Archiv für den Monat Februar 2016

Der geschenkte Tag

Avatar von Bos Primigeniusaldaglaubse

Lieber Tagesbuch, 

ist ja heute, der letzte schöne Tag des wundervollen Monats Februar.

Der Tag, auf den sich viele Menschen eben nur alle 4 Jahre freuen können – weil erst dann eine richtige Geburtstagsfeier möglich ist. Nicht so zwischen den Tagen, von heute auf morgen, wo sich keines der Geburtstagskinder richtig wohlfühlt, weil eben entweder der 28. Februar ist und man nachfeiert – oder eben der erste März und man dann halt ‚vorfeiert‘! Also feiert man rein in einen nicht existierenden Tag. Deprimierend oder? Wenn in den kurzen Zeitraum zwischen 23.59 Uhr und 0.00 Uhr der gesamte Tag reingequetscht wird? 24 Stunden in 0 Sekunden? Das ist keine Geschwindigkeitsangabe eines flotten Gefährts. Eher der Ausdruck von Stress…

Hat man wohl gerade noch Zeit, kurz seinen Glückwunsch zu überbringen. Wenn es nicht so viele sind, die einen da beglückwünschen wollen. Also im eigenen hohen Alter wohl eher wahrscheinlicher, dass sich dazu genug…

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Wie viel Verantwortung tragen Modeunternehmen?

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Wenig Steuern, wenig Ethik

Liebe S. Hanah
Miserable Arbeitsbedingungen und Löhne weit unter dem Existenzminimum sind in der Textilindustrie an der Tagesordnung. Während Millionen von Arbeiterinnen und Nähern in China, Bangladesch oder der Türkei unter gefährlichen Arbeitsbedingungen, Repression und Hungerlöhnen leiden, machen die Modekonzerne satte Gewinne. Und kommen damit in die Schweiz.
Eine Studie der EvB zeigt, wie sich das Tessin in den letzten 20 Jahren zu einem „Fashion Valley“ entwickelt hat. Der Grund dafür ist einfach: Steuervergünstigungen. Das Tessin erlaubt es Konzernen, in Produktions- und Vertriebsländern erwirtschaftete Erträge auf ihre Schweizer Filialen zu übertragen und äusserst günstig zu versteuern. Die Möglichkeit, mittels aggressiver Steuervermeidung den Gewinn zu maximieren, hat bisher über 27 Mode-Konzerne – vor allem aus dem Sport- und Luxussegment – ins Tessin gelockt. Darunter sind auch grosse Namen wie Hugo Boss, The North Face  oder der Kering-Konzern, zu dem Marken wie Gucci oder Puma gehören.

So hat Kering 2012 rund 70 Prozent seiner Gewinne in der Schweiz versteuert, wo gerade mal zwei Prozent der Belegschaft arbeiten. Besonders stossend: Während die Tessiner Behörden Kering & Co bei der Gewinnmaximierung helfen, weigern sich diese Konzerne standhaft, ihren Näherinnen und Nähern in den Entwicklungsländern einen Existenzlohn zu zahlen.
Hier erfahrt Ihr mehr.

 
Die EvB am Filmfestival in Genf
Vom 4. bis 13. März findet in Genf das Festival du Film et Forum International sur les Droits Humains (FIFDH) statt. Ein Abend, der 9. März,  ist den alarmierenden Zuständen in der Modeindustrie gewidmet. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „The True Cost“, welcher die verheerenden Auswirkungen der Textilindustrie auf die Umwelt und die Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter aufzeigt.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Debatte statt, an der auch die EvB-Expertin Christa Luginbühl, Verantwortliche für die Clean Clothes Campaign Schweiz, teilnimmt.
Mache an unserem Wettbewerb mit und gewinne Tickets für den Filmabend! Weitere Infos hier.
Die EvB setzt sich seit über 40 Jahren für eine verantwortungsvoll handelnde Schweiz ein, die nicht zur Ausbeutung und Armut weniger privilegierter Menschen beiträgt. Wir tun dies, indem wir z.B. für die Einführung von Existenzlöhnen kämpfen und für mehr Steuergerechtigkeit lobbyieren.
Unterstütze unsere Arbeit!
Danke, dass Du Dich mit uns für eine Welt einsetzt, in der Menschenrechte mehr zählen als wirtschaftliche Profite.

Für die Erklärung von Bern
Susanne Rudolf

Erklärung von Bern (EvB) | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.evb.ch

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ICH  BIN  LUISE

 

Demokratische Schweiz stoppt Wutbürger

Das waren Wochen! Wir haben einen historischen Abstimmungskampf gesehen. Und ein starkes Bekenntnis der Mehrheit für die Rechtsstaatlichkeit und zur Demokratie. Ein Ruck ging durch die Zivilgesellschaft. Und die vielfältige Ausdrucksweise Einzelner hat der orchestrierten Angstmacherei der mächtigsten Partei der Schweiz Einhalt geboten. Ein ermutigendes Zeichen, auch für zukünftige Herausforderungen.

Mit der Ablehnung der Durchsetzungsinitiative ist auch der Versuch gescheitert, über die Hintertür den Schutz der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) für die Schweiz auszuhebeln. Bald wird die SVP die Unterschriften zur sogenannten Selbstbestimmungsinitiative SBI einreichen. Hier wird die EMRK grundsätzlich attackiert: Die Menschenrechte stehen plötzlich nicht mehr «nur» für unsere ausländischen MitbürgerInnen auf dem Spiel, sondern für uns alle!

Schutzfaktor M ist eine engagierte Stimme der Zivilgesellschaft gegen die „Anti-Menschenrechtsinitiative“. Helfen Sie mit beim Aufruf zur Unterzeichnung des Appells „Übernehmen wir Verantwortung für unsere Menschenrechte und schicken Sie dieses Mail an Ihre Freunde und Bekannte: Gemeinsam können wir es schaffen, die Menschenrechte erfolgreich zu verteidigen!

http://www.schutzfaktor-m.ch/appell-unterschreiben

Herzlichen Dank für Ihr Engagement

Andrea Huber & das Team von Schutzfaktor M

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ICH  BIN  LUISE

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Neuigkeit zur Petition Augenzeugenbericht zu #Clausnitz

https://www.change.org/p/1-mio-unterschriften-gegen-pegida-nopegida/u/15647714

Martin Nieswandt

Hamburg, Deutschland

28. Feb. 2016 — „Ich hab nie Abneigung, Haß, Hetze oder so etwas erlebt.
Und dann bin ich im meinem eigenen Land – und muß in solche haßerfüllten Gesichter sehen.“

Der Dolmetscher Wolfram Fischer saß mit den Flüchtlingen im Bus, als dieser in Clausnitz eintraf.

Beklemmend beschreibt sein Augenzeugenbericht, was an jenem Abend geschah.

Bitte helfen Sie mit, dieses kleine Video zu verbreiten !

https://www.change.org/p/1-mio-unterschriften-gegen-pegida-nopegida/u/15647714

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ICH  BIN  LUISE