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Jemen: alle zehn Minuten stirbt ein Kind

https://web.de/magazine/politik/jemen-minuten-stirbt-kind-33275850

Der Bürgerkrieg im Jemen läuft größtenteils unter dem Radar der Öffentlichkeit, dabei sprechen die UN von der aktuell „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“. Der Unicef-Direktor für den mittleren Osten wünscht sich, dass zumindest eine Zahl durchdringt.

Das grausame Kükentöten beenden – helfen Sie mit!

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Sie sind geboren, um zu sterben: Millionen männliche Küken von Legehennenrassen werden kurz nach dem Schlüpfen getötet –  aus rein wirtschaftlichen Gründen. Schon die letzte Große Koalition hatte das Ziel ausgegeben: Es soll Schluss sein mit der grausamen Praxis. Auch im neuen Koalitionsvertrag findet sich das Ziel. Doch die Bundesregierung musste nun sogar zugeben, dass 2017 eine Million Küken mehr (!) getötet wurden als noch im Jahr zuvor. Wir fordern: Die neue Bundesregierung muss endlich wirklich Schluss machen mit Kükentöten! Zudem muss auf lange Sicht die krankmachende Hochleistungszucht beendet werden!

Hier protestieren!

Hallo und guten Tag, 

etwa 45 Millionen (!) Küken, gerade aus dem Ei geschlüpft, werden auf grausame Weise getötet – Jahr für Jahr, allein in Deutschland. Eine unfassbare Zahl. In der Regel werden die kleinen Tiere mit Kohlendioxid vergast.

Die Praxis des Kükentötens ist Standard in der Eierproduktion – bei konventionellen Betrieben ebenso wie bei ökologischen Eiererzeugern. Denn „moderne“ Legehennen sind auf maximale Legeleistung gezüchtet – sie setzen aber viel zu wenig Fleisch an, als dass die männlichen Küken wirtschaftlich aufgezogen werden könnten. Deshalb werden Sie einfach aussortiert: Geboren, um zu sterben. Mit Tierschutz hat all dies nichts zu tun.

Die gute Nachricht ist: Die Bundesregierung hat das Thema auf der Agenda. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Das Töten von Eintagsküken werden wir bis zur Mitte der Legislaturperiode beenden.“ Doch wir haben Grund zur Skepsis. Denn auch die letzte Große Koalition hat Ähnliches versprochen. Schon 2015 sagte Frau Klöckners Vorgänger Christian Schmidt: „Mein Ziel ist es, dass das Kükenschreddern 2017 aufhört.“ Immer wieder betonte er, er wolle das Kükentöten „schnellstmöglich“ beenden.

Aber was ist passiert? Gerade erst musste die Bundesregierung zugeben: 2017 wurden in Deutschland sogar noch einmal eine Million mehr Küken getötet als im Jahr zuvor! Und das Töten geht bis heute weiter. Deshalb fordern wir: Keine weiteren Ausflüchte, die Bundesregierung muss ihr Versprechen halten und Schluss machen mit dem millionenfachen Kükentod – diesmal wirklich! Unterzeichnen Sie hier unsere E-Mail-Aktion:

Schluss mit Kükentöten!

Ein Verbot des Kükentötens ist ein wichtiger, aber gleichzeitig nur ein kleiner Schritt. Denn dass wir überhaupt männliche Küken aussortieren, ist Ergebnis einer fatalen Hochleistungszucht. Legehennen-Rassen wurden – anders als Masthühner – dahingehend „optimiert“, dass sie immer mehr Eier legen. Sie setzen aber kaum noch Fleisch an – die Erzeugerbetriebe können die männlichen Küken daher nicht rentabel als Masthähnchen vermarkten.

Doch die vermeintlichen Zuchterfolge sind auch für die Legehennen ein riesiges Problem: Hohe Sterblichkeitsraten, Knochenbrüche und Brustbeinschäden infolge einer zu geringen Knochenfestigkeit, Eileiterentzündungen, eine große Anfälligkeit für Infektionskrankheiten – Legehennen leiden auch deshalb, weil sie darauf gezüchtet wurden, immer noch mehr Eier legen zu können.

Es reicht daher nicht aus, „nur“ das Kükentöten zu beenden. Wir müssen die Ursachen der Probleme in der Tierhaltung bekämpfen, nicht allein die Symptome. Das heißt: Auf lange Sicht muss die einseitige Hochleistungszucht beendet werden. Würden nur die gesundheitlich robusten Zweinutzungs-Hühner eingesetzt, müssten die Tiere unter weniger Krankheiten leiden und die Hahnenküken wären keine Ausschussware mehr! Helfen Sie mit und unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell an Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner:

Protestaktion an Ministerin Klöckner unterzeichnen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wussten Sie, dass foodwatch keine staatlichen Fördergelder annimmt? foodwatch ist unabhängig und finanziert sich aus Förderbeiträgen und Spenden. Jede und jeder kann Fördermitglied werden! Seien auch Sie dabei und unterstützen Sie unsere Arbeit:

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Weiterführende Informationen und Quellen:
Foto: Animal Equality
Stellungnahme der Bundesregierung
Christian Schmidt zum Kükentöten (zeit.de)
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

‚Nacht des Fuchses‘ in den Medien – vielleicht mag jemand kommentieren?

http://www.respekTiere.at


‚Nacht des Fuchses‘ in den Medien – vielleicht mag jemand kommentieren?

Die ‚Tennengauer Nachrichten‘ berichten in der aktuellen Ausgabe der Zeitung über die ‚Nacht des Fuchses‘, die ja viel treffender als die ‚Nacht der Jäger‘ oder noch besser, die ‚Nacht des Blutes‘, bezeichnet werden sollte. Wie immer an dieser Stelle – und zu der Thematik vielleicht sogar noch wichtiger – möchten wir Sie bitten, einen Leserbrief zu verfassen. Die Zeit der Jäger ist eine ablaufende, und das sollten wir auch deutlich machen – eine derartige Auslebung von niederen Trieben wie bei derartigen Massakern hat in diesem Jahrtausend nichts mehr verloren.
tn@svh.at
Auch auf der Facebook-Seite der Tennengauer Nachrichten ist der Artikel on-line; auch hier kann man einen Kommentar hinterlassen!

Übrigens, so lautet unsere Antwort auf das Geschriebene:


Das einzig Gute an diesen Sachen ist, dass immer mehr Menschen aus der Bervölkerung das Treiben der Jäger und dessen widerwärtige Auswüchse – wozu auch die ‚Nacht des Fuchses‘ zu zählen ist – richtig einzuordnen wissen. Unfassbar, die Aussage des Bezirksjägermeisters; zum einen beruft man sich im Angesicht des Massakers auf ‚den Schutz der Tiere‘ (also tötet man, um zu schützen???), zum anderen bezeichnet man jene Personen, welche gegen diese ‚Ungereimtheiten‘ auftreten, als ‚keine angenehmen Zeitgenossen‘. Herr Bezirksjägermeister, Sie wissen, wie ausfallend so vieler der Ihren im Zuge derartiger Proteste werden – da ist das Herbeibeschwören der ‚guten alten Zeit‘ (also vor 1945) noch bei weitem nicht die schlimmste Entgleisung – aber Sie nennen dennoch Menschen wie uns ’nicht angenehme Zeitgenossen‘? Jedenfalls sind nicht wir jene, die mordend durch die Wälder ziehen, auch nicht jene, von welchen man andauernd in den Zeitungen liest, weil sie andere Menschen und sich selbst verletzen oder gar töten; wir sind nicht jene, welche Haustiere willkürlich ‚entnehmen‘ oder Pferde mit Wildschweinen verwechseln; welche harmlose Spaziergänger anmaßend behandeln oder in einer Spirale der Gewalt und des Todes gefangen sind… es sind nicht wir, deren Hände blutbefleckt sind…
Und, ach ja, die persönliche Beleidigung, Herr Bezirksjägermeister, die sehen wir ihnen gerne nach, wissen ich doch aus welchen Munde sie kommt! Wir kennen doch alle ihre Sprache, das Jägerlatein, und so nehmen Sie es halt nicht so genau mit den Tatsachen, haben halt vergessen zu erwähnen, dass besagtes ‚Maßregeln‘ aus eigenen Reihen nur der Versuch war, sich nicht in Gehässigkeiten verwickeln zu lassen, weil eh jedermann/frau weiß, gute Worte fallen hier nicht auf fruchtbaren Boden. So lassen wir diese Angelegenheit einfach auf dem Sprichwort ‚was kümmert es die Eiche, wenn sich der Eber an ihr kratzt‘ beruhen…

http://www.respekTiere.at