mit Orang-Utans, Schimpansen, Bonobos und Gorillas teilen wir eine Millionen Jahre lange Evolutionsgeschichte. Diese Geschichte könnte schon sehr bald enden: Die Menschenaffen sind durch die fortschreitende Zerstörung ihrer Lebensräume vom Aussterben bedroht.
Um unsere nahen Verwandten zu schützen, unterstützen wir den Aufruf der Organisation ProjektMenschenaffe an die UNESCO, die Menschenaffen zum „lebendigen Welterbe“ zu erklären und ihnen grundlegende Rechte zuzusprechen.
Der Appell an die UN-Kulturorganisation wurde bereits von zahlreichen Wissenschaftlern und NGOs gezeichnet.
Bitte unterschreiben auch Sie.
Damit die gemeinsame Geschichte aller Menschenaffen ein gutes Ende nimmt.
Der indonesische Umweltschützer Basuki Bude Santoso hat in seinem Leben bereits tausende Bäume gepflanzt. Seit einigen Jahren sorgt er dafür, dass dort wieder Wald wächst, wo er von Plantagenfirmen abgeholzt wurde – auch auf 80 Hektar inmitten des Tanjung Puting Nationalparks.
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Indonesiens Vogelwelt, eine der artenreichsten und prächtigsten der Welt, schrumpft rapide. Gefahr droht ihr ausgerechnet von ihren größten Bewunderern: einheimischen Vogelfans.
Meterhoch türmen sich Käfige, in ihnen turnen und flattern Vögel aller Couleur, es zwitschert, flötet und piept von allen Seiten: Die Vogelmärkte Javas sind legendär und bei vielen Touristen wegen ihres exotischen Flairs beliebt. Was die wenigsten wissen: Beim größten Teil der Tiere handelt es sich um Wildvögel. „Das Handelsvolumen ist so gewaltig, dass einst häufige Vögel rapide verschwinden“, sagt Chris Shepherd, Direktor der südostasiatischen Niederlassung der Artenschutzorganisation Traffic. Traffic veröffentlichte im September einen Bericht, der Experten weltweit alarmierte: 19 036 Vögel zählten Shepherd und Kollegen in drei Tagen auf drei großen Vogelmärkten.
Die Menschen in Indonesien sind begeisterte Vogelfans, das Halten von Vögeln ist Teil ihrer Kultur. In den großen Städten Balis und Javas – Jakarta allein hat elf Millionen Einwohner – besitzt ein Drittel aller Haushalte einen oder mehrere Vögel. Besonders begehrt sind die guten Sänger, mit denen ihre Besitzer an Gesangswettbewerben teilnehmen, die in Indonesien äußerst beliebt sind. Dort tirilieren mehrere Vögel um die Wette, während Richter die Kraft und den Variationsreichtum des Gesangs beurteilen. Lukrativ ist es obendrein: Je nach Wettbewerb locken Preisgelder zwischen 100 und mehreren tausend Euro – hohe Geldsummen, bedenkt man das Durchschnittseinkommen von rund 300 US-Dollar pro Monat.
Die Vogelmärkte Indonesiens sind bei vielen Touristen wegen ihres exotischen Flairs beliebt. Was aber die wenigsten wissen: Beim größten Teil der Tiere handelt es sich um Wildvögel.
Das Gesangsrepertoire eines Vogels wird direkt von der Umgebung geprägt, in der er aufwächst. Deswegen stellen Vogelbesitzer ihren Jungvögeln häufig auch Vorsänger an die Seite: Hört ein junger Vogel den Ruf des Vorsängers oft genug, baut er ihn in sein Repertoire ein.
Im Trend ist momentan der Ruf der „Grünen Jagdelster“ Cissa chinensis – mit direkten negativen Folgen: Der Bestand dieser Vogelart schrumpft. Indonesien steht wegen seiner einzigartigen Vogelwelt schon lange weit oben auf der Liste des internationalen Vogelschutzes. 1719 Arten leben hier – 17 Prozent aller Vogelarten weltweit. 454 Arten sind endemisch, manche kommen nur auf bestimmten Inseln vor, etwa Java-Adler, Bali-Stare oder der bezaubernde Paradiesvogel, der nur auf Papua zu finden ist.
Neue Vorliebe für Singvögel
Die Vorliebe für Singvögel hat sich in Indonesien erst in den vergangenen 30 bis 40 Jahren entwickelt. Zuvor wurden dort vornehmlich Tauben gehalten. Bis zum Jahr 2000 waren Kanarienvögel und chinesische Vogelarten in Mode. Wegen der Vogelgrippe wurden die Importe damals aber verboten, und das Interesse verlagerte sich auf einheimische Singvögel wie etwa die Damadrossel (Zoothera citrina) oder die Schamadrossel (Copsychus malabaricus). „Hört man auf Java heute einen Vogel zwitschern, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er im Käfig sitzt“, sagt Roland Wirth, Mitgründer der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz ZGAP, die sich für bedrohte, aber wenig bekannte Tierarten einsetzt und auch in Indonesien aktiv ist.
„Hört man auf Java heute einen Vogel zwitschern, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er im Käfig sitzt“ (Roland Wirth)
Um die hohe Nachfrage auf den javanischen Vogelmärkten zu befriedigen, werden die Vögel selbst auf den weit abgelegenen Inseln Indonesiens gefangen. Dabei gilt: Je seltener eine Vogelart, desto höher der Wert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass auch das letzte Exemplar gefangen wird. Vogelfang wird von vielen als Hobby oder Nebenjob praktiziert. Und dank der modernen Technik ist das auch ein leichtes Unterfangen. Statt wie früher zunächst einen Lockvogel besorgen zu müssen, lässt sich der Gesang des Wunschvogels mit dem Handy direkt von der Website Xenocanto herunterladen. Die neugierigen Artgenossen fliegen herbei und flattern direkt ins Netz. „Die Betreiber haben bereits reagiert und den Gesang einiger bedrohter Vögel wegen der Vogelfänger herausgenommen“, erläutert Wirth.
Palmöl und Vogelfreunde setzen der Artenvielfalt zu
Dabei ist Vogelfang in Indonesien verboten. Alle einheimischen Vogelarten stehen unter Schutz, und ohne Genehmigung darf niemand Vögel fangen, transportieren oder verkaufen. So weit die Theorie. In der Praxis werden selbst stark bedrohte Arten wie der Bali-Star, von dem noch etwa 100 frei leben, offen zum Verkauf angeboten. „Keiner muss Angst vor Verfolgung haben, da niemand die Gesetze umsetzt. Dahinter stecken Korruption, Gleichgültigkeit, Motivationsmangel. Wenn die Behörden wollten, könnten sie dem illegalen Handel ein Ende bereiten“, erklärt Shepherd.
Die Zerstörung des Lebensraums durch Palmölplantagen spielt in Indonesien die größte Rolle für das Artensterben – dicht gefolgt von den Vogelfreunden, die geschützte Tiere fangen und mit ihnen handeln.
Auch wenn die Zerstörung des Lebensraums – der Tieflandregenwald Indonesiens musste zu weiten Teilen Palmölplantagen weichen – die größte Rolle im Artensterben spielt, beschleunigt die enorme Nachfrage der Vogelfans es zusätzlich. Die Situation hat sich derart zugespitzt, dass Ende September erstmalig ein Songbird-Crisis-Kongress in Singapur abgehalten wurde. Ornithologen und Artenschutzorganisationen wie Traffic haben die 2014 neu gewählte Regierung Indonesiens nun dringend zum Handeln aufgefordert.
„Wenn die Behörden wollten, könnten sie dem illegalen Handel ein Ende bereiten“ (Chris Shepherd)
Wie das Vogelparadies zu retten ist, ist dennoch weitgehend unklar. Einen ungewöhnlichen und umstrittenen Ansatz verficht Paul Jepson von der University of Oxford, der sechs Jahre für BirdLife International in Indonesien gearbeitet hat. „Wir können die Vögel nicht retten, ohne die Kultur der Indonesier zu berücksichtigen“, betont Jepson. „In Europa halten Millionen Menschen Katzen. Die fressen Vögel. Wenn die Regierung nun ein Gesetz erlassen würde, die das Katzenhalten verbietet, um die Vögel zu schützen – wie erfolgreich wäre das wohl?“
Bei diesen Papageien auf einem indonesischen Vogelmarkt handelt es sich um geschützte Arten, ihr Verkauf ist verboten. Aber nur in der Theorie: Der Handel wird nicht geahndet.
Jepson befürwortet die kommerzielle Zucht und möchte gleichzeitig das Bewusstsein der Bevölkerung für Artenschutz wecken. Die Idee dahinter ist einfach: Werden ausreichend Vögel gezüchtet, müssen keiner mehr gefangen werden. „Es muss eine Verlagerung stattfinden: weg vom Wildvogel hin zum Zuchtvogel. Der muss qualitativ überzeugen und das Ansehen seines Besitzers steigern“, so Jepson. Shepherd sieht das anders: „Arten, die man züchtet, werden trotzdem noch gefangen. Denn Vogelfang ist billiger als Vogelzucht. Und wenn man ohnehin nicht bestraft wird – warum sollte man Vögel dann züchten?“ Solange der Handel in Indonesien nicht kontrolliert werde, so lange sei die kommerzielle Zucht keine Lösung.
Nachgezüchtete Vögel könnten die Nachfrage anheizen
Der kommerzielle Ansatz ist im Artenschutz generell umstritten. Denn was, wenn nachgezüchtete Tiere die Nachfrage noch anheizen? Egal, ob es sich um Nashörner, Elefanten oder Vögel handelt, immer steht eine Minderheit einem Heer Interessenten gegenüber. So ergeht es gerade dem Schildschnabel (Rhinoplax vigil), einem der größten Hornvögel Indonesiens. Die prachtvollen Tiere tragen ein massives Horn, das sie zur Revierverteidigung nutzen, indem sie Kopf voran gegen ihren Rivalen knallen. In China war das Horn schon immer begehrt, da es sich zum Schnitzen eignet. In den vergangenen zwei Jahren explodierte die Nachfrage aber, und tausende Vögel wurden geschossen.
Bedrohte Vögel wie dieser indonesische Schwarzflügelstar werden in aufwändigen Zuchtprogrammen – in diesem Fall eine Kooperation des Heidelberger Zoos mit dem Cikananga Conservation Breeding Center – gezüchtet und vermehrt, in der Hoffnung, sie eines Tages wieder auswildern zu können.
Als letzter Ausweg bleibt somit die „Arche-Noah-Zucht“: Bedrohte Vögel werden in aufwändigen Zuchtprogrammen gezüchtet und vermehrt, in der Hoffnung, sie eines Tages wieder auswildern zu können. „Wir versuchen die Vögel über die Zeit zu retten“, sagt Wirth, der vor acht Jahren zum Beispiel die Zucht des seltenen Schwarzflügelstars mit Hilfe von Geldgebern wie der ZGAP und den Zoos von Chester und Heidelberg initiierte. Das Cikananga Conservation Breeding Center (CCBC) im Westen Javas hatte Erfolg, erlitt 2015 aber einen herben Rückschlag: 152 Stare wurden trotz Sicherheitsmaßnahmen von professionellen Wilderern gestohlen. „Das wirft die Zucht um Jahre zurück“, so Wirth.
Dennoch macht dieses Projekt ein wenig Hoffnung: 30 Vögel wurden am Rand des Halimun-Nationalparks bereits ausgewildert. Drei Paare haben sich fest angesiedelt und brüten nun schon im zweiten Jahr. „Am Rand des Nationalparks wird eine Goldmine betrieben. Wir haben das Wachpersonal mit eingebunden und das größte Dorf der Region.“ Die Dörfler sind stolz auf den hübschen, weißen Vogel – die Älteren erinnern sich, dass er in ihrer Kindheit allgegenwärtig war.
Yahoo ermöglicht in Japan den Handel mit Elfenbein und nimmt dabei Millionen Euro ein. Laut einer Studie der Environmental Investigation Agency (EIA) wurden zwischen den Jahren 2012 und 2014 mehr als 12 Tonnen Elfenbein über Yahoo verkauft.
Yahoo macht sich durch den Elfenbein-Handel an der Wilderei von Elefanten mitschuldig. Die illegale Jagd hat dramatische Züge: Elefanten könnten schon bald ausgerottet sein.
Bitte fordern Sie Yahoo-Chefin Marissa Mayer dazu auf, den Elfenbein-Handel auf allen Plattformen zu verhindern.
Der indonesische Umweltschützer Basuki Bude Santoso hat in seinem Leben bereits Tausende Bäume gepflanzt. Seit einigen Jahren sorgt er dafür, dass dort wieder Wald wächst, wo er von Plantagenfirmen abgeholzt wurde – auch auf 80 Hektar inmitten des Tanjung Puting Nationalparks.
Als im Sommer 2015 Feuer im Nationalpark wüteten, löschten Basuki und Aktivisten der Organisation „Friends of the National Parks Foundation“ mit schlichten Feuerpatschen Brände. Nun arbeiten Basuki und der Förster Fajar Dewanto unermüdlich daran, dass auf der Asche neuer Wald wächst.
Bitte unterstützen Sie Basuki und Fajar mit Ihrer Spende. Die Kosten für die Aufzucht der Setzlinge und die Aufforstung betragen pro Tag nur etwa 26 Euro.
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Guten Tag,
in der Nordsee spielen sich derzeit wahre Dramen ab: An den Küsten Englands, der Niederlande und Deutschlands sind in den vergangenen Wochen mehr als zwei Dutzend Pottwale gestrandet und gestorben. Die genauen Ursachen für diese Tragödie liegen noch im Dunkeln.
Wahrscheinlich ist allerdings, dass es Eingriffe durch uns Menschen sind, die (mit) dazu führen, dass einzelne Wale fälschlich in die Nordsee schwimmen und dort elendig verenden. Dazu gehört der Unterwasserlärm, etwa durch den Schiffsverkehr und Ölplattformen in der Nordsee, der die Kommunikation der Wale stört. Aber auch die Chemikalien und der Müll in den Meeren machen den Tieren schwer zu schaffen.
Wollen Sie einen Beitrag dazu leisten, dass es unseren Meeresbewohnern besser geht? Dann machen Sie mit bei unserer Aktion „Plastikfasten“ und tragen Sie dazu bei, den Kunststoffverbrauch zu senken und die Vermüllung der Meere zu stoppen.
Herzlichen Dank und schöne Grüße
Yvonne Weber, Holger Böthling und Stefanie Maiwald
Licht und Schatten beim Waldschutz
Deutschland braucht strengere Waldgesetze, das zeigt der „BUND-Waldreport 2016“. 20 Beispiele aus ganz Deutschland verdeutlichen die breite Palette der bisher gängigen Waldbewirtschaftung. Kahlschlag und rücksichtslose Eingriffe, selbst in Schutzgebieten, zeugen von mangelnder guter forstlicher Praxis. Dabei geht es auch anders…
Was haben Bussard, Seeadler, Biber und Fischotter gemeinsam? Sie alle verbringen ihren Winter an der Elbe. Und: Sie sind Teil unseres Winterquiz‘. Beantworten Sie bis zum 7. Februar unsere Quizfragen richtig und verbringen Sie ein Wochenende an der Elbe! Ein Zimmer auf Burg Lenzen sowie attraktive Preise aus dem BUNDladen sind für Sie reserviert.
Mit dem Griff zur Gesichtspflege startet für viele Menschen ein normaler Tag im Plastikwahn. Täglich gelangen mehrere tausend Tonnen Plastik weltweit in die Meere – eine gewaltige Belastung für unser gesamtes Ökosystem. Wir haben Tipps und Tricks gesammelt, wie Plastik im Alltag vermieden werden kann – in der Fastenzeit und darüber hinaus.
Rund 23.000 Menschen sind am 16. Januar zur „Wir haben es satt!“-Demo nach Berlin gekommen. Für eine Stärkung der ökologischen Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel trugen sie ihren Protest vom Potsdamer Platz bis zum Bundeskanzleramt. Wir sagen herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für ihren Einsatz, ihre Kreativität und die tolle Stimmung!
Sie planen eine Feier, einen Geburtstag oder ein Jubiläum? Sie wünschen sich ein Geschenk, das nicht einstaubt und nachhaltig Gutes tut? Dann wünschen Sie sich von Ihren Gästen eine Spende für den BUND! Wir unterstützen Sie mit kostenlosen Informationsmaterialien für Ihre Gäste und einer praktischen Spendenbox.
Die BUNDjugend macht es vor: Klimaschutz findet an vielen Orten statt und Jede*r kann mitmachen. Im Projekt „Klasse Klima“ gehen BUNDjugend-Aktive direkt an die Schulen. Sie vermitteln interessierten Schüler*innen der Sekundarstufe I, wie ein klimafreundlicher Lebensstil im Alltag und in der Schule umgesetzt werden kann. Das Ziel: spannende Klimaschutzprojekte zu entwickeln. Mehr…
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Spatzen brüten nicht gern allein – im Sperlingskoloniehaus aus dem BUNDladen haben sie Gesellschaft. Geben Sie den durch Bestandsrückstände rar gewordenen Arten einen Platz zum Brüten. Die Sperlinge ernähren sich in der Brutzeit von Insekten und gleichen so den Naturhaushalt in Ihrem Garten aus. Auch Hausrotschwanz, Grauschnäpper und Meisen ziehen hier gerne ein. Mehr…
Die Erde braucht Freunde! Der BUND e.V. finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Bitte unterstützen Sie uns. Vielen Dank!
In Ugandas Bwindi Nationalpark leben 400 der letzten Berggorillas der Erde. Ausgerechnet ein Waldgebiet, das dem Park als Puffer dient, soll jetzt für Teeplantagen abgeholzt werden. Umweltschützer fürchten, dass die Vernichtung des Kafuga Forest die Gorillas gefährdet.
Die Teepflanzer bereiten sich schon darauf vor, im Kafuga Forest Bäume zu fällen. „Manche von ihnen kaufen schon Äxte und Buschmesser“, sagt Robert Tumwesigye Baganda.
Bitte fordern Sie den Umweltminister Ugandas und die örtlichen Behörden auf, den Kafuga Forest zu schützen. Das Überleben der Gorillas darf nicht für Teeplantagen aufs Spiel gesetzt werden.
Der indonesische Umweltschützer Basuki Bude Santoso hat in seinem Leben bereits tausende Bäume gepflanzt. Seit einigen Jahren sorgt er dafür, dass dort wieder Wald wächst, wo er von Plantagenfirmen abgeholzt wurde – auch auf 80 Hektar inmitten des Tanjung Puting Nationalparks.
Als im Sommer 2015 Feuer im Nationalpark wüteten, löschten Basuki und Aktivisten der Organisation „Friends of the National Parks Foundation“ mit schlichten Feuerpatschen Brände. Zwei Monate lang ohne Unterbrechung.
Nun arbeiten Basuki und der Förster Fajar Dewanto unermüdlich daran, dass auf der Asche neuer Wald wächst. Dafür ziehen sie in einer Baumschule Setzlinge auf, die von Ehrenamtlichen ausgepflanzt werden.
Bitte unterstützen Sie Basuki und Fajar mit Ihrer Spende.