Archiv der Kategorie: KULTUR

ERFOLG: DiTiB-Islamunterricht in Hessen vor dem Aus!

Online anzeigen

ERFOLG:

DiTiB-Islamunterricht in Hessen vor dem Aus!  

Grüß Gott und guten Tag,

bereits zu Beginn des vergangenen Schuljahres forderten 10.102 Patrioten mit der Petition „Islamunterricht in Hessen stoppen – NEIN zur Kooperation mit Erdogans DiTiB“ das Ende des DiTiB-Islamunterrichts in Hessen. Jetzt, unmittelbar vor der anstehenden Landtagswahl, hat sich das Kultusministerium in Wiesbaden endlich besonnen und will die Einflussnahme des türkischen Regimes an hessischen Schulen offenbar beenden.

Laut Medienberichten bereitet sich das hessische Kultusministerium auf ein baldiges Ende der Zusammenarbeit mit dem Moscheeverband DiTiB beim islamischen Religionsunterricht vor. Es werde ein „adäquates alternatives Unterrichtsangebot“ erarbeitet, erklärte ein Ministeriumssprecher. Bis über eine weitere Zusammenarbeit entschieden werde, warte man aber noch das Jahresende ab. Bis dahin habe der DiTiB-Landesverband Zeit, nachzuweisen, dass er unabhängig von der türkischen Regierung arbeite und auch ansonsten weiterhin als Partner für den bekenntnisorientierten Religionsunterricht geeignet sei, heißt es aus dem Ministerium.

Noch ist also nicht ganz sicher, ob es sich bei diesen Ankündigungen nicht nur um Wahlkampftaktik der immer stärker unter Druck geratenden schwarz-grünen Landesregierung handelt und ob den Worten nach der Landtagswahl auch wirklich Taten folgen werden. Vor allem fragt man sich, weshalb der DiTiB, als direktem Ableger des türkischen Religionsministeriums in Ankara, eine mehrmonatige Frist zum Nachweis einer ganz eindeutig nicht bestehenden politischen Unabhängigkeit eingeräumt wird, zumal sich deren hessischer Landesverband immer wieder als besonders eifriger Propagandist der türkischen Politik präsentiert hat. Fakt ist aber, dass den Verantwortlichen im hessischen Kultusministerium die Botschaft unserer Petition offenbar klar geworden ist: Das Volk wird es nicht mehr länger hinnehmen, dass das Erdogan-Regime an deutschen Schulen Kinder mit islamischer Eroberungs- und Unterwerfungs-Ideologie indoktriniert!

Für uns von PatriotPetition.org bedeutet das, dass wir dem hessischen Kultusministerium auch nach der Wahl ganz genau auf die Finger schauen werden und vehement auf ein Ende des DiTiB-Islamunterrichts bestehen werden. Zum anderen werden wir in den kommenden Wochen und Monaten einen Schwerpunkt unserer Arbeit darauf richten, dass der Islamunterricht auch in den übrigen Bundesländern abgeschafft, beziehungsweise gar nicht erst eingeführt wird. DiTiB-Islamunterricht gibt es neben Hessen derzeit auch in Niedersachsen und beim Islamunterricht in Berlin mischt sogar die extremistische, vom Verfassungsschutz beobachtete „Millî Görüs“-Gemeinschaft mit. Außerdem liebäugeln Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz mit der Einführung von Islamunterricht an staatlichen Schulen.

Das muss unbedingt verhindert werden! Der Islam ist eine totalitäre, freiheitsfeindliche und gewaltverherrlichende Ideologie, die an unseren Schulen nichts verloren hat – und schon gar nicht in den Köpfen von Kindern! Wir werden daher in diesem Herbst mit gezielten Kampagnen gegen den islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen vorgehen. Um diese Kampagnen organisieren und durchführen zu können, brauchen wir aber dringend Ihre Unterstützung:

Bitte können Sie heute unseren Kampf gegen den Islamunterricht mit einer Spende von 15, 35, 50, 100 Euro, oder gerne auch jedem anderen Betrag unterstützen, damit wir gemeinsam die Einflussnahme islamistischer Organisationen oder Staaten auf den Schulunterricht in Deutschland stoppen können? Wir müssen unbedingt verhindern, dass an unseren Schulen eine Generation radikalislamischer Dschihadisten herangezogen wird!

Herzlichen Dank, für Ihre großzügige Spende und Ihren damit verbundenen, tatkräftigen Einsatz gegen die Islamisierung an deutschen Schulen!

https://www.patriotpetition.org/spenden/

Jetzt spenden!
 

P.S.: Dieser Erfolg konnte nur durch Ihre Spenden ermöglicht werden. Bitte spenden Sie weiterhin für die Kampagnen von PatriotPetition.org, damit wir unseren gemeinsamen Anliegen auch künftig eine starke Stimme in der Öffentlichkeit verleihen können! Herzlichen Dank für Ihre großzügige Unterstützung!

https://www.patriotpetition.org/spenden/

Sachsens „Orientierungsrahmen für die Sexualerziehung“ ist ein Gender-Lehrplan

Sachsens „Orientierungsrahmen für die Sexualerziehung“ ist ein Gender-Lehrplan
Mathias von Gersdorff
Brunhild Kurth, sächsische Staatsministerin für Kultus
Foto: By Dr. Bernd Gross (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons
Diese Woche hat das sächsische Kultusministerium seinen textlastigen „Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Federführend war CDU-Kultusministerin Brunhild Kurth. Der Freistaat wird gegenwärtig von einer CDU/SPD-Koalition regiert.

Die sächsischen Schulpolitiker haben die Richtlinien für die Sexualerziehung deutlich dem herrschenden Zeitgeist angepasst und die links-grüne Mode-Ideologie „Gender“ eingeführt. Sie gingen aber wesentlich geschickter als ihre hessischen Kollegen vor und mieden die autoritäre Sprache des hessischen Kultusministers Ralph Alexander Lorz (CDU).

Sicherlich wollte man heftige Auseinandersetzungen wie in Baden-Württemberg und in Hessen vermeiden, aber gleichzeitig dem linken Zeitgeist huldigen.

In Hessen tobt seit dem Spätsommer ein heftiger Kampf um den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“. Die Debatte entzündete sich vor allem an der mit ausgestrecktem Zeigefinder geforderten „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Das treibt just die CDU-Basis zur Weißglut: Eltern, Katholiken, Konservative. Mit seinen Kampf für Gender und gegen Elternrechte ist Kultusminister Lorz dabei, die Popularität seiner Partei in Hessen zu ruinieren. Hier ist die CDU traditionell konservativ geprägt.

In Sachsen wählte man eine vorsichtigere Sprache und zeigt sich verständnisvoller gegenüber unterschiedlichen Wertvorstellungen. Gender wird in wohl kalkulierten Dosierungen verabreicht und durch eine fast schwülstige Sprache verbrämt.

Wer aber den „Orientierungsrahmen“ sorgfältig liest, erkennt problemlos, dass die Gender-Ideologie nicht nur namentlich erwähnt, sondern in vollem Umfang enthalten ist.

So sollen sich Schülerinnen und Schüler mit „Homosexualität und anderen Ausdrucksformen sexueller Vielfalt (vor allem Bi-, Inter- und Transsexualität)“ auseinandersetzen.

Ausdrücklich erwartet man von den Schülern eine Akzeptanz der „neuen Einstellungen zum Sexualleben“: „Gesellschaftliche Einstellungen zum Sexualverhalten der Menschen (wie u. a. zur Homosexualität) haben sich in den letzten Jahren verändert. Familien- und Sexualerziehung sollte dazu beitragen, dass unterschiedliches selbstbestimmtes Sexualverhalten, das die Würde des Menschen wahrt, keine Bewertung erfährt und als Teil der individuellen Persönlichkeit akzeptiert wird.“

Die Sexualerziehung soll durchaus bei den Kindern zu einem Hinterfragen der Wertvorstellungen führen, die sie von den Eltern oder von der Kirche (bzw. Religion) erhalten haben: „Sexualerziehung soll helfen, eigene Wertvorstellungen zum sexuellen Verhalten, zu Partnerschaften, Ehe und Familie zu entwickeln und diesbezüglich selbstbestimmte Entscheidungen zu fällen.“

Demnach kann es gar nicht anders sein, dass die Schule als Konkurrenz zum Elternhaus wirkt. Wie diese Zielsetzung mit dem Indoktrinationsverbot zu vereinbaren ist, bleibt ein Geheimnis der sächsischen Schulpolitiker.

Die Vorstellung, es gäbe eine Vielfalt an sexuellen Orientierungen oder Identitäten, findet sich mehrmals im Text des Orientierungsplanes: „Sexualerziehung soll zu Toleranz gegenüber unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, Verhaltensweisen und Lebensstilen anhalten und motivieren, Diskriminierungen entgegenzuwirken“. Oder es heißt: „Bei der Thematisierung von Geschlechtlichkeit (Sex und Gender, männlich/weiblich, Jun-gen/Mädchen, Männer/Frauen) ist zu beachten, dass es Kinder und Jugendliche in der Lerngruppe geben kann, die sich physisch oder psychisch nicht den traditionellen Kategorien von männlich und weiblich zuordnen lassen bzw. sich selbst nicht zuordnen können – unabhängig vom angeborenen eindeutigen oder uneindeutigen anatomischen Geschlecht.“

Das letzte Zitat ist besonders interessant, denn es enthält in konzentrierter Form die gesamte Gender-Ideologie.

Die Textpassage besagt, dass es Menschen gebe, die sich nicht in die „traditionellen Kategorien“ von Mann und Frau zuordnen lassen. Ferner gibt es Menschen, die sich selber diesen „traditionellen Kategorien“ nicht zuordnen können.

Das Wort „traditionelle Geschlechter-Kategorien“ impliziert die Vorstellung, diese „Kategorien“ seien nicht von der Natur aus gegeben, sondern kulturelle oder soziale Produkte. Nur dann ergibt die Bezeichnung „traditionell“ Sinn, um Mann und Frau als solche zu bezeichnen. Fasst man so die Entstehung der Geschlechter auf, befindet man sich schon tief in der Gender-Ideologie.

Interessant ist auch die Tatsache, dass eine „gewollte“ Zuordnung zu einem Geschlecht nicht erwähnt wird. Wenn beispielsweise ein Mann der Auffassung ist, er sei eine Frau, so wird das im sächsischen Orientierungsplan nicht als ein WUNSCH, also als ein Akt des Willens, aufgefasst, sondern als eine gegebene Tatsache.

Auf welcher Grundlage diese Zuordnung erfolgen soll, wird nicht näher erläutert. Das simple Erläutern seitens eines einzelnen Individuums sei ausreichend. Der Wille ersetzt somit die Natur. Oder anders ausgedrückt: „Ich will, dass die Natur eine bestimmte Gestalt annimmt, also ist die Natur so“.

Der Wille des Einzelnen wird auf diese Weise zum Maß aller Dinge.

Großen Raum erhält die Behandlung eines der Lieblingsthemen der Genderisten, das Rollenverhalten der Geschlechter: „Aufschlussreich für Jungen und Mädchen ist weiterhin die geschlechtsbezogene Behandlung des Themas ‚geschlechtstypisches Verhalten‘. Die Sicht von einem ‚typisch‘ weiblichen und ‚typisch‘ männlichen Verhalten hat in den letzten Jahrzehnten Veränderungen erfahren . . .“

Dahinter steckt die Idee, das Verhalten von Männern oder Frauen (oder welche sexuelle Orientierung auch immer) würde nicht ihrem Geschlecht entsprechen, sondern der kollektiven Vorstellung der Gesellschaft, wie Männer und Frauen zu sein hätten.

Selbstverständlich gibt es Freiheiten bei der konkreten Gestaltung von Männlichkeit und Weiblichkeit. Ebenso ändert sich die Erscheinungsform des Männlichen und des Weiblichen mit der Zeit und entsprechend der Kultur.

Für die Genderisten gibt es aber (praktisch) keinen Zusammenhang zwischen Natur und Kultur. Die Kultur und damit die Erscheinungsform des Männlichen und des Weiblichen schweben gleichsam über der Natur, ohne dass sie diese überhaupt berührt. Zu behaupten, dass Männer und Frauen sich entsprechend ihres naturgegebenen Geschlechts verhalten, sei eine Chimäre, so die Genderisten. (Diese Sichtweise entfaltete vor allem Judith Butler in ihrem Buch „Das Unbehagen der Geschlechter“.)

Fazit: Sachsens „Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen“ ist ein Gender-Lehrplan, auch wenn er nicht mit dem autoritären Ton des hessischen Lehrplanes daherkommt. Doch gerade das macht ihn trügerisch und damit noch gefährlicher. Es ist deshalb äußerst wichtig, dass Sachsens Eltern erfahren, wie indoktrinierend der neue Orientierungsrahmen ist. Dagegen gilt es energisch Widerstand zu leisten.

PS. Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ geworden.
Für ein „Gefällt mir“ wären wir sehr dankbar: https://www.facebook.com/aktionkig/

Neuigkeit zur Petition: Save Staats

https://www.change.org/p/rettet-das-staatsballett-save-staatsballett/u/18280901

Save Staatsballett

Deutschland

27. Okt. 2016 — Liebe Unterstützer,

Es gibt bereits mehr als 18.000 von Euch. Einmal mehr möchten wir uns bei jedem Einzelnen von Euch bedanken.

Der nächsten Schritt in unser Kampagne ist es, mindestens 25.000 Unterstützer zu erreichen. Die Zeit rennt, deshalb bitten wir Euch ein kleines Video zu teilen, das wir gedreht haben. Ihr findet es auf YouTube:

https://youtu.be/FYu8OEROUAI

Das Video ist außerdem verfügbar auf unseren neuen Facebook Fan Page:

Facebook: savestaatsballett

Falls ihr bereits Facebook-Mitglied seid, bitte liked unsere Fan Page und teilt unsere Inhalte.

Bittet Eure Freunde und Familie, das Gleiche zu tun!

Wenn Ihr mit Eurer Unterstützung noch einen Schritt weitergehen wollt, gestaltet Euer eigenes Video für Save Staatsballett und markiert uns in Eurem Post! Teilt in Eurem Video einfach, warum er es wichtig findet, das Staatsballett zu retten. Wie immer danken wir Euch sehr für Eure Unterstützung!

Zusammen können wir das Staatsballett retten!

Bitte handelt schnell, denn die Zeit läuft!

Die Ballettsprecher des Staatsballetts Berlin

Dear supporters,

already there are more than 18.000 of you. Once again we want to thank each and every single one of you.

The next step in our campaign is to reach at least 25.000 supporters. Time is running, so we ask you to share a little video that we created. You find it on YouTube:

https://youtu.be/FYu8OEROUAI

The video is also available directly on our new Facebook fan page:

Facebook: savestaatsballett

If you are a Facebook member, please like our fan page and share our content.

Ask your friends and family members to do the same!

If you want to take your support even a step further, create your own video in support of Save Staatsballett and tag us in your post! In your video simply share your thoughts about why it is important to save Staatsballett. As always your help is highly appreciated!

Together we can save Staatsballett!

Please act soon as time is running!

The Ballet Speakers of the Staatsballett Berlin


 

 

Rettet das Staatsballett!

https://www.change.org/p/rettet-das-staatsballett-save-staatsballett

(Scroll down for English and Japanese version)

Rettet das Staatsballett Berlin!

Das Staatsballett Berlin ist derzeit Deutschlands größte und Berlins einzige klassisch geschulte Ballettcompagnie. Zusammen mit ihren Vorgänger-Institutionen steht es in einer über 100-jährigen Tradition. Daher lehnen wir, die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin, die Ernennung von Sasha Waltz und Johannes Öhman zu Co-Intendanten des Staatsballetts ab der Spielzeit 2019/20 ab.

Die Ernennung ist leider zu vergleichen mit der Ernennung eines Tennis-Trainers zu einem Fußball-Trainer oder eines Kunstmuseumsdirektors zu einem Chefdirigenten. Die Entscheidung von Michael Müller und Tim Renner zeigt die völlige Unkenntnis beider über die Traditionen und Entwicklungslinien von Tanz und insbesondere Ballett.

Besonders erwähnt werden muss, dass eine solche Ernennung drei Jahre im Voraus in der Ballettwelt nicht nur beispielslos ist, sondern auch die Compagnie tief verstört und beleidigt. Dass diese Ankündigung inmitten des Wahlkampfs erfolgt, lässt uns zu dem Schluss kommen, dass sie weniger künstlerisch als vielmehr politisch motiviert ist, was abermals von einem tiefgreifenden Mangel an Respekt für unsere Compagnie, unsere Tradition, unsere Kunstform und unser Publikum zeugt.

Wir lehnen die Idee einer künstlerischen Doppelspitze rigoros ab. Es sollte ein einziger Kandidat mit einer klaren künstlerischen Vision und mit den erforderlichen Erfahrungen gefunden werden, um die Compagnie richtungsführend zu konsolidieren. Wir fordern daher einen Generalintendanten anstelle der derzeitigen Dreier-Konstellation.

Wir respektieren die Arbeit von Sacha Waltz, sehen sie aber als völlig ungeeignet an, unsere Compagnie zu führen. Sasha Waltz ist eine Tanztheater-Choreographin. Diese Form des Bühnentanzes benötigt andere tänzerische Qualitäten als die, die ein klassisch-ausgebildeter Balletttänzer entwickelt hat und denen er sich verschrieben hat. Allein die Ernennung von Sasha Waltz zur Co-Intendantin des Staatsballetts würde den Ruf des Staatsballetts als eine weltweite anerkannte klassische Ballettcompanie beschädigen und zwar nicht nur aus Sicht der Öffentlichkeit, sondern ebenso und insbesondere aus der Perspektive klassisch-geschulter Balletttänzer und Choreographen.

In Anbetracht dieser Tatsachen fordern wir den Regierenden Bürgermeister und Kultursenator, Michael Müller, und seinen Staatssekretär Tim Renner auf, die Entscheidung unverzüglich zurückzunehmen. Wir empfehlen dem Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin dringend, diese Entscheidung auf keinen Fall zu ratifizieren.

Vielmehr ist umgehend eine Findungskommission einzusetzen, um für die Nachfolge von Nacho Duato nach der Spielzeit 2018/19 einen Generalintendanten für das Staatsballett Berlin zu finden.

Wir schlagen mit Nachdruck vor, dass dieser Kommission neben Vertretern aus Politik und Verwaltung, auch Ballett- und Tanzexperten, aber insbesondere auch Vertreter unseres Ensembles angehören. Nach den gemachten Erfahrungen aus der Vergangenheit fordern wir eine aktive Beteiligung am Auswahlprozess eines neuen Intendanten.

Wir, die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin, rufen die Politiker des Abgeordnetenhauses aller Fraktionen, unsere Ballett-Kollegen in der ganzen Welt und vor allem unser treues Publikum auf, uns in dieser Petition zu unterstützen!

 

E N G L I S H  V E R S I O N
Save Staatsballett Berlin!

The Staatsballett Berlin is currently Germany’s largest and Berlin’s only classically trained ballet company. Together with its preceding institutions it has a classical tradition of more than a hundred years. Therefore we, the dancers of the Staatsballett Berlin, reject the appointment of Sasha Waltz and Johnannes Öhman as co-directors of the Staatsballett from the 2019/20 season on.

Unfortunately the appointment has to be compared to an appointment of a  tennis trainer as a football coach or an art museum director as an orchestral director. This decision by Michael Müller and Tim Renner demonstrates their complete ignorance of the traditions and lines of development of dance and ballet in particular.

Also special mention must be made that such an appointment to be announced publicly three years in advance is not only unheard of in the world of dance but also disruptive and insulting to the company. That this announcement comes in the middle of an election campaign leads us to believe that it is politically motivated rather than artistically, again showing a profound lack of respect for our company, our traditions, our art form, and our audience.

We outright reject the idea of having dually appointed directors. A candidate should be found with a clear artistic vision and relevant experience to consolidate the company, leading in one direction. To this point we also request a fully appointed Intendant and not a board of three directors as we have now.

We respect the work of Sacha Waltz but find her completely unsuitable to lead our company. Sasha Waltz is a choreographer of dance theatre. This form of stage dance needs other artistic qualities than those which a classically-educated ballet dancer has developed and is dedicated to. The appointment of the artistic direction of the Staatsballett Berlin by Sacha Waltz even in part would seriously damage the image of the Staatsballett as a worldwide renowned classical ballet company, not only from the point of view of the public but also and especially from the view of classically trained professional dancers and choreographers.

Considering these facts, we ask the Governing Mayor and Senator for Culture, Michael Müller, and his Secretary Tim Renner to recall this decision immediately. We strongly suggest the Stiftungsrat of the Stiftung Oper in Berlin to not ratify these decisions under any circumstances.

Rather, a selection committee should to be set up which finds a single ballet director for the Staatsballett Berlin for the succession of Nacho Duato after the 2018/19 season.

In addition to representatives from politics and administration, we strongly suggest this committee should also include ballet and dance experts, but in particular also representatives from our ensemble. After our past experiences and treatment, we request an active role in finding an Artistic Director.

We, the dancers of the Staatsballett Berlin, call the politicians of the Abgeordnetenhaus of all parties, our ballet colleagues from all over the world, and most importantly our loyal audience to support us in this petition!

 

J A P A N E S E  V E R S I O N

【ベルリン国立バレエ団のために力をお貸しください!】

ベルリン国立バレエ団は現在、ドイツ国内で最も規模が大きく、かつ、ベルリンで唯一のクラシックバレエ団です。現在の組織の前身も含めると100年 以上の歴史をもっています。それゆえに、私たちベルリン国立バレエ団所属ダンサー一同は、2019/20年期に予定されているサシャ・ヴァルツ氏とヨハネ ス・エーマン氏による共同監督体制を拒否いたします。

この任命は残念ながら、例えるならば、テニストレーナーをサッカーのコーチに起用したり、美術館館長をオーケストラの首席指揮者に採用するのと同じ ようなものです。 ミヒャエル・ミュラー市長およびティム・レンナー氏によるこの判断は、ダンスやバレエについての伝統や成長過程に関してまったく無知であることを露見させ ています。

特に言及すべきは、このような発表が3年も前になされたことであり、それはバレエ界では前代未聞であるばかりでなく、バレエ団にとって侮辱であり、今後のバレエ団の活動に影響を及ぼすものです。

この発表が選挙選のさなかに行われたことは、私たちにとって、芸術の発展よりも政治的都合が優先され、私たちバレエ団や、私たちの伝統、私たちの芸術のあり方、そして私たちの観客に対する配慮が欠如しているように思われてなりません。

そして、私たちは共同監督という考えに対して断固反対いたします。

候補者は、鮮明な芸術的ビジョンを持ち成功に導くことができる人材が、バレエ団の方向性を明確に整理していけるよう、一名だけが立てられるべきです。
そのことから私たちは、現在のような三者構造ではなく、総監督一人の就任を要請します。

私たちはサシャ・ヴァルツ氏の活動に対して敬意を抱いていますが、私たちバレエ団を率いるという点ではまったく不適任であると判断しています。サ シャ・ヴァルツ氏は、モダンダンス劇場の振付家です。氏の求める舞台の形には、クラシックバレエのダンサーが培ってきたものとはまた違った資質が求められ ます。

サシャ・ヴァルツ氏のベルリン国立バレエ団への共同監督への任命そのものが、世界で認められてきたクラシックバレエ団の評判を損ない、世間の目だけでなく、特にクラシックバレエとして鍛錬を積んできたバレエダンサーや振付家にまで影響を及ぼすことになります。

これらの事実を考慮した上で、ベルリン市長兼文化評議員のミヒャエル・ミュラー氏および次官ティム・レンナー氏に、今回の任命の撤回を要求いたします。
私たちは、ベルリンオペラ財団の財団理事会に、承認しないよう提案いたします。

むしろ、2018/19年のナチョ・デュアト氏の後任としてベルリン国立バレエ団総監督を選出するための委員会設立を求めます。

この委員会に、政治や行政に並び、私たちバレエ団に所属するバレエやダンスの専門家が加わることを強く望みます。
これまでの経験により私たちは、新しい監督選出にいたる過程に参与できるようになることを要求いたします。

私たち、ベルリン国立バレエ団のダンサーたちは、議員のみなさま、世界中のバレエの仲間たち、そしてなにより、私たちの大切な観客の皆様に、この署名運動へのご協力をお願いいたします。

Diese Petition wird versendet an:

  • Regierender Bürgermeister von Berlin
    Michael Müller
  • Kulturstaatssekretär von Berlin
    Tim Renner
  • Stiftung Oper in Berlin
    Stiftungsrat