Archiv für den Monat Oktober 2017

Mut ist die Bereitschaft, Angst auszuhalten. Vor allem, eigene Gedanken und Impulse zuzulassen, die Angst erzeugen. Dann hat man eben ein rotes Gesicht, schweißnasse Hände, zitternde Lippen!

Was will ich wirklich? Was tue ich nur, weil es von mir erwartet wird?

In dem Moment, wo man kurz davor ist, sich frontal dem sozialen Druck, der autoritären Erwartung zu widersetzen, erreicht diese Angst ihren Höhepunkt.

https://faszinationmensch.com/2017/10/29/wie-ist-es-moeglich-dass-menschen-taeglich-auf-eine-entwicklung-hinarbeiten-bei-der-sie-ihr-eigenes-und-das-leben-ihrer-kinder-und-enkel-riskieren/

Wenn jemand permanent schlecht über andere Menschen redet, …

… hat er meist ein Problem mit ihnen und im eigenen Verhaltensrepertoire (noch) nichts gefunden, um dieses Problem zu lösen.

Auch jede Art von Rechtfertigungen macht mich seitdem neugierig.

Rechtfertigungen sind ein Hinweis darauf, dass Menschen etwas gegen ihre persönlichen Empfindungen tun.

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Gehorsam ist kein passiver, sondern ein aktiver Prozess, …

… auch wenn er möglicherweise von vielen Menschen kaum noch wahrgenommen wird.

Dennoch muss Unterordnung psychologisch geleistet werden, …

… denn das Gefühl der persönlichen Verantwortung bleibt, …

… auch wenn es ins Unbewusste verbannt wurde.

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autoritären Situation

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Das wirklich Interessante, das Milgram herausgefunden hat, ist die Erkenntnis, dass so gut wie alle Personen in einer autoritären Situation in einen Konflikt zwischen zwei verschiedenen Gefühlen geraten.

… es GIBT bis auf ganz wenige pathologisch Gefühlsblinde KEINE kaltblütigen Täter.

Sein Buch „Das Milgram-Experiment“ ist in gewisser Weise ein Lehrbuch für Zivilcourage.

Dass man Milgram immer nur mit der bekannten Schreckensbotschaft assoziiert, selten aber mit einem Lehrer zum Mutig-Sein, scheint mir typisch für unsere Gesellschaft.

Wir sollten uns aber schleunigst mit den wertvollen Erkenntnissen seiner Forschung beschäftigen.

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Ein berühmtes und gleichzeitig unbekanntes Experiment

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Das Milgram-Experiment ist auf der ganzen Welt für seinen skandalösen Befund berühmt: Sechzig Prozent aller Versuchspersonen waren in einem vermeintlichen Lernexperiment bereit, einen vermeintlich ungelehrigen Schüler für falsche Antworten zu bestrafen und ihn dabei mit Stromstößen zu Tode zu foltern. Etwa neunzig Prozent verabreichten ihm Stromstöße in lebensbedrohlicher Dosis. Der vermeintliche Schüler (also ein Schauspieler), der sich in einem Nebenzimmer befand, brüllte vor (vermeintlichen!) Schmerzen brüllte und flehte die Versuchsleitung an aufzuhören. Doch der übergeordnete „Experte“ bestand mit autoritären Befehlen wie: „Sie müssen weitermachen. Das Experiment erfordert es!“ auf der Fortführung. Nur zehn Prozent der (vermeintlichen) Lehrer brachen die Sache schon vor dem ersten Schmerzensschrei ab. Dreißig Prozent ließen sich von den markerschütternden Schreien des Opfers zum Abbruch bewegen. Der Rest, wie gesagt, zog durch bis zum (vermeintlichen) Exitus.

Milgram hat dieses Experiment in verschiedenen Varianten wiederholt. Die Quote des Ungehorsams stieg, je näher man das Opfer an den Täter rückte. War es anfangs noch in einem anderen Raum, saß es am Ende in nächster Nähe zum „Lehrer“. Selbst da gingen immerhin noch knapp zwanzig Prozent bis zum Äußersten und ertrugen, dass das Opfer in ihrer Nähe bewusstlos zusammenbrach.

alles lesen …

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Der wahre „Sexismus-Skandal“ ist die Sexualisierung der Kinder

Mathias von Gersdorff
Frankfurt am Main, den 29.10.2017


gegenwärtig sind die Zeitungen wieder voller Schlagzeilen über einen grassierenden „Sexismus“ in unserer Gesellschaft.

Die Kritik bzw. die Vorwürfe sind oft berechtigt, wie beispielsweise bei den Missbrauchsfällen in der Filmindustrie von Hollywood. Manchmal wird aber aus linksideologischen und feministischen Gründen übertrieben.

Am meisten überrascht mich die empörte Kritik aus linken oder feministischen Kreisen an der Werbung, die Frauen halbnackt oder in erotischen Posen zeigen.

Beim lesen dieser Kritik am „grassierenden“ Sexismus in Deutschland frage ich mich immer wieder:

  • Haben sich die linken oder feministischen Empörten jemals Gedanken gemacht, dass Kinder an jeder Tankstelle problemlos alle möglichen Nackt- und Sexfotos sehen können?
  • Haben sich die linken oder feministischen Kritiker jemals darüber aufgeregt, dass Erotik aus dem Fernsehen nur so hervorquillt und für Kinder jeden Alters zugänglich ist?
  • Wann haben diese linken und feministischen Kommentatoren zuletzt gegen die Flut von Pornographie im Internet protestiert, die auch Kinder und Jugendliche sexuell verwahrlosen läßt?


Aber das ist noch längst nicht alles.

In welcher Art Publikation würde man normalerweise meinen, dass folgender Satz gedruckt steht: „Lustvolle Entdeckung des eigenen Körpers und der eigenen Genitalien, Zärtlichkeit und körperliche Nähe?“

Nein, diesen Satz habe ich nicht aus der Werbung für einen Sexratgeber -Roman oder -Magazin entnommen.

Dieser Satz steht in den „Richtlinien zur Sexualerziehung für die Schulen des Saarlandes“ und beschreibt eines der Themenbereiche für Schüler der 5. bis 7. Klasse.

Sie sehen selbst: Die öffentliche Debatte über „Sexismus“ ist verlogen, denn sie ignoriert die wichtigsten Opfer der Sexualisierung der Öffentlichkeit durch erotische Werbung, Medien und Internet:

Die Kinder!

Die Kinder sind die ersten, die von der Erotik- und Pornoflut geschützt werden müssen.

Und dafür brauchen wird härtere Gesetze, die in der Lage sind, einen effektiven Jugendmedienschutz zu gewährleisten.

Vor allem muss gegen die Werbung vorgegangen werden, die nicht nur unsere Städte und Medien mit Erotik füllt, sondern auch die Porno-Industrie im Internet finanziert. Werbeeinnahmen sind der Kraftstoff, von dem die Internetpornographie lebt.

Und dass die übergriffigen und gender-gesättigten Sexualkunde-Lehrpläne für die Schulen Deutschlands eingestampft werden müssen, ist auch offensichtlich.

Helfen Sie bitte der Aktion „Kinder in Gefahr“, sich für diese Ziele einzusetzen.

Anhand von Initiativen, Petitionen und Publikationen können wir viele Menschen bewegen, sich stark zu machen, dass unsere Kinder in einer anständigen Umgebung aufwachsen, ohne ständig von Erotik und Pornographie bedroht zu werden.

Helfen Sie uns bitte mit einer Spende von 15, 25, 50 100, damit wir dafür sorgen können, dass der Kindesschutz in Deutschland wieder höchste Priorität wird.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,

Mathias von Gersdorff


Ihre Spende für die Aktion Kinder in Gefahrhttps://www.aktion-kig.org/spendenaktionen/

WESTAFRIKANISCHE BÜRGERBEWEGUNGEN GRÜNDEN IN BAMAKO EINE FRONT FÜR DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE – Le FISPA: des mouvements citoyens créent un « Front » pour la démocratie en Afrique

Avatar von aramataMALI-INFORMATIONEN

1. Mali: Afrikanische Zivilgesellschaft verbündet sich und folgt den Ereignissen in Togo
RFI – 09-10-2017 10:17
Am 8. Oktober 2017 trafen sich fünfzehn Vereinigungen der Zivilgesellschaft und afrikanischen Aktivisten in Bamako. Sie bildeten eine Front, die internationale Front der Panafrikanischen Zivilgesellschaft (FISPA).
2. Elie Kamano: Die Fispa verurteilt jene Führer, die „ihre Mandate verlängern wollen“
RFI – Gesendet: Montag, 10. Oktober 2017
Interview von Christophe Boisbouvier
Gegen die dritten Mandate der Staatsoberhäupter in Afrika gibt es nun eine neue Koalition. Es ist die FISPA, die etwa fünfzehn Organisationen der Zivilgesellschaft aus Westafrika zusammenbringt.
3. Edito: Ich bin Ras Bath!
Bamako (Le Démocrat) – 25. Okt. 2017
Von Aliou Toure, Redaktionschef von „Le Démocrat“
Nach seiner sehr erfolgreichen Europa-Tour ist der Sprecher des Kollektivs zur Verteidigung der Republik (CDR) Youssouf Mohamed Bathily alias Ras Bath innerhalb des Landes unterwegs,um „Die Kampagne für den Wechsel 2018; Meine Nina-Karte, meine Waffe“ zu erklären.

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