Schlagwort-Archive: AKW

Neuigkeit zur Petition: 25.6. Menschenkette Tihange – Kommst Du auch?

https://www.change.org/p/widersprechen-sie-dem-antrag-auf-neustart-der-rissereaktoren-tihange-2-und-doel-3/u/20633491

Stop Tihange & Doel

Aachen, Deutschland

23. Juni 2017 — Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

jetzt ist es fast soweit: die Menschenkette über 90 Kilometer vom AKW Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen wird am Sonntag Zehntausende über Ländergrenzen hinweg verbinden, einig in der Forderung, die gefährlichen Atomkraftwerke schleunigst abzuschalten.

Tihange-Betreiber Engie-Electrabel gießt jetzt noch Öl ins Feuer und spielt öffentlich mit dem Gedanken, das Schrott-AKW 20 Jahre länger laufen zu lassen. Darauf wollen wir am Sonntag deutlich antworten.

Schon 30.000 Menschen haben sich für die Aktion angemeldet. Alleine in den letzten vier Tagen ist die Zahl der Angemeldeten um 8.000 gestiegen. Und natürlich ist auch eine spontane Teilnahme ohne Anmeldung möglich.

Eine Menschenkette ist nicht einfach zu organisieren. Sie stellt größere Anforderungen sowohl an uns Organisator*innen, als auch an alle, die mitmachen wollen. Denn am Ende müssen ja all die vielen Menschen gleichmäßig verteilt auf der Strecke stehen.

Wie das genau funktionieren soll, kannst Du hier nachlesen: http://www.kettenreaktion-tihange.de

Kommst Du auch? Es braucht wirklich jede und jeden!

Und falls Du nicht kommen kannst, würden wir uns über eine Spende zur Finanzierung dieser großen Aktion sehr freuen. Denn bislang sind die Kosten nicht gedeckt: https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/spenden/

Bis hoffentlich Sonntag

Dein Organisations-Team der Menschenkette von “Stop Tihange”


 

 

Neuigkeit zur Petition: 370 neue Risse sind 370 neue Gründe für die Menschenkette

https://www.change.org/p/widersprechen-sie-dem-antrag-auf-neustart-der-rissereaktoren-tihange-2-und-doel-3/u/20530436

Stop Tihange & Doel

Aachen, Deutschland

12. Juni 2017 — Liebe Mitstreiter*innen,

insgesamt 370 neue Risse wurden bei Überprüfungen in Doel und Tihange entdeckt. Diese Nachrichten aus Belgien machen noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, dass die Menschenkette am 25. Juni ein großes und deutliches Zeichen gegen den Weiterbetrieb dieser maroden Reaktoren wird.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht aus Belgien: Es hat lange gedauert, doch jetzt haben alle an der Strecke liegenden Gemeinden die Menschenkette genehmigt. In den Niederlanden gibt es noch Probleme, da die Behörden 66.000 Euro für die Verkehrsregelung verlangen, was aus unserer Sicht bei einer politischen Versammlung nicht angemessen ist. Allerdings zeichnet sich ab, dass die Provinz Limburg und etliche Gemeinden größere Beträge beisteuern, so dass die finanzielle Belastung deutlich kleiner ausfallen könnte.

Wir sammeln weiter Spenden, um auf der sicheren Seite zu stehen – und weil längst noch nicht alle sonstigen Kosten der Kette gedeckt sind:
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/spenden/

Vor der realen Kette braucht es die Werbe-Kette

In knapp zwei Wochen startet die „KettenreAktion Tihange“. Erfahrungsgemäß entscheiden sich die meisten Menschen erst in den letzten zehn Tagen vor einer solchen großen Aktion zur Teilnahme. Aber auch nur dann, wenn sie davon nicht nur in der Zeitung lesen oder irgendwo Plakate hängen sehen, sondern direkt von Bekannten darauf angesprochen oder angeschrieben werden. Aus der Werbebranche ist der Grundsatz bekannt, dass eine Botschaft dann bei den Menschen ankommt, wenn sie siebenmal davon gehört und gelesen haben.

Vielleicht hast Du in Deinem Bekanntenkreis schon für die Kette geworben. Dann gehe jetzt noch einen Schritt weiter: Sprich die an, die Du bisher nicht gefragt hast, in der Nachbarschaft, im Verein, am Arbeitsplatz, in der Schule, wo auch immer. Erkläre ihnen, wie wichtig es ist, dass die Kette gelingt. Und denke dabei nicht nur an die Menschen in Deiner direkten Umgebung. Wenn Du Bekannte in anderen Städten hast, wenn Du Menschen in Belgien und den Niederlanden kennst, dann schreib ihnen.

Damit die reale Kette gelingt, braucht es jetzt eine Werbe-Kette. Jede*r spricht andere an und diese sprechen wieder andere an und so weiter.

Wohnort bestimmt Aktionsort

Wenn Du mit anderen sprichst, ist eine wichtige Botschaft: die Kette gelingt nur, wenn sich wirklich alle an die Streckenzuordnung halten: Jedem Wohnort ist ein Aktionsort auf den 90 Kilometern zwischen Tihange und Aachen zugewiesen. Dort werdet Ihr dann gemeinsam mit Leuten aus Belgien und den Niederlanden demonstrieren. Es macht leider keinen Sinn, wenn die Menschen beispielsweise in Aachen in fünf Reihen stehen und in den ländlichen Regionen sind ganze Abschnitte nur sehr dünn besetzt. Dann werden die Medien melden: Kette nicht gelungen, selbst wenn wir insgesamt sehr viele sind.
Deinen Streckenabschnitt findest du hier:
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/streckenzuordnung/

Weißt Du schon, wie Du zu Deinem Streckenabschnitt kommst?

Dazu ein paar Hinweise:
• Mach Dich zuerst schlau, wo Dein Streckenabschnitt liegt (siehe oben)
• Wenn der Abschnitt in Deiner Nähe ist, kannst Du zu Fuß oder mit dem Rad kommen.
• Ist die Anreise weiter, informiere Dich hier über Mitfahrangebote: https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/mitfahrboerse/ (Diese Liste wird weiter ergänzt)
• Wenn es für Dich keine Mitfahrgelegenheit gibt, bilde Fahrgemeinschaften oder organisiere selbst einen Bus (und trage ihn in der Mitfahrbörse ein).
• Öffentliche Verkehrsmittel sind zur Anreise leider ungeeignet, da sie am Tag der Kette völlig überfüllt sein werden.
• Bitte reise mit Auto oder Bus nicht auf der Menschenketten-Strecke an, sondern umfahre diese weiträumig und fahre dann von der Seite zu Deinem Streckenabschnitt, so wie es hier zu sehen ist: https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/anfahrtsskizze-veroeffentlicht/
• Plane für die Anreise mehr Zeit als gewohnt ein, denn es werden viele Menschen unterwegs sein. Auch musst Du damit rechnen, dass die Park-Möglichkeiten an einzelnen Streckenabschnitten etwas abseits liegen und Du noch 10 bis 20 Minuten Fußweg vor Dir hast. Die Kette funktioniert aber nur, wenn alle rechtzeitig um spätestens 14 Uhr am Sammelpunkt auf ihrem Streckenabschnitt sind.
• In den Tagen vor der Aktion werden wir die genauen Sammelpunkte für die einzelnen Streckenabschnitte und Park-Möglichkeiten veröffentlichen.

Hausaufgabenhefte und Ketten-Banner

Mit der Kette ist der Protest nicht vorbei. Deshalb haben das Aachener Aktionsbündnis und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ein „Hausaufgaben-Heft für Atomkraftgegner*innen“ mit Ideen zum aktiv bleiben nach der Kette (nicht nur zu Tihange) 20.000-mal im praktischen Hosentaschen-Format gedruckt (leider nur in deutscher Sprache). Damit in der Kette möglichst viele Menschen ihr Heft bekommen, suchen wir zahlreiche Verteiler*innen, denen wir vorher 50 oder 100 oder mehr Exemplare schicken können, die sie in ihrem Abschnitt austeilen. Machst Du mit? Dann bestelle hier Dein Päckchen:
https://www.ausgestrahlt.de/shop/produkte/catalogue/buspaket-hausaufgabenheft-tihange_514/

Bei den Sammelpunkten der Kette wird es gegen eine Spende 1,50 m lange Kettenbänder geben, entweder um Lücken zu überbrücken oder um sich damit zu schmücken. Diese Bänder gibt es nicht (!) im Voraus, sondern nur während der Kette.

Was es allerdings schon jetzt von .ausgestrahlt gibt, sind 6 Meter lange Banner mit dem Motiv des Kettenbandes. Darauf abgebildet alle AKW der Region mit dem dreisprachigen Slogan „Atomkraft überall abschalten“. Bitte trage dazu bei, dass diese Banner mit dieser Botschaft in der Kette auftauchen und bestelle jetzt Dein eigenes Exemplar, damit es noch rechtzeitig ankommt:
https://www.ausgestrahlt.de/shop/menschenkette/transparent/

Weitere aktuelle Informationen zur Menschenkette findest du hier:
http://www.kettenreaktion-tihange.eu/

Nur gemeinsam schaffen wir die Kette!

Dein Organisations-Team der Menschenkette von “Stop Tihange”


 

 

Neuigkeit zur Petition: Die Menschenkette braucht noch Geld

https://www.change.org/p/widersprechen-sie-dem-antrag-auf-neustart-der-rissereaktoren-tihange-2-und-doel-3/u/20477039

Stop Tihange & Doel

Aachen, Deutschland

7. Juni 2017 — Liebe Freundin, lieber Freund,

die Vorbereitungen für die Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis Aachen gehen auf die Zielgerade. In gut zwei Wochen ist es soweit. Am 25. Juni reichen sich Zehntausende auf 90 Kilometern die Hände. Die „KettenreAktion Tihange“ soll ein unübersehbares grenzüberschreitendes Zeichen gegen den Weiterbetrieb maroder Atomkraftwerke werden.

Unsere große Bitte: Machen Sie den Endspurt zur Kette jetzt mit einer großzügigen Spende möglich:
https://www.ausgestrahlt.de/kettenreaktion/

Selten war der Vorbereitungsaufwand für eine Anti-Atom-Aktion größer: drei Sprachen, drei gesetzliche Rahmenbedingungen für Demonstrationen und drei Protestkulturen gilt es unter einen Hut zu bringen. Die bezahlten Kräfte in den Vorbereitungsbüros in den drei beteiligten Ländern und unzählige Ehrenamtliche geben in diesen Wochen alles, damit die Aktion gelingt.

Bisher gibt es etwa 18.000 Anmeldungen für die Kette. Am 25. Juni braucht es aber 60.000 Menschen, damit die Kette steht. Wir sind zuversichtlich, dass das zu schaffen ist, denn erfahrungsgemäß entscheiden sich die meisten erst wenige Tage vor so einer Aktion für die Teilnahme.

Doch viele entscheiden sich nur dann, wenn sie überall unübersehbar darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Kette stattfindet. Wir müssen also für den Endspurt noch einmal viel Geld für die Werbung in den drei Ländern in die Hand nehmen.

Dazu kommt möglicherweise eine fünfstellige Summe für die Verkehrslenkung am Kettentag in den Niederlanden. Ob diese von den Behörden geforderte Zahlung bei einer politischen Demonstration wirklich rechtens ist, ist derzeit noch strittig. Aber wir wollen auf alles vorbereitet sein, damit die Aktion am Ende nicht am Geld scheitert.

Deshalb unsere große Bitte: Geben Sie uns jetzt mit einer großzügigen Spende Rückenwind für einen kraftvollen Endspurt zur Menschenkette.

Hier können Sie für die KettenreAktion Tihange spenden (steuerlich absetzbar):
https://www.ausgestrahlt.de/kettenreaktion/

Oder Sie überweisen direkt an:
Empfänger: .ausgestrahlt e.V.
Bank: GLS Bank
IBAN: DE51430609672009306400
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort „Tihange“ (bitte unbedingt angeben)

Weitere Informationen zur geplanten Kettenreaktion Tihange finde Sie auf http://www.kettenreaktion-tihange.eu

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Jörg Schellenberg
Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie


 

 

Grenzenlose Proteste für ein Europa ohne Atomkraft ++ Neues Gentechnikgesetz gescheitert ++ Interview:

Der Newsletter wird nicht korrekt dargestellt? Hier online ansehen.

24.05.2017

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Menschenkette gegen Tihange

Grenzenlose Proteste für ein Europa ohne Atomkraft

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

die belgischen Atomkraftwerke Tihange (Foto oben) und Doel sind von tausenden Rissen durchzogen und könnten bersten. Diese AKW bedrohen das Leben von Millionen Menschen in Belgien, in den Niederlanden und in Deutschland. Wir setzen jetzt ein Zeichen gegen diese und alle übrigen europäischen Schrottmeiler!

Am Sonntag, den 25. Juni, strahlt die Anti-Atom-Sonne über Europa. Die 90 Kilometer lange Menschenkette von Tihange (B) über Lüttich (B) und Maastricht (NL) bis nach Aachen (D) ist die größte Protestaktion von AtomkraftgegnerInnen im Jahr 2017.

Seien Sie dabei und motivieren Sie viele andere Menschen, sich einzureihen! Hier können Sie unser Materialpaket mit Postern, Flyern und Aufklebern bestellen.

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Neues Gentechnikgesetz gescheitert

Gute Nachrichten: Neues Gentechnikgesetz gescheitert

Landwirtschaftsminister Schmidt ist mit seinem Entwurf für ein neues Gentechnikgesetz endgültig gescheitert. Mit dem neuen Gesetz sollte die Umsetzung der Opt-out-Richtlinie erfolgen. Diese ermöglicht es einzelnen EU-Mitgliedstaaten, den Anbau von genmanipulierten Pflanzen auf ihrem Gebiet zu verbieten, obwohl sie auf EU-Ebene zugelassen sind.

Doch der Entwurf hätte rechtssichere und bundesweite Anbauverbote von Gen-Pflanzen durch hohe bürokratische Hürden verhindert. Die Kontaminierung unserer Lebensmittel durch die unkontrollierbare Verbreitung genmanipulierter Pflanzen wäre nicht mehr aufzuhalten gewesen. In diesem Fall gilt: besser kein neues Gesetz als dieses. Nun liegt es an der nächsten Bundesregierung, Anbauverbote für genmanipulierte Pflanzen sinnvoll zu regeln – oder, noch besser: die Zulassungen schon auf EU-Ebene zu stoppen.

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

Interview: Bienengifte vor Gericht

Interview: Bienengifte vor Gericht

Den Honigbienen geht es nicht gut, zahlreiche Völker haben den Winter nicht überlebt. Sie leiden unter der industriellen Landwirtschaft und dem massiven Einsatz von Pestiziden. Besonders gefährlich sind Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide, die bereits in sehr geringen Mengen zum Tod von Bienen und anderen Insekten führen.

Die EU-Kommission hat ihre Nutzung deswegen mit Teilverboten belegt. Doch Pestizidhersteller, darunter die deutschen Konzerne Bayer und BASF, haben vor dem Europäischen Gericht gegen diese Teilverbote geklagt und drohen mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe.

Walter Haefeker, der Präsident des Europäischen Berufsimkerverbands, war bei der Gerichtsverhandlung dabei. In einem Interview hat er uns erzählt, wieso ein Anwalt der Chemiekonzerne Bienengifte trinken würde und wie das Urteil des Gerichts ausfallen könnte.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Team des Umweltinstitut München

Honig ums Maul…
..schmieren möchten wir Ihnen mit echtem deutschen Bienenhonig von einem kleinen Imker aus Oberbayern. Als Dank für Ihre dauerhafte Unterstützung als Fördermitglied erhalten Sie von uns ein Glas Bio-Blütenhonig sowie ein Glas Bio-Honig „Sommertracht“. Herzlichen Dank und guten Appetit! Oder Sie wählen eine unserer weiteren attraktiven Prämien.
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Termin
2. – 6. August 2017
in der Bundesakademie Wolfenbüttel
Sommerakademie „Atomares Erbe“

Das Fachportal „Atommüllreport“ veranstaltet im August eine Sommerakademie zum Thema „Atomares Erbe – Herausforderungen für die nächste Generation“. Ziel ist es, junge AkademikerInnen und StudentInnen für die Hinterlassenschaften des Atomzeitalters zu interessieren, sie in die Atommülldebatte einzubinden und zum aktiven Mitmachen zu bewegen. Ausgewiesene ExpertInnen geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche Perspektiven auf.
Das Umweltinstitut unterstützt diese Veranstaltung.

Anmeldung unter: info@atommuellreport.de
Bewerbungsschluss: 15. Juni 2017

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

90 km Menschenkette gegen Tihange ++ Mit tausend Fähnchen gegen Pestizide

27.04.2017

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Tihange — Risiko eines neuen Super-GAUs mitten in Europa täglich.

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90 km Menschenkette gegen Tihange

90 km Menschenkette gegen Tihange

Gestern jährte sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 31. Mal. Gleichzeitig steigt das Risiko eines neuen Super-GAUs mitten in Europa täglich. Denn trotz gravierender Sicherheitsdefizite weigern sich die europäischen Regierungen, marode Meiler abzuschalten. Dazu gehören die Uralt-Reaktoren in Tihange und Doel, die tausende Risse in den Reaktordruckbehältern aufweisen.

Deshalb heißt es jetzt Händchen halten und Flagge zeigen: Am Sonntag, 25. Juni, demonstrieren zehntausende AtomkraftgegnerInnen in einer 90 Kilometer langen Menschenkette von Tihange bis Aachen für die sofortige Schließung dieser Pannenmeiler und für den europäischen Atomausstieg. Seien Sie dabei! Das Video zur Menschenkette zeigt: Jeder Meter zählt!

Aktionstag in Mals

Aktionstag in Mals: Mit tausenden Fähnchen gegen Pestizide

Mit einem Bus voll Münchner AktivistInnen und tausenden bunten Fähnchen waren wir am vergangenen Sonntag in Mals, der pestizidfreien Gemeinde in Südtirol. Auf den Fähnchen standen die Namen von vielen der 21.000 Menschen, die bereits bei unserer Online-Aktion zur Unterstützung der „Pestizid-Rebellen“ mitgemacht haben. Bei einer Kundgebung und mit einer Menschenkette stellten wir uns gemeinsam mit Malser Bürgerinnen und Bürgern vor die schützenswerte Kulturlandschaft und erneuerten unsere Forderungen: Statt der Gemeinde Steine in den Weg zu legen, sollte die Landesregierung das Malser Pestizidverbot unterstützen und als Modell für die gesamte Region begreifen.

Aktionstag in Mals Aktionstag in Mals
Aktionstag in Mals Aktionstag in Mals

Der Aktionstag in Mals hat in Südtirol erneut ein großes Medienecho ausgelöst. Vor allem aber gab er den Aktiven vor Ort neue Kraft: Nach vier Jahren mit Unterschriftensammlung, Volksabstimmung, Wahlkampf und juristischen Auseinandersetzungen tut die internationale Unterstützung richtig gut.

Zusammen mit den Malsern werden wir weiter für eine pestizidfreie Welt kämpfen!

In unserer aktuellen Meldung finden Sie Eindrücke vom Aktionstag in Bildern und einem Video. 

Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Harald Nestler
Harald Nestler
Vorstand

Auf Ihren Beitrag kommt es an!
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder unsere Arbeit langfristig unterstützen.

Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm, wie zum Beispiel das Buch „Gemüseschätze“. Pünktlich zum Frühling schenken wir Ihnen zusätzlich drei Päckchen mit Demeter-Saatgut von ReinSaat. Säen, ernten und genießen Sie seltene Tomaten-, Zucchini- und Karottensorten!

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Termin
Di., 02. Mai
um 19:00 Uhr
Universität Augsburg, Gebäude D, Vorlesungssaal 2107
Gerechte Globalisierung – Handelspolitik ökologisch und sozial gestalten

Es ist still geworden um TTIP und CETA. Denkt noch irgendwer an den Gerechten Welthandel, den letztes Jahr alle wollten? Karl Bär vom Umweltinstitut München beantwortet Fragen wie: Wie geht es weiter mit TTIP, CETA und Co.? Wie funktioniert die europäische Handelspolitik? Wie können wir sie beeinflussen? Welche Auswirkungen können Handelsabkommen auf Studierende und Hochschulen haben? Und er skizziert Alternativen zur neoliberalen Handelspolitik.

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
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Neuigkeit zur Petition: 7. TEMELIN KONFERENZ – Sehen wir uns in München?

https://www.change.org/p/bundesregierung-atomkraftwerk-temelin-i-sofort-abschalten/u/19665215

Brigitte Artmann

Deutschland

10. März 2017 — Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der STOPPT TEMELIN Petition,

Die 7. TEMELIN KONFERENZ findet am Samstag, den 25. März. 2017 in München statt. Sehen wir uns? Der Eintritt ist frei. Verpflegen kann man sich auf eigene Kosten im benachbarten Lokal. Lediglich Ihre Anmeldung ist unbedingt nötig, denn der Raum ist begrenzt.
Die Emailadresse für die Anmeldung ist brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de.
Das Programm finden Sie bei www.stoppt-temelin.de/7-temelinkonferenz-2017-münchen/

Heute kamen wieder Nachrichten herein, die uns alle erneut zum Handeln auffordern: Am Freitag wurden wegen eines fehlenden Funkkontakts zu einem Flugzeug im deutschen Luftraum in Niedersachsen und Schleswig-Holstein mehrere Kernkraftwerke vorübergehend geräumt. Erst im Januar 2017 war eine Wolke mit radioaktivem Jod über Europa gezogen und niemand weiß bis heute woher sie kam. Wie gut ist atomarer Katastrophenschutz im Ernstfall? Die Wolke muss im Containment bleiben. Sicherheit schafft nur abschalten.

Dank Ihnen haben nun bereits über 75.000 Personen die PETITION unterzeichnet!

Herzlichen Dank dafür! Im August plane ich unsere Petition in Berlin an das Bundesumweltministerium zu überreichen und mit Ihnen zu fordern: Untersucht diese Schweißnaht-Akten von Temelin 1 und schaltet endlich ab!

Bis dahin müssen wir noch mehr werden!

Bitten Sie auch Ihre Freunde die PETITION zu unterzeichnen?

Atomkraftwerk TEMELIN 1 sofort abschalten
www.change.org/p/bundesregierung-atomkraftwerk-temelin-i-sofort-abschalten

Unterschriftenlisten zum Ausdrucken für die, die keinen Zugang zum Internet haben, gibt es bei www.stoppt-temelin.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße,

Brigitte Artmann
www.stoppt-temelin.de

Kein Funkkontakt zu Flugzeug - AKWs geräumt
22 Minuten herrschte Ungewissheit: Weil der Funkkontakt zu einem Flugzeug abbrach, wurden Atomkraftwerke in Niedersachsen und…

 

 

Neuigkeit zur Petition: Flamanville – Schwerer Unfall im AKW

https://www.change.org/p/bundesregierung-atomkraftwerk-temelin-i-sofort-abschalten/u/19349390

Brigitte Artmann

Deutschland

9. Feb. 2017 — Liebe UnterzeichnerInnen der Stoppt Temelin Petition,

habt Ihr es schon gehört? Im französischen AKW Flamanville hat es in der Maschinenhalle eine schwere Explosion gegeben. Mehrere Menschen wurden schwer verletzt.

BREAKING NEWS: Flamanville explosion ~10am local time,some injuries, „no nuclear risk“

http://af.reuters.com/article/worldNews/idAFKBN15O14P

10:00 heute Morgen. Explosion in Flamanville. Mehrere Verletzte. Keine Gefahr. Angeblich kein Strahlungsaustritt.

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_80315358/explosion-in-franzoesischem-atomkraftwerk.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/flamanville-bericht-ueber-explosion-in-franzoesischem-akw-a-1133827.html

Wenn in einer Dampfmaschine die Turbine blockiert, dann kann der Kessel explodieren. Ein Atomkraftwerk ist nichts anderes als eine Dampfmaschine. Nach einer derartigen Explosion wie in Flamanville muss die Notabschaltung funktionieren, sonst kommt es zum SuperGAU!

Wir hatten schon einmal: „In Russland brennt ein Atomkraftwerk. Keine Gefahr für Deutschland.“ Zwei Tage später war die Wolke da.

Es wird hoffentlich diesmal mit Flamanville „gut“ gehen. Hoffe ich. Aber ich habe die Schnauze, Verzeihung, so voll davon auf die nächste Katastrophe zu warten. Wenn es nicht gut geht, ist in zwei Stunden die Wolke da, und das Leben nie mehr so wie zuvor. Denkt dann daran, das Haustier einzupacken. Ihr werdet es sonst nie wieder sehen.

Temelin wäre mit dem böhmischen Wind in einer Stunde in Berlin oder München. Wollen wir das?

Die Temelin Akten müssen von Deutschland untersucht werden. Und danach wird ohne jeden Zweifel abgeschalten werden. Inzwischen stehen die CEZ-Manager vor Gericht wegen Betrug beim Zwischenlager. Der Betrug an allen Schweißnähten im nichtatomaren Bereich ist ebenfalls vor Gericht – und das sind die Schweißnähte die auch die Turbine betreffen.

Was muss noch passieren?

Die Akten der Schweißnähte direkt am Reaktor von Temelin 1 müssen von der deutschen Atomaufsicht geprüft werden. Sofort!

Bitte teilt die Petition über alle sozialen Netzwerke und Eure Verteiler!

Temelin Abschalten! Jetzt!

Brigitte


 

 

Neuigkeit zur Petition: Stop Tihange goes Fußball – Alemannia Aachen setzt ein Zeichen gegen Tihange! –

https://www.change.org/p/widersprechen-sie-dem-antrag-auf-neustart-der-rissereaktoren-tihange-2-und-doel-3/u/18307178

Stop Tihange & Doel

Aachen, Deutschland

30. Okt. 2016 — Am 12. November 2016 (Anstoß 14 Uhr) spielt unsere Alemannia gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Kölns.

Was es aber noch nie gegeben hat – ein Fußballspiel wird unter das Motto „Stop Tihange“ gesetzt, womit die Alemannia mit uns allen ein sensationelles Zeichen setzt.

Beide Mannschaften werden an diesem Tag mit „Stop Tihange“ Trikots auflaufen. Die Sponsoren verzichten auf ihre Werbung und die Gewinne des Spiels kommen unserer grenzüberschreitenden Initiative zugute.

Wir möchten, bei vollem Stadion mit mehr als 33.000 Menschen „STOP Tihange!“ sagen können und damit vielleicht sogar einen Guiness-Rekord aufstellen.

Dafür brauchen wir Dich! Bitte komm zum Spiel und unterstütz diese tolle Aktion des größten Sportvereins in der Aachener Region.

Die Tickets gibt es zum Einheitspreis von 5 EUR direkt am Tivoli oder im Internet https://www.alemannia-tickets.de/

Die Alemannia wird für alle Interessierten zudem ein Sondershirt auflegen, das im Fanshop ebenfalls für 5 EUR angeboten wird.


 

 

Neuigkeit zur Petition Samstag, 29. Oktober – Auf zur Anti-Atom-Demo nach Lingen

https://www.change.org/p/widersprechen-sie-dem-antrag-auf-neustart-der-rissereaktoren-tihange-2-und-doel-3/u/18157229

Stop Tihange & Doel

Aachen, Deutschland

15. Okt. 2016 — Hallo AtomkraftgegnerIn,
habt Ihr schon alles organisiert um am Samstag, 29. Oktober in Lingen (Emsland) an der Anti-Atomkraft-Demo teilnehmen zu können?
Banner gemalt?
Freunde eingeladen?
Bus gebucht?

Die Brennstoffversorgung für die maroden Kernkraftwerke in Tihange (bei Lüttich) und Doel (bei Antwerpen) kommt direkt oder indirekt auch aus der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen. Die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf, wir schon!

Wir fordern:
Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen!
Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Gemeinsam schaffen wir das und freuen uns auf Eure Unterstützung.

Es fahren Busse aus vielen Städten http://weltweit.nirgendwo.info/demo/anfahrt/