Liebe Freunde und Förderer,
binnen weniger Wochen hat ein Konflikt in Myanmar zu einem Flüchtlingsdrama geführt, das sich weiter zuspitzt. Über 500.000 Menschen sind es bereits, die im Nachbarland Bangladesch Schutz vor Ausgrenzung und Gewalt gesucht haben. Eine Zahl, hinter der sich unvorstellbares Leid verbirgt. In überfüllten Flüchtlingslagern, wo die Hilfe nur langsam anläuft, sind die Entwurzelten heute von Hunger und Krankheiten bedroht, aber auch von Entrechtung, Ausbeutung und Übergriffen.
Wie jede Flüchtlingskrise bedroht auch diese vor allem die Schwächsten: Frauen, Alte, Kranke. Und Kinder. Sie sind verwirrt und verängstigt, sie schlafen im Freien, haben wenig zu essen und kein sauberes Wasser. Die sanitären Bedingungen in den Lagern sind katastrophal, eine medizinische Versorgung gibt es nicht. Das arme Bangladesch ist mit der Situation überfordert, zudem kämpft das Land nach heftigen Regenfällen noch immer mit den Folgen von Überschwemmungen.
Mit jedem Tag steigt das Risiko dafür, dass der „humanitäre Alptraum“, von dem der UN-Generalsekretär unlängst gesprochen hat, noch schlimmer wird. Um das zu verhindern, hat ChildFund dringend benötigte Hilfslieferungen aufgenommen: Grundnahrung wie Reis und Linsen, Trinkwasser, Zelte und Hygienesets. Aktuell werden Schutzzentren errichtet, in denen Kinder, Mütter und Schwangere Erholung, Trost, ordentliche Sanitäranlagen und andere Unterstützung finden sollen.
Die Flüchtlinge brauchen uns. Bitte helfen Sie mit, die Not der Menschen zu lindern und dafür zu sorgen, dass die Krise nicht ihre Zukunft zerstört. Jede Spende zählt!

Herzliche Grüße
Ihre Antje Becker |