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Eine Hürde ist das Eigennutzproblem. Natürlich halten viele Menschen am Status quo fest – weil sie sich vom Fiat-Geldsystem als begünstigt ansehen, oder weil sie die Vorteile, die ein Wechsel zum freien Marktgeld bringen würde, nicht abschätzen können.

Die Welt leidet unter Fiat-Geld

Wie sähe denn, konkret gesprochen, ein freier Markt für Geld aus?

Hier gäbe es keine Zentralbanken, keine Zinspolitik, keine politische verordnete Geldmengenvermehrung.

Banken sind aktiv als Lagerstätten und würden Verwahrund Zahlungsdienstleistungen für das Grundgeld anbieten.

Jeder könnte weiterhin wie gewohnt mit Bargeld, Schecks, Lastschrift, Kreditkarten etc. bezahlen, könnte elektronische Zahlungen per PayPal und anderen Anbietern abwickeln.

Es gäbe auch Banken, die Kredite vergeben – indem sie vorhandenes Geld vom Sparer zum Investor weiterleiten. Durch ihre Kreditvergabe würden sie jedoch kein Geld mehr produzieren.

Es gäbe weiterhin Aktien- und Anleihemärkte, Derivativmärkte, Märkte für Schuldpapiere.

Die chronische Geldentwertung – die Plünderung der breiten Bevölkerung – wäre gestoppt; Boom und Bust gehörten der Vergangenheit an; die Verschuldung könnte nicht mehr systematisch ausufern; und die Herrschaftsmacht bliebe beschränkt.

An dieser Stelle ist es wichtig zu betonen: Es gibt Lösungswege, die vom Fiat-Geld weg und hin zu besserem Geld führen.

Und mit den technologischen Neuerungen, die mittlerweile verfügbar sind, sind die Chancen für das Entstehen eines freien Marktgeldes besser denn je.

Gutes Geld, so Hayek, entsteht im freien Markt, und zwar durch die freie Nachfrage nach und das freie Angebot von Geld.

Die Welt leidet unter Fiat-Geld

„Die Geschichte staatlichen Umgangs mit Geld ist, mit Ausnahme einiger kurzer glücklicher Perioden, eine Geschichte von unablässigem Lug und Trug. In dieser Hinsicht haben sich Regierungen als weit unmoralischer erwiesen, als es je eine privatrechtliche Körperschaft hätte sein können, die im Wettbewerb mit anderen eigene Arten von Geld auf den Markt bringt.”

Ein Staat hat kein Interesse an einem Währungswettbewerb: dass also die Bürger die Möglichkeit haben, sich ihr Geld frei auszuwählen.

Die Welt leidet unter Fiat-Geld

Der Staat versucht daher, in seinem Gebiet den Währungswettbewerb auszuschalten.

Politisch gleichgesinnte Staaten schließen sich sogar zu einem Feldzug gegen den Währungswettbewerb zusammen.

In Europa begann dieser Feldzug bereits in den 1970er Jahren, insbesondere ab 1979 mit dem Europäischen Währungssystem (EWS). Was lange währte, ist 1999 geglückt: 10 nationale Währungen wurden durch den Euro ersetzt. Damit war der Währungswettbewerb in Europa beendet.

2009 — diese offizielle Einteilung in „Herren“ und „Sklaven“ ist gesetzlich festgeschrieben.

“Frauen und Kinder zuerst” — Auch 2018 geht die große Heu­chelei munter weiter

Der letzte einschneidende Moment in unserer Geschichte vor dem Jahreswechsel 2017/2018 war das Jahr 2009. Da wurden im Zuge der weltweiten Bankenkrise erstmals offiziell die Interessen der Besitzer der Banken über die Interessen der Allgemeinheit (durch deren gewählte Vertreter!) gestellt und diese offizielle Einteilung in „Herren“ und „Sklaven“ gesetzlich festgeschrieben.