In seinem Vortrag beschäftigt sich Gerald Hüther mit den Themen Mündigkeit, Bildung und Erziehung. Außerdem geht er der Frage nach, warum bei so vielen Menschen Denken und Fühlen voneinander abgekoppelt sind. …
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Gerald Hüther: 3 Minuten für die nächsten 30 Jahre (Beziehungen) — esistallesda
Die Mediale Kunst Der Transformation — soraia-enoah
Achte auf die Qualität der Informationen, lass Dich nicht täuschen!
Wir sind Mitglied in der „Akademie für Potentialentfaltung“
Die Akademie unterstützt Initiativen der Potentialentfaltung in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Initiator und Vorstand ist der Neurobiologe, Professor Dr. Gerald Hüther.
Persönlicher Hinweis: Unsere Zukunft gehört den Netzwerken und der persönlichen Weiterempfehlung von Mund zu Mund. Wir planen zur gegebener Zeit unsere Homepages und unsere Videos in den Social-Medien auf das WESENTLICHE , einfach ohne Vorankündigung für die Allgemeinheit, aus dem Internet zu entfernen! Vielleicht ist dies auch nur ein Wunsch, sich von Unnötigen freizumachen. Bestehen bleibt lediglich die „Gemeinschafts-Plattform, unser http://www.Seelennahrung-Shop.de und darin enthalten u.a. die Buchung von Tickets, Reisen, Accessoires und unser Netzwerk Pro-Vison für unsere elopage-Publisher, die sich an unser Netzwerk angeschlossen haben, um gemeinsam unsere Vision auf die neue Erde zu bringen. Wir werden die uns angeschlossenen Menschen und Netzwerke über Email rechtzeitig darüber informieren. Die neue Email-Liste dafür findest Du, oben rechts! Wenn Du informiert werden möchtest, trage Dich dort bitte ein.
„Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“
Gerald Hüther
„Die Liebe bewahrt offenbar die Kraft in sich, ungünstige Beziehungserfahrungen zu transformieren und versiegte Quellen der Kreativität neu zu erschließen.“
Gerald Hüther
Dein Gehirn richtig nutzen! – Wie Du Dein Potenzial entwickeln kannst – Prof. Dr. Gerald Hüther
Die Welt wird immer komplizierter: Politik, Wirtschaft, aber auch das eigene Leben ist komplex geworden – Lösungen mit denen wir gemeinsam Leben können und wollen sind schwierig zu finden. Umdenken ist erforderlich! Das heißt, wir müssen unsere Art und Weise, wie wir bisher gedacht haben, in Frage stellen. Insbesondere die Wissenschaften sind hiervon betroffen. Eine grundlegende Offenheit neuen Erkenntnissen gegenüber ist die Voraussetzung für unser aller Wachstum. Wenn wir jedoch kein gemeinsames Ziel haben, hängen wir weiterhin fest in unserer Ich-Bezogenheit. Es geht also beim Umdenken von der Ich-Bezogenheit in die Verbindung mit anderen Menschen. Dies eröffnet uns ungeahnte Möglichkeiten. Doch warum erlebt sich der Mensch in einer Welt, in der alles miteinander verbunden ist, immer noch so radikal getrennt von dieser?
Eben weil uns das tiefe Gefühl der Verbundenheit, mit dem wir geboren werden, bereits als Kind von Mutter, Vater und später von der Gesellschaft, aberzogen wird. Mehr denn je, ist die Selbstwerdung eines jeden von uns notwendig. Nur so lernen wir, unsere Wahrheit zu leben und in den offenen Austausch mit anderen zu gehen.
Nach über 20 Jahren hat Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe und Autor populärwissenschaftlicher Bücher seine Tätigkeit an der Universität beendet. Als Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung kümmert er sich nun verstärkt um die Umsetzung all der vielen interessanten Erkenntnisse, die er im Rahmen dieser Tätigkeit gesammelt und weitergegeben hat.
Gerald Hüther: Momente gelingender Beziehungen (eine neue Beziehungskultur für eine bessere Welt)
MaWi im Gespräch mit Gerald Hüther – Wertvolle Ideen für Kinder komplettes Interview
Dein Gehirn richtig nutzen! – Wie Du Dein Potenzial entwickeln kannst – Prof. Dr. Gerald Hüther — WeltImWandel
Gerald Hüther und die Sinn-Stiftung. — Die neurowissenschaftliche Revolution und ihre Kinder
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FAZIT
Dieser Artikel hat zum Ziel, die Sinn-Stiftung mit ihrem schillerndsten Vertretern in Kürze aber mit gebotener Sorgfalt vorzustellen und eine Einordnung in die neurowissenschaftliche Forschung oder besser in die populärwissenschaftliche Aufbereitung neurowissenschaftlicher Forschung vorzunehmen. Auf dezidierte Rezensionen der einschlägigen Veröffentlichungen oder eine kritische Sichtung der vielgestaltigen Initiativen mit deren jeweiligen weltanschaulichen Positionierungen musste verzichtet werden. Man darf aber darauf vertrauen, dass Bücher wie „Jedes Kind ist hoch begabt“, „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ oder „Männer. Das schwache Geschlecht und sein Gehirn“ mit eben der gleichen Polemik, mit den bekannten Stilmitteln wie Verabsolutierung allgemeiner Weisheiten und in populistischer Schwarz-Weiß-Malerei gespickt sind, garniert mit weitreichenden Forderungen, aber schön verpackt in griffigen Slogans wie „Lernlust statt Lernfrust“ oder „Lernkultur der Potenzialentfaltung“.
Die Ausgangsthese des Neurobiologen Hüthers, dass Methylphenidat die Erkrankung eines Menschen an Parkinson begünstige, hat sich so als unhaltbar erwiesen. Die meisten Forderungen, die über die Sinn-Stiftung medienwirksam erhoben werden, sind neurowissenschaftlich nicht zu begründen. Das allen Initiativen und Stellungnahmen zu Grunde liegende Gesellschaftsmodell ist utopisch, insofern es die realen Bedingungen in Wirtschaft und Gesellschaft ignoriert (wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die Anforderungen an das handwerkliche Können werden immer höher und zugleich schwindet dessen Anteil zu Gunsten einer hochtechnisierten, dienstleistungsorientierten Welt, wo Realität und Virtualität immer mehr miteinander verschmelzen). Die dualistische Polemik ist verzerrend und bietet weder ein faires Bild vom heutigen Schulsystem, noch vom Bildungssystem als Ganzen. Pauschalurteile wie „die“ Schule als „Energieverschwendung“ abzuqualifizieren, entlarven eine Grundhaltung, die den verkündeten Werten Hohn spricht.
Auf eine Organisation, die sich so exklusiv versteht, die Fundamentalopposition quasi zum Prinzip erklärt, sich in ein Netzwerk verstrickt, wo sie selbst zwangsläufig orientierungslos werden muss und die ihre Forderungen auf wissenschaftlich nicht belegbare Erkenntnisse fußt, ist kein Verlass. Die gute Absicht ist den Protagonisten sicherlich nicht abzusprechen, aber dies reicht für eine vertrauensvolle und qualifizierte Zusammenarbeit nicht aus. Deshalb kann es keine Kooperation mit der Sinn-Stiftung geben.
Axel Seegers
2013