Archiv der Kategorie: ANREGUNGEN

320.000 Menschen fordern: Aus für CETA und TTIP

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320.000 gegen CETA! 

So viele Menschen waren mit großem Engagement in sieben deutschen Großstädten am Samstag gegen das Freihandelsabkommen CETA auf der Strasse!

Das war ein deutliches Signal an unsere gewählten VertreterInnen, dieses demokratiezersetzende Handelsabkommen nicht zuzulassen.

Bei den vielen Reden die gehalten wurden, zeigte sich wieder einmal deutlich: Einer der entscheidenden Ablehnungsgründe ist, dass durch die Zustimmung zu CETA eine neue „Paralleljustiz“ geschaffen wird. Die CETA-Anwendung soll in die Hände eines Gremiums gelegt werden, das nicht demokratisch legitimiert ist. Ein sogenannter „Gemischter CETA-Ausschuss“, nur kontrolliert von einem neu gebildeten „Investitionsgerichtshof“, würde in Zukunft die vertraglichen Formulierungen auslegen und so die Deutungshoheit über unsere gesellschaftlichen Belange erobern.

> Fotos auf flickr

Damit würde es der Wirtschaft gelingen, eine „neoliberal-religiöse Kaste“ mit Unfehlbarkeitcharakter zu erzeugen, die Anspruch erhebt, unabhängig von demokratischen Institutionen, über alle bisherigen Errungenschaften und auch Neuerungen bestimmen zu können.

Das darf nicht geschehen!

Der OMNIBUS war in Köln. In Berlin und Köln waren wir auch mit Aktionen dabei. Der OMNIBUS wird jetzt noch vier Wochen in Nordrhein-Westfalen unterwegs sein, um intensiv Unterschriften zu sammeln für die Volksinitiative gegen CETA, die den Landtag von NRW auffordert im Bundesrat gegen CETA zu stimmen.

  Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!  

Herzgruß,

Geschäftsführer OMNIBUS für Direkte Demokratie
P.S. CETA muss verhindert werden. Es geht hier wirklich um Entscheidendes, um ein neues Bewusstsein des Miteinander, um die Gleichheit vor dem Recht, um die Idee der Brüderlichkeit in der Wirtschaft, um eine Zukunft, in der insbesondere unsere Enkel die Wirklichkeit von freiheitlich gestaltbaren Zusammenhängen vorfinden.

  Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!  

Lösungen für die Zukunft

Agrarkongress Bündnis 90 /Die Grünen
1. Oktober 2016, 10:00 – 17:30 Uhr
Heinrich-von-Kleist-Forum, Hamm (Westf.), direkt am Hauptbahnhof

Der OMNIBUS besucht auf Einladung den Agrar-Kongress der Grünen in Hamm. Interessierte können sich über das erfolgreiche „Volksbegehren gegen Massentierhaltung“ in Brandenburg, die aktuelle Volksinitiative „NRW gegen CETA & TTIP“ und über die Arbeit für die Einführung der Bundesweiten Volksabstimmung informieren und unterschreiben.
Programm + Anmeldung

IMPRESSUM

OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH
Im Vogelsang 91
45527 Hattingen
HRB 21986, Essen, Steuer Nr. 323/5721/0256,
Geschäftsführer: Michael von der Lohe

SPENDENKONTO
Bank für Sozialwirtschaft
Kontoinhaberin: OMNIBUS gemeinnützige GmbH
IBAN: DE61 7002 0500 0008 8430 00
BIC: BFSWDE33MUE
Gläubiger-ID: DE97ZZZ00001127303

Reichtum ohne Gier: Der Entwurf einer neuen Wirtschaftsordnung

http://www.kopp-verlag.de/Reichtum-ohne-Gier.htm

Reichtum ohne Gier

Sahra Wagenknecht

Reichtum ohne Gier

Gebunden, 292 Seiten
Artikelnummer : 124201

Preis: 19,95 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Express-Lieferung innerhalb Deutschlands Versand ins außereuropäische Ausland.

Lieferstatus: kurzfristig lieferbar Gewicht: 490.00 Gramm

Menge:

 Der Entwurf einer neuen Wirtschaftsordnung

»Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden«, sagt Sahra Wagenknecht. »Wir leben in einem Wirtschaftsfeudalismus, der mit freier oder sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun hat. Und die Innovationen, die uns bei der Lösung wirklich wichtiger Probleme weiterbringen, bleiben aus. Wie kann es sein, dass vom Steuerzahler finanzierte technologische Entwicklungen private Unternehmen reich machen, selbst wenn diese gegen das Gemeinwohl arbeiten? Wir müssen Talent und echte Leistung belohnen und Gründer mit guten Ideen fördern.«

Mit ihrem Buch eröffnet Wagenknecht eine politische Diskussion über neue Eigentumsformen und die vergessenen Ideale der Aufklärung. Sie legt eine scharfsinnige Analyse der bestehenden Wirtschaftsordnung vor und zeigt Schritte in ein demokratisch gestaltetes Gemeinwesen, das niemandem mehr erlaubt, sich zulasten anderer zu bereichern.

»Das Buch ist wirklich gut geschrieben. Die Autorin beherrscht die Kunst des klaren Denkens.« Peter Gauweiler, Süddeutsche Zeitung

»Vielleicht brauchen wir eine Politikerin der Linken, um uns über die Wurzeln der Sozialen Marktwirtschaft aufzuklären und um Vorschläge zu bekommen, wie wir eine solche Wirtschaftsordnung (wieder) gestalten können.« Max Otte, Börse Online

»Wagenknecht schlachtet ungeniert eine heilige Kuh der Sozialisten.« Norbert Häring, Handelsblatt

»Sie widerlegt die Behauptung, dass der Kapitalismus unentbehrlich für Innovationen sei.« Andreas Wehr, Junge Welt

Neuigkeit zur Petition: Gabriel spielt mit gezinkten Karten!

https://www.change.org/p/angela-merkel-und-sigmargabriel-einblick-f%C3%BCr-alle-in-die-ttip-unterlagen-ttiptransparenz/u/16966412

Marianne Grimmenstein & Martin Patzlaff

Deutschland

17. Juni 2016 — Was der Minister unter einem „Gespräch” mit engagierten Bürgern versteht, hinter denen Hunderttausende von Unterstützern stehen?

Sagen wir es gleich in nur einem Satz:
Wenn das Wirtschaftsministerium Bürgeraktionen und Verbände zum „Gespräch” einlädt, dann ist damit gemeint, dass diese Bürgervertreter ein paar ausgewählte „Informationen” entgegennehmen sollen und dann wieder die Reise nach Hause antreten dürfen.
Von Gespräch oder Diskussion keine Spur!!

Wie vielleicht einigen von Euch erinnerlich ist, haben wir aufgrund unseres Übergabegesprächs im Ministerium die Möglichkeit beim Schopf ergriffen, zu den „Gesprächen” eingeladen zu werden, zu denen nach Aussage der Ministerialen NGOs und andere Organisationen in Abständen eingeladen werden.

Da wir ja nun nicht ganz unerfahren im Umgang mit Politik sind und weil uns das Lamento der Ministerialen, dass von den NGOs leider kaum jemand zu diesen „Gesprächen” anreise (aber man biete doch das „Gespräch” an!) verdächtig schien, haben wir uns schon in Berlin gefragt, ob es für dieses Nichterscheinen triftige Gründe geben könne.

Also haben wir ein wenig nachgebohrt und wollten ohne Umwege und aus erster Quelle (direkt aus dem Ministerium) wissen, was es mit diesen „Gesprächen” auf sich hat.
Am Ende hat es von Mitte April bis Mitte Juni gedauert, bis das Ergebnis feststand:
In schönstem Bürokratendeutsch hat man uns nun mitgeteilt, dass die „Gespräche” genau das sind, was wir befürchten mussten und was in dem obigen Satz zusammengefasst ist.

Damit sich jede(r) davon überzeugen kann und weil wirklich alles Wichtige in nur 2 Mails nachzulesen ist, wollen wir unseren Lesern deren Lektüre nicht vorenthalten.
Kann man Volksvertreter noch wählen, die solche Regierungen bestimmen, die in dieser Weise mit den Bürgern umgehen? Demokratie sieht anders aus!

******* Brief (Mail) von uns an das Ministerium

Gesendet: Donnerstag, 16. Juni 2016 09:46
Betreff: Einladung zum Verbändegespräch am 19. Juli

Sehr geehrte Frau Riemer, sehr geehrte Damen und Herren,

wir hatten unsere generelle Einladung zum Verbandsgespräch dankend bestätigt und bereits am 27.04.2016 in einer Mail an Frau Zypries angeregt, dass die Einladung zu einem konkreten Termin dann u.a. durch die Angabe eines Themas und der vorgesehenen TOPe spezifiziert werden sollte, damit unsererseits (und natürlich seitens der übrigen TeilnehmerInnen) geeignete Vertreter ausgesucht werden und Vorbereitungen getroffen werden können.
Weil wir darauf keine Antwort erhalten hatten und weil der Einladung zum 19. Juli keine solchen Einzelheiten zu entnehmen waren, haben wir diese Spezifizierung nochmals zunächst durch telefonische Nachfrage erbeten und schließlich durch Mail an Sie vom 01.06.2016 zum 10. Juni 2016 ein drittes Mal angefragt.
Da auch dieser Termin nun schon einige Tage zurückliegt und bisher keine Nachricht von Ihnen dazu vorliegt, fragen wir uns hier jetzt, ob das Gesprächsangebot seitens des Ministeriums wirklich ernst gemeint ist.

Wir befürchten nämlich, dass es nicht zu einem wirklichen Gespräch kommen kann, wenn den Teilnehmern in Berlin bestenfalls einige zusätzliche mündliche Informationen gegeben würden. Selbst wenn zuvor noch einige Unterlagen vom Ministerium an die Teilnehmer versandt würden, wären die Teilnehmer im Wesentlichen doch unvorbereitet und über die Möglichkeiten und Bedingungen ihrer Gesprächsteilnahme im Unklaren gelassen.
Ein Beispiel für solche von uns als meist wenig ergiebig angesehenen Veranstaltungen wären die Bundespressekonferenzen.

Wir erneuern daher hiermit unsere Bereitschaft zu einem sachlichen und sachkundigen Gespräch, bitten aber nochmals um Mitteilung der Rahmenbedingungen (Thema, vorläufige TOPe, ungefähre zeitliche Aufteilung, Gesamtdauer, Uhrzeit), nunmehr bis zum 22.06.2016.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Martin M. Patzlaff / Marianne Grimmenstein
Petition TTIP-Transparenz

DIe DeMOkraTIe HeRvorBRIngen

Klicke, um auf mdmagazin_02-2016.pdf zuzugreifen

S. 28

Johannes Stüttgen erläutert im Gespräch mit Andrea Adamopoulos,
Warum Demokratie immer wieder neu erzeugt werden muss.
Interview: Andrea Adamopoulos
„Wenn man immer nur
von Möglichkeiten und
Fähigkeiten ausgeht,
bleibt man in dem
hängen, was schon da ist.“
Johannes Stüttgen
Was unterscheidet die parlamentarische von der direkten Demokratie?
Für mich ist der entscheidende Punkt, dass wir die Demokratie selbst hervorbringen müssen. Bei dem Vorgang der direkten Demokratie stellt man nicht nur das Abstimmungsergebnis klar, sondern man erzeugt die Demokratie aus sich selbst heraus. Auf die Weise müssen wir uns nie wieder sagen lassen, wir fänden die Demokratie vor.
So lief es in den letzten Jahrzehnten: Wir meinen, die Demokratie bereits vorzufinden. Keiner macht das elementare Erlebnis, Demokratie selbst zu erzeugen. Dieser Vorgang, sich immer wieder in dieses Nichts hinein zu begeben, immer wieder neu den demokratischen Prozess zu erzeugen, das ist jedoch für eine funktionierende Demokratie ganz entscheidend.
Die heute praktizierte parlamentarische Demokratie ist eine Einrichtung, auf die wir uns schon lange verlassen.
Wir sagen, diese gehöre zu den Standards unserer westlichen Gesellschaft, wir stellen das nicht in Frage. Das ist jedoch eine Scheinsicherheit. Wir verlassen uns auf Muster, an deren Ursprung
wir nicht teilhaben.
Die Fähigkeit, die ich brauche, um demokratisch mitzuwirken, um ein mündiges, vollgültiges Mitglied der Gesellschaft zu sein, erwerbe ich mir durch die Vorgehensweise der direkten Demokratie und zwar deshalb, weil ich auf diese Weise die Erfahrung mache, von meinen eigenen konkreten Zielen abzusehen, zugunsten der Gleichberechtigung aller Beteiligten.
Von daher hat man Demokratie nie erreicht, sie muss immer wieder neu von uns erzeugt werden.
Inwieweit ist der Vorgang des Hervorbringens von Demokratie durch Wahlen nicht gegeben?
Bei einer Wahl delegieren wir wichtige Fragen an Menschen, die, wie wir sehen, damit völlig überfordert sind. Die ganzen Probleme, mit denen wir aktuell konfrontiert sind, haben wir weg delegiert. Das Problem, wie vernünftige Rechtsordnungen entstehen, haben wir an diejenigen delegiert, die wir gewählt haben. Die gleichen Menschen haben wir beauftragt,
dafür zu sorgen, dass es uns gut geht, doch wir sehen offenen Auges, dass deren Problembewältigung darin besteht, Probleme nach außen zu verlagern: an die Stadtränder, an die Grenzen, über Deutschland hinaus an die Außengrenzen, wo jetzt der Terrorismus beginnt aufzublühen. Diese ausgeblendeten Probleme kommen jetzt alle zurück und damit schließt sich ein bestimmter Regelkreis.
Es wird gesagt, Demokratie gehöre zu den westlichen Qualitätsstandards. Wenn das so ist, dann wird es Zeit, dass wir sie auch selbst hervorbringen, statt immer nur Nutznießer dieser Werte zu sein. Wenn Demokratie den aktuellen Zerreißproben standhalten soll, dann muss sie in mir selbst begründet sein, dann reicht es nicht aus, dass ich mich dieser Sache nur bediene.
Wie können wir aus bekannten und gewohnten Handlungsmustern zu etwas derart Neuem kommen?
Das wirft die Frage nach unserer Unfähigkeit auf. Wir kommen mit unseren bisherigen Methoden nicht mehr weiter und es stellt sich die Frage nach der Fähigkeit nochmal ganz neu. Wo entsteht Fähigkeit? Sie entsteht in der Unfähigkeit, sagt Joseph Beuys: „Auch die Unfähigkeit ist Fähigkeit“. Das ist der Punkt, den man Kreativität nennt. Alles andere, was aus bereits eingespielten Fähigkeiten resultiert, hält uns vom eigentlichen Ausgangspunkt weg, es schneidet uns ab, von der Frage nach dem Ursprung. In diesem Zustand befinden wir uns heute. Er vermittelt uns eine vermeintliche Sicherheit.
Wir sollten uns an den Gedanken gewöhnen, diese Komfortzone verlassen zu müssen, um nochmal ganz neu anfangen zu können. Und uns nicht einbilden, wir könnten auf etwas bereits Erreichtem auf bauen. Wir wissen alle noch nicht, wie es gehen kann, das ist unser großes Kapital.
Vorbilder gibt es nicht. Wo sollen wir also eine Alternative herholen, wenn nicht aus unserem Denken?
Neues beginnt damit, dass wir es uns vorstellen?
Solange wir uns nur an Dingen orientieren, die wir uns vorstellen können, bleiben wir in Vergangenheitsbildern hängen. Weil eine Vorstellung ein Bild ist. Das Bild wollen wir ja überhaupt erst erzeugen. Wir dürfen nicht von Möglichkeiten ausgehen, sondern von Notwendigkeiten. Erst wenn wir von Notwendigkeiten ausgehen, entwickeln wir Möglichkeiten und Fähigkeiten. Wenn man nur von Möglichkeiten und Fähigkeiten ausgeht, bleibt man immer in dem hängen, was schon da ist.
Dadurch werden wichtige Notwendigkeiten ausgeblendet. /
_____

Johannes Stüttgen
Künstler, Mit-Initiator des OMNIBUS FÜR  DIE  DIREKTE  DEMOKRATIE.
Andrea Adamopoulos
langjährige Mitarbeiterin des Omnibus.

Horrende Parteispenden und geheimer Lobbyismus


Sehr geehrte Frau LI,

Tabaklobby, Rüstungsfirmen und Autoindustrie: sie haben den Regierungsparteien 2014 insgesamt hunderttausende Euro überwiesen. Das geht aus den von uns analysierten Rechenschaftsberichten hervor.

Dabei sind Parteispenden nur ein Mittel der Einflussnahme von Unternehmen auf die Politik.

Von der Öffentlichkeit vollkommen unerkannt nehmen Lobbyisten in persönlichen Treffen täglich unsere Abgeordneten ins Visier. Was bei diesen Treffen vereinbart wird, für wen die Lobbyisten arbeiten und welchen Gesetzesentwürfen sie ihren Stempel aufdrücken – wir wissen es nicht!

Mit herzlichen Grüßen von

Demokratie-Check zur Landtagswahl

Newsletter 2016 – Mehr Demokratie e.V. Landesverband Baden – Württemberg

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Inhaltsverzeichnis

1. Bürgerbegehrensbilanz 2015: direkte Demokratie funktioniert auch in schwierigen Fällen!
2. Angela Merkel und Sigmar Gabriel: wir wollen kein TTIP & CETA!!

Sehr geehrte Frau Li,

wie stehen die Kandidierenden der anstehenden Landtagswahl zu den wichtigen Demokratie-Themen? Wir haben sie alle befragt und 329 haben geantwortet. Insgesamt 18 Fragen zur direkten Demokratie, Bürgerbeteiligung, dem Wahlrecht und zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA haben wir ausgewertet und Ihnen in unserem Demokratie-Check zur Verfügung gestellt.

Zum Demokratie-Check mit Wahlkreis-Suche:

https://www.mitentscheiden.de/bw_kandidatensuche.html

Durch Eingabe Ihrer Postleitzahl können Sie nachsehen, wie die Kandidierenden aus Ihrem Wahlkreis zu den Demokratie-Fragen stehen. Außerdem haben wir die Wahlprogramme derjenigen Parteien, die Chance auf Einzug in den Landtag haben, daraufhin abgeklopft, ob sie noch weitere Demokratie-Reformen durchsetzen wollen. Hier geht es um heikle Themen, wie etwa eine dringend notwendige Reform des Landtagswahlrechts aber auch um die eigentlich wenig umstrittene Einführung von Bürgerentscheiden auf Landkreisebene.
Die Ergebnisse für die Parteien, die am wahrscheinlichsten an einer Regierung beteiligt sein werden: die Grünen sind am reformfreudigsten, die SPD und die FDP verteidigen den Status Quo und die CDU möchte Bürgerbeteiligung sogar teilweise zurückschrauben.

Zur Analyse der Wahlprogramme und einer detaillierten Auswertung: https://www.mitentscheiden.de/12077.html
Aber sehen Sie selbst, wie Ihre Kandidierenden geantwortet haben. Mehr Demokratie wird an diesen Themen dran bleiben, mit Überzeugungsarbeit bei unseren bald neu gewählten Parlamentarier/innen, aber auch mit den neuen Beteiligungsinstrumenten wie dem Volksantrag, die uns jetzt endlich zur Verfügung stehen!

Mit freundlichen Grüßen und der dringenden Bitte vom Wahlrecht in diesen turbulenten Zeiten kräftig Gebrauch zu machen!
Ihre Sarah Händel

PS: Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, das in der nächsten Legislatur an unsere Seite für mehr direkte Bürgerbeteiligung und eine offene und mutige Demokratie kämpfen möchte! Jetzt Mitglied werden:

https://www.mehr-demokratie.de/8247.html
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1. Bürgerbergehrensbilanz 2015: Rottweil, Au und Eisingen zeigen, direkte Demokratie funktioniert auch in schwierigen Fällen!

Wie jedes Jahr haben wir ausgewertet, wie viele Bürgerbegehren es im Ländle gab, wie sie ausgingen, und woran sie scheiterten. Besonders spannend waren die Abstimmungen in Eisligen und Au zum Standort eines Flüchtlingsheims. In beiden Fällen hat sich die Mehrheit der Bürger für die vom Gemeinderat vorgeschlagene Unterbringung der Flüchtlinge ausgesprochen.

Hier finden Sie die Auswertung der Bürgerbegehren 2015:
https://www.mitentscheiden.de/12086.html
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2. Angela Merkel und Sigmar Gabriel: wir wollen kein TTIP & CETA!!

Gleich 3 Mal wollen wir diese Woche in Baden-Württemberg bei Auftritten der Kanzlerin und des Wirtschaftsministers deutlich machen, dass die Stimme der Menschen nicht überhört werden kann! Wir laden Euch herzlich ein, mit uns Flagge zu zeigen am:

8. März (Dienstag) in Nürtingen ab 16 Uhr vor der Stadthalle
8. März (Dienstag) in Stuttgart ab 18 Uhr vor der Liederhalle
9. März (Mittwoch) in Karlsruhe ab 14 Uhr vor dem Tollhaus

Bitte kommt zahlreich zum „Stop TTIP“- & CETA-Protest und ladet Eure Freunde und Bekannten ein – auch gerne durch das Teilen dieses Facebook-Events: https://www.facebook.com/events/493036397549623/

Gemeinsam schaffen wir das! 🙂
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ANSTEHENDE TERMINE:

Ständig aktualisierte TTIP- und weitere Termine finden Sie hier:

https://www.mitentscheiden.de/8389.html

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Herausgeber: Mehr Demokratie e.V.; Landesverband Baden-Württemberg
Redaktion: Sarah Händel
Mehr Demokratie e.V. – Landesverband Baden-Württemberg, Rotebühlstr. 86/1, 70178 Stuttgart, Tel.: 0711 – 509 10 10, Fax.: 0711 – 509 10 11
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 700 205 00, Kto. 885 81 07

Fördern Sie Mehr Demokratie – einfach per Mausklick:
https://www.mehr-demokratie.de/spenden_bw.html
Mehr Demokratie e.V.
Geschäftsführung: Roman Huber
Kassenwart: Bernhard Marx
Vereinsregister: Amtsgericht Bonn
Vereinsregister-Nummer 5707
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Disclaimer
Dies ist ein Service des Landesverbandes Baden-Württemberg von Mehr Demokratie. Falls Sie den Newsletter ungewollt empfangen, bitten wir Sie, dies zu entschuldigen. Wenn Sie den Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, senden Sie bitte eine Email mit dem Betreff >Kündigung Newsletter< an mailto: newsletter@mitentscheiden.de oder tragen sich auf >http://mitentscheiden.de/bw_newsletter.html< aus.

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ICH  BIN  LUISE

 

Wir sind in Sorge um Europa.

WeMove.EU

Wir sind in Sorge um Europa. Wir sind erschrocken über die konservative Regierung in Polen, die Freiheitsrechte beschränkt. Wir trauern um die Menschen auf der Flucht, die an Europas Grenzen stranden und sterben. Wir sind besorgt, weil Smog und CO2 unsere Atmosphäre belasten.

Wir wollen diese Entwicklungen nicht hinnehmen und sind entschieden, eine europäische Bürgerbewegung aufzubauen. Dazu haben wir Ihnen kurz vor dem Jahreswechsel eine E-Mail geschickt, die wir Ihnen hier noch einmal senden möchten. Wir bitten Sie herzlich, unsere Arbeit mit einer Spende zu unterstützen.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes und friedliches Neues Jahr!

Jörg Rohwedder – für das Team von WeMove.EU
(Campaigner Deutschland)

Unsere E-Mail an Sie vom 28.12.2015:

vor 18 Monaten hatten wir, eine handvoll Aktivisten, die Idee. Vor einem Jahr hatten wir die Idee in ein Konzept geschrieben und suchten nach unserer Antwort auf die Frage, wie es uns als Bürgerbewegung in der EU mit seinen 28 Mitgliedsstaaten gelingen kann, gehört zu werden. Unsere Vorbilder sind Campact in Deutschland und 38degrees in Großbritannien. Aber ist sowas auch in mehreren Sprachen gleichzeitig möglich? Können wir unseren Protest wirkungsvoll dahin tragen, wo die Entscheidungen fallen? Wir waren uns schnell sicher: Es ist in jedem Fall wert, es auszuprobieren.

Wollen Sie uns dabei unterstützen? Werden Sie WeMove.EU-Förderer/in.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

 

Campact stellte die erste Finanzierung sicher. Vor neun Monaten hatten wir die Technikcrew zusammen. Vor sechs Monate haben wir ein Team von Campaignern eingestellt und seit dem 1. September sind wir online. Unser Wachstum ist rasant: 136.141 Bürgerinnen und Bürger aus 20 EU-Ländern sind schon aktiv geworden. Sie sind auch mit dabei und dafür möchten wir Ihnen ganz herzlich danken.

Gemeinsam sind wir WeMove.EU, eine europäische Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt. Wir wollen, dass in Europa eine Politik für uns Menschen gemacht wird. Wir wollen, dass unsere Stimme in Europa Gehör findet.

Sie können sich sicher vorstellen, dass Kampagnen in bisher fünf, bald sechs Sprachen teuer sind und ohne Ihre Hilfe geht es nicht. Wir sind angewiesen auf regelmäßige Spenden um unsere Arbeit zu finanzieren. Schon mit 5 € im Monat helfen Sie!

Werden Sie WeMove-Förderer/in.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

Leider gibt es Grund genug, aktiv zu werden und wir sind sehr besorgt, wie sich Europa verändert. Wir beobachten zu viel Fremdenfeindlichkeit, zu viel Armut und Reichtum und zu viel Umweltzerstörung. Wir sehen die Wahlerfolge der Rechten in Polen, Ungarn und Frankreich. Wir sehen, dass Lobbyisten großer Unternehmen zu oft mehr Einfluss haben, als wir an der Wahlurne.

Als WeMove.EU lichten wir den Dschungel europäischer Entscheidungsstrukturen. Wir finden den richtigen Addressaten für unsere Forderungen. Wir bringen die Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen und bündeln die gemeinsamen Forderungen in einem Appell. Zusammen mit diesen Partnern sind wir WeMove-Aktiven aus ganz Europa laut, stark und unbequem. Sehen Sie hier, was wir schon erreicht haben:

Unsere Aktion für eine gesunde  Umwelt

Das Ackergift Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend. Es ist überall zu finden. Im Brot, in Äpfeln und Mandarinen, in Weintrauben und in Futtermitteln. Jeder Zweite von uns hat es im Urin. Die EU entscheidet über eine erneute Zulassung für weitere zehn Jahre. Wir stimmen mit 135.733 Aktiven von WeMove und unserer schwedischen Schwesterorganisation Skiftet gegen eine Zulassung und haben den ersten Schwung Unterschriften übergeben. Die Kampagne geht weiter.

Uebergabe von135.733 Unterschriften

Unterstützen Sie uns mit einer regelmäßigen Spende.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

Unser Appell an die Innenminister: Würde kennt keine Nationalität.

Familien, Männer, Frauen und Kinder sind auf der Flucht vor Terror und Krieg. Tausende ertrinken, weil die Europäische Union nur sehr wenigen eine legale Einreise ermöglicht. Zehntausend WeMove-Aktive haben unsere Petition an die europäischen Innenminister unterstützt, mit der wir sichere Wege in die EU gefordert haben.

Unsere Forderung an die EU: Keine privaten Schiedsgerichte

Mit geheimen Verhandlungen über Handelsabkommen wie TTIP sollen private Schiedsgerichte die Interessen der Unternehmen stärken. Rechtsstaatlichkeit wird ausgehöhlt. Wir befürchten, dass sich unsere Staaten und Regierungen immer wieder den Gewinninteressen von Konzernen beugen müssen.

Keine Strafen fuer Regierungen die im Interesse ihrer Buerger handeln

Wir streiten für mehr direkte Demokratie

Wir wollen, dass die europäische Bürgerinitiative für uns alle leichter zugänglich wird. 20.588 Bürger haben unseren Appell an das Europaparlament unterstützt. Auch hier gibt es eine positive Empfehlung des Parlaments. Wir bleiben dran und streiten dafür, dass unsere Stimme gehört wird.

Unterstützen Sie uns mit einer Dauerspende.

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Wir fordern Durchblick im Abgasnebel

Zusammen mit tausenden Europäerinnen und Europäern aus mehr als 20 Ländern verlangen wir Transparenz im VW Abgasskandal. Wir wollen wissen, warum ein Betrug, der seit vielen Jahren bekannt war, nicht unterbunden wurde. Der von uns geforderte Untersuchungsausschuss ist inzwischen vom Europaparlament beschlossen worden.

VW-Skandal darf nicht folgenlos bleiben!

Wir kommen aus ganz Europa

Wir vereinen Bürgerinnen und Bürger von Spitzbergen bis Gibraltar, von Brest bis Białystok, um unserer Stimme gemeinsam Gehör zu verschaffen. Unser Büro-Team aus neun Menschen arbeitet in Berlin, Bordeaux, Brüssel, Lübeck, Ljubljana, Madrid, Rom und Warschau.

Wir starten Eingaben und Appelle und übergeben die Unterschriften mit Aktionen, die von Politikerinnen und Politikern nicht zu übersehen sind. Wir finanzieren uns bisher ausschließlich aus Spenden und einem Gründungszuschuss von Campact in Deutschland.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns weiter unterstützen. Mit Ihrer Spende und mit Ihrer Stimme.

Kommen Sie gut ins Neue Jahr!

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Mika Leandro (Bordeaux)
Olga Vuković (Rom)
Oliver Moldenhauer (Berlin)

PS: Der Aufbau von WeMove.EU braucht langen Atem und nachhaltige Finanzierung. – Werden Sie doch auch regelmäßige Spenderin, regelmäßiger Spender.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union die sich gesellschaftlicher und ökonomischer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlichster Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen wollen, klicken Sie bitte hier.

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ICH  BIN  LUISE