Archiv der Kategorie: BEEkilling

Monsanto ägern: Glyphosat jetzt den letzten Stoß geben!

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

es ist giftig, es erzeugt Krebs. Es ist überall: Im Boden, im Essen, in Urinproben von Menschen aus ganz Europa. Das Ackergift Glyphosat von Monsanto. Die deutsche Stimme in der EU ist entscheidend. Die Umweltministerin Hendricks hat sich von unserem Argumenten überzeugen lassen. Sie stimmt dagegen und streitet nun mit dem Agrarminister Schmidt rum.

Wir müssen jetzt zwei Signale setzen: An die Umweltministerin in Deutschland standhaft zu bleiben und an die anderen Mitgliedsländer in der EU, sich bei ihrer Zurückhaltung nicht beirren zu lassen. Wir fahren nach Brüssel und protestieren am Tag der Entscheidung vor Ort.

Je mehr Stimmen wir mitnehmen, umso besser. Sie haben schon unterzeichnet. Bitte teilen Sie unsere Aktion mit Ihren Freunden, Bekannten und Verwandeten

Einige Studien weisen nach, dass Glyphosat Krebs erregt. Andere Studien reichen nicht aus, um den Nachweis zu führen. Die EU stützt sich auf die, die für einen solchen Nachweis nicht ausreichen. Deutschland schwenkt nun um. Frankreich ist schon dagegen, viele weitere Länder sind unsicher und enthalten sich. Enthaltung wirkt wie ein Nein – unsere Chance ist also gut, aber der Druck muss hoch bleiben.

Glyphosat ist ein Totalherbizid. Es tötet jede Pflanze, egal, ob es Nutzpflanze oder rin Wildkraut ist. Es vernichtet aber nicht nur was grünt und blüht, es nimmt Insekten, Vögeln und Kleintieren die Lebensgrundlage und zerstört so die biologische Vielfalt.

Bitte teilen Sie unseren Appell. Wir werden dort sein, wo die Entscheidung kommenden Mittwoch getroffen wird.

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Glyphosat ist nicht das einzige Ackergift, aber eines, das am meisten verwendet wird und mit dem Monsanto sehr viel Geld verdient. Unser Protest gilt der Umwelt insgesamt. In der EU gilt das Vorsorgeprinzip: Wenn Gefahren nicht ausgeschlossen werden können, bleibt das Gift im Schrank.

Wir verteidigen dieses Prinzip und setzen ein Zeichen für viele weitere Genehmigungsprozesse dieser Art.

Herzliche und kämpferische Grüße

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Rom)
und das gesamte WeMove.EU – Team

PS: SIe haben diese E-Mail vielleicht weitergeleitet bekommen dann finden Sie hier den kurzen Weg zu unserer Petition.

https://act.wemove.eu/campaigns/glyphosat

***

ICH  BIN  LUISE

 

Unser gemeinsamer Masseneinspruch ist eingeliefert! Wir bitten um Rechtsschutzv

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

gestern, am Donnerstag, haben wir über 65.000 Einwendungen beim Europäischen Patentamt in München eingereicht. Der größte Sammeleinspruch, den das Patentamt je gesehen hat. Die Zahlen sind beeindruckend: Zusammen mit unseren Partnern in acht europäischen Ländern [1] haben wir aus fast allen Mitgliedsländern des Europäischen Patentamtes Einsprüche gesammelt. [2].

Mit unserer Einwendung setzen wir einen Prozess in Gang: Unser Anwalt legt zusammen mit unseren Einsprüchen eine gut recherchierte Begründung gegen das Patent von Syngenta vor. Das Amt muss unseren Sammeleinspruch prüfen und lädt dann zu einer Anhörung ein. Bis zu dieser Anhörung rechnen wir mit Kosten von 10.000 Euro, vor allem für den Anwalt und für die Gebühren beim Patentamt.

Eine regelmäßige Spende von Ihnen ist die beste Rechtsschutzversicherung, die wir für unseren Einsatz gegen die Macht der Konzerne bekommen können.

Wir bitten Sie: Fördern Sie uns mit einer regelmäßigen Spende.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

Unser Einspruch ist der Beispielfall für hunderte weitere Patentanträge, die Monsanto, Syngenta und andere Agrarkonzerne auf Pflanzen und Tiere eingereicht haben. Auch sie werden Ihre Anwälte auf das Verfahren ansetzen und sie werden ein Vermögen investieren, um die Entscheidung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

So viel Geld wie die Konzerne brauchen wir nicht. Wir, eine wachsende europäische Bürgerbewegung von über 290.000 Aktiven, haben die Glaubwürdigkeit auf unserer Seite. Es geht uns nicht um Profite, sondern um den Schutz unserer Umwelt. Wir verwenden Ihre Spende nur für die absolut notwendigen Dinge: eine gute Rechtsberatung, intensive Recherchen und um möglichst viele Menschen gegen die dunklen Machenschaften der Agrarkonzerne zu mobilisieren.

Ihre Spende ist unsere Basis. Es sind die vielen regelmäßigen Beiträge, die unsere unabhängige Arbeit möglich machen.

Bitte unterstützen Sie uns mit einem monatlichen Beitrag.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

Mit unserem Einspruch verhindern wir nicht nur den Profit eines Agrarkonzerns. Wir bewahren auch das Recht der Bevölkerung von Peru. Dort kommt die Tomate mit dem hohen Flavonolgehalt natürlich vor. Syngenta will sich dieser Tomate bemächtigen und die Bauern in Peru (und anderswo) müssten Lizenzgebühren zahlen für etwas, was früher kostenlos für alle zu haben war.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und grüßen Sie herzlich

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Rom)
und das gesamte WeMove.EU – Team
WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht.

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ICH  BIN  LUISE

Rekordeinspruch gegen Syngenta-Patent auf Tomaten – dank Ihnen!

Zur Webansicht

Rekordeinspruch gegen Syngenta-Patent!

Das europäische Patentrecht verbietet ausdrücklich sowohl Patente auf Pflanzensorten als auch Patente auf konventionelle Züchtungen. Trotzdem wurden am Europäischen Patentamt  bislang etwa 1400 Patentanträge eingereicht, die konventionelle Züchtungen betreffen. Bei 180 wurde bereits positiv entschieden. Durch die Privatisierung und Monopolisierung genetischer Ressourcen verlieren Züchter und Züchterinnen den freien Zugang zu Zuchtmaterial und die Ursprungsländer die Rechte an ihrem biologischen Reichtum. Gegen diese besorgniserregende Tendenz kämpft die Erklärung von Bern gemeinsam mit der starken, internationalen NGO-Koalition „No Patents on Seeds“.
 

Rekordeinspruch gegen Syngenta-Patent auf Tomaten

Wie wirkungsvoll die Zusammenarbeit mit unseren Verbündeten ist, zeigt der Masseneinspruch gegen ein Patent des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta auf Tomaten. 65‘000 BürgerInnen aus 30 Ländern und 32 Organisationen beteiligten sich am formellen Verfahren. Herzlichen Dank Ihnen allen, welche den Einspruch als BürgerIn mittragen!

Der Masseneinspruch mit Rekordbeteiligung wurde gestern dem Europäischen Patentamt übergeben. In dem kritisierten Patent werden Saatgut, Pflanzen und Früchte, die aus konventionellen Kreuzungen mit Tomaten aus Peru und Chile stammen, zu Unrecht als Erfindung beansprucht. Im Gegensatz zu Holland, Deutschland oder Frankreich, welche diese Patentierungspraxis des EPA ablehnen, hat die Schweiz noch keine Stellung bezogen. Die rekordhohe Beteiligung an diesem formellen Einspruch ist ein klarer Auftrag an die Politik, entschiedener gegen Patente auf Pflanzen und Tiere vorzugehen. Solche Patente gefährden die Zukunft der Pflanzenzüchtung und erfüllen den Tatbestand der Biopiraterie.

Unterschreiben Sie die Petition „Keine Patente auf Pflanzen und Tiere“

Auch die Petition „Keine Patente auf Pflanzen und Tiere“, ebenfalls initiiert durch die Koalition „No Patents on Seeds“, zu der auch die EvB gehört, hat starken Zuspruch erfahren. 80‘000 Menschen in Europa haben die Petition mittlerweile unterschrieben, davon 24‘000 aus der Schweiz. Die Petition richtet sich nicht gegen ein einzelnes Patent, sondern soll Druck auf die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten und den Verwaltungsrat des europäischen Patentamts ausüben, um die bereits bestehenden Verbote im europäischen Patentrecht zu stärken.

Haben Sie schon unterschrieben? Falls nicht, haben Sie und Ihr Umfeld noch bis Ende Mai Zeit dazu!

Petition unterschreiben
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Für die Erklärung von Bern

Manuela Zeller

P.S.: Die EvB sucht eine/n Co-LeiterIn „Politische Abteilung“ und Mitglied der Geschäftsleitung (80%)“. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis am 29. Mai 2016. Interesse?

 ***

ICH  BIN  LUISE

Erklärung von Bern (EvB) | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.evb.ch

 

It’s carcinogenic and it’s everywhere, Netherlands Government Netherlands: vote to keep glyphosate out of Europe

Nabil Berbour, SumOfUs.org

The Netherlands’ vote could make or break the future of glyphosate in the EU.

Tell the Dutch government to stick to its principles and oppose the reauthorization of the harmful pesticide.

Glyphosate weedkillers like Roundup should be completely banned now that the WHO says the chemical is „probably carcinogenic“. But the European Commission still seems determined to put Monsanto’s interests before public health concerns.

In March, the Netherlands joined France, Sweden, and Italy to oppose a new 15-year licence for glyphosate. Undeterred, the European Commission has tweaked the glyphosate license proposal a little to win over the Netherlands. We need to come together now to make sure the Netherlands government stands up to the agrochemical lobby and the Commission.

Concerns about the harm of the world’s most popular weedkiller are reaching a breaking point. Which means that the vote will be a close one, and „swing vote“ countries like the Netherlands have the power to effectively ban glyphosate in the EU.

Tell the Netherlands government to use its decisive vote to effectively ban glyphosate.

https://actions.sumofus.org/a/netherlands-vote-to-keep-glyphosate-out-of-europe/?akid=19354.9287361.HFuT3x&rd=1&source=fwd&t=1

Last month, MEPs backed a ban of glyphosate not only for hobby gardeners and in green spaces like parks and playgrounds, but also in agriculture, where crop diversification and mechanical means are sufficient for the necessary weed control. They also called for strict limits on pre-harvest applications – — proof that lawmakers are coming to understand the dangers of Monsanto’s favorite pesticide. Yet, the Commission is ploughing ahead regardless – while experts say we need an outright ban in order to protect against contamination of our food, water, and soil.

Greenpeace EU’s food policy director, Franziska Achterberg compared renewing the glyphosate licence without proof of its safety to “skydiving without checking your equipment first.” And two months ago, the Netherlands agreed and played a crucial role in delaying the vote pending further research.

In March, together we gathered over 240,000 signatures asking the European Parliament to ban the pesticide. And voices from Big Agrochemicals expressed how “upset” they were that politicians heard our concerns — which means we’re striking a nerve in a big way. Now, we need to target our pressure on the Netherlands and make sure they vote in the interest of the people they represent, not Monsanto.

Call on the Netherlands to stick to its commitment to protect us from the dangers of glyphosate and vote against the Commission’s proposal.

https://actions.sumofus.org/a/netherlands-vote-to-keep-glyphosate-out-of-europe/?akid=19354.9287361.HFuT3x&rd=1&source=fwd&t=1

Thanks for all that you do,
Nabil, Eoin and the team at SumOfUs

**********
More information:

European commission plans to relicense ‚carcinogenic‘ weedkiller, The Guardian, 22 April 2016.
[In Dutch] Letter from the government of The Netherlands regarding EU’s glyphosate licence, Rijksoverheid.nl, 1 April 2016.

***

ICH  BIN  LUISE

Bees

Taren S-K, SumOfUs.org

Sylvia,

Wow, it’s been a huge few months in our campaign to make sure bees across the world are protected. We wanted to make sure you got to see all the great news that you have helped make a reality.


We just helped France win a major bees victory! 

France just scored a major victory for the bees

France just became the first country in the world to move toward a full ban on neonicotonoids (or “neonics”), a class of chemical responsible for global bee deaths.

Will you help us spread the good news by sharing our victory video on Facebook?

https://actions.sumofus.org/pages/france-just-totally-banned-neonics/?source=fbsv

This couldn’t have come at a more important time. More than 300,000 honey bee colonies have died off in France every year since neonics were introduced in the 1990— and France’s honey production just reached an all-time low. After 190,000 SumOfUs members joined the public outcry and pushed France’s Minister of Ecology to come out in support of a neonics ban, France’s parliament opposed the Minister for Agriculture — and with just hours to spare voted for a biodiversity law that includes a total ban on neonics, starting September 2018.

This is GREAT news, but the fight isn’t over quite yet. The French Senate still has to finalize the decision, and big agrochemical lobbies are already working hard to influence the upcoming debate. Now more than ever, we need to keep up our pressure.


We’ve been standing up for bee scientists and unbiased science!

Protecting public scientists like Jonathan Lundgren.

When government bee scientist Jonathan Lundgren was being censored by the U.S. Department of Agriculture because his unbiased research threatened the agrochemical industry, we sprang into action. Hundreds of thousands of us worldwide joined together to demand his gag order be lifted, and for public scientists to be allowed to do their jobs without corporate threats.

Together, our community is supporting public science and we’ve helped Jonathan and his work get off to a new start at Blue Dasher Farm, where he plans to lead cutting-edge independent bee research outside of the control of the world’s biggest pesticide companies. That’s something worth celebrating!


We’re sending a super delegation to the Bayer Annual General Meeting in Cologne, Germany!

Bringing the fight right to Bayer's shareholder meeting.

Thanks to your support, we are sending beekeepers to share their stories directly at the Bayer AGM — happening just days from now. What’s more, our star campaigner Anne Isakowitsch will be speaking at the meeting to thousands of Bayer shareholders, with an official motion we filed asking Bayer’s shareholders to pay attention to the massive opposition worldwide against bee-harming pesticides.

It’s clear that our work is helping. Public opposition to neonics is growing by the day. There are moratoriums on neonics in the EU, a ban in the U.S. State of Maryland, and two of Canada’s largest provinces are phasing out neonics –one of which was just upheld in spite of a court appeal. We’re reaching a tipping point where these products will be too toxic to touch.

And one of the USA’s largest lawn and garden chemical companies is the first to tip. Scotts Miracle-Gro just announced it is turning completely away from bee-harming pesticides.

Our goal is simple but clear: We will keep piling on the pressure until every company follows suit.


Here’s what you can do to target a retailer near you

Time to tell a retailer near you to take neonics of their shelves.

Following up on our huge wins against Home Depot and Lowe’s last year, we’re going to keep up our pressure on the biggest hardware chains that still have not committed to banning bee-harming pesticides, Ace and True Value.

And we have big plans to expand our fight to make sure grocery chains stop selling neonics too.

If you know of any local stores that still sell bee-killing pesticide, you can take action now by starting your very own petition at SumOfUs Community.


And more to come! 

Together we’re stopping the world’s biggest companies in their tracks as they endanger the health of pollinators, our food supply, and our environment. Thanks for everything you’ve done to power this fight. I can tell you one thing: this is just the beginning.

Thanks for all you do,
Taren and the bee-loving team at SumOfUs

 

P.S. All of this incredible progress is only possible because of the financial support of thousands of SumOfUs members. If you’re able to, could you donate so we can keep fighting these important battles for the bees?

***

SumOfUs is a worldwide movement of people like you, working together to hold corporations accountable for their actions and forge a new, sustainable path for our global economy. Please help keep SumOfUs strong by chipping in €3 or become a SumOfUs core member with a regular monthly donation.

Jetzt mitmachen: Stoppt das Bienengift! ++

Donnerstag, 14.04.2016

Newsletter
Jetzt mitmachen: Stoppt das Bienengift!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

vor acht Jahren starben am Oberrhein in kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker. Schuld war giftiger Staub, der entstand, als mit hochpotenten Insektengiften behandelte Maiskörner ausgesät wurden. Seitdem war Saatgut, das mit den drei Stoffen Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin behandelt ist, in Deutschland verboten. 2013 wurde der Einsatz dieser Gifte auf Blühpflanzen von der EU-Kommission europaweit verboten.

Doch nun will das Landwirtschaftsministerium das Verbot durchlöchern. Es hat einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt, der die Aussaat von behandeltem Saatgut wieder erlaubt. Es ist inzwischen sicher, dass selbst kleinste Mengen dieser Gifte Bienen und andere nützliche Insekten schädigen oder töten können. Die Bundesregierung nimmt damit ein massenhaftes Bienensterben in Kauf!

Mit unserer neuen Online-Aktion wollen wir das Ministerium dazu bringen, den Verordnungsentwurf zurückzuziehen. Schreiben Sie jetzt an Minister Schmidt und fordern Sie: Saatgut, das mit Neonikotinoiden behandelt wurde, muss verboten bleiben!

 Jetzt mitmachen

Giftige Bohrschlämme: Bundesländer müssen Stellung beziehen!

Offener Brief zu giftigen BohrschlämmenDie Altlasten der Öl- und Gasindustrie hinterlassen ihre Spuren: Mindestens 1400 Gruben existieren in ganz Deutschland, in denen in den vergangenen Jahrzehnten Bohrschlämme ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen entsorgt wurden. Sind die Gruben undicht, gelangen umwelt- und gesundheitsschädliche Substanzen wie Quecksilber, Arsen, aromatische Kohlenwasserstoffe oder radioaktive Stoffe in das Grundwasser.

In Niedersachsen gibt es inzwischen ein Programm zur Untersuchung und Sanierung der Bohrschlammgruben. Gemeinsam mit anderen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen haben wir die Wirtschafts- und Umweltministerien der übrigen betroffenen Bundesländer aufgefordert, ebenfalls darzulegen, welche Maßnahmen sie zur Lösung dieses Umweltproblems ergreifen werden. Wir warnen außerdem dringend davor, das Problem durch Fracking noch weiter zu vergrößern!

Zum offenen Brief an die Umwelt- und Wirtschaftsministerien

EU-Parlament: Glyphosat soll weiter zugelassen werden

Glyphosat-Zulassung

Gestern hätte das Europaparlament die Möglichkeit gehabt, ein Zeichen für den Verbraucherschutz und gegen den massenhaften Einsatz von Gift in unserer Landwirtschaft zu setzen. Denn in Straßburg wurde über die Wiederzulassung von Glyphosat in Europa diskutiert – leider mit enttäuschendem Ausgang: Der gefährliche Wirkstoff soll mit einigen Einschränkungen für sieben weitere Jahre zugelassen werden.

Das ist zwar ein Fortschritt gegenüber den Plänen der EU-Kommission, die keinerlei Restriktionen und eine Zulassung für weitere 15 Jahre vorsah. Dieser faule Kompromiss reicht uns jedoch nicht: Noch am 22. März hatte sich der Umweltausschuss des Parlaments für ein vollständiges Verbot des Unkrautvernichters ausgesprochen. Durch zahlreiche Änderungsanträge wurde der Ursprungstext im Plenum jedoch völlig verwässert.

Noch ist beim Thema Glyphosat nichts entschieden, denn der Beschluss ist für die EU-Kommission nicht bindend. Wir bleiben dran und machen weiter Druck auf die Politik, um ein vollständiges Verbot von Glyphosat zu erwirken.

 

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig undNeue Prämie: Bio-Honig aus der Region München kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder unsere Arbeit langfristig unterstützen.

Wenn Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts werden, bekommen Sie von uns zwei Gläser Bio-Honig als Prämie.

Außerdem schenken wir Ihnen passend zur Jahreszeit drei Päckchen samenfestes Saatgut von ReinSaat für einen bienenfreundlichen Garten oder Balkon.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

Stellenangebote

Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Referent/in und Campaigner/in für Landwirtschaft und Gentechnik

Termine

Atomkongress 2016: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? – Gundremmingen endlich abschalten!

Samstag, 16. April 2016, 10:00 bis 16:45 Uhr, Hotel am alten Park in Augsburg

Trotz Atomausstieg in Deutschland ist die Gefahr keineswegs gebannt. Die Reaktoren werden immer älter und die Betreiber wollen nicht mehr als unbedingt nötig in die Sicherheit investieren. Franziska Buch, Referentin für Energie und Klima am Umweltinstitut München, spricht auf dem Kongress über die Brennelementesteuer und ihre Rolle im Atomausstieg.

Weitere Infos zur Veranstaltung

Gedenk- und Protest-Demonstration zu Tschernobyl und Fukushima

Sonntag, 17. April 2016 am AKW-Standort Ohu (Isar 1 und 2) bei Landshut
Beginn: 13:00 Uhr am Rathausplatz in Niederaichbach

Mit Redebeiträgen und musikalischer Darbietung wird der Opfer der Atomkatastrophen in Tschernobyl vor 30 Jahren (26. April) und Fukushima vor fünf Jahren (11. März) gedacht.

Weitere Infos zur Veranstaltung

Vortrag und Diskussion: Tschernobyl ist noch nicht gegessen

Freitag, 22. April 2016 ab 19:30 Uhr im Vereinszimmer der Bürgerstuben, Hauptstr. 60, 82223 Eichenau

Pilze und Wild sind nach wie vor radioaktiv belastet – auch wenn sich die Explosion des Atomkraftwerks vor inzwischen 30 Jahren ereignete. Christina Hacker, Vorstand am Umweltinstitut München, referiert über die radioaktive Belastung heute und den Stand der Atomkraft in Deutschland und Europa.

Veranstalter: Ortsverband Eichenau von Bündnis 90 / Die Grünen

Abschalten vor dem GAU: 30 Jahre Tschernobyl – 5 Jahre Fukushima

Samstag, 23. April 2016, ab 13:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr, Kreisverkehr am AKW Gundremmingen

Neben Reden und Musik setzt sich die Menge gegen 15 Uhr zu einem Sternmarsch in Bewegung, welcher nach etwa 45 Minuten wieder an der Bühne endet.

Veranstalter: FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.

Weitere Infos zur Veranstaltung

Obama und Merkel kommen: Großdemo gegen TTIP & CETA

Samstag, 23. April 2016, Opernplatz, Hannover

Eine Viertelmillion Menschen hat am 10. Oktober 2015 in Berlin gegen TTIP und CETA und für einen gerechten Welthandel demonstriert. Jetzt geht der Protest weiter: Eine Initiative aus dem Trägerkreis ruft zur Demonstration am 23. April 2016 vor der Eröffnung der Hannover-Messe auf. Das Motto: TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!

Weitere Infos zur Veranstaltung

Spenden

Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.

Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München

Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer persönlichen Einkünfte.

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Petition richtet sich an Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und an 1 mehr Bienen sind Leben und die Imkerei Erwin Golz muss bleiben!

https://www.change.org/p/staatskanzlei-rheinland-pfalz-bienen-sind-leben-und-die-imkerei-erwin-golz-muss-bleiben

Die Imkerei Erwin Golz in Monrepos bei Neuwied, steht vor dem aus und soll abgerissen werden. Nicht etwa wegen mangelndem Umsatz, sondern auf Drängen des Bauamtes Neuwied soll jetzt Schluss sein.

Einst als privilegierte Imkerei im Aussenbereich genehmigt, besteht die genehmigende Behörde nunmehr auf dem Abriss.

Einer der wichtigsten Entscheidungsgründe das Gebäude nicht zu legalisieren, wird im Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz mit dem Abstand zur benachbarten Wegparzelle aufgegriffen. Dieser soll laut Urteil nur 1,50m betragen.

Tatsächlich beträgt der Abstand 2,00m und 2,07m (so der Vermessungsauszug – H. Klein v. 23.12.2012) Eine Farce!

Die Biene kann heute nicht mehr ohne Hilfe des Menschen überleben! In seinem Bienenhaus schwärmt Erwin Golz nicht nur von seinen Bienen, sondern erzählt Schulklassen und Kindergärten vom Leben mit der Biene, der Varroabehandlung, vermittelt Bienenwissen und verrät Tipps & Tricks, die unser aller überleben sichern. Seine Devise lautet  – BEE Good.

Durch den Abriss würde nicht nur seine Existenz ruiniert werden, sondern vor allem die Natur in der Umgebung, einen lebenswichtigen Partner verlieren.

Erwin Golz hat mit seinem Engagement in seiner Imkerei viele lebenswichtige Effekte für Segendorf, Rodenbach, Niederbieber und Neuwied geschaffen. Die Imkerei ist mehr als nur eine Existenz, Sie ist gelebte Lebenshilfe für die Region. Das behördlich herbeigeführte Ende der Imkerei Erwin Golz ist ein Schlag in die Beziehung Biene –Mensch – Natur.

Diese Petition wird versendet an:
  • Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
  • Hans Jürgen Fries

thomas merz startete diese Petition mit einer einzelnen Unterschrift und hat nun 1.107 Unterstützer/innen.

Starten Sie heute eine Petition, um sich für Ihr Anliegen einzusetzen.

***
ICH  BIN  LUISE

Regierung plant Lizenz zum Bienentöten – jetzt unterzeichnen!

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Regierung will Bienenkiller erlauben

Letztes Jahr verbot Agrarminister Schmidt Pestizide, die Bienen töten. Jetzt gibt er dem Druck von BASF, Bayer und Co. nach – und könnte das Gift schon in den nächsten Tagen wieder freigeben. Mit 200.000 Unterschriften und einer Zeitungsanzeige können wir ihn stoppen.

https://www.campact.de/bienen/appell/teilnehmen/

Liebe SYLVIA ,

Frühling – milde Luft, die Sonne gewinnt an Kraft, die Blumen sprießen. Doch wenn die Imker in diesen Tagen ihre Bienenstöcke öffnen, droht den Bienen ein böses Erwachen.

Denn Agrarminister Christian Schmidt (CSU) will das Verbot von so genannten Neonikotinoiden aufweichen. Das sind Pestizide mit einer furchtbaren „Nebenwirkung“: Sie töten Bienen. Seit 2009 ist das Ackergift daher nicht mehr erlaubt. Schmidt selbst begründete das Verbot im letzten Jahr noch mit der Gefahr eines „millionenfachen Bienentods“ – und feierte sich selbst auch noch als Bienenretter.[1]

Doch nun will der Minister die Pestizide teilweise wieder erlauben. Eine Kehrtwende, von der allein Konzerne wie Bayer, BASF oder Syngenta profitieren. Und fällt das Verbot in Deutschland, könnten die Bienenkiller bald in der gesamten EU wieder auf die Äcker kommen. Eine Verordnung, die das Verbot aushöhlt, liegt bereits vor.[2] Schmidt könnte sie in den nächsten Tagen in Kraft setzen. Und dabei hofft er, dass die Öffentlichkeit von seiner Kehrtwende nichts mitbekommt.

Und genau da können wir ihn packen: Sobald wir 200.000 Unterschriften beisammen haben, veröffentlichen wir den Appell gegen die Bienenkiller im „Bayernkurier“ – dem Hausblatt der CSU, das auch von vielen Imker/innen und Landwirt/innen gelesen wird. Will Schmidt den Eindruck vermeiden, er sei vom Bienenfreund zum Bienenfeind mutiert, muss er von seinem Plan abrücken.

https://www.campact.de/bienen/appell/teilnehmen/

Seit 2009 werden die Neonikotinoide vom jeweiligen Landwirtschaftsminister jedes Jahr aufs Neue verboten. Auslöser dafür war ein Neonikotinoid der Firma Bayer, das zehn­tausende Bienenvölker am Oberrhein tötete. Dass Neonikotinoide daraufhin verboten wurden, ist ein großer Erfolg vieler Imker/innen und engagierter Bürger/innen.

Sie erhalten Rückendeckung aus der Wissenschaft. Immer mehr Studien bestätigen, dass Neonikotinoide verboten gehören. Selbst die EU-Lebensmittelbehörde EFSA, nicht für strikten Umweltschutz bekannt, attestiert den Pestiziden ein „hohes Risiko“ für Bienen und andere Bestäuber.[3] Das Gift raubt den Bienen die Orientierung, so dass sie ihren Stock nicht wiederfinden. Ganze Völker können daran zu Grunde gehen.

Das Bienensterben wird weltweit zum Problem – auch durch die vielen Pestizide.[4] In einigen Regionen Chinas sind die Bienen bereits ausgestorben.[5] Dort bestäuben nun Menschen die Blüten der Obstbäume. Keine dauerhafte Lösung: Sterben die Bienen, brechen die Erträge über kurz oder lang ein.

Minister Schmidt geht dennoch einem Ablenkungsmanöver der Chemielobby auf den Leim: Inzwischen sei das Saatgut so behandelt, dass kaum noch Neonikotinoid-Staub in die Umwelt gelangen könne.[6] Doch der Staub ist längst nicht das einzige Problem: Wenn das behandelte Saatgut keimt, gelangen die Pestizide auch in Blätter und Blüten.[7] Dort nehmen die Bienen das Gift dann hochkonzentriert auf. Nur ein komplettes Verbot kann das verhindern – so wie es auch unser Kampagnenpartner, der Berufsimkerverband DBIB, fordert.

Millionen Menschen sind besorgt über das Bienensterben. Gemeinsam demonstrieren jedes Jahr zehntausende Landwirt/innen, Imker/innen und Verbraucher/innen für eine bienenfreundliche Landwirtschaft. Deswegen wäre es für Schmidt auch so peinlich, wenn seine Wandlung jetzt öffentlich würde – und gemeinsam können wir genau das schaffen!

https://www.campact.de/bienen/appell/teilnehmen/

Herzliche Grüße

Chris Methmann, Campaigner

PS: Frankreich macht vor, wie es geht: Vor zwei Wochen hat die Nationalversammlung ein Verbot von Neonikotinoiden beschlossen.[8] Punkt. So viel Konsequenz wünschen Sie sich auch von Agrarminister Schmidt? Dann unterzeichnen Sie gleich jetzt unseren Appell gegen die Bienenkiller.

https://www.campact.de/bienen/appell/teilnehmen/

[1] „Schmidt: Bienenschutz hat höchste Priorität. Landwirtschaftsminister Schmidt unterzeichnet Eilverordnung“, Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, 21. Juli 2015

[2] „Gift für die Bienen“, Süddeutsche Zeitung, 29. März 2016

[3] EFSA, „Existing Scientific Evidence of the Effects of Neonicotinoid Pesticides on Bees“, 2012

[4] UNEP, „Global Honey – Bee Colony Disorders and other Threats to Insect Pollinators“, 2010

[5] „Menschliche Bienen in China“, Galileo-Reportage, 21. Juni 2015

[6] Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Harald Ebner, Steffi Lemke, Friedrich Ostendorff, Nicole Maisch und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bundestags-Drucksache 18/7607

[7] EFSA, „Existing Scientific Evidence of the Effects of Neonicotinoid Pesticides on Bees“, 2012

[8] „Frankreich will Insektizide von Syngenta und Bayer verbieten“, Neue Zürcher Zeitung, 18. März 2016

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Re: The bees are going EXTINCT

Paul Ferris, SumOfUs.org

You can help beekeepers make a huge impact at Bayer’s annual meeting — they want to come and speak directly to shareholders, and tell them about the mass bee die-offs they see every day in their hives.

But they can’t afford to make it on their own. If you can donate, we’ll make sure those beekeepers are heard.

Will you chip in €1 to help beekeepers attend Bayer’s annual meeting?