Archiv der Kategorie: islam

Skandal um GEZ und Vergewaltiger

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Berlin, den 26.10.2016

Rechtsprechung außer
Rand und Band

ein Urteil sorgt bundesweit für Empörung: Fünf Migranten haben sich einer bestialischen Gruppenvergewaltigung an einer 14jährigen schuldig gemacht. Und das Hamburger Landgericht entschied viermal nur auf Bewährungsstrafe. Die serbischen Großfamilien, so berichtete die Presse, bejubelten die faktischen Freisprüche für vier ihrer barbarischen Zöglinge. Und wir wundern uns, daß die keinerlei Respekt haben vor unserem Staat?

Um so mehr schockiert dann die unmenschlichen Härte, mit welcher der GEZ-Apparat jüngst gegen eine 43-jährige Mutter aus Brandenburg vorgehen wollte. Wegen ausstehender Rundfunkbeiträge in Höhe von 309,26 Euro war gegen sie ein Haftbefehl über sechs Monate Erzwingungshaft erlassen worden. Der Frau droht die Vollstreckung und damit Haft, weil sie für Radio und Fernsehen, die sie gar nicht nutzt, nicht zahlen kann und mag.

Die GEZ-Gebühr, die neu Rundfunkbeitrag heißt, gehört abgeschafft. Wer Dienstleistungen nicht in Anspruch nimmt, der soll auch nicht zahlen müssen. Mehr als 205.000 Petitionen sind über unser Portal Abgeordnetencheck bereits bei Abgeordneten im Bundestag eingegangen. Wir müssen nun weiter kräftig Druck machen. Beteiligen Sie sich daher bitte auch zahlreich an unserem nächsten Durchgang. Sorgen wir gemeinsam weiter dafür, daß dieses Unrecht endlich beseitigt wird. Mitmachen könne Sie hier.

Mit den besten Grüßen, Ihre


Beatrix von Storch

PS: Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, daß die Rundfunkzwangsgebühr endlich verschwindet. Ihre Spende ermöglicht uns den weiteren Ausbau unserer Kampagnen. Mit 10, 20, 30 oder … Euro hier ist uns sehr weitergeholfen. Vielen herzlichen Dank.

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Schächten-Verbot, wir fragten die Parteien: zuerst müssen wir wohl den Tierschutz in der Verfassung stärken!

http://www.respekTiere.at


Schächten-Verbot, wir fragten die Parteien: zuerst müssen wir wohl den Tierschutz in der Verfassung stärken!

Das betäubungslose Schlachten, kurz ‚Schächten‘ genannt, ist seit einigen Jahren ein fixer Bestandteil der RespekTiere-Überlegungen. Wie viel haben wir bisher schon unternommen, um ein schlichtes Verbot für diesen Ritus in den österreichischen Gesetzen zu erlagen. Wohl hunderte Kundgebungen zeichnen den langen Weg, ebenso ein von uns ins Leben gerufenes vielbeachtetes Symposium in Wien unter dem Namen ‚Tierschutz im Islam‘, Veröffentlichungen von selbstgefilmten Videos, Demos vor dem zuständigen Ministerium, bis hin zu unseren unumschränkten Anstrengungen für ‚Tierschutz in die Verfassung‘, womit eine Gleichstellung mit der verfassungsrechtlich garantierten Religionsfreiheit gewährleistet sein würde: ein unbedingten ‚Muss‘, um überhaupt eine Chance in den Bemühungen zu haben!

Bitte lesen Sie unseren Newsletter über die diese Kampagnen, der nun – wie sie später hier erfahren werden – wieder brandaktuell ist und damals wie heute unsere Position erklärt:
http://www.respektiere.at/comatix_news.php?newsid=1083&catid=&archiv=

Fakt ist, ‚Tierschutz in die Verfassung‘ wurde 2013 im Gesetzbuch verankert; im „Bundesverfassungsgesetz über die Nachhaltigkeit, den Tierschutz, den umfassenden Umweltschutz, die Sicherstellung der Wasser- und Lebensmittelversorgung und die Forschung StF: BGBl. I Nr. 111/2013 (NR: GP XXIV IA 2316/A AB 2383 S. 207. BR: AB 9027 S. 822.)‘ heißt es im diesbezüglichen Punkt:
•             2. Die Republik Österreich (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich zum Tierschutz.
Allerdings, wir wären wohl nicht in Österreich, wurde auf Drängen einer der Landwirtschaft sehr nahestehenden Partei folgende Satzung zugefügt:
•             Die Republik Österreich (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich zur Sicherung der Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativen Lebensmitteln tierischen und pflanzlichen Ursprungs auch aus heimischer Produktion sowie der nachhaltigen Gewinnung natürlicher Rohstoffe in Österreich zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit.
Und weiters
             Die Republik Österreich (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich zur Bedeutung der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung.“
Was bedeutet das nun? Kurz und bündig: aufgrund dieses Anhanges ist die Bedeutung des Tierschutzes höchst bedauerlicherweise relativiert, da die Lebensmittelproduktion und die (Grundlagen-)Forschung gleichwertig angeführt werden. Treffend erklärt das Dialogbüro der ‚Grünen‘ auf unsere Anfrage: ‚Das Spannungsverhältnis, in dem sich der Tierschutz in der Realpolitik bewegt, wird durch diese Relativierung keinesfalls aufgelöst, sondern sogar in den Verfassungsrang gehoben.‘
Mit schweren Folgen, wie sich jetzt abzeichnet. Im Falle der Schächtverbots-Bemühungen stellt sich nämlich einmal mehr heraus, dass der ‚Tierschutz‘ im Verfassungsrang damit weiterhin ‚unter‘ der Religionsfreiheit – welche ohne jegliche Relativierung Platz im Gesetzbuch hat – rangiert, und damit nicht gleichwertig behandelt werden kann. Kommt es zur Diskrepanz, wie in der aktuellen Schächt-Diskussion, haben der Religionsfreiheit zugeordnete Belange absoluten Vorrang.
Womit wir wieder, zumindest in dieser einen Sache, am Anfang angelangt wären…
Wie es aussieht, müssen wir nun zuerst versuchen, den Tierschutz ‚ohne jede Relativierung‘ in den Verfassungsrang zu hieven. Noch gilt es die juristische Seite abzuklären, aber wir möchten Euch schon jetzt bitten – seids dabei bei den kommenden Aufgaben, denn nur zusammen können wir diese Hürde schaffen!!!!

Als ersten Schritt: bitte unterschreiben Sie unsere Petition für ein absolutes Verbot des betäubungslosen Schlachtens!!! www.respektiere.at/petition.htm

Zur Orientierung – wie stehen die Parlaments-Parteien und ihre Vorsitzenden zum Thema? Wir fragten nach – hier die Antworten (Parteien gereiht nach der derzeitigen Anzahl an Nationalratsmandaten)!
SPÖ:
Sehr geehrter Herr Putzgruber!
Vielen Dank für Ihre E-Mail an die SPÖ.
Das Schlachten ohne vorhergehende Betäubung ist in Österreich prinzipiell verboten, jedoch in  wenigen Ausnahmefällen gestattet. Im § 32 Tierschutzgesetz wird konkretisiert: „Ist eine Betäubung unter den gegebenen Umständen, wie etwa bei einer Notschlachtung, nicht möglich oder stehen ihr zwingende religiöse Gebote oder Verbote einer gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaft entgegen (rituelle Schlachtung), so ist die Schlachtung so vorzunehmen, dass dem Tier nicht unnötig Schmerzen, Leiden, Schäden oder schwere Angst zugefügt werden.“ Religionen, deren Speisevorschriften Schächtungen vorsehen, sind im Übrigen vor allem der Islam und das Judentum.
Es handelt es sich also um eine Regelung, die Rücksicht auf das in der Verfassung verankerte Grundrecht der freien Religionsausübung nimmt – sofern dadurch kein Widerspruch zur geltenden Rechtsordnung entsteht. Da es sich bei der Schächtung um eine umstrittene Methode handelt (die Betäubung wird erst nach dem Schächtschnitt gesetzt), müssen sehr strenge Bestimmung eingehalten werden. Diese umfassen, dass  die Schlachtung nur von bestimmten Personen in bestimmten Einrichtungen durchgeführt werden kann und ein Tierarzt/eine Tierärztin während der Schlachtung anwesend sein muss, der die sofortige Betäubung nach dem Schächtschnitt garantieren muss. Nicht zuletzt muss auch eine Bewilligung durch die lokale Bezirksverwaltungsbehörde eingeholt werden, die nur gegeben wird, wenn diese Bestimmungen erfüllt werden können.
Vermutlich haben Sie von den kürzlich in der Steiermark geschächteten Schafen gehört – in diesem Fall wurden die Schlachtungen illegal und ohne Betäubung durchgeführt, weswegen wir als SPÖ die Vorfälle ablehnen und diese im Übrigen auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen werden.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass nicht jede Schlachtung nach religiösen Vorschriften eine Schächtung ist – so sieht die Halal-Zertifizierung nach Ö-Norm grundsätzlich eine Betäubung vor der Schlachtung vor. Diese Praxis wird von einer Mehrheit der österreichischen muslimischen Organisationen als „halal“ anerkannt.
Wir hoffen, mit diesen Ausführungen unseren Standpunkt ausreichend dargelegt zu haben und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Susanne Haase
Leiterin SPÖ.Direkt
 Für den Bundeskanzler Kern:
Sehr geehrter Herr Obmann Putzgruber!
Da wir als zuständiges Ministerium Ihre Anfrage an Herrn Bundeskanzler Kern bekommen haben, darf ich Ihnen die Position des BMGF bezüglich Ihrer Anfrage zukommen lassen.
Vorweg möchte ich betonen, dass die aktuellen Ereignisse von illegal geschächteten Schafe in der Oststeiermark schockierend sind und definitiv nicht im Einklang mit den geltenden Bestimmungen in Österreich sind. Dies daher behördlich zu ahnden ist.
Im Koran und der Sunna sind für Muslime Verbote und Erlaubnisse enthalten. So gilt beispielsweise für Speisevorschriften, dass alle Speisen erlaubt sind, außer solche, die ausdrücklich bzw. eindeutig verboten wurden. Es obliegt den islamischen Glaubens-gemeinschaften zu entscheiden, was bei den muslimischen Speisevorschriften HALAL ist oder nicht. Demnach sind die Inhalte der Speisevorschriften eine innere Angelegenheit der Glaubensgemeinschaften, in die der österreichische Staat nur dann eingreifen darf, wenn diese in Widerspruch zur geltenden Rechtsordnung sind.
Bei der HALAL-Zertifizierung nach Ö-Norm 1143 ist eine Betäubung vor der Schlachtung vorgesehen und unterscheidet sich in dieser Hinsicht daher nicht grundsätzlich von einer „normalen“ Schlachtung.
Eine Besonderheit stellt das Schächten, eine rituelle Schlachtung, bei der erst nach Anlegen des Schächtschnittes die Betäubung („Post Cut Stunning“) erfolgt, dar. Dies ist als besonders sensibles tierschutzrelevantes Unterfangen durch die strengen Bestimmungen sehr detailliert geregelt und schafft einen Kompromiss zwischen dem Grundrecht der Religionsausübungsfreiheit und dem Tierschutz. Rituelle Schlachtungen dürfen nur im unbedingt notwendigen Ausmaß im Rahmen der Religionsausübung anerkannter Religionsgemeinschaften und nur in einer dafür eingerichteten und von der Behörde zugelassenen Schlachtanlage durchgeführt werden. Schlachtungen ohne Betäubung bedürfen einer behördlichen Bewilligung. Zur Erlangung dieser Bewilligung ist die lokale Bezirksverwaltungsbehörde zu kontaktieren. Voraussetzung für die Erteilung einer Bewilligung ist unter anderem, dass die rituellen Schlachtungen von Personen vorgenommen werden, die über die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen und dass sie ausschließlich in Anwesenheit und unter Aufsicht eines mit der Schlachttier- und Fleischuntersuchung beauftragten Tierarztes erfolgt.
Es ist daher bei HALAL-Schlachtungen zu unterscheiden zwischen Schlachtung ohne vorhergehende Betäubung und Schlachtung nach Ö-Norm 1143, was nicht zwingend das Gleiche bedeuten muss.
Details zur rechtlichen Verankerung:
Gemäß § 32 Tierschutzgesetz dürfen rituelle Schlachtungen ohne vorherige Betäubung nur unter Einhaltung genau geregelter, strenger Bestimmungen
durchgeführt werden. Insbesondere dürfen derartige Schlachtungen gemäß § 32 Abs. 4 Tierschutzgesetz nur in dafür eingerichteten und von der Behörde
zugelassenen Schlachtanlagen durchgeführt werden. Zusätzlich ist eine eigene Bewilligung der Behörde zur Durchführung ritueller Schlachtungen ohne vorherige
Betäubung notwendig. Diese darf nur erteilt werden, wenn die detaillierten Bestimmungen des Tierschutzgesetzes und der Tierschutz-Schlachtverordnung
eingehalten sind. Die Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen des Tierschutzgesetzes obliegt den Behörden (Bezirksverwaltungsbehörden). Der Vollzug des Tierschutzgesetzes ist
Landessache.
mit freundlichen Grüßen
Florian Fellinger
Mag. Florian Fellinger
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Kabinett der Bundesministerin Dr.in Sabine Oberhauser, MAS
VerbraucherInnengesundheit, Veterinärwesen,
Tierschutz, Ernährung, EU- und internat. Angelegenheiten
Foto: Kundgebung vor dem ‚Tierschutzministerium‘
ÖVP:
Sehr geehrte Damen und Herren,
danke für Ihr Schreiben. Wir haben in Österreich bereits sehr klare Tierschutzgesetze, die auch das Schächten strikt regeln. Für Schächtungen ist  das ‚post-cut-stunning‘ verpflichtend vorgeschrieben. Es sieht vor, dass Tiere unmittelbar nach dem Schächtschnitt betäubt werden. Schächtungen dürfen nur in einem dafür zertifizierten Schlachthof unter Beisein eines Tierarztes stattfinden. Das sichert den Tierschutz und die Freiheit der Religionsausübung gleichermaßen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr ÖVP-Team
FPÖ:

Sehr geehrter Herr Putzgruber, bitte entschuldigen Sie die verspätete Rückmeldung.

Im Namen von NRAbg. Josef A. Riemer als freiheitlichen Tierschutzsprecher darf ich mich herzlichst für ihr Engagement in Sachen Tierwohl bedanken. Auch von Ihrer Petition haben wir mit Freuden erfahren. Wir von der FPÖ haben schon in mehreren Landtagen Anträge zu einem völligen Verbot von Schächtungen gestellt. Diese werden immer wieder von den anderen Parteien abgeschmettert. Auch im Nationalrat gibt es inzwischen mehrere Anfragen bezüglich des Schächtens. Aber auch in den parlamentarischen Ausschüssen wird dieses Thema viel zu wenig beachtet.
Gerne stehen wir für einen Gedankenaustausch zur Verfügung und senden Ihnen im Anhang unsere Anfragen bzw. einige Anträge mit.
Mit freundlichen Grüßen,
Sonnhild Rosenkran
Parlamentarische Mitarbeiterin
NRAbg. Josef A. Riemer
Die ‚Grünen‘:
Sehr geehrter Herr Putzgruber,
vielen Dank für Ihr E-Mail! Grundsätzlich befinden sich rituelle Schlachtungen im Spannungsfeld zwischen der Wahrung des Grundrechtes auf Glaubensfreiheit und dem Schutz der Tiere. Ein generelles Verbot ist nicht möglich, dies wurde vom Oberlandesgericht Tirol mit dem Verweis auf die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit klargestellt. Wir Grüne haben uns dafür eingesetzt, dass der Tierschutz ohne Wenn und Aber in den Verfassungsrang gehoben wird. Seit 2004 gibt es bereits den einstimmigen Beschluss aller Parteien im Nationalrat, dass der Tierschutz in den Verfassungsrang gehoben werden soll. Leider wurde mit Stimmen der SPÖ, ÖVP und FPÖ durch die Hintertüre eine Verfassungsänderung beschlossen, die nichts als inhaltsleere Formulierungen beinhaltet. Deshalb kann das Schächten auch weiterhin nicht generell untersagt werden.
Was in der Ost-Steiermark vorgefallen ist, entspricht aber nicht dem, was alle Parlamentsparteien im Rahmen der Verhandlungen um das Tierschutzgesetz gemeinsam beschlossen haben. Was hier vorgefallen ist, ist ein eindeutiger Fall von barbarischer Tierquälerei und muss selbstverständlich in aller Schärfe verurteilt werden. Im Gesetz ist klar geregelt, dass die „rituelle Schlachtung“ nur in speziell eingerichteten und von der Behörde zugelassenen Schlachtanlagen unter der Aufsicht eines Tierarztes durchgeführt werden dürfen und es muss unmittelbar nach dem Schächtschnitt eine wirksame Betäubung erfolgen. Tierquälerei, und um diese handelt es sich in dieser Causa wohl unstrittig, ist kein Bagatelldelikt. Der Strafrahmen wurde gerade erst auf unsere Initiative hin erhöht, eine Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren ist hierfür seit Jänner vorgesehen.
Wir Grüne fordern konsequenten Tierschutz und man darf auch nicht vergessen, dass in heimischer Intensivtierhaltung und auch in Schlachthöfen Tierleid und Tierqual oft genug auf der Tagesordnung stehen. Auch hier setzen wir uns ein für Verbesserungen, ein konsequentes Vorgehen gegen Vergehen und die konsequente Ahndung von Vergehen gegen unsere Mitgeschöpfe.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Dialogbüro der Grünen
Und auf eine weitergehende Frage:
… verfassungsgemäss gilt beim Schächten die Religionsfreiheit zu beachten: Der säkulare Staat hat sich nicht in die religiöse Praxis von Glaubensgemeinschaften einzumischen. Auch wenn das betäubungslose Schächten in unserem Land nur noch Ausnahmecharakter besitzt, geht es um Toleranz und um Abwägung der Prinzipien Religionsfreiheit und Tierschutz. Leider wird das Thema Schächten derzeit (wieder) sehr stark genutzt, um Stimmung gegen Juden und Moslems zu machen. Dem wollen und werden wir uns nicht anschließen.
Was wir aber natürlich nach wie vor unterstützen ist, den Tierschutz ohne Relativierungen in den Verfassungsrang zu heben. Damit könnte dann der Gesetzgeber das betäubungslose Schächten verbieten und beispielsweise zumindest das Schächten mit vorheriger Elektrokurzzeitbetäubung vorschreiben. Hierfür wäre es allerdings wünschenswert, wenn man im Rahmen einer parlamentarischen Enquete die verschiedenen Sichtweisen darlegt und auf dieser Grundlage dann eine Vorgehensweise im Sinne des Tierwohls findet, die auch von den Religionsgemeinschaften mitgetragen wird.

NEOS
Die ‚NEOS‘, genau wie deren Vorsitzender Mag. Dr. Matthias Strolz, welche sich ansonsten gerne betont bürgernah geben, fanden enttäuschernderweise dem Anschein nach keine Möglichkeit zur Beantwortung der einfachen Frage…

KPÖ
Sehr geehrter Herr Putzgruber,
vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Schächten. Bitte um Verständnis, dass es zu diesem speziellen Einzelthema (noch) keinen Parteibeschluss gibt und wir einen solchen jetzt auch nicht vorwegnehmen können. Wir werden aber Ihr Email zum Anlass nehmen um uns damit näher auseinanderzusetzen.
Mit Sicherheit wird sich die KPÖ keiner Kampagne anschließen, welche Tierschutzfragen für das Schüren von Vorurteilen instrumentalisiert. Denn man darf die Augen nicht davor verschließen, dass es auch in den österreichischen Schlachthöfen zu schlimmer Tierquälerei kommt. Das soll man nicht gegeneinander aufrechnen, aber auch nicht ausblenden. Wer also nur vehement gegen das Schächten auftritt, die Produktionsbedingungen der Bratwurst am eigenen Teller aber nicht kritisch hinterfragt, erscheint bei diesem Thema nicht wirklich glaubwürdig. Andererseits können religiöse Vorschriften, möglicherweise auch falsch interpretiert, keine Rechtfertigung für Tierquälerei sein und bei illegalen Hinterhofschlachtungen darf man natürlich auch keinesfalls wegschauen, aus Angst davor ins rechte Eck gedrängt zu werden.
Die KPÖ setzt sich für eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaft ein, sowie für verbindliche Tierschutzstandards, die eine schmerz- und möglichst auch stressfreie Schlachtung vorsehen. Jede tierquälerische Gesetzübertretung muss selbstverständlich auch behördlich verfolgt werden. Dazu braucht es strengere Gesetze sowie ein effizientes Kontrollsystem, außerdem generell einen Umdenkprozess, der den Fleischkonsum auf ein nachhaltiges Niveau senkt.
Da diese Frage aktuell auch im steirischen Landtag diskutiert wurde, möchte ich hier noch den Antrag unserer steirischen GenossInnen anfügen.
Sehr gerne würde ich mich mit Ihnen auch einmal persönlich über dieses und andere Tierschutzthemen austauschen. Ich hoffe, dass sich dazu bald die Gelegenheit ergibt. Falls Sie in nächster Zeit einmal nach Wien kommen, würde ich mich freuen von Ihnen zu hören, sonst geht es vielleicht einmal irgendwo auf halber Strecke.
Solidarische Grüße
Alexandra Benedik

Unfassbar – als ob die Esel in Mauretanien nicht schon genug Leid erfahren würden!
Wir haben schon nach unserem letzten Mauretanien-Einsatz auf diese Entwicklung hingewiesen…
Nach unserer Rückkehr schrieben wir: Auf die Esel kommt inzwischen ein ganz neues, ungeahntes Problem zu; während sie im arabischen Raum als Nahrungsmittel völlig tabuisiert sind, in Fakt, sogar noch hinter dem Schwein als verbotenes Fleisch stehen, nimmt man es in Asien damit nicht so genau. Da nun aber immer mehr Menschen aus China in Mauretanien eine neue Existenz aufbauen, gerät diese direkte Nutzung immer mehr in den Vordergrund. Gerüchten zufolge hat sich bereits ein reger Handel entwickelt, und eine stetig steigende Anzahl von Eseln werden sogar gestohlen, weil nun deren Fleisch plötzlich Wert hat. Ein Schwarzmarkt pur, der rasend schnell in die Gänge kommt, wie so oft auf dem Rücken und auf Kosten der Mitgeschöpfe…
Diese Woche berichtete orf.at unter dem Titel ‚China kauft Afrikas Esel‘ (treffender wäre wohl ‚China schlachtet Afrikas Esel‘ gewesen) folgendes: http://orf.at/stories/2360841/


‚Vegane Wiesn‘ in München! Kundgebung gegen das betäubungslose Schlachten vor großem Publikum!

http://www.respekTiere.at


‚Vegane Wiesn‘ in München! Kundgebung gegen das betäubungslose Schlachten vor großem Publikum!

Das 4-tägige Islamische Opferfest ‚Idu l-Adha‘ – bei uns besser unter der türkischen Bezeichnung ‚Kurban Bayrami‘ bekannt – startet dieser Tage (manche Quellen sprechen vom 12., andere vom 13. September). Es ist das höchste aller islamischen Feste und richtet sich nach dem Mondkalender, weshalb es dann nicht jedes Jahr zur selben Zeit stattfindet. Muslimen kleiden sich hierfür in ihrer besten Kleidung und gehen zur Mosche, um dort das Festgebet zu beten. Idu l-Adha fordert aber auch traditionell ein Tieropfer, dessen Fleisch zu jeweils einem Drittel in der Familie, an Bedürftige und schließlich an Bekannte und Verwandte verteilt wird.
 
Der Hintergrund: Kurban Bayram wird zu Ehren von Abraham abgehalten, welcher einst seinen eigenen Sohn für Gott geopfert hätte; dieser aber begnügte sich letztendlich alleine mit der Bereitschaft Abrahams und schickte seinen Erzengel Gabriel, um den Gläubigen zu unterrichten, dass das geplante Opfer nicht mehr nötig sei. Somit gedenken gottesfürchtige Muslime an jenen Tagen der Güte Gottes sowie des starken Glauben Abrahams.
   
Kurban Bayram reiht sich in die Kette von Ereignissen, wo unfassbare Massaker an den Tieren für ‚menschliche‘ Feiertage passieren; ganz so wie zum christlichen Ostern oder für Weihnachten – wo RespekTiere Jahr für Jahr mit dem Tierrechtskreuzzug und der Kundgebung zur Christmette vor dem Salzburger Dom auf dieselben Tatsachen hinweist – ertrinken die diversen Schlachthöfe besonders zu jenen Zeiten in Blut. Viel zu oft werden die Tiere nach islamischer Tradition dann aber auch noch betäubungslos geschlachtet, ein Vorgang, der die vielleicht schlimmste gesetzlich erlaubte (wenn auch nur unter bestimmten Auflagen) Tierquälerei in westlichen Ländern darstellt!
 
Der Güte Gottes zu gedenken und hierfür Millionen von völlig unschuldigen Tieren zu ermorden – welche ja ebenfalls Teil seiner Schöpfung sind – irgendwie passt der Gedanke dann nicht wirklich zusammen; nicht  zuletzt deshalb erachten wir es als unsere Pflicht, völlig gegenstandslos des politischen oder religiösen Hintergrundes, unsere Stimme für die Stimmlosen zu erheben!
So konnten tausende PassantInnen in der Münchener Innenstadt einen blutüberströmten Metzger bei der Arbeit sehen, im Hintergrund hatte der sensenbewehrten Gevatter Tod längst Haltung Platz genommen. Vor den Füßen des Schlächters lag eine Aktivistin in Schafmaske ausgestreckt, ebenso in rote Farbe getaucht. Transparente mit Schriftzügen wie ‚Religionsfreiheit darf keine Rechtfertigung für Tierquälerei sein‘ oder ‚Auch Religiöses Schächten Ist Tierquälerei – Denk daran, besonders zu den Festtagen‘ wehten im lauen Spätsommerwind, und schnell wurde die spektakuläre Darbietung zu einem der meistfotografierten Spots an diesem Tag. Immer wieder versammelten sich dutzende Menschen vor dem Schaubild, klatschten Beifall oder zeigten sich irritiert. Wie auch immer, jedenfalls wurde über das Anliegen gesprochen, viele, viele Diskussionen folgten, und genau das ist es doch, wofür AktivistInnen auf die Straße gehen!
 
   
Besonders viele muslimische MitbürgerInnen beobachteten die Szenerie; manche davon zeigten sich hoch interessiert am wortreichen Austausch – zum Beispiel blieb eine junge Frau aus Kuweit samt ihrer Familie lange stehen, sie selbst Vegetarierin, immer im Versuch, ihren Mann von der tierleidfreien Ernährung zu überzeugen; natürlich gab es dann auch andere Stimmen, besonders einige junge Männer fanden es irgendwie erstrebenswert, uns wissen zu lassen, dass sie zu Wochenbeginn mit großem Glücksgefühl selber schlachten würden.
alles  lesen … http://www.respekTiere.at

Flyer bestellen: Gegen Ausweitung der Scharia

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Berlin, den 19.8.2016
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Bundesregierung sieht Türkei als zentrale Aktionsplattform für islamistische Organisationen

Paukenschlag in Berlin: die Bundesregierung hat auf eine parlamentarische Anfrage der Linken – wohl aus Versehen ganz unverblümt – ihre Erkenntnisse kundgetan: „Die Türkei hat sich zur zentralen Aktionsplattform für islamistische Gruppierungen der Region des Nahen und Mittleren Ostens entwickelt“. Trotz dieser Erkenntnisse hat Kanzlerin Merkel den Flüchtlingsdeal mit der Türkei geschlossen und: Sie betreibt weiterhin die Aufnahme der Türkei in die EU.

Die Bundesregierung spricht mit Blick auf AKP und Erdogan von „zahlreichen Solidaritätsbekundungen und Unterstützungshandlungen“ für die ägyptische Muslimbruderschaft, die Hamas und Gruppen der bewaffneten islamistischen Opposition in Syrien. Und in voller Kenntnis dieser direkten Verbindungen zu einer Terrororganisation wie der Hamas betrachtet Merkel die Türkei weiterhin als Partner. Ein Skandal. Diese Bundesregierung ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland und Europa geworden.

Dieser Islamismus breitet sich in Form der Scharia auch bei uns schleichend aus: Die Politik der Regierung in ihrer Harmoniesucht etwa mit der sich zunehmend islamisierenden Türkei stellt sich nicht mit aller Entschlossenheit gegen die Scharia, gegen die Ausbreitung des islamischen Rechtes bei uns. Und damit stellt sie sich nicht gegen die Verfestigung islamischer Parallelgesellschaften. Dagegen müssen wir etwas tun und das machen wir:

Von unserem Aufklärungsflyer „Rechtsstaat, nicht Scharia“ sind schon 150.000 bestellt worden. Bestellen auch Sie ihn hier und verteilen Sie ihn in Ihrem Umfeld, um über die Scharia aufzuklären.

Und zeichnen Sie unsere Petition zur Versendung an weitere Politiker hier. Wir müssen die Menschen aufklären und die Politiker zum Handeln auffordern: Packen wir selber an – bevor es zu spät ist. Jetzt!

Mit sehr herzlichen Grüßen aus Berlin, Ihre


Beatrix von Storch

PS: Bitte spenden Sie für unsere Kampagne „Rechtsstaat, nicht Scharia.“ Druck- und Versandkosten können wir nur mit Ihrer besten Spende hier von 5, 10, 20, … Euro stemmen. Aufklärung ist dringend nötig. Danke herzlich!

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Christliche Leitkultur bewahren – Keine Grundstücksschenkung für Großmoschee auf Kosten der Steuerzahler!

Verhindern wir Grundstücksschenkungen für Großmoscheen in Mohnheim auf Kosten des Steuerzahlers!
 
Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann will zwei Islamverbänden Grundstücke im Wert von über 850.000 Euro schenken, auf denen repräsentative Moscheen mit großen Kuppeln und hohen Minaretten errichtet werden sollen. Stoppen wir jetzt diesen zweifelhaften Umgang mit öffentlichem Vermögen:
jetzt UNTERZEICHNEN

Neuigkeit zur Petition: EU-Studie zu Zwangsverheiratungen

https://www.change.org/p/bundesjustizminister-heikomaas-fr%C3%BChehen-stoppen-bildung-statt-heirat/u/16144280

TERRE DES FEMMES e.V. – Menschenrechte für die Frau

8. Apr. 2016 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

heute möchten wir euch auf eine spannende Entwicklung auf Lobbyebene aufmerksam machen. Vor Kurzem wurde eine europaweite Studie zu Zwangsverheiratungen veröffentlicht. Die vom Europäischen Parlament in Auftrag gegebene Untersuchung mit dem Titel „Forced marriage from a gender perspective“ stellt die rechtlichen Gegebenheiten in den Mitgliedstaaten der EU dar und analysiert deren Tragweite. Wichtig: Die Studie bestätigt eine Verbindung zwischen Zwangsverheiratungen und Frühehen! Die Fähigkeit zur Einwilligung – und darin stimmen wir überein – ist erst ab einer bestimmten Reife vorhanden, und das Einvernehmlichkeitskriterium beim Eingehen einer Ehe sonst nicht gegeben!
Hoffentlich kommt nun eine europaweite Diskussion zu Zwangsheirat und Frühehen in Gang!

Mit herzlichen Grüßen,
Euer TERRE DES FEMMES-Team

P.S. Die vollständige Studie haben wir zum Nachlesen über unsere Webseite verlinkt!

Studie zu Zwangsheirat in Europa veröffentlicht
Die vom Europäischen Parlament 2015 veranlasste Studie zur Praxis von Zwangsheiraten in Europa ist im Februar unter dem Titel „Forced marriage from gender perspective“ erschienen. Monika Michell…

 

 

***

ICH  BIN  LUISE

Wunderbarer Brief zum Thema Schächten! Mauretanien – wir brauchen Ihre Hilfe! Benefinz für RespekTiere, die 2.!

ALLES  LESEN …

http://www.respekTiere.at

Nach unserem Newsletter bezüglich der RespekTiere-Position zu möglichen Verschlechterungen im Tierschutzgesetz bezüglich des religiös begründeten Schächtens von Tieren sind wie befürchtet die Wogen hochgegangen. Es gab sehr viele sehr hilfreiche Beiträge, wunderbare Anregungen und unfassbar kluge An- bzw. Einsichten – leider aber auch einmal mehr einige völlig entbehrliche, von Vorurteilen triefende Stellungnahmen zur Thematik! Hierzu gilt zu sagen, nur auf Angriff bedachte Äußerungen tragen leider in keinster Weise dazu bei, einen konstruktiven Ansatz zu erreichen, egal von welcher Seite sie dann auch kommen mögen…

Gleichzeitig erreichten uns dann aber auch einige Mails, die unser Herz wahrhaft höher schlagen ließen. Mails, welche zeigen, die Hoffnung ist eine berechtigte, die Hoffnung, dass sich letztendlich doch alles zum Guten wird wenden können! Einen dieser Briefe möchten, müssen, wir an dieser Stelle sogar ganz besonders hervorheben, denn dessen Inhalt hat die Gabe Wunden zu heilen und  birgt die Verführung in sich, endlich neue, gemeinsame Wege zu gehen!…

Lieber Verein RespekTiere! Liebe/r wundervolle/r Verfasser/in des Newsletters!

Ich habe soeben euren Newsletter über das Schächten gelesen und möchte euch sagen, dass ich zu 100% hinter euch stehe! Ich selbst bin Muslimin und bin als Kind Zeugin des religiösen Schächtens geworden. Es hat mir das Herz gebrochen und mich auf Lebenszeit traumatisiert. Das Schlimme daran ist, dass die Personen, die das Opferschaf töteten, diesen Mord als „notwendig“ sahen, aber sehr wohl Mitleid hatten und das Schaf eigentlich nicht wirklich töten WOLLTEN. Ich frage mich seither sehr oft, WARUM der Mensch sich diesen Stress überhaupt antut und unschuldige Tiere überhaupt tötet. Ein fünfminütiger Genussmoment ausgehend von verarbeitetem, stark gewürztem, als Tier nicht erkennbarem, für den Körper und Geist schädlichem Fleischprodukt kann das brutale VerEnden eines ganzen Lebens auf keine Weise und niemals rechtfertigen. Im Koran steht doch klipp und klar geschrieben: Tiere sind Gottes Geschöpfe und ihnen darf kein Schaden zugefügt werden!! Wer die Hand gegen ein wehrloses Tier erhebt, der wird in diesem und im nächsten Leben hart bestraft!! Viele Muslime sind auch sicher, dass der Prophet Mohammed ein Vegetarier war, da er sagte: „Halte dich fern von jenen, die Fleisch essen, denn diese handeln gegen Gottes Willen.“ 

Ich persönlich bin der Überzeugung, dass einer nur durch Veganismus/Vegetarismus auch wahrhaftig Gott ehren kann. Am Papier kann sich ja jeder „Muslim“ nennen, aber nur gütige und friedliebende Taten gegenüber ALLEN Gottesgeschöpfen können auch beweisen, dass man ein „wahrer“ Muslim ist!

Ich entschuldige mich für meine Weitschweifigkeit, aber ich bin einfach sehr froh darüber, dass es Leute wie euch gibt und ich möchte euch bloß sagen, dass ich euch als praktizierende Muslimin vollkommen unterstütze im Kampf gegen das Schächten und dass ich eure Kampagne und Ansichten überhaupt nicht als islamfeindlich sehe! Ganz im Gegenteil: Muslime und Juden sollten endlich aufwachen und sehen, dass Schächten und Tierproduktkonsum NICHT DAS GERINGSTE mit Gotteseherung am Hut haben!

Vielen Dank, dass ihr euch so stark für Tiere macht!!

Muslimisch-vegane Grüße,

Samra
Wer Samra schreiben möchten, wir leiten gerne alle Eure Mails weiter!!!

Benefiz für RespekTiere!
Wir möchten uns an dieser Stelle vom ganzen Herzen bei der AG MUT (Arbeitsgemeinschaft Menschen und Tierrechte https://www.facebook.com/arbeitsgemeinschaftmut/?fref=ts) rund um die weit über die Grenzen hinaus bekannte Veganköchin Silvia Rottmair, sowei die ArbeitsgemeinschaftsgründerInnen Elisabeth Buchner und Matthias Wenzelhütter für ihre so wunderbare Unterstützung bedanken! AG MUT betrieb am Salzburger Christkindlmarkt einen Glühweinstand zugunsten des Tierschutzes, unter anderem auch für ‚Esel in Mauretanien‘ – und überwies unglaubliche 1350 Euro auf unser Konto! Stellen Sie sich vor wie viel Hilfe wir damit sichern können – soooo schön…

 

Mauretanien-News
Im Dezember 2015 war das RespekTiere-Team wieder vor Ort in Mauretanien – und einmal mehr wurde uns im direkten Einsatz klar, wie wichtig und völlig unentbehrlich unsere Hilfe im Wüstenland ist! Gut 100 000 Arbeitsesel beherbergt die Metropole, Nouakchott, und rund 1100 davon können wir in einem Monat dank Ihrer Hilfe behandeln – das klingt in der Relation vielleicht nicht so viel, aber bitte bedenken Sie: Letztendlich sind es 15 000 im Jahr, welchen wir unsagbares Leid ersparen oder dieses zumindest lindern!…

denn die Esel brauchen uns, und wir brauchen Sie! Wir bitten Sie vom Herzen, bitte helfen Sie uns helfen!!!

   

Achtung, Achtung! Wichtige Termine!!! Am Samstag, 23. 01., veranstaltet die Salzburger Jägerschaft einmal mehr ihre ‚Nacht des Fuchses‘ (so etwas wie ein ‚Erntedankfest‘ der Jägerschaft…) in Scheffau bei Hallein – natürlich sind wir wieder mit einer spektakulären Demo vor Ort! Abfahrt aus Salzburg 17 Uhr!
Am folgenden Sonntag findet selbige Veranstaltung in Hof bei Salzburg statt – wir fahren um 17.30 dorthin!
Am Sonntag, dem 7. Februar, findet in Salzburg wieder einmal der ‚Metzgersprung‘ statt. Wie immer ist RespekTiere mit dabei! Beginn 9 Uhr – Salzburg, Franziskanerkirche beim Dom! Die Kundgebung ist gleichzeitig der Auftakt zu den 7. Anti-Schlachthoftagen!!!
Die bereits 7. Anti-Schlachthoftage sind im Anmarsch!!!! Beginn der östereichweit umfangreichsten Demo-Woche ist der 7. Februar, letzter Tag, der Anti-Schlachthof-Tag, ist der 14. Februar!!!

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ICH  BIN  LUISE

 

Tierrecht kommt an diesem Thema nicht vorbei: unsere unveränderte Position zum Thema Schächten!

ALLES LESEN:  www.respekTiere.at

RespekTiere hat sich in vergangenen Jahren  stets an vorderster Front für ein ausnahmsloses Verbot des betäubungslosen Schächtens ohne wenn und aber eingesetzt. Mit der Erhebung des Tierschutzes in den Verfassungsrang war ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg dorthin erreicht, ein kurzes Aufatmen sollte die Folge sein.
Doch fast über Nacht droht neue Gefahr, eine Aufweichung bestehender Gesetzte steht plötzlich wieder im Raum. Warum? Wohl auch aus politischem Kalkül, im Kampf um Wählerstimmen, durch den Zuzug vieler Menschen aus arabischen Ländern, durchwegs muslimischer Religion angehörig, sprechen sich tatsächlich (völligst unverständlich, weil sie damit niemanden einen Dienst erweisen, außer Jenen, die Vorurteile schüren) vermehrt PolitikerInnen dafür aus, wichtige Errungenschaften wieder einmal in Frage zu stellen.
Kundgebung gegen das Schächten in Wien

Warum vor allem StaatsdienerInnen aus den Reihen der Grünpartei hier vorpreschen, ist das besondere Rätsel daran; war seit den Gründungsjahren nicht gerade der Tierschutz eine der Grundfesten jener Ideologie? Warum verabschiedet man sich mehr und mehr von der eigentlichen Basis, stößt treue WählerInnen – solche, die ihr Vertrauen in die von ihnen gewählten VolksvertreterInnen gesteckt hatten und haben – so vor den Kopf?

… Beim Thema ‚Schächten‘ allerdings, da stellt sich die Angelegenheit wesentlich anders dar, hier sind WIR gefordert!

RespekTiere vor dem Parlament in Wien!

Und wir finden klare Worte! Die Aussagen des Grün-Sprechers bezüglich des Schächtens – immer vorausgesetzt es ist damit das ‚betäubungslose‘ gemeint – sind für uns untragbar, eines modernen Empfindens nicht würdig und völlig entbehrlich! Hat der gute Mann je eine Schächtung miterlebt? Weiß er, wovon er hier spricht?

… Das besonders Unerträgliche, Unverständliche, Tragische: wer überhaupt verlangt diesen Kniefall? Wer hat danach gefragt? Weiß Herr Beck denn nicht, dass er genau jene, welche er hier so einfallslos zu beglücken versucht, mit seinem Vorstoß in eine prekäre, äußerst gefährliche Lage bringt, indem er dem brauen Pack eine echte Steilvorlage liefert?

Warum, so fragen wir Herrn Beck, hat uns der Präsident der Israelitschen Kultusgemeinde in Salzburg, einst breitwillig davon erzählt, mit wie wenig Leid das Schächten verbunden sei – ‚es gibt da kein Zucken und kein Rucken, wird der Schnitt gut ausgeführt, ist das Tier sofort tot‘;  auf die Frage, ob wir uns selbst davon überzeugen könnten, ob er denn einen Termin ausmachen und wir einer jüdischen Schächtung beiwohnen könnten, sagte er spontan und ohne zu zögern zu. Doch als nach mehreren Wochen kein Terminvorschlag kam, wir uns wiederholt erkundigten, aber der Herr Präsident plötzlich nicht mehr zu sprechen war – in Fakt uns dann sogar beim Staatsschutz diffamierte – spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde uns und wohl auch ihm klar, dass seine Behauptungen unhaltbar gewesen sind!
… denn entgegen allen anderswertigen Behauptungen gibt es neben der Sprache des Verstandes auch noch hunderte wissenschaftliche Gutachten, welche beweisen, dass das Tier NIE sofort nach dem Kehlschnitt tot sein kann oder nichts spürt vom furchtbaren Gesehen selbst!

RespekTiere protestierte im Laufe der letzten Jahre hunderte Male in verschiedensten Kundgebungsformen gegen das Schächten und wir werden es wahrscheinlich noch viel öfters tun, so lange nämlich, bis das Töten von Tieren ohne vorangegangene Betäubung jenen Status in der Gesellschaft erhält, der diesem so grausamen Delikt zusteht: dem einer absolute Undenkbarkeit!!!! Österreich, nur zur Info, hat sich übrigens in seinem gefeierten Tierschutzgesetz wenig galant aus der Brisanz des Momentes gezogen – Betäubungsloses Schlachten, das Schächten, ist da zwar explizit verboten, jedoch nicht, wenn dies aus ‚Gründen zwingender religiöser Gebote oder Verbote einer gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaft notwendig‘ ist…
… das Tier aber erleidet während es gesamten Vorganges hindurch (berechtigter Weise) pure Todesangst…

JETZT, im Anbetracht der bestehenden Ausgangslage, müssen wir reagieren; nun, im Zeitalter der Flüchtlingsströme, kommt diese alte-neue Problematik nämlich mit ungeahnter Wucht auf uns zu – es ist zu befürchten, dass im Zuge der Menschlichkeit, wo jedermann/frau alleine auf diesen Aspekt konzentriert scheint, in den letzten Jahren mühsam erkämpfte Rechte für die Tiere erneut völlig ins Hintertreffen geraten! Ja, die Gefahr ist gegenwärtig, ohne jeden Zweifel, denn erst einmal steht wie selbstverständlich das Wohl der Menschen im Vordergrund; es ist wunderschön, dass sich so Viele für die Vertriebenen einsetzen, dass wir sie helfend in unserer Mitte aufnehmen  – vergessen dürfen wir dabei aber nicht auf die Tiere, welchen in so vielen arabischen Kulturen leider praktisch keinerlei Schutz gewährt wird…

 
Foto: auch wenn es so enorm schmerzhaft ist, bitte beachten Sie den Todeskampf im Bild, eine Verkrampfung der Hinterbeine, die so entsetzlich die Mär vom sofortigen Tod beim Schächtschnitt widerlegt… dieses Foto, übrigens unter abenteuerlichen Umständen entstanden, ist Zeugnis dafür, das betäubungslose Schlachten endlich vollständig zu verbieten, ohne Wenn und Aber, ohne Ausnahmeregelungen für wen auch immer!
Österreich hat den Tierschutz nach vielen Jahren des Kämpfens der Tierrechtsorganisationen endlich auch in seiner Verfassung festgesetzt; somit ist der Tierschutz gesetzlich auf gleicher Ebene gegenüber des Rechtes der freien Religionsausübung zu betrachten. Auswirkungen auf die Erlaubnis des betäubungslosen Schlachtens hat dieser Meilenstein aber bisher nicht gebracht – eigentlich ein unvorstellbares Beschämnis!
   
 
Fotos, erste Reihe: RespekTiere-Kundgebung auf den Stufen des Parlamentes; vor dem Wissenschaftsministerium; Fotos Mitte: RespekTiere-Recherche mit versteckter Kamera in einem Schächtschlachthof!
Eine aufgeklärte Gesellschaft muss sich wohl irgendwann die Frage stellen: darf, kann, sie einen Ritus wie jenen in sich dulden? Oder ist eine solche Duldung gleichzeitig der Todesstoß für ihre eigenen Werte, ganz nach dem Motto: eine Gesellschaft, die alles erlaubt, muss auch erlauben alles zu verbieten? Sie sich in dieser Diskrepanz zunehmend bis zur eigenen Bewegungslosigkeit behindert und immens schwächt, von ihrem Innersten her langsam selbst auffrisst? Eines scheint jedenfalls sicher: Religionsfreiheit darf niemals eine Rechtfertigung für Tierquälerei sein; und um Tierquälerei handelt es sich wohl ganz bestimmt, wenn Mitlebewesen bei vollem Bewusstsein die Kehlen aufgeschnitten wird und man sie langsam verbluten lässt. Nicht zu vergessen ist unser Leitsatz: Tierquälerei ist auch dann noch Tierquälerei, wenn sie im Namen einer Gottheit geschieht!
   
 
Fotoserie: entsetzliche Bilder, welche wir in einem muslimischen Land gemacht haben; obwohl diese Aufnahmen nicht in Österreich entstanden sind, erachten wir eine Veröffentlichung an dieser Stelle dennoch für legitim, denn Schächten passiert überall gleich; egal wo, es gibt hier keinen Unterschied, etwa in technischem Fortschritt …
Kundgebungen gegen das betäubungslose Schlachten sind eine heikle Angelegenheit, dieser Umstand ist uns sehr bewusst (weshalb sich dann auch so wenige Tierschutz- und Tierrechtsvereine an das Thema heranwagen);…
… Ein Protest vor den Toren der Israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg hingegen brachte uns eine Anzeige beim Staatsschutz ein.

Fotos: Kundgebung in London, nur knapp entgehen wir dabei einer Verhaftung durch die englische Polizei!
   
 
   
Fotoserie, erste Reihe: Kundgebung am Salzburger Alten Markt; rechts: vor dem Landtag in Niederösterreich; Reihe Mitte: vor der Kultusgemeinde in Salzburg, was den Staatsschutz auf den Plan rief; Fotos unten: Kundgebung in Krems, Niederösterreich; rechts: vor der türkischen Botschaft in Salzburg!
Mehrere Male standen wir bereits auf den Stiegen des Parlamentes, also am direkten Zugang zur Gesetzgebung, um unsere diesbezügliche Meinung kundzutun. Selbst die Salzburger Festspiele sind uns nicht heilig, gut betuchte und elegant gekleidete Gäste können dort immer wieder Schlächter und nur mit Lendenschurz und Schafmaske bekleidete AktivistInnen sehen, welche sehr realitätsnah im (Kunst-)Blut ertrinken.
Wir versprechen vom ganzen Herzen nicht müde zu werden solche Proteste durchzuführen, so lange, bis eine derart augenscheinliche Tierquälerei endlich und für alle Zeiten dorthin gereiht wird, wo sie hingehört – in die Vergangenheit!
Foto: versteckte Aufnahmen in einem Schächtschlachthof, welche uns nur durch das Eingehen eines großen Risikos gelungen sind…
Übrigens: die Heftigkeit des Ist-Zustandes ist wahrscheinlich für jene Menschen, welche nie eine Schächtung gesehen haben (und hoffentlich nie sehen werden…), kaum begreifbar.

Am Beispiel RespekTiere: wir waren IMMER und stehen nach wie vor für den Weg der Diskussion, des Dialoges; nicht umsonst hatten wir – was zu der Zeit noch niemand vor uns bewerkstelligen konnte – ein bis heute beispielhaftes Symbosium ins Leben gerufen, ‚Tierschutz im Islam‘ genannt, welche viele Einsichten und ein Gefühl von Miteinander brachte.
   
 Fotos: Kundgebung Salzburg; rechts: vor dem Landtag in Innsbruck, Tirol
Überlegen Sie: wir können und müssen gegen das Robbenschlachten sein, ohne des Hasses gegen KanadierInnen verdächtigt zu werden; wir dürfen gegen den Singvogelfang sein, ohne uns dem Vorwurf des Rassismus gegen ItalienerInnen stellen zu müssen; gleich verhält es sich mit dem Stierkampf, wo wir als fühlende Wesen eine gemeinsame Stimme für die Tiere darstellen, ohne gleichzeitig einer Schwachsinns-Anklage entgegen sehen zu müssen SpanierInnen nicht zu mögen.
Warum aber werden dann Anti-Schächtkampagnen mit Antisemitismus verglichen, mit Feindlichkeit gegenüber des Islams? Sind wir als Gesellschaft wirklich schon so verarmt, dass wir keine Stimme mehr haben dürfen, wenn es um die allernotwendigsten Regeln im Umgang mit Tieren nach jahrtausendelang gewachsenen westlichen Werten geht? Ist es so, dann können wir uns gleich zurücklehnen und unsere Hände in Unschuld verschränken; ist es so, dann haben wir aus der Geschichte nichts gelernt und den Kampf für die Rechte der Tiere endgültig verloren, oder noch schlimmer, der Gleichgültigkeit ausverkauft…
Unbetäubtes Schlachten ist gleichbedeutend mit unfassbarem Tierleid! Verwechseln wir nicht Toleranz mit Naivität – eine derartige Toleranz, eine derartige Akzeptanz, bereitet in Wahrheit viel eher nur den Boden für Hass und Separation!
Dafür und dazu stehen wir in völliger Selbstverständlichkeit: Refugees welcome – importiertes Tierleid nicht!!!

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ICH  BIN  LUISE