„Negativzins“ – Ihre Zukunft ist aus den Fugen! (1) von Guido Grandt
Lieber Leser, Brexit, Türkei-Putsch, Flüchtlingskrise, Syrien-Krieg, internationaler Terror – die Welt ist aus den Fugen. Aber nicht nur sie – auch Ihre Zukunft. Und zwar in Form Ihrer Spar- und Giroguthaben und Ihrer Altersvorsorge (Renten, Pensionen, Lebensversicherungen, Bausparverträge etc.). Schuld daran ist die anhaltende Niedrig- und Negativzinspolitik der EZB. Sie vernichtet geradezu Ihre weitere Lebensplanung! „Inquisitionsmaßnahme“ Niedrig- und Negativzins Als die EZB im März 2016 den Leitzins im Euro-Raum von 0,05 auf 0,00 Prozent senkte, wurden damit auch die Zinsen für Sparbücher, Girokonten und Tagesgeldkonten drastisch gekürzt. Mit dem Ende der Zinsen auf Geldanlagen drohen viele von Ihnen später einmal unter die Armutsgrenze zu rutschen. Hinzu kommt, dass die EZB die Strafgebühr für Banken auf minus 0,4 Prozent verschärfte. Das heißt, dass wenn Banken Geld bei der EZB hinterlegen sie dafür mit Minuszinsen bestraft werden. Die EZB will mit dieser „Inquisitions-Maßnahme“ die Finanzinstitute anhalten, das Geld nicht zu bunkern, sondern in Form von Krediten zu verleihen. So soll die Gesamtwirtschaft angekurbelt werden. Oder anders ausgedrückt: Geldanlagen werden unattraktiv gemacht, um die Banken zu einer stärkeren Kreditvergabe zu veranlassen. Ich sage Ihnen, das ist ein sprichwörtliches „trojanisches Pferd“. Denn nicht nur die Profitabilität der Finanzinstitute, sondern auch ihre Stabilität leiden massiv darunter. Und natürlich auch Sie als Bankkunde und Sparer. Strafzinsen für Privatkunden und die „Vernichtung“ Ihrer Altersvorsorge Doch damit nicht genug. Längst wird nicht nur über Negativzinsen für Privatkunden diskutiert, sondern auch eingeführt. Auf gut deutsch: Sie bekommen keine Zinsen mehr auf Ihr Erspartes, sondern müssen dafür noch Strafzinsen bezahlen! Beispiele dafür gibt es genug. So verlangen bereits die ersten Sparkassen Gebühren für hohe Geldanlagen. Geschäftskunden werden mit einem „Verwahrentgelt“ für Anlagesummen im Millionenbereich zur Kasse gebeten. Zum einen ist das alles bereits ein Negativ- oder Strafzins. Zum anderen kommt er durch die Hintertür. Und zwar mit der Erhöhung der Kontogebühren. Der bayrische Sparkassenpräsident Ulrich Netzer verteidigt diese Praxis. Aus wirtschaftlichen Gründen müsse ein solcher Negativzins teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Für Privatkunden „bislang“ noch nicht. „Bislang“. Alles klar?
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis der Negativ/Strafzins sozusagen flächendeckend eingeführt wird. Und das obwohl wiederum – und paradoxerweise – der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) selbst zugibt: „Je länger die Niedrigzinspolitik anhält, desto schwieriger wird es für die Sparer, sich eine eigene Altersvorsorge aufzubauen. Alle einlagenstarken Organisationen wie Banken, Sparkassen, Renten- oder Krankenversicherungen sind davon betroffen.“ Applaus für diese Selbsteinsicht. Nur bringen wird sie Ihnen herzlich wenig! Dennoch: Wenn bereits Bankenverbände indirekt von der „Vernichtung Ihrer Altersvorsorge“ sprechen, dann müssen Sie mehr als aufhorchen! Zeichnen und verbreiten Sie unsere Petition gegen den Negativzins! Deshalb müssen Sie sich gegen den Negativzins wehren! Zeichnen Sie unsere Volkspetition und verbreiten Sie diese bitte weiter, um die Enteignung durch Negativzinsen zu stoppen! Denn wir, die Bürger, die Sparer, fordern die Europäische Zentralbank und vor allem ihren Präsidenten Mario Draghi auf: Beenden Sie Ihre Nullzinspolitik! Und sorgen Sie dafür, dass die deutschen und europäischen Sparer nicht die Verlierer sind, die mit ihren privaten Ersparnissen für Ihre falsche Politik den Kopf hinhalten müssen. Hier: https://www.volkspetition.org/petitionen/ezb-niedrigzins-stoppen/
Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!
Herzlichst Ihr Guido Grandt