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Pestizide, viel zu niedrige Löhne, Menschenrechtsverletzung – noch immer gibt es schlimme Missstände auf Tropenfruchtplantagen, die große Supermarktketten beliefern. Unser Partner in Ecuador, die Gewerkschaft ASTAC, hatte zuletzt wieder katastrophale Zustände auf Zulieferplantagen von Lidl aufgedeckt. In einem offenen Brief appellierte ASTAC an Lidl, dagegen vorzugehen. Über 8.000 Menschen haben den Brief unterschrieben. Reaktion von Lidl? Null.
Kein guter Stil, finden wir. Und wollten nachlegen: Mit einer Plakataktion mitten in Heilbronn, in der Heimat Lidls, wollten wir den Leuten zeigen, wie Lidl tickt. Wie egal dem Konzern ist, dass für seine Produkte Menschen in Ecuador und Costa Rica unter katastrophalen Bedingungen arbeiten. Doch nicht eine der angefragten Plakatflächenvermietungen in Heilbronn war bereit, unsere Lidl-kritischen Plakate aufzuhängen. Das ist wirklich ein Unding!
Aber: Wer braucht Heilbronn? Wir haben das Internet! Und wir haben Sie! Wenn wir keine Plakatflächen für unsere Botschaften bekommen, dann verbreiten wir sie eben online unter
#1PlakatfürLidl
Sie haben uns bereits bei unseren Forderungen unterstützt, haben gemeinsam mit uns an Lidl und andere Supermarktketten appelliert, haben Petitionen unterschrieben, vor Lidl-Filialen gestanden, ASTACs Brief unterzeichnet.
Bitte unterstützen Sie uns auch jetzt! Teilen Sie unsere Plakatbotschaft in Ihren sozialen Netzwerken, per Twitter, auf Facebook, über WhatsApp und als E-Mail. Dann muss auch Lidl sie hören – und ganz Heilbronn!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Herzliche Grüße
Christin Becker
Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair!“ |
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