Schlagwort-Archive: Hebammen

Neuigkeit zur Petition: #Weltkindertag

https://www.change.org/p/spdde-cdu-die-gruenen-dielinke-csu-frauen-brauchen-hebammen/u/21402691

Lina Pauling

Bad Bentheim, Deutschland

20. Sep. 2017 — Liebe Unterstützer/innen!

Die Hebamme ist in den meisten Fällen das erste Gesicht, das ein neugeborenes Kind sieht. Darum wollen wir zum #Weltkindertag noch einmal die Petition teilen! Auch Frau Merkel und Herr Schulz haben zuerst einer Hebamme in die Augen geschaut und die Hebamme hat gefragt: „Wie soll er/sie denn heißen?“ Und die Antwort war „Angela“ oder „Martin“. Da wusste noch keiner, ob diese Kinder einmal Pilotin oder Astronautin, Krankenpfleger oder Tischler oder eben Politiker/in werden. Wer weiß das schon bei den Kindern, die jetzt geboren werden? Darum sollen sie gut zur Welt kommen, ein guter Anfang, ein guter erster Eindruck von der Welt, das ist wichtig!

Teilt den Hashtag #Weltkindertag mit dem Petitionslink change.org/hebammen, dem Foto (von Kea C. Jacobs) und markiert die Parteien, die ihr markieren wollt.

Alles Liebe, eure werdenden Hebammen!


 

 

Neuigkeit zur Petition: 4 Fragen an CDU Landeskandidat Reinhold Hilbers

https://www.change.org/p/spdde-cdu-die-gruenen-dielinke-csu-frauen-brauchen-hebammen/u/21380290

Lina Pauling

Bad Bentheim, Deutschland

18. Sep. 2017 — Am 6. September habe ich mit Reinhold Hilbers (CDU Landeskandidat und voraussichtlich zukünftiger Sozialminister) über FaceTime telefoniert. In diesem Gespräch habe ich ihn über die Probleme, die die Geburtshilfe in Deutschland betreffen aufgeklärt und ihm auch erklärt, wie wir uns vorstellen daran etwas zu verändern. Ich habe Vorschläge eingebracht beispielsweise den Hebammenberuf in der Gesellschaft mehr anzuerkennen (zum Beispiel durch Aufklärungsunterricht an den Schulen durch Hebammen) und habe gemerkt, dass Herr Hilbers an diesem Thema tatsächliches Interesse zeigt. Auch über die flächendeckende Versorgung mit geburtshilflichen Angeboten und die Regulierung der Haftpflichtversicherungen haben wir gesprochen. Wir können jetzt hoffen, dass diese Themen mit ihm zusammen in den Landtag einziehen und er sich in seiner Position als Sozialminister auch weiterhin damit auseinander setzen wird.

Ich habe ihn gebeten die folgenden 4 Fragen auch schriftlich zu beantworten, damit auch für euch klar wird, wie seine Meinung zu den Themen der Geburtshilfe ist und was er in der Zukunft vorhaben wird:

1. Welche konkreten Maßnahmen können Sie sich vorstellen durchzusetzen, damit die Arbeit der Hebammen mehr Anerkennung in der Gesellschaft bekommt?

Die Arbeit der Hebammen genießt nach meiner Auffassung durchaus eine hohe Wertschätzung in der Gesellschaft. Was verbessert werden könnte, ist die Information schwangerer Frauen über die verschiedenen Möglichkeiten, ihr Kind zur Welt zu bringen und die Rolle der Hebammen dabei. Als Niedersächsischer Minister für Gesundheit und Soziales würde ich dazu eine Informationskampagne ins Leben rufen.

2. Welche Ideen haben Sie zur Regulierung der Haftpflichtversicherungen für freiberufliche Hebammen?

Dies ist eine Bundesangelegenheit. Minister Gröhe hat hier bereits Verbesserungen auf den Weg gebracht, die den Anstieg der Haftpflichtprämien dämpfen, z. B. den in bestimmten Fällen gesetzlich geregelten Verzicht, auf Regressforderungen der Krankenkassen und die Möglichkeit, einen Sicherstellungszuschlag zu erhalten. Der aktuelle Gruppenversicherungsvertrag gilt bis Mitte 2018. Es wäre wünschenswert, wenn es dann gelänge, auf Bundesebene eine dauerhafte Lösung für das Haftpflichtversicherungsproblem zu erreichen. Dafür werde ich mich gerne einsetzen.

3. Wie wollen Sie es durchsetzen, dass Frauen häufiger von Anfang an eine Hebamme aufsuchen, anstatt die Vorsorgeuntersuchungen von einem Gynäkologen durchführen zu lassen?

Ob eine Frau die Vorsorgeuntersuchungen bei einer Hebamme oder einem Arzt durchführen lässt, sollte man ihr selbst überlassen. Wichtig ist, dass jede Frau weiß, dass es hier ein Wahlrecht gibt und sie sich frei für die Betreuung entscheiden kann, mit der sie sich am wohlsten fühlt. Gynäkologen und Hebammen sollten hier in Abhängigkeit ihrer freien Kapazitäten auf Kooperation und nicht auf Konkurrenz setzen – dann wäre den Interessen der schwangeren Frauen am besten gedient.

4. Wären Sie bereit sich dafür einzusetzen, dass der Hebammenberuf in Bezug auf Aufklärung (zum Beispiel schon in den Schulen angefangen) und die hohen Haftpflichtbeiträge staatlich gefördert wird?

Ich werde mich gerne dafür einsetzen, dass Hebammen in ihrer Berufsausübung gefördert werden. Angesichts des aktuellen Mangels an Hebammen halte ich es beispielsweise für falsch, dass Hebammen nur noch die Betreuung von zwei Frauen gleichzeitig abrechnen dürfen, wie es die Berliner Schiedsstelle kürzlich beschlossen hat. Falls für die Haftpflichtprämien weiter steigen, müsste auf Bundesebene eine andere Form der Absicherung des beruflichen Haftungsrisikos gefunden werden.

Reinhold Hilbers
Reinhold Hilbers updated his profile picture.

 

 

Neuigkeit zur Petition: Petitionsübergabe in Lingen

https://www.change.org/p/spdde-cdu-die-gruenen-dielinke-csu-frauen-brauchen-hebammen/u/21366418

Lina Pauling

Bad Bentheim, Deutschland

16. Sep. 2017 — Liebe Unterstützer/innen, am Mittwoch war ich bei einer Wahlkampfveranstaltung von Angela Merkel in Lingen. Im Vorfeld habe ich eine Petitionsübergabe direkt an die Bundeskanzlerin angefragt, die aber leider nicht zustande gekommen ist. Auf den Versuch sie direkt anzusprechen und ihr die Petition beim Reinlaufen zu überreichen, reagierte sie leider nicht. Ich habe während der Veranstaltung aber fleißig ein Plakat hochgehalten, das in einem Satz aussagt worum es geht: „97.000 Menschen fordern: Frau Merkel, Mütter brauchen Hebammen!“ Man sieht es sogar auf einem Bild auf Angela Merkels Fanpage bei Facebook (https://www.facebook.com/AngelaMerkel/photos/pcb.10154783218032050/10154783217727050/?type=3&theater)!

Auch die NOZ hat darüber berichtet: https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/951695/104-000-unterschriften-fuer-merkel-grafschafterin-will-hebammen-retten

Am wichtigsten ist aber, dass ich einen Termin bei einem ihrer Vertreter bekommen konnte, der diese Petition entgegengenommen hat und sie weiterreichen wird an Angela Merkel persönlich! Meine Kontaktdaten habe ich ihm da gelassen und er gab mir das Versprechen, dass ich eine Antwort erhalten werde! Jetzt können wir gespannt sein, was in dem Brief drin stehen wird!

Ich gebe jetzt aber noch lange nicht auf: Ich möchte Angela Merkel meine Petition auch direkt übergeben und klare Zusagen zur Zukunft der Hebammen in Deutschland einholen. Gerade versuche ich einen Übergabetermin am 21. September in Neuss zu organisieren. Drückt die Daumen, dass ich dieses Mal eine Zusage bekomme!

Bitte teilt den Link zur Petition: change.org/hebammen weiter auf Facebook, Twitter, per WhatsApp oder E-Mail mit euren Freund/innen, damit sich der Druck auf die Politik weiter erhöht!

Alles Liebe und vielen Dank an euch!
Lina Pauling

Werdende Hebammen bei Facebook unterstützen: https://www.facebook.com/werdendehebammen


 

 

Petition: richtet sich an Spitzenkandidat für die Bundestagswahl 2017 Martin Schulz (SPD) und an 7 mehr Frauen brauchen Hebammen!

https://www.change.org/p/spdde-cdu-die-gruenen-dielinke-csu-frauen-brauchen-hebammen

Mein Name ist Lina Pauling, ich bin 21 Jahre alt und vor einem Jahr habe ich die Ausbildung zur Hebamme begonnen. Meine Kolleg/innen und ich haben große Freude an dem Beruf, aber wenn wir jetzt nicht auf den Tisch hauen, wird es uns bald nicht mehr geben!

Es kann nicht sein, dass…

  • immer mehr Geburtskliniken und Kreißsäle geschlossen werden und Frauen es zur Geburt nicht mehr zur Klinik schaffen.
  • Frauen bei der Geburt alleine gelassen werden müssen.
  • aufgrund der hohen Haftpflichtversicherungen für Hebammen keine Haus- und Beleggeburten mehr möglich sind.
  • Hebammen ihre eigene Familie nicht finanziell absichern können.
  • Überstunden zur Normalität gehören.

Gemeinsam haben wir eine Chance das Unheil abzuwenden! Wir fordern die Politiker/innen aller Parteien zur Bundestagswahl 2017 auf, folgende Punkte zur Verbesserung der Situation für Hebammen in die Wahlprogramme und in die Regierungspolitik zu übernehmen:

  • flächendeckende Versorgung mit geburtshilflichen Angeboten
  • Anpassung der Gebührenverordnung für akzeptable Verdienstmöglichkeiten
  • Anhebung des Personalschlüssels bis hin zu einer Eins-zu-Eins-Betreuung
  • Reduktion der Beiträge zur Haftpflichtversicherung
  • flächendeckende Aufklärung der Gesellschaft über den Aufgabenbereich der Hebammen
  • Einstiegsgehalt von 3000€ brutto für Kreißsaal-Hebammen.

Jede Frau muss das Recht auf eine Hebamme haben! Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, damit Sie, Ihre Freund/innen oder irgendwer sonst nicht alleine ist, wenn das Kind kommt.

#AufdenTischhauenfürHebammen

Vielen Dank
Lina Pauling

Diese Petition wird versendet an:

  • Spitzenkandidat für die Bundestagswahl 2017
    Martin Schulz (SPD)
  • Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017
    Angela Merkel (CDU)
  • Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, Spitzenkandidat Bundestagswahl 2017
    Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen)

Neuigkeit zur Petition #RosRev – Am #Nov25 eine Rose für @Groehe! #systemkrank @sz @HeikoMaas @rbbabendschau @CDU @spdde

https://www.change.org/p/geburt-darf-keine-privatleistung-werden-gegen-die-wirtschaftlich-optimierte-geburt-elternprotest/u/18556244

Mother Hood

Deutschland

22. Nov. 2016 — Zum vierten Mal jährt sich nun die weltweite Aktion Roses Revolution am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. An diesem Tag legen betroffene Frauen eine rosa Rose vor der Kreißsaaltür nieder, hinter der ihr Gewalt angetan wurde. Gewalt, das kann Bevormundung sein, eine bestimmte eine Geburtsposition einzunehmen, das Herunterspielen und nicht Anhören von Sorgen. Es kann das Angst- und Druckmachen sein, bestimmten Interventionen zu zustimmen, ein ungefragter oder nicht zugestimmter Dammschnitt oder gar mit geballter, gewaltsamer Kraft die Entbindung des Babys.

Denn all dies ist nicht normal. Alles, was den Körper und die Seele verletzt, ist Gewalt und darf keine Routine sein, wie die mittlerweile gesammelten Geburtsberichte von Roses Revolution dokumentieren.

https://www.facebook.com/RosesRevolutionDeutschland/

In Deutschland steckt ein System dahinter: das fehlende Fachpersonal – Hebammen sowie Ärzte, die immense Arbeitsbelastung, die Angst vor der Haftung im Schadensfall, die geringe Entlohnung für menschenzentriertes Arbeiten und noch vieles mehr lassen kaum einen Raum für eine würdevolle und gesunde Geburt zu.

Deshalb senden wir auch eine rosa Rose an den

Bundesgesundheitsminister
Hermann Gröhe
Friedrichstraße 108
10117 Berlin

Macht mit! Bringt ihm am 25.11. eine Rose persönlich, wenn Ihr in Berlin seid, ins das Gesundheitsministerium, oder schickt ihm eine via einem Online-Blumenversand (nutzt dabei gern die Grußkartenoption) oder Ihr sendet per Post ein Bild von einer rosa Rose mit begleitenden Grußworten zur #RosRev 2016.

Zwitschert auch unter den Hashtags #RosRev und #systemkrank auf Twitter, wo Ihr das Problem der Gewalt in der Geburtshilfe seht.


 

 

#March6 – Die Würde der Menschen ist unantastbar – auch unter der #Geburt.

Mother Hood

Deutschland

6. Mär. 2016 — March of Roses

„Schwangerschaft ist keine Krankheit!“, „Stellen Sie sich nicht so an!“, „Das Machen hat ja auch Spaß gemacht!“, „Wollen Sie das Leben Ihres Kindes riskieren?“, „Die Gesundheit Ihres Kindes sollte ihnen dieser Preis wert für diese Untersuchung sein!“…

So oder ähnlich klingt es heute in den Ohren schwangerer Frauen. Da werden Untersuchungen aufgrund pauschaler Annahmen verpflichtend vorgenommen. Vor Eingriffen wird nicht gefragt oder sachgerecht aufgeklärt. Mutter und Kind sind Nummern auf dem Abrechnungsschein. Wie es den Frauen damit geht und was es mit ihnen auch in der Zukunft macht, wird selten gefragt. Traumatisierungen, kein weiterer Kinderwunsch, unnötige Eingriffe sind die Folge.

Auf den Straßen einiger Städte und in den sozialen Netzwerken haben heute zahlreiche Frauen darauf aufmerksam gemacht, dass auch in Deutschland die Rechte der Frauen während Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett oft nicht oder nur gering geachtet werden.
Ein wesentlicher Grund für diese Geringschätzung ist aus unserer Sicht die mangelnde Beteiligung von Frauen, von Eltern in den Entscheidungsprozessen.

So lange Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett bei den Krankenkassen angesiedelt und deshalb nicht als natürlicher Vorgang, sondern als potentielles Risiko wahrgenommen werden; so lange Schwangere und Gebärende für Ärzte, Kliniken und Hebammen wandelnde Haftungsrisiken sind; So lange nicht neben der physischen nicht auch die psychische Gesundheit von Frauen, Kindern und Familien eine wesentliche Rolle beim Entscheidungsmanagement spielt: So lange werden auch weiterhin die Rechte der Frauen per System mit Füßen getreten.

Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Es ist ein Kampftag für die Rechte der Frauen. Auch für die Wahrung der Menschenwürde unter der Geburt. Die Hebamme Ina May Gaskin hat einmal gesagt: „“There is no other organ quite like the uterus. If men had such an organ they would brag about it. So should we” („Es gibt nichts, was dem Uterus ähnlich ist. Hätten Männer so einen: Sie würden damit prahlen. Also sollten wir das auch tun!“) Recht hat sie: Über die Hälfte der Weltbevölkerung ist weiblich. Es wird Zeit, dass wir teilhaben!
Unsere Aufgabe für Euch: Steht auf für Eure Rechte (und die Eurer Frauen)! Gebt die Verantwortung für Euch nicht mit dem Mutterpass am Tresen einer Arztpraxis oder der Tür eines Kreißsaals ab! Verlangt laut und nachdrücklich einen angemessenen Umgang mit Euch – und zwar entsprechend Eurer individuellen Bedürfnisse! Wer Zuhause entbinden möchte, sollte dies genauso gut begleitet und ohne Rechtfertigung tun dürfen, wie jene Frau, die sich viele Vorsorgen beim Arzt und einen Kaiserschnitt wünscht. Deshalb nun die wichtigste Aufgabe: Haltet zusammen!

Stand up for Your Rights:
„Midwife Beggars“

http://bevorichesvergesse.de/2014/06/bevor-ich-es-vergesse-nr-74-midwife-beggars/

#March6 #rosrev #MotherHood #sichereGeburt

Bevor ich es vergesse Nr. 74 - Midwife Beggars
Der Song zum Hebammenprotest. Text: Bianca Kasting, Musik: Andersen Storm (cc 2014) Infos zur Hebammenunterstützung gibt es in allen Medien und unter http://www.hebammenunterstuetzung.de Download:…

 

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ICH  BIN  LUISE