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Esel in Not: Helfen Sie den treuen Gefaehrten!

Die Zukunft der Esel liegt in unseren Händen

 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

5 Uhr am Morgen: Esel Adnans Tag beginnt. Dutzende Kilometer weit schleppt er Waren vom Dorf in die Stadt Kikatiti im Norden Tansanias. Der Marsch kostet ihn alle Kraft, denn die Last auf seinem Rücken überschreitet bei weitem sein Eigengewicht. Zudem verrutschen die Waren bei jeder Bewegung und scheuern seine Haut wund. Jeder Schritt schmerzt

7 Uhr: Am Markt angekommen, wird Adnan zusammen mit anderen Eseln inmitten des Tumultes auf einem sogenannten „Eselparkplatz“ angebunden – in der prallen Sonne, ohne Wasser, ohne Futter. Die Stunden vergehen nur langsam. Und sein Schmerz wird immer unerträglicher.

18 Uhr: Nur schwer kann sich der Esel jetzt noch auf den Beinen halten. Erneut wird mit Waren bepackt und muss den mühsamen und weiten Weg zum Dorf zurücklegen. Dort bleibt ihm immerhin etwas Zeit zum Ruhen – doch nur bis zum nächsten Morgen.

Denn tagein, tagaus leistet Adnan diesen treuen Dienst – bis zur totalen Erschöpfung. Und er ist kein Einzelfall. Millionen Esel in Afrika geben alles und bekommen wenig. Das wollen wir ändern: Im Rahmen von mobilen Kliniken versorgen wir die Tiere medizinisch und lehren ihren Haltern einen tiergerechten Umgang.

Doch dafür brauchen wir Ihre Hilfe: Bitte retten Sie Tierleben – mit Ihrer Spende.

  

Herzlichen Dank!

Ihre Katharina Kohn
Geschäftsführerin

  • Mit 40 Euro können 15 Esel medizinisch von Parasiten befreit werden,
  • mit 65 Euro stellen Sie ein Set für die Pflege und Behandlung der Hufe für einen Esel bereit.
  • und mit 100 Euro kann ein Esel in Notsituationen einen Monat lang mit Trinkwasser versorgt werden.
Kontakt
Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: info@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
Spendenkonto: 804 23 00
Bankleitzahl: 370 205 00
IBAN: DE38370205000008042300
BIC: BFSWDE33XXX

1100 Esel, so viele behandeln wir jedes Monat in Mauretanien!

 

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1100 Esel, so viele behandeln wir jedes Monat in Mauretanien!

Heute möchten wir wieder einmal von der so unfassbar wichtigen Arbeit unseres Teams in Mauretanien berichten. Die Problematiken sind so mannigfaltig, dass wir gar nicht erst mit einer Aufzählung beginnen, eine solche würde wohl jeden Rahmen sprengen. Vielmehr möchten wir Ihnen anhand einiger Bilder zeigen, welch unterschiedliche Verletzungen und Krankheiten an einem einzigen beliebigen Tag anfallen!

Fotos: die Bandbreite der individuellen Behandlungen ist eine enorme; vom Darmverschluss verurscht durch zu viel Plastik in der spärlichen Nahrung, über Verkehrsunfälle, Blutungen, Hufverformungen, Entzündungen, bis hin zu komplexen Eingriffen, unser Team muss für alle Fälle gerüstet sein!
Darum ist die moderne Ausstattung so existenziell – wir müssen dafür sorgen, dass der Mannschaft möglichst gutes Equipment zur Verfügung steht!

 

Fotos: RespekTiere beschäftigt einige Näherinnen aus einem der besonders armen Viertel der Stadt, welche mit ihrer Arbeit – der Herstellung von Wundauflagen für die Rücken geschundener Esel – ein unverzichtbares Familieneinkommen bewerkstelligen können! Damit verwirklichen wir unser Motto ‚Tierschutz ist bestensfalls immer auch Menschenhilfe‘ auf eindrucksvolle Art und Weise! Möchten Sie aktiv zu diesem Projekt im Projekt beitragen? Für nur 10 Euro können wir ca. 2,5 Wundauflagen in Auftrag geben, für 20 Euro kann somit 5 Eseln immens geholfen werden!

P.S.: Wundauflagen eigenen sich auch hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass für TierschützerInnen. Gerne stellen wir Ihnen entsprechende Urkunden aus, wo wir den Zweck erklären, natürlich die Namen der Schenkenden sowie der Beschenkten anführen, und auch das Ausmaß der Hilfe – zum Beispiel schreiben wir, für eine Spende von 20 Euro im Namen des/der Beschenkten können Wundauflagen für 5 Esel angefertigt werden, welche künftig großes Leid zu lindern verhelfen!  🙂

Achtung, Eilmeldung: wir suchen ganz dringend ein neues zu Hause für die 6 Monate alte Sissy, welche von unserem Partnerverein ‚Hundehilfe Nordbalaton‘ in Ungarn aufgefunden worden war. Sissys rechte Vorderpfote ist leider verkümmert, und zusätzlich wird sie aufgrund ihrer schwarzen Färbung in ihrem Heimatland kein zu Hause finden können… dabei ist die Wunderhübsche ein absoluter Schatz, nebenbei versteht sie sich blendend mit allen anderen Hunden und Menschen – kurzum, Sissy wird sich ganz schnell als ideale Partnerin fürs Leben erweisen!!!
Wer sich für Sissy interessiert, bitte meldet Euch gleich direkt bei Gabi Tuvic unter gabituvic@hotmail.de

 

Achtung, Achtung! Am kommenden Freitag, dem 22. 09., sind wir wieder beim ‚Rösslmarkt‘ in Abtenau mit einer Kundgebung und einem Infostand vertreten! Wir werden von 9-13 Uhr vor Ort sein und würden uns sehr freuen, wenn Ihr dabei sein möchtet!

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Bericht über das Eselprojekt und die Arbeit ‚unseres‘ Dr. Facharani!

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Bericht über das Eselprojekt und die Arbeit ‚unseres‘ Dr. Facharani!

Das Hochglanzmagazin ‚Die Bayerin‘ brachte in seiner neuesten Ausgabe einen wunderbaren Bericht über die Arbeit des Dr. Matthias Facharani für unser Eselprojekt! Nachzulesen wäre die Reportage hier: DIE BAYERIN
Wer der Redaktion ein paar nette Worte schreiben möchte – Sie wissen, je mehr Reaktion die Zeitungen auf solche Artikel bekommen, desto eher und vermehrt werden sie auch künftig über Tierschutzthemen berichten – bitte schreibt an: office@diebayerin.at
 

Foto: das Team in Mauretanien, Dr. Facharani in der Mitte; v.l.n.r: Dr. Dieng, Daouda, Moussa, Dr. Facharani, Zappa, Mohammed, vorne Tom

In Mauretanien selbst ereignete sich übrigens einmal mehr eine furchtbare, leider aber fast alltägliche Geschichte, welche wir Ihnen ’schuldig‘ geblieben sind – ein Esel hatte sich ein Bein gebrochen; doch im Gegensatz zu früher gibt es heute eine Überlebenschance für ein so schwer verletztes Tier: der Halter rief nach unserer mobilen Klinik, und im Handumdrehen wurde der Fuß verarztet und eingegipst! Welches Leid und welcher Schmerz dem armen Tier damit erspart geblieben ist, wer mag es erahnen??? Soooo wichtig ist unsere Präsenz in Nouakchott, wir können es nicht oft genug betonen!
 
   

Fotos: der arme Esel mit gebrochenem Bein; im Bild in der ersten Reihe links erkennt man die notdürftige Verarztung, wo nur ein Holkzstock zur Fixierung der Fraktur benutzt worden war; Zappa und Mohammed legen in Folge einen echten Gipsverband an!


Achtung, Achtung! Morgen findet das wunderbare FairPlanet-Fest in Linz statt, wo es alles zu Umwelt- und Tierschutzthemen zu erfahren gibt! Außerdem erwartet Euch eine nicht zu übertreffende Vielfalt an veganer Kulinarik! RespekTiere ist natürlich wieder mit einem großen Stand samt Fotoausstellung vertreten – kommt’s uns besuchen!
Wo: Volksgarten Linz (gleich beim Bahnhof)   Wann: Samstag, 3. Juni, 12 – 20 Uhr!!!

Esel in Mauretanien – seit 12 Jahren jeden Tag eine neue Herausforderung!

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Esel in Mauretanien – seit 12 Jahren jeden Tag eine neue Herausforderung!

‚Esel in Mauretanien‘ ist eines unserer wichtigsten Projekte überhaupt. Wie Sie bestimmt wissen, hat der Tierschutz im fernen Wüstenland längst noch nicht einen nennenswerten Stellenwert in der Gesellschaft erreicht, zu hart und unnachgiebig ist das Leben in einem der ärmsten Länder der Welt. Umso wichtiger ist unser täglicher Einsatz ebendort; es ist die vordergründigste Aufgabe, durch Vorbildwirkung vorzuzeigen, dass ein guter Umgang mit Tieren eine so unfassbar große Belohnung in sich birgt, nämlich die Umsetzung der Menschlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes.
12 Jahre sind vergangen, seit wir das erste Mal den Fuß in die größte Ansiedlung in der Sahara, Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott, gesetzt hatten; 12 Jahre, in denen so viel passiert ist. 12 Jahre, die große Veränderungen in der Gesellschaft selbst mit sich gebracht haben!

Fotos: Zappa, von uns zu Mauretaniens 1. Hufschmied ausgebildet, bei der Arbeit; rechts: ein unfassbar wichtiger Teil seines Schaffens: Kinder über den richtigen Umgang mit den Eseln aufzuklären!

Wer hätte je gedacht, an jenem heißen Sommertag im Jahre 2005, dass wir eine Dekade später feststellen werden, dass das furchtbare Schlagen der hunderttausenden Arbeitsesel im Land, gängigste Praxis seit Menschengedenken, plötzlich zunehmend verpönt sein wird? Ja, es passiert weiterhin, aber ist bleibt nicht mehr unbeachtet von der Gesellschaft – im Gegenteil, immer mehr Menschen mokieren sich daran, immer mehr Menschen fordern gemeinsam mit uns einen würdigen Umgang mit dem Mitgeschöpf. Was Schöneres als eine solche von uns in Bewegung gesetzte Entwicklung könnten wir berichten?

Foto: Dr. Dieng versorgt einen verletzten Fuß; die Verletzungsgefahr ist eine enorme, ist doch der Weg gespickt von Müll und scharfkantigen Eisenteilen!

Foto: auf Grund der unwirtlichen Zustände, Sand, Wind und Sonne, sind die Augen besonders gefährdet; Augenentzündungen stehen an der Tagesordnung. Dr. Dieng und Mohammed verabreichen entsprechende Salben!

Foto: alle Jahre wieder – die ‚Eselgrippe‘ muss behandelt werden, ansonsten kann sie tödlich enden…

Noch wartet jede Menge Arbeit auf uns in Mauretanien – Zurück lehnen gibt es nicht, dazu wäre auch kein gegebener Grund.  Viel mehr bemühen wir die Antithese – und die heißt ‚Einsatz bis zum Umfallen‘. Ganz in diesem Sinne wagen wir dann auch einen Vorhersage: was auch immer passieren mag, wir blicken mit großer Hoffnung auf die nächsten 12 Jahre!!!

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Achtung, Flohmarktwochenende!!! Mauretanien’s Projekt im Projekt – und für die Esel bringt es eine immense Erleichterung!

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Achtung, Flohmarktwochenende!!! Mauretanien’s Projekt im Projekt – und für die Esel bringt es eine immense Erleichterung!

Die letzten Wochen und Monate waren so vollgestopft mit Terminen und Arbeit, dass unser vielleicht allerwichtigstes Projekt, nämlich jenes in Mauretanien für die dortigen Arbeitsesel, fast ein bisschen in den Hintergrund geraten ist...

 

Foto: die teilweise wirklich unfasbaren Gewichte, welche den armen Tieren aufgebürdet werden, hinterlassen leider allzuoft schlimme Spuren an deren Rücken…

Dabei hat sich gerade auch in Nouakchott viiiiel getan. Vielleicht erinnern Sie sich, wir haben dort ja ein kleines Projekt im großen gegründet, nämlich die Herstellung von Eselhalftern (wenn die Zugtiere über die Halfter gelenkt werden, bleibt keine Hand frei für den Schlagstock, so die Überlegung) sowie Wundauflagen für geschundene Eselrücken durch einige fließige Näherinnen aus einem besonders armen Viertel der Hauptstadt. Diese Frauen generieren über unsere Aufträge nun ein eigenes, sicheres Einkommen und tragen somit im großen Maße zum Familienbudget bei (oft bedeutet das Gehalt dann auch die alleinige Einkommensquelle). Die solcherarts entstandene Symbiose gleicht einer absoluten Win-Win-Situation für alle Seiten und entspricht nebenbei unserem übergeordneten Motto, das da lautet: ‚Tierschutz ist im besten Falle immer auch Menschenhilfe‘, in Reinkultur!

Fotos: die Näherinnen bei der Arbeit – im Bild links werden Halfter hergestellt, im Bild rechts die neuen Wundauflagen! Im Bild links ist Habib, unser treuer Freund vor Ort über viele Jahre hinweg, auf Besuch bei den Frauen!

Wie wichtig die Wundauflagen sind, wer mag es bezweifeln? Besonders die Bereiche entlang der Wirbelsäule der Arbeitsesel sind gefährdet, die Gegend um die Schulterblätter, weil dort die Belastung durch die immens schweren Beförderungsgüter naturgemäß besonders hoch ist. Druck- und Scheuerstellen machen sich schnell bemerkbar, und sobald offene Wunden entstehen – und das tun sie irgendwann fast so sicher wie das Amen im Gebet – können diese kaum mehr abheilen, einfach weil den Eseln keine Ruhepause gegönnt wird (leider auch ‚werden kann‘, weil die Existenz der Eselhalter vom Einsatz der Esel abhängt…). Ein verhängnisvoller Kreislauf setzt ein, mit viel zu oft fatalem Ausgang für die tierlichen GefährtInnen…

   

Die Wundauflage, dick gepolstert und mit einem Loch in der Mitte versehen, kann hier wahre Wunder wirken; die Öffnung wird über die Wunde gelegt, welche nun vor erneutem Druck bestmöglich geschützt ist. Wie viel Schmerz dem Esel durch diese einfache Lösung genommen wird, man kann es kaum ermessen. Somit avanciert eine solche Auflage zu einem der allerwichtigsten medizinischen Hilfsmittel in einem der ärmsten Länder der Welt. Dem Esel ist geholfen, dem Eselhalter damit auch, den Näherinnen und ihren Familien gleichermaßen – eigentlich ist das gute Stück ein maßlos unterschätztes, dennoch wunderbares Geschenk…

Das Problem ist nur, Schaumstoffe und dergleichen müssen in Mauretanien zu 100 % importiert werden und kosten deshalb entsprechend. So ist die Herstellung der Wundauflage dann leider auch eine Kostenfrage, müssen mehr als 4 Euro pro Stück veranschlagt werden. Überlegt man aber, dass mit ebendiesen 4 Euro einem Lebewesen in ärgster Not geholfen, dessen oft unerträgliche Schmerzen zumindest stark gemildert werden – in Fakt durch die Verwendung des ‚Wundermittels‘ die einzige Chance auf eine Abheilung besteht – dann bekommt die Relation doch einen sehr süßen Beigeschmack!

  

400 Stück haben wir nun wieder in Auftrag gegeben; die ersten wurden schon abgeliefert und sind bereits im Einsatz! So wunderschön das auch ist, Fakt ist auch, wir würden noch viel mehr, jede Menge, dieser Polster brauchen – wenn man bedenkt, dass unser Team rund 1000 Esel im Monat behandelt, und dass sehr viele der PatientInnen eine solche Auflage dringend benötigen würden…

Deshalb bitten wir einmal mehr um Ihre Unterstützung – wir können gar nicht genügend der Auflagen produzieren, so unfassbar wichtig ist deren Einsatz…

 

 

 

P.S.: Wundauflagen eigenen sich auch hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass für TierschützerInnen. Gerne stellen wir Ihnen entsprechende Urkunden aus, wo wir den Zweck erklären, natürlich die Namen der Schenkenden sowie der Beschenkten anführen, und auch das Ausmaß der Hilfe – zum Beispiel schreiben wir, für eine Spende von 20 Euro im Namen des/der Beschenkten können Wundauflagen für 5 Esel angefertigt werden, welche künftig großes Leid zu lindern verhelfen!  🙂

Bitte helfen Sie uns helfen – die Esel brauchen uns, und wir brauchen Sie; denn ohne Ihre Hilfe sind wir hilflos!!!

Achtung, Achtung! Dieses Wochenende ist Flohmarktwochenende!!! Der große RespekTiere-Tierschutzflohmarkt findet wieder statt, neben 1000en Geschenksideen erwartet Euch auch ein fantastisches veganes Buffet! Wo? Kleingmainersaal Salzburg, Mortzgerstr. 27! Wann? Samstag, 29. 04., 9 bis 17 Uhr, Sonntag, 30.04., 10 bis 17 Uhr! Flohmarktartikel werden gerne angenommen, zu den Öffnungszeiten, oder noch besser am Freitag, ab 13 Uhr im Saal! Wir freuen uns natürlich auch riesig über Torten- oder Kuchenspenden!!!

 

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‚Eselgrippe‘ in Mauretanien!Wir müssen SCHNELL handeln und brauchen Ihre Hilfe!

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‚Eselgrippe‘ in Mauretanien!Wir müssen SCHNELL handeln und brauchen Ihre Hilfe!

Wir brauchen einmal mehr dringenst Ihre Hilfe – in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott grassiert wieder die ‚Eselgrippe‘, wie fast jedes Jahr im ‚Winter‘!
Die hochgradig ansteckende bakterielle Infektionserkrankung, ausgelöst durch den Erreger Streptococcus equi, ist einmal mehr zu einer regelrechten Epidemie angewachsen. Die Bakterien werden über die Atemluft, den Speichel und den Nasenausfluss übertragen. Dabei stellen sich die örtlichen Gegebenheiten als Paradies für die Bazillen heraus – stehen die betroffenen Tiere doch meist Gesicht an Gesicht, während sie auf die nächste Beladung warten… In vielen Fällen ist aber auch der Mensch selbst Überträger, dann, wenn er nach Kontakt mit betroffenen Tieren (die aufgrund der langen Inkubationszeit von fünf bis 10 Tagen oft noch keine klinischen Symptome zeigen) seine eigenen anfasst – und das passiert in den Esel-Einsatzbereichen natürlich andauernd.
 Foto: es ist tatsächlich zum Weinen – den Eseln in Mauretanien bleibt nichts erspart…
Zu den häufigsten Symptomen zählen grünlich-gelber oder eitriger Nasenausfluss, Fieber, Müdigkeit, Husten und eine fühlbare Schwellung der Lymphknoten. Ist ein Esel infiziert, bewirkt die Erkrankung eine zunehmende Lethargie, der Appetit sinkt auf Null. Während Equiden unter ‚normalen‘ Verhältnissen oft nicht einmal Antibiotikum zur Gesundung brauchen (Quarantäne ist aber unbedingt erforderlich), sieht die Sachlage für die Esel Mauretaniens leider wieder ganz anders aus. Aufgrund des allgemein schlechten Gesundheitszustandes, ein ohnehin völlig überstrapaziertes Immunsystem, sterben sehr viele der erkrankten Tiere – man geht von ca. 50 % aus – einen langsamen und qualvollen Tod.

Mauretanien, ein letztes Update vor der Nachhause-Reise!


Mauretanien, ein letztes Update vor der Nachhause-Reise!

Langsam neigt sich unser Mauretanien-Einsatz dem Ende zu! An den letzten Tagen wird es aber nochmals so richtig stressig, so viele Dinge wollen wir noch erledigen!

Wir können aber dann wieder zurück in die Geborgenheit, den Eseln bleibt ein solches Glück aber verwehrt. Wir dürfen nicht nachlassen ihnen beizustehen, mit allem, was in unseren Kräften steckt! Sie haben niemanden sonst außer uns – deshalb können wir nicht oft genug bitten – bitte lasst uns helfen! Zusammen, die Vergangenheit hat es so oft bewiesen, können wir hier eine riesigen Unterschied ausmachen!

Bitte helfen sie uns helfen – die Esel brauchen uns und wir brauchen Sie!

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