Archiv der Kategorie: FRIEDE

Berlin-Ankara – ein sehr lehrreicher Schlagabtausch

https://deutsche-mitte.de/stellungnahme-der-deutschen-mitte-berlin-ankara-ein-sehr-lehrreicher-schlagabtausch/

Das regt hier viele auf: Der türkische Präsident Erdogan wirft Deutschland in Bezug auf Redeverbote für politische Auftritte türkischer Regierungsmitglieder „Nazi-Praktiken“ vor. Dazu stellen wir fest: Dass der Faschismus in Berlin wieder Einzug gehalten hat, beklagen wir hier in Deutschland zuallererst. Unter Faschismus verstehen wir das korrupte Miteinander von Staat und Wirtschaft zum Schaden Dritter, nämlich vieler Bürger und auch anderer Länder. Klar ist, dass türkische Politiker kein Recht auf Wahlkampfauftritte in Deutschland haben. ABER: Unter befreundeten Staaten ist es absolut üblich, sich entgegenzukommen und gegenseitig zu unterstützen. Millionen türkischstämmige Menschen und Türken leben in Deutschland, da erscheint es sinnvoll und hilfreich, wenn angemessene Auftritte auch auf deutschem Boden ermöglicht werden.

Es erscheint jedoch das gute deutsch-türkische Miteinander derzeit gestört. Was unsere türkischen Freunde berechtigtermaßen sehr beunruhigt, ist unsere Kurdenpolitik. Hier stützt Berlin die negative Unterwanderung- und Zersetzungspolitik Washingtons, die sich gegen alle Staaten mit kurdischem Bevölkerungsanteil richtet, also außer gegen die Türkei auch gegen Iran und Syrien.

Was geschieht hier? Washington benutzt die berechtigten Interessen der Kurden nicht zuletzt auch zu deren Schaden, um die genannten drei Staaten (T, I, S) zu erpressen.  Wie wäre das Kurdenproblem tatsächlich lösbar? NUR freundschaftlich und mit allen Beteiligten gemeinsam. Wenn ein enges Freundschaftsverhältnis in der Region aufblühen könnte, wäre es möglich, dass das tapfere und tüchtige Volk der Kurden sich aus dem Terrormilieu löst und in geordnete staatliche und nationale Formen kommt, wonach sich viele von ihnen berechtigterweise sehnen. Diese Dinge sind nicht aus ihrem geschichtlichen Zusammenhang zu lösen: Westliche Mächte und andere haben politische Landkarten entstehen lassen, die ABSICHTLICH an den Wünschen der Menschen vorbeigingen. Historiker sprechen hier von „britischen Grenzziehungen“. Grenzen werden so gezogen, dass die Völker mit Sicherheit gewaltsam aufeinander prallen MÜSSEN. Zynischer und krimineller geht es kaum. Viele Briten bedauern diese Vorgehensweise heute. Tatsache bleibt: Nur ethisch ausgerichteten Politik mit ihrem Schwergewicht auf Frieden und Völkerverständigung kann diese schlimmen Vermächtnisse heilend überwinden. Alle anderen stümpern fort – oder machen es schlimmer, wie Merkel & Co.

Zum Fall des inhaftierten „Journalisten“ Deniz Yücel ist anzumerken, dass Vorsicht geboten ist, wenn der deutsche Mainstream plötzlich sein Herz für Journalismus oder einzelne Journalisten entdeckt. Leider ist zu sagen: Selbstverständlich kann kaum jemand verlässlich ausschließen, dass Yücel Kontakte zu deutschen Nachrichtendiensten hat. Der Berufszweig ist traditionell, nicht nur in Deutschland, durchsetzt mit Spitzeln und Dienstleistern. Wenn dann ein solcher Journalist ausgerechnet dort tätig wird, wo die Türkei berechtigt ihre Sicherheit bedroht sieht, muss er sich nicht wundern, wenn er in Haft kommt. Und dann wäre Ruhe geboten, um freundschaftliche Kontakte zu nutzen, das Problem im Guten zu lösen. Die Verquickung mit einer Hetzkampagne gegen die Türkei und ihre gewählten, legitimen Vertreter ist eindeutig eher schädlich als nützlich – und sicher ganz ungeeignet, etwas Gutes für die beteiligten Menschen und deren ebenfalls berechtigte Interessen zu unternehmen. Vielmehr wird deutscherseits offenbar vieles getan, damit es der türkischen Politik schwerer wird, gesichtswahrend einen einvernehmlichen Lösung zu beschreiten. Sehr interessant.

Weiterhin ist gleichzeitig bedauerlich und verständlich, dass Erdogan Politik sich auf Washingtons Syrien-Abenteuer eingelassen hat und regionale machtpolitische Ziele verfolgt. Zu groß ist der Druck auf schwächere Völker und Politiker, Macht zu gewinnen, wenn das globale Spiel zynischen Regeln folgt. Vor allem Russlands kluger Politik verdankt es Europa, dass hier in Ankara ein gewisses Umdenken stattgefunden hat. Gute – also ethische – Politik achtet stets darauf, dass die Völker sich versöhnen, statt aufeinander loszugehen, dass die Konflikte gemeinschaftlich und dauerhaft – also gerecht – beigelegt werden. Die türkische Politik hat hier im letzten Jahr klare Fortschritte erkennen lassen. Diesen Prozess sollten wir unterstützen – und beachten, dass größeres Unabhängigkeitsstreben der Türkei der tatsächlichen deutschen Interessenlage durchaus nützen könnte. Es streben tatsächlich alle Völker nach mehr Souveränität und Freiheit, nicht nur Deutschland!

Nicht zuletzt: Muslime fühlen sich in Deutschland zunehmend verunsichert; gleichzeitig fühlen sich immer mehr Deutsche ihrerseits verunsichert über den Islam und Migranten im Allgemeinen und größere Gruppen unter diesen, wie zum Beispiel türkischstämmige im Besonderen. GENAU DIES wird durch Berlins Politik und die Kartellmedien intrigant und intelligent gefördert – seit vielen Jahren.

Beispiel: Man muss schon hart arbeiten, um es zu schaffen, Schulklassen mit ganzen zwei Deutschstämmigen unter den 25 Schülern zu organisieren –  unsere Verwaltung hat dies gleich mehrfach hinbekommen, mit den offenbar beabsichtigten problematischen Konsequenzen für alle Beteiligten. Die Deutsche Mitte wird an beiden Schrauben drehen: deutlich weniger Schüler in jeder Klasse – und bessere Verteilung der Migrantenkinder an den Schulen. Grundsätzlich sind wir ja ohnehin die einzige Partei in Deutschland, die glaubwürdig vorgelegt hat, wie sie sämtliche Zuwanderer  seit 2015 wieder in deren Heimatländer zurückbringt: in Frieden, Sicherheit, Würde und bei guter Versorgung rundum – freundschaftlich organisiert mit allen Beteiligten, besonders im Fall Syrien.

Erneut zeigt sich: Wer dem gemeinschaftlichen Geheul der Kartellmedien folgt, landet oftmals im politischen Abseits. Das Gegenteil der dort aufgestellten Behauptungen erscheint vielfach korrekter. Lassen wir uns nicht von unseren türkischen Brüdern und Schwestern trennen; suchen und bestärken wir das Gemeinsame – nicht: das Trennende.

Erfolg der Pelz Polizei – Rezept des Monats – Henne Helena aus der Legebatterie

 Deutsches Tierschutzbüro
Newsletter  05. Februar 2017
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Erfolg: Die Pelz Polizei hat Millionen Menschen
erreicht und über Pelz aufgeklärt

Erfolg: Die Pelz Polizei hat Millionen Menschen erreicht und über Pelz aufgeklärt
Langsam erwacht der Frühling und die vielen Winterjacken mit Pelzbesatz verschwinden wieder in den Kleiderschränken, bis der nächste Winter wieder auf uns zusteuern wird und die Temperaturen wieder fallen werden.  Gleichzeitig fristen jedoch immer noch Millionen Pelztiere weltweit ihr Dasein in engen Käfigen, bis sie für den nächsten Jackenbommel- oder Kragen auf brutale Weise getötet werden. Um die Verbraucher über die grausamen Hintergründe der internationalen Pelzindustrie aufzuklären, riefen wir Anfang des Jahres  unsere Anti-Pelz-Kampagne „Pelz Polizei“ ins Leben. Im Rahmen dieser Kampagne waren unsere Pelz Ermittler in  fünfzehn verschiedenen Großstädten deutschlandweit unterwegs und informierten Passanten direkt auf der Straße über Pelz. Die meisten Menschen reagierten geschockt, als wir sie über die Wahrheit von Pelz aufklärten.  Immer wieder stellten wir fest, dass viele Verbraucher davon ausgehen, dass ein Kleidungsstück mit günstigem Preis automatisch als Kunstpelz zu verstehen sei, was ein Trugschluss ist. Denn der Preis alleine hat wenig Aussagekraft darüber, ob es sich um Echt- oder Kunstpelz handelt. In den letzten zwei Monaten erreichten wir alleine durch unsere begleitende bundesweite Pressearbeit ca. 78 Millionen Menschen und konnten sie auf die tierquälerischen Bedingungen der Pelzproduktion aufmerksam machen. Auch über unsere eigenen Kommunikationskanäle wie Newsletter, Social Media und die direkte Ansprache auf der Straße durch unsere Campaigner erreichten wir ca. 2 Millionen Menschen, die durch unsere Arbeit eine neue Perspektive über Pelz erlangt haben.  Wir hoffen, dass wir dadurch zu einem Umdenken und zu einem neuen Bewusstsein für das eigene Konsumverhalten anregen und dieses nachhaltig verändern konnten.
Alleine können wir schon viel für die Tiere bewegen, mit Ihnen gemeinsam aber noch viel mehr! Mit kreativen Aktionen und durch intensive Medienarbeit erreichen wir Millionen von Menschen.
Damit wir auch in Zukunft so erfolgreich sind, brauchen wir Ihre Unterstützung! Bitte fördern Sie unsere Arbeit, damit wir den Tieren eine Stimme geben können. Eine Förderschaft ist bereits ab 5 Euro im Monat möglich und kann jederzeit beendet werden.

Jetzt Tierschutzarbeit fördern!

PS: Jeder Cent hilft uns unsere Kampagnen in die Öffentlichkeit zu bringen und für Tierrechte zu kämpfen. Unterstützen Sie uns jetzt!

Fisch-Genuss pur ganz ohne Leid – Unser Rezept des Monats
Fisch-Genuss pur ganz ohne Leid – Unser Rezept des Monats
Regelmäßig stellen wir Ihnen im Rahmen unserer Serie ‘Rezept des Monats‘ neue köstliche Ideen vor, wie Sie sich kulinarisch verwöhnen und gleichzeitig den Tieren helfen können. Besonders toll daran: Die Gerichte sind bezahlbar und so gewählt, dass sie jedem gelingen, auch ohne viel Erfahrung in der Küche. Das aktuelle Gericht ist ein Muss für alle Fans von Fisch auf der Speisekarte. Die Beilage kann man sogar hervorragend auch zu anderen Gerichten machen. Mit kleinen Tricks hat es Laura Dakin, Chefköchin an Bord von Sea Shepherds „Steve Irvin“, geschafft raffinierte Fischfrikadellen  zu zaubern. Der authentische Geschmack ist verblüffend und lässt bei Liebhabern von Fischstäbchen & Co. keine Wünsche offen. Als Beilage und für alle, die gut ohne Fisch auskommen, gibt es die karamellisierten Süßkartoffeln, die optisch wie geschmacklich  vollends überzeugen. Lassen Sie sich überraschen und probieren Sie die Vielfalt der pflanzlichen Ernährung aus.

 

Hier geht’s zu unserem aktuellen Rezept des Monats.

Henne Helena lebte auf DIN A4
Obwohl die Haltung von Hühnern in Legebatterien seit 2010 in Deutschland gesetzlich verboten ist, gibt es immer noch zahlreiche Anlagen, wo Hühner in Käfigen gehalten werden. Diese Produktionsstätten nennen sich „Kleingruppenhaltung“ und suggerieren ein völlig falsches Bild. In Wirklichkeit bedeutet es aber, dass ca. 40–60 Hennen in einem Käfig gehalten werden. Auch unsere Henne Helena war eine von ca. 200.000 Tieren in einem solchen Betrieb. Dabei war sie gezwungen ihr Leben auf einer Fläche zu fristen, die nur unwesentlich größer war als ein DIN A4-Blatt. Ohne Tageslicht, ohne frische Luft und ohne Sandbäder, bis sie geschlachtet werden sollte. Wir konnten sie zum Glück aus diesen Missständen befreien. In Freiheit hat sie ihre eigene, herzliche Persönlichkeit entwickelt. Für laufende Kosten wie Futter, Unterbringung und tierärztliche Versorgung benötigt sie Ihre Hilfe.

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Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Jan Peifer
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Es wird auf der Welt keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg ist.

Es wird auf der Welt keinen Frieden geben,
solange in der Liebe Krieg ist.
Liebe Frau Li

Emanzipation kann nur mit und nicht gegen die Männer gelingen. Davon ist die Berliner Journalistin und Friedensaktivistin Leila Dregger überzeugt und legt zum internationalen Tag der Frau am 8. März ihr neues Buch vor: «Frau-Sein allein genügt nicht – mein Weg als Aktivistin für Frieden und Liebe».

Es ist die bewegende Geschichte einer Frau, die sich nicht geschont hat, erst recht nicht beim Schreiben dieses Buches. Sie erzählt aus ihren wilden Jahren, dem Leben in Gemeinschaften und warum es auf der Welt keinen Frieden geben wird, solange in der Liebe Krieg herrscht.

Leila Dreggers Buch ist ein Zeugnis dafür, dass die Kraft wächst, wenn man sie braucht. Ich möchte Sie ganz herzlich zur Buchvernissage am 7. März einladen: Wandellust, Zollikerstrasse 74, Zürich. Beginn 19.30 Uhr. Mit Lesung, Diskussion, Musik und Apéro.

Falls Sie verhindert sind, können Sie sich schon einmal in das Buch einlesen. Hier finden Sie die Details zum Buch und zur Bestellung. In diesem Text erklärt Leila Dregger, warum wir nur als Gemeinschaft und in Kooperation zwischen Männern und Frauen überleben können.

«mehr | weniger» ist das Schwerpunktthema des neusten Zeitpunkt. Das Heft ist auf sehr positives Echo gestossen. Noch immer gibt es vielen Cafés und Restaurants, in denen der Zeitpunkt nicht aufliegt.
Unser Vorschlag: Melden Sie uns Ihr Lieblingslokal, damit wir ihm ein Gratis-abo anbieten können. Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail und sagen Sie uns, wohin der Zeitpunkt kommen sollte. Vielen Dank!

Der Zeitpunkt ist ja mehr als ein Heft, er ist auch eine Community, nicht auf
dem Netz, sondern in der realen Welt. Dies zeigen unsere Apéros, die wir alle zwei Monate an verschiedenen Orten durchführen. Der nächste findet am 3. April in Nidau im Restaurant Kreuz statt, wieder mit interessanten Gästen. Sie sind herzlich eingeladen. Programm. Sie können, wenn Sie sich entsprechend vorbereiten, den Gästen auch Ihr eigenes Projekt vorstellen. Hier finden Sie den Bericht über den letzten Apéro in Winterthur: «Ein Saal voller Freunde».

Warum funktioniert unser Geldsystem so schlecht und was erwartet uns? Auf diese Frage sucht die «Duale Hochschule Baden-Württemberg» in Lörrach im Rahmen ihres Studiums Generale Antworten und hat mich auf den 14. März zu einem Vortrag eingeladen. Es verspricht, interessant zu werden (Details). Im Anschluss, so habe ich vernommen, soll eine Geldreform-Gruppe in Südbaden gegründet werden. Wenn Sie den Trick des Geldsystems durchdringen möchten, empfehle ich Ihnen «Das nächste Geld», nach Ansicht des österreichischen Geld-Magazins «wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld›» CHF 23.– (Bestellung)

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen in diesen bewegten Zeiten ruhig Blut und alles Gute.

Mit herzlichen Grüssen


Christoph Pfluger, Herausgeber
Und hier noch in paar Hinweise

Verschwörungspraxis, live am Schweizer Fernsehen. Wie der Moderator Jonas Projer in die Grube fiel, die er für Daniele Ganser schaufelte.
Spielen wir Geldsystem! Nicht nur Banken und Zentralbanken können Geld schöpfen. Jede Gemeinschaft kann das, und wenn sie sich an gewisse Regeln hält, sogar noch viel besser.
«Quartierwährungsspiel», Samstag 8. April 2017, 13:30 bis 17:30 Uhr, Karthago Genossenschaft, Zentralstrasse 150, 8003 Zürich

Der Zukunftsflüsterer. Unser Chapeau für Paul Dominik Hasler, der vor 25 Jahren das «Büro für Utopien» gründete. Ihm verdankt die Schweiz u.a. die
Flanierzone und berühmte Herzroute.

Die Aufbrüchigen. In der Spenglerei Winterthur sind Christoph Lüscher und Daniel Bühler, daran unter dem Namen «Osttor» einen interessanten Begegnungs- und Veranstaltungsort aufzubauen. Spannende Referenten.

Initiative für eine Schweiz ohne Pestizid. Die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» entstand in der Westschweiz aus einer unpolitischen Bürgerbewegung, deren Mitglieder sich giftfrei ernähren wollen.
«fake news» – Krieg gegen die Wahrheit von Geni Hackmann. Alles könnte auch gelogen sein. Wie ein orchestrierter Tsunami hat der Begriff «fake news» das öffentliche Bewusstsein innerhalb weniger Wochen überrollt. Die US-Armee bezahlte einer britischen PR-Firma mehr 500 Mio. Dollar, um gefälschte Videos zu produzieren.

Bücher aus der edition Zeitpunkt:

Für Lebenskünstler und solche, die es werden wollen:

unverblümt – aphoristische Denkprosa, von Erwin Jakob Schatzmann.
«Die Frau will nicht das Abenteuer des Mannes sein. Sie will vom Mann in ein Abenteuer mitgenommen werden.»
edition Zeitpunkt, 2015. 148 Seiten, mit 13 ganzseitigen  farb. Abb. Geb. CHF 18.–/€ 16.–.

Für sanfte Umweltkrieger:
Cornelia Hesse-Honegger: Die Macht der schwachen Strahlung – was uns die Atomindustrie verschweigt.
edition Zeitpunkt, 2016. 232 Seiten, geb., mit 20 ganzseitigen, farbigen Abbildungen CHF29.-/€ 26.-

Von unserer Autorin Nadine Hudson:
wegwünschen – vom Reisen und Lernen, vom Leben und Sterben.
Betrügereien, Unfälle, Gewalt, Krankheit und Tod: Nadine Hudson wird auf ihren abenteuerlichen Reisen immer wieder vom Schicksal herausgefordert. Doch es sind genau diese dramatischen Erlebnisse, aber auch Momente unbeschreiblichen Glücks, die der jungen Frau neue Perspektiven geben und eine Versöhnung mit ihrer Vergangenheit ermöglichen.

Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)
 
 
 

Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (3 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:
ZeitpunktWerkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

Illegaler Wildtierhandel: Ein Affe im Warenkorb

http://www.spektrum.de/news/ein-affe-im-warenkorb/1439942

Im Internet blüht der Handel mit exotischen und geschützten Arten. Unter dem kriminellen Milliardengeschäft leiden weltweit Ökosysteme und der Mensch.

Auch die possierlichen Kattas aus Madagaskar werden gehandelt

© iStock / catdawg23
(Ausschnitt)
Wer schon immer mal einen Affen als Haustier haben wollte, hat es heutzutage einfacher denn je. Im Internet werden exotische Tiere gehandelt, als wären sie Gebrauchsgegenstände – nur ohne Warnhinweise und Nutzerhandbuch. Wer es darauf anlegt, bekommt seltene Vögel, Reptilien und Affen geliefert. Auch nach Deutschland.

Das Geschäft mit der illegalen Ausbeutung natürlicher Ressourcen ist zum viertgrößten globalen kriminellen Sektor geworden und nach wie vor äußerst lukrativ: Mindestens 19 Milliarden Dollar pro Jahr sind der verbotene Handel mit Wildtieren sowie illegaler Fischfang und Holzeinschlag zusammengenommen wert, heißt es in einem Bericht des International Fund for Animal Welfare (IFAW).

Längst sind es nicht mehr nur Gelegenheitstäter, die die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld fangen. Zunehmend gehen organisierte Verbrecherbanden auf Jagd nach Elefanten und Nashörnern, bestens ausgerüstet mit Helikoptern, Nachtsichtgeräten und militärischen Waffen. Doch kriminelle Netzwerke haben auch andere Tiere im Visier, die sie lebend verkaufen – als Haustiere.

Gewalt, Korruption, Terror

Unter illegaler Wilderei leidet vor allem die lokale Bevölkerung. So sind im letzten Jahrzehnt in 35 Ländern mindestens 1000 Ranger beim Versuch, die Tiere zu schützen, ums Leben gekommen. Fälle, wie der im April 2013 in Mosambik, als die letzten 15 Nashörner im Nationalpark Limpopo unter Mithilfe der Ranger gewildert wurden, die sie eigentlich hätten beschützen sollen, zeigen, dass gegen die Banden kaum vorzugehen ist. Zumal auch lokale Beamte und Militärs mit den Wilderen zusammenarbeiten, indem sie Dokumente fälschen oder hochwertige Waffen besorgen – sei es aus finanziellen Interessen, sei es weil sie mit angedrohter oder tatsächlicher Gewalt unter Druck gesetzt wurden.

Sind die Ökosysteme leer geräubert, bleiben die Touristen aus und mit ihnen wichtige Einnahmen. Damit fördert der illegale Tierhandel nicht nur Gewalt und Korruption, sondern untergräbt auch die nachhaltige, wirtschaftliche Entwicklung der Länder.

„All das führt in vielen dieser Regionen zu Instabilität und Verunsicherung, was einen fruchtbaren Boden für das Entstehen rebellischer und terroristischer Gruppen liefert“, sagt Penny Wallace vom Artenschutzprogramm Traffic. Zudem sind illegaler Wildtierhandel und andere kriminelle Sektoren oft eng verbandelt. Gewilderte Tiere werden beispielsweise zusammen mit Drogen geschmuggelt oder gegen diese getauscht. Drogen als Bezahlung – ein kaum nachweisbares Geschäft.

Der illegale Tierhandel ist ein klassisches „low-risk, high-profit business“: Extrem hohe Umsätze kombiniert mit lächerlich niedrigen Strafen und einem relativ geringen Risiko, geschnappt zu werden. Das Internet liefert die ideale Plattform dazu – anonym, schwer zu überwachen und kaum zu kontrollieren.

Gesucht: Tot oder lebendig

Welches Ausmaß der Online-Tierhandel hat, zeigen Studien wie „Downloading Cruelty“ aus dem Jahr 2016. Die Tierschutzorganisation Born Free zählte dafür die auf vier US-amerikanischen Websites angebotenen Tiere: In drei Monaten waren über 3700 Exoten käuflich zu erwerben. Ein ähnliches Ergebnis lieferte die Studie der Organisation Pro Wildlife. Für „Endstation Wohnzimmer“ beobachteten sie den deutschen Markt über einen Zeitraum von fünf Jahren. Sie fanden Angebote für mehr als 10 000 exotische Säugetiere mit einem Gesamtwert von fast neun Millionen Euro. „Ein relativ geringer Teil davon wurde von Zoos angeboten“, erläutert Adeline Fischer, die Hauptautorin der Studie. „Der Großteil kam von Privatpersonen und kommerziellen Händlern.“

Tatsächlich werden nur auf chinesischen Websites noch mehr exotische Tiere und ihre Produkte angeboten als hier zu Lande, ergab vor wenigen Jahren eine Untersuchung des IFAW, die jedoch nur 16 verschiedene Länder untersuchte. Insgesamt mehr als 33 000 Anzeigen entdeckte die Organisation – in gerade einmal sechs Wochen. Vögel und Reptilien waren in Deutschland besonders beliebt, den bei Weitem größten Anteil der gehandelten Tiere bildeten legal gehandelte Schildkröten.

Der illegale Tierhandel ist ein klassisches „low-risk, high-profit business“

Aber der Handel mit exotischen Haustieren ist oft selbst dort problematisch, wo er noch in seinen legalen Bahnen bleibt. Vergeblich sucht man auch nach Hinweisen auf die besonderen Haltungsanforderungen. Denn wer weiß schon, dass beispielsweise ein geeignetes Terrarium für manche Geckos um die 1000 Euro kostet – plus hoher Stromkosten wegen der dringend nötigen UV-Lampe?

Zudem sind viele der angebotenen Tiere als Jungtiere süß und unschuldig. Wie gefährlich sie im ausgewachsenen Zustand sein können, wird verschwiegen oder bewusst verschleiert. So beschreibt ein Händler weiße Löwenbabys als „vollkommen harmlos“. Ob sie das in zwei bis drei Jahren immer noch sind, wenn sie über 100 Kilogramm wiegen und zehn Zentimeter lange Eckzähne haben?

"Von den Bäumen gepflückt"
© iStock / jackritw
(Ausschnitt)

 Bild vergrößern„Von den Bäumen gepflückt“

Plumploris sehen niedlich aus und sind deshalb sehr begehrt. Doch viele in der Wildnis gefangene Tiere überstehen nicht einmal den Transport.

Überforderte Besitzer, die ihr ausgewachsenes Tier dann doch nicht mehr so süß finden, setzen es mitunter einfach aus – das ist auch eine wachsende Bedrohung für die heimische Fauna und Flora.

Die Studien zeigten außerdem, dass nur wenige Anzeigen Informationen über den Gesundheitszustand der Tiere lieferten. Dabei können sie gefährliche Krankheiten einschleppen. Beispielsweise tragen Makaken häufig das Herpes-B-Virus in sich, das sich über Körperflüssigkeiten verbreitet. Die Krankheit ist für Affen harmlos, bei Menschen kann es zu manchmal tödlichen Hirnhautentzündungen kommen.

Wen interessiert schon, woher die Tiere kommen?

Besonders kritisch: Zahlreiche Anzeigen machten keinerlei Angaben zur Herkunft der Tiere. Doch diese ist ein entscheidendes Kriterium bei der Frage, ob sie überhaupt gehandelt werden dürfen. Das internationale Artenschutzabkommen CITES verbietet den kommerziellen Handel mit allen Tieren, die in Anhang I des Abkommens gelistet werden. Dabei handelt es sich um vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Menschenaffen, einige Greifvögel und Meeresschildkröten. Tierarten in Anhang II, wie Indische Riesenhörnchen und Kaiserskorpione, sind nicht unbedingt vom Aussterben bedroht, könnten es ohne Handelsbeschränkungen aber werden. Deshalb ist ihr Handel nur nach einer Unbedenklichkeitsprüfung erlaubt, aus der hervorgeht, dass der Fortbestand der Art nicht gefährdet wird.

Tiere, die unter CITES gelistet sind, machten in der Studie von Pro Wildlife aber knapp ein Drittel der angebotenen Tiere aus. So stehen beispielsweise alle Primaten im Anhang II, wenn sie nicht schon in Anhang I gelistet sind. Von ihnen wurden insgesamt mehr als 2400 Tiere angeboten. Darunter 44 Berberaffen (Macaca sylvanus), eine Makakenart, die erst vor Kurzem in den Anhang I hochgestuft wurde, da ihre Population durch den zunehmenden Haustierhandel stark geschrumpft ist. Aber auch Arten, die längst vom Aussterben bedroht sind, wie Plumploris, Schimpansen und Weißhandgibbons, sind oft nur einen Klick entfernt.

Grauzonen und Schlupflöcher

Wäre das nicht schon problematisch genug, liefern nationale Gesetze und das CITES-Abkommen Grauzonen und Schlupflöcher, die von Tierhändlern ausgenutzt werden. So sind einige Tierarten, zum Beispiel Hornagamen (Ceratophora stoddartii), zwar in ihrer Heimat, aber nicht international geschützt, da sie (noch) nicht auf CITES gelistet sind. Sobald sie außer Landes sind, nützt ihnen der Schutzstatus wenig – selbst wenn sie ihr Land als Schmuggelware verlassen haben. Auch in Deutschland werden solche Wildfänge aus anderen Ländern toleriert.

„Die Händler wissen ganz genau, welche Tierarten wie geschützt sind, und passen sich dann dementsprechend mit ihrem Angebot an“, sagt Adeline Fischer. So stehen besonders neu entdeckte Arten in ihrem Visier. Die farbenprächtigen Psychedelischen Geckos (Cnemaspis psychedelica) aus Vietnam brachten beispielsweise, noch bevor sie den internationalen Schutzstatus erlangten, bis zu 3000 Euro ein – pro Paar. Deshalb halten nun einige Forscher den Fundort ihrer Entdeckungen lieber geheim, um dem Raub an der Natur vorzubeugen.

Schließlich gibt es noch eine Ausnahme des Handelsverbots für CITES-gelistete Tierarten: Nachzuchten. Mehrere Untersuchungen deuten darauf hin, dass dieser „Deckmantel der Nachzucht“ für den illegalen Handel mit Wildfängen genutzt wird. So lag Pro Wildlife eine E-Mail der Firma Green Life Import Export vor, in der sie betonen, dass die von ihnen angebotenen Primaten Wildfänge seien, man jedoch auf Wunsch auch ein Zuchtzertifikat ausstellen könne.

Exotische Haustiere fördern das Artensterben

„Bei Reptilien gibt es auch Hinweise darauf, dass vermehrt trächtige Weibchen gewildert werden, um deren Nachkommen als vermeintliche Nachzuchten zu deklarieren“, sagt Fischer. Das bestätigt Franz Böhmer vom Bundesamt für Naturschutz, der deutschen Vollzugsbehörde des CITES-Abkommens: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Einschmuggeln von trächtigen Tieren genutzt wird.“ Bei Nachzuchten werden zwar Elternschaft und Herkunft geprüft; mit welcher Intensität und Genauigkeit die Kontrollen durchgeführt werden, würde in der EU allerdings aus verschiedenen Gründen unterschiedlich gehandhabt, so Böhmer. Falls tatsächlich verstärkt Weibchen gewildert werden, die Nachwuchs erwarten, wäre das ein umso härterer Schlag für die wild lebenden Populationen.

Plumploris werden in Indonesien buchstäblich von den Bäumen gepflückt und kistenweise nach Europa verschifft

Manche Tiere wie beispielsweise Plumploris (Nycticebus spp.), streng geschützte und vom Aussterben bedrohte Affen, pflanzen sich in Gefangenschaft nur sehr selten fort. Ein Pumplori als Haustier ist also mit hoher Wahrscheinlichkeit ein illegaler Wildfang und keine Nachzucht. „Sie werden in Indonesien buchstäblich von den Bäumen gepflückt und kistenweise nach Europa verschifft“, sagt Adeline Fischer. Ähnlich erging es den durch die Zeichentrickfiguren Nemo und Dorie so beliebten Korallenfischen. Auch sie stammen größtenteils aus der Wildnis, da sie sich in Gefangenschaft gar nicht oder nicht ausreichend vermehren, um den Bedarf zu decken.

Zudem taucht am Ende immer nur ein Bruchteil der Tiere auf, die wirklich gewildert wurden. Verluste bei Fang, Transport und Zwischenlagerung nehmen die Wilderer bewusst in Kauf. Den stressigen Transport überleben unter anderem viele Zierfische und Plumploris nicht. Orang-Utan-Mütter, die ihre Kinder beschützen, werden aus dem Weg geräumt, um an die besonders beliebten Tierbabys zu gelangen. Gerade bei Primaten, die in ihrem Leben oft nur wenig Nachwuchs zeugen und vergleichsweise lange für ihn sorgen, sind die Folgen der Wilderei verheerend.

Blauaras wie dieser Hyazinthara stehen im Anhang I von CITES
© iStock / User10095428_393
(Ausschnitt)

 Bild vergrößernBlauaras wie dieser Hyazinthara stehen im Anhang I von CITES

Doch wer es darauf anlegt, bekommt auf illegalen Wegen dennoch einen solchen Vogel.

Letztendlich wird auch der legale Wildtierhandel zum illegalen Schmuggeln geschützter Arten missbraucht. So werden die Tiere unter legale Lieferungen gemischt oder deren Dokumente gefälscht, so dass sie als nichtgeschützte Arten ausgegeben werden. Zudem könnte allein der legale Besitz eines exotischen Haustiers andere dazu animieren, sich auch so ein Tier zuzulegen, welches dann vielleicht ein illegaler Wildfang ist. Das viral gegangene YouTube-Video eines privat gehaltenen Plumploris zum Beispiel sorgt jüngst für eine gesteigerte Nachfrage. Somit fördert das Geschäft mit exotischen Haustieren – egal ob legal oder illegal – den Artenschwund.

Was sich ändern muss

Tier- und Naturschutzverbände fordern deshalb ein generelles Importverbot für Wildfänge. Das würde sowohl neu entdeckte Arten schützen als auch diejenigen, die bisher nur in ihrer Heimat unter Schutz stehen. Zudem soll eine so genannte Positivliste regeln, welche Tierarten für die Privathaltung und Zucht geeignet und erlaubt sind. Belgien und die Niederlande setzen so eine Liste für Säugetiere bereits ein. In Deutschland ist die Haltung gefährlicher Wildtiere bisher von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich – und teils gar nicht – geregelt.

„Den illegalen Tierhandel im Netz zu stoppen, ist kaum möglich. Denn die verdächtigen Internetseiten sperren zu lassen, ist bei dem großen Angebot kaum machbar und würde den Handel nur auf schlechter zu überwachende Kanäle verlagern. Viele Händler scheinen sich zudem erstaunlich sicher zu fühlen: Sie nutzen ihre persönlichen Facebook- oder Instagram-Profile für offensives Marketing und sammeln Likes, zum Beispiel mit Fotos sehr wahrscheinlich illegal gefangener Schimpansen. Facebook versprach Abhilfe, doch bisher gibt es keine Möglichkeit, etwa einen Beitrag zu melden, in dem vermutlich illegal erworbene Tiere zum Verkauf angeboten werden.

„Wenn schon mit Exoten gehandelt werden muss, dann bitte legal“, meint Robert Kless vom IFAW. Doch inwieweit artenschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden, sei meist kaum zu erkennen: „Bei Angeboten geschützter Tiere könnten es die Internetbörsen beispielsweise zur Pflicht machen, die behördlichen Verkaufsgenehmigungen hochzuladen.“ Manche Websites hätten diese Forderung bereits umgesetzt beziehungsweise den Handel mit streng geschützten Tieren sogar ganz verboten. Ein Schritt in Richtung Artenschutz.

© Spektrum.de

Metzgersprung 2017

http://www.respekTiere.at


Metzgersprung 2017

Vergangenes Wochenende fand auf dem Gelände des Stifts St. Peter wieder der alljährliche Salzburger Metzgersprung statt, bei welchen frischgebackene Metzgergesellen die Sünden ihrer Lehrzeit durch einen Sprung in einen mit Wasser gefüllten Bottich abzuwaschen versuchen.
Das Blut der unzähligen Tiere, die jedes Jahr für unsere Ernährungsgewohnheiten getötet werden, lässt sich aber leider nicht so einfach wegwischen (alleine im kleinen Österreich wurden im letzten Jahr weit über 7,3 Millionen Säugetiere geschlachten, und fast 80 000 000 (!!!) Hühner). Darum waren auch heuer 8 TierschutzaktivistInnen vor Ort, um auf das Leid der in unseren Schlachthöfen getöteten „Nutz“tiere aufmerksam zu machen.
Gevatter Tod konnte da in der bunten Versammlung gesehen werden, dazu ein Metzger in kunstblutiger Arbeitskleidung, ein blutübergossenes Schaf mit einem Schild ‚Seht das Lamm Gottes!‘ vor sich haltend, und ein Schwein mit einem Transparent, welches ‚Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben‘ den tausenden PassantInnen entgegen schrie!
Überhaupt ergoss sich ein Fahnenmeer durch die ehrwürdigen Gassen der Altstadt und die verschiedensten Aufschriften verfehlten ihre Wirkung wohl genauso wenig wie die zahlreichen Bilder, die in wahrsten Sinne ‚anschaulich‘ vor Augen hielten, welche todtraurigen Stationen die sogenannten ‚Nutz’tiere in der Realität zu durchlaufen haben, bis das Fleisch der Getöteten als ‚Endprodukt‘ am Teller landet!
Wie so oft an diesem Ort verlief die aufsehenerregende Kundgebung in Folge in völlig konträren Bahnen – zum einen klatschen einige PassantInnen spontan Applaus, verwickelten die AktivistInnen in sehr animierende Gespräche, zum anderen aber gibt es am Feiertag der Metzger-Innung dann naturgegeben aber auch sehr viele andersverlaufende Diskussionen. Tatsächlich ist der Pegel an Aggressionen so hoch wie fast nirgendwo sonst an Kundgebungsplätzen. Wir möchten an dieser Stelle nicht wiederholen, mit welchen Abscheulichkeiten wir konfrontiert wurden, was aber im Gedächtnis bleibt, ist folgendes: wenn jemand alleine mit Worten so brutal und rücksichtslos gegen Andersdenkende vorgeht, wie wird er/sie dann erst mit jenen umgehen, welche ihm/ihr – noch dazu von den Augen der Öffentlichkeit abgeschottet – völlig hilflos ausgeliefert sind?
Foto: ‚unser‘ Metzger führt die Parade an!
alles  lesen … http://www.respekTiere.at

 

Die Schweine sind los!

Deutsches Tierschutzbüro
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Die Schweine sind los und feiern das
erste Plakat der Neuen Bauernregeln in Berlin

Die Schweine sind los und feiern das erste Plakat der Neuen Bauernregeln in Berlin

Seit Anfang dieser Woche hängen nun in Berlin Mitte auf der Leipzigerstaße und in Nähe des Alexanderplatzes die beiden ersten Plakate unserer Kampagne „Neue Bauernregeln“ mit dem Spruch: „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“. Anlässlich der Veröffentlichung der Plakate in Berlin haben wir eine Aktion in unmittelbarer Nähe gemacht und die Presse dazu eingeladen. Zudem haben wir nicht nur unser Plakat präsentiert und gefeiert, sondern viele Menschen und Autofahrer durch unsere Plakate und Flyer erreichen und über Massentierhaltung aufklären können. Viele Passanten blieben stehen und unterstützten unsere Kampagne und unser Engagement durch Zustimmen und Klatschen. Noch Ende dieser Woche werden weitere Großflächenplakate auf sogenannten Metroboards in den U-Bahnhöfen am Alexanderplatz und am Berliner Hauptbahnhof zu sehen sein.  Dank Ihrer Unterstützung und der großzügigen Spende einer Privatperson erreichen wir alleine mit diesen Plakaten innerhalb einer Woche über 750.000 Menschen.
Auch bei dieser Kampagne machen wir natürlich keinen Halt vor realistischen Bildern, die wir im Rahmen verschiedener Recherchen aufgenommen haben. Auf unserer Kampagnen- Website www.neue-bauernregeln.com werden die Menschen über die Kampagne als solches und über Missstände der Massentierhaltung aufgeklärt. Diese Kampagne ist nur eine von vielen, mit dem Ziel möglichst viele Menschen zu erreichen und diese über die gravierende Entwicklung unserer Agrarwirtschaft zu informieren.
Um mit der Kampagne noch viel mehr Menschen zu erreichen und für eine öffentliche Diskussion über Massentierhaltung zu sorgen,  sind wir weiterhin auf Ihr Engagement angewiesen.

http://neue-bauernregeln.com/#spenden
Daher bitten wir Sie, uns und unsere Arbeit mit einer Spende zu unterstützen. Denn umso mehr Menschen wir sind und wir uns für die Tiere stark machen, umso mehr können wir für die Tiere erreichen. Jetzt für die Tierschutzarbeit spenden!

 http://neue-bauernregeln.com/#spenden

https://www.tierschutzbuero.de/foerderschaft/

 http://www.tierschutzbuero.de/shop2/

http://www.tier-patenschaft.de/

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
E-mail post@tierschutzbuero.de
Telefon 030 | 2700496-0
Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Jan Peifer


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Spendenkonto: GLS Bank
IBAN Nr.: DE 73430609674034730800
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Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

[ buergerkandidaten.de ] Neuigkeit für Sie

Liebe Interessentin,
lieber Interessent,

wir haben 3 erfolgreiche Abstimmung durchgeführt und 140 Leute haben teilgenommen. Das ist gut, es freut uns. Das geht aber noch besser, viel besser. Sagen Sie es weiter: wir praktizieren Bürgerdemokratie!

Hier kurz zusammengefasst, was sich getan hat:

01 Artikel zur Zusammenarbeit
02 Ergebnis: Kennwort auf dem Wahlzettel
03 Ergebnis: Nächste Schritte Initiative / Web-Plattform
04 Haben Sie eine Fragestellung auf dem Herzen?
05 Frage: „BürgerInnen“ und die Deutsch-Profs
06 Frage: Wo sind die Frauen?
07 42 PR Kontakte in 10 Tagen
08 Twittern Sie für uns!
09 Weiterleiten…

01
Weil eine der Abstimmungen zu den nächsten Schritten ergeben hat, dass wir uns verstärkt um Zusammenarbeit und Kooperationen kümmern sollen, habe ich einen Artikel zu unseren Erfahrungen und der Diskussion unserer Unterstützerinnen geschrieben:
http://buergerkandidaten.de/eintraege/49-wie-wir-zusammenarbeit-erreichen-koennen

02
Die Umfrage zum gemeinsamen Kennwort auf dem Wahlzettel hat ein Ergebnis. Und wir damit ein gemeinsames Kennwort. Hier können Sie sehen, welchen Konsens wir gefunden haben:
http://buergerkandidaten.de/probleme/7-gemeinsames-kennwort-fuer-den-wahlzettel/ergebnis

03
Die Umfragen zu den nächsten Schritten für die Initiative und für die Entwicklung der Webplattform hat uns eine Reihenfolge vorgegeben, mit der wir weiter vorangehen. Wir bedanken uns für die Wegweisung und zeigen hier die Ergebnisse:
http://buergerkandidaten.de/probleme/6-naechste-schritte-der-initiative/ergebnis
http://buergerkandidaten.de/probleme/5-naechster-entwicklungsschritt-auf-der-web-plattform/ergebnis

04
Haben Sie selbst auch eine Fragestellung auf dem Herzen?
Wollen Sie ein Problem konsensieren?
Wollen Sie ein politisches Thema in den Ring werfen?
Formulieren Sie selbst eine offene Problemstellung und bringen Sie dann Vorschläge zum Konsensieren ein. Je besser beschrieben, desto mehr Menschen können dann Ideen und Vorschläge einbringen und an der Konsensierung teilnehmen:
http://buergerkandidaten.de/probleme/new

05
Eine Rückmeldung zum Thema geschlechtergerechte Sprache hat mich nochmals meine Position überdenken lassen. Für alle, die das interessiert – hier ist die Rückmeldung und meine Gedanken dazu:
http://buergerkandidaten.de/fragen/257-hallo-ich-verrate-euch-gern-weshalb-ich-nichts-mehr-an-nachrichte

06
Eine Interessentin der Initiative hat uns von Ihrem Schock geschrieben: alles Männer! Ich kann das gut nachvollziehen und habe dazu eine Antwort formuliert:
http://buergerkandidaten.de/fragen/259-liebe-marianne-grimmenstein-ich-finde-ihre-initiative-richtig-gut

07
Wir haben in 10 Tagen immerhin 42 PR-Kontakte von Ihnen eingereicht bekommen. Vielen Dank! Darf ich die Gelegenheit nutzen, noch mehr Werbung dafür zu machen?

Wir brauchen für spätere „offizielle“ Bekanntmachungen von Bewerberinnenvorstellungen oder Kandidatinnenzulassungen einen PR Verteiler, über den wir die Meldungen an Lokalzeitungen, Blogger, örtliche Initiativen und so weiter senden können.

Helfen Sie uns! Recherchieren Sie Ihre lokalen Journalistinnen, Bloggerinnen, Sprecherinnen von (Demokratie-)Initiativen oder Ansprechpersonen und tragen Sie diese hier ein:
http://buergerkandidaten.de/prkontakte/new

08
Sie können uns auch sehr weiterhelfen, wenn Sie unser Twitter-Team verstärken. Jede Weiterleitung (der sogenannte Retweet) trägt unsere Initiative weiter und verbessert unsere Bilanz bei Twitter.

Registrieren Sie sich einen Zugang bei Twitter, folgen Sie uns, retweeten Sie unsere Nachrichten:
https://twitter.com/signup
https://twitter.com/buergerkandi

09
Zuletzt wollen wir Sie wie immer bitten, aus Ihrem Adressbuch zwei oder drei Menschen herauszusuchen und Ihnen diese Mail mit einer kleinen persönlichen Widmung weiterzuleiten. Wir müssen ganz dringend noch viel, viel mehr Menschen ansprechen und dazu können nur Sie uns weiterhelfen. Eine E-Mail Weiterleitung ist sehr einfach und trotzdem extrem effektiv.

Möchten Sie keine weiteren Newsletter mehr von uns erhalten? Schade…
Tragen Sie Ihre E-Mail hier aus:
http://buergerkandidaten.de/newsstornos
und klicken Sie den Bestätigungslink, den sie via E-Mail erhalten.

Vielen Dank und eine gute Woche,
herzliche Grüsse von
Marianne Grimmenstein und Magnus Rembold

2. Bundesparteitag in Berlin: ein grandioses Erlebnis! Einigkeit, Freude, Zuversicht!

https://deutsche-mitte.de/2-bundesparteitag-in-berlin-ein-grandioses-erlebnis-einigkeit-freude-zuversicht/

Dieser Bundesparteitag wird unvergesslich bleiben. Es floss so manche Träne, immer aus Freude und immer in der Verbundenheit mit allen übrigen, es gab tosenden Beifall, Jubel und stehende Ovationen.

Die rund 190 Delegierten der Deutschen Mitte im hervorragenden Essentis-Biohotel an der Spree in Köpenick zeigten, was passiert, wenn ein ebenso glasklares wie radikal visionäres Programm mit festem Realitätsbezug und genau geplanter Umsetzung die Menschen fest zusammen und beieinander hält. Alle sind aus dem gleichen Grunde da: Schluss mit Betrug und weichem Geschwätz, rein in die gezielte Aktion und die Umsetzung der gemeinschaftlich getragenen Ideen!

21 Menschen tragen jetzt den neuen Bundesvorstand, davon 16 Beisitzer und darunter drei Frauen.

Die Programmänderungen im „Kurzprogramm“ wurden einstimmig verabschiedet – und tragen in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft bereits die Handschrift der begeistert empfangenen neuen Ministeriensprecher: Hans U.P. Tolzin und Gottfried Glöckner. Glöckner erwies sich dabei als emotionaler Türöffner, so gewaltig brausten ihm Jubel und Beifall um die Ohren, dass der mächtige Kerl am Schluss die Tränen mit knapper Not zurückhalten konnte. Herzlichkeit und Kraft waren mit Händen zu greifen. Ein Mann hat mit einer Unterschrift unter seinen Mitgliedsantrag eine Bewegung hinter sich gebracht, die bald die 3.000er Marke überschreitet. Und er fängt gerade erst an…

Die wenigen Satzungsänderungen waren zumeist Auflagen und Anregungen des Bundeswahlleiters geschuldet – auch hier gab es keine Gegenstimmen.

Alle fünf Bundesvorstände erhielten überwältigende Zustimmung, fast 100%. Auch die Beisitzer können sich zumeist von sehr großen Mehrheiten getragen fühlen.

Die ethische Bewegung Deutsche Mitte hat bewiesen: Sie kann Partei – und in den Bundestag stürmen!

Wir haben NUR EINE CHANCE!! Machen Sie mit – SCHREIBEN SIE MIT UNS GESCHICHTE!

http://deutsche-mitte.de/mitgliedschaft/

 

1. Plakat der Neuen Bauernregeln in Berlin – Nerzfarm geschlossen – Schwein Sally darf leben

Deutsches Tierschutzbüro
Newsletter  26. Februar 2017
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Wir plakatieren die „Neuen Bauernregeln“ und zeigen die Wahrheit auf!

Erstes Plakat mit Bauernregel Nr.1 in Berlin zu sehen!

Es ist so weit: Wir werden in der kommenden Woche ab Montag, den 27.02.2017 die ersten Plakate mit der Bauernregel Nr.1 „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“ in Berlin plakatieren lassen und somit die Wahrheit über unser aktuelles Agrarsystem und deren grausamen Konsequenzen für Mensch, Umwelt und Tier aufzeigen. Mit Hilfe Ihrer Unterstützung und einer größeren Spende eines privaten Sponsors, der von unserer Kampagne begeistert ist, können wir nun Großflächenplakate mit den Bauernregeln veröffentlichen und an hochfrequentierten Plätzen den Menschen präsentieren. Das, was dem BMUB leider versagt wurde, werden wir nun umsetzen und werden uns dabei weder von irgendwelchen Landwirten, noch von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt
entmutigen lassen.  Das erste Plakat wird als digitales „City Light Board“ auf der Leipzigerstr. 54 in Richtung Potsdamer Platz zu sehen sein. Ein weiteres Plakat wird zeitgleich in der Nähe des Alexanderplatzes in der Otto-Braunstr. 77 zu sehen sein. Unser Ziel ist es, die Plakate noch in anderen Städten und in vielfacher Auflage zu plakatieren. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Da die Buchung von Großflächenplakaten in Großstädten mit höheren Kosten verbunden ist, sind wir dringend auf Ihre Spende angewiesen. Gleichzeitig werden wir damit aber mehrere tausend Menschen erreichen, die wir durch unsere Kampagnenwebsite über die Missstände der Massentierhaltung erreichen und darüber aufklären können.


Bitte unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende für diese Kampagne, damit wir weitere Plakate veröffentlichen können und viele Menschen über den Systemfehler unserer Agrarwirtschaft aufklären können.

http://neue-bauernregeln.com/#spenden

Jetzt für weitere Plakate spenden!

Erfolg: Nerzfarm geschlossen
Erfolg: Nerzfarm geschlossen

Mitte dieser Woche gab das Veterinäramt in Plön bekannt, dass die Nerzfarm in Schlesen, in Schleswig- Holstein, nun endlich geschlossen wurde. Wir haben die illegale Nerzfarm in der Vergangenheit immer wieder angezeigt, vor Ort die grausamen Bedingungen, unter denen die Nerze dort leben mussten, dokumentiert und begrüßen diese Neuigkeit nun sehr. Diese Schließung war längst überfällig und wurde immer wieder in den letzten Jahren von uns gefordert. Es zeigt wieder einmal mehr, dass sich Mut, Engagement und Durchhaltevermögen irgendwann zum Guten für die Tiere auszahlen. Inzwischen gibt es leider dennoch fünf weitere Nerzfarmen deutschlandweit, auf denen tausende Nerze ihr Leben für die Pelzindustrie fristen müssen und auf brutale Weise getötet werden. Wir werden uns weiterhin auch für deren Schließung einsetzen und nicht aufgeben, bis es in Deutschland keine einzige Pelzfarm mehr geben wird.  Und Sie können uns dabei unterstützen: Bitte werden Sie jetzt aktiv und unterstützen Sie uns und unsere Arbeit mit einer Förderschaft, sodass wir uns weiterhin für die Nerze engagieren und ihnen eine Stimme geben können.

https://www.tierschutzbuero.de/foerderschaft/

Sally aus der Ferkelbucht
Sally aus der Ferkelbucht

Dunkelheit, Gestank und Traurigkeit: Hier werden zwar alleine in Deutschland Millionen von Schweinen jährlich geboren, das Licht der Welt erblicken sie jedoch nicht. Ihre Mütter werden an einem Gitter fixiert, sodass sie keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zu begrüßen und zu umsorgen. Diese Zustände sind leider immer noch Alltag in den Schweinezuchtanlagen, in denen auch unsere Sally geboren wurde. Als wir sie bei einer Recherche entdeckten, wussten wir auf Anhieb, dass sie unsere Hilfe dringend benötigt. Noch in derselben Nacht retteten wir sie und Lilly aus den schrecklichen Bedingungen und brachten sie zu einem befreundeten Gnadenhof in Brandenburg. Dort kann sie nun endlich das tun, was Schweine am liebsten tun: spielen, wühlen, suhlen und natürlich fressen. Am liebsten mag Sally Kartoffeln und Melonen. Keine Dunkelheit mehr, keine engen Gitter mehr. Dafür aber Liebe und reichlich Fürsorge lassen Sally nun das Leben in Freiheit und Schutz genießen!
Werden Sie jetzt Tierpate und versichern Sie sich, wie gut es Sally bei uns geht!

Sally

https://www.tierschutzbuero.de/spenden/index.html

https://www.tierschutzbuero.de/foerderschaft/

http://www.tierschutzbuero.de/shop2/

http://www.tier-patenschaft.de/portfolio/tierpatenschaft/

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Deutsches Tierschutzbüro e.V.
E-mail post@tierschutzbuero.de
Telefon 030 | 2700496-0
Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Jan Peifer


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Neuigkeit zur Petition: ES LEBE DIE DEMOKRATIE! ABER WIE?

https://www.change.org/p/b%c3%bcrgerklage-gegen-ceta/u/19525004

Marianne Grimmenstein

Deutschland

25. Feb. 2017 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der CETA-Klage,

DIE ERSTE GUTE NACHRICHT: bei der EU-Abstimmung über die vorläufige Anwendung von CETA haben fünf Länder, Frankreich, Österreich, Griechenland, Irland und Italien mehrheitlich dagegen gestimmt haben. Das heißt eindeutig, dass CETA in diesen fünf Ländern keine große Chance hat, wenn es zur Ratifizierung auf der nationalen Ebene kommt. Hier können Sie die Abstimmungsergebnisse sehen. Bitte die untere Tabelle unbedingt anschauen. Der Artikel ist zwar auf Französisch, aber die Tabellen sind für jeden sehr verständlich.

http://www.lemonde.fr/les-decodeurs/article/2017/02/15/traite-ceta-les-eurodeputes-francais-ont-majoritairement-vote-contre_5080287_4355770.html

DIE ZWEITE GUTE NACHRICHT: 106 französische Abgeordnete der französischen Nationalversammlung sind gegen das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada vor das Verfassungsgericht ihres Landes gezogen, weil CETA nach ihrer Ansicht gegen die französische Verfassung verstoße.

http://www.euractiv.de/section/finanzen-und-wirtschaft/news/frankreich-politiker-bringen-ceta-vor-verfassungsgericht/?nl_ref=31780971

DIE DRITTE GUTE NACHRICHT: In 14 Mitgliedsstaaten haben die Bürger die Möglichkeit, durch einen Volksentscheid über CETA mitzubestimmen. WIR AUCH!

In Deutschland können die Bürger über CETA in einer Volksabstimmung mitbestimmen. Das sagt uns das Grundgesetz in Artikel 20 Absatz 2. Wir brauchen dazu nur ein Ausführungsgesetz.

https://www.change.org/p/cdu-csu-fraktion-im-bundestag-volksabstimmungsgesetz-auf-bundesebene-jetzt

Wieweit geht die Macht in unserer Demokratie tatsächlich vom Volk aus, wie es in einer Demokratie per Definition der Fall sein sollte? Es müsste mindestens ein demokratisches und verständliches Wahlsystem vorhanden sein.

Es ist Tatsache, dass wir kaum Direktwahlen haben. Die Bundestagswahlen sind auf Bundesebene die einzigen Wahlen, in denen ein Staatsorgan direkt vom Volk gewählt wird. Der Bundesrat, die Bundesregierung, das Bundesverfassungsgericht, der Gemeinsame Ausschuss, der Bundespräsident sowie die Bundesversammlung, die ihn wählt, werden alle nicht vom Volk direkt gewählt. Überall dominieren die Parteien mit ihren Interessen und Wünschen

Selbst die Bundeszentrale für politische Bildung stellt schon deshalb fest: „Das derzeit geltende Wahlsystem zum Deutschen Bundestag weist FUNDAMENTALE DEMOKRATIEDEFIZITE auf. Aus diesem Grund ist eine DEMOKRATISCHE WAHLREFORM überfällig.“

http://www.bpb.de/apuz/33522/hat-deutschland-ein-demokratisches-wahlsystem?p=all

Noch dazu haben wir ein undurchschaubares Wahlsystem. Die meisten Wähler wissen es gar nicht, dass die Zweitstimme für den Ausgang der Bundestagswahl wichtiger ist als die Erststimme. Durch das undurchschaubares Wahlsystem kann keiner vorhersagen, wie viele Bundestagsabgeordnete es überhaupt durch die Überhangsmandate und Ausgleichmandate bei der kommenden Bundestagswahl geben wird.

Ein einfaches und für jeden verständliches Wahlsystem ist Bestandteil einer funktionierenden Demokratie. Dies ist bei uns nicht gegeben. Die Resultate dieses Wahlsystems:

1. Die Bürger kennen kaum ihre örtlichen Abgeordneten.

2. Sie interessieren sich nicht für die Arbeit des Bundestages, weil sie keinen Austausch mit ihren örtlichen Abgeordneten haben. „Deshalb fallen die Abgeordneten in die Arme der Lobbyisten.“, sagt Klaus von Wagner

3. Der Bundestag arbeitet am Volk vorbei, weil die Interessen der Volksvertreter mehrheitlich offenkundig nicht übereinstimmen mit den Interessen der Gesellschaft. (s. SPIEGEL- Artikel).

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-nur-wenige-buerger-interessieren-sich-fuers-parlament-a-1006678.html

Es wird höchste Zeit, dass wir unsere Demokratie mit LEBEN füllen. WIR KÖNNEN DAS GEMEINSAM SCHAFFEN. UND WIE?

1. Unterstützen Sie aktiv „WIR WOLLEN BEWEGUNG IM BUNDESTAG!“

https://www.change.org/p/wir-wollen-bewegung-im-bundestag

2. Unterstützen Sie die unabhängigen Bürgerkandidaten, indem Sie den Bürgerkandidaten in Ihrem Wahlkreis unterstützen oder Sie selbst als Bürgerkandidat bei der kommenden Bundestagswahl kandidieren.

http://buergerkandidaten.de/als_buerger_mitwirken

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein


 

 

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