Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Online-Petition,
danke dafür, dass Sie unseren Aufruf gegen neue Atomkraftwerke unterzeichnet haben. Und dafür, dass Sie mit uns zusammen die deutsche Bundesregierung auffordern, sich auch gegenüber anderen EU-Staaten gegen neue Atomprojekte stark zu machen! Mehr als 57.000 Menschen haben binnen weniger Wochen mitgemacht – ein eindrucksvolles Engagement!
Eine aktuelle Meldung zeigt, wie groß der Handlungsbedarf in dieser Frage tatsächlich ist: Wie Spiegel Online berichtet, will die EU-Kommission die Atomkraft in Europa massiv stärken: Ein entsprechendes Papier sieht erleichterte Atom-Investitionen sowie eine engere technologische Zusammenarbeit zwischen EU-Staaten vor. Bereits in dieser Woche soll diese Strategie von der Kommission verabschiedet werden. Der Plan könnte die EU für die nächsten Jahrzehnte auf einen gefährlichen und energiepolitisch fragwürdigen Irrweg schicken.
Das bereits mehrfach verschobene AKW-Projekt Hinkley Point C in Großbritannien zeigt nachdrücklich, welche technischen, ökologischen und finanziellen Risiken bei aktuellen AKW-Vorhaben zu Tage treten können. Auch beim mit russischem Geld und russischer Technik geplanten AKW Paks II in Ungarn bleiben viele Fragen offen: zum Beispiel nach den Sicherheitsstandards und der Entsorgung des dort anfallenden Atommülls.
Europa darf nicht unter dem Druck der Atomlobby auf einen längst überholten AKW-Kurs einschwenken, gerade angesichts der vorhandenen – und funktionierenden – erneuerbaren Alternativen. Deshalb müssen wir mit allen Mitteln verhindern, dass rings um Deutschland herum neue Atomkraftwerke entstehen. Im Unglücksfall würden die Folgen uns ganz unmittelbar treffen. In jedem Falle aber könnte deren mit vielen Milliarden Euro subventionierter Betrieb die Energiewende auch hierzulande ausbremsen.
Deshalb bitte ich Sie heute, unsere Online-Petition weiter zu verbreiten und Ihre Freunde, Kollegen und Familienmitglieder anzuregen, ebenfalls zu unterzeichnen. Wir wollen mit unserer Petition ein möglichst starkes Zeichen gegen Atomkraft in Europa setzen. Denn die aktuellen Ausbaupläne in Großbritannien, Ungarn, Polen oder Tschechien gehen uns alle an – ebenso wie die atomfreundliche Politik der EU-Kommission!
Leiten Sie also bitte diese Mail bzw. die nachstehende Textvorlage innerhalb ihres Bekanntenkreises weiter, damit möglichst viele Menschen sich unserer Petition anschließen und so gegen die europäischen Atompläne protestieren können.
Unsere Petition wollen wir noch vor der Sommerpause an die Bundeskanzlerin übergeben – und sie damit auffordern, die Energiewende und den Atomausstieg auch EU-weit zu verteidigen.
Herzlichst Ihr
Sönke Tangermann
Vorstand Greenpeace Energy eG
P.S.: Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf unser
Dort können Sie auch unseren regelmäßigen Anti-Atom-Newsletter abonnieren.
+++ Mail-Vorlage zur Weiterleitung:
Liebe Freundinnen und Freunde,
ich habe die Petition ‚Keine neuen Atomkraftwerke in der EU!‘ unterschrieben und würde mich sehr freuen, wenn auch Ihr Eure Namen hinzufügt.
Das Thema ist aktuell sehr wichtig, denn zahlreiche EU-Staaten planen derzeit neue AKW – und die EU will Atomkraft künftig wieder stärker fördern. Dagegen müssen auch wir in Deutschland Flagge zeigen – denn auch wir sind von den Auswirkungen betroffen: Nicht nur bei einem Atom-Unfall, sondern auch, weil der milliardenschwer subventionierte Atomstrom aus neuen Meilern unsere Strommärkte fluten und so die Energiewende beschädigen kann.
Je mehr Menschen die Kampagne unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Bitte unterzeichnet hier:
https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu/?utm_id=wa-recar
Vielen Dank!
