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Nadia Murad musste zusehen, wie ihre Brüder umgebracht wurden, als Islamisten vor drei Jahren ihr Zuhause im Nordirak angriffen. Sie selbst wurde verschleppt und monatelang gefangen gehalten. Insgesamt wurden 3.000 Menschen getötet und bis zu 7.000 gekidnappt. Aus dem alleinigen Grund, dass sie der religiösen Minderheit der Jesiden angehören. Seit ihrer Flucht kämpft Nadia dafür, die Verbrechen gegen das jesidische Volk vor Gericht zu bringen. Hilf ihr dabei und sende eine Email an den UN-Menschenrechtskommissar, damit er mit einer Untersuchungskommission eine Strafverfolgung vorantreibt.
Die Rufe nach Gerechtigkeit für die Jesiden und die Einbeziehung des Internationalen Strafgerichtshof werden lauter. Doch im April 2015 entschied die Staatsanwaltschaft, dass die Beweislage bisher nicht stark genug sei, um eine Untersuchung in die Wege zu leiten. Vielen Dank für dein Engagement, Anne und das Global Citizen Team Wir freuen uns über die Unterstützung von unserem Partner im Einsatz für Frauen und Mädchen. |

