von Guido Grandt
Lieber Leser,
Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass die Abschaffung des Bargelds immer weiter voranschreitet. In der Schweiz, in der Stadt Zug, gibt es zurzeit einen Testlauf, (probeweise) die Bezahlung öffentlicher Dienstleistungen mit der Digitalwährung Bitcoin zu akzeptieren. Damit ist Zug die weltweit erste Stadt, die diesen Plan umsetzt.
Doch es gibt noch weitere Pläne, das Bargeld zu Gunsten einer Kryptowährung abzuschaffen. Und die kommen ausgerechnet aus Großbritannien, das vor dem Brexit steht.
Großbritannien und die Umstellung des Geldsystems
Zwar werden die Briten in absehbarer Zeit nicht mehr zur EU gehören, dennoch treiben Sie eine perfide Umstellung des Geldsystems voran. Sie werden sich jetzt fragen, wie das aussehen soll? Ganz einfach: Das britische Pfund soll komplett auf eine virtuelle Währung umgestellt werden!
Dies verrät ein Arbeitspapier der Bank of England, das im Juli 2016 aufgetaucht ist. Der Grund hierfür: Damit soll angeblich das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden.
Nachtigall ick hör dir trapsen, kann ich da nur sagen!
Der Plan in die Finanzdiktatur liegt bereits auf dem Tisch
Die britische Zentralbank selbst will diese digitale Währung herausgeben, um sie „effizienter“ zu machen. Und nicht etwa – wie bei Bitcoin – durch private Betreiber. Die Bank of England ist davon überzeugt, Unsicherheiten hinsichtlich einer zuverlässigen Verwaltung viel besser umsetzen zu können. Und dadurch die damit verbundenen Risiken zu minimieren.
Die Zentralbank auf der Insel weist auch darauf hin, dass es bislang noch keine sichere und störungsfreie Technologie hinsichtlich einer digitalen Zentralbankwährung gebe. Und damit würden auch keine historischen Erfahrungen vorliegen. Deshalb sollte man das Kryptowährungs-System ausprobieren, um eben seine Chancen und Risiken zu prüfen.
Kryptowährung soll „perfekte“ Alternative zum herkömmlichen Geldsystem sein
Der scheinbare Vorteil dieser Kryptowährung wird so angepriesen: Sie soll Zinsen abwerfen. Außerdem über ein Netzwerk von Verteilungspunkten „universell“ zugänglich sein.
Die scheinbar perfekte Alternative also zu den normalen Bankeinlagen, die seit der Niedrig- und Negativphase der EZB nicht mehr die Bohne wert sind.
Theoretische Vorteile, die nicht bewiesen sind!
In der Theorie sieht das bei den Autoren des Arbeitspapiers relativ einfach aus. Sie gehen von einem Beispiel des US-amerikanischen Geldmarkts vor der Finanzkrise von 2008 aus. Hätte man damals 30 Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts als Digitalwährung ausgegeben, hätte dies zu einer Steigerung von rund 3 Prozent des BIP geführt.
Warum? Weil die realen Marktzinsen gesenkt worden wären. Ebenso die Steuern und die monetären Transaktionskosten. Außerdem hätte sich auch der „Geschäftszyklus“ stabilisiert.
Propaganda und Marketing um das Bargeld endgültig abzuschaffen
Ich erinnere Sie daran: Die Bank of England sagte selbst, dass es noch keine historischen Erfahrungen mit einer solchen Kryptowährung gibt. Deshalb sage ich Ihnen, dass auch diese (scheinbaren) Vorteile nicht mehr als Propaganda sind. Ein besserer Marketingtrick.
Diese Überlegungen der britischen Zentralbank fußen auf der Tatsache, dass in Europa das Bargeld komplett abgeschafft werden soll! Deshalb werden Ihnen Kryptowährungen schmackhaft gemacht.
Ohne Bargeld sind Sie der große Verlierer!
Durch das Ende des Cashs verlieren Sie die Verfügungsgewalt über Ihr Bankguthaben. Über Ihre finanzielle Souveränität. Und damit über Ihre Unabhängigkeit. Dafür werden Sie zu einem gläsernen Menschen unter der Kontrolle des übermächtigen Überwachungsstaates, der Ihre Freiheitsrechte mit Füßen tritt.
Das ist nichts anderes als die Auflösung Ihrer bürgerlichen Freiheit. Und damit der direkte Weg in die Finanzdiktatur und die Totalüberwachung!
Verteilen und verbreiten Sie deshalb unsere Petition gegen einen Stopp des Bargeldverbots in Ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis!
Hier:
https://www.volkspetition.org/petitionen/bargeldverbot-stoppen/
Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!
Herzlichst Ihr
Guido Grandt