Archiv der Kategorie: ÖKO

▸ Horizonworld Filmtipps und weitere Berichte

bewusst leben & denken
Liebe Leserin, lieber Leser,

wir haben mittlerweile fast 100.000 Leser und dafür möchte ich Dir danke sagen: Danke an die Menschen, die bereit sind mit uns an der Erschaffung eines neuen Bewusstseins zu arbeiten.

Gemeinsam bewegen
Sicherlich, es läuft vieles schief in dieser Welt, doch vieles läuft auch gut und wir wollen unseren Teil dazu beitragen das Gleichgewicht/die Balance auf dieser Erde wiederherzustellen.

Ich glaube, es geht um den mittleren Weg. Vielleicht denkt der ein oder andere: ich kann ja nichts bewegen, doch ihr/wir sind es, die Bewusstsein verändern, indem wir anders denken und dies sollten wir auch mitteilen, andere inspirieren oder zumindest anstupsen.

Steter Tropfen höhlt den Stein
Du glaubst gar nicht, was wir alleine durch Teilen von Berichten in den sozialen Medien erreichen können. Ein Bericht, der Dir gefällt geteilt mit Freunden, lässt andere bereits anfangen darüber nachzudenken und wer weiß, was daraus werden kann.
Vielleicht erreicht man den ein oder anderen Entscheidungsträger mit dieser Meinung und plötzlich, irgendwann, verändert sich die Welt. Wir jedenfalls konzentrieren unsere Fokus-Energie auf das Erschaffen eines neuen Bewusstseins und die Veränderungen in dieser Welt, die damit einhergehen.
Mehr Lesefreude und Leichtigkeit auf der Horizonworld
Die letzten Tage waren ganz schön spannend und aufregend, denn ich habe noch einmal Geld in die Hand genommen und in den Ausbau unserer Horizonworld investiert.

Neue, schnellere Server, damit Du mehr Lesefreude hast und falls Du was in unserem Shop  kaufen möchtest, Du dies auch mit Leichtigkeit tun kannst.

Danke auch an mein Spitzenteam, ohne dass nichts funktionieren würde.

So, nun wünsche ich Dir eine schöne Weihnachtszeit, die Dir Zeit zur Besinnung schenkt und freue mich auf 2017. Wer weiß vielleicht haben wir ja durch Deine Hilfe (Berichte „teilen“ hilft) bald 200.000 Leser… Wer weiß.

Enden möchte ich mit dem Zitat:
Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen möchtest.

Ich freue mich auf eine schöne Zukunft,

euer Udo Grube.

PS: Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt bekommt ihr von uns ca. alle 2-3 Monate diesen Newsletter. Solltet ihr öfters was von uns hören wollen tragt euch bitte in den Redaktions- Newsletter hier ein.

http://www.horizonworld.de/horizonworld-newsletter/

Weihnachtszeit-Geschenkezeit
Wenn du Lust hast kannst du bei uns im Shop unter Weihnachten etwas Schönes finden und wir haben tolle Angebote ab 4,99€ für inspirierende Filme .

http://shop.horizonworld.de/weihnachten.html

Wärmstens empfehlen möchte ich dir Harald Leschs sehr besonderes Buch „Die Menschheit schafft sich ab“. und die wunderbare Dokumentation „Mehr als Liebe“ .

Wir haben tolle Berichte,
die es wert sind verbreitet zu werden.
Bitte teile sie. Vielleicht erreichen wir mit unserm Bewusstsein früher oder später die Entscheider, die es auch hierzulande in der Hand haben, für schnelle Veränderung zu sorgen.

Dänemark: auf dem Weg zum ersten 100%-igen Bio-Land

Der Norden der Welt ist nicht nur in Sachen Bildung – wie in Finnland, Vorreiter und Vorbild für einen guten Weg voran, sondern auch im Bereich BIO.

http://www.horizonworld.de/daenemark-auf-dem-weg-zum-ersten-100-igen-bio-land/

So schaffte eine kanadische Kleinstadt Obdachlosigkeit ab

Die kanadische Kleinstadt „Medicine Hat“ hat es innerhalb von nur sechs Jahren geschafft, die Obdachlosigkeit abzuschaffen. Kein einziger Einwohner muss mehr auf der Straße leben. Ein Beispiel, dem wir folgen könnten.

http://www.horizonworld.de/so-schaffte-eine-kanadische-kleinstadt-obdachlosigkeit-ab/

Wichtige Erkenntnisse und Informationen verbreiten sich, wenn DU sie teilst.
Bewusster denken, leben, handeln – & mitteilen:
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Schluss mit dem schmutzigen Treibstoffgeschäft Wir schicken die vergiftete Luft zurück in die Schweiz

https://www.publiceye.ch/de/

MEDIEN

SRF Rundschau: Dreck im Benzintank - Die Schweizer Drehscheibe

SRF Rundschau: Dreck im Benzintank – Die Schweizer Drehscheibe

22. September 2016 — Exklusive Reportage von SRF Rundschau zum dreckigen Geschäft der Schweizer Rohstoffhändler in Afrika und zur Dirty Diesel-Kampagne von Public Eye. …»

https://www.dirtydiesel.ch/de/campaign/?section=intro

 

Jetzt mitmachen: Kein Persilschein für Glyphosat ++

Freitag, 01.07.2016

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Jetzt mitmachen:
Kein Persilschein für Glyphosat!

Jetzt mitmachen: Kein Persilschein für Glyphosat!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

monatelang wurde um die Wiederzulassung von Glyphosat gerungen. Ganze vier Mal ist die Kommission bei den Mitgliedstaaten mit dem Versuch abgeblitzt, eine ausreichende Mehrheit für die Verlängerung der Genehmigung zu erhalten. Heute wäre die Zulassung europaweit ausgelaufen. Doch in buchstäblich letzter Minute hat die Kommission die Genehmigung im Alleingang um 18 Monate verlängert. Das sei ihre „gesetzliche Pflicht“, erklärte Gesundheitskommissar Andriukaitis in Brüssel. Wir meinen: Es wäre vielmehr ihre Pflicht, die Gesundheit der Menschen und der Umwelt bestmöglich zu schützen!

Doch noch ist nicht alles verloren: Die jetzt beschlossene Verlängerung gilt nur bis Dezember 2017. Bis dahin soll die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) eine Einstufung von Glyphosat vornehmen, auf deren Basis dann über die Zukunft des Unkrautvernichters entschieden wird. Diese Bewertung ist unsere Chance, Glyphosat endlich loszuwerden. Denn wenn die ECHA Glyphosat korrekt beurteilt, muss auch sie den Stoff als „wahrscheinlich krebserregend“ einstufen. Dann kann das Ackergift nach geltendem Recht keine Wiederzulassung erhalten.

Wir geben nicht auf, bis Glyphosat von unseren Äckern und Tellern verschwindet. Deshalb starten wir heute eine neue Online-Aktion. Bitte beteiligen auch Sie sich und fordern Sie von der ECHA: Alle Risiken müssen transparent bewertet und klar benannt werden! Es darf keinen Persilschein für Glyphosat geben!

Hier klicken zum mitmachen!

Aktionstag am 16. Juli: Bayern stoppt CETA!

Unterstützten auch Sie das Volksbegehren gegen CETA!

Das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA gilt als Blaupause für TTIP. Anders als das Abkommen mit den USA ist es fertig ausverhandelt. Doch noch ist CETA nicht beschlossen – und wir wissen, wie wir es jetzt gemeinsam zu Fall bringen können.

In dieser Woche hat die Europäische Kommission verkündet, CETA allein auf europäischer Ebene ratifizieren zu wollen, also ohne Beteiligung der nationalen Parlamente. Die Bundesregierung hat sich jedoch beeilt klarzustellen, dass sie dabei nicht mitmachen wird. CETA bedarf also aller Voraussicht nach einer Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Und genau daran könnte das Abkommen scheitern. Unser Plan: Mit einem Volksbegehren in Bayern zwingen wir die bayerische Landesregierung, im Bundesrat mit „Nein!“ zu stimmen. Gibt es dort keine Mehrheit für das Abkommen, ist CETA gescheitert.

Als ersten Schritt müssen wir 25.000 Unterschriften sammeln, um das Volksbegehren zu beantragen. Mit einem bayernweiten Aktionstag am Samstag, den 16. Juli starten wir die Unterschriftensammlung.

Über 50 lokale „Stop TTIP“-Bündnisse werden am 16. Juli mit Infoständen und eigenen Veranstaltungen dazu beitragen, das Quorum zu erreichen. So wird es zum Beispiel in München eine große Kundgebung geben, auf der tausende Unterschriften gesammelt werden sollen. Doch wir brauchen jede einzelne Unterschrift und das Engagement jedes Einzelnen, um über CETA zu informieren und es zu stoppen. Deshalb brauchen wir auch Sie!

Sie haben drei Möglichkeiten, sich an der Kampagne zu beteiligen:

1.) Unterschriften sammeln

Sammeln Sie Unterschriften für das Volksbegehren und nutzen Sie die Gelegenheit, mit anderen über CETA ins Gespräch zu kommen. Bestellen Sie dazu jetzt ein Aktionspaket mit Unterschriftenlisten, Infomaterial und Aufklebern. Auf jeden Aktionskarton kommt es an!

Das alles finden Sie in unserem Aktionspaket

Hier klicken, um einen Aktionskarton zu bestellen!

2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Die standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Aufkleber viel Geld. Durch eine Spende von 30 Euro ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.

Jetzt online spenden!

Alternativ können Sie jetzt auch schnell und bequem per PayPal-Logospenden.

3.) Fördermitglied werden

Unsere erfolgreichen Kampagnen gegen TTIP und CETA sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.

Jetzt Foerdermitglied werden!

Bunter Protest gegen Patente auf Leben

Am Mittwoch demonstrierten wir gemeinsam mit anderen Organisationen und vielen BürgerInnen vor dem Europäischen Patentamt (EPA) gegen die Erteilung von Patenten auf Leben. Die Demonstration begleitete die Übergabe von mehr als 800.000 Unterschriften an den Verwaltungsrat des EPA.

Viele Menschen brachten ihr Lieblingsgemüse mit und machten auf zahlreichen selbstgemachten Bannern und Plakaten deutlich, dass es viele gute Gründe gibt, gegen die Praxis des Patentamts aktiv zu werden. So erteilt das EPA immer wieder Patente auf konventionelle Züchtungen, obwohl die Patentgesetze dies eigentlich verbieten.

Wir danken allen Menschen, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben. Gemeinsam haben wir ein unübersehbares Zeichen gesetzt. Leben ist keine Erfindung: Patente auf Pflanzen und Tiere müssen sofort gestoppt werden!

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

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Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München

Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer persönlichen Einkünfte.

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 *** ICH  BIN  LUISE

Umweltinstitut München e.V. · Landwehrstraße 64a · 80336 München · umweltinstitut.org

 

 

SAND VERDIENT RESPEKT, JEDES EINZELNE SANDKORN

ICH  BIN  LUISE

Neuigkeit zur Petition: Bohrschlamm – weitere Enthüllungen in Schleswig-Holstein

https://www.change.org/p/rettet-schwedeneck-keine-%C3%B6lf%C3%B6rderung-im-gesch%C3%BCtzten-k%C3%BCstengebiet-der-eckernf%C3%B6rder-bucht/u/16884773

Prof. Dr. Linda Maria Koldau

Schwedeneck, Deutschland

10. Juni 2016 — * Bitte unterstützen Sie unsere Petition an den Konzernchef der DEA! *

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

in Sachen Ölförderung in Schleswig-Holstein scheint das Maß nun endgültig voll. Auf eine Anfrage der CDU und der Piraten hin hat das Umweltministerium gestern eingeräumt, dass an 100 Stellen im Land Bohrschlämme aus alten Ölförderungen lagern. Die 74 betroffenen Gemeinden wissen meist nicht einmal wo, geschweige denn, wie weit diese Abfälle gefährlich sind (krebserregende Ölrückstände, Schwermetalle, radioaktive Stoffe).
Natürlich ist auch Schwedeneck betroffen.

Bereits am 10. März 2016 haben wir die Staatssekretärin von Umweltminister Habeck aufgefordert zu klären, wie es mit den Altlasten in Schwedeneck aussieht – passiert ist seitdem nichts.
Ebenso sieht das Umweltministerium weiterhin keinen Handlungsbedarf, was die Vorbereitungen der DEA auf ein neues, Jahrzehnte währendes Ölförderungsprojekt in Schwedeneck angeht. „Wir haben die Altlasten nicht im Griff – da können wir uns doch nicht neue Risiken aufladen!“ fasste der Bürgermeister von Schwedeneck, Gustav Otto Jonas, die Lage gestern zusammen.

Umweltminister Robert Habeck meint dagegen, es sei ja bislang nichts passiert, also sehe er kein Risiko für die Wasserqualität in Schleswig-Holstein. In den Medien dagegen ist die Rede von der „tickenden Bohrschlammbombe“ – und hier will die DEA also fördern?

Letzte Woche hat das Umweltministerium bekanntgegeben, dass die DEA in diesem Herbst entscheiden will, ob sie einen Antrag auf Bohrungen stellt. Angesichts der bisherigen Politik von Umweltminister Habeck ist nicht zu erwarten, dass ein solcher Antrag abgelehnt würde – obwohl alles gegen eine Ölförderung in Schwedeneck spricht und ein politischer Handlungsspielraum durchaus gegeben ist. Unser Grundrecht auf gesunde Lebensverhältnisse spielt für die zuständigen Politiker und Behörden offenbar keine Rolle.

Für uns ist das Maß nun voll. Die DEA will im Herbst entscheiden – mit der Zustimmung der betroffenen Bevölkerung kann sie dabei definitiv nicht rechnen. Immerhin haben die internationalen Ölkonzerne mittlerweile verstanden, dass ein massiver Widerstand der betroffenen Bevölkerung schlecht für ihr Image ist. Die Zauberformel ist hier die „social license to operate“: die „gesellschaftliche Lizenz zum Bohren“: Wenn die Bevölkerung vor Ort den Mund hält und somit stillschweigend ihr Einverständnis erklärt, wird es für den Konzern nicht peinlich. Das betrachtet die Ölindustrie dann als „social license to operate“. Wir, die betroffenen Bürger in Schleswig-Holstein, werden aber den Mund nicht halten.

Darum meine dringende Bitte an Sie: Unterstützen Sie unsere neue Petition, die sich jetzt direkt an den Konzernchef der DEA wendet:

https://www.change.org/p/dipl-ing-thomas-rappuhn-dea-konzernchef-thomas-rappuhn-keine-%C3%B6lf%C3%B6rderung-in-schwedeneck?recruiter=84908171&utm_source=petitions_show_components_action_panel_wrapper&utm_medium=copylink
Mit dieser Petition wollen wir der DEA zeigen, dass sie mit unserer „Lizenz“ nicht rechnen kann.

Bitte helfen Sie uns noch einmal mit Ihrer Stimme, Schwedeneck vor den unabsehbaren Gefahren einer neuerlichen Ölförderung, mitten im Natur- und Artenschutzgebiet an der Eckernförder Bucht, zu retten. Bitte geben Sie diesen Link auch an Ihr Netzwerk weiter.

Danke für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße von der wunderschönen sommerlichen Küste in Schwedeneck,

Prof. Dr. Linda Maria Koldau
1. Sprecherin der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“

Dipl.-Ing. Thomas Rappuhn: DEA-Konzernchef Thomas Rappuhn: Keine Ölförderung in Schwedeneck!
Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Rappuhn, Ihre Firma, der Konzern DEA (Deutsche Erdöl AG), hat 2013 vom Bergamt die…

 

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ICH  BIN  LUISE

 

Finca Sonador, Flüchtlingskooperative Longo Mai in Costa Rica

http://www.prolongomai.ch/die-kooperativen/costa-rica/

Weg zur Finca Sonador
Weg zur Finca Sonador

Als im Jahr 1979 zahlreiche Nicaraguaner vor dem Terrorregime Anastasio Somozas fliehen mussten, entschloss sich die  Kooperative Longo Mai zum Kauf von Land in Costa Rica. Den Flüchtlingen wurde  das Land zur Verfügung gestellt, um ihnen dadurch ein selbständiges Leben zu ermöglichen. Das Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ nahm seinen Anfang.

Nach dem Sieg der Sandinisten in Nicaragua kehrten die meisten der Nicaraguaner zurück in ihr Heimatland. Flüchtlingsfamilien aus El Salvador und Guatemala kamen nach den Nicaraguanern auf die Finca Sonador, später siedelten sich landlose costaricanische Bauernfamilien an, indigene und nicht indigene. Heute ist die Dorfbevölkerung mehrheitlich salvadorianischen Ursprungs. Roland Spendlingwimmer, Gründungsmitglied von Longo Mai, betreute das Projekt vom ersten Tag an. Er lebt heute mit seiner Familie in San Isidro und gründete weitere Initiativen im Umfeld der Finca, wie z.B. das Strassenkinderprojekt Circus Fantastico .

Während es in den 80ern darum ging, Flüchtlingen aus dem zentralamerikanischen Raum eine Zufluchtsstätte zu bieten, entwickelt sich die Dorfgemeinschaft heute mehr und mehr zu einem Ökozentrum. Inmitten der Ananas-Plantagen des Multinationalen Konzerns  Del Monte gelegen, nimmt das Dorf Longo Mai (Longo Mai wird synonym mit Finca Sonador gebraucht) die Position einer „grünen Lunge“ ein. Während die Ananas-Pflanzungen des Konzerns eine soziale und ökologische Katastrophe darstellen, wird die Landwirtschaft in Longo Mai mit Umweltschutz und Ökotourismus verknüpft. Für die Selbstversorgung des Dorfes werden Mais, Bohnen, Reis, Yucca, Bananen, Platanos, Fleisch, Milch, Eier, Früchte etc. produziert, für den Markt vor allem Kaffee und Zuckerrohr. Heute kann durch die Errichtung einer Kaffeeaufbereitungs- und Trocknungsanlage der eigene Kaffee selbstständig weiterverarbeitet und direkt an die Röstereien verkauft werden.

Das Dorf aus der Vogelperspektive
Das Dorf aus der Vogelperspektive

Das Gebiet von Longo Mai umfasst heute 950 ha, davon ist etwa die Hälfte geschützter Regenwald. Für die rund 400 Einwohner gibt es zwei pulperías (Gemischtwarenläden), eine Schule, einen Kindergarten, eine Sprach- und Tanzschule, ein Verein für sanften Tourismus und zwei Kirchen. Außerdem befindet sich auf dem Gelände der Sitz einer regionalen Umweltorganisation (UNAPROA). Die Infrastruktur und die verschiedenen Aktivitäten der Finca werden von zahlreichen Komitees organisiert.

Im Jahr 2004 wurde das Konzept des sozialverträglichen Tourismus auf Basis von interkulturellem Austausch mit dem To-Do-Award des deutschen „Studienkreises für Tourismus und Entwicklung“ ausgezeichnet. Im Folgenden ein kurzgefasster Auszug aus der „Begründung für die Preisverleihung“ von Dr. Christian Adler … mehr

„Longo mai au Costa Rica – pur vida“, Radio suisse romande, Eine Reportage von Cécile Raimbeau (franz.), realisiert durch Christian Morerod, 10. September 2014 mehr …

Der Film „Longo maï Costa Rica“ auf YouTube zeigt Hintergründe der Entstehungsgeschichte von Finca Sonador in Costa Rica und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen …mehr

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Die Entscheidung ist gefallen: Die EvB heisst bald Public Eye

Zur Webansicht

Public Eye – Verein im Sinne der Erklärung von Bern

Liebe Leserin, lieber Leser
Dass wir den Namen ändern wollen, haben Sie wahrscheinlich auf die eine andere Weise mitgekriegt: Im EvB-Mitgliedermagazin haben wir es im Januar 2016 zum ersten Mal angekündigt, später haben gewisse Zeitungen darüber berichtet. Nun ist es aber offiziell: Die Generalversammlung von letztem Samstag hat beschlossen, die EvB in Public Eye umzubenennen
Generalversammlung 2016 © Martin Bichsel
Die rund 150 anwesenden EvB-Mitglieder sind mit einer Zustimmung von 90 Prozent damit klar dem Vorschlag des Vorstands gefolgt. Der Entscheidung, den Namen wechseln zu wollen, ging ein jahrelanger Analyse- und Entscheidungsprozess voraus, an dem der Vorstand, die Mitarbeitenden sowie diverse Mitglieder und Freiwillige beteiligt waren. Mehr über die konkreten Gründe für den Namenswechsel können Sie hier erfahren.

Mit Public Eye haben wir nun einen Namen, der es uns mittel- und langfristiger erlauben wird, das Erbe der Ursprungserklärung, auf dem unsere Organisation 1968 gegründet wurde, erfolgreich in die Zukunft zu tragen. Denn Public Eye vermittelt auf prägnante Weise unsere zentrale Aufgabe und Mission: Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen und in der Schweiz für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte zu kämpfen. Der Name ist einfach zu merken, funktioniert über die Sprachgrenzen hinweg und wird uns letztlich helfen, effizienter zu kommunizieren. Zudem ist Public Eye durch die abgeschlossene Gegenveranstaltung zum WEF in Davos schon bei vielen Mitgliedern bekannt. Umgesetzt wird der Namenswechsel im September – zusammen mit einer Kampagne zum Thema Rohstoff.

Unser offizieller Name „Public Eye – Verein auf der Grundlage der Erklärung von Bern“ bringt zum Ausdruck, dass sich an den Zielen, Werten und Arbeitsweise der Organisation nichts ändert – das versprechen wir. Mittels fundierten Recherchen sowie engagierter Kampagnen- und Lobbyarbeit werden wir uns weiterhin für eine Welt einsetzen, in der Menschenrechte mehr zählen als rein wirtschaftliche Interessen.

Die wichtigsten Gründe für den Wechsel zu Public Eye
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen,

für die EvB – ähm- Public Eye
Susanne Rudolf

PS: Ob wir nun „erklären“ oder „hinschauen“, auch als Public Eye sind wir nur so stark wie unsere Basis.  Ohne Sie können wir nicht aktiv werden. Wir sind auf Ihr Vertrauen angewiesen und freuen uns, wenn Sie uns weiter ideell oder mit Spenden unterstützen.

Erklärung von Bern (EvB) | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.evb.ch

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ICH  BIN  LUISE

C’est décidé : la Déclaration de Berne s’appellera bientôt Public Eye !

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Public Eye – dans l’esprit de la Déclaration de Berne
Chère lectrice, cher lecteur,
Le bruit courait depuis quelque temps, et vous l’avez peut-être déjà appris par un autre biais: en janvier, nous l’évoquions pour la première fois dans notre revue Solidaire, puis l’information a été reprise dans certains journaux. C’est maintenant officiel: notre assemblée générale réunie samedi dernier à Berne a décidé de changer le nom de la DB pour l’emblématique «Public Eye».
La DB devient Public Eye! Photo: Martin Bichsel
Les quelque 150 membres de la DB présents ont soutenu à près de 90% la proposition du Comité et de l’équipe du secrétariat de modifier les statuts de l’organisation pour la rebaptiser «Public Eye». Cette décision est le fruit d’un long processus d’analyse et de réflexion sur l’identité de notre association. Merci à nos membres de nous avoir témoigné leur confiance par un vote favorable! Le changement de nom sera mis en œuvre en septembre 2016, avec notre prochaine campagne.

Nous en sommes convaincus: ce nouveau nom représente un atout pour notre avenir. Il nous permettra, à moyen et à long terme, de renforcer l’impact de notre travail et de perpétuer l’héritage du texte fondateur de notre association, signé à Berne en 1968. Public Eye est explicite, tourné vers l’avenir et déjà bien établi grâce au contre-sommet organisé pendant quinze ans par la DB en marge du Forum économique mondial de Davos. Au-delà des frontières helvétiques et des barrières linguistiques, ce nom incarne les missions centrales de notre organisation: au nom de nos membres, dénoncer publiquement les injustices envers les populations défavorisées et agir en Suisse pour le respect des droits humains dans le monde.

Soyez rassuré: nous changeons de nom, mais les valeurs que nous défendons par notre travail d’enquête, de campagne et de plaidoyer restent les mêmes. Le nom officiel de l’association, «Public Eye – association fondée sur la Déclaration de Berne», souligne notre volonté de rester fidèle à l’héritage de nos fondateurs. Nous poursuivrons notre action pour un monde plus juste, où les droits humains priment sur les intérêts purement économiques.

De la DB à Public Eye: pourquoi nous changeons de nom
Nous vous remercions de votre intérêt et de votre confiance.

Pour la DB – hum… Public Eye!
Floriane Fischer

PS: «Déclaration de Berne» ou «Public Eye», nos valeurs restent inchangées. C’est grâce au soutien de nos membres et donateurs, garants de notre indépendance, que nous nous engageons depuis près de 50 ans pour un monde plus juste. Merci de soutenir notre action, en diffusant nos campagnes ou par un don!
Déclaration de Berne (DB) | Av. Charles-Dickens 4 | 1006 Lausanne | ladb.ch

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ICH  BIN  LUISE

Pfingsten gegen die Kohle – jetzt Flyer bestellen

 

https://www.campact.de/kohleausstieg/lausitz/material/

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Durch Sie werden wir viele!

Pfingsten will die Klimabewegung Vattenfalls Kohlebagger in der Lausitzt stilllegen. Mit einer angemeldeten Demo am Tagebaurand wollen wir den Anti-Kohle-Protest kräftig unterstützen. Doch das gelingt nur, wenn Sie uns jetzt bei der Mobilisierung helfen!

 

https://www.campact.de/kohleausstieg/lausitz/material/

Liebe SYLVIA

„Ja, ich bin Braunkohle-Lobbyist“, gestand Brandenburgs Energieminister Albrecht Gerber kürzlich. Und lieferte damit einen weiteren Grund, die Kohle-Proteste zu Pfingsten in der Lausitz richtig groß zu machen. Hunderte Aktivist/innen diskutieren am Pfingst-Wochenende auf dem „LausitzCamp“ in der Nähe von Cottbus über eine Zukunft ohne Kohle. Und sie planen eine friedliche Blockade der Vattenfall-Kohlebagger. Das Wochenende könnte der Höhepunkt für die Klimabewegung 2016 werden.

Mit einer angemeldeten Demonstration gegen den Klimakiller Kohle wollen wir dem Widerstand zusätzlichen Schwung verleihen. Zusammen mit einem breiten Bündnis aus BUND, Oxfam, Attac, den Naturfreunden und vielen weiteren Organisationen zeigen wir am Tagebaurand unsere Solidarität, wenn die Aktivist/innen in die Grube steigen – und verstärken so die Wirkung ihres Protestes.

Die Demoroute ist angemeldet, die Bühne gebucht, Banner und Fahnen sind im Druck. Jetzt müssen wir noch möglichst viele Menschen in die Lausitz holen. Bitte helfen Sie mit – und bestellen Sie dafür jetzt gleich Ihr kostenloses Mobilisierungspaket! Darin sind Flyer und Plakate zum Verteilen. Sie bekommen Sie bequem nach Hause geschickt.

https://www.campact.de/kohleausstieg/lausitz/material/

Aus Schweden und den Niederlanden, aus Tschechien und Großbritannien haben sich bereits viele Menschen angesagt. In einer der größten europäischen Braunkohle-Regionen fordern sie gemeinsam: Kohle, Öl und Gas müssen im Boden bleiben.

Dass Europa auf die Lausitz schaut, hat gute Gründe: Denn dort steht eine Entscheidung mit europäischer Tragweite an. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will seine Tagebaue und Kraftwerke in Ostdeutschland verkaufen – weil sie ihm die Klimabilanz verhageln. Als wahrscheinlichster Käufer gilt ein tschechischer Energiekonzern – dem das Klima total egal ist. Es droht die größte Kohle-Investition in ganz Europa.

Die Aktivist/innen von Ende Gelände wollen den neuen Eigentümern zeigen: Wer die Lausitz kauft, der kauft den Protest gleich mit. Kein Konzern soll glauben, er könne die CO2-Schleudern Jahrzehnte weiter betreiben oder sogar noch neue Tagebaue aufschließen, ohne auf erbitterten Widerstand zu stoßen.

Mit unser legalen Demonstration wollen wir zeigen: Dieser Widerstand – das sind nicht nur die besonders entschlossenen Klima-Aktivisten. Die ganze Gesellschaft lehnt den Klimakiller Kohle ab! Doch damit das gelingt, brauchen wir jetzt ihre Hilfe: Möglichst viele Menschen müssen von der Demonstration erfahren. Der einfachste Weg: Bestellen Sie sich ein Paket mit Flyern bequem und kostenlos nach Hause – und verteilen Sie diese an einem Ort Ihrer Wahl!

https://www.campact.de/kohleausstieg/lausitz/material/

Ich hoffe, wir sehen uns zu Pfingsten in der Lausitz.

Herzliche Grüße
Chris Methmann, Campaigner

PS: Bereits letztes Jahr im August blockiereten über tausend Aktivisten friedlich den Braunkohle-Tagebau Garzweiler in der Nähe von Köln. Die Süddeutsche Zeitung schrieb daraufhin von einem „neuen Gorleben“ – und zog so Parallelen zur erfolgreichen Anti-Atom-Bewegung. Pfingsten in der Lausitz verspricht ein ähnlicher Höhepunkt zu werden – helfen Sie dabei mit!

https://www.campact.de/kohleausstieg/lausitz/material/

Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt
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Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden

Unsere Aktion gegen Lebensmittelverschwendung >>

Claudia via Change.org

am letzten Samstag war es so weit: über 750.000 (!) Unterschriften haben wir geschafft! Ganz herzlichen Dank an euch alle, das ist großartig! Beflügelt von diesem Ergebnis wollen wir weiterkämpfen!

Eine erste gute Gelegenheit ergibt sich nächsten Samstag, 16.01.2016 bei der „Wir haben es satt“-Demonstration in Berlin.

https://www.facebook.com/events/817223111733141/

Ich kann leider selbst nicht vor Ort sein. Falls Du aber zur Demo gehen möchtest und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für unsere Petition gewinnen willst, kannst Du Dir unter den folgenden Links Kampagnenmaterialien downloaden:

Plakat (PDF) downloaden

https://drive.google.com/file/d/0BziJSeWp-4HQcjF1dmJnd1VXZGM/view

Flyer zum Verteilen (PDF) downloaden

https://drive.google.com/file/d/0BziJSeWp-4HQaGRadE90blFMSkk/view

Und es wäre schön, wenn Du Fotos von Deinem Engagement (mit Plakat oder beim Flyer verteilen) machen und sie an Change.org schicken könntet.

Herzliche Grüße, Deine Claudia

PS: Auf der Facebook-Seite von Change.org findet Ihr übrigens alle Fotos zu unserer Foto-Aktion im letzten Jahr! 

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ICH  BIN  LUISE