Archiv der Kategorie: MÄDCHEN

Neuigkeit zur Petition: Neuigkeiten und Entwicklungen

https://www.change.org/p/sexuelle-bel%C3%A4stigungen-verhindern-selbst-verteidigungskurse-f%C3%BCr-m%C3%A4dchen/u/18218300

Stefanie Schiller

Deutschland

21. Okt. 2016 — Wo soll ich anfangen? Es hat sich in den letzten Tagen eine Menge getan. Zum einen haben jetzt schon 7.500 Menschen diese Petition unterschrieben – das ist ein großer Meilenstein. Zum anderen hatte ich gestern Abend ein erstes Telefoninterview mit der Frankfurter Rundschau. Der Artikel wird wahrscheinlich schon morgen veröffentlicht und ein weiteres Telefoninterview mit der Huffington Post ist in Planung, es geht also jetzt schon schnell voran.

Ich möchte mich hier nochmal zu einer Forderung äußern, die häufig gestellt wird: Die gleichen Kurse auch für Jungen anzubieten. Ich verstehe, dass es zunächst ungerecht erscheint, diese Kurse nur für Mädchen einzuführen, aber bevor beide Geschlechter gleich gefördert werden können, muss erst ein Gleichgewicht geschaffen werden. Zudem sind Frauen und Mädchen körperlich unterlegen – schon deshalb werden sie eher zu Opfern. Es wird auch gar nicht erwartet, dass sie sich wehren können. Dem könnte ein solcher Kurs entgegenwirken, und zudem auch das Selbstbewusstsein stärken, damit sie sich auch verbal wehren können.
Dass auch Jungen und Männer belästigt werden, will ich gar nicht bestreiten und das ist auch genauso schlimm. Nur denke ich nicht dass ein solcher Kurs da hilfreich wäre und der gemeinsame Unterricht zum Thema Sexismus dort Abhilfe verschaffen könnte, denn der soll auch nicht alle Jungen unter Generalverdacht stellen, sondern die Grundlage für gegenseitigen Respekt und Verständnis legen. Ich hoffe dass das verständlich ist.

Das war’s von meiner Seite, ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.


 

 

Sexuelle Belästigungen verhindern: (Selbst-)Verteidigungskurse für Mädchen

https://www.change.org/p/sexuelle-bel%C3%A4stigungen-verhindern-selbst-verteidigungskurse-f%C3%BCr-m%C3%A4dchen

Nach Donald Trumps Skandalvideo aus 2005 hat die Autorin Kelly Oxford Frauen auf Twitter dazu aufgefordert, unter #notokay von ihren ersten Erfahrungen sexueller Belästigung zu erzählen. Das Ergebnis hat mich schockiert. Viele Frauen werden täglich begrabscht, belästigt und schlimmeres. Das reicht von gierigem Starren in der Bahn bis hin zur Vergewaltigung. Viele dieser Frauen schreiben auch, dass dies das erste Mal sei, dass sie jemandem davon erzählen und es ihnen bis dato normal vorgekommen sei. Und das darf einfach kein Standard sein!

Um das Problem zu lösen, ist ein Umdenken nötig. Ich glaube, dass der einzige Weg dahin über die Schule führt. Ich fordere das Kultusministerium auf:

  • Für Mädchen in bayrischen Schulen ein Jahr lang den regulären Sportunterricht durch Selbstverteidigungskurse zu ersetzen. Commando Krav Maga eignet dich dafür ganz gut, vielleicht gibt es auch noch bessere Möglichkeiten. Das muss machbar sein, denn dass man einen Ball richtig wirft kann nicht so wichtig sein wie der eigene Schutz. Dass bei dieser Idee beim potenziellen Opfer angesetzt wird, ist zwar nicht ideal, aber möglicherweise bewahrt es viele junge Mädchen vor schlimmen Erfahrungen.
  • Gemeinsamer Unterricht zum Thema Geschlechterrollen, Sexismus und gegenseitigem Respekt der Geschlechter. Dabei muss klar gemacht werden, was ein sexueller Übergriff für Folgen hat und warum Grabschen kein Kompliment ist – und auch, dass Sexismus durchaus in beide Richtungen gehen kann.

Dieser Unterricht sollte idealerweise bereits in jungen Jahren angesetzt werden. Unter #notokay haben sich viele zu Wort gemeldet, die zum Zeitpunkt der Belästigung erst elf Jahre alt waren und teilweise noch jünger.

Ich bin eine junge Frau und fahre jeden Tag mit der S-Bahn. Fast täglich bin ich mit einem Mann im Abteil, der mich von oben bis unten anstarrt und angrinst. Manche rücken mir dabei ganz schön auf die Pelle. Das führt dazu, dass ich immer weite Sachen trage und mich abseits halte.

Ich möchte Sie bitten, das Thema ernst zu nehmen, sich gegen sexuelle Belästigungen einzusetzen und damit ein Zeichen zu setzen.

Diese Petition wird versendet an:

  • Dr. Ludwig Spaenle

Bildung für alle Mädchen

Anne Theuerkauf, Global Citizen

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Hallo S. Hanah,
heute ist Weltmädchentag. Braucht man den eigentlich noch? Haben Mädchen heutzutage nicht die gleichen Rechte und Chancen wie Jungen? Nein, haben sie nicht. Zumindest nicht überall. So können 62 Millionen Mädchen weltweit nicht zur Schule gehen. Das ist nicht nur ungerecht, sondern verhindert auch Gleichberechtigung für die nächste Generation an Frauen.

Unterzeichne jetzt die Petition von Plan International, damit sich Deutschland beim Treffen der UN-Frauenrechtskommission in New York für Bildung für Mädchen stark macht.

Im März nächsten Jahres trifft sich die UN-Frauenrechtskommission in New York und prüft, wie sich die Lage für Frauen und Mädchen weltweit im letzten Jahr verändert hat. Am Ende stellen sie eine Reihe von Empfehlungen auf, was in den nächsten Jahren besser werden muss. Hierbei muss Bildung für Mädchen unbedingt eine zentrale Rolle spielen.
Denn wenn Mädchen keine Bildung erhalten, hat das weitreichende Folgen. Zum Beispiel sind Mädchen, die nicht zur Schule gehen, besonders gefährdet, im Kindesalter verheiratet zu werden. Tatsächlich wird jedes dritte Mädchen in Entwicklungsländern vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet. Nur mit einer ausreichenden Bildung können Mädchen ein selbstbestimmtes Leben führen.
Leider ist Bildung für Mädchen in vielen Ländern noch keine Priorität. Das wollen wir ändern – und dafür brauchen wir dich! Was du jetzt tun kannst: Unterschreibe die Petition an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und setz dich für das Recht auf Bildung eines jeden Mädchens ein.

Danke für deinen Einsatz,

Anne und das Plan International und Global Citizen Team

Bildung für alle Mädchen

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Hallo S. Hanah,
heute ist Weltmädchentag. Braucht man den eigentlich noch? Haben Mädchen heutzutage nicht die gleichen Rechte und Chancen wie Jungen? Nein, haben sie nicht. Zumindest nicht überall. So können 62 Millionen Mädchen weltweit nicht zur Schule gehen. Das ist nicht nur ungerecht, sondern verhindert auch Gleichberechtigung für die nächste Generation an Frauen.

https://www.globalcitizen.org/de/action/bildung-maedchen-petition-plan/
Unterzeichne jetzt die Petition von Plan International, damit sich Deutschland beim Treffen der UN-Frauenrechtskommission in New York für Bildung für Mädchen stark macht.

Im März nächsten Jahres trifft sich die UN-Frauenrechtskommission in New York und prüft, wie sich die Lage für Frauen und Mädchen weltweit im letzten Jahr verändert hat. Am Ende stellen sie eine Reihe von Empfehlungen auf, was in den nächsten Jahren besser werden muss. Hierbei muss Bildung für Mädchen unbedingt eine zentrale Rolle spielen.
Denn wenn Mädchen keine Bildung erhalten, hat das weitreichende Folgen. Zum Beispiel sind Mädchen, die nicht zur Schule gehen, besonders gefährdet, im Kindesalter verheiratet zu werden. Tatsächlich wird jedes dritte Mädchen in Entwicklungsländern vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet. Nur mit einer ausreichenden Bildung können Mädchen ein selbstbestimmtes Leben führen.
Leider ist Bildung für Mädchen in vielen Ländern noch keine Priorität. Das wollen wir ändern – und dafür brauchen wir dich! Was du jetzt tun kannst:

https://www.globalcitizen.org/de/action/bildung-maedchen-petition-plan/

Unterschreibe die Petition an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und setz dich für das Recht auf Bildung eines jeden Mädchens ein.

Danke für deinen Einsatz,

Anne und das Plan International und Global Citizen Team

3 gute Gründe

ONE

in wenigen Wochen haben fast 173.000 Menschen weltweit unsere Petition für Bildung für alle Flüchtlingskinder unterzeichnet. Wir benötigen nun noch 27.000 weitere Unterschriften, um unser Ziel von 200.000 Unterzeichnern zu erreichen.

Hier sind 3 gute Gründe, warum auch DU jetzt die Petition unterzeichnen solltest (1 Klick und dein Name steht drauf):

https://act.one.org/sign/fluchtlingskinder/

  1. Bildung ist ein Menschenrecht. Trotzdem können fast 3,6 Millionen Flüchtlingskinder nicht die Schule besuchen. Wir müssen das ändern.
  2. Diese Kinder haben bereits ihr Zuhause verloren. Sie dürfen nicht auch ihre Zukunft verlieren. Bildung ist der Schlüssel dazu. Sie ist überlebenswichtig und eröffnet Lebenschancen.
  3. Der Moment zu handeln ist jetzt. Uns bleiben wenige Tage, um die Staats- und Regierungschefs vor zwei wichtigen Flüchtlingsgipfeln in New York davon zu überzeugen, einen konkreten Plan vorzulegen, damit alle geflüchteten Kinder Zugang zu Bildung erhalten.
jetzt die Petition unterzeichnen


So lautet die Petition im Wortlaut: 

Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs, 
geflüchtete Kinder haben ihr Zuhause verloren; wir dürfen nicht zulassen, dass sie auch ihre Zukunft verlieren. Legen Sie diesen September einen konkreten Plan vor, um allen geflüchteten Kindern Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen und bis zum Ende des Schuljahres mindestens eine Million mehr Kinder als bisher zu fördern.

Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung. Wir machen Druck, damit aus diesem Recht Realität wird. Du kannst uns helfen, indem du die Petition unterzeichnest. (1 Klick und dein Name steht drauf)

https://act.one.org/sign/fluchtlingskinder/
Ich hoffe, wir konnten dich überzeugen und dass du mitmachst.

Vielen Dank,

Alicia Blázquez, ONE.org

P.S. Überleg mal: Was wärst du ohne Bildung? Hier eine kleine Video-Anregung für dieses Gedankenexperiment.

Weltweit suchen Mädchen nach Paten

ChildFund Deutschland
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Nürtingen, 13.09.2016

Werde ChildFund Pate!

Wir wollen eine gerechtere Welt für Mädchen! Doch so­zi­ale Miss­stän­de und Na­tur­ka­tas­tro­phen erschweren unseren Weg: Hun­dert­tau­sen­de sind in Äthiopien aktuell von der schwers­ten Dür­re seit 50 Jahren betroffen,

http://www.childfund.de/de/aktuelles/detailansicht/article/aethiopien-schwerste-duerre-seit-30-jahren.html

in Indien kämp­fen wir tag­täg­lich ge­gen den Kin­der­han­del –

http://www.childfund.de/de/projekte/aktuelle-projekte/indien/projekt-ii.html

was für Mäd­chen häu­fig den Ver­kauf in die Pros­ti­tu­tion be­deu­tet. Und in Sier­ra Leo­ne sind die ver­heer­en­den Aus­wir­kun­gen der Ebola-Seu­che längst nicht aus­ge­stan­den. http://www.childfund.de/de/projekte/aktuelle-projekte/sierra-leone/projekt-i.html

 

Des­halb be­nö­ti­gen wir momen­tan für die­se drei Län­der drin­gend neue Un­ter­stüt­zerIn­nen, die eine Pa­ten­schaft für ein Mädchen über­neh­men. Und die zu­sam­men mit ChildFund dau­er­haft ei­nen Un­ter­schied machen: im Le­ben eines Mädchens, sei­ner Fa­milie und Dorf­ge­mein­schaft.

Unten liest du, wie einige unserer UnterstützerInnen ihre ChildFund Patenschaft erleben. Wir freuen uns, wenn du dich unserer ChildFund Gemeinschaft anschließt und wir zusammen noch mehr Mädchen Zukunftsperspektiven eröffnen können – und damit einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten!

Herzliche Grüße
Ihre Antje Becker
Unterschrift Antje Becker

Antje Becker

Antje Becker
Geschäftsführerin von
ChildFund Deutschland

Fon 07022 / 9259-23
becker@childfund.de

6 von 17 Mädchen, die dringend einen Paten suchen
Äthiopien
Kidist (4) besucht den Kindergarten und lernt dort gerade das Alphabet.
Dinkitu (8) wohnt bei ihrem alleinerziehenden Vater und erforscht gerne ihre Umwelt.
„Wir sind stolz, als Paten ein winziger Teil der ChildFund Arbeit zu sein.“
„Seit dem ersten Brief unseres Patenkinds träumten wir davon, Rabia persönlich ken­nen­zu­ler­nen. Als unsere Kinder groß genug waren, haben wir die Reise nach Äthiopien gebucht. Alles hat geklappt: Vom Flughafen aus wurden wir durch die riesige Me­tro­pole zum Projekt gebracht. Kaum stiegen wir aus dem Auto aus, lief uns Rabia mit ihrer Mutter ent­ge­gen. Wir hatten uns noch nie persönlich getroffen und doch war es, als wür­den wir uns kennen.“Nach fast 12 Jahren Patenschaft besuchte Familie Lämm­lein ihr Patenkind Rabia (19). Sie erinnern sich noch genau, wie der erste Brief eines kleinen Mäd­chens bei ihnen eintraf.
Indien
Tannu (4) hat zwei Schwestern, ist sehr aktiv und interessiert.
Nandani (3) lebt mit ihrer Familie in der „Glass City“ Firozabad.
„Viele berührende Momente, die ich nicht wieder vergessen werde.“
„Während meines Aufenthalts in Bangalore ergab sich die wunder­bare Gelegenheit, Sreedhara zu besuchen – das indische Paten­kind unseres LachClubs. Die Kinder erhalten wirklich alle erdenk­liche Unterstützung, um sowohl Zugang zu Gesundheit als auch zu Bildung zu erhalten. Für einen großen Teil der Be­völ­ke­rung ist das überhaupt nicht selbst­ver­ständlich. Man bekommt hier in Indien hautnah mit, welche Arbeit dahinter steckt, solche Sys­teme für ländliche Dör­fer und Dorf­gruppen zu schaffen und aufrecht zu erhalten.“Susanne Klaus unterstützt gemeinsam mit dem LachClub der Stutt­garter Lach­schule den 11-jährigen Sreedhara in Indien. 2014 lernte sie den Jungen und die Arbeit vor Ort kennen.

http://www.stuttgarter-lachschule.de/

Sierra Leone
Hawa (4) ist ein fröhliches Mädchen, das sehr gerne singt.
Ramatu (5) geht gerne in die Schule und lernt besonders schnell.
„Patenschaften in Sierra Leone helfen den Menschen nach Ebola“
„Als Pate weiß ich: mein Patenkind und seine Familie erhalten in Äthiopien durch meine Pa­ten­schaft die nötige Unterstützung. Auch in Not­hilfe-Situationen. In Sierra Leone sprach ich mit Menschen, die Ebola überlebt haben und wei­ter­hin dringend auf Hilfe an­ge­wiesen sind. Ich hoffe, dass der Wieder­auf­bau nicht nur mit un­se­rem Projekt, sondern auch durch viele neue Pa­ten­schaf­ten voran­ge­trie­ben werden kann.“

http://www.childfund.de/de/projekte/aktuelle-projekte/sierra-leone/projekt-i.html

Dr. Werner Küpper hat kürzlich als Leiter der Projekt­abtei­lung von ChildFund Deutschland mit Ebola-Über­le­ben­den in Sierra Leone gesprochen. Seine Patenkinder leben in Äthiopien und in Sri Lanka.

http://www.childfund.de/de/projekte/aktuelle-projekte/sri-lanka/projekt.html

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https://www.childfund.de/index.php?id=22

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14 Jahre ist zu jung zum Heiraten

Anne Theuerkauf, Global Citizen

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Hallo S. Hanah,

allein dieses Jahr werden 13,5 Millionen minderjährige Mädchen verheiratet – das sind 37.000 Mädchen täglich. Ein Drittel davon sind noch nicht mal 15 Jahre alt. Mädchen, die so jung heiraten, bekommen oft sehr früh Kinder und müssen als Folge die Schule verlassen.

Solche Hochzeiten sollten nicht gefeiert, sondern gestoppt werden! Setz dich jetzt dafür ein, dass Kinderehen und frühe Schwangerschaften Mädchen in Tansania nicht mehr davon abhalten, zur Schule zu gehen.

In vielen Ländern ist es immer noch erlaubt, Mädchen sehr jung zu verheiraten – in Tansania zum Beispiel bereits mit 14 Jahren.

Deswegen fordern wir zusammen mit dem Jugendnetzwerk Youth for Change Tanzania die tansanische Regierung auf, das Mindestalter für eine Heirat bei Mädchen und Jungen auf 18 Jahre anzuheben und sicherzustellen, dass jedes Mädchen, selbst wenn sie jung heiratet oder schwanger wird, weiterhin zur Schule gehen kann.

Schreib der tansanischen Bildungsministerin jetzt eine Email, damit sie alles in ihrer Macht stehende tut, um wirklich allen Mädchen eine Schulbildung zu ermöglichen.

Vielen Dank für deinen Einsatz,

Anne und das Global Citizen & CHIME FOR CHANGE Team

       ***

ICH  BIN  LUISE

Deutsches Gericht erkennt die Ehe einer 14-Jährigen an

TERRE DES FEMMES Menschenrechte für \die Frau e.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

auch einen Monat nach der Überreichung der über 108.000 Unterschriften unserer Petition „Frühehen stoppen – Bildung statt Heirat“ an das Justizministerium ist unsere Forderung nach einer Gesetzesänderung des Mindestheiratsalters auf 18 Jahre ohne Ausnahme in Deutschland aktueller den je.

Das Urteil über die Anerkennung der Ehe einer 14-Jährigen sorgt für neuen Wirbel um das Thema. Das Oberlandesgericht Bamberg hat die Eheschließung einer damals 14-jährigen Syrerin mit ihrem sechs Jahre älteren Cousin für rechtswirksam erklärt.

http://frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/gewalt-im-namen-der-ehre/aktuelles/2090-terre-des-femmes-kritisiert-die-anerkennung-der-ehe-einer-14-jaehrigen

Damit widerspricht es dem erstinstanzlichem Urteil des Familiengerichts Aschaffenburg. Das dortige Jugendamt hatte für das minderjährige Mädchen als Vormund bestimmt, dass sie getrennt von ihrem „Ehemann“ untergebracht wird. Dagegen legte dieser Beschwerde ein und in zweiter Instanz wurde die Ehe anerkannt.

Wir kritisieren dieses Urteil! Frühverheiratungen sind eine Menschenrechtsverletzung. Das ein deutsches Gericht die Heirat einer 14-jährigen anerkennt ist ein fatales Signal. Umso mehr freuen wir uns, dass unser und euer Engagement Früchte zeigt und die Politik jetzt Handlungsbedarf sieht: Auch die Justizminister der Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen, Winfried Bausback und Thomas Kutschaty, sowie Familienministerin Schwesig haben sich nun für eine Gesetzesänderungen ausgesprochen haben. Wir bleiben auf jeden Fall dran und treiben unsere Forderung nach einem Mindestheiratsalter weiter voran.

Im WDR Beitrag gibt unsere Referentin Myria Böhmecke mehr Informationen zum Thema.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/westpol/video-westpol-310.html

Mit herzlichen Grüßen, euer TERRE DES FEMMES-Team

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ICH  BIN  LUISE

Der Manager und das Mädchen

Der Manager und das Mädchen

– netzfrauen

FlugezugDie EU-Kommission will laut einem Bericht Investitionen in die Atomenergie verstärken. Spätestens 2030 solle ein Meiler in Europa im Einsatz sein. Dazu eine kleine Geschichte:

Ein Manager wurde im Flugzeug neben ein kleines Mädchen gesetzt.

Der Manager wandte sich ihr zu und sagte: „Wollen wir uns ein wenig unterhalten? Ich habe gehört, dass Flüge schneller vorüber gehen, wenn man mit einem Mitpassagier redet.“

Das kleine Mädchen, welches eben sein Buch geöffnet hatte, schloss es langsam und sagte zu dem Manager:

„Über was möchten Sie reden?““

Oh, ich weiß nicht“, antwortete der Manager, „wie wär’s über Atomstrom?“

„OK“, sagte sie, „dies wäre ein interessantes Thema! Aber erlauben Sie mir zuerst eine Frage:

„Ein Pferd, eine Kuh und ein Reh essen alle dasselbe Zeug: Gras. Aber das Reh scheidet kleine Kügelchen aus, die Kuh einen flachen Fladen und das Pferd produziert Klumpen getrockneten Grases. Warum, denken Sie, dass dies so ist?“

Der Manager denkt darüber nach und sagt: „Nun, ich habe keine Idee.“

Darauf antwortet das kleine Mädchen: „Fühlen Sie sich wirklich kompetent genug, über Atomstrom zu reden, wenn Sie beim Thema Scheiße schon überfordert sind?“

Netzfrauen

Skandalöse Entscheidung für Atomkraftförderung! EU-Kommission genehmigt Subventionen für AKW Hinkley Point in England

Atomic Africa – Industriestaaten verseuchen nun Afrika mit Kohle- und Atomkraftwerken

So funktioniert das Finanzsystem

Weißt du noch? …damals, da gab es doch noch …

Die Geschichte von der Schnecke und dem Mistkäfer

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ICH  BIN  LUISE

Dürre gefährdet Mädchenleben in Indien

Nürtingen, 24.05.2016

Dürre in Indien: Tausende Mädchen in Gefahr

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

in zehn indischen Bundesstaaten hat es nun seit zwei Jahren kaum ge­reg­net – mit ver­heerenden Fol­gen. Die Dürre trifft über 330 Millionen Menschen. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschich­te. Wie die des zwölf­jähri­gen Mäd­chens, von dem indische Medien berichten: Nachdem es stundenlang für die Familie Wasser holt, erliegt es trotz seines jungen Alters einem Hitzschlag.

Unsere indischen Kol­le­gen haben sich hilfe­su­chend an uns ge­wandt: Vol­ler Sor­ge er­zähl­ten sie uns von immer mehr Mäd­chen, die die Schu­le ab­bre­chen. Statt zu ler­nen, müs­sen sie über ge­fähr­li­che We­ge Was­ser ho­len. Oder ar­bei­ten, um zum Fa­mi­lien­un­ter­halt bei­zu­tra­gen. Unsere Kol­legen käm­pfen, damit den Mäd­chen ihre Rech­te auf Bil­dung und kör­per­li­che Un­ver­sehrt­heit ge­währt blei­ben.

Wir brauchen Deine Un­ter­stüt­zung: Mit Deiner Spen­de hilfst du uns, die E­xis­tenz bedürftiger Fa­mi­lien zu sichern – und damit den Töch­tern die Schu­lbildung zu erhalten! Schon 40 Euro reichen aus, um den Mo­nats­be­darf einer Fa­mi­lie an Nah­rung zu decken.

Herzliche Grüße aus Nürtingen
Ihre Antje Becker

Antje Becker
Antje Becker
Geschäftsführerin von
ChildFund Deutschland

Fon 07022 / 9259-23
becker@childfund.de

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ICH  BIN  LUISE

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