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Nach Thunberg-Tweets: Datenschutzbeauftragte will mit Bahn reden

https://web.de/magazine/panorama/greta-thunberg/thunberg-tweets-datenschutzbeauftragte-bahn-reden-34281560

Greta Thunberg twittert über die Deutsche Bahn. In seiner Antwort macht das Unternehmen Reisedaten der Klimaaktivistin öffentlich. Der Berliner Datenschutzbeauftragten stößt das sauer auf. Droht der Bahn nun ein ernstes Nachspiel?

Ein Twitter-Dialog zwischen Klimaaktivistin Greta Thunberg und der Deutschen Bahn hat ein Nachspiel. Die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk will den Sachverhalt zum Anlass nehmen, um mit der Bahn über den Umgang mit „personenbezogenen Reisedaten“ zu sprechen. Hintergrund ist eine Zugfahrt Thunbergs, die am Wochenende für Aufsehen gesorgt hatte.

Datenschutzbeauftragte sieht Veröffentlichung von Reisedaten kritisch

Die 16-Jährige hatte am Samstag bei Twitter ein Foto gepostet, das sie auf dem Boden sitzend zwischen Koffern in einem ICE zeigt. Dazu hatte sie geschrieben: „In überfüllten Zügen durch Deutschland. Und ich bin endlich auf dem Heimweg!“. Sie war nach monatelanger Reise auf dem Rückweg nach Schweden.

Die Bahn twitterte, Greta sei im ICE 74 zwischen Kassel und Hamburg auch in der Ersten Klasse gereist und auf ihrem Sitzplatz vom Zug-Team betreut worden. Thunberg erklärte daraufhin, ihr Zug von Basel aus sei ausgefallen, weshalb sie im Anschluss in zwei Zügen auf dem Boden gesessen habe. Dann habe sie einen Sitzplatz erhalten.

In dem Antwort-Tweet der Bahn sieht Smoltczyk eine Weitergabe von Reisedaten. Das Thema solle allerdings unabhängig vom Einzelfall besprochen werden, wie eine Sprecherin der Datenschutzbeauftragten mitteilte. Weder lägen Beschwerden gegenüber dem Unternehmen vor, noch sei ein Verfahren gegen es geplant. „Wir sehen es aber generell kritisch, wenn die Bahn Daten von Reisenden veröffentlicht.“

Bahn sieht keinen Verstoß gegen DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt seit dem 25. Mai 2018 und sieht empfindliche Strafen gegen Unternehmen vor, die Daten ihrer Kunden unrechtmäßig weitergeben.

Strafzahlungen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes können bei einem Verstoß gegen das Gesetz verhängt werden.

Die Bahn reagierte prompt auf die Ankündigung der Berliner Datenschützerin. Wie eine Sprecherin erklärte, erhalte das Unternehmen keine Fahrgastdaten aus dem Buchungssystem. „Im vorliegenden Fall hat die DB auf Nachfrage von Journalisten mit dem Bordpersonal des Zuges gesprochen, mit dem Greta Thunberg fuhr.“ Rechtsgrundlage sei ein berechtigtes Unternehmensinteresse laut Datenschutz-Grundverordnung. (dpa)  © dpa

Re: Deutsche Bahn versprüht Glyphosat

Christian Bock, SumOfUs.org

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die Deutsche Bahn ist der größte Verbraucher von Glyphosat: Mehr als 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Pestizides versprüht die Bahn jedes Jahr — und gefährdet damit Menschen und Umwelt im ganzen Land.

Die Deutsche Bahn bezeichnet sich selbst als “Umwelt-Vorreiter” und wirbt mit Nachhaltigkeit. Wenn der Konzern das ernst meint, darf er nicht länger im großen Stil das gefährliche Glyphosat versprühen.

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

 


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Die Deutsche Bahn vergiftet Deutschland — über 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Glyphosats versprüht der Staatskonzern jährlich als riesige Giftspur im ganzen Land.

Fordern Sie jetzt die Deutsche Bahn auf, den Glyphosat-Einsatz zu stoppen und unsere Umwelt und Gesundheit zu schützen!

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Die Deutsche Bahn bezeichnet sich selbst als „Umwelt-Vorreiter” und wirbt mit Nachhaltigkeit. Wenn der Konzern das ernst meint, darf er nicht länger im großen Stil das gefährliche Glyphosat einsetzen.

Die Bundesregierung diskutiert gerade, wie der Glyphosateinsatz in Deutschland reduziert werden kann. Das ist die perfekte Gelegenheit, die Deutsche Bahn öffentlich unter Druck zu setzen — denn der Konzern gehört zu 100% dem Staat.

Fordern Sie jetzt die Deutsche Bahn auf, den Einsatz von Glyphosat zu stoppen!

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33.500 Kilometer umfasst das Schienennetz der Deutschen Bahn — 33.500 Kilometer voller Glyphosat, die sich wie eine Giftspur durch die ganze Bundesrepublik ziehen. Dabei geht es auch anders: Die österreichische Bundesbahn hat bereits angekündigt, binnen fünf Jahren komplett auf Glyphosat zu verzichten.

SumOfUs-Mitglieder wie Sie haben bereits eindrücklich gezeigt, was wir von dem Pflanzengift halten: Gemeinsam haben wir dazu beigetragen, dass Glyphosat statt der geplanten 15 Jahre nur für fünf weitere Jahre in der EU zugelassen wurde.

Noch sind wir Glyphosat nicht los — aber wenn wir jetzt mit der Deutschen Bahn den größten Verbraucher des Giftes zum Umdenken bringen, ist das endgültige Aus von Glyphosat nicht mehr weit.

Fordern Sie die Deutsche Bahn auf, nicht länger das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat zu verwenden!

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Deutsche Bahn versprüht Glyphosat

Christian Bock, SumOfUs.org

Die Deutsche Bahn vergiftet Deutschland — über 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Glyphosats versprüht der Staatskonzern jährlich als riesige Giftspur im ganzen Land.

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