Liebe Freunde und Förderer,
Alice steht auf dem Feld, das einmal ihre Familie ernährte, in der Hand ein ausgedörrter Maiskolben. Die Ernte ist verloren, ebenso wie die neue Saat, die man in der Hoffnung auf Regen ausbrachte. Nach über einem Jahr Dürre sind die Bauern in Luangwa ruiniert, ihre Vorräte aufgezehrt, das Ersparte aufgebraucht. Wer eine Kuh oder Ziege hatte, hat sie verkauft. Es war besser, als dem Tier beim Sterben zuzusehen.
Die meisten Menschen in Afrika leben von dem, was sie dem Land abringen können. Die Dürre nimmt ihnen nun auch das. Und sie bedroht ihr Leben. In Luangwa, Sambia, wo ChildFund aktiv ist, gibt es Hoffnung. Auch für Alice, die den Hunger in den Augen hat, weil es nur noch eine Mahlzeit am Tag gibt. Wir verteilen Grundnahrung und Saatgut, versorgen Kinder und Schwangere. Das ist viel – doch nicht genug.
Die Dürre gefährdet mehr Menschen als alle aktuellen Weltkrisen zusammen. Und es ist nicht die letzte. Der Klimawandel könnte ganze Länder abhängig von Nahrungshilfen machen – das gilt es um jeden Preis zu verhindern. Deshalb brauchen wir neben der Nothilfe auch Strategien, die die Resistenz der Menschen stärken. Unser Projekt zu Ressourcenschutz und Aufforstung in Äthiopien zeigt, wie das gelingen kann.
Eine Zukunft ohne Hunger ist möglich! Helfen Sie uns dabei, in Sambia und Äthiopien Nothilfe zu leisten – und nachhaltig das Überleben der Menschen zu sichern.
Herzliche Grüße
Ihre Antje Becker |