernthema in gelb: Das Scheitern an der 5 Prozent-Hürde.
Herr Lindner wurde nun von den Protestantisten im Bundeshauptslum ordentlich ausgebuht. Der Unmut bläst ihm und seinen Gefährten massiv entgegen. Parteiinterner Druck wird höchstgewiss aus den Ländern kommen, denn dort schwimmen gerade die gelben Felle ins Blaue Wunder-Meer und damit einher geht die kommende Bedeutungslosigkeit der “Freien Liberalen“. Was ist also zu tun?
Nun, um den Schaden für die Partei zu begrenzen wäre ein Austritt der FDP aus der Bundeskoalition innerhalb der nächsten zwei bis höchstens drei Monate der einzig sinnvolle Schritt. So ließe sich dem gutmütigen und gutgläubigen Gelbwähler zumindest verkaufen, dass man die Größe hatte, den Stecker zu ziehen und es verbleibt noch ausreichend Zeit für den üblichen Gedächtnisverlust des Michels. Das ganze Land würde erstmal aufatmen und die Ampel wäre damit ebenso Geschichte, wie die Regierung Scholz – eine Minderheitenregierung einmal ausgeschlossen, da der Rückhalt dafür wohl kaum beim Wahlvieh zu finden sein dürfte.
Die nächste logische Szene auf der Bühne wäre dann die Vertrauensfrage und darauf folgend die Auflösung der Regierung. Und wer bis hierhin gefolgt ist und jetzt “Neuwahlen“ ins Kalkül zieht, dem biete ich eine wahrscheinlichere Möglichkeit:
Die SPD beruft sich dann auf den Wahlsieg im Jahr 2021 und beginnt Gespräche mit der Union (sofern man sich da hinter den Kulissen nicht längst einig ist). Die Folge: Eine neue “GroKo“ unter roter Führung – zumindest nominell, denn die Wahlumfragen dürften einiges an Druck auf die Gespräche ausüben. Auch ist eine Führung durch die Union denkbar, sofern es denn entsprechend medial verkaufbar ist. Wer dann Kanzler wird, wird sich zeigen. Herr Pestorius wurde ja bereits ins Gespräch gebracht und CumEx-/Wirecard-Olaf ist schlichtweg verbraucht. Ob sich für den Herrn vom Schwarzen Fels dann die Tür öffnet, wird sich zeigen.
So lässt es sich den Rest der Legislatur bis nächstes Jahr im Herbst weiterwurschteln. Dem Volk werden zügig einzelne “Lasten“ wieder abgenommen und dafür sorgt ja nun die “vernünftige“ CDU/CSU. 3 Schritte vor, 2 Schritte zurück – aber der Volksunmut ist vorerst wieder eingefangen. Und das Blaue Wunder darf sich dann auf die Landtagswahlen und auf 2025 “freuen“ …, sofern das alles dann überhaupt noch irgendeine Bedeutung hat.
Video-Player
00:00
00:13
Bedenke: Dem Volk muss ein Erzählfaden angeboten werden, dem es willens ist zu folgen. In Zeiten Sozialer Medien und der damit verbundenen gesteuerten Unruhe ist das eine durchaus große Herausforderung und enthält viele Variablen. Doch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Regie auf mehr oder weniger dieselben Muster zurückgreift, welche in der Vergangenheit ebenfalls erfolgreich umgesetzt wurden – Ausweichmöglichkeiten sind ohnehin Mangelware.
Dieser Erzählfaden lässt sich trotz allem medial immer noch halbwegs verkaufen und viele, viele Menschen werden einmal mehr auf ihn hereinfallen, weil es ihnen an der Vorstellungskraft mangelt, wie es anders gehen könnte, … und weil Erinnerung allzu oft Glückssache ist. Die Hauptdarsteller retten somit “ihre Demokratie“: Tataaa! … – zumindest vorerst, und das, obgleich das MHD längst abgelaufen ist.
Wie auch immer, weite Teile des Volkes haben die Schnauze voll und es ist nun eine baldige sichtbare Veränderung auf der Bühne erwartbar. Diese darf auch mit einem kleinen Knall kommen und das wird mit Leichtigkeit medial zu vermitteln sein, denn es wurde über die vergangenen Wochen und Monate ja bereits entsprechend vorbereitet. Zeitnah im Anschluss folgen die “Entlastungen“, welche ebenfalls leicht zu verkaufen sein und dankbar angenommen werden. Und die Bühne kommt wieder etwas zur Ruhe, bis …, ja, bis der durchatmende Michel bemerkt, dass er trotz der “Entlastungen“ weiterhin auf Kante genäht ist und der Zustand von 2019 vorherige endgültig seinen Weg in den Komposthaufen des Geschichtes gefunden hat.
Ach ja, und wann übernimmt dann “das Militär“? Ähm…, welches Militär? Oder “die Russen“?! … Weshalb sollten sie? Aber das Finanzsystem bricht doch zusammen! … Genau. Seit 2008 oder so. Jeden Tag. Und der iranische Dinar ist schon längst die Weltleitwährung. Na gut, aber die Reichsdeutschen, die werden uns retten! … Sagen wir mal so: Ich halte die Erzählungen um die Absetzbewegung weiterhin für sehr wohl denkbar, beruhen sie doch auf durchaus gut zusammengestellten Indizien. Und sollte diese Fraktion dort draußen sein, welches Motiv sollte sie dann haben, jetzt oder bald – und angesichts der verbreiteten Denke dieses Volkes im Allgemeinen – überhaupt offen als “Retter“ in Erscheinung zu treten?