Wiebke Schroeder, SumOfUs.org
| Die EU-Kommission könnte Monsanto und Co bald erlauben, ihre „endokrinen Disruptoren” zu verbreiten — Hormongifte, die unter anderem mit Krebs, Unfruchtbarkeit und Diabetes in Verbindung gebracht werden.
Fordern Sie Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt auf, den Vorschlag der EU-Kommission zu endokrinen Disruptoren abzulehnen!
https://actions.sumofus.org/a/hormongifte-stoppen/ |
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Sylvia,
In wenigen Wochen droht die EU-Kommission die Regulierung gefährlicher Chemikalien aufzuweichen. Das wäre ein Sieg für Monsanto, Bayer und Co.
Die sogenannten „endokrinen Disruptoren” bringen unseren Hormonhaushalt durcheinander und werden unter anderem mit Krebs, Unfruchtbarkeit und Diabetes in Verbindung gebracht.
Und sie stecken überall: Ob als Weichmacher in Plastikflaschen oder als Pestizide auf unseren Feldern.
Im September werden die Regierungen der EU-Staaten über den Vorschlag der Kommission entscheiden. Die Stimme der Bundesregierung hat Gewicht: Wenn wir unsere zuständigen Minister/innen zu einem Nein bewegen, können wir den Siegeszug der Hormongifte auf unseren Tellern und Feldern noch stoppen!
https://actions.sumofus.org/a/hormongifte-stoppen/
Fordern Sie Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt auf, den Siegeszug der Hormongifte zu stoppen!
Mediziner fordern seit Jahren, endokrine Disruptoren zu verbieten. Doch die Industrie hat sich mit allen Mitteln gewehrt. Kein Wunder: Die hormonellen Schadstoffe bescheren Bayer und Co. riesige Gewinne.
Das Europäische Parlament und die EU Mitgliedsstaaten haben die Zulassung der endokrinen Disruptoren als Pestizidwirkstoffe schon 2009, als Biozidwirkstoffe 2012 verboten.
Doch bis heute werden die gefährlichen Schadstoffe verkauft, weil die EU Kommission keine Definition von endokrinen Disruptoren vorgelegt hat — dank massivem Lobbydruck der Chemieindustrie.
Jetzt hat sie einen Vorschlag gemacht, der Umwelt- und Verbraucherorganisationen entsetzt.
https://actions.sumofus.org/a/hormongifte-stoppen/
Fordern Sie Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt auf, den Vorschlag der EU-Kommission zu endokrinen Disruptoren abzulehnen!
Statt uns vor gefährlichen Stoffen vorsorglich zu schützen, sollen endokrine Disruptoren u.a. erst dann verboten werden, wenn eine schädliche Wirkung beim Menschen bereits nachgewiesen wurde.
Die Folge: Es dauert sehr lange, bis eine Chemikalie als endokriner Disruptor anerkannt ist, viele gefährliche Substanzen gehen einfach durch.
Unzählige Menschen erkranken, bis die Schadstoffe endlich aus dem Verkehr gezogen werden.
Es ist ein verantwortungsloses Spiel mit der Gesundheit der Menschen, das hier gespielt wird. Deshalb haben wir uns mit PAN Germany, WECF, BUND, HEJSupport und dem Umweltinstitut München zusammengeschlossen: Mit vereinten Kräften können wie verhindern, dass der Schutz unserer Gesundheit den Interessen der Industrie geopfert wird.
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Hier klicken, um unsere gemeinsame Petition an Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt zu unterzeichnen!
Gerade erst konnte unser gemeinsamer Protest verhindern, dass Monsantos Lieblingssubstanz Glyphosat für weitere 15 Jahre in der EU zugelassen wird — auch weil wir die deutsche Bundesregierung bei den entscheidenden Abstimmungen zu einer Enthaltung bewegen konnten.
Jetzt gilt es wieder Druck zu machen und diesen Erfolg zu wiederholen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wiebke und das Team von SumOfUs
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Mehr Informationen:
Unaussprechlich und gefährlich, taz, 15. Juni 2016
Kein Schutz für Mensch und Umwelt: EU-Kommission legt Vorschläge zur Identifizierung hormonell wirksamer Chemikalien vor, PAN Germany, 15. Juni 2016
Endocrine disruptors: EU Commission accused of defending agro-chemical industry over human health, The Parliament, 16. Juni 2016 (in englischer Sprache)