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Die Milchindustrie und die Qual der Tiere

 Deutsches Tierschutzbüro
Newsletter  03. Juni 2018
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Zum Weltmilchtag 2018

Milchproduktion ist Ausbeutung
Am 1. Juni war wieder der alljährliche Weltmilchtag – ein Tag, der von der Milchindustrie ins Leben gerufen wurde, um für den Konsum von Milch zu werben. Vor dem Hintergrund der Tierquälerei, die durch die Milchindustrie verursacht wird, ist das eigentlich ein Skandal!

Die Gräuel der Fleischindustrie sind inzwischen schon präsenter in der Öffentlichkeit. Dass es in der Milchindustrie jedoch nicht anders aussieht, wird oft unterschlagen. Genau wie der Mensch, gibt auch die Kuh nur Milch, um ein Junges zu säugen und es aufzuziehen. Daher werden Milchkühe von Landwirten künstlich geschwängert, um die Milchproduktion am Laufen zu halten. Schon nach wenigen Stunden werden Muttertier und Kälbchen voneinander getrennt und die Milch landet in den Verwertungsketten der Milchindustrie – und nicht beim Kälbchen, für die es gedacht wäre. Weibliche Kälber erwartet das gleiche Schicksal wie ihre Mutter, männliche erwartet dagegen schon relativ schnell der Schlachthof.

Und das alles ist nur ein kleiner Einblick, in das Leid, dass hinter der Milch steckt. Noch dazu kommt: der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass Säuglingsmilch auch im Erwachsenenalter zu sich nimmt – und dann auch noch von anderen Tieren. Auf diesen Umstand hat auch unsere Bonner Regionalgruppe bei einer Aktion am 1. Juni aufmerksam gemacht. Die Aktivisten verkleideten sich als Schwangere und frischgebackene Mütter mit ihren Babys und boten Vorbeilaufenden „ihre“ Milch (in Wahrheit pflanzliche Milchalternativen) an. Damit sollte den Menschen zum Einen bewusst gemacht werden, dass es sich bei der Milch von Kühen und anderen Nutztieren um nichts Anderes als „Muttermilch“ handelt. Zum anderen zeigten unsere Aktivisten den Widerspruch auf, dass menschliche Muttermilch nur an Säuglinge gegeben wird, während tierische Muttermilch als Nahrungsmittel jederzeit Normalität ist. Eine Normalität, die leider mit viel Tierleid erkauft wird und über die wir auch weiterhin aufklären wollen!

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier auf unserer Website.

Unterstützen Sie uns jetzt bei unserer Tierrechtsarbeit, damit wir noch mehr Regionalgruppen aufbauen und ähnliche Aktionen starten können !

 Ein Jutebeutel gegen Tierleid
Ein Jutebeutel gegen Tierleid
Eines der Hauptziele des Deutschen Tierschutzbüros ist die flächendeckende Aufklärung von Verbrauchern über die Missstände in der modernen Massentierhaltung, die in jedem Fall mit Tierleid einhergeht. Durch Aufklärung und Information haben wir schon viel erreichen können und viele Menschen zum Umdenken gebracht. Wir wollen, dass Tiere nicht für den Konsum leiden müssen, nicht in Massen vermehrt, gezüchtet und geschlachtet werden. Der einfachste Schritt in diese Richtung ist der Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte. Wenn diese nicht mehr nachgefragt werden, besteht kein Bedarf mehr und das Leid wird von selbst weniger, bis es irgendwann vielleicht ganz verschwindet. Glücklicherweise wird die Umstellung auf die vegane Lebensweise immer leichter und die Zahl an vegan lebenden Menschen wird immer größer. Um die eigene Überzeugung des veganen Lebens auch nach Außen tragen zu können, bieten wir unseren stylischen Jutebeutel mit der klaren Botschaft „Go vegan“ an (Insgesamt gibt es 2 Varianten). Die Beutel bestehen aus Bio-Jute und sind mit veganen Farben bedruckt. Damit kann man die Botschaft des veganen Lebens auch an sein Umfeld weitertragen und auf diese Art etwas für die Tiere tun!

 

Bestellen Sie jetzt Ihren Jutebeutel für 10 Euro (8,50€ + 1,50€ Versand) auf unserer Website!

 Ente Franzi genießt ihr Leben in Freiheit!
Ente Franzi genießt ihr
Leben in Freiheit!
Im letzten Winter gelang es uns, kurz vor Weihnachten drei Enten aus einer Mastanlage in Niedersachsen zu befreien. Als wir den Stall betraten, fanden wir viele tausende junge Enten, deren einzige Bestimmung es war Eier zu legen oder als Braten zu enden. Weder hatten diese Tiere in ihrem Leben Tageslicht gesehen, noch frisches Wasser auf ihren Federn spüren dürfen. Dies ist besonders tragisch, denn Enten verbringen unter natürlichen Bedingungen die meiste Zeit ihres Lebens im Wasser.
Glücklicherweise konnten wir drei dieser Tiere auf einen unserer befreundeten Lebenshöfe bringen und ihnen ein artgerechtes Leben schenken.
Eine dieser drei tollen Enten ist Franzi. Kurz nach der Befreiung sah man ihr die Strapazen der Mast noch deutlich an. Heute, ein halbes Jahr später, hat sie sich zu einer wahren Schönheit gemausert. Sie ist sehr neugierig, liebt es zu baden und hat sich wunderbar in ihr neues Zuhause eingelebt.
Immer an ihrer Seite: die beiden anderen geretteten Enten – Hilde und Emil.
Wir sind glücklich, dass wir die drei vor ihrem sicheren Tod bewahren konnten. Die Rettung von Franzi und den anderen Tieren setzt ein Zeichen gegen das System der Massentierhaltung und Ausbeutung!

Unterstützen Sie hier Franzis neues Leben mit einer symbolischen Tierpatenschaft!

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Neuigkeit zur Petition: Unser Einsatz für Milchkühe zeigt Wirkung

https://www.change.org/p/bundeslandwirtschaftsminister-f%c3%bchren-sie-tiergerechte-mindeststandards-f%c3%bcr-die-haltung-von-milchk%c3%bchen-ein/u/21335470

Welttierschutzgesellschaft e.V.

13. Sep. 2017 — Seit über drei Jahren berichten wir Ihnen regelmäßig über unsere Arbeit im Rahmen der KUH+DU Kampagne. Ob Milchratgeber, Weidecheck oder unsere Hofliste zur muttergebundenen Kälberaufzucht – für Sie haben wir u.a. Orientierungshilfen für einen transparenteren und kuhfreundlicheren Einkauf erstellt. Ein Höhepunkt war sicherlich die Übergabe der 243.293 Petitionsunterschriften für eine Haltungsverordnung für Milchkühe an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft – vielen Dank an alle Beteiligten. Welche Erfolge wir auf politischer Ebene hatten und wie es nun weitergeht, erfahren Sie in unserem ausführlichen Bericht zur KUH+DU Kampagne: http://welttierschutz.org/kampagnen/

Außerdem können Sie nachlesen, wie sich die Parteien auf unserer Podiumsdiskussion zur zukünftigen Tierschutzpolitik nach der diesjährigen Bundestagswahl geäußert haben: bit.ly/podiumsdiskussion-politik

Herzlichen Grüße

Ihre Welttierschutzgesellschaft
www.welttierschutz.org


 

 

Unser Einsatz fuer Milchkuehe zeigt Wirkung

Die Milchkuh im Fokus der Öffentlichkeit

 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

seit über drei Jahren berichten wir Ihnen regelmäßig über unsere Arbeit im Rahmen der KUH+DU Kampagne. Ob Milchratgeber, Weidecheck oder unsere Hofliste zur muttergebundenen Kälberaufzucht – für Sie haben wir u.a. Orientierungshilfen für einen transparenteren und kuhfreundlicheren Einkauf erstellt. Ein Höhepunkt war sicherlich die Übergabe der 243.293 Petitionsunterschriften für eine Haltungsverordnung für Milchkühe an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft – vielen Dank an alle Beteiligten. Welche Erfolge wir auf politischer Ebene hatten und wie es nun weitergeht, erfahren Sie in unserem »ausführlichen Bericht zur KUH+DU Kampagne.

Außerdem können Sie nachlesen, wie sich die Parteien auf unserer »Podiumsdiskussion zur zukünftigen Tierschutzpolitik nach der diesjährigen Bundestagswahl geäußert haben.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Welttierschutzgesellschaft

Deutschlands vergessene Milchkühe

Jahrelang haben die Medien über die zahlreichen Missstände in der Schweine- und Hühnerhaltung berichtet. Die 4,2 Mio. Milchkühe in Deutschland blieben lange Zeit außen vor. Wie wir das mit unserer KUH+DU Kampagne geändert haben, erfahren Sie »hier.

CDU zieht Tierschutz für Milchkühe ins Lächerliche

Im Juni veranstalteten wir in Berlin eine Podiumsdiskussion mit den im Bundestag vertretenen Parteien. Wer sich zukünftig für eine Haltungsverordnung für Milchkühe einsetzen wird und wie der Vertreter der CDU/CSU-Fraktion den Einsatz für mehr Tierschutz ins Lächerliche zog, lesen Sie in unserem »Nachbericht.

Kontakt
Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
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Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin

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Bankleitzahl: 370 205 00
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BIC: BFSWDE33XXX

Ich setze mich für das Leiden der Milchkühe ein – Unterstützen Sie mich jetzt dabei!

Deutsches Tierschutzbüro

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Unterstützen Sie mich jetzt dabei!

Milch steht für Tierquälerei!

Liebe Tierfreunde,

vielleicht haben Sie mich am vergangenen Montag in Hamburg oder in Hannover auf der Straße gesehen oder sogar in der Zeitung über unsere Aktion gelesen. Zusammen mit ein paar Aktivisten war ich im Namen der Milchkühe aktiv und wir haben gemeinsam die Menschen über die tierquälerischen Bedingungen, die hinter der  Milchproduktion stehen, aufgeklärt.  Denn leider gelingt es der Milchlobby immer wieder, dem Verbraucher glaubhaft zu machen, dass Milch gesund sei, es den Kühen gut gehe und es alles ganz natürlich sei. Um diesem Trugschluss und Mythos ein Ende zu setzen, gingen wir auf die Straße, um die Menschen über die Wahrheit der Milchviehhaltung aufzuklären. Für die industrielle Milchproduktion leiden derzeit ca. vier Millionen Kühe in Deutschland. Einige von ihnen werden sogar immer noch ganzjährig angebunden gehalten, was eine schreckliche Qual für die Tiere ist. Zudem werden allen Milchkühen unmittelbar nach der Geburt die Kälber entrissen, welche dann isoliert und weit weg von den Mutterkühen in sogenannten Kälberiglus untergebracht werden.

Wir führten unter den Passanten eine kleine Umfrage zum Thema Milch durch und wurden dabei von vielen verschiedenen Medien und Pressevertretern begleitet. Erschreckenderweise stellten wir erneut fest, dass es immer noch viele Menschen gibt, die glauben, dass es völlig normal sei, dass eine Kuh Milch gibt, ohne die tierquälerischen Bedingungen dahinter  in Frage zu stellen. Zum Glück konnten wir bei einigen diese Vorstellungen entkräften und sie mit pflanzlichen Milchalternativen auf einen neuen und tierfreundlichen Geschmack bringen.

Aktionen wie diese zeigen, wie uninformiert viele Menschen leider immer noch sind und umso wichtiger ist es, dass wir sie aufklären. Bitte unterstützen Sie mich dabei und spenden Sie jetzt, damit ich weitere Aktionen wie diese machen kann und wir so gemeinsam den Tieren unsere Stimme geben können! 
  https://www.tierschutzbuero.de/spenden/

Jetzt für Aufklärungsaktionen spenden!

 

Vielen Dank für Ihr Engagement!
Herzliche Grüße,

Jennifer Schöpf
Campaignerin Deutsches Tierschutzbüro e.V.

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„Literweise Leid“: Die dunkle Wahrheit hinter Milch in 360°

Ria Rehberg – Animal Equality

07.07.17
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herumtollende Kälber und glückliche Kühe auf saftigen grünen Weiden – so stellen sich viele die perfekte Bauernhof-Idylle vor. Nicht zuletzt dank der Werbung. Dass das mit der Realität in den meisten Fällen nichts zu tun hat, zeigt unser neuestes 360°-Video aus unserem Virtual-Reality-Projekt iAnimal.

„Literweise Leid“ wird gesprochen von TV-Moderatorin Anastasia Zampounidis. Sie selbst setzt seit Jahren auf eine pflanzliche Ernährung und findet klare Worte: „Milch tut doch niemandem weh? Nach diesem Video werdet ihr anders darüber denken. Ich bin unendlich froh, dass ich dieses Leid schon lange nicht mehr unterstütze.

Video
 

http://ianimal360.de/

Das Video enthält Aufnahmen aus Großbritannien, Mexiko und Deutschland, aufgenommen über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Szenen zeigen Praktiken, wie sie in der Milchindustrie weltweit üblich sind – auch in Deutschland. Auf unserer Webseite finden Sie dazu weitere Informationen.
http://www.animalequality.de/essen/milch

Bitte helfen Sie uns, so viele Menschen wie möglich auf das Schicksal der Kühe und ihrer Kälber aufmerksam zu machen. Teilen Sie „Literweise Leid“ in Ihren sozialen Netzwerken und bitten Sie Ihre Freunde und Bekannten, das Video anzusehen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Ria Rehberg

 

PS: Wir alle können dieses Leid stoppen, indem wir uns wie Anastasia Zampounidis für pflanzliche Milchalternativen entscheiden. Praktische Hilfestellungen gibt es bei Love Veg.

http://www.animalequality.de/essen/milch

Animal Equality
Hasenbergsteige 15
70178 Stuttgart
Telefon: (+49) – (0)711 16033483
E-Mail: info@animalequality.de
Gounodstr. 1-3
13088 Berlin
Telefon: (+49) – (0)30 28852416
E-Mail: info@animalequality.de
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Milchtrinken – das blutige Weiß!

 

http://www.respekTiere.at

Milchtrinken – das blutige Weiß! Radio RespekTiere! Fair Planet – einfach nur super!

Zum Weltmilchtag: auf ORF.at konnte man es kürzlich lesen – die Milcherzeugung in Österreich steigt trotz weniger Kühe! Was bedeutet das?

Foto: RespekTiere-Kundgebung zum Weltmilchtag im Linzer Volksgarten – Kühe in Straflingskleidung und Ketten -ein passender Vergleich?!

Laut Statistik Austria ist die Kuhmilcherzeugung in unserem Land 2016 erneut gestiegen, und dass, obwohl es weniger Milchkühe als noch im Vorjahr gab. So wurden 3,63 Millionen Tonnen des weißen Körpersaftes ‚produziert‘, was eine Steigerung um 2,5 Prozent im Vergleich zu 2015 bedeutete. Allerdings, diese 3,63 Millionen Tonnen mussten von 0,2 Prozent weniger Tieren erzeugt werden, womit die durchschnittliche Jahresmilchleitung pro Kuh auf unglaubliche 6.800 kg stieg – ein Plus von 2,7 Prozent! Man stelle sich vor, das sind dann rund 567 Kilo pro Monat, wobei eine Milchkuh selbst zwischen 500 und 800 kg schwer ist!!!!

 

Noch ein unfassbarer Fakt: nur rund 277 000 Tonnen, also kaum mehr als 7 %, diente als Futtermittel für Kälber und ‚andere Haustiere‘… während der/die durchschnittliche ÖsterreicherIn 76 Liter im Jahr konsumiert. 9 von 10 Menschen gaben bei einer Befragung an regelmäßig Milch zu trinken.

 

Foto: vielbeachteter RespekTiere-Protest in Linz!

Der Mensch, das einzige Säugetier auf Erden, welches die Muttermilch eines anderen Säugetieres trinkt, nimmt dafür achselzuckend in Kauf, dass den Milchkühen unerträgliches Leid passiert. Inzwischen weiß wohl jedermann/frau, dass eine Kuh nur dann ausreichend Milch gibt, wenn sie (zu allermeist auf künstlichem Wege) schwanger gemacht worden ist; aber, da so viele von uns die eigentlich von der Natur aus selbstverständlich für den Nachwuchs vorgesehene Milch selbst trinken möchten, sind die neugeborenen Tierkinder dann ein vollkommen unerwünschtes ‚Beiprodukt‘ der Milchwirtschaft. Millionen solcher Kälber werden deshalb in der EU oft unter unvorstellbaren Bedingungen in Mastställe quer durch alle Länder transportiert, wo ihr Schicksal dann ein immer schreckliches ist. Vor gar nicht allzu langer Zeit, zwischen 1996 und 2000, zahlte die Union sogar Blutgeld für die vorzeitige Tötung der armen Wesen, die sogenannte ‚Herodesprämie‘. Rund 140 Euro erhielten Landwirte als ‚Prämie‘ für eine vorzeitige ‚Entsorgung‘, mindestens 3 Millionen unter 20 Tage alte Kälber starben, noch bevor sei überhaupt gelebt hatten…

 

Selbst wenn man diese Fakten außer Acht lässt, bleibt immer noch die Gewissheit, dass selbst heute noch ein Großteil der Milchkühe ein tristes Dasein in ständiger Kettenhaltung fristen. Wir alle wissen es, und das Schweigen oder gar Verleugnen dazu ist eine besonders feige Art der Mitschuld.

 

Fotos: oben, bei der Befruchtung geht heute ohne den Tierarzt nichts mehr; Tierarzt; unten links: ein Leben an der Kette…
rechts: obwohl streng verboten, ist das Anbinden von Kälbern noch immer gängigste Praxis in den Ställen!

Es ist unumstößlich: das Weiß der Milch müsste eigentlich blutig rot sein! Wir müssen es scharf formulieren: Wer Milch trinkt, gibt genau so wie beim Fleischessen den Auftrag zu töten – bitten denken Sie darüber nach!!!

 

RespekTiere-AktivistInnen wiesen heute auf das Leid hinter der Milchwirtschaft hin. Mitten in der oberösterreichischen Metropole konnte man deshalb AktivistInnen in Sträflingskleidung und mit Kuhmaske sehen, ihre Hände in Ketten gefesselt. Ein Transparent verriet: ‚Würden Sie so leben wollen? Warum muten Sie es dann anderen Lebewesen zu?‘

  

Am vergangenen Samstag fand dann auch das inzwischen fast legendäre FairPlanet-Fest in Linz statt! RespekTiere durfte wieder ein Teil davon sein, wir werden in Kürze darüber berichten! Vorab möchten wir uns aber schon bei den VeranstalterInnen herzlichst bedanken! Es war, wie nicht anders zu erwarten, eine ganz wunderbare Veranstaltung auf höchstem Niveau, punktgenau durchorganisiert – einfach unfassbar großartig!!!

  

Foto: so viele Stände wie nie zuvor in Linz; einfach nur großartig! Auch das mediale Interesse war ein großes! Fazit: wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!!!

Achtung, Achtung! Das RespekTiere Radio geht wieder on-air! Zu Gast in der Sendung ist dieses Mal Thomas Kreppl, langjähriger Veganer und Tierrechtsaktivist der ersten Stunde. Er wird über das Jetzt, die Vergangenheit und die Zukunft des Veganismus philosophieren und uns an seinen diesbezüglichen Erefahrungen in vielen Länder des Planeten teilhaben lassen! Unbedingt einschalten, Montag 18 Uhr, auf der Welle der Radiofabrik oder im livestream (www.radiofabrik.at)!

 

http://www.respekTiere.at