Archiv der Kategorie: FARCE

Die Ökonomen sind gescheitert

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/die-oekonomen-sind-gescheitert.html

Von: Murielle Rousseau

 

Warum gelingt es unseren Ökonomen nicht, sinnvolle Auswege aus der aktuellen Schuldenkrise zu finden? Warum schaffen sie es nicht, historische Weltwirtschaftskrisen wie die jüngste Finanzkrise auch nur vorauszuahnen? Warum scheitern sie seit Jahrzehnten bei dem Versuch, entscheidend zur Beseitigung von Massenarbeitslosigkeit, Armut und extremer Ungleichheit beizutragen? Und warum predigen sie ständig Wirtschaftswachstum, obwohl jeder weiß, dass die natürlichen Ressourcen unserer Erde endlich sind?

Für die Krisenlast unserer Tage machen wir gerne die herrschenden Politiker verantwortlich. Dabei offenbaren die Dauerkrisen doch auch ein gravierendes Versagen der Wirtschaftswissenschaft, die der Politik beratend zur Seite steht. Frank Niessen beleuchtet die Ursachen für dieses Versagen und zeigt, dass wir die Grundfragen unserer wirtschaftlichen Ordnung auf keinen Fall den herrschenden Ökonomen überlassen dürfen. In anschaulicher Sprache führt er uns auf ein Feld, auf dem unsere Zukunft zum Besseren oder Schlechteren entschieden wird.  Dabei entwickelt er Leitlinien für eine humanere Wirtschaftswissenschaft und liefert streitbare Überlegungen zur globalen Bekämpfung der Armut wie auch zum wirksamen Schutz der natürlichen Umwelt.

Trotz Studienbestnoten und einer Promotion in Volkswirtschaft wandte sich Frank Niessen (*1981) als Mittzwanziger vom akademischen Betrieb ab. Er fand die Grundlagen seiner Disziplin zunehmend fragwürdig. Erst die Tatsache, dass kaum ein Ökonom die Finanzkrise 2008 vorhergesehen hatte, brachte den freien Autor und Lehrer zu seinem alten Forschungsfeld zurück.

 

Frank Niessen: Entmachtet die Ökonomen! Warum die Politik neue Berater braucht. Mit einem Geleitwort von Prof. em. Dr. Peter Ulrich.Tectum Verlag, 2016. 168 S. € 17.95. ISBN

Sonntag, 03. April 2016

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ICH  BIN  LUISE

Neuigkeit zur Petition: Mitmachen! Gabriel unter Druck setzen!

Marianne Grimmenstein

Deutschland

2. Apr. 2016 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der CETA-Klage,

Die EU-Kommission plant, das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA schon ab diesem Herbst „vorläufig anzuwenden“ – und das, ohne den Bundestag und andere nationale Parlamente darüber abstimmen zu lassen!

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel müsste eigentlich dagegen protestieren. Er hatte noch 2014 den Fraktionen im Bundestag versprochen, dass ohne Zustimmung des Parlaments bei CETA gar nichts ginge. Doch jetzt heißt es aus dem Wirtschaftsministerium, eine solche Inkraftsetzung ohne Parlamentsbeschluss sei „vollständig demokratisch“. Schließlich reiche es, wenn die Regierungen der Mitgliedsstaaten dafür seien.

Das Kalkül hinter diesen Plänen liegt auf der Hand: Die nationalen Parlamente sollen umgangen werden. Ist CETA erst einmal vorläufig in Kraft, wird es umso schwerer für die Abgeordneten, das Abkommen bei einer späteren Abstimmung noch zu kippen. Damit wäre auch der Weg für TTIP geebnet, den „großen Bruder“ von CETA.

CETA darf ohne Zustimmung von Bundestag und Bundesrat nicht angewendet werden! Bitte machen Sie auch bei der Aktion „Gabriel muss Wort halten!“ von Umweltinstitut München unbedingt mit! Schreiben Sie jetzt an Wirtschaftsminister Gabriel und fordern Sie ihn dazu auf, zu seinem Wort zu stehen!

Hier können Sie mitmachen:

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/ceta:-gabriel-muss-wort-halten

Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich im Voraus.

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein

CETA: Gabriel muss Wort halten!
CETA: So soll der Bundestag umgangen werden „Vorläufige Anwendung“ ohne Zustimmung der Parlamente Wie die Tageszeitung .taz berichtet, soll das CETA-Abkommen mit Kanada schon ab…

 

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ICH  BIN  LUISE

 

Wie BILD seine Leser verrät und zum Hofberichterstatter der Machtelite wurde

http://www.kopp-verlag.de/Bild:-Ex-Chefredakteur-enthuellt-die-Wahrheit-ueber-den-Niedergang-einer-einst-grossen-Zeitung.htm

Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung

Peter Bartels

Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung

Gebunden, 255 Seiten
Verlag: Kopp Verlag
Artikelnummer: 950600

Preis: 19,95 €

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 Wie Bild seine Leser verrät und zum Hofberichterstatter der Machtelite wurde

Keine andere deutsche Zeitung ist so umstritten wie die Bild-Zeitung. Millionen kaufen sie. Und Millionen verachten sie. Sicher ist: Jeder kennt sie. Und Schlagzeilen wie »Wir sind Papst« haben sich tief in unser Gedächtnis eingeprägt. Alle kennen das Produkt Bild und bilden sich eine Meinung dazu. Aber kaum einer kennt die Macher hinter den Schlagzeilen. Wie funktioniert Bild? Wer bestimmt heute, was morgen Millionen Deutsche bewegen wird?

Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje Bild-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. Bartels enthüllt, was hinter den Kulissen bei Bild geschieht. Und er beschreibt, wie und warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3 Millionen seiner Leser verlor.

Für Bartels ist dieser Niedergang mit einem Namen verknüpft: Kai Diekmann. Wie kein anderer Bild-Chef zuvor pflegt der eine besondere Nähe zu den Mächtigen. Diekmann, Mitglied der Atlantik-Brücke und wichtigster Propagandist der Willkommenskultur, scheint sich für den Niedergang des Blattes nicht zu interessieren. Unter ihm wurde die einstmals höchst erfolgreiche, von den Mächtigen gefürchtete Bild zu einem ausgelagerten privaten Bundespresseamt für Angela Merkel und zu einer Propagandamaschine im Dienste der Machtelite.

Peter Bartels enthüllt mit packenden Details, wie und warum Bild vom auflagenstarken »Anwalt der Leser« zum Volkserziehungsblatt wurde, das seine Leser belügt und manipuliert.

Fakt für Fakt weist der intime Kenner nach, wie Bild sich von den Mächtigen instrumentalisieren ließ. Fall für Fall holt er hervor, was Bild als »Tugendwächter der Reichsbeschwichtigungsbehörde« verschweigt. Und er spricht ungeschminkt Klartext.

Peter Bartels‘ Enthüllungsbuch ist nicht nur ein packender Insiderreport, sondern auch ein spektakuläres Manifest gegen den politisch korrekten Mainstream und für eine journalistische Meinungsvielfalt. Mit vielen Geschichten, Namen, Daten und Enthüllungen vom Niedergang der Massenmedien im Allgemeinen und der Bild-Zeitung im Besonderen.

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ICH  BIN  LUISE

Kühlwasser könnte belgische Reaktoren sprengen ++ TTIP: Groteske Regeln für Bundestagsabgeordnete

Donnerstag, 04.02.2016

Newsletter

Belgien: Kühlwasser könnte marode Reaktoren sprengen

Marodes AKW Tihange

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

trotz tausender Haarrisse in den Reaktordruckbehältern sind zwei belgische Reaktoren Ende 2015 wieder in Betrieb genommen worden. Im Jahr 2012 wurden sie wegen der entdeckten Materialfehler abgeschaltet. Doel ist etwa 175 km von Düsseldorf, Tihange knapp 65 km von Aachen entfernt.

Die Haarrisse bergen noch eine weitere Gefahr: Das Wasser, das für eine Notkühlung bereit steht, muss auf mindestens 40 Grad vorgeheizt werden. Wenn bei Wasserverlust, etwa durch ein Leck, kaltes Kühlwasser eingepumpt würde, könnte durch den thermischen Schock der rissige Behälter bersten. Ab 50 Grad wäre jedoch laut Angaben der „tagesschau“ das Wasser bereits zu warm und könnte die Kühlung nicht mehr gewährleisten. Eine sichere Kühlung im Notfall ist also mehr als fraglich.

WissenschaftlerInnen warnen angesichts der gravierenden Sicherheitsdefizite vor Störfällen. Auch Umweltministerin Hendricks setzt sich beim Nachbarland für eine Stilllegung der Reaktoren ein. Doch bislang ohne Erfolg: Energiepolitik ist Ländersache, und die belgische Atomaufsicht hat für die Schrott-Meiler grünes Licht gegeben. Derweil rüstet sich die Stadt Aachen für den Ernstfall: Oberbürgermeister Philipp fordert, vorsorglich Jod-Tabletten verteilen zu lassen, um für die Katastrophe gewappnet zu sein.

Wir fordern eine sofortige Stilllegung der gefährlichen belgischen Meiler! Die Risiken sind extrem hoch, es wären nicht nur die Menschen im dicht bevölkerten Nordrhein-Westfalen in höchster Gefahr, sondern in ganz Deutschland und Europa.

TTIP-Leseraum: Groteske Verhaltensregeln für Bundestagsabgeordnete

TTIP-Lesesaal © BMWi, http://www.bmwi.de/

Seit dieser Woche dürfen Bundestagsabgeordnete endlich die TTIP-Originaldokumente einsehen. Doch die Regeln unter denen sie die Dokumente lesen dürfen, sind eine Demütigung für das Parlament.

Die Abgeordneten

  • müssen extra einen Termin in einem speziell eingerichteten Leseraum im Wirtschaftsministerium vereinbaren
  • dürfen keine Handys oder andere elektronische Geräte mitnehmen
  • dürfen keine eigenen Stifte oder Blöcke benutzen
  • stehen im Leseraum durchgehend unter Beobachtung und müssen nach dem Verlassen ihre Notizen vorzeigen
  • erhalten die Dokumente nur in englischer Sprache
  • dürfen mit niemandem, nicht einmal mit den eigenen MitarbeiterInnen, über das Gelesene sprechen. Dringen Details aus dem Leseraum nach außen, wird dieser wieder geschlossen.

Unter diesen Umständen können die Abgeordneten unmöglich ihre Aufgabe erfüllen: in öffentlicher Diskussion Lösungen für das Gemeinwohl zu suchen. Wir vermuten, dass genau das auch nicht erwünscht ist: In einer demokratischen Diskussion hätte ein Abkommen keine Chance, das so eklatant gegen die Interessen der Bevölkerung verstößt.

Helfen Sie jetzt mit, die Öffentlichkeit über die gravierenden Auswirkungen von TTIP, CETA & Co. zu informieren und werden Sie Teil unserer Infokampagne! So können Sie die Kampagne unterstützen:

1.) Verteilen Sie Infomaterial

Bestellen Sie jetzt ein Infopaket und verteilen Sie die Flyer und Aufkleber in Geschäften, Kinos oder Gaststätten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen oder Aufkleber anbringen.

Infomaterial bestellen

2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Der Druck und der Versand unserer Infomaterialien kostet viel Geld. Mit Ihrer Spende und Ihren Beiträgen ermöglichen Sie unsere Aufklärungsarbeit.

Online spenden

Alternativ können Sie auch schnell und bequem per PayPal-Logospenden.

3.) Fördermitglied werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstituts sind nur durch die regelmäßigen Beiträge unserer Mitglieder möglich. Jedes neue Fördermitglied erhält als Dankeschön eine Prämie aus unserem Programm.

Foerdermitglied werden

NRW verbietet Fracking – teilweise

Fracking

Nordrhein-Westfalen schreibt ein Teilverbot für Fracking in seinen Landesentwicklungsplan. Damit erkennt das Bundesland die Risiken an, die von der Technik für Mensch und Umwelt ausgehen. Doch das „Verbot“ lässt einige Schlupflöcher offen, die dringend gestopft werden müssen. In einer ausführlichen Stellungnahme zum Landesentwicklungplan hatte das Umweltinstitut auf diese Lücken hingewiesen.

Letztlich ist es jedoch Aufgabe der Bundesregierung, Fracking bundesweit gesetzlich zu regeln. Im Sinne des Vorsorgeprinzips und zur Umsetzung der Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz muss die Bundesregierung Fracking in Deutschland  generell verbieten!

Einzelheiten zu den Beschlüssen in NRW und unsere Stellungnahme zum Landesentwicklungsplan finden Sie hier.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

Termine

Infotour zu Freihandelsabkommen

In den nächsten Wochen ist unser Referent Karl Bär wieder auf Tour – mit fundierten und kritischen Informationen zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA.

Die nächsten Termine sind:

Freitag, 12.02.2016 ab 19:00 Uhr, Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis
Daiserstr. 15, 81371 München

Thema: „Wie TTIP auf kleine Unternehmen wirkt“

Mittwoch, 17.02.2016 ab 19:30 Uhr, Gasthof „Zum Hirsch“
Sonthofener Str. 4, 87477 Sulzberg bei Kempten
Thema: „Konzerne auf Kaperfahrt – Wie TTIP Verbraucherschutz und Umwelt gefährdet“

Die Reise zum sichersten Ort der Erde – Dokumentarfilm

Freitag, 12.02.2016 ab 20:00 Uhr, Capitol Kino, Alleestr. 24, 85716 Unterschleißheim

Thema: Problemfall Atommüll. Regie: Edgar Hagen

Sondervorführung in der Reihe „Mensch & Umwelt“. In Kooperation mit Agenda 21 Unterschleißheim und mit anschließendem Filmgespräch mit Radioaktivitätsreferentin Christina Hacker (Umweltinstitut München).

Spenden

Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.

Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München

Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer persönlichen Einkünfte.

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Keine Macht ohne Drogen – vom British Empire bis zur Neuen Weltordnung (Videos)

Keine Macht ohne Drogen – vom British Empire bis zur Neuen Weltordnung (Videos)

titelbild-neu

In früheren Zeiten war Afghanistan für seine Granatäpfel, Melonen und Trauben, oder auch das blaue Gestein Lapislazuli bekannt, heute denkt man dabei aber vor allem an Taliban und Opium – beides jedoch dank tatkräftiger Unterstützung aus dem Westen. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde Afghanistan mit Hilfe von CIA und NATO zum wichtigsten Opium-Exporteur der Welt.

Während der Westen einerseits großspurig den „War on Drugs“ proklamiert und der ehemalige britische Premierminister Tony Blair einst behauptete, dass der Kampf gegen den Drogenanbau einer der Hauptgründe für die Intervention in Afghanistan sei, sprechen die Statistiken eine ganz andere Sprache: Während der Opiumanbau unter dem Höhepunkte der Taliban im Jahre 2001 einen absoluten Tiefpunkt von nur 5-10 % der weltweiten Menge erreichte, sind es mittlerweile 90-95 %:

Nach UN-Berichten sind zudem jährlich neue Rekordernten zu erwarten, die Tendenz ist also weiterhin steigend. Während man für die Situation häufig die Afghanen selbst verantwortlich macht, wird die Rolle des Westens zumeist verschwiegen, daher ist es angebracht, sich noch einmal einen Überblick über die historische Entwicklung des Opiumanbaus und der Verbreitung von Drogen zu werfen, um auch die Verantwortung für die gegenwärtigen Verhältnisse besser einschätzen zu können….

weiterlesen …………..

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ICH  BIN  LUISE

Volker Pispers – Über Wahlen, die CDU, die SPD und andere Unglücke

Als es Atombomben regnete

http://www.spektrum.de/news/als-es-atombomben-regnete/1393804

Vor 50 Jahren explodierte ein US-Langstreckenbomber über dem spanischen Küstenort Palomares und verlor vier Wasserstoffbomben. Erst heute nähern sich die Dekontaminierungsarbeiten ihrem Ende.

B52-Bomber im Formationsflug

© AF GlobalStrike
CC BY
Es war der 17. Januar 1966, als den Bewohnern von Palomares der Himmel auf den Kopf fiel. In neun Kilometer Höhe über dem kleinen, beschaulichen Küstenort war ein strategischer Langstreckenbomber der US Air Force mit einem Tankflugzeug kollidiert. Brennende Teile der beiden Maschinen regneten herab. Quer über das Gelände der Ortschaft wurden Trümmer gefunden, erstaunlicherweise wurde jedoch keiner der Bewohner ernsthaft verletzt. Einige sprechen später von der schützenden Hand Gottes. Doch dachte wohl niemand daran, dass dieses Unglück noch ein halbes Jahrhundert später die Gemeinde beschäftigen würde.

Der Grund dafür war die Mission des Bombers, der zur Hochzeit des Kalten Krieges mit vier mächtigen Wasserstoffbomben unterwegs war. Im Rahmen der Operation „Chrome Dome“ von 1960 bis 1968 waren laufend Bomberstaffeln auf vier verschiedenen Routen rund um die Sowjetunion in der Luft: Mit genügend Abstand zum sowjetischen Luftraum, um für die sowjetischen Frühwarnsysteme keine akute Bedrohung darzustellen – aber nahe genug, um innerhalb weniger Flugstunden tief in die Sowjetunion eindringen und dort ihre tödliche Fracht abliefern zu können.

Allzeit bereit zum Inferno

Die eiskalte Logik des Kalten Krieges: Hätte die Sowjetunion die USA mit einem nuklearen Erstschlag angegriffen und alle wichtigen Flugplätze ausgeschaltet, wären die in der Luft befindlichen Bomber immer noch in der Lage gewesen, einen massiven Vergeltungsschlag auszuführen. Hierzu hatten sie eine Einsatzmappe mit dem Hinweis top secret an Bord, in der sich der Angriffskode zum Scharfmachen der Atomwaffen befand, sowie vier Haupt- und vier Ausweichziele. Stanley Kubricks Meisterwerk „Dr. Strangelove“ (auf Deutsch: „Dr. Seltsam – oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben“) stellt viele dieser Gegebenheiten und militärischen Gepflogenheiten ironisch überspitzt, aber mit bemerkenswerter Detailtreue dar.

Jeder der amerikanischen Langstreckenbomber trug vier Wasserstoffbomben an Bord, jede von ihnen mit einer Sprengkraft, die rund 100-fach höher lag als die Bomben von Hiroshima und Nagasaki…

Betankung eines B-52-Bombers

© U.S. Air Force photo by Tech. Sgt. Jacob N. Bailey

 Bild vergrößernBetankung eines B-52-Bombers
Sowohl das Tankflugzeug KC-135 als auch die B-52 sind bis heute im Einsatz.

Unfall beim Tanken

Absurdes Theater

So weit war der Unfall für Palomares zunächst glimpflich ausgegangen. Doch drei Kilogramm Plutoniumstaub waren über weite Areale verteilt und kontaminierten landwirtschaftliche Flächen. Ein Teil war auch ins Mittelmeer geweht worden, wo es sich noch heute etwa in Meerestieren nachweisen lässt. Eine riesige Aufräumaktion mit 1700 amerikanischen Soldaten und Mitgliedern der spanischen Guardia Civil begann.

Rund 1400 Tonnen Erde in knapp 5000 Fässern transportierte ein Spezialschiff der Navy in ein Atommülllager in den USA.

Geborgene Wasserstoffbombe von Palomares
© US Department of Defense / Public Domain

 Bild vergrößernGeborgene Wasserstoffbombe von Palomares

Eine der zwei unbeschädigten Wasserstoffbomben lag mehrere hundert Meter unter Wasser und wurde erst nach etlichen Wochen geborgen.

Ein halbes Kilo Plutonium ist noch im Boden

„In Form von Aeorosolen ist es sogar besonders gefährlich für die Gesundheit wie im Fall von Palomares“, sagt Xanthe Hall, Expertin für Atomwaffen bei der Organisation IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.). „Wissenschaftler von Princeton errechneten 2001, dass pro inhaliertem Milligramm Plutonium etwa 2,85 Todesfälle zu erwarten sind. Das US-amerikanische BEIR-Komitee schätzt die Zahl sogar noch höher ein: sechs bis zwölf Krebstote pro Milligramm.“

ALLES lesen …

„Chrome Dome“ lief nach dem Unfall bei Palomares nur noch zwei Jahre weiter. Nach einem ähnlichen Unglück mit einem B-52-Bomber bei der Thule Air Base in Grönland im Jahr 1968 beendete die US Air Force die Operation. Dort war die Strahlenbelastung noch deutlich stärker – vor allem für die Dekontaminierungskräfte. Allerdings war keine zivile Ortschaft betroffen. Die Einstellung von „Chrome Dome“ erfolgte aber nicht aus humanitären Gründen: Land-und-U-Boot-gestützte Interkontinentalraketen hatten es dank ihrer Zweitschlagkapazität möglich gemacht, auf die teuren, unfallträchtigen und in der Öffentlichkeit immer kritischer gesehenen Dauerpatrouillen mit nuklear bestückten Langstreckenbombern zu verzichten.

 

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ICH  BIN  LUISE

Fast 100.000 Unterstützer! #Gänsereiten @derwesten @HanneloreKraft – News

https://www.change.org/p/petition-stoppen-sie-das-g%C3%A4nsereiten-in-bochum-wattenscheid-hannelorekraft-derwesten/u/14943066

Medien-Erwähnung

Tierschutzpartei will Gänsereiten per Vereinsverbot stoppen

Tierschutzpartei will Gänsereiten per Vereinsverbot stoppen
Medien WAZ
Essen/Wattenscheid. Seit Jahren protestieren Tierrechtler gegen das Gänsereiten in Wattenscheid. Nun reicht die Tierschutzpartei Klage beim NRW-Innenministerium ein. Mit einer Klage beim NRW-Innenministerium will…

Sandra Lück

Essen, Deutschland

12. Jan. 2016 — Bislang haben sich alle Instanzen, inklusive des Petitionsausschusses des Landtages NRW, dagegen gewehrt, die letzten beiden Gänsereitervereine zu verpflichten, auf Atrappen umzusteigen und neben dem Respekt unserer Mitgeschöpfe gegenüber auch die Unversehrtheit von empfindlichen Kinderseelen zu schützen.

Am 11.11.2015, bei einem Stand von etwa 60.000 Unterstützern, haben wir, die #Tierschutzpartei , Klage gegen dieses brutale Spektakel beim Innenministerium NRW eingereicht.

Inzwischen haben fast 100.000 Menschen hier bei Change.org deutlich gemacht, was sie von einer Tradition wie dieser halten.

So viele Stimmen kann und darf das Ministerium nicht ignorieren!

Lasst uns nicht aufhören, gegen dieses Kriegsspiel zu protestieren und teilt diese Petition weiter, bis wir Erfolg haben.

Vielen Dank!!!

Petition: Stoppen Sie das #Gänsereiten in Bochum-Wattenscheid @HanneloreKraft @DerWesten
SCHÜTZT UNSERE KINDER – stoppt das Gänsereiten In Bochum-Wattenscheid findet jährlich am Rosenmontagszug das traditionelle „Gänsereiten“ statt. Dabei wird eine zuvor ermordete Gans an den…

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ICH  BIN  LUISE

Das ist unerträglich!

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wie sagte der Philosoph Jürgen Habermas letztens: „Die Politik macht das, was 80 Prozent ablehnen. Deshalb wird die Demokratie zum Störfaktor“. Damit brachte er auf den Punkt, was immer mehr Menschen denken: Wie kann sich ein Land demokratisch nennen, wenn das, was die Politiker entscheiden, nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht, sondern dem einzelner Interessengruppen? Warum wählen wir eigentlich, wenn am Ende nicht DAS geschieht, was WIR wollen und ALLEN nützt, sondern vor allem das, was die Gewinne der Banken, Versicherungen, Auto-, Chemie- und Lebensmittelkonzerne mehrt?

AmpelUnd warum ist das so? Ganz einfach: 30.000 Lobbyisten – ja, Sie haben richtig gelesen – 30.000 Lobbyisten, also fast 40 pro Europaparlamentarier, sorgen in Brüssel dafür, dass die Demokratie zur Lobbykratie mutiert. Und daran wird auch die in 2015 beschlossene Karenzzeit von 12 – 18 Monaten für Politiker, die in die Wirtschaft wechseln wollen, nichts ändern. Denn dieser Zeitraum ist viel zu kurz. Zumal den Politikern erlaubt ist, schon während dieser Karenzperiode Arbeitsverträge für die Zeit danach abzuschließen! Es wird nichts daran ändern, dass das Demokratieprinzip weiterhin außer Kraft gesetzt wird.

Lobbykratie zum Ersten: Mit Marktmacht, Geld, „Think-Tanks“ und Anwaltskanzleien wehren die Konzern-Lobbyisten Gesetze ab, ja, verwandeln deren Stoßrichtung ins Gegenteil. Eine Milliarde (!!) Euro hat die Lebensmittelindustrie aufgewendet, und mit einer jahrelangen Kampagne die „Ampelkennzeichnung“ verhindert, die über 70 Prozent der Verbraucher wünschen. Mit der Ampel hätten Käufer auf einen Blick erkennen können, ob ein Lebensmittel viel, mittel oder wenig Zucker, Salz und Fett enthält. Deshalb war die Milliarde aus Sicht der Lebensmittelindustrie sehr gut investiert – im Vergleich zu den drohenden Umsatzverlusten und Gewinneinbrüchen. Denn plötzlich hätten die Verbraucher vermeintliche Fitness-Produkte als Zuckerbomben entlarvt.

Lobbykratie zum Zweiten: Seit Jahren tut die Lebensmittelindustrie alles, um die Schriftgröße für Informationen auf Lebensmittelverpackungen möglichst klein zu halten. So klein, dass sie kaum lesbar ist. Was ihr denn auch immer wieder gelingt! So haben es die Lobbyisten geschafft, den Vorschlag der EU-Kommission, die Schriftgröße auf 3 Millimeter festzulegen, zu verhindern. Die vorgeschriebene Mindestschriftgröße beträgt nun 1,2 Millimeter auf die Höhe des kleinen x bezogen. In einigen Supermärkten finden Sie an den Einkaufswagen festmontierte Lupen! Eine Lupe als Symbol für die Bankrotterklärung der Politik. Das i-Tüpfelchen, liebe foodwatch-Interessierte ist aber die Begründung der Lebensmittelindustrie. Sie argumentiert nämlich, eine größere Schrift würde ihren „Markenauftritt“ gefährden! Klarer kann man nicht sagen, dass nur der Gewinn zählt und der Verbraucher nichts!

KleingedrucktesLiebe foodwatch-Interessierte, es gehört zur Demokratie, dass Interessenverbände sich für ihre Anliegen stark machen und Parlamentarier und Regierungen davon überzeugen dürfen. Auch foodwatch, als Streiter für die Rechte der Verbraucher, macht von diesem Recht Gebrauch. Was aber nicht sein darf: Dass die Gesetze nach den Interessen einer Wirtschaftsbranche geschrieben werden und unsere Regierungen als Dienstleister der Industrie agieren! Wenn Sie, liebe foodwatch-Interessierte, das auch so sehen, dann schließen Sie sich uns an und werden Sie Förderin/Förderer.

Lobbykratie zum Dritten: Das Schweinefleisch für den Schwarzwälder Schinken darf, solange es im Schwarzwald verarbeitet wird, aus ganz Europa (ja sogar aus Neuseeland!) kommen – wir erfahren es nicht. Und die Früchte der Marmelade können aus Südamerika kommen – wir erfahren es nicht. Weil aber Verbraucher wissen wollen, woher die Lebensmittel kommen, die sie kaufen, hat sich das EU-Parlament für eine verbesserte Herkunftskennzeichnung ausgesprochen. Auch diese Initiative ist an der hartnäckigen Lobbyarbeit der Lebensmittelindustrie gescheitert. Nach eigenem Bekunden „rügte“ der Spitzenverband der Lebensmittelindustrie das Ansinnen des EU-Parlaments als „zu weitgehend“. Das Ergebnis ist bekannt: Es gibt nach wie vor keine Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel. Anscheinend hat mittlerweile die Lebensmittel-Lobby die Oberaufsicht über die Gesetzgebung: Bei Verbesserungen für den Verbraucher wird „gerügt“ und – basta!

EU-ParlamentUnd was macht die Politik? Sie knickt ein. Es gibt beispielsweise ein „Transparenzregister“ in Straßburg und Brüssel. Hier sollen sich alle Lobbyisten mit ihrem Interesse und Budget eintragen. So der fromme Wunsch. Doch dieses Register ist, mit Verlaub, eine Lachnummer! Warum? Die Eintragung in das Transparenzregister ist freiwillig!

Wenn Sie, liebe foodwatch-Interessierte, das auch so sehen, dann schließen Sie sich uns an und werden Sie Förderin/Förderer.

Lobbykratie zum Dritten: Das Schweinefleisch für den Schwarzwälder Schinken darf, solange es im Schwarzwald verarbeitet wird, aus ganz Europa (ja sogar aus Neuseeland!) kommen – wir erfahren es nicht. Und die Früchte der Marmelade können aus Südamerika kommen – wir erfahren es nicht. Weil aber Verbraucher wissen wollen, woher die Lebensmittel kommen, die sie kaufen, hat sich das EU-Parlament für eine verbesserte Herkunftskennzeichnung ausgesprochen. Auch diese Initiative ist an der hartnäckigen Lobbyarbeit der Lebensmittelindustrie gescheitert. Nach eigenem Bekunden „rügte“ der Spitzenverband der Lebensmittelindustrie das Ansinnen des EU-Parlaments als „zu weitgehend“. Das Ergebnis ist bekannt: Es gibt nach wie vor keine Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel. Anscheinend hat mittlerweile die Lebensmittel-Lobby die Oberaufsicht über die Gesetzgebung: Bei Verbesserungen für den Verbraucher wird „gerügt“ und – basta!

EU-ParlamentUnd was macht die Politik? Sie knickt ein. Es gibt beispielsweise ein „Transparenzregister“ in Straßburg und Brüssel. Hier sollen sich alle Lobbyisten mit ihrem Interesse und Budget eintragen. So der fromme Wunsch. Doch dieses Register ist, mit Verlaub, eine Lachnummer! Warum? Die Eintragung in das Transparenzregister ist freiwillig!

Liebe foodwatch-Interessierte, mittlerweile habe ich einige Jahre politischer Erfahrungen hinter mir. Aber ich muss Ihnen leider sagen: Es wird nicht besser, es wird schlimmer! Mit immer ausgefeilteren Methoden und Strategien hebeln Wirtschaftsinteressen das Allgemeinwohl aus. Und die Regierungen lassen sich regelrecht vorführen. Es möglichst den Konzernen recht machen – das scheint die Devise zu sein. Mein Team und ich wollen das nicht akzeptieren. Es darf nicht sein, dass die Lebensmittelkonzerne die Lebensmittelgesetze schreiben! Stärken Sie die Stimme der Verbraucher. Werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch.

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um diesen Kampf für uns alle zu führen. Im Moment sind wir in ganz Deutschland etwa 33.000 foodwatch-Mitglieder, also etwas mehr als Lobbyisten in Brüssel, die der europäischen Politik ihre Ziele einflüstern. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir aber VIEL mehr werden und die Anzahl der Lobbyisten deutlich überschreiten. Dann können wir gemeinsam den Einfluss der Lebensmittellobby zurückdrängen. Ich bitte Sie deshalb, werden Sie ein Teil von foodwatch, werden Sie noch heute Förderin/Förderer von foodwatch.

Wirtschaftliche Macht darf nicht mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben als unsere demokratischen Rechte auf Transparenz und Gesundheitsschutz beim täglichen Lebensmitteleinkauf!

Werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch! Ich verspreche Ihnen – wir geben nicht auf!


P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

 

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Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail:
aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

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Video: Kai Diekmann nahm Eure Unterschriften nicht entgegen #BILDsexism –

https://www.change.org/p/zeigt-allen-respekt-schafft-das-bild-girl-ab-bildsexism-bild-de/u/14883854

Kristina Lunz

Bamberg, Deutschland

8. Jan. 2016 — Die aktuelle Debatte um die Geschehnisse in Köln zeigt wieder: Sexismus – auch in den Medien – ist Nährboden für sexuelle Gewalt. Genau deshalb habt Ihr alle mehr als 37.000 mal unterschrieben.

Diese Unterschriften wollten wir Kai Diekmann zu seinem Abschied übergeben, doch er entzog sich seiner Verantwortung. Hier unser Video.

Wir bleiben am Ball! Denn wir alle dürfen nicht müde werden uns gegen Sexismus auszusprechen, wenn wir eine respektvolle und gleichberechtigte Gesellschaft sehen wollen.

Das Allerneueste gibt’s immer hier auf Facebook:https://www.facebook.com/stopbildsexism

Und auf twitter: https://twitter.com/StopBildSexism

Euer StopBildSexism Te

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