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Der Weltuntergang — Die Mitfühlenden, Nicolas

Der Weltuntergang

Ja das ist die Wahrheit heute spät am
Abend geht die Welt unter wohlgemerkt
Deine und meine Welt denn mit dem

Schließen unserer Augen entweicht die
Seele allabendlich im Sarg des Bettes aus
Deines Körpers Toten ähnlichem Schlaf

Selbst und weltvergessen um in einer
ganz anderen wach und lebendig geistig
wiedergeboren himmlisches erlebend

Kasperltheater

hallo ältliche Oma
Räuber-schlimmling
müffelndes kroko
und
herzallerliebster Seppl
understating komisch
nie peinlich
sensibler Kaspar
duldender
SEELENstarker
DU
heute hier
und jenseits der brücke
der zeitengrenze

sei mir geehrt …
die luise

Avatar von hansjoachimantweilerDie Mitfühlenden

Da gab Es den Teufel
Und mulmig war Es mir mit Ihm
Und den Räuber der war nur schlimm

Die Oma na ja roch etwas ältlich
Und der Polizist war halt sehr streng
Der Seppl komisch peinlich fast wie ich

Und das Krokodil roch aus dem Mund
Der Kasperl später Kaspar Hauser
Und ich war jede Figur das Kind noch heute

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Geliebte

in dir
und
neben dir
wenn dir
ein wunsch aufkeimt
denn DU bist
MENSCH und
HERZ
luise

Avatar von hansjoachimantweilerDie Mitfühlenden

Letzte Woche wollte ich
Dir einen Liebesbrief schreiben
Doch dann hatte ich Angst
Du könntest mich abweisen
Und ich zerriss ihn

Vor Tagen
Wollte ich Dir Blumen schenken
Doch dann überließ ich der Angst
Das Feld und die Blumen verwelkten
Wie mein Vertrauen verkümmerte

Gestern wollte
Ich Dich besuchen
Doch dann hatte ich die Befürchtung
Du empfingest mich nicht
Und ich blieb vereinsamt in meinem Grab

Heute jetzt
Da ich mich liebe
Bist Du hier
Mit in mir
Geliebte

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Dichten

lyrik ist meine SEIN
name, freude,
LEBEN
LEBEN taucht ein in LYRIK
badet, planscht,
duschet reine gedanken
spiralisiert um den körper
steigt auuuuf ins
HIMMLISCHE
beschwingt
in die LEICHTIGKEIT
paradoxisch
hoch kontempliert
zu reiner KLARHEIT

VORTEX luise rah’nea

Avatar von hansjoachimantweilerDie Mitfühlenden

Ja Du bist ein Dichter
Eine Poetin
Lyrik ist Dein Sein
Wie Du habest noch nie gedichtet
Hälst Du mir entgegen

Ach woher
Tag für Tag
Jahr ums Jahr
Minütlich sekündlich
Gerade jetzt in diesem heiligen Augenblick

Schreibst Du Dein Gedicht
Vor in Dir stehen vier Tintenfäßchen
Farben wohl Gefühle mehr
Wut Angst Trauer und Freude
Und Deine beiden Federn warten

Ein Adlerkiel
Und einer Taube Feder
Damit schreibst Du unerläßlich
All das was Du fühlst
In des Himmels Ätherpergament

Weh Dir weh mir
So Du die Farben mischst
Zorneshass und Selbstvernichtung
Kränkend allemal
Verwirrter Sinne Chaos Schwärze

Woher Du angeregt den Federkiel ergreifst
Seis sturer Kopf
Dein unersättlich Bauch
Ach wohl Dein Herzensquell
Dann Freude schöner Götterfunke

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Schweigsam

IN MEINEM koppe glüht hier die SONNE hervor

dort zwinkert MUTTER ERDE

luise

im hintergrund die tapete mit dem STERNENmuster

 

Vieles wurde gesprochen Mehr noch geredet Zerredet Manches unterlassen Nur fantasiert flach geträumt Einiges schon vollbracht Heute gilt ein Augenblick Lichtblick tief bis auf der Seele Grund Eine Gebärde Regung Geste Umarmung allemal Kein fernes Händeschütteln Floskelhafter Förmlichkeit Mag auch die Sonne wolkenverdeckt Der angebliche Helium Wasserstoffball So brennt glüht und […]

über Schweigsam — Die Mitfühlenden