|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|||||||
|
|
Archiv der Kategorie: ÖKO
Schluss mit dem schmutzigen Treibstoffgeschäft Wir schicken die vergiftete Luft zurück in die Schweiz
MEDIEN

SRF Rundschau: Dreck im Benzintank – Die Schweizer Drehscheibe
22. September 2016 — Exklusive Reportage von SRF Rundschau zum dreckigen Geschäft der Schweizer Rohstoffhändler in Afrika und zur Dirty Diesel-Kampagne von Public Eye. …»
https://www.dirtydiesel.ch/de/campaign/?section=intro
Jetzt mitmachen: Kein Persilschein für Glyphosat ++
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
SAND VERDIENT RESPEKT, JEDES EINZELNE SANDKORN
ICH BIN LUISE
Neuigkeit zur Petition: Bohrschlamm – weitere Enthüllungen in Schleswig-Holstein
Prof. Dr. Linda Maria Koldau
10. Juni 2016 — * Bitte unterstützen Sie unsere Petition an den Konzernchef der DEA! *
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in Sachen Ölförderung in Schleswig-Holstein scheint das Maß nun endgültig voll. Auf eine Anfrage der CDU und der Piraten hin hat das Umweltministerium gestern eingeräumt, dass an 100 Stellen im Land Bohrschlämme aus alten Ölförderungen lagern. Die 74 betroffenen Gemeinden wissen meist nicht einmal wo, geschweige denn, wie weit diese Abfälle gefährlich sind (krebserregende Ölrückstände, Schwermetalle, radioaktive Stoffe).
Natürlich ist auch Schwedeneck betroffen.
Bereits am 10. März 2016 haben wir die Staatssekretärin von Umweltminister Habeck aufgefordert zu klären, wie es mit den Altlasten in Schwedeneck aussieht – passiert ist seitdem nichts.
Ebenso sieht das Umweltministerium weiterhin keinen Handlungsbedarf, was die Vorbereitungen der DEA auf ein neues, Jahrzehnte währendes Ölförderungsprojekt in Schwedeneck angeht. „Wir haben die Altlasten nicht im Griff – da können wir uns doch nicht neue Risiken aufladen!“ fasste der Bürgermeister von Schwedeneck, Gustav Otto Jonas, die Lage gestern zusammen.
Umweltminister Robert Habeck meint dagegen, es sei ja bislang nichts passiert, also sehe er kein Risiko für die Wasserqualität in Schleswig-Holstein. In den Medien dagegen ist die Rede von der „tickenden Bohrschlammbombe“ – und hier will die DEA also fördern?
Letzte Woche hat das Umweltministerium bekanntgegeben, dass die DEA in diesem Herbst entscheiden will, ob sie einen Antrag auf Bohrungen stellt. Angesichts der bisherigen Politik von Umweltminister Habeck ist nicht zu erwarten, dass ein solcher Antrag abgelehnt würde – obwohl alles gegen eine Ölförderung in Schwedeneck spricht und ein politischer Handlungsspielraum durchaus gegeben ist. Unser Grundrecht auf gesunde Lebensverhältnisse spielt für die zuständigen Politiker und Behörden offenbar keine Rolle.
Für uns ist das Maß nun voll. Die DEA will im Herbst entscheiden – mit der Zustimmung der betroffenen Bevölkerung kann sie dabei definitiv nicht rechnen. Immerhin haben die internationalen Ölkonzerne mittlerweile verstanden, dass ein massiver Widerstand der betroffenen Bevölkerung schlecht für ihr Image ist. Die Zauberformel ist hier die „social license to operate“: die „gesellschaftliche Lizenz zum Bohren“: Wenn die Bevölkerung vor Ort den Mund hält und somit stillschweigend ihr Einverständnis erklärt, wird es für den Konzern nicht peinlich. Das betrachtet die Ölindustrie dann als „social license to operate“. Wir, die betroffenen Bürger in Schleswig-Holstein, werden aber den Mund nicht halten.
Darum meine dringende Bitte an Sie: Unterstützen Sie unsere neue Petition, die sich jetzt direkt an den Konzernchef der DEA wendet:
https://www.change.org/p/dipl-ing-thomas-rappuhn-dea-konzernchef-thomas-rappuhn-keine-%C3%B6lf%C3%B6rderung-in-schwedeneck?recruiter=84908171&utm_source=petitions_show_components_action_panel_wrapper&utm_medium=copylink
Mit dieser Petition wollen wir der DEA zeigen, dass sie mit unserer „Lizenz“ nicht rechnen kann.
Bitte helfen Sie uns noch einmal mit Ihrer Stimme, Schwedeneck vor den unabsehbaren Gefahren einer neuerlichen Ölförderung, mitten im Natur- und Artenschutzgebiet an der Eckernförder Bucht, zu retten. Bitte geben Sie diesen Link auch an Ihr Netzwerk weiter.
Danke für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße von der wunderschönen sommerlichen Küste in Schwedeneck,
Prof. Dr. Linda Maria Koldau
1. Sprecherin der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“

Dipl.-Ing. Thomas Rappuhn: DEA-Konzernchef Thomas Rappuhn: Keine Ölförderung in Schwedeneck!
***
ICH BIN LUISE
Finca Sonador, Flüchtlingskooperative Longo Mai in Costa Rica
http://www.prolongomai.ch/die-kooperativen/costa-rica/
Als im Jahr 1979 zahlreiche Nicaraguaner vor dem Terrorregime Anastasio Somozas fliehen mussten, entschloss sich die Kooperative Longo Mai zum Kauf von Land in Costa Rica. Den Flüchtlingen wurde das Land zur Verfügung gestellt, um ihnen dadurch ein selbständiges Leben zu ermöglichen. Das Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ nahm seinen Anfang.
Nach dem Sieg der Sandinisten in Nicaragua kehrten die meisten der Nicaraguaner zurück in ihr Heimatland. Flüchtlingsfamilien aus El Salvador und Guatemala kamen nach den Nicaraguanern auf die Finca Sonador, später siedelten sich landlose costaricanische Bauernfamilien an, indigene und nicht indigene. Heute ist die Dorfbevölkerung mehrheitlich salvadorianischen Ursprungs. Roland Spendlingwimmer, Gründungsmitglied von Longo Mai, betreute das Projekt vom ersten Tag an. Er lebt heute mit seiner Familie in San Isidro und gründete weitere Initiativen im Umfeld der Finca, wie z.B. das Strassenkinderprojekt Circus Fantastico .
Während es in den 80ern darum ging, Flüchtlingen aus dem zentralamerikanischen Raum eine Zufluchtsstätte zu bieten, entwickelt sich die Dorfgemeinschaft heute mehr und mehr zu einem Ökozentrum. Inmitten der Ananas-Plantagen des Multinationalen Konzerns Del Monte gelegen, nimmt das Dorf Longo Mai (Longo Mai wird synonym mit Finca Sonador gebraucht) die Position einer „grünen Lunge“ ein. Während die Ananas-Pflanzungen des Konzerns eine soziale und ökologische Katastrophe darstellen, wird die Landwirtschaft in Longo Mai mit Umweltschutz und Ökotourismus verknüpft. Für die Selbstversorgung des Dorfes werden Mais, Bohnen, Reis, Yucca, Bananen, Platanos, Fleisch, Milch, Eier, Früchte etc. produziert, für den Markt vor allem Kaffee und Zuckerrohr. Heute kann durch die Errichtung einer Kaffeeaufbereitungs- und Trocknungsanlage der eigene Kaffee selbstständig weiterverarbeitet und direkt an die Röstereien verkauft werden.

Das Gebiet von Longo Mai umfasst heute 950 ha, davon ist etwa die Hälfte geschützter Regenwald. Für die rund 400 Einwohner gibt es zwei pulperías (Gemischtwarenläden), eine Schule, einen Kindergarten, eine Sprach- und Tanzschule, ein Verein für sanften Tourismus und zwei Kirchen. Außerdem befindet sich auf dem Gelände der Sitz einer regionalen Umweltorganisation (UNAPROA). Die Infrastruktur und die verschiedenen Aktivitäten der Finca werden von zahlreichen Komitees organisiert.
Im Jahr 2004 wurde das Konzept des sozialverträglichen Tourismus auf Basis von interkulturellem Austausch mit dem To-Do-Award des deutschen „Studienkreises für Tourismus und Entwicklung“ ausgezeichnet. Im Folgenden ein kurzgefasster Auszug aus der „Begründung für die Preisverleihung“ von Dr. Christian Adler … mehr
„Longo mai au Costa Rica – pur vida“, Radio suisse romande, Eine Reportage von Cécile Raimbeau (franz.), realisiert durch Christian Morerod, 10. September 2014 mehr …
Der Film „Longo maï Costa Rica“ auf YouTube zeigt Hintergründe der Entstehungsgeschichte von Finca Sonador in Costa Rica und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen …mehr
Die Entscheidung ist gefallen: Die EvB heisst bald Public Eye
|
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
|
C’est décidé : la Déclaration de Berne s’appellera bientôt Public Eye !
|
|||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
|
Pfingsten gegen die Kohle – jetzt Flyer bestellen
|
![]() |
| Durch Sie werden wir viele!
Pfingsten will die Klimabewegung Vattenfalls Kohlebagger in der Lausitzt stilllegen. Mit einer angemeldeten Demo am Tagebaurand wollen wir den Anti-Kohle-Protest kräftig unterstützen. Doch das gelingt nur, wenn Sie uns jetzt bei der Mobilisierung helfen! |
|
|
Liebe SYLVIA „Ja, ich bin Braunkohle-Lobbyist“, gestand Brandenburgs Energieminister Albrecht Gerber kürzlich. Und lieferte damit einen weiteren Grund, die Kohle-Proteste zu Pfingsten in der Lausitz richtig groß zu machen. Hunderte Aktivist/innen diskutieren am Pfingst-Wochenende auf dem „LausitzCamp“ in der Nähe von Cottbus über eine Zukunft ohne Kohle. Und sie planen eine friedliche Blockade der Vattenfall-Kohlebagger. Das Wochenende könnte der Höhepunkt für die Klimabewegung 2016 werden. Mit einer angemeldeten Demonstration gegen den Klimakiller Kohle wollen wir dem Widerstand zusätzlichen Schwung verleihen. Zusammen mit einem breiten Bündnis aus BUND, Oxfam, Attac, den Naturfreunden und vielen weiteren Organisationen zeigen wir am Tagebaurand unsere Solidarität, wenn die Aktivist/innen in die Grube steigen – und verstärken so die Wirkung ihres Protestes. Die Demoroute ist angemeldet, die Bühne gebucht, Banner und Fahnen sind im Druck. Jetzt müssen wir noch möglichst viele Menschen in die Lausitz holen. Bitte helfen Sie mit – und bestellen Sie dafür jetzt gleich Ihr kostenloses Mobilisierungspaket! Darin sind Flyer und Plakate zum Verteilen. Sie bekommen Sie bequem nach Hause geschickt. |
|
| Aus Schweden und den Niederlanden, aus Tschechien und Großbritannien haben sich bereits viele Menschen angesagt. In einer der größten europäischen Braunkohle-Regionen fordern sie gemeinsam: Kohle, Öl und Gas müssen im Boden bleiben.
Dass Europa auf die Lausitz schaut, hat gute Gründe: Denn dort steht eine Entscheidung mit europäischer Tragweite an. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will seine Tagebaue und Kraftwerke in Ostdeutschland verkaufen – weil sie ihm die Klimabilanz verhageln. Als wahrscheinlichster Käufer gilt ein tschechischer Energiekonzern – dem das Klima total egal ist. Es droht die größte Kohle-Investition in ganz Europa. Die Aktivist/innen von Ende Gelände wollen den neuen Eigentümern zeigen: Wer die Lausitz kauft, der kauft den Protest gleich mit. Kein Konzern soll glauben, er könne die CO2-Schleudern Jahrzehnte weiter betreiben oder sogar noch neue Tagebaue aufschließen, ohne auf erbitterten Widerstand zu stoßen. Mit unser legalen Demonstration wollen wir zeigen: Dieser Widerstand – das sind nicht nur die besonders entschlossenen Klima-Aktivisten. Die ganze Gesellschaft lehnt den Klimakiller Kohle ab! Doch damit das gelingt, brauchen wir jetzt ihre Hilfe: Möglichst viele Menschen müssen von der Demonstration erfahren. Der einfachste Weg: Bestellen Sie sich ein Paket mit Flyern bequem und kostenlos nach Hause – und verteilen Sie diese an einem Ort Ihrer Wahl! |
|
| Ich hoffe, wir sehen uns zu Pfingsten in der Lausitz.
Herzliche Grüße PS: Bereits letztes Jahr im August blockiereten über tausend Aktivisten friedlich den Braunkohle-Tagebau Garzweiler in der Nähe von Köln. Die Süddeutsche Zeitung schrieb daraufhin von einem „neuen Gorleben“ – und zog so Parallelen zur erfolgreichen Anti-Atom-Bewegung. Pfingsten in der Lausitz verspricht ein ähnlicher Höhepunkt zu werden – helfen Sie dabei mit! |
|
| Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt Klicken Sie hier, um den Newsletter abzubestellen Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden |
Unsere Aktion gegen Lebensmittelverschwendung >>
|
|||||||



















