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Gender-Lehrplan mit den Argumenten der Genderisten bekämpfen/Argumentationshilfen

Gender-Lehrplan mit den Argumenten der Genderisten bekämpfen/Argumentationshilfen
Mathias von Gersdorff

http://www.aktion-kig.de/

In diversen Briefen an die Aktion „Kinder in Gefahr“ wurde um eine Liste knapper Sätze mit Argumenten GEGEN den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ für Hessens Schulen gebeten.

Hintergrund ist folgender: Werden CDU-Politiker mit diesem Sachverhalt konfrontiert, gehen sie in der Regel gar nicht auf die Argumente ein, sondern versuchen lediglich, die Gemüter zu beruhigen nach dem Motto: „Man soll sich keine Sorgen machen, alles ist schon in Ordnung.“

Vor allem relativieren CDU-Politiker die besonders umstrittene Forderung nach „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ und die Tatsache, dass die Kinder schon ab sechs Jahren in diesem Sinne indoktriniert werden sollen.

Wenn auf die Argumente der Gegner des Bildungsplanes verwiesen wird, so erwidern CDU-Politiker: „Das ist alles übertrieben, der Lehrplan ist ausgewogen. Die Entwicklung des Kindes wird berücksichtigt“.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/10/widerspruche-im-cdu-pladoyer-des-neuen.html

In diesem Blog wurde der Lehrplan schon mehrmals umfassend kommentiert.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/11/hessens-gender-lehrplan-cdu-fuhrung.html

Ebenso diverse Briefe (Brief Eins und Brief Zwei) von Generalssekretär Manfred Pentz oder Kultusminister Ralph Alexander Lorz. Allerdings sind diese Texte zu lang, um sie in öffentlichen Diskussionen zu verwenden.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/11/kultusminister-lorz-rechtfertigt-seinen.html

Deshalb sollen in den nächsten Tagen einige Argumentationshilfen mit knappen Sätzen hier veröffentlicht werden. Ziel dieser Argumentationshilfe ist es, die Beschwichtigungsversuche von CDU-Politikern abzuwehren.

Zunächst sollen hier Zitate von BEFÜRWORTERN des Lehrplanes veröffentlicht werden, die beschwichtigende Argumente der CDU widersprechen sollen:

Ungeeignete Inhalte für Kinder ab sechs (!) Jahren: 

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: In Hessen, wo B’90/ Grüne als kleiner Koalitionspartner der CDU regieren, gilt nun ein Lehrplan zur Sexualerziehung, wonach schon Sechs- bis Zehnjährige verpflichtend über gleichgeschlechtliche Partnerschaften informiert werden.

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Schüler in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen werden in Hessen beispielsweise nun verbindlich mit dem Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften konfrontiert.

Forderung von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Sinne von Wertschätzung:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Erklärtes Unterrichtsziel: die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“. Für den Begriff Akzeptanz habe man sich bewusst entschieden, nicht bloß für Toleranz oder Respekt.

Prof. Karla Etschenberg in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 23. September 2016:Akzeptanz bedeutet Billigung und Einverstandensein. Das kann bezüglich nicht heterosexueller Orientierungen von gläubigen Katholiken nicht erwartet werden. Sie sind nur zur Toleranz bereit.

Mathias Wagner, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen: Die Koalitionspartner CDU und GRÜNE setzen auch im Lebensumfeld Schule das um, was sie im Koalitionsvertrag vereinbart haben: Jeder Mensch, ungeachtet seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität, soll gesellschaftliche Akzeptanz erfahren und sein Leben ohne Benachteiligungen und Diskriminierungen gestalten können. . . . Kinder und Jugendliche sollen in ihrer ganzen Persönlichkeit Wertschätzung und Anerkennung erfahren und in unseren Schulen diskriminierungsfrei aufwachsen können.

Christoph Degen, (homosexueller) Hessischer Landtagsabgeordneter und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag: Ich sage Ihnen selbst persönlich: Ich möchte nicht geduldet werden, ich möchte akzeptiert werden.

Kultusminister Ralph Alexander Lorz in einem Brief vom 26. Oktober 2016: Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, dass Vielfalt nicht nur erduldet oder ertragen wird, wie es der Begriff „Toleranz“ meint, sondern dass Vielfalt akzeptiert wird in dem Sinne „Du bist okay, so wie du bist“.

CDU-Generalsekretär Manfred Pentz am 30 September 2016: Und daher ist es von Bedeutung, dass die Vielfalt eben nicht nur „erduldet“ oder „ertragen“ wird, wie es der Begriff „Toleranz“ meint, sondern dass Vielfalt „akzeptiert“ wird in dem Sinne „Du bist okay, so wie du bist“.

Philologenverband am 1. November 2016: Der Lehrplan verlangt hier eine Erziehung zur „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).“ Ganz abgesehen davon, dass hier psychologische und biologische Kategorien miteinander vermischt werden, lässt der Lehrplan weder Eltern und Schülern noch Lehrkräften die Freiheit, zumindest in Teilen zu anderen Bewertungen der verschiedenen Aspekte von Sexualität zu kommen. Die als Bildungsziel ausgewiesene „Akzeptanz“ (im Sinne von Anerkennen, Hinnehmen, Gutheißen) geht über die „Toleranz“ (das Gelten- und Gewährenlassen) hinaus.

Philologenverband am 1. November 2016: Im neuen Lehrplan Sexualkunde für allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen ist aber die Schwerpunktsetzung auffallend ethisch und gesellschaftswissenschaftlich ausgerichtet. Persönlichkeitsaspekte, die zutiefst privat sind und primär in den elterlichen Erziehungsbereich gehören, werden in das unterrichtliche Geschehen einbezogen.

Bündnis „Warmes Wiesbaden“, Organisator der Gegendemonstration gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden am 30. Oktober 2016: Das Land Hessen hat im September endlich einen Lehrplan beschlossen, der die Verschiedenheit und Vielfalt sexueller Orientierungen anerkennt und diesen Unterschieden mit Wertschätzung zu begegnen versucht.

Grüne Jugend Hessen: Wir begrüßen besonders, dass der Lehrplan nicht nur Toleranz oder Respekt, sondern die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“ (LSBTI) festschreibt. Denn Toleranz und Respekt sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch LSBTI müssen nicht nur ertragen und hingenommen, sondern anerkannt werden und dazugehören. Schätzungsweise ein*e Schüler*in pro Klasse ist nicht heterosexuell. LSBTI sind Mitschüler*innen, Lehrer*innen und ganz normale Menschen. Das macht das Lernziel der Akzeptanz für LSBTI umso wichtiger und die Entscheidung des Landeselternbeirats, den Lehrplan deshalb zu abzulehnen, umso unverständlicher.

Fächerübergreifend und verbindlich:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Zudem ist vorgesehen, dass das Thema menschliche Vielfalt (gemeint ist sexuelle Vielfalt) nicht nur in Biologie behandelt wird, sondern fächerübergreifend – beispielsweise auch in Mathematik.

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Schüler in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen werden in Hessen beispielsweise nun verbindlich mit dem Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften konfrontiert.

Einfluss von „Bündnis 90/Die Grünen“ bei der Redaktion des Lehrplanes: 

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Der neue Lehrplan wurde maßgeblich von den Grünen vorangetrieben.

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Der neue Lehrplan sei behutsam und gemeinsam unter Beteiligung von GRÜNEN und CDU diskutiert und erarbeitet worden.

Philologenverband am 1. November 2016: Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie „Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ gegeben wird.

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CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz muss gestoppt werden! 
Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion „Kinder in Gefahr“ teil.  Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

PS. Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ geworden.

Für ein „Gefällt mir“ wären wir sehr dankbar:

https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts

Nach dem großen Erfolg ist vor den nächsten Aktionen | Stopp Ramstein 2017

Kampagne Stopp Ramstein

Liebe Friedensfreundinnen und Friedenfreunde,

sicher habt Ihr Euch auch schon an der Auswertungszeitung erfreut, die in Wort und Bild noch einmal Revue passieren lässt, was wir gemeinsam bewegt und erreicht haben.

Auf jeden Fall kann die Zeitung bei uns bestellt oder heruntergeladen werden. Sie ist es Wert, unter „das Volk“ gebracht zu werden:

http://www.ramstein-kampagne.eu/zeitung/

Der Koordinierungskreis hat die Aktionen intensiv ausgewertet und überlegt, wie es weitergehen soll. Details der Auswertung könnt Ihr auf der Webseite

http://www.ramstein-kampagne.eu/

sehen.

Das wichtigste zuerst:

Planungskonferenz 2017 und Stopp Ramstein 2017

Wir wollen Euch alle und viele Neue zu einer Planungskonferenz 2017 einladen und zwar für den 26.11.2016 nach Frankfurt in das Gewerkschaftshaus. Details gehen Euch noch zu. Für Anregungen für diese Planungskonferenz sind wir dankbar, Eure Mithilfe ist auch hierfür wieder notwendig.

Eine Anregung, die an uns von verschiedenen ganz unterschiedlichen Seiten herangetragen wurde, nämlich den Termin für die großen Aktionen Proteste Ramstein 2017 schnell festzulegen, haben wir schon umgesetzt: Ramstein 2017 soll vom 8.-10.09.2017 stattfinden. Über den Charakter, die Vielfalt und die Verbindung der möglichen Aktionen sollten wir jetzt anfangen, weiter intensiv zu reden. Es soll sicher keine Wiederholung werden, aber die erfolgreichsten Aktivitäten sollen eher verstärkt und intensiviert, neue Ideen geboren werden.

Aber Ramstein 2017 jetzt anzufangen heißt, auf keinen Fall mit Aktivitäten zu warten, bis der nächste Sommer kommt, sondern zu überlegen, was können wir jetzt tun, um die Ablehnung von Krieg und Drohnen immer weiter deutlich zu machen.

Bundesweite Friedensdemonstration – Frieden braucht Bewegung

Eines und sicher besonders wichtig ist die bundesweite Friedensdemonstration „Die Waffen nieder!“ am 8.10.2016 in Berlin, die auch von „Stopp Ramstein“ unterstützt wird. Weiteres auf der Webseite

www.friedendsdemo.org.

Diese braucht noch viel Unterstützung. Wenige Wochen bevor ein Bundeshaushalt mir plus 6 Milliarden für Rüstung und Krieg verabschiedet werden soll, ist Protest und Widerstand gerade auch in Berlin mehr als notwendig. Nicht vergessen: Aus dem Rüstungshaushalt soll auch die sogenannte Eurodrohne finanziert werden und alle weiteren Kriegseinsätze.

Wir sehen uns also sicher zahlreich, mit vielen Transparenten auch gegen die Air Base Ramstein, am 8.10.2016 in Berlin. Es ist der nächste logische Schritt des Protestes, aber auch des Wiederaufbaus einer handlungsfähigen und geeinten Friedensbewegung.

Aber wir wollen auch bei unseren Aktivtäten gegen die Militärbasis keine Pause einlegen und haben uns für den Herbst folgendes überlegt:

Nicht verzagen, weitere Aktionen 2016

  • Wir brauchen mehr lokale und regionale Stopp Ramstein Initiativen. Diese sind der Unterfand, dass die Bewegung insgesamt stärker wird. Die Stopp Ramstein Initiative in Kaiserslautern ist der beste Beweis, was für eine Ausstrahlungskraft eine solche regionale Initiative haben kann. Deswegen helft mit, weitere zu gründen oder noch besser, gründet eine dort wo Ihr arbeitet und lebt:
  • http://www.ramstein-kampagne.eu/lokale-initiativen/
  • Beteiligung und Unterstützung der Demonstration und Protestaktionen in Kalkar/Essen am 3.10.2016:
  • http://demo-kalkar.de/
  •  Wir wollen einen Plakat- und eine Liederwettbewerb zu „Stopp Ramstein“ durchführen. Die aktiven Kulturschaffenden haben uns dazu einen wichtigen Anstoß gegeben.
  • Wir denken gemeinsam mit unseren Berliner Freundinnen und Freunden über eine Anti-Drohnen/Ramstein Protestaktionen in Berlin nach.
  • Wir wollen die internationale Vernetzung fortsetzen, auch in Vorbereitung der Aktionen gegen den nächsten NATO-Gipfel 2017 in Brüssel.

 

Es geht weiter nach den Mut machenden Aktionen in Ramstein und wir sehen uns sicher bei einer der großen Aktionen für den Frieden in den nächsten Wochen.

Nicht vergessen: 26.11.2016 Planungskonferenz in Frankfurt. Mehr demnächst auf www.ramstein-kampagne.eu.

Für den Koordinierungskreis
Reiner Braun und Pascal Luig

 

P.S. Ein Hinweis für alle, die sich international besser vernetzen und über die weltweite Friedensbewegung und ihre Kampagnen informieren wollen: 30.09. bis 3.10. Weltkonferenz des International Peace Bureau (IPB) in Berlin. Weitere Informationen unter www.ipb2016.berlin.

 

 

 

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