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[Tolzin-Report] Wo sich die Zukunft unseres Planeten entscheidet |
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Das wahre Schlachtfeld um die Zukunft des PlanetenVon erwachenden Sklaven und ewigen Ketten
Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Bewegung, ihre Strömungen und Motive zu differenzieren. Die Strömungen, auf die es mir in diesem Artikel ankommt, sind die „Wartenden“ und die „Macher“. Die Macher, das sind diejenigen, die eine Vision für eine würdevollere Gesellschaft entwickelt haben und nun nach konkreten Wegen suchen, sie auch politisch umzusetzen. Relativ wenige sind in den etablierten Parteien zu finden, ziemlich viele bei der derzeit in den Bundestag drängenden AfD und in einem sehr hohen Maße in der – derzeit noch – kleinen Deutschen Mitte (DM). Zum anderen gibt es die Wartenden. Das sind jene aufgeklärten Menschen, die die Hoffnung, irgend etwas aus eigener Kraft politisch erreichen zu können, aufgegeben haben. Ich empfinde es manchmal schon ein wenig als schizophren, wie manche Wortführer der Wahrheitsbewegung die Vision einer besseren Gesellschaft entwickeln und verbreiten – und gleichzeitig bremsen, was das Zeug hält, indem sie jede politische Aktivität grundsätzlich als sinn- und hoffnungslos erklären. Ja, sie leisten eine sehr wichtige Aufklärungsarbeit. Und ja, gleichzeitig bremsen sie. Da gibt es z. B. eine grandiose Vision eines Andreas Popp in Gestalt eines „Plan B“ und gleichzeitig die Botschaft: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“
Und hier manifestiert sich ein elementarer innerer Widerspruch. Denn in dem „Sich verweigern“ liegt meiner Ansicht nach in Wahrheit nichts „Aktives“, sondern Resignation, Angst vor dem Risiko, Hoffnungslosigkeit, Depression und Ohnmacht. Andreas Popp steht da natürlich nicht alleine, „Mr. Dax“ Dirk Müller gibt ähnliche Töne von sich oder auch Dagmar Neubronner (kürzlich in einem Interview mit Christoph Hörstel), die seit Jahrzehnten für die Freiheit kämpft, ihre Kinder selbst zu unterrichten. Tun uns diese Aufklärer wirklich einen Gefallen, wenn sie uns mit einem Plan B oder C einen Floh ins Ohr setzen und gleichzeitig vermitteln, dass dies wohl nie Realität werden kann? Wäre es nicht barmherziger von diesen Aufklärern, alles so zu lassen, wie es ist? Denn wenn ich einem Sklaven seine Ketten bewusst mache und ihm gleichzeitig verkünde, dass er sie niemals loswerden wird, so hat das etwas Grausames an sich. Die Macht der Wenigen und die Ohnmacht der VielenAber beruht die angebliche Macht der Wenigen nicht vielmehr auf einer Illusion? Denn würden sich die Vielen ihrer eigenen Macht bewusst werden und zusammentun, wäre es sehr schnell mit der Macht der Wenigen zu Ende. Es reicht sogar schon ein bestimmter Prozentsatz der Vielen, manche nennen sie „die kritische Masse“, die sich nicht mehr den Ohnmachtsillusionen hingibt, sondern sich statt dessen organisiert.
Damit hätte die DM schon ein gewisses politisches Gewicht und müsste sich „nur“ noch darauf konzentrieren, auf Kurs zu bleiben und sich nicht von den Lobbyisten und Verführern vereinnahmen zu lassen. Die restlichen 1,9 Millionen wären dann mit den verfügbaren Ressourcen insofern erreichbar, dass sie sich einmal mit Programm der DM und der Person von Christoph Hörstel auseinandersetzen. Die 5-Prozent-Hürde des Bundestages wäre mit diesem Potential ebenfalls zu schaffen. Und schon hätten wir eine Fraktion im Bundestag, die alles Menschenmögliche und vom Grundgesetz Erlaubte tut, um einen echten Wandel herbeizuführen. Und das, was eine Fraktion im Bundestag bei entsprechender Entschlossenheit und Geschlossenheit tun kann, ist gar nicht so wenig. In den USA ist es ähnlich. Wir wissen z. B., dass das US-Imperium schon seit vielen Jahren am seidenen Dollar-Faden hängt und im Grunde jederzeit zusammenbrechen kann. Das ist meiner Ansicht nach nur deshalb noch nicht geschehen, weil die Anzahl der Menschen, die sich aus der Ohnmacht gelöst und organisiert haben, noch nicht ganz ausreicht. Doch es kann jetzt jeden Moment soweit sein.
Der erste Schritt heraus aus der Angst und der Kontrolle ist die Vernetzung mit Gleichgesinnten, z. B. durch Besuch von impfkritischen Elternstammtischen, anderen alternativen Stammtischen oder den Stammtischen der DM. Wobei, wie schon gesagt, es zwei Arten von Aufklärern gibt und wir gut daran tun, genau zu unterscheiden und das zu wählen, was uns gut tut und uns in unsere Kraft bringt – statt uns in Hoffnungslosigkeit versinken lässt. Nach Deinem Glauben wird Dir geschehenIch bin zwar kein Christ, zumindest nicht im traditionellen Sinne, aber die Aussage von Jesus „Nach Deinem Glauben wird Dir geschehen“ hat es ganz schön in sich. Denn der Mensch als Schöpferwesen muss an die Verwirklichung seiner Ziele glauben, damit sie wahr werden können. Zumindest muss er ihre Verwirklichung als Möglichkeit in Erwägung ziehen. Dabei spreche ich noch nicht einmal spirituelle Gesetzmäßigkeiten an, sondern rein psychologische: Denn nur, wenn wir an das Erreichen unseres Zieles glauben können, sind wir emotional in der Lage, die notwendigen Schritte zu tun, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Die Energie, die uns dabei antreibt, ist die Vorfreude, die von der Vision ausgeht. Glaube ich nicht an das Ziel, dann kann mich diese Vorfreude auch nicht antreiben. Dann spornen mich Hindernisse nicht an, sondern sie entmutigen mich. Ob irgend jemand anderes an die Vision seiner Ziele glaubt, können wir nicht beeinflussen. Wir können jedoch beeinflussen, mit welchen Menschen wir uns umgeben. Mit denen, die uns ständig zu entmutigen suchen, oder denen, die an das gemeinsame Ziel glauben. Die Meßlatte für die Beurteilung ist denkbar einfach: Unser Gefühl. Wie fühle ich mich nach einer Begegnung mit Gleichgesinnten? Beschwingt oder niedergeschlagen? Der wahre Krieg findet in uns stattNatürlich sind die Konflikte in Afghanistan, in Syrien, in der Ukraine, in Jemen und vielen anderen Ländern für die betroffenen Menschen eine sehr schmerzhafte und oft genug tödliche Realität. Doch das wahre Schlachtfeld, auf dem es um die Zukunft der Menschheit und dieses Planeten geht, wird nicht dort ausgetragen, sondern im Menschen selbst. Und das betrifft insbesondere uns Deutsche. Zweimal ist Deutschland in den letzten 100 Jahren wie ein Phönix aus der Asche wiederauferstanden. Das zeugt von einer bemerkenswerten Lebens- und Schaffenskraft. Wir sind außerdem, ob uns das nun gefällt oder nicht, durch unsere geographische Lage und durch unsere Wirtschaftsmacht die zentrale Achse Europas. Was in Deutschland geschieht, was in den Köpfen der Deutschen geschieht, hat zwangsläufig überdurchschnittlich starke Auswirkungen auf Europa und damit auf die ganze Welt. Im Guten wie im Schlechten. Wenn die Deutschen sich weiter in ihrer Ohnmacht und ihrem Selbstmitleid suhlen, hat das natürlich Auswirkungen auf uns selbst – aber auch über Deutschland hinaus! Wenn die Deutschen sich dagegen auf ihr hervorragendes Grundgesetz besinnen und damit beginnen, für die unantastbare Würde des Menschen aktiv politisch einzutreten, wäre dies ebenfalls ein Signal weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Das wahre Schlachtfeld, auf dem über die Zukunft der Menschheit entschieden wird, tobt in uns selbst – und nirgendwo so intensiv wie in uns Deutschen. Und damit machen die Bemühungen der Kartelle, insbesondere uns Deutsche zu manipulieren, zu verdummen und im schizophrenen Status der „aktiven Verweigerung“ zu halten, durchaus einen perversen Sinn. Willst Du, dass sich in Deinem Leben etwas ändert …
An wen sollen wir uns also halten, wenn es darum geht, die Visionen der Aufklärer aktiv in die Tat und in die Realität umzusetzen? Auf wen sollen wir schauen, wenn es darum geht, ob wir selbst Hoffnung investieren wollen? Letztlich müssen wir doch wohl in uns selbst erforschen, ob wir dort Hoffnung finden oder ob wir dort einen Impuls finden, aktiv zu werden. Ich frage Sie ganz im Ernst: WER soll denn diese Visionen einer besseren Gesellschaft um- und durchsetzen? „Irgend jemand, aber Hauptsache, nicht ich?“ Sorry, aber ich glaube, das funktioniert so nicht. Wenn das Ihre Haltung ist, sollten Sie sich von diesem Newsletter abmelden! Aus der Zeit, als ich mich mit Gesetzmäßigkeiten des Erfolgs beschäftigt habe, ist mir folgender Spruch hängengeblieben: „Wenn Du willst, das sich in Deinem Leben etwas ändert, dann musst Du etwas ändern in Deinem Leben.“ Wir können ewig darauf warten, dass sich positive Veränderungen in unserem Leben von selbst ergeben. Natürlich gibt es Phasen, in denen wir innehalten und uns neu besinnen. Doch nach einer Neuorientierung muss immer das Tun folgen, das Gehen konkreter Schritte um das, was wir wollen, zu manifestieren. Das Warten auf das Eingreifen höherer Mächte mag verständlich sein oder verführerisch, aber es hält uns in der Ohnmacht. Und das hätten die Kartelle gerne. Was also sollen Sie meiner Meinung nach tun?Meine Empfehlung ist, dass Sie sich endlich auf der Webseite www.dm-stammtisch.de anmelden und schauen, wo in Ihrer Nähe es DM-Stammtische gibt, zu einem Treffen gehen und schauen, ob es Ihnen gut tut. Ob es Sie beschwingt oder entmutigt. Natürlich wäre es von Vorteil, bereits vorher einmal das Programm der DM durchgelesen zu haben und sich auf Youtube ein paar Videos von Christoph Hörstel angeschaut zu haben. Wenn Ihnen der Austausch bei den Treffen nicht gut tut, wenn Sie sich mit den Menschen dort nicht verstehen, ist die DM vielleicht wirklich nicht das Richtige für Sie. Es sei denn, Sie entschließen sich, noch einen anderen DM-Stammtisch in Ihrer Nähe auszuprobieren. Jeder Einzelne, der sich heute, d. h. im Februar 2017, entscheidet, sich aktiv für positive Veränderungen in Deutschland, Europa und der Welt einzubringen, zählt. SIE zählen! |
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| Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des freien Journalisten Hans U. P. Tolzin, Widdersteinstr. 8, D-71083 Herrenberg, hans@tolzin.de, Fon 07032/784 849-1, Fax -2. Alle Informationen sind nach dem besten Wissen und Gewissen zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass ich dennoch keine Verantwortung für Entscheidungen übernehmen kann, die sich auf diesen Newsletter und die verlinkten Seiten berufen. Bitte prüfen Sie vor jeder wichtigen Entscheidung sorgfältig, welche Informationen Relevanz für Sie besitzen und beraten Sie sich mit Menschen Ihres Vertrauens. | ||||
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Unsere drei Schweine Jan, Laura und Stefan im Glück!http://www.tier-patenschaft.de/unsere-drei-schweine-jan-laura-und-stefan-im-glueck/ |
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Tierschutznews im Februar 2017 |
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| Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,
Tag und Nacht mit Faultieren und Ameisenbären: Was für viele wie eine Traumvorstellung klingt, ist harte Arbeit. Daniela Schrudde, die inhaltliche Leiterin unserer Tierschutzarbeit, besuchte unser Wildtierprojekt im südamerikanischen Surinam, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen und den Alltag unserer Partner kennenzulernen. Weitere Neuigkeiten gibt es auch aus Vietnam: In einem bewegenden »Bericht schildern wir die Rettungsaktion von 70 Schuppentieren. Einen Einblick in den TIERÄRZTE WELTWEIT Einsatz in Malawi erhalten Sie über unsere »Bilderstrecke. Mehr zu den aktuellen Entwicklungen in der Milchwirtschaft erfahren Sie in unserem »KUH+DU Update. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit den Tierschutznews im Februar und senden herzliche Grüße. Das Team der Welttierschutzgesellschaft PS: Wir erstellen aktuell Ihre Spendenquittung für das Jahr 2016. Anfang Februar finden Sie diese entweder in Ihrem Briefkasten oder E-Mail-Postfach. |
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Rettung von 70 Schuppentieren
Das war »die bisher größte Rettungsaktion: Wilderer waren mit 70 Schuppentieren auf dem Weg von Laos nach China, als unsere Partner von Save Vietnam’s Wildlife die Transporter stoppten. Alle Tiere konnten konfisziert und ins Schutzzentrum überführt werden – doch ihr Zustand ist teilweise kritisch. |
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Für die Zukunft der Tiere Malawis
Um die Studenten der Tiermedizin an der LUANAR Universität intensiv auf die praktische Arbeit vorzubereiten, sind wir mit TIERÄRZTE WELTWEIT vor Ort aktiv. Lesen und sehen Sie auf unserer Website den vollständigen »Fotoessay über die erfolgreiche dritte Workshop-Einheit. |
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Freiwilliges Label für Milchprodukte
Mit freiwilligen Labels versuchen Politik, Einzelhandel und Verbände mehr Tierschutz in die Ställe zu bringen. Die Haltungsbedingungen des Großteils der Tiere bleiben davon jedoch unberührt. Lesen Sie, was notwendig wäre, um das »Leben aller Milchkühe zu verbessern. |
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Faultier-Freunde aufgepasst!
Wenn Sie nach dem Erfahrungsbericht aus Surinam im Faultier-Fieber sind, behalten Sie es nicht für sich. Leiten Sie diesen Newsletter gern an Freunde und Bekannte weiter – oder versenden Sie unsere kostenlose eCard für »Faultier-Fans. |
| Kontakt Tel.: +49(0)30 – 9237226-0 E-Mail: info@welttierschutz.org Welttierschutzgesellschaft e.V. |
Spendenkonto Bank für Sozialwirtschaft Spendenkonto: 804 23 00 Bankleitzahl: 370 205 00 IBAN: DE38 3702 0500 0008 0423 00 BIC: BFSWDE33XXX |
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck, sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kraft,
ich ersuche Sie beide, Frau Marianne Grimmenstein für ihre herausragenden Verdienste um unser Land und um unsere Demokratie mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen.
Ich selbst hatte die Gelegenheit, Frau Grimmenstein auf einer Podiumsdiskussion in Tübingen (direkt am Tage des BVerfG-Urteils) und auf einer weiteren Veranstaltung persönlich kennen und schätzen zu lernen. Besonders fasziniert hat mich, mit welch unermüdlichem Einsatz Frau Grimmenstein mit knapp 70 Jahren – anfangs als Einzelkämpferin – für die gute Sache kämpft, insbesondere auch lange bevor ihre CETA-Bürgerklage in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt ist.
Wie extrem schwierig es ist, eine breite Masse für Politik zu interessieren, habe ich am eigenen Leibe erfahren, als ich vor rund 2 Jahren auf dem Neubrandenburger Marktplatz – wenig erfolgreich und recht enttäuschend – Unterschriften gegen TTIP gesammelt bzw. als ich vor wenigen Monaten eine Petition gegen TTIP (www.change.org/TTIP-Petition…) gestartet hatte. Frau Grimmenstein hat – trotz diverser Rückschläge – immer an das große Ganze geglaubt und sich nie von ihren hehren Zielen abbringen lassen.
Ungeachtet meiner persönlichen Wertschätzung hat sich Frau Grimmenstein in besonderer Weise um das Wohl unseres Staates und um unsere Demokratie verdient gemacht.
1. Schadenbegrenzung zugunsten unseres Staates
Weit vor allen anderen (NGOs) hat Frau Grimmenstein unermüdlich auf die Risiken und Gefahren des bereits weitgehend beschlossenen CETA-Abkommens aufmerksam gemacht und mit einer bislang einmaligen Bürgerklage den Protest gegen CETA ins Rollen gebracht, dem sich erst wesentlich später andere Organisationen und Parteien angeschlossen haben.
Mit großem Erfolg, denn das Bundesverfassungsgericht hat am 13.10.2016 ganz entscheidende Punkte des CETA-Vertrages für verfassungswidrig erklärt (siehe dazu www.spiegel.de/bundesverfassungsgericht-billigt-ceta-mit-auflagen…).
Außerdem hat das BVerfG angeordnet, dass Deutschland eine völkerrechtlich verbindliche Erklärung abgeben müsse, mittels derer Deutschland aus CETA jederzeit wieder aussteigen könne, sofern es dazu durch ein abschließendes Urteil des BVerfG aufgefordert wird.
Damit hat Frau Grimmenstein einstweilen großen Schaden von unserem Land abgewandt und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Verfassungsmäßigkeit von CETA nunmehr in einem Hauptsacheverfahren vor dem BVerfG überprüft wird.
2. Aber auch der Nutzen für unsere Demokratie ist nicht zu unterschätzen
Nicht nur, dass der in die Kritik geratene CETA-Ausschuss ohne deutsche Mitsprache nicht mehr – allen demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien zuwider – Entscheidungen treffen darf, auch hat Frau Grimmenstein uns allen wieder den Glauben an die Demokratiefähigkeit unseres Staates bzw. unserer Zivilgesellschaft zurückgegeben.
Denn die viel beklagte Politikverdrossenheit und das beängstigende Erstarken rechtspopulistischer Tendenzen basiert u.a. auf dem (subjektivem) Empfinden, dass man als Bürger*in gegen „die da oben“ nichts ausrichten kann.
Frau Grimmenstein hat diese Stimmen eines Besseren gelehrt. Ihre Bürgerklage hat auf eindrucksvolle Weise aufgezeigt, dass jede(r) Bürger*in sehr wohl etwas in unserem Staat ausrichten und bewegen kann – sei es im Kleinen wie im Großen.
Dafür gebührt Ihr unser aller Dank. Auch wenn manche in der Sache (CETA) anderer Meinung sein mögen, so ist unsere Demokratie durch ihren beharrlichen und tatkräftigen Einsatz auf jeden Fall maßgeblich gestärkt worden.
Daher sollten die bemerkenswerten Verdienste von Frau Grimmenstein – gleich wie das Hauptsacheverfahren schlussendlich ausgehen mag – angemessen gewürdigt werden.
Daher schlage ich Frau Grimmenstein für das Bundesverdienstkreuz vor und hoffe, dass dieses Ansinnen von vielen Bürger*innen unterstützt wird – damit ein Zeichen gesetzt wird, dass bürgerliches Engagement – insbesondere auch in der heutigen Zeit – Anerkennung und Beachtung findet.
17091 Breesen, den 16.12.2016
Georg-Maria Austermann
Foto: Martin Lehr | Change.org
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