bitte helfen Sie mir und Animal Equality, das Video so vielen Menschen wie nur möglich zu zeigen!
Jede und jeder Einzelne von uns, sollte die Welt einmal durch die Augen eines Tieres gesehen haben… Nur dann sind wir in der Lage zu verstehen, welches Leid diese Tiere in der Massentierhaltung durchstehen müssen.
Dunkelheit, Enge, Gestank und Isolation beschreiben das grauenvolle und traurige Leben von ca. zwei Millionen Zuchtsauen in Deutschland. Es ist ein Teufelskreis, in den sie geboren werden. Sie kommen in einer tristen und unvorstellbar kaltherzigen Atmosphäre zur Welt. Die Landwirte nennen es „Abferkelbuchten“. Hier liegen ihre Mütter fixiert in einem Gitter und haben nicht einmal annähernd die Chance, sich um ihre kleinen Ferkel zu kümmern. Viele überleben es nicht oder werden später brutal von den Bauern erschlagen, weil sie entweder nicht überlebensfähig sind oder aufgrund einer Überproduktion „zu viel“ sind. Sind es männliche Ferkel, blüht ihnen ein kurzes und schreckliches Leben von nur wenigen Monaten in der Schweinemast für die Fleischproduktion. Sind es weibliche Nachkommen, wie Lilly und Sally, müssen sie entweder auch als Mastschweine dienen oder erfahren dasselbe Schicksal wie ihre Mütter in einer Schweineaufzuchtanlage, wie z.B. dem Schweinehochhausin Maaßdorf in Sachsen-Anhalt. Hier werden auf sechs Etagen über 500 Zuchtsauen gehalten und über mehrere Jahre ausgebeutet. Einen Großteil ihres Lebens müssen sie eingesperrt in engen Kastenständen verbringen.
Dieses Schicksal konnten wir zum Glück wenigstens zwei Schweinen ersparen. Lilly und Sally haben wir aus so einer Anlage gerettet und sie auf einen Gnadenhof in der Nähe von Berlin gebracht. Hier können die Beiden von nun an ein freies und hoffentlich langes und glückliches Leben verbringen.
Bitte werden Sie jetzt aktiv- Nur gemeinsam mit Ihnen können wir den Schweinen eine Stimme geben!
Unterstützen Sie bitte Lilly und Sally sowie unsere Arbeit mit einer symbolischen Tierpatenschaft!
Fünf gute Gründe für eine symbolische Tierpatenschaft für Lilly und Sally:
Sie tragen mit Ihrer Unterstützung dazu bei, dass Lilly und Sally von nun an in Freiheit und Sicherheit leben können.
Sie erhalten eine persönliche Urkunde mit Fotos von Lilly und Sally.
Sie erhalten regelmäßig aktuelle Fotos und Informationen über den Werdegang von Lilly und Sally von uns per E-Mail.
Sie helfen uns, dass wir in Zukunft noch mehr Tieren helfen und auf deren Leid aufmerksam machen können.
Bereits ab 10 Euro im Monat ist eine Tierpatenschaft für Lilly und Sally möglich..
Vielen Dank für Ihr Engagement! Gemeinsam mit Ihnen kämpfen wir gegen Tierquälerei!
Gretl sucht ein zu Hause! RespekTiere-Proteste in Kroatien!
Spezielle Schweine-Freilandhaltung –
Wir möchten Sie gerne um Ihre Meinung bitten!
Es geht in der folgenden Angelegenheit um eine Freilandhaltung von Schweinen, und zwar um eine, welche ihresgleichen sucht! An einem Hügelkamm in Niederösterreich sind bis zu 250 Schweine, aufgeteilt in drei oder vier Gruppen (abhängig davon, ob der Zaun an einer Stelle geflickt ist oder nicht), in weitläufigen, umzäunten Gehegen untergebracht. Platz gibt es dort wirklich genug – das Problem aber: das gesamte Land besteht aus einer Steinwüste, man kann sich beim Betrachten des Eindruckes nicht erwehren, sich irgendwo in Afrika oder Südamerika zu befinden. Während zu den Beginnzeiten der Anlage noch Büsche und dergleichen in den Arealen wuchsen, sind die Pflanzen – bis auf die besonders stacheligen wie zum Beispiel ein paar Akazien – inzwischen verschwunden; weiteres gab es früher auch noch mehrere Versteckmöglichkeiten, zwar Gerümpel (in erster Linie Holzabfälle und auch Baumaterialen wie Steine und Ziegel), aber dennoch bot der eine oder andere Haufen zumindest bedingten Schutz vor den Wetterkapriolen. Auch diese sind weitgehend weggeräumt worden oder den Elementen zum Opfer gefallen.
Unterstellmöglichkeiten sind vorhanden, aber nur in einem sehr beschränktem Ausmaß, wo ein wie vom Tierschutzgesetz gefordertes ‚gleichzeitiges Aufstehen und Niederlegen ALLER Tiere‘ ermöglicht sein muss, nicht gewährleistet ist (hier offenbart das Gesetz aber dann seine Lücken, denn besagter Abschnitt trifft nur, so erklärten die Amtstierärzte, auf eine ‚Dauerhafte Freilandhaltung‘ zu, auf eine über 365 Tage im Jahr geführte; wenn nun der Landwirt aber seine Tiere, und sei es auch nur an einem Vormittag im Jahr, auf seine Anhänger lädt und eine Runde spazieren fährt, so bezeichnet man das als eine ‚unterbrochene Freilandhaltung‘, wo dann diese Unterstandmöglicheit für alle Tiere nicht gegeben sein muss…
Auch verfügen die Schweine nicht immer über genügend Wasser; bei Besuchen im Zuge unserer Recherchen waren dann auch schon mehrmals die kleinen Wasserbecken völlig leer, trotz Hitze und intensiven Sonnenscheins…
Fotos: große Schweine-Freilandhaltung im Niederösterreichischen Waldviertel; obwohl im Grunde natürlich zu begrüßen, spalten sich hier dennoch die Meinungen – die Tiere leben in einer Steinwüste haben zu wenig Unterstand und oft fehlt es auch an Wasser…
Die Frage ist nun: soll man überhaupt und wenn ja, wie, derartigen Haltungen entgegentreten, wo man weiß, wie Millionen ArtgenossInnen ein völlig trostloses Leben führen, eingekerkert und gequält bis in den Tod; ohne jede Frage ist das Leben der Schweine in ‚unserem‘ Falle ein wesentlich besseres, sie sind alle schlank und rank, sehr bewegungsfreudig, können große Wegstrecken täglich zurück legen; sie haben ausgeprägte Sozialverhalte, gebären in Natürlichkeit ihre Babys, säugen sie, streiten, lieben sich, faulenzen, graben (wenn auch in harter Erde, wo sie mittlerweile wohl nur noch Steine finden), spielen…
Aktuell im Völkerkundemuseum Zürich: Von alten Schuhen leben
Liebe Frau Li
Wohin mit Kleidern und Schuhen, die zwar noch tragbar sind, aber nicht mehr gefallen? Genau! Schweizerinnen und Schweizer spenden jährlich etwa 50’000 Tonnen Altkleider- und Schuhe. Mittlerweile werden mehr Kleider und Schuhe abgegeben, als karitative Organisationen vor Ort benötigen. Deshalb übernehmen kommerzielle Unternehmen das Sammeln und Sortieren der Altkleider und verkaufen diese gewinnbringend weiter. Einer der weltweit wichtigsten Abnehmer ist Tansania. Hier hat sich rund um den Handel mit gebrauchten Schuhen ein ganzer Berufszweig gebildet.
Die Ausstellung im Zürcher Völkerkundemuseum erzählt die komplexe Geschichte von Wohltätigkeit und Profit, von Chancen und Unsicherheit. Protagonisten sind eine Gruppe von Strassenhändler in der Metropole Dar es Salaam. Für Alexis Malefakis, Kurator der Ausstellung, sind die Strassenhändler auch Stadt-Experten: «Auf der Strasse arbeiten bedeutet nicht, sich dem Zufall oder Glück zu überlassen. Die Händler haben eine sehr spezialisierte Kenntnis der Stadt. Sie wissen wann und wo sie mögliche Kundinnen finden und mit welchen Verkaufstaktiken oder rhetorischen Kunstgriffen sie diese zum Kauf überzeugen können.»
Vermittelt werden die Perspektiven der Schuhverkäufer mittels Bilder und Videos. Dank der eigens für die Ausstellung konzipierten App „Sole City“ können die Besucherinnen und Besucher selber in die Rolle eines Strassenhändlers schlüpfen.
Wer hat’s genäht?
Aber schon bevor die Schuhe als Gebrauchtware von der Schweiz nach Tansania verschifft werden, haben sie einen weiten Weg zurückgelegt. Um die komplexe Liefer-und Produktionskette aufzuzeigen, hat die EvB ein Kapitel über die globale Schuhproduktion zum Begleitbuch der Ausstellung beigesteuert; die Fakten sind in die Ausstellung eingeflossen und können im Medienguide nachgelesen werden.
Die Zusammenarbeit mit dem Völkerkundemuseum hat sich gelohnt. „Die Ausstellung ermöglicht den BesucherInnen, den Weg der Schuhe mitzuverfolgen“, freut sich EvB Fachmitarbeiterin Daniela Kistler. „Die oftmals prekären Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern spiegeln sich auch in der schwierigen Situation der Altschuhhändler in Tansania wieder, beide Akteure sind über unseren (Über-)Konsum miteinander verbunden.“
Die Ausstellung Von alten Schuhen leben – Strassenhändler in Tansania als Experten der Stadt ist Teil der Manifesta 11 Zürich Parallel Events und wird bis zum 25. September 2016 im Völkerkunde Museum der Universität Zürich gezeigt. Weitere Infos auf musethno.uzh.ch
„Das Video sagt alles.” – Tom „Kein Schinken mehr! Diese Grausamkeit ist so unnötig.” – Sam „Dieses Video stellt genau die richtigen Fragen. Super!“ – Alexandra
Dies sind nur einige wenige der unzähligen Reaktionen, die dieses Video hervorgerufen hat.
Sylvia Linnenkohl, werden Sie Tieren helfen, indem Sie das Video mit Freunden und Bekannten teilen?
Lassen Sie uns der Welt zeigen, dass der Unterschied zwischen unseren innig geliebten Haustieren und sogenannten Nutztieren lediglich in unserer Wahrnehmung existiert!
Danke für alles, was Sie für die Tiere tun, die jeden Tag im Unsichtbaren leiden. Auch sie haben unser Mitgefühl verdient.
Herzliche Grüße
Ria Rehberg
PS: Für alle, die Lust haben in die kulinarische Vielfalt der pflanzlichen Küche einzutauchen, kann ich wärmstens unser einmonatiges Ernährungsprogramm Love Veg empfehlen: www.LoveVeg.de Kostenlos, lehrreich und umwerfend originell!
In Deutschland leben ungefähr 98% der Zuchtsauen in sogenannten Kastenständen, und das über die Hälfte ihrer Lebenszeit. Dabei sind Kastenstände nichts anderes als Käfige für Schweine. Die Tiere können sich in den Stahlgefängnissen nicht bewegen, umdrehen erst recht nicht. Oft haben die Schweine noch nicht einmal Tageslicht oder frische Luft. Sicherlich fragen Sie sich jetzt, warum macht man das? Die Antwort lautet – wie fast immer in der Massentierhaltung – wegen dem Profit. Auch hier geht’s mal wieder ums Geld. Umso weniger Platz das einzelne Tier hat, umso mehr Tiere können in eine Mastanlage gesperrt werden. Die Profitgier der Züchter ist offenbar grenzenlos. Und sie haben sogar Unterstützung aus der Politik, denn solch eine Haltung ist noch nicht mal gesetzlich verboten. Das wollen wir nicht hinnehmen und haben eine Petition gestartet, unterstützen Sie uns dabei, damit diese perverse und unnötige Tierquälerei endlich verboten wird.
Damit wir auf 20.000 Unterschriften kommen, brauchen wir jede Unterstützung, bitte leiten Sie diesen Newsletter an Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Nachbarn, Familienmitglieder und alle Tierfreunde weiter, die Sie kennen. Veröffentlichen Sie den Petitions-Link (https://www.tierschutzbuero.de/kastenstaende/) auf Ihrer Facebook-, twitter-, Instagram-, pinterest- und google plus-Seite. Die Schweine brauchen Sie, werden Sie jetzt aktiv. Die Teilnahme an der Petition ist für Sie komplett kostenfrei..
Schreie.
Wie die von Kindern, wenn sie vollkommen außer sich sind.
Am Himmel tobt ein Unwetter.
Es donnert und Blitze schießen durch die hereinbrechende Nacht.
Sie fürchten sich zu Tode.
Nicht vor dem Gewitter.
Sie fürchten sich vor dem Tod.
Vor dem Grauen und dem Geruch voller Qual derer, die den Weg vorangingen.
Ihre Schreie sind markerschütternd.
Diese Stadt beginnt zu schlafen, tief senkt sich die Nacht herab.
Und mit der Dunkelheit beginnt das Morden – mitten in der Stadt.
Die Menschen nennen es Töten, denn morden tun sie nur ihresgleichen.
Mit Waffen und vorsätzlich – das ist Mord.
Doch wo ist der Unterschied zwischen dem, was hier geschieht oder anderswo, unter den Menschen?
Beides geschieht vorsätzlich und mit Waffen, die für den Tod erschaffen wurden.
Bis in die frühen Morgenstunden passieren schaukelnde Gefängnisse die Einfahrt
des Münchner Schlachthofes.
Bis in die späten Morgenstunden dauert das Morden.
Hinter einer Mauer, dort, wo das Grauen geschieht, hört man ihre Schreie noch bei Sonnenaufgang.
Sie wechseln sich ab mit dem Geräusch der Kreissäge, das der Wind ganz deutlich über diese Mauern aus braunen Ziegelsteinen trägt.
Als Bündel voller Angst sind sie in den Schlachthof gekommen – als bleiche, schlaffe Bündel, schaukelnd und in zwei Hälften zerteilt, an einem Haken hängend, verlassen sie diesen Ort des Grauens.
Das Unfassbare, das Schreckliche, für immer eingefangen in ihren leblosen Augen, für immer eingebrannt in ihr Fleisch.
Manche Schweine mussten ihren Tod bei vollem Bewusstsein erleben.
Ihre kindlichen Schreie haben das Herz ihrer Henker nicht erbarmt.
Der heranbrechende Morgen wird von einem heißen Sommertag verdrängt.
Die ersten Transporter mit den Rindern sind schon eingefahren.
Gestank der Angst, dunkler Kot, der über silbernes Metall rinnt und sich festklebt.
Schräg gegenüber sind die großen Waschanlagen, dort werden die Spuren der Angst beseitigt.
Noch lange bevor der Kopfschlächter zum Stich ansetzt.
In den Treibgassen stehen sie.
Und später dann, ab Mittag, in der sengenden Hitze, wartend auf ihren Tod in den fahrbaren Gefängnissen, bevor sie entladen werden.
Hilflos – ihre Blicke sind so unendlich hilflos.
Doch selbst jetzt spiegelt sich auch die Sanftmut in ihren Augen.
Sie stehen in scheinbar endlosen Reihen, eines nach dem anderen.
Oft müssen sie lange warten.
Es muss schrecklich sein, auf den Tod zu warten.
Dafür gibt es keine Worte.
Auch sie spüren das Grauen.
Sie rufen so verzweifelt, immer und immer wieder.
Auch ihre Hilfeschreie trägt der Wind über die Mauern aus braunen Ziegelsteinen – weit in die Stadt hinein, bis sie nur noch ein Flüstern sind.
Die Menschen hören beides nicht – nicht das Flüstern und nicht die Rufe voller Angst.
Ihre Ohren sind taub und ihre Herzen blind.
Ich sehe ein Rind, das in der Treibgasse ganz vorne steht, genau vor dem Eingang des Todes.
Es bewegt seinen Kopf ganz leicht nach links, in einer Geste vollkommener Hilflosigkeit. Als würde es ein letztes Mal auf das Leben schauen, das es jetzt für immer hinter sich lässt.
Es gibt keinen Ausweg. Hinter ihm stehen seine Artgenossen und irgendwo hinter ihnen ist eine Eisenstange, die jegliche Flucht unmöglich macht.
Es ist dieses Bild und es sind ihre Rufe und die kindlichen Schreie der Schweine, die sich bei der zehnten Mahnwache am Münchner Schlachthof in meine Seele eingebrannt haben.
Jeder kann dieses Grauen, das Tag für Tag, Stunde um Stunde, Minute für Minute und in jeder einzelnen Sekunde auf dieser Erde geschieht, verhindern.
Jeder, der weiter Tiere isst, trägt Verantwortung für diese Tragödie.
Es ist eine der größten Tragödien in der Weltgeschichte.
Doch kein Schulbuch berichtet davon und keine Armee rückt zur Befreiung der Tiere an.
Es sind ja nur Tiere …
Tiere tötet man …
Ermordet wird nur der Mensch …
der Termin für die Übergabe im Münchner Rathaus steht fest: am 12.Juli, dem kommenden Dienstag, werde ich stellvertretend für alle Unterstützer_innen diese Petition an die dritte Bürgermeisterin der Stadt München, Frau Christine Strobl, übergeben. Mit dabei sein werden zwei Vertreterinnen des Münchner Tierschutzvereins, Frau Christine Schorling und Frau Michaela Vollath, Mitglied des Vorstands.
Ich bin dem Münchner Tierschutzverein sehr dankbar, dass er diese Petition von Anfang an unterstützt hat. Durch das große Engagement und die Initiative des Tierschutzvereins konnte kürzlich auch ein sehr prominenter Unterstützer gewonnen werden: Der vielseitige und beliebte Schauspieler Udo Wachtveitl, der Münchner Tatort Kommissar, setzt sich jetzt mit uns öffentlich für die Forderung nach Gerechtigkeit für die Rinder ein. (Mehr Infos hierzu erhalten Sie in Kürze).
Damit bin ich bei der nächsten, gar nicht guten Neuigkeit: Vor Kurzem erhielt ich ein Schreiben der Stadt München, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde. Sie können sich bestimmt denken, wie sprachlos und traurig mich diese Nachricht gemacht hat und wahrscheinlich geht es Ihnen ebenso. Der Whistleblower, der die entsprechenden Informationen wegen schwerer Tierrechtsverstöße in der Rinderschlachtung Ende letzten Jahres an PETA e.V. weitergeleitet hat, und aufgrund derer die Tierrechtsorganisation Strafanzeige stellte, gilt als absolut seriös. Verwunderlich ist auch, dass PETA e.V. selbst noch keinen Bescheid der Staatsanwaltschaft München wegen der Einstellung des Verfahrens erhalten hat. Von dem Leiter der Rechtsabteilung, Herrn Dr. Edmund Haferbeck, wurde mir versichert, dass auf jeden Fall Beschwerde eingereicht wird, sobald der Bescheid vorliegt. Ich bin ihm und PETA e.V. für das Engagement unendlich dankbar.
Umso wichtiger ist eine große Anzahl von Unterstützer_innen, die fordern, dass eine gründliche und ehrliche Aufklärung der Vorfälle weiterhin vorangeht. Vielleicht haben Sie ja Freund_innen oder Bekannte, die diese Petition noch nicht unterzeichnet haben?
In der vergangenen Woche hat am Münchner Schlachthof die zehnte Mahnwache „Ein Licht der Hoffnung“ stattgefunden. Wir waren von Donnerstagabend bis am nächsten Nachmittag vor Ort und es brannten Hunderte von Kerzen entlang der Mauer des Schlachthofes für all jene Tiere, die dort ihr Leben lassen müssen. All das, was man an diesem Ort sieht und mitbekommt, ist schwer zu beschreiben und in Worte zu fassen. Ich habe es dennoch in einem kurzen Beitrag versucht, den ich dieser Nachricht beifüge.
Mit herzlichen Grüßen und aufrichtigem Dank für Ihre Unterstützung
Daniela Böhm
Mit Waffen und vorsätzlich
Schreie.
Wie die von Kindern, wenn sie vollkommen außer sich sind. Am Himmel tobt ein Unwetter. Es donnert und Blitze schießen durch…
Jährlich führt der Weg von 60 Millionen Schweinen zur Schlachtbank, dies bedeutet unzählige Ferkel werden jährlich so effizient wie möglich produziert. Dafür stehen 98% der Muttersauen über die Hälfte ihres Lebens in platzsparenden Kastenständen, umringt von Gittern können sie sich nicht bewegen. Das Erschreckende ist, dass diese Haltungsform grundsätzlich erlaubt ist, aber dennoch flächendeckend in den Mastanlagen gegen die Vorgaben verstoßen wird. Denn zur Orientierung gilt der veraltete Richtwert von 70 cm Breite, eine große Sau kann ihre Gliedmaßen dann aber nicht ausstrecken. Ursprünglich hieß es, dass die Kästen die Ferkel davor bewahren von ihrer Mutter zerquetscht zu werden. Verschiedene Untersuchungen ergaben allerdings, dass dies bei einer Stallgröße von mindestens 5 m² verhindert werden kann. Ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen wird diese Praxis also fortgeführt. Wir fordern eine Änderung des Gesetzes! Mehr Information finden Sie hier.
Die meisten von uns freuen sich über die endlich sommerlichen Temperaturen. Nicht alle aber denken an die schlimmen Folgen, die ein unüberlegtes Zurücklassen eines Tieres im Auto -etwa beim Einkaufen- haben kann. In geschlossenen Räumen, insbesondere aus Metall, steigt die Temperatur ungewöhnlich schnell und stark an. Das Thema ist seit Jahren bekannt, doch auch dieses Jahr melden die Zeitungen regelmäßig Fälle, in denen im Auto geparkte Tiere ums Leben kommen-Tod durch Hitzschlag. Wer einen Hund im heißen Auto entdeckt, sollte zunächst versuchen, den Halter ausfindig zu machen, etwa durch ein Ausrufen im Supermarkt. Der nächste Ansprechpartner sind Polizei und Feuerwehr. Nur wenn ein Eintreffen der Ordnungskräfte zu lange dauern und das Tier in ernste Lebensgefahr bringen würde, darf man selbst eine Scheibe einschlagen und den Hund befreien. Wichtig ist hier eine gute Dokumentation oder mindestens ein oder mehrere Zeugen, denn ohne Nachweis der Handlungspflicht kann eine Anzeige wegen Sachbeschädigung drohen.
Importstopp für Kängurufleisch-jetzt unterschreiben!
Deutschland ist EU-weit Spitzenreiter, wenn es um den Import von Kängurufleisch geht. Die Menge, die nach Deutschland exportiert wird, ist in den letzten zehn Jahren um mehr als das Doppelte von 416.375 t auf über 1.000.000 t gestiegen. Damit liegt Deutschland vor Belgien und Frankreich auf Platz eins. Insbesondere in Zeiten der gehäuften Fleischskandale wenden sich viele Verbraucher dem vermeintlich sicheren exotischen Fleisch zu und verspeisen Strauß, Krokodil oder eben Känguru. Doch dass sie damit nicht nur viel Leid unterstützen, sondern auch nicht unerhebliche Gesundheitsrisiken eingehen, ist ihnen oft nicht bewusst. Deshalb machen wir das Elend öffentlich, welches mit der grausamen Kängurujagd einhergeht. Dazu gehört etwa, dass jährlich rund 440.000 Jungtiere gekeult werden oder elendig verhungern, weil ihre Elterntiere (entgegen dem Verbot der Jagd auf Kängurus mit Jungtieren) der Jagd zu Opfer fallen. Unzähligen verletzten Wildtieren gelingt zudem die Flucht, da sie nicht vorschriftsgemäß mit einem direkten Kopfschuss getötet werden. Auch diese Tiere sterben häufig an ihren Verletzungen. Aufgrund der langen Transportwege ohne ausreichende Kühlkette sind viele Kadaver mit Bakterien belastet, die für gesundheitliche Beschwerden beim Verbraucher sorgen können. Wir setzen uns daher für einen Importstopp von Kängurufleisch ein, um dieses Elend einzudämmen. Bitte unterstützen auch Sie unsere Forderung und unterschreiben Sie unsere Petition! Wir haben schon mehr als 9.000 Unterstützer gefunden-helfen Sie uns jetzt, die 10.000 zu knacken!
Bereits zum 9. Mal findet vom 19.-21.08.16 das größte vegane Sommerfest Europas auf dem Berliner Alexanderplatz statt. An mehr als 60 Info- und Verkaufsständen warten auf die Besucher internationale Leckereien, vegane Bio- und Rohkost-Spezialitäten, tierversuchsfreie Kosmetik uvm. Mit einem bunten Programm aus Musik, Unterhaltung und Informationen möchten die Veranstalter Werbung machen für die vegane Lebensweise. Eine Tombola sorgt für Spannung und glückliche Gewinner, auch für die Kinder wird es ein Programm geben. Die Veranstalter rechnen mit mehreren Tausend Besuchern. Auch wir werden wie in den letzten Jahren wieder mit einem Stand vertreten sein und uns und unsere Arbeit vorstellen-wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Für die Eierproduktion in Deutschland erleiden unzählig viele Hennen ein qualvolles Leben. Sie werden einzig und allein geboren, um möglichst viele Eier in kürzester Zeit zu legen. So erging es auch unserer Henne Helena bis zu jenem Tag, an dem wir sie aus diesen Umständen befreiten. Helena lebte dort zusammen mit über 150.000 anderen Hennen in einer Kleingruppenhaltungsanlage. Doch diese so idyllisch klingende Bezeichnung trügt. Kleingruppenhaltung bedeutet nicht mehr als ein Leben in einem kleinen und engen Käfig, zusammen mit 40- 60 weiteren Hühnern eingesperrt zu sein. So kannte Helena weder Tageslicht noch eine grüne Wiese. Nun darf sie aber zusammen mit anderen Hühnern ein Leben in Freiheit auf einem wunderschönen Gnadenhof führen. Durch eine symbolische Patenschaft für Helena unterstützen Sie unsere Hühner und ermöglichen es uns, in Zukunft noch vielen weiteren Hühnern ein Leben in Freiheit zu schenken. Werden Sie jetzt durch eine symbolische Patenschaft für Helena zum Tierretter. Vielen Dank!
Jährlich werden über 1 Milliarde Geflügel und 37 Millionen lebende Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde grenzüberschreitend innerhalb der EU und nach Drittstaaten transportiert. Dabei kommt es zu massiven Tierschutzproblemen durch zu lange Transportzeiten und schlechte Transportbedingungen. Vor allem die zur Schlachtung bestimmten Tiere werden oftmals über mehrere Tage unsachgemäß transportiert, wobei es zu schweren Verletzungen und Todesfällen kommt. Zudem werden viele Tiere an verschiedenen Orten gezüchtet, aufgezogen und geschlachtet, was die Transportzeiten pro Tierleben noch weiter erhöht.
Es gibt weder ausreichende Kontrollen noch feste Regeln
Seit 2007 gilt die EU-Verordnung 1/2005 für den Schutz von Tieren beim Transport, doch diese ist mehr als fragwürdig und muss dringend überarbeitet werden. Schon wenn gewisse Voraussetzungen am Fahrzeug erfüllt sind, ist es erlaubt Schweine 24 Stunden ohne Pause und Rinder 29 Stunden mit einer Stunde Pause zu transportieren. Mehr als einen ganzen Tag verbringen die Tiere in den Transportern! Nach großen Protesten wurde eine Überarbeitung der Verordnung von der EU Kommission angekündigt, aber immer wieder verschoben.