Rettet die Waldkarpaten! Liebe Freundinnen und Freunde des Bruno Manser Fonds Die ukrainischen Waldkarpaten sind eine der letzten grossen Naturlandschaften Europas. Bären, Luchse und Wölfe sowie endemische Arten wie der Karpatenmolch und seltene Blütenpflanzen kommen hier vor. Mitten in dieses Naturparadies möchte eine Investorengruppe um den Oligarchen Igor Kolomoiski drei riesige Skistationen für 58’000 Gäste bauen – obwohl keinerlei Infrastruktur vorhanden und die Wasserversorgung nicht gewährleistet ist. Im Schatten des Krieges laufen die Vorbereitungen für diesen riesigen Landraub, der die Privatisierung von über 2800 Hektaren Wald und Alpweiden mit sich bringen würde. Letzte Woche war ich mit einer NGO-Delegation in Brüssel, um unseren neuen Bericht «The Great Carpathian Land Grab» vorzustellen und gegen dieses zerstörerische Projekt zu lobbyieren. Ich bin dankbar, dass Europa die Ukraine in dieser schwierigen Zeit unterstützt. Aber Europa muss auch Druck machen, dass sich die ukrainische Regierung an die Umweltgesetze hält und keine Projekte vorantreibt, bei denen ein hohes Korruptionsrisiko besteht. Letzte Woche: Übergabe unseres Berichts an EU-Parlamentarier Michael Gahler. Auch die Schweiz steht in der Verantwortung: Deshalb zeigt unser Report auf, welche finanziellen Spuren in die Schweiz führen. Anfang 2020 hat die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen zwei beteiligte Oligarchen wegen des Verdachts auf Geldwäscherei eröffnet. Wir hoffen, dass es erfolgreich abgeschlossen werden kann. Unterstützen Sie den Bruno Manser Fonds! ![]() Herzlichen Dank für Unterstützung! Adelina Zakharchenko Ukraine-Kampagne Bruno Manser Fonds Tweet Teilen Zum Bericht (in Englisch) |
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13’000 fordern Kurswechsel von IKEA — bmf


| 13’000 fordern Kurswechsel von IKEA Letzten Donnerstag konnten wir bei der IKEA-Zentrale in Spreitenbach eine Petition mit 13’484 Unterschriften persönlich übergeben. Darin fordern wir eine lückenlose Umsetzung der gesetzlichen Holzdeklarationspflicht und eine Abkehr vom Geschäft mit umweltschädlichen Billigmöbeln. Unsere Recherchen ergaben, dass IKEA ihre Holzdeklarationspflicht mutmasslich in über 80 Fällen verletzt hat! Aktuell läuft aufgrund unserer Anzeige ein Verwaltungsstrafverfahren des Bundes gegen den Möbelgiganten (SRF berichtete). Es ist das erste Verfahren dieser Art seit Inkrafttreten der Holzdeklarationspflicht im Jahre 2012 und hat eine klare Signalwirkung – nicht nur für IKEA, sondern für die gesamte Branche. IKEA hat die Deklaration ihrer Holzprodukte inzwischen sichtlich verbessert. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, der dank ihrer Hilfe möglich war. Wir möchten aber, dass IKEA noch weitergeht und transparent macht, aus welchen Holzkonzessionen in Hochrisikoländern der Möbelkonzern sein Holz bezieht: Nur wenn wir die genaue geografische Herkunft kennen, können wir überprüfen, ob das Holz wirklich nachhaltig produziert wurde. Mit einer Spende helfen Sie uns, den Druck weiterhin aufrechtzuerhalten und auch in Zukunft gegen Unternehmen vorzugehen, die sich nicht an die Regeln halten. |
![]() Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit, Lukas Straumann Geschäftsleiter Bruno Manser Fonds Tweet Teilen |
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📝Geben Sie dem Umweltschutz Ihre Stimme — bmf


| Ein JA für globalen Umweltschutz Liebe Freundinnen und Freunde des Bruno Manser Fonds Leider verhalten sich nicht alle Schweizer Firmen im Ausland korrekt. Unsere Recherchen in der Ukraine zeigen: Der Schweizer Holzkonzern Swiss Krono missachtet Umweltstandards und macht Geschäfte mit Zulieferern, die an illegalem Holzschlag beteiligt sind. Die betroffenen Menschen und die Umwelt sind darauf angewiesen, dass wir solche Machenschaften von Schweizer Unternehmen unterbinden. Deshalb braucht es am 29. November ein JA zur Konzernverantwortungsinitiative. Lesen Sie den Hintergrundbericht Im Nordosten der Ukraine betreibt Swiss Krono eine eigene Spanplatten-Fabrik. Bei der Produktion werden giftige Chemikalien in die Umwelt ausgestossen. Messungen der Luftqualität im umliegenden Wohngebiet zeigen, dass Swiss Krono regelmässig die Grenzwerte für gesundheitsschädigende Schadstoffe überschreitet. Damit gefährdet der Schweizer Konzern die Gesundheit der Lokalbevölkerung. Swiss Krono hat bisher nichts zur Verbesserung der Situation unternommen, wie der Betroffene Valera Volkov ausführt: «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Behörden die Interessen von multinationalen Konzernen höher gewichten als jene der Bevölkerung. Selbst wenn staatliche Kontrollorgane Umweltverstösse feststellen, hat das in der Regel keine Konsequenzen für die betreffenden Unternehmen. Mit der Konzernverantwortungs-initiative hätten wir die Möglichkeit, Swiss Krono vor einem unabhängigen Gericht in der Schweiz für die Luftverschmutzung haftbar zu machen.» Der Fall Swiss Krono zeigt, dass es verbindliche Regeln zur Einhaltung der Menschenrechte und Umweltstandards braucht. Wer Schäden verursacht, soll auch dafür gerade stehen. Nutzen wir die Chance, den globalen Umweltschutz zu stärken! ![]() Herzliche Grüsse, Jonas Schälle Kampagnen Bruno Manser Fonds PS: Diese Tage treffen die Abstimmungsunterlagen ein. Stimmen Sie jetzt ab und motivieren Sie Ihr Umfeld für ein JA zur Konzernverantwortungsinitiative. Danke! Tweet Teilen |
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😉Sei kein Elch – Unterschreibe jetzt die Petition! — bmf
| Liebe Freundinnen und Freunde des Bruno Manser Fonds Der Start ist geglückt: Print- und Online-Medien in der ganzen Schweiz berichteten gestern über unsere Anzeige gegen IKEA. Mehr als 3’000 Personen haben die Petition bereits unterzeichnet. Das stimmt uns sehr zuversichtlich! Leider war unsere Webseite zwischenzeitlich überlastet, weshalb das Unterschreiben der Petition in einigen Fällen nicht funktioniert hat. Wir haben diese technischen Probleme inzwischen behoben. Wer die Petition unterschreiben möchte, kann dies nun wieder tun! |
| Der Möbelkonzern verschleiert gezielt die wahre Holzherkunft seiner Billigmöbel. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit für unser Video «Die faulen Tricks von IKEA.» |
Der Möbelkonzern verschleiert gezielt die wahre Holzherkunft seiner Billigmöbel. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit für unser Video «Die faulen Tricks von IKEA.»
| Es ist höchste Zeit, die Zerstörung von schützenswerten Wäldern durch Konzerne wie IKEA zu stoppen. Wir fordern daher vom weltweit grössten Holzkonsumenten den Ausstieg aus dem Geschäft mit umweltschädlichen Billigmöbeln! Bitte teilen Sie das Video mit Ihren Bekannten. Helfen Sie uns dabei, IKEA in die Verantwortung zu ziehen. Ja, ich teile das Video Herzlichen Dank!Jonas Schälle Kampagnen Bruno Manser Fonds Tweet Teilen © Bruno Manser Fonds Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich dafür entschieden haben, Neuigkeiten vom Bruno Manser Fonds zu erhalten. Hier finden Sie uns: Bruno Manser Fonds, Socinstrasse 37, 4051 Basel www.bmf.ch Bruno Manser Fonds unterstützen |
🐻Braunbären, Urwald und Mega-Skiresort?🌲 — bmf


| Wissenschaftler sehen Artenvielfalt und Urwald von Svydovets-Massiv in Gefahr Liebe Freundinnen und Freunde des Bruno Manser Fonds Die illegale Abholzung schreitet trotz Lockdown auch in den ukrainischen Waldkarpaten weiter voran. Gleichzeitig versuchen Oligarchen ihren Plan eines Mega-Skiresorts im unberührten Svydovets-Massiv zu realisieren. Dieses Gebiet gilt als Biodiversitäts-Hotspot und beheimatet einige der letzten Buchenurwälder Europas. Ein Team von ukrainischen Wissenschaftlern hat nun untersucht, welche Auswirkungen das Mega-Projekt auf die Umwelt hätte. Unser lokaler Partner, Dr. Bohdan Prots vom Nationalmuseum für Naturgeschichte, koordiniert die Studie: «Wir haben 169 bedrohte Tier- und Pflanzenarten auf einer relativ kleinen Fläche in Svydovets entdeckt. Die Umsetzung dieses Projekts würde nicht nur die Wanderkorridore bedrohter Wildtiere wie Braunbär, Luchs und Wolf zerstören, sondern auch zur Abholzung von etwa 400 Hektaren Urwald führen» ![]() Die wissenschaftlichen Fakten lassen keinen Zweifel offen, dass das Svydovets-Massiv vor einer Überbauung bewahrt werden muss. Die Promotoren des Mega-Projekts versuchen jedoch mit allen Mitteln, die Position von lokalen Aktivistinnen und Wissenschaftlern zu untergraben. Gegen den politischen Einfluss von Oligarchen lässt sich nur mit einem starken internationalen Netzwerk ankämpfen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie unser Engagement für den Schutz der Waldkarpaten. Gemeinsam können wir die letzten Urwälder Europas retten. Ja, ich spende für die Waldkarpaten! ![]() Herzlichen Dank! Jonas Schälle Kampagnen Bruno Manser Fonds Tweet Teilen |
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😱Abholzung im Regenwald trotz COVID-19! — bmf


| Sarawaks Holzfirmen zerstören trotz Ausgangssperre weiter den Regenwald Liebe Freundinnen und Freunde des Bruno Manser Fonds Der Virus macht auch vor dem Regenwald nicht Halt: Die Penan sind wie wir von der weltweiten Ausbreitung von COVID-19 betroffen. Trotz des malaysischen Ausgangsverbots müssen die Penan jedoch weiterhin gegen die Abholzung kämpfen, denn die Holz- und Plantagenfirmen haben von der Regierung von Sarawak eine Spezialbewilligung erhalten und dürfen weiter abholzen und Palmöl produzieren – Business as usual trotz Krise. Unser Partner, Komeok Joe von der Penan-Organisation Keruan, ist in engem Kontakt mit den Penan-Dörfern: «Die meisten Holzfirmen fällen weiterhin Bäume und dringen weiter in unseren Wald vor – mit Erlaubnis der Regierung. Sie setzen damit unsere Gesundheit aufs Spiel. Es ist ein Skandal, dass wir Penan während dieser globalen Krise unsere Häuser kaum verlassen dürfen, während die Firmen weiterhin ungestört den Regenwald abholzen.» Das zeigt einmal mehr die Machverhältnisse in Sarawak: Die Holz- und Palmölindustrie kann darauf vertrauen, dass die Regierung ihre Interessen vertritt, selbst wenn die Gesundheit der Bevölkerung auf dem Spiel steht. Doch der Bruno Manser Fonds schaut auch unter diesen erschwerten Bedingungen genau hin und berichtet über die Machenschaften der Regierung und der Firmen im Regenwald von Borneo. Die Penan können in dieser schwierigen Zeit auf unsere Unterstützung zählen. Können wir auf Ihre zählen? Ja, ich spende für die Penan und den Regenwald! Nur mit Solidarität können wir diese globale Krise überwinden. ![]() Mit herzlichem Dank, Annina Aeberli Kampagnen Bruno Manser Fonds Tweet Teilen |
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Auswirkungen des Corona-Virus auf den Bruno Manser Fonds

Liebe Freundinnen und Freunde des Bruno Manser Fonds,
Angesichts der Corona-Virus-Pandemie möchte ich Sie über die durch den Bruno Manser Fonds getroffenen Massnahmen und die Auswirkungen auf unsere Arbeit orientieren.
Alle unsere Mitarbeitenden sind aus Sarawak (Malaysia) bzw. aus der Ukraine vor Schliessung der Grenzen sicher nach Hause zurückgekehrt. Malaysia hat fast zeitgleich wie die Schweiz die Schulen geschlossen und weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus in Kraft gesetzt. Zur Zeit sind aus Sarawak etwa 70 Fälle bekannt; in der Ukraine liegen die bestätigten Fälle bei etwa 40.
Unsere Hauptsorge ist die Gesundheit unserer Partnergemeinden im Regenwald, die keine oder nur eine äusserst dürftige medizinische Versorgung haben. Am besten sind sie durch ihre Isolation geschützt.
Deshalb wird bis auf weiteres niemand von uns dort hinreisen und wir werden unsere Kontakte per Internet bzw. Mobiltelefonie pflegen. Zur Zeit arbeiten wir im Home Office und halten nur ein Minimum an Büroinfrastruktur aufrecht. Zwei unserer Projektpartner in Malaysia sind momentan in Quarantäne.
Auch auf unsere Aktivitäten in der Schweiz hat die Pandemie Auswirkungen: Die Jahresversammlung in Basel findet erst im Herbst statt, nämlich am Samstag, den 5. September 2020. – Bitte reservieren Sie sich schon jetzt diesen Termin!
Sobald sich die Lage bessert, werden wir unsere Arbeit vor Ort fortsetzen. Wir werden Sie laufend informieren und Ihnen in den nächsten Wochen vermehrt per Newsletter Hintergründe zu unserer Arbeit für den Waldschutz und die Rechte der lokalen Bevölkerung liefern.
Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit und viel Durchhaltewillen bei der Bewältigung der momentan für alle schwierigen Lage.

Herzliche Grüsse,
Lukas Straumann
Geschäftsleiter
Bruno Manser Fonds
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📺 10vor10 berichtet über neue Klage gegen den Bruno Manser Fonds🔨
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🎬 🎬 🎬 Jetzt im Kino: Bruno Manser — Die Stimme des Regenwaldes


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