Was will ich wirklich? Was tue ich nur, weil es von mir erwartet wird?
In dem Moment, wo man kurz davor ist, sich frontal dem sozialen Druck, der autoritären Erwartung zu widersetzen, erreicht diese Angst ihren Höhepunkt.
Was will ich wirklich? Was tue ich nur, weil es von mir erwartet wird?
In dem Moment, wo man kurz davor ist, sich frontal dem sozialen Druck, der autoritären Erwartung zu widersetzen, erreicht diese Angst ihren Höhepunkt.
… hat er meist ein Problem mit ihnen und im eigenen Verhaltensrepertoire (noch) nichts gefunden, um dieses Problem zu lösen.
Auch jede Art von Rechtfertigungen macht mich seitdem neugierig.
Rechtfertigungen sind ein Hinweis darauf, dass Menschen etwas gegen ihre persönlichen Empfindungen tun.
… auch wenn er möglicherweise von vielen Menschen kaum noch wahrgenommen wird.
Dennoch muss Unterordnung psychologisch geleistet werden, …
… denn das Gefühl der persönlichen Verantwortung bleibt, …
… auch wenn es ins Unbewusste verbannt wurde.
Das wirklich Interessante, das Milgram herausgefunden hat, ist die Erkenntnis, dass so gut wie alle Personen in einer autoritären Situation in einen Konflikt zwischen zwei verschiedenen Gefühlen geraten.
… es GIBT bis auf ganz wenige pathologisch Gefühlsblinde KEINE kaltblütigen Täter.
Dass man Milgram immer nur mit der bekannten Schreckensbotschaft assoziiert, selten aber mit einem Lehrer zum Mutig-Sein, scheint mir typisch für unsere Gesellschaft.
Wir sollten uns aber schleunigst mit den wertvollen Erkenntnissen seiner Forschung beschäftigen.
Das Milgram-Experiment ist auf der ganzen Welt für seinen skandalösen Befund berühmt: Sechzig Prozent aller Versuchspersonen waren in einem vermeintlichen Lernexperiment bereit, einen vermeintlich ungelehrigen Schüler für falsche Antworten zu bestrafen und ihn dabei mit Stromstößen zu Tode zu foltern. Etwa neunzig Prozent verabreichten ihm Stromstöße in lebensbedrohlicher Dosis. Der vermeintliche Schüler (also ein Schauspieler), der sich in einem Nebenzimmer befand, brüllte vor (vermeintlichen!) Schmerzen brüllte und flehte die Versuchsleitung an aufzuhören. Doch der übergeordnete „Experte“ bestand mit autoritären Befehlen wie: „Sie müssen weitermachen. Das Experiment erfordert es!“ auf der Fortführung. Nur zehn Prozent der (vermeintlichen) Lehrer brachen die Sache schon vor dem ersten Schmerzensschrei ab. Dreißig Prozent ließen sich von den markerschütternden Schreien des Opfers zum Abbruch bewegen. Der Rest, wie gesagt, zog durch bis zum (vermeintlichen) Exitus.
Milgram hat dieses Experiment in verschiedenen Varianten wiederholt. Die Quote des Ungehorsams stieg, je näher man das Opfer an den Täter rückte. War es anfangs noch in einem anderen Raum, saß es am Ende in nächster Nähe zum „Lehrer“. Selbst da gingen immerhin noch knapp zwanzig Prozent bis zum Äußersten und ertrugen, dass das Opfer in ihrer Nähe bewusstlos zusammenbrach.
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1. Mali: Afrikanische Zivilgesellschaft verbündet sich und folgt den Ereignissen in Togo
RFI – 09-10-2017 10:17
Am 8. Oktober 2017 trafen sich fünfzehn Vereinigungen der Zivilgesellschaft und afrikanischen Aktivisten in Bamako. Sie bildeten eine Front, die internationale Front der Panafrikanischen Zivilgesellschaft (FISPA).
2. Elie Kamano: Die Fispa verurteilt jene Führer, die „ihre Mandate verlängern wollen“
RFI – Gesendet: Montag, 10. Oktober 2017
Interview von Christophe Boisbouvier
Gegen die dritten Mandate der Staatsoberhäupter in Afrika gibt es nun eine neue Koalition. Es ist die FISPA, die etwa fünfzehn Organisationen der Zivilgesellschaft aus Westafrika zusammenbringt.
3. Edito: Ich bin Ras Bath!
Bamako (Le Démocrat) – 25. Okt. 2017
Von Aliou Toure, Redaktionschef von „Le Démocrat“
Nach seiner sehr erfolgreichen Europa-Tour ist der Sprecher des Kollektivs zur Verteidigung der Republik (CDR) Youssouf Mohamed Bathily alias Ras Bath innerhalb des Landes unterwegs,um „Die Kampagne für den Wechsel 2018; Meine Nina-Karte, meine Waffe“ zu erklären.
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