Archiv der Kategorie: LÖWEN

Jagdtourismus

https://www.change.org/p/frau-dr-hendricks-stoppen-sie-den-import-von-jagdtroph%C3%A4en-gesch%C3%BCtzter-tierarten

http://www.change.org

Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!

Der Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Wir können etwas dagegen tun. Unterschreiben Sie diese Petition, damit Deutschland künftig die Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten verweigert.

Hintergrund

Jagdskandale wie die grausame Pfeil-Jagd eines amerikanischen Zahnarztes auf den Löwen Cecil oder der Abschuss von Ncombo, Afrikas größtem Elefantenbullen, durch einen Berliner Immobilienmakler sind keine Einzelfälle. Jahr für Jahr fallen rund 600 Löwen, 800 Leoparden und 900 Elefanten Hobbyjägern zum Opfer. Dabei sind die schönsten und stärksten Tiere als Trophäe besonders beliebt, was die Jagd auf die von Wilderei bereits bedrohten Arten noch mörderischer macht. Denn gerade diese Tiere sind für die Arterhaltung am wichtigsten.

Wer einen Elefanten mit langen Stoßzähnen erschießt, raubt einer ganzen Herde das Wissen, das sie zum Überleben braucht, denn nur die alten, erfahrenen Elefanten kennen die Migrationsrouten und Wasserstellen in Dürrezeiten und wissen um die Wirkung heilender Pflanzen. Wer ein stattliches Löwenmännchen erlegt, bringt Stress und Rivalitätskämpfe in das Rudel, ist für den Tod der Nachkommen verantwortlich und sorgt für eine genetische Verarmung.

Je seltener ein Tier desto begehrter und teurer die Jagd. Für das Töten eines Elefanten zahlt der Hobbyjäger 17.000 bis 65.000 Euro. Selbst die wenigen Bullen der 200 noch lebenden Wüstenelefanten in Namibia werden für entsprechende Entgelte legal ins Visier genommen. Für 280.000 Euro dürfen auch die letzten Vertreter der Spitzmaulnashörner erschossen werden.

Jagdanbieter werben gerne mit dem Argument der angeblichen Nachhaltigkeit der Trophäenjagd; die Geldeinnahmen für die Vergabe der Abschusslizenzen kämen dem Artenschutz und der lokalen Bevölkerung zugute. Zahlreiche wissenschaftliche Studien der letzten Jahre widerlegen genau dies. Die Bevölkerung bekommt von den Jagdeinnahmen praktisch nichts ab, in den Jagdländern Tansania, Namibia, Sambia, Zentralafrikanische Republik, Burkina Faso und Benin sind es gemittelt 30 Cent pro Kopf und Jahr. Noch weniger profitiert der Artenschutz in den gerade in Jagd- und Naturschutz-Angelegenheiten von Korruption geplagten Ländern. In den meisten Jagdgebieten geht nicht nur der Wildtierbestand rapide zurück, auch die dort lebende Bevölkerung verarmt immer mehr. Weil es an alternativen Erwerbsmöglichkeiten mangelt, wird sie zur Wilderei gezwungen, um ihre Existenz zu sichern. Den größten Profit beim Verkauf der Abschusslizenzen streichen indes die ausländischen Anbieter der Jagdsafaris ein.

Länder wie Namibia und Tansania locken Jagdtouristen in der Hoffnung auf Devisen. Doch gerade in Tansania hat die Strategie der nachhaltigen Jagd komplett versagt. Im größten Jagdgebiet Afrikas, dem Wildreservat Selous und Umgebung, schlachteten Wilderer in den letzten fünf Jahren 57.000 Elefanten ab. Für die Hobbyjäger gibt es jetzt dort nichts mehr zu schießen. Kenia dagegen hat bereits 1977 die Jagd verboten, Botswana 2014. Aus gutem Grund. Wirtschaftlichen Studien zufolge schafft der Fototourismus wesentlich mehr dauerhafte Jobs als der Jagdtourismus und ist um ein Vielfaches lukrativer. Ein Elefant beispielsweise trägt zum BIP umgerechnet 1,5 Mio. Euro bei, bezogen auf seine gesamte Lebensspanne von 70 Jahren.

Die EU hat inzwischen den Import von Trophäen getöteter Elefanten aus Tansania, Mosambik und Kamerun verboten. Löwentrophäen dürfen Jäger aus Äthiopien, Benin, Burkina Faso und Kamerun nicht mehr mitbringen. Dadurch verliert die Jagd ihren Reiz. Doch aus anderen Ländern, in denen die Wildtierbestände teilweise dramatisch eingebrochen sind, ist die Einfuhr von Jagdtrophäen gefährdeter Arten weiterhin möglich.

Deutschland verhindert das bisher nicht, obwohl gerade deutsche Jäger einen hohen Anteil an der Jagd auf streng geschützte afrikanische Tierarten haben. In den letzten zehn Jahren wurden die Trophäen von 323 Elefanten, 417 Leoparden, 195 Löwen, 24 Breitmaulnashörnern und 2 Spitzmaulnashörnern nach Deutschland eingeführt. Das dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz unterstellte Bundesamt für Naturschutz hat damit 99,7 % aller Import-Anträge für die Trophäen besonders schützenswerter Tierarten genehmigt (aufgelistet in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES).

Dabei wäre das Amt nach der EU-Artenschutzverordnung 338/97 verpflichtet, jeden Importantrag hinsichtlich der Mindestanforderungen für die Einfuhr von Exemplaren gefährdeter Tierarten zu prüfen. Danach darf die Erteilung einer Einfuhrgenehmigung das Verbreitungsgebiet der Population nicht beeinträchtigen oder sonstigen Belangen des Artenschutzes entgegenstehen und muss dem Schutz der betreffenden Art dienen.

Die Großwildjagd ist ein Relikt aus der Kolonialzeit, sie ist ethisch nicht vertretbar, lässt die lokale Bevölkerung verarmen und heizt die Wilderei an, sie dient weder der Arterhaltung noch dürfte sie im Interesse des einzelnen Tieres stehen. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland seiner rechtlichen Verpflichtung nachkommt.

 Quellen

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ICH  BIN  LUISE

An appeal to the Government of Sri Lanka to pass the Animal Welfare Bill

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Latest Updates

Animal Welfare Bill Approved by Cabinet

13/01/2016

Animal Welfare Bill Approved by Cabinet

Marking Sri Lanka’s first monumental step towards Protection of its Animals, the Sri Lankan cabinet approved the new draft of the Animal Welfare Bill and pledged to continue its commitment in order to ensure the enactment of the bill as law. We thank you and count on your continued support in the future to get the Bill passed and implemented.

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Overview

මෙම අභියාචනය සිංහලෙන් කියවීම සඳහා click කරන්න.

We, the undersigned, hereby appeal,

H.E. President Maithripala Sirisena,
H.E. Prime Minister Ranil Wickramasinghe

To evaluate and pass the new/ amended Animal Welfare Bill in parliament so that Sri Lanka as a nation would have the necessary legislations in place to protect animals from the atrocities that they go through on a daily basis.The current outdated bill was drafted in 1906 and the new bill that was drafted and proposed  in 2006 to the parliament has been pending for the past nine years. Today, our animals; stray, captive, domestic or wild, face many difficulties at the hands of humans. They are beaten, abused, stoned, shot, trapped and killed on a daily basis and the need for proper legislation by way of an amended Animal Welfare Bill has never been stronger than it is right now.The objectives of the new Animal Welfare Bill are as follows:

a) To recognize a duty of care on the part of persons in charge of animals to treat the animals humanely and to take all reasonable steps to ensure the well-being of those animals;

b) To prevent cruelty to animals and to secure the protection and welfare of animals;

c) To prohibit certain categories of conduct in relation to animals and impose penalties for breach of the law;

d) To establish a National Animal Welfare Authority and to provide for regulations and codes of practice for prevention of cruelty to animals and for animal welfare;

e) To raise community awareness on animal welfare; and

f) To repeal the Prevention of Cruelty to Animals Ordinance

It is time to start caring not only for ourselves but for all living beings in our country. The voice for this change is getting louder on behalf of innocent animals and we as citizens want to see this change on behalf of the animals who have no voice to speak for themselves.Only few countries have the diversity of animals that Sri Lanka is blessed with; It is time we valued this great asset and gave them the respect and life they deserve. This change will not only benefit the country as whole but also bring due international recognition.  If Sri Lanka is to be considered a truly compassionate nation, we need to show the world our commitment to both people and animals. We want to be the generation that made a change in the lives of our animals for the sake of the next generation.

Click here to read Animal Welfare Bill (Draft)

Click here to read සත්ව සුභසාධන පනත් කෙටුම්පත

Click here to read the History of the Animal Welfare Bill

Click here to read the Reasons why we need an Animal Welfare Bill

Click here to read the Approved Cabinet Decision

you have the power to create change.

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ICH  BIN  LUISE

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